Die
Effizienz entscheidet
Niendorfer
TSV dreht B-Regionalliga-Kampfspiel für sich
Keine besonders schöne, aber letztlich erfolgreiche Vorstellung legte am elften
Spieltag die U17 des Niendorfer TSV aufs heimische Parkett.
Trotz eines Rückstandes zur Pause war es nämlich mit einer klaren
Leistungssteigerung gelungen, dem Blues des tristen Herbstwetters einen
Heimsieg entgegenzusetzen.
In Hälfte eins quälte man sich zunächst noch durch die Partie, die die Gäste
vom Blumenthaler SV aktiver gestalteten. Vor allem Leo Dullwebers linke Seite
beschäftigte die Gastgeber mit solider Defensivarbeit, die zu Beginn einzig
einen Aktas-Versuch, über das Tor, zuließ (15.).
Nach einer knappen halben Stunde machte ein unnötiger Fehlpass am eigenen
Sechzehner jedoch alles zunichte. Der unfreiwillig angespielte Jermaine
Albritton behielt im Angriffsdrittel den Überblick für den (richtigen)
Mitspieler und bediente Oresti Sherifi für dessen eiskalt vollstrecktes 0:1
(28.).
Viel passierte daraufhin erstmal nicht. Viele Zweikämpfe, wenig Kreativität; es
dauerte bis in den zweiten Abschnitt hinein, bis Alexander Böttcher den NTSV
mit viel Durchsetzungskraft im Zentrum und einem wuchtigen
Latten-Unterkanten-Geschoss aus der Lethargie heraus auf die Siegerstraße
führte (55.).
Nur kurz danach hatte Fynn Engel im Rahmen einer gut erkannten
Vorteilssituation das mögliche Führungstor auf dem Fuß, setzte seinen zentralen
Abschluss aber über den Querbalken (57.).
Zweimal galt es dann aber den insgesamt nun nicht mehr so zielstrebigen Gästen
Pech im Torschuss zu wünschen, als sich der eingewechselte Wisdom Clement und
Torschütze Sherifi die Kugel etwas unentschlossen hin und her spielten und
letzterer direkt drüber zielte (60.); und als sich Clement mit seiner vollen
Körperlichkeit für Jerry-Lee Bakop und dessen knapp vorbei rotierenden Ball durchtankte
(68.).
Am Ende hatte heute die größere Effizienz entscheiden – für den Niendorfer TSV.
Mit dem langen Bein war es Engel schließlich gelungen, einen Heil-Querpass vor
dem Tor zum späten 2:1 über die Linie zu drücken (73.).
Mit cleverer Zweikampfführung und etwas Zeitspiel ließen die Niendorfer
daraufhin nichts mehr anbrennen, sodass der zweite Heimerfolg für die Festigung
des Tabellenmittelfelds eingefahren werden konnte.
Für die unterlegenen Jungs aus dem Bremer Fußballverband ist der Anschluss an
die ersten fünf des Klassements dagegen erstmal verloren.
Niendorfer TSV 1.B: Wenzel
– Asare, Burgert, Adler (41. Heil), Akbari, Böttcher – Wucherpfennig (51. Rink),
Weiß – Candotto (64. Radoncic), Engel (80. Griebe), Hellgardt (64. Kröger),
Trainer: Christian Böckl
Blumenthaler SV 1.B: Reinscher –
Omoike, Bilgin, Donlic (44. Smerczek), Fernandez Ferreira (76. Osei) – Omorodion,
Aktas – Albritton, Sherifi, Dullweber (54. Bakop) – Lager (54. Clement),
Trainer: Riza Avdiji
Tore: 0:1 Sherifi (28. Albritton),
1:1 Böttcher (55.), 2:1 Engel (73. Heil)
gelbe Karten: Wucherpfennig –
Reinscher
Schiedsrichter: Sinan Bott (Note 2:
ermöglichte mit seiner langen Leine
jede Menge Spielfluss in einem nie unfairen Kampfspiel)
Zuschauer: 80
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Samstag, 1. November 2025
Spielbericht Niendorfer TSV 1.B - Blumenthaler SV 1.B
Samstag, 4. Februar 2012
Spielbericht FC St. Pauli 2.B - TuS Komet Arsten 1.B
Frikadelle statt Filet
Mühsamer Jahresauftakt für
St. Paulis B2 gegen Schlusslicht Komet Arsten
Nein, restlos wusste St. Paulis B2 gegen das Punktlose Kellerkind
Komet Arsten bei Leibe nicht. Mit der Empfehlung von 16 Niederlagen in genauso
vielen Spielen und mittlerweile 80 Gegentoren an den Brummerskamp gereist,
mauerten sich die Gäste in Abschnitt eins gekonnt ein und ließen die wenig
inspirierte Domingo-Elf nicht zu vielen Gelegenheiten kommen, von denen Berke
Yaliniz noch die Beste vergab, bzw. an Gäste-Schlussmann Philip Krüger
scheiterte, der dieses 17-Metergeschoss sehenswert über die Latte lenkte.
In Hälfte zwei ein ähnliches Bild: St. Pauli weiter mit
erdrückenden Spielanteilen, aber ohne Meisterplan zum Toreschießen. Somit
musste ein Standard, ein Freistoß von Dennis Rosin herhalten, um das lange
erwartete erste Hurra am Brummerskamp vorzubereiten, denn mit Marvin Schalitz
köpfte nicht nur St. Paulis längster Spieler zum 1:0 ein, sondern symptomatisch
auch ein Defensivspieler.
Für St. Pauli schien jetzt der Knoten geplatzt, denn von nun
an brannte es einige Male gehörig im Komet-Sechzehner, rettete Philip Krüger im
letzten Moment gegen Berke Yaliniz, um das Leder Sekunden danach doch zum
zweiten Mal aus dem Netz holen zu müssen, nachdem wieder Dennis Rosin das Heft
des Handelns in die Hand nahm und das Ei mit einem strammen Rechtsschuss zum
verdienten 2:0, links oben ins Dreiangel drosch.
Erst in der Schlussphase trauten sich die Bremer mit echten
Offensivbemühungen aus der eigenen Hälfte, was jedoch am Ende deutlich zu wenig
war gegen eine Heimelf, die es am Ende verpasste, das doch recht sparsame
Ergebnis in die Höhe schnellen zu lassen. Nach dem ersten Pflichtspielauftritt
im neuen Jahr bleibt für Michael Ambrosius & Co also noch ein wenig Luft
nach oben, wartet mit Hannover 96 ein nicht gerade einfacher nächster Gegner.
Tore: 1:0
Schalitz (57. Rosin), 2:0 Rosin (64.)
Schiedsrichter:
Sebastian Kaup (SV Nettelnburg / Allermöhe)
Zuschauer:
50
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