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Sonntag, 30. November 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Teutonia 10 II

Ein Standard-Tor für die Mini-Serie
Erstmals zwei Siege in Folge: Teutonia 10 II setzt sich von ganz unten ab

Wie ein Eichhörnchen kurz vor dem Winterschlaf sammelt auch die Zweitvertretung von Teutonia 10 noch einmal fleißig Nahrung (in Form von Punkten), veredelte man den 2:1-Erfolg der Vorwoche gegen Hammonia IV mit einem knappen 1:0 bei der Vierten des FC Alsterbrüder.
Der Weg zur ersten Mini-Siegesserie der Saison gestaltete sich am Sonntagabend allerdings relativ zäh. Wenn etwas nach vorne ging, dann über Tugberk Kurtbogan und dessen Außenbahn. So kam der einstige Jugendspieler des Lokalrivalen „05“ aus immer spitzer werdender Position immerhin einmal zum Abschluss (am langen Eck vorbei, 39.), ehe es in Minute 57 Kurtbogans schöne Vorarbeit über rechts war, die FCA-Schlussmann Malte Wegener vor Inan Palavar zum Eingreifen zwang.
Nach Ecke durch Erik Grdjalija erlebte Palavar etwas später schließlich doch sein Stürmer-Hochgefühl, als der 9er passend am nahen Pfosten einlief und zum 0:1 einlochte (68.).
Ärgerlich für die Gastgeber, die zuvor selber durch Fynn Trautvetter das etwas zu hektisch vergebene Führungstor auf dem Fuß hatten (60.) und es kurz nach dem Gegentreffer in Person Yaniv Golans (sicheres Fanggut für Nils Wittenberg) erneut versuchten (69).
Viel mehr ließen die ordentlich organisierten Altonaer in diesem eher tempoarmen Spiel nicht mehr zu. Golan probierte es in der Schlussphase noch einmal frech aus 40 Metern, setzte sein Langstreckengeschoss aber eben nicht über den stets offensiv postierten Wittenberg, sondern auch über dessen Gehäuse (89.).
Ergo brachten die Teutonen den Dreier ohne echte Komplikationen über die Runden, was im Klassement der Kreisklasse 11 für eine klare Distanzierung zum heuer geschlagenen Tabellennachbarn sorgte. Acht Zähler trennen den Zehnten und den Elften voneinander. Sollten Siegtorschütze Palavar und Co am nun folgenden Sonntag auch das Derby gegen Union 03 II gewinnen, überwinterte man sogar mit 15 Zählern auf einem einstelligen Rang (9).

FC Alsterbrüder IV: Wegener – Sütterlin, Zierk, Störtkuhl, Ebersberger – Finke, Manneh, Pejica, Hettfleisch – Golan, Trautvetter, eingewechselt: T. Schulze, Grothe, Witteczek, Spielertrainer: Malte Wegener

SC Teutonia 10 II: Wittenberg – Turp, Kesan, Klee, Pertierra Porrua – Daban, Grdjalija – Oftadeh-Esfahani, Piatek, Kurtbogan – Palavar, eingewechselt: Lambrecht, Nitsch, Bröck, Khan, Jung, Trainer: Tim Schiroky

Tore: 0:1 Palavar (68. Grdjalija)

Schiedsrichter: Dennis Klietsch (Hamburger SV, Note 2,5)

Zuschauer: 9



Sonntag, 23. November 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV

Die Felix-Crew beherrscht Pflicht und Kür
Auf eisigem Geläuf: GWE-Vierte weist Alsterbrüder IV klar in die Schranken

Spielausfall über Spielausfall im HFV-Gebiet, doch auf dem Walter-Wächter-Platz frönten 22 Männer in kurzen Hosen am Sonntag dem Ballsport im Schlittschuhstil – mit dem besseren Ende für die im Vorfeld favorisierte Elf Grün-weiß Eimsbüttels.
Durch Maximilian Sens und dessen Treffer (22.) schon zur Pause mit 1:0 vorne, erwischten die Gäste im Vergleich der Viertvertretungen den perfekten Start in den zweiten Abschnitt, als Niklas Paskert über links für Felix Lüllemann vorbereitete und dieser zentral vor dem Tor mühelos auf 0:2 stellte (47.).
Nach Ecke eines weiteren Felix (einer von vieren auf Seiten GWEs), nämlich Robbers, von rechts, lenkte Michael Störtkuhl das Leder gar zum 0:3 ins eigene Gehäuse (64.).
Doppelt ärgerlich für den FCA, der in dieser Phase endlich etwas besser in die Partie kam und durch eine gute Doppelchance für Frederic Cousin und Yannik Müller im Nachsetzen auch durchaus Gefahr ausstrahlte (55.).
Fynn Trautvetters 1:3, das Nicola Pejica per Ballgewinn und Querpass auf den zweiten Pfosten willensstark inszenierte, brachte den Drittletzten der Kreisklasse 11 jedoch wieder ein bisschen heran (75.).
Die heiße Schlussphase aber sollte hier entfallen. Nicht nur, weil dem FCA insgesamt die Mittel fehlten, spielerisch ins Angriffsdrittel vorzustoßen, sondern auch, weil diesmal zwei Felix´ gemeinsame Sache zum 1:4 machten. Und etwas Glück, dass Verteidiger Moritz Kloster an Rundens Lupfer vorbeisäbelte, war auch noch mit dabei. Lüllemann freute es, sodass der Rechtsfuß wiederum mit dem feinen Heber vollendete (84.).
Die Frage nach dem Sieger damit vorzeitig geklärt; nur die Höhe blieb noch offen, zumal die geschlagenen Alsterbrüder noch einmal über Henri Wormuths rechte Seite anschlitterten. Auf Eingabe des Eingewechselten fetzte Marc Gielnik nur GWEs Veteranen Peter von Elm (62) ab, ehe Pejica die Mega-Nachschusschance neben das Ziel setzte (89.).
Somit blieb es beim 4:1-Auswärtserfolg, der die Felix-Crew mit ihren Kollegen erstmal auf Rang sechs hievte. Nächste Woche geht es nun zur neuntplatzierten Reserve von Union 03. Die heuer zu harmlosen Alsterbrüder begehen ihren Rückrundenauftakt erneut daheim gegen Teutonia 10 II.

FC Alsterbrüder IV: Unger-Riedner – Chan, Hilgefort, Pejica, Ebersberger – Cousin, Störtkuhl – Witteczek, Golan, Müller – Trautvetter, eingewechselt: Kloster, Gielnik, Wormuth, T. Schulze, Spielertrainer: Malte Wegener

Tore: 0:1 Sens (22.), 0:2 Lüllemann (47. Paskert), 0:3 Störtkuhl (64., Eigentor, Robbers), 1:3 Trautvetter (75. Pejica), 1:4 Lüllemann (84. Runden)

gelbe Karten: keine – Engeldinger, Lüllemann

Schiedsrichter: Michael Vega (Eintracht Norderstedt)

Zuschauer: 5


















Samstag, 11. Oktober 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Union 03 II

Torjäger glänzt als Ersthelfer
Beinbruch: Kellerduell der Kreisklasse 11 angebrochen

Keine Antwort auf die Frage, wer sich denn im Kampf gegen die rote Laterne der Kreisklasse 11 absetzen kann, lieferte am Samstagnachmittag der Kick zwischen der Vierten des FC Alsterbrüder und der Reserve des SC Union 03. Spielabbruch hieß es nämlich nach 20 Minuten der fortwährenden Behandlung eines Beinbruchs auf dem Platz. Ehrensache, dass die Alsterbrüder der Bitte von Union-Coach Klaus Westphal sofort nachkamen.
Der Spielverlauf war den Gastgebern bis dahin äußerst genehm. Mit der flüssigeren Spielanlage häuften sie schnell ein Plus an Torchancen an, wobei vor allem Christopher Jäger herausragte. So gab der „43er“ nicht nur den ersten FCA-Versuch des Spiels ab (3.), sondern bereitete auch die zunächst beste Gelegenheit seiner Farben mustergültig per Steckpass vor. Nur Kollege Michael Störtkuhl machte nicht perfekt mit: der Heber überragte nicht nur den Schlussmann, sondern auch dessen Gehäuse (4.).
Nach etwas mehr als einem Viertel der angedachten Spielzeit kamen jedoch auch die Unioner einmal gefährlich vor die Kiste, als Oskar Stehling Marlon Crentsil bediente, Lars Unger-Riedner aber solides Torwart-Können auf der Linie bewies (25.).
Zehn Minuten später zeigte Jäger drüben, wie es besser geht. Moritz Klosters Flugball aus der Innenverteidigung nahm der Offensivmann passend mit, um zentral vor dem Quader flach rechtsunten zum insgesamt verdienten 1:0 einzulochen (35.).
Erst der sechste Saisontreffer seines Teams im sechsten Match – und es sollte heute kein weiterer dazukommen, denn kurz darauf knallte Union-Verteidiger Emre Cakmak im Kampf um den Ball mit einem Gelb-blauen zusammen und blieb schreiend am Boden (38.). Rasch wurde klar: hier ist etwas Ernstes geschehen! Torschütze Jäger, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums Eppendorf fundiertes Wissen zur Erstversorgung helfend einbrachte, übergab schließlich ans zügig angerückte RTW-Personal, das eine ganze Weile brauchte, den Verletzten intravenös mit Schmerzmittel zu versorgen.
Schiedsrichter Saber Ghazouani (Hamburger SV), der die Partie bis hierhin vorzüglich leitete, brach das Aufeinandertreffen schlussendlich ab.
Da sich die Beteiligten darüber einig waren, dürfte der Hamburger Fußballverband das Spiel in Kürze komplett neu ansetzen. Cakmaks Schien- und Wadenbeinbruch ist bis dahin hoffentlich den Umständen entsprechend gut verheilt.

Tore: 1:0 Jäger (35. Kloster)

Schiedsrichter: Saber Ghazouani (Hamburger SV)

Zuschauer: 20

besonderes Vorkommnis: Spielabbruch wegen einer schwerwiegenden Verletzung des Unioners Emre Cakmak (45.+13).


Glänzte als Torjäger und Ersthelfer: Christopher Jäger.



Sonntag, 21. September 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - VfL Hammonia IV

Rote Laterne bleibt hängen
2:2 im Nachbarschaftsduell: Erster Punkt für Schlussduo FCA/Hammonia

Keinen Punkt holten die Viertvertretungen von Alsterbrüder und Hammonia in ihren bisherigen vier Partien der Kreisklasse 11. Das 2:2 am Ende des Kreisklasse 11-Kicks am Sonntagabend brachte also beide nicht so richtig weiter.
Geschichten hatte das Match jedoch genügende auf Lage. Da wäre zum Beispiel die Posse um Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh (SC Victoria), der zum geplanten Kick-Off um 17.30 Uhr nicht zugegen war, weil dieser zeitgleich noch (unter falschem Namen) ein A-Jugendspiel im nahegelegten Sternschanzen-Park leitete. Mit 20 Minuten Verspätung war der Pfeifenmann schließlich zu Fuß angekommen, um den Ersatzmann aus den Reihen des FCA im Schichtwechsel abzulösen. Übrigens ein Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen: der Schiedsrichter, der das Spiel anpfeift (auch ein Einspringer, auf den sich die Parteien zuvor einigten), muss es auch über die Bühne bringen und beenden.
Kaum hatte der Mann in Alsterbrüder-Gelb (= Leibchen) seine Tätigkeit aufgenommen, flutschte den Gastgebern ein Freistoß von Spielertrainer und Kapitän Lesu Zander zum 0:1 ins Netz (22.). Besonders daran: erstmals seit Mannschaftsgründung im vergangenen Sommer ging die neue VfL-Vierte in einem Punktspiel in Führung.
Und es kam noch besser, für das gemischtgeschlechtliche Team, bei dem auch heute wieder drei Freuen am Start waren, vollendete wieder Zander von halbrechts in die lange Ecke, nachdem ihn Victoria zu Klampen vorne passend bedient hatte (37.).
Von den Alsterbrüdern, die tatsächlich etwas mehr Ballbesitz und die eine oder andere Ecke generierten, kam dagegen kaum etwas Konkretes, bis Frederic Cousin Schlussmann Jonas Rügge zum Reflex zwang, dessen Abstauber Josef Sütterlin aus sieben Metern zum Abschluss hinein piekte (44.).
Fast blöd, dass kurz darauf erstmal Halbzeitpause war und der Auftrieb des Treffers offenbar im hintersten Winkel der Kabine liegen blieb. Die Zweikampfintensität hatte zwar inzwischen zugenommen, doch spielerisch lief beidseitig wenig zusammen.
Erst tief in Hälfte zwei umspielte Hammonias Daniel Bernecker den weit herausgeeilten Lars Unger, doch Spielertrainer Nikita Cardaun rettete für seinen geschlagenen Fänger vor der Linie (73.).
Endlich einmal Schwung in der Bude, kam drüben der eingewechselte Henri Wormuth durch die bislang flüssigste Kombination der Partie zum Abschluss ans Außennetz (75.). Weiter ging das nun muntere Treiben mit Tristan Bauer, dessen Versuch Unger mit leichten Komplikationen zur Ecke ablenkte (82.). Nicht so sein Gegenüber, den Wormuth zum vermeintlichen 2:2 überwinden konnte, doch der Abseitspfiff setzte dem Jubel ein abruptes Ende (84.).
Mit leeren Händen sollten die Gelb-blauen aber letztlich nicht zurückbleiben, bekam Hammonia weder Zugriff auf Flankengeber Nicola Pejica, noch auf den im Sechzehner weiterleitenden Yaniv Golan. Cousin sagte Danke und schloss zum längst verdienten Ausgleich ab (86.).
In den allerletzten Minuten drückten Cousin und Co gar noch auf den Siegtreffer, den ein Block gegen Yigitcan Tokay allerdings verhinderte (89.).
Ein Punkt für beide war es somit geblieben. Der Vorletzte und der Letzte blieben ihren Plätzen damit treu.

Tore: 0:1 Zander (22., direkter Freistoß), 0:2 Zander (37. zu Klampen), 1:2 Sütterlin (44. Cousin), 2:2 Cousin (86. Golan)

Schiedsrichter: Ezatollah Valizadeh (SC Victoria Hamburg)

Zuschauer: 20

besonderes Vorkommnis: Da Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh erst verspätet am Spielort erschien, leitete die ersten 20 Spielminuten ein Vertreter des FC Alsterbrüder.





Sonntag, 3. November 2024

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - FTSV Lorbeer Rothenburgsort IV o.W.

Heimsieg ohne Wert
2:0-Erfolg bringt Alsterbrüder IV keine Punkte

Sportlich völlig schräg und irgendwie auch ein Stück weit bedeutungslos kommt 2024/2025 die zur kommenden Saison aufgelöste Kreisklasse B daher. Keine Absteiger (in der untersten Spielklasse ja logisch), aber eben auch keine Aufsteiger (es darf sicherlich die These aufgestellt werden, dass die Meister der sechs Staffeln auch eine Bereicherung für die Kreisliga darstellten...): Es geht sprichwörtlich um die Goldene Ananas.
Besonders guter Ausdruck dessen ist das vogelwilde Treiben der B5, in der vier Rückzüge durch die nachträgliche Hinzunahme zweier Teams ohne Wertung zumindest numerisch teilkompensiert wurden.
Eine dieser Nachmeldungen ist die Viertvertretung des FTSV Lorbeer. Match Nummer vier führte die Elf, deren Personal im Wesentlichen aus Nepal stammt, am Sonntagabend zum FC Alsterbrüder. Dort hatten die Blauen zunächst so ihre Schwierigkeiten, Ordnung ins eigene Spiel zu kriegen.
Verdient daher das 1:0, welches der einlaufende Fynn Trautvetter auf Flanke Tassilo Schulze von rechts besorgte (16.).
Mit der Zeit erlangten jedoch auch die Gäste so langsam ihre Spielanteile und durch Jwala Limbus Freistoß, auf das Tor-Dach, einen ersten eigenen Akzent. Kurios: Limbu, 16 Jahre alt, ist eigentlich für den SC Sternschanze spielberechtigt und kickt dort in der zweiten Mannschaft des Jahrgangs 2008 in der U17-Kreisliga…
Tonangebend blieben trotz der inoffiziellen Verstärkung des FTSV die Alsterbrüder. So scheiterte Trautvetters Versuch eines Hacken-Tores nur knapp (29.), ehe es ein Zusammenspiel zwischen Dritte Herren-Leihgabe Alessio Nieuwenhuizen und T. Schulze gefährlich machte. Schließlich war es die rechte Pranke von Schlussmann Bibek Opreti, die das Tor verhinderte (37.).
Nicht so direkt vor der Pause, als Nieuwenhuizen ein fabelhaftes Auge für Trautvetter bewies und dieser locker zum 2:0 einschob (45.).
Nicht mehr viel geschah dann nach dem Seitenwechsel. Die Hausherren zu Beginn noch mit einigen guten Möglichkeiten, wie Trautvetters Strafraumchance im Rahmen eines unzureichend geklärten Eckballs (drüber gebolzt, 56.), ehe der Kick dem Ende hin immer weiter abflachte.
Lorbeer fehlten die Mittel – den Eimsbüttelern der Anreiz, noch mehr aus dem Flutlichtspiel zu machen. Gefühlte Punkte sind eben nun mal keine echten Punkte…

Tore: 1:0 Trautvetter (16. T. Schulze), 2:0 Trautvetter (45. Nieuwenhuizen)

Schiedsrichter: Ghazi Sabir Ali Hamawand (Hamburger SV, Note 4,5: wenig gefordert, überraschte jedoch mehrfach mit Abseits-Lotto und unklaren Handzeichen)

Zuschauer: 10

Autoren: Arthur Schreiber & Björn Meyer

Sonntag, 29. September 2024

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Farmsener TV III

Den freien Fall gestoppt
Erst agil, dann verwaltend: Alsterbrüder-Vierte endlich wieder siegreich

Tief in der Bedeutungslosigkeit der Kreisklasse B5 hat sich die Viertvertretung des FC Alsterbrüder ihren Negativlauf von fünf Niederlagen am Stück bremsen – und auch für die unterlegene Dritte des Farmsener TV gab es eine positive Erkenntnis.
Nämlich jene, dass es nach dem vielen Theater und zwei Spielabbrüchen (gegen Teutonia 10 III und HT 16 III) der letzten Wochen auch (fast) ausnahmslos um Fußball gehen kann.
Erste erwähnenswerte Blüten trieb der Sport in Minute fünf jedoch für die Gastgeber, die Henri Wormuth gegen die Laufrichtung des Torwarts in Front zu bringen versuchte. Knapp verzogen ist eben nun mal auch vorbei.
Nachgeholt war dieses Unterfangen nach einer guten Viertelstunde, als ein Abwurf missglückte und Yaniv Golan das Gastgeschenk dankend annahm (14.).
Und weiter ging die Alsterbrüder-Sause! Golan mit der Vorarbeit für Aljoscha Roeder und dieser fand im Rückraum allen nötigen Raum zum gezielten 20 Meter-Abschluss vor – 2:0 (23.)!
Für vorzeitig klare Verhältnisse hätte das Heimteam in der Folge gleich zweimal sorgen könne, doch weder Wormuth nach kopfballverlängerter Golan-Ecke (Pfosten, 24.), noch Golan selbst mit der Innenseite (vorbei, 25.) vermochten dem Heimerfolg weitere Konturen zu verleihen.
Gut für die zu Beginn kräftig durchgeschüttelten Gäste, denen quasi aus dem Nichts die Chance zum Anschlusstreffer von der nicht eingezeichneten Strafstoßmarke vor die Füße fiel. Korrekterweise hatte Schiedsrichter Arthur Schreiber (SC Sternschanze) Nicola Pejicas Kontakt an Leon Schopinski als strafstoßreif eingestuft. Kapitän Daniel Marcks aber vergeigte die Gelegenheit mit einem lauen Schüsschen, das auch per Nachsetzen nicht zu korrigieren war (daneben, 27.).
Wiederum auf Einladung der defensiv unaufmerksamen Hausherren war es im zweiten Anlauf schließlich gelungen. Ein tiefes Zuspiel von Innenverteidiger Jakob Elsherif, der sonst lediglich durch viel zu spät geahndetes Dauerpöbeln und Beleidigungen auffiel, spitzelte Wormuth unglücklich genau in den Lauf des damit frei durchsprintenden Schopinski, dem das Umspielen von Schlussmann Malte Wegener samt 2:1-Vollendung mühelos vom Fuß ging (29.).
Viel mehr passierte dann in der Folge allerdings nicht. Der erst im Sommer aus der A-Jugend in den Erwachsenenbereich hochgerückte FTV-Equipe fehlten schlicht die spielerischen Mittel, dem FCA die Inspiration zum Gestalten.
Mit Dankbarkeit nahm man da Mark Gielniks Chance, die Gäste-Torsteher Mathis Reinhardt-Hausmann im Nachfassen unschädlich machte (52.).
Wäre dies dem schmächtigen Fänger, der optisch auch der eigenen U15 zugeordnet werden könnte, auch kurz darauf gelungen, hätte die Partie letztlich eine Attraktion weniger zu bieten gehabt. Mit der Hacke war es dem zuvor glücklosen Wormuth nun endlich doch endlich vergönnt, als Torschütze (für das 3:1) verantwortlich zu zeichnen (54.).
Aus dem Verwaltungsmodus einer nachher zerfahrenen und zunehmend härter geführten Kontrahage heraus setzte Gielnik auf Vorlage Golans (dritte Torbeteiligung) noch den 4:1-Schlusspunkt für die Gelb-blauen, die damit das wilde Klassement der nur noch elf Wertungsteams umfassenden B5 einstweilen auf Rang vier besiedeln.
Durch die bevorstehende Eingliederung der B-Klassisten in die nächsthöhere Kreisklasse A bleibt dem Teilnehmerfeld ohnehin nur das sonst oft zu Unrecht beschworene Mantra „von Spiel zu Spiel“.

Tore: 1:0 Golan (14.), 2:0 Roeder (23. Golan), 2:1 Schopinski (29. Elsherif), 3:1 Wormuth (54.), 4:1 M. Gielnik (81. Golan)

gelbe Karten: Ebersberger, Wormuth, Lange - Sejjadi, Elsherif

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze, Note 3: beschränkte sich in seinem Wirken auf das Nötigste.)

Zuschauer: 10

besonderes Vorkommnis: Marcks (Farmsener TV, scheitert mit Strafstoß an Wegener (27., Pejica an Schopinski).







Sonntag, 25. Februar 2024

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SV DJK Hamburg

Alsterbrüder erobern den Anschluss zurück
Kantersieg: FCA-Vierte rehabilitiert sich gegen Kellerkind DJK

Was geht noch für die Alsterbrüder-Vierte? Spieltag Numero 21 führte die zuletzt 0:5 in Blankenese geschlagenen Jungs vom Walter-Wächter-Platz zumindest wieder zurück in Lauerstellung auf die Promotionsränge der Kreisklasse B5.
Bei widrigem Februarwetter hatte das Flutlichtheimspiel gegen den Drittletzten, DJK Hamburg, allerdings zunächst seine Tücken. Unter der Mittelfeld-Regie des technisch beschlagenen Dragos-Catalin Demeter vereinigten die Dulsberger anfangs die größeren Spielanteile auf sich – jedoch ohne den entscheidenden Durchbruch an vorderster Front. Saimon Tsehayes Kopfballchance vermochte bis in den zweiten Durchgang hinein, als Demeter an FCA-Fänger Malte Wegner scheiterte und Fuad Abdikadirs Nachschuss zur Ecke entschärft wurde (55.), keine nachahmenden Szenen finden.
Anders die Hausherren, die etwas aus dem Nichts ihren vorgefundenen Raum just zu Nicola Pejicas Führungstor nutzten (17.) und durch Michael Störtkuhls reingezimmerte Freistoß-Fackel von links gar auf 2:0 verdoppelten (25.).
Im Fallen stellte der wenig zuvor eingewechselte Henri Wormuth zentral auf 3:0 (31.), ehe der fast 19-Jährige beim 4:0 einem langen Ball aus der eigenen Hälfte als einziger konsequent nachjagte (38.).
Mit Yaniv Gloan reihte sich im zweiten Abschnitt der nächste einstige Jugendspieler des Eimsbütteler TV in die Riege der Torschützen ein. Linksoben schlug es aus 21 Metern ein (53.).
Direkt im Anschluss an bereits erwähnte Doppelchance fingen sich die kurzzeitig wieder etwas inspirierteren Gäste kurzerhand das 6:0-Kontertor, das Michel Finke fußfein von Wormuth über links serviert bekam (56.).
Die „Sportvereinigung Deutsche Jugend Kraft“ (übrigens einer von 1200 ursprünglich katholischen DJK-Vereinen in ganz Deutschland) war wieder gebrochen, verteidigte weitgehend körperlos gegen den mit links in die lange Ecke zielenden Wormuth (61.), Störtkuhl und Florian Dreyers Abstaubertore (75. & 77.), sowie Dreyers Doppelpack, bei dem der „77er“ nur den Fuß reinzuhalten hatte (79.).
Ebenso fand auch Josef Sütterlin im Gegenangriff mit korrekter Vorteilsauslegung beste Einschussaussichten vor (83.), ehe es mit Pejicas flachem Dutzend so endete, wie es in Minute 17 begonnen hatte (85.).
Drei Punkte und ein Dutzend an Toren – vielleicht genau der Rückenwind, den es für das anstehende Gastspiel bei der drittplatzierten Altona 93-Fünften am kommenden Wochenende braucht.

Tore: 1:0 Pejica (17.), 2:0 Störtkuhl (25., direkter Freistoß), 3:0 Wormuth (31.), 4:0 Wormuth (38.), 5:0 Golan (53.), 6:0 Finke (56.), 7:0 Wormuth (61.), 8:0 Störtkuhl (75.), 9:0 Dreyer (77.), 10:0 Dreyer (79.), 11:0 Sütterlin (83.), 12:0 Pejica (85.)

gelbe Karten: keine

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze, Note 2,5: Wind, Regenfall und die zu optimierenden Lichtverhältnisse waren seine größte Herausforderung an einem beschäftigungsarmen Abend)

Zuschauer: 15



Sonntag, 12. November 2023

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV

Jonutis im Fußballhimmel
Dreierpacker entscheidet Verfolgerduell binnen elf Minuten

Aktien im Aufstiegskampf der Kreisklasse B5 haben beide – die des SV Grün-weiß Eimsbüttel haben im Duell der Viertvertretungen beim FC Alsterbrüder am letzten Hinrundenspieltag eine ordentliche Wertsteigerung erlebt.
Zum gefeierten Helden des Abends avancierte dabei „Kurzarbeiter“ Ernestas Jonutis, der für seinen mustergültigen Hattrick lediglich 32 Einsatzminuten benötigte.
Bevor jedoch der eingewechselte Sturmtank sein siegbringendes Werk verrichten konnte, plagte seine Farben der Umstand, dass man sich für eine schiere Feldüberlegenheit herzlich wenig kaufen kann.
Hinten bombensicher, aber im Angriffsdrittel zu unpräzise, war es zunächst eine Geduldsveranstaltung für die Grün-weißen, denen schließlich eine Distanzrakete Abhilfe schaffte. Aus 23 Metern feuerte Felix Lüllemann zentral auf den Innenpfosten, der artig Beihilfe zum verdienten 1:0 leistete (38.).
GWE auf Kurs, doch einmal ungeschickt im eigenen Strafraum zur Stelle gewesen, war die Führung kurz nach der Pause schon wieder dahin. Schiedsrichter Arthur Schreiber (SC Sternschanze) erkannte prompt auf Strafstoß, den Henri Wormuth sicher zum etwas schmeichelhaften Gleichstand versenkte (49.).
Schnell ergab sich für den agilen Armin Nouri über rechts die Gelegenheit, wieder in Front zu gehen, als er aus vollem Lauf etwas zu hoch ansetzte (57.).
Stattdessen hatte Yaniv Golan in der Disziplin des Weitschusses gar das 2:1 für den FCA auf dem Fuß – Latte (69.)!
Dann aber schlug die (halbe) Stunde des Ernestas Jonutis, den eine schwache Rückpassaktion zu Torwart Florian Bittermann zum Einschieben ins leere Tor einlud (70.), ehe er nur Sekunden danach eine gut erkannte Vorteilssituation mit dem zentralen 1:3 vollendete (71.).
Endgültig im Fußballhimmel kam der wuchtige Joker an, als Leon Stengel nach einem Einwurf von links auf der Grundlinie Durchsetzungskraft bewies, querlegte und den alleingelassenen Ionutis am zweiten Pfosten unwiderstehliche bediente (81.).
Die Kicker vom Tiefenstaaken damit nun Dritter, während die Alsterbrüder nur sechs Zähler dahinter auf Rang sieben verweilen.

Tore: 0:1 Lüllemann (38.), 1:1 Wortmuth (49., Strafstoßtor), 1:2 Jonutis (70.), 1:3 Jonutis (71.), 1:4 Jonutis (81. Stengel)

gelbe Karten: Wormuth – keine

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze, Note 2,5)

Zuschauer: 11