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Samstag, 15. November 2025

Spielbericht Eimsbütteler TV IV - FC Teutonia 05 III

Das Wohnzimmer weiter aufgehübscht
Vorsprung ins Ziel gerettet: ETV-Vierte klopft zaghaft oben an

Bis in die obere Tabellenhälfte der Kreisliga 08 arbeitete sich die Vierte des Eimsbütteler TV in den letzten Wochen mit guten Ergebnissen vor und nun rückt zur Winterpause sogar Rang zwei in Sichtweite.
Dass auch Spieltag 14 neues Wasser auf die Erfolgs-Mühlen der Bundesstraßler goss, begünstigte ein 3:2-Heimsieg – der dritte in Serie der im zuvor im eigenen Wohnzimmer aüßerst generösen Elf – gegen Teutonia 05 III.
Dabei galt es zunächst, einen Elfer-Schock aus den Kleidern zu kriegen, nachdem Schlussmann Nick Brasch mit Gegenspieler Philipp Walter zusammengeknallt war und Gäste-Kapitän Hauke Riebesehl den fälligen Penalty sicher mit rechts versenkt hatte (14.).
Tonangebend war man in der Folge jedenfalls, nur fehlte beispielsweise bei Marco Bassens abgefälschtem Versuch die letzte Präzision (21.).
Wie schön, dass sich die Eimsbütteler auf ihre Kernkompetenz, den ruhenden Ball, verlassen konnten. So verwertete Dan Skjodt Andersen einen hohen Freistoß vor dem etwas suboptimal hervorspringenden Tormann zum Ausgleichstreffer (26.), während Johann Studtmanns Bude per Hinterkopf seinen Ursprung von der Fahne (Ecke Tom Krase) erfuhr (63.). Aus dem Spiel heraus hatte das Führungstor Sekunden zuvor noch nicht fallen wollen, als Rasmus Jessen vor der Linie gegen David Wagner zum verhängnisvollen Eckstoß klärte…
Über links eingeleitet, gelang es durch Leon Sodhi schließlich doch endlich, die Kugel einmal ohne vorige Spielunterbrechung zum 3:1 ins Teutonen-Nest zu legen (67.).
Der ETV-Dreier damit nur noch reine Formsache? Nicht ganz, kämpfte Teutonia auch mit rustikalen Mitteln um den Anschluss, der durchaus noch rechtzeitig fiel. Ebenfalls nach einem Eckstoß (Rene Rudolph) versenkte Tom Deubel am kurzen Pfosten direkt zum Anschlusstor (79.). Der Anfang für eine teils hitzige Schlussphase war gemacht.
Problem nur: Spielertrainer Rudolph und Gefolge vermochten es in der verbliebenen Spielzeit nicht mehr, des Gegners Gehäuse noch einmal gefährlich zu werden.
Die neue Heim-Serie des ETV war gerettet!

Tore: 0:1 Riebesehl (14., Strafstoßtor, Brasch an Walter), 1:1 Skjodt Andersen (26. Pendzialek), 2:1 Studtmann (63. Krase), 3:1 Sodhi (67. Schneider), 3:2 Deubel (78. Rudolph)

Schiedsrichter: Bubacar Djalo

Zuschauer: 35



Sonntag, 28. September 2025

Spielbericht SV Blankenese II - SC Nienstedten II

Döbrich kommt, gleicht aus und fliegt
Kurzarbeiter sichert SVB-Reserve einen Punkt im Derby

Keinen Sieger fand am Sonntagmittag das West-Derby der Kreisliga 08. Knappe zehn Minuten Autofahrt liegen nur zwischen der SV Blankenese und dem SC Nienstedten. Das Duell der Zweitvertretungen verlief bei wärmender Herbstsonne ebenso eng wie die geographische Lage. Die lautere Musik spielten zu Beginn die Gäste, für die es besonders interessant wurde, wenn sie ihr Personal auf außen mitnahmen. So geschehen nach einem knappen Dutzend an Spielminuten, als Mats Zur Mühlen aus dem Zentrum Linksläufer Romano de Mas in Szene setzte und der als Model und DJ Aktive stilsicher flach zum 0:1 vollendete (11.).
So sollte es eigentlich auch bei einem Angriff über rechts laufen, doch diesmal bolzte Nienstedtens Rückennummer zehn verheißungsvoll am zweiten Pfosten drüber (17.).
Danach trauten sich auch die erst im Sommer aufgestiegenen Hausherren etwas mehr zu Lasse Grünther scheiterte nach gegnerischem Fauxpas am Innenpfosten (21.), ehe Ole Schiller nach von Grünther verlängerter Duncan-Williams-Flanke sogar ins Tor lupfte. Schiedsrichterassistent Ivan Feric deutete jedoch auf Abseits – das war knapp (42.)!
Auch im zweiten Durchgang präsentierten die Hellblauen weiter etwas mehr Zug zum Tor, das Liga-Leihgabe Kevin Rathjen jedoch per Fußabwehr gegen den durchsetzungsstarken Ben Döbrich behände verteidigte (48.). Dass die Heineinnahme Döbrichs im Rahmen eines Vierfachwechsels allerdings ein durchaus kluger Pausen-Zug von Trainer Michael Wegner war, untermauerte das bereits reichlich bezirksligaerfahrene Eigengewächs Mitte der zweiten Hälfte. Einmal mit zu vielen Freiheiten im Strafraum an den Ball gekommen, drosch der Blondschopf das Leder mit rechts hoch mittig zum Ausgleich in die Maschen (69.).
Führungsfreuden, wieder durch einen Döbrich-Treffer erzeugt, zerstörte kurz darauf die erneut erhobene Abseitsfahne (78.).
Nur Sekunden darauf gab es erstmal fünf Minuten Pause in den eigenen Sechzehnern verordnet, nachdem sich ballfern im Mittelfeld ein wenig gegenseitig herumgeschubst wurde (78.). Beteiligte hieran gab es mehrere, sodass neben de Mas aus Nienstedten und dem Blankeneser Grünther auch Döbrich den gelben Karton gezeigt bekam. Blöd nur, dass ihm dies bereits kurz zuvor widerfahren war (72.). Ergo: gelb-rot für die Rückennummer zehn (84.). Da gab es sicher Kandidaten mit größerer Beteiligung an der Szene…
Auch ohne den kurzarbeitenden Aktivposten blieb die Wegner-Elf in der Endphase das bessere Team, um zu fortgeschrittener Nachspielzeit noch den Lucky-Punch auf den Füßen haben, versuchte sich der ebenfalls eingewechselte Niclas Nielsen aus anspruchsvollem Winkel, um dabei an der blockierenden Hand von Goalie Rathje zu scheitern (90.+7).
Ein Punkt, der den Neuling weiter mit drei Zählern Vorsprung über dem Strich hausen lässt, während sich die SCN-Zweite nahtlos in die Remis-Riege in der oberen Tabellenhälfte einfügte. Ein Sieg heute und man wäre bis auf Rang vier vorgestoßen…

Tore: 0:1 de Mas (11. Zur Mühlen), 1:1 Döbrich (68. Karimzadah)

gelbe Karten: Grünther, Korneev, Karimzadah, Schmidt – de Mas

gelb-rote Karte: Döbrich (SV Blankenese II, 84.)

Schiedsrichter: Arne Prior (SV Tonndorf-Lohe)

Zuschauer: 35

besonderes Vorkommnis: Anwendung des STOPP-Konzepts (78.).






Sonntag, 20. Oktober 2024

Spielbericht VfL Hammonia II - Eintracht Lokstedt III

Serie fortgesetzt: Hammonia II unten raus
Nächstes Kellerkind geschlagen! Klarer Heimerfolg gegen Eintracht Lokstedt III

„Abstiegskampf – nein danke“, schrieb sich die zweite Mannschaft des VfL Hammonia offenbar auf die Fahne, die am neunten Spieltag (nur acht gesammelte Zähler) noch eher auf Halbmast wehte. Drei Wochen später steht man tabellarisch zwar nicht viel besser da (Rang zehn statt elf), doch drei Siege in Serie dürften schon jetzt der Grundstein für eine entspannte Restsaison sein.
Vor allem, weil man sich mit der Drittvertretung Eintracht Lokstedts erneut einen direkten Konkurrenten vom Leib halten konnte.
Hoch überlegen machten die Hammonen am Sonntagvormittag klar, dass heute nur ein Heimsieg infrage kommt. Einzig die jeweils hochschnellende Fahne des Schiedsrichterassistenten verdarb dem VfL gleich zweimal die Führung durch den umtriebigen Mohammed Charkas (2. & 30.). Im zweiten Fall gab es jedoch Klärungsbedarf. Wo stand Charkas bei der hohen Hereingabe? Kam der Ball vom Gegner? Und wenn ja, wurde das Leder kontrolliert gespielt? Schiedsrichter Rasmus Renner (Teutonia 05) kam nach längerer Unterredung mit Assistent Fabian Kunst zum Urteil „Tor“!
Für die Gäste ein unhaltbarer Zustand. Schließlich stand Charkas tatsächlich knapp im Abseits, als die Kugel nicht kontrolliert vom Gegner zu ihm hingeleitet wurde.
Dass die Führung der Wasserturm-Kicker längst verdient war, vermochte aber selbst der größte Sympathisant des LFC nicht zu bezweifeln.
Glück hatte man gar, dass Nuno Karstens Kopfball in die falsche Richtung nur knapp nicht im Eigentor endete (42.).
Vollkommen in die Hose ging dafür der Start in Abschnitt zwei, den das nach wie vor druckvolle Hammonia flugs mit dem 2:0 zelebrierte. Im ersten Anlauf war Charkas noch im Eins-gegen-eins an Luca Koitka gescheitert, doch Jonas Fieseler freute sich über den passenden Abstauber (47.).
Sofort nachgelegt, stand es direkt im Anschluss 3:0, nachdem Charkas einen zweiten Ball im Rahmen eines ungeklärten Freistoßes rechts oben in die kurze Ecke rummste (49.).
Die mit einigen jungen Eigengewächsen aufgestellte Homfeld-Elf war geschlagen und half nun auch noch aktiv bei Hammonias Festtag mit. Koitkas schwachen Flachpass ins Zentrum fing Charkas klug ab, sodass alleine vor dem Torwart keine Schwierigkeit bestand, auf 4:0 zu stellen (61.).
Ein erneutes Debakel drohte den zuletzt noch erstmals Punkte sammelnden Gästen (zwei Siege gegen die Reserve aus Nienstedten und Alsterbrüder III), doch mit dem Fuß auf dem Bremspedal beschränkten sich die Herren in schwarz weitestgehend auf Ergebnisverwaltung. Wiederum auf Einladung des Gegners verpasste Mohamed Mahmoud Ali gegen Koitka etwas zu unentschlossen dennoch das 5:0 (81.), das der Torsteher zuvor bereits gegen Fieselers Flachschuss verhindert hatte (80.).
Erst kurz vor Abpfiff machte es auch die verunsicherte Eintracht einmal im fremden Territorium gefährlich, rauschte der hineingebrachte Emmanuel Turkson nur haarscharf an einer beherzten Hereingabe von Levion Krackhardt vorbei (89.).
So wird es schwierig, es den Serientätern vom VfL gleichzutun und die Abstiegsränge auf mehr als nur einen Zähler auf Distanz zu halten.

Tore: 1:0 Charkas (30.), 2:0 Fieseler (47. Charkas), 3:0 Charkas (49. Mahmoud Ali), 4:0 Charkas (61.)

gelbe Karten: Fieseler – Homfeld (Trainer), Marschall, Cabezas

Schiedsrichter: Rasmus Renner (FC Teutonia 05)

Zuschauer: 40




Sonntag, 6. Oktober 2024

Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia II

FCA schiebt weiter (Schiri-)Frust
Sieglos-Serie bleibt auch im zehnten Match bestehen

FC Alsterbrüder versus VfL Hammonia Teil II. Und während die Zweitvertretung des FCA mit einem 3:2-Erfolg gegen Hammonia III wichtige Zähler im Abstiegskampf der Kreisliga 6 sammelte, herrschte nach dem Match der Dritten die große FCA-Wut vor.
Der Groll bezog dabei nicht nur auf die letztlich herbe 0:4-Schlappe, sondern vor allem deren Begleitumstände.
Bevor es aber zum Zerwürfnis zwischen Schiedsrichter und Heim-Elf kam, zogen 45 ereignisarme Spielminuten ins Land. Sehr zum Vorteil der als Tabellenzwölften angereisten Reserve des VfL Hammonia, die nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Partien auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.
Vorsichtig frohlocken durfte sie zur Pause trotzdem, brachte ihr Jonas Fieselers Freistoßtor aus 22 Metern die 1:0-Halbzeitführung ein (36.).  
Nach jeweils einer guten Chance auf beiden Seiten übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando in einer Kontrahage der Marke Kampfspiel.
Gut für die Hammonen, dass man mit Leon Hebart einen eingeschossenen Tormann zwischen den Stangen hatte. Behände abtauchend entschärfte der bereits am Vormittag für die dritte Mannschaft eingesetzte Goalie Geraldo Schmidts zentralen Versuch (65.).
Der FCA war dran, musste den Kampf gegen die drohende achte Saisonniederlage in der Schlussphase dezimiert bestreiten. Was war passiert? Daniel Lytvynenkos Schussversuch blockierte Hammonias Yannik Roscher nicht nur mit vollem Körper-, sondern auch mit reichlich Armeinsatz. Der Schütze trat aus Frust in die Luft und sah erst mehrere Momente nach Ausbruch des großen Debattierclubs am Walter-Wächter-Platz seine zweite Verwarnung des Tages (72.). Eine schräge Entscheidung, wäre allenfalls glatt Rot im Falle der Interpretation als angedeutetes Nachtreten plausibel gewesen. Mit seinem Verbalverhalten hatte sich der 22-Jährige den Feldverweis jedoch nachträglich „verdient“.
Die Alsterbrüder jetzt voll auf Zinne und trotz der ampelgefährdeten Substitution von Alessio Nieuwenhuizen später sogar nur noch zu neunt. Schlussmann Ömer Sebekoglu waren die Nerven durchgegangen, nachdem ihn Elvin Askerov beim Abschlag unsportlich behinderte. Ein kleines Scharmützel entstand, woraufhin der Tormann seinem Widersacher den Spielball hinterherwarf. Einiges Diskussionen und zwei Unterredungen mit seinem Assistenten später entschied sich der junge Bartu Öncan (Holsatia Elmshorn) für Doppelgelb gegen Sebekoglu und ein gelbes Ticket per 50 Meter-frei-Haus-Lieferung gegen Askerov, der sich weit entfernt an der Gäste-Bank versteckt hatte (82.).
Mit zwei Mann weniger und ohne gelernten Torhüter war für die Blauen natürlich nichts mehr zu retten. Hammonia bewahrte die Geduld und markierte durch Fieselers Doppelpack auf Steckpass des eingewechselten Mohammed Charkas das 0:2 (88.), ehe der Joker das 0:3 gleich selbst beisteuerte (90.+1). Mit einem imposanten Winkel-Freistoß aus 35 Metern war der deutliche Auswärtstriumph für die Herren in Schwarz perfekt (90+2.).
Und die Alsterbrüder? Diese krebsen weiter sieglos auf dem vorletzten Platz der Kreisliga 8 herum. Nun geht es ohne die heute Verwiesenen zum Kellerduell bei der noch gänzlich ertraglosen Equipe von Eintracht Lokstedt III.

Tore: 0:1 Fieseler (36.), 0:2 Fieseler (88. Charkas), 0:3 Charkas (90.+1), 0:4 Ali (90.+2, direkter Freistoß)

gelbe Karten: Nieuwenhuizen – Seidel, Askerov

gelb-rote Karten: Lytvynenko (FCA, 72., Foulspiel + Unsportlichkeit), Sebekoglu (FCA, 82., wiederholte Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Bartu Öncan (Holsatia im EMTV, Note 6: scheint den Anforderungen der Kreisliga noch nicht gewachsen, verlor durch Regelfehler im zweiten Durchgang jeglichen Zugriff auf das Spiel; ein berechtigter Strafstoß für Roschers Handspiel hätte Lytvynenkos Frust-Ampel verhindert (72.), katastrophale Präsentation der persönlichen Strafen und Undurchsichtig in der Zusammenarbeit mit seinen Assistenten)

Zuschauer: 45





Samstag, 12. August 2023

Spielbericht Farmsener TV II - SC Condor Hamburg III

Auf Negativrekordkurs
Nächste zweistellige Schlappe für mau besetzte FTV-Reserve

0:13 gegen den TSV Wandsetal, 1:19 in einer Halbzeit (zur Zweiten war man nicht mehr angetreten) bei der VSG Stapelfeld II und auch im dritten Match der noch jungen Saison gab es für die neu formierte Zweitvertretung des Farmsener TV kräftig auf die Mütze.
3:19 endete das skurril anmutende Derby gegen den SC Condor III.
Das Elend im Duell der Vereine vom Berner Heerweg hatte bereits nach 78 Sekunden erste Formen angenommen, als Pascale Weber seinen ersten von insgesamt vier torbringenden Eckstößen genau auf den Kopf des aufgerückten Pascal Brückner zirkelte (2.).
Eine Kombination, die innerhalb der ersten 25 Minuten zwei weitere Male ideal zusammenspielte (15. & 25.). Doch auch aus dem Spiel heraus gelang es dem SCC, seiner Überlegenheit in allen Belangen statistischen Wert zu verleihen, wie Philipp Hechts 0:2 nach korrekter Vorteilsauslegung unter Beweis stellte (6.).
Der überforderte FTV wehrte sich unterdessen im Rahmen seiner Möglichkeiten und verkürzte durch Mohamed Abdallah Hosieny in einem Umschaltmoment, den Kapitän Enes Cabuk mit einem eröffnenden Ball auf Ibrahim Yamba kreierte, auf zwischenzeitlich 1:3 (17.).
Die Raubvögel präsentierten sich bis zum Pausenpfiff weiter zielstrebig und gefielen mit gradlinigem Passspiel in die Spitze. Kevin Cyglicki vom Strafstoßpunkt (29.), Laurens Haase (32., 36. & 37.), Nico Bodenstedt (35.), P. Weber (Foulstrafstoß, 41. & 42.) und noch einmal Hecht (45.) machten das Dutzend schon zur Pause vollständig.
Etwas fahriger gestaltete sich Condors Auftritt in den zweiten 45 Minuten, deren Torreigen Yambas zweites Saisontor zum 2:12 verdientermaßen eröffnete (52.). Die schnelle – wie haltbare – Antwort von Nico Harms aus 20 Metern schaffte aber gleich wieder Tatsachen für den Sportclub, dessen weitere Treffer Cyglicki (63. & 77.), Hecht (69.), Haase (70.), Gottwald (75.) und der eingewechselte Calvin Schütz (85.) erzielten.
Für das personell sogar aus der spielfreien ersten Herren aufgestockte Kellerkind netzte Yamba auf Steckpass Cabuk immerhin ein weiteres Mal ein (67.), sodass man wenigstens in dieser Statistik keinen alleinigen Negativwert in der Kreisliga 8 aufweist. Lediglich vier Tore waren bislang auch der Zweiten des Barsbütteler SV erst gelungen.
Fraglich nur, ob dies ausreichend ist, um die Motivation im ohnehin extrem dünnen Kader der Elf um Cabuk aufrecht zu erhalten. Die Spatzen pfeifen in Hamburg Nord-Ost jedenfalls den Begriff „Mannschaftsabmeldung“ von den Dächern…

Tore: 0:1 Brückner (2. P. Weber), 0:2 Hecht (6. Cyglicki), 0:3 Brückner (15. P. Weber), 1:3 Abdallah Hosieny (17. Yamba), 1:4 Brückner (25. P. Weber), 1:5 Cyglicki (29., Strafstoßtor, Dag an Gottwald), 1:6 Haase (32. P. Weber), 1:7 Bodenstedt (35. P. Weber), 1:8 Haase (36. Hecht), 1:9 Haase (37. Hecht), 1:10 P. Weber (41., Strafstoßtor, Abdallah Hosieny an Cyglicki), 1:11 P. Weber (42. Bodenstedt), 1:12 Hecht (45. Haase), 2:12 Yamba (52. Abdallah Hosieny), 2:13 Harms (53. Lenuck), 2:14 Cyglicki (63. Haase), 3:14 Yamba (67. Cabuk), 3:15 Hecht (69. Brückner), 3:16 Haase (70. Hecht), 3:17 Gottwald (75. Brückner), 3:18 Cyglicki (77. Haase), 3:19 Schütz (85. Haase)

Schiedsrichter: Sven Reinhart (SC Eilbek)

Zuschauer: 35








Samstag, 4. April 2015

Spielbericht Moorreger SV - SV Rugenbergen III

Spiel gedreht – Moorreger SV kurz vor der Rettung!
Später 3:2-Heimsieg gegen uncleveres Rugenbergen III

Gratulationen zum Klassenerhalt wollte Mathias Jürs, Obmann des Moorreger SV, zwar noch nicht annehmen, die Erleichterung ob der guten Ausgangslage im Abstiegskampf für die kommenden Wochen war ihm jedoch deutlich anzusehen.
Kräftig dazu beigetragen hat dieser leidenschaftlich erkämpfte Heimsieg im Nachholspiel gegen die Drittvertretung des SV Rugenbergen, nach dem es aber zunächst ganz und gar nicht aussah, waren es die Gäste, die nicht nur den optisch besseren Eindruck, sondern Ende der ersten Hälfte auch das 0:1 machten, bediente Steven Reinhardt seinen Spielertrainer Dirk Ballandat im Rahmen eines Konters derart passend, dass der 24-Jährige aus spitzem Winkel versenken konnte (36.).
Per Abstauber legte Reinhardt kurz vor der Pause das 0:2 nach, nachdem der gute Jan-Niklas Bohl noch sehenswert gegen einen Kopfball Dennis Ballandats retten konnte.
Der Fisch schien hier bereits zur Pause vom Teller, zumal die redlichen Bemühungen der Gastgeber bis auf einen guten Rechtsschuss von Marvin Hoffmann, den Nils Küchenmeister im SVR-Tor gut mit dem Fuß abwehren konnte (71.), nichts Erwähnenswertes einbrachten, bis Florian Bloch einen schönen Diagonalball Jonas Kaisers, alleingelassen, direkt zum Anschlusstreffer in die Maschen drosch (73.).
Es war der Startschuss zu einer spannenden Schlussphase, die Dennis Ballandat zehn Minuten vor Ultimo hätte verhindern können, wäre ihm aus kurzer Distanz nicht das Kunststück gelungen, genau den bereits fallenden Schlussmann anzuschießen.
So kam es nur Augenblicke später auf der anderen Seite zum Strafraumduell zwischen dem Moorreger Marvin Hoffmann und Gegenspieler Patrick Widau, das mit dem Heimakteur auf dem Hosenboden und dem 2:2 vom Punkt durch Torjägerfossil Martin Skowronek (44) Endete.
Während das junge Team aus Bönningstedt verzweifelt versuchte, die Führung zurückzuerobern, stach der Moorreger SV den Dolch kurz vor Ultimo ganz tief in das Gäste-Herz, als Küchenmeister eine Hereingabe unglücklich, genau vor die Füße von Philip Zink abwehrte und letzterer das glückliche 3:2 per Abstauber erzwang. Grenzenlose Freude bei den Himmelsbarg-Kickern, die durch diesen Sieg nun neun Punkte Vorsprung auf den SV Hörnerkirchen auf dem ersten Abstiegsplatz haben.
Mathias Jürs weiß trotzdem: „Wir schauen weiter nach unten. Zwar haben wir neun Punkte Vorsprung, aber wenn wir jetzt alles verlieren, kann noch alles passieren. Jetzt wollen wir erstmal in Tornesch gewinnen; dann schauen wir weiter."

Tore: 0:1 Dirk Ballandat (36. Reinhardt), 0:2 Reinhardt (43. Dennis Ballandat), 1:2 Bloch (73. Kaiser), 2:2 Skowronek (81. Strafstoßtor, Widau an Bloch), 3:2 Zink (89. Sarapata)

Schiedsrichter: Ayhan Simsek (Sportfreunde Uetersen, Note 3,5)

Zuschauer: 50