Ein
Standard-Tor für die Mini-Serie
Erstmals
zwei Siege in Folge: Teutonia 10 II setzt sich von ganz unten ab
Wie ein Eichhörnchen kurz vor dem Winterschlaf sammelt auch die Zweitvertretung
von Teutonia 10 noch einmal fleißig Nahrung (in Form von Punkten), veredelte
man den 2:1-Erfolg der Vorwoche gegen Hammonia IV mit einem knappen 1:0 bei der
Vierten des FC Alsterbrüder.
Der Weg zur ersten Mini-Siegesserie der Saison gestaltete sich am Sonntagabend
allerdings relativ zäh. Wenn etwas nach vorne ging, dann über Tugberk Kurtbogan
und dessen Außenbahn. So kam der einstige Jugendspieler des Lokalrivalen „05“
aus immer spitzer werdender Position immerhin einmal zum Abschluss (am langen
Eck vorbei, 39.), ehe es in Minute 57 Kurtbogans schöne Vorarbeit über rechts
war, die FCA-Schlussmann Malte Wegener vor Inan Palavar zum Eingreifen zwang.
Nach Ecke durch Erik Grdjalija erlebte Palavar etwas später schließlich doch
sein Stürmer-Hochgefühl, als der 9er passend am nahen Pfosten einlief und zum
0:1 einlochte (68.).
Ärgerlich für die Gastgeber, die zuvor selber durch Fynn Trautvetter das etwas
zu hektisch vergebene Führungstor auf dem Fuß hatten (60.) und es kurz nach dem
Gegentreffer in Person Yaniv Golans (sicheres Fanggut für Nils Wittenberg)
erneut versuchten (69).
Viel mehr ließen die ordentlich organisierten Altonaer in diesem eher
tempoarmen Spiel nicht mehr zu. Golan probierte es in der Schlussphase noch
einmal frech aus 40 Metern, setzte sein Langstreckengeschoss aber eben nicht
über den stets offensiv postierten Wittenberg, sondern auch über dessen Gehäuse
(89.).
Ergo brachten die Teutonen den Dreier ohne echte Komplikationen über die
Runden, was im Klassement der Kreisklasse 11 für eine klare Distanzierung zum
heuer geschlagenen Tabellennachbarn sorgte. Acht Zähler trennen den Zehnten und
den Elften voneinander. Sollten Siegtorschütze Palavar und Co am nun folgenden
Sonntag auch das Derby gegen Union 03 II gewinnen, überwinterte man sogar mit
15 Zählern auf einem einstelligen Rang (9).
FC Alsterbrüder IV:
Wegener – Sütterlin, Zierk, Störtkuhl, Ebersberger – Finke, Manneh, Pejica,
Hettfleisch – Golan, Trautvetter, eingewechselt:
T. Schulze, Grothe, Witteczek, Spielertrainer:
Malte Wegener
SC Teutonia 10 II: Wittenberg –
Turp, Kesan, Klee, Pertierra Porrua – Daban, Grdjalija – Oftadeh-Esfahani,
Piatek, Kurtbogan – Palavar, eingewechselt:
Lambrecht, Nitsch, Bröck, Khan, Jung, Trainer:
Tim Schiroky
Tore: 0:1 Palavar (68. Grdjalija)
Schiedsrichter: Dennis Klietsch
(Hamburger SV, Note 2,5)
Zuschauer: 9
Sonntag, 30. November 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Teutonia 10 II
Sonntag, 23. November 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV
Die
Felix-Crew beherrscht Pflicht und Kür
Auf
eisigem Geläuf: GWE-Vierte weist Alsterbrüder IV klar in die Schranken
Spielausfall über Spielausfall im HFV-Gebiet, doch auf dem Walter-Wächter-Platz
frönten 22 Männer in kurzen Hosen am Sonntag dem Ballsport im Schlittschuhstil –
mit dem besseren Ende für die im Vorfeld favorisierte Elf Grün-weiß
Eimsbüttels.
Durch Maximilian Sens und dessen Treffer (22.) schon zur Pause mit 1:0 vorne, erwischten
die Gäste im Vergleich der Viertvertretungen den perfekten Start in den zweiten
Abschnitt, als Niklas Paskert über links für Felix Lüllemann vorbereitete und
dieser zentral vor dem Tor mühelos auf 0:2 stellte (47.).
Nach Ecke eines weiteren Felix (einer von vieren auf Seiten GWEs), nämlich Robbers,
von rechts, lenkte Michael Störtkuhl das Leder gar zum 0:3 ins eigene Gehäuse
(64.).
Doppelt ärgerlich für den FCA, der in dieser Phase endlich etwas besser in die
Partie kam und durch eine gute Doppelchance für Frederic Cousin und Yannik
Müller im Nachsetzen auch durchaus Gefahr ausstrahlte (55.).
Fynn Trautvetters 1:3, das Nicola Pejica per Ballgewinn und Querpass auf den
zweiten Pfosten willensstark inszenierte, brachte den Drittletzten der Kreisklasse
11 jedoch wieder ein bisschen heran (75.).
Die heiße Schlussphase aber sollte hier entfallen. Nicht nur, weil dem FCA insgesamt
die Mittel fehlten, spielerisch ins Angriffsdrittel vorzustoßen, sondern auch,
weil diesmal zwei Felix´ gemeinsame Sache zum 1:4 machten. Und etwas Glück,
dass Verteidiger Moritz Kloster an Rundens Lupfer vorbeisäbelte, war auch noch
mit dabei. Lüllemann freute es, sodass der Rechtsfuß wiederum mit dem feinen Heber
vollendete (84.).
Die Frage nach dem Sieger damit vorzeitig geklärt; nur die Höhe blieb noch
offen, zumal die geschlagenen Alsterbrüder noch einmal über Henri Wormuths rechte
Seite anschlitterten. Auf Eingabe des Eingewechselten fetzte Marc Gielnik nur
GWEs Veteranen Peter von Elm (62) ab, ehe Pejica die Mega-Nachschusschance neben
das Ziel setzte (89.).
Somit blieb es beim 4:1-Auswärtserfolg, der die Felix-Crew mit ihren Kollegen
erstmal auf Rang sechs hievte. Nächste Woche geht es nun zur neuntplatzierten
Reserve von Union 03. Die heuer zu harmlosen Alsterbrüder begehen ihren
Rückrundenauftakt erneut daheim gegen Teutonia 10 II.
FC Alsterbrüder IV:
Unger-Riedner – Chan, Hilgefort, Pejica, Ebersberger – Cousin, Störtkuhl –
Witteczek, Golan, Müller – Trautvetter, eingewechselt:
Kloster, Gielnik, Wormuth, T. Schulze, Spielertrainer:
Malte Wegener
Tore: 0:1 Sens (22.), 0:2 Lüllemann
(47. Paskert), 0:3 Störtkuhl (64., Eigentor, Robbers), 1:3 Trautvetter (75.
Pejica), 1:4 Lüllemann (84. Runden)
gelbe Karten: keine – Engeldinger,
Lüllemann
Schiedsrichter: Michael Vega
(Eintracht Norderstedt)
Zuschauer: 5
Samstag, 11. Oktober 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Union 03 II
Torjäger
glänzt als Ersthelfer
Beinbruch:
Kellerduell der Kreisklasse 11 angebrochen
Keine Antwort auf die Frage, wer sich denn im Kampf gegen die rote Laterne der
Kreisklasse 11 absetzen kann, lieferte am Samstagnachmittag der Kick zwischen
der Vierten des FC Alsterbrüder und der Reserve des SC Union 03. Spielabbruch hieß es nämlich nach 20
Minuten der fortwährenden Behandlung eines Beinbruchs auf dem Platz.
Ehrensache, dass die Alsterbrüder der Bitte von Union-Coach Klaus Westphal
sofort nachkamen.
Der Spielverlauf war den Gastgebern bis dahin äußerst genehm. Mit der
flüssigeren Spielanlage häuften sie schnell ein Plus an Torchancen an, wobei
vor allem Christopher Jäger herausragte. So gab der „43er“ nicht nur den ersten
FCA-Versuch des Spiels ab (3.), sondern bereitete auch die zunächst beste
Gelegenheit seiner Farben mustergültig per Steckpass vor. Nur Kollege Michael
Störtkuhl machte nicht perfekt mit: der Heber überragte nicht nur den Schlussmann,
sondern auch dessen Gehäuse (4.).
Nach etwas mehr als einem Viertel der angedachten Spielzeit kamen jedoch auch
die Unioner einmal gefährlich vor die Kiste, als Oskar Stehling Marlon Crentsil
bediente, Lars Unger-Riedner aber solides Torwart-Können auf der Linie bewies
(25.).
Zehn Minuten später zeigte Jäger drüben, wie es besser geht. Moritz Klosters
Flugball aus der Innenverteidigung nahm der Offensivmann passend mit, um
zentral vor dem Quader flach rechtsunten zum insgesamt verdienten 1:0
einzulochen (35.).
Erst der sechste Saisontreffer seines Teams im sechsten Match – und es sollte
heute kein weiterer dazukommen, denn kurz darauf knallte Union-Verteidiger Emre
Cakmak im Kampf um den Ball mit einem Gelb-blauen zusammen und blieb schreiend
am Boden (38.). Rasch wurde klar: hier ist etwas Ernstes geschehen! Torschütze
Jäger, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums
Eppendorf fundiertes Wissen zur Erstversorgung helfend einbrachte, übergab
schließlich ans zügig angerückte RTW-Personal, das eine ganze Weile brauchte,
den Verletzten intravenös mit Schmerzmittel zu versorgen.
Schiedsrichter Saber Ghazouani (Hamburger SV), der die Partie bis hierhin
vorzüglich leitete, brach das Aufeinandertreffen schlussendlich ab.
Da sich die Beteiligten darüber einig waren, dürfte der Hamburger
Fußballverband das Spiel in Kürze komplett neu ansetzen. Cakmaks Schien- und
Wadenbeinbruch ist bis dahin hoffentlich den Umständen entsprechend gut
verheilt.
Tore: 1:0 Jäger (35.
Kloster)
Schiedsrichter: Saber Ghazouani
(Hamburger SV)
Zuschauer: 20
besonderes Vorkommnis: Spielabbruch
wegen einer schwerwiegenden Verletzung des Unioners Emre Cakmak (45.+13).
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| Glänzte als Torjäger und Ersthelfer: Christopher Jäger. |
Sonntag, 21. September 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - VfL Hammonia IV
Rote
Laterne bleibt hängen
2:2
im Nachbarschaftsduell: Erster Punkt für Schlussduo FCA/Hammonia
Keinen Punkt holten die Viertvertretungen von Alsterbrüder und Hammonia in
ihren bisherigen vier Partien der Kreisklasse 11. Das 2:2 am Ende des
Kreisklasse 11-Kicks am Sonntagabend brachte also beide nicht so richtig
weiter.
Geschichten hatte das Match jedoch genügende auf Lage. Da wäre zum Beispiel die
Posse um Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh (SC Victoria), der zum geplanten
Kick-Off um 17.30 Uhr nicht zugegen war, weil dieser zeitgleich noch (unter
falschem Namen) ein A-Jugendspiel im nahegelegten Sternschanzen-Park leitete.
Mit 20 Minuten Verspätung war der Pfeifenmann schließlich zu Fuß angekommen, um
den Ersatzmann aus den Reihen des FCA im Schichtwechsel abzulösen. Übrigens ein
Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen: der Schiedsrichter, der das Spiel
anpfeift (auch ein Einspringer, auf den sich die Parteien zuvor einigten), muss
es auch über die Bühne bringen und beenden.
Kaum hatte der Mann in Alsterbrüder-Gelb (= Leibchen) seine Tätigkeit
aufgenommen, flutschte den Gastgebern ein Freistoß von Spielertrainer und
Kapitän Lesu Zander zum 0:1 ins Netz (22.). Besonders daran: erstmals seit
Mannschaftsgründung im vergangenen Sommer ging die neue VfL-Vierte in einem
Punktspiel in Führung.
Und es kam noch besser, für das gemischtgeschlechtliche Team, bei dem auch
heute wieder drei Freuen am Start waren, vollendete wieder Zander von
halbrechts in die lange Ecke, nachdem ihn Victoria zu Klampen vorne passend
bedient hatte (37.).
Von den Alsterbrüdern, die tatsächlich etwas mehr Ballbesitz und die eine oder
andere Ecke generierten, kam dagegen kaum etwas Konkretes, bis Frederic Cousin
Schlussmann Jonas Rügge zum Reflex zwang, dessen Abstauber Josef Sütterlin aus
sieben Metern zum Abschluss hinein piekte (44.).
Fast blöd, dass kurz darauf erstmal Halbzeitpause war und der Auftrieb des
Treffers offenbar im hintersten Winkel der Kabine liegen blieb. Die
Zweikampfintensität hatte zwar inzwischen zugenommen, doch spielerisch lief
beidseitig wenig zusammen.
Erst tief in Hälfte zwei umspielte Hammonias Daniel Bernecker den weit
herausgeeilten Lars Unger, doch Spielertrainer Nikita Cardaun rettete für
seinen geschlagenen Fänger vor der Linie (73.).
Endlich einmal Schwung in der Bude, kam drüben der eingewechselte Henri Wormuth
durch die bislang flüssigste Kombination der Partie zum Abschluss ans Außennetz
(75.). Weiter ging das nun muntere Treiben mit Tristan Bauer, dessen Versuch
Unger mit leichten Komplikationen zur Ecke ablenkte (82.). Nicht so sein
Gegenüber, den Wormuth zum vermeintlichen 2:2 überwinden konnte, doch der
Abseitspfiff setzte dem Jubel ein abruptes Ende (84.).
Mit leeren Händen sollten die Gelb-blauen aber letztlich nicht zurückbleiben,
bekam Hammonia weder Zugriff auf Flankengeber Nicola Pejica, noch auf den im Sechzehner
weiterleitenden Yaniv Golan. Cousin sagte Danke und schloss zum längst
verdienten Ausgleich ab (86.).
In den allerletzten Minuten drückten Cousin und Co gar noch auf den
Siegtreffer, den ein Block gegen Yigitcan Tokay allerdings verhinderte (89.).
Ein Punkt für beide war es somit geblieben. Der Vorletzte und der Letzte
blieben ihren Plätzen damit treu.
Tore: 0:1 Zander (22.,
direkter Freistoß), 0:2 Zander (37. zu Klampen), 1:2 Sütterlin (44. Cousin),
2:2 Cousin (86. Golan)
Schiedsrichter: Ezatollah Valizadeh
(SC Victoria Hamburg)
Zuschauer: 20
besonderes Vorkommnis: Da
Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh erst verspätet am Spielort erschien, leitete
die ersten 20 Spielminuten ein Vertreter des FC Alsterbrüder.
Sonntag, 3. November 2024
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - FTSV Lorbeer Rothenburgsort IV o.W.
Heimsieg ohne Wert
2:0-Erfolg
bringt Alsterbrüder IV keine Punkte
Sportlich völlig schräg und irgendwie auch ein Stück weit bedeutungslos kommt
2024/2025 die zur kommenden Saison aufgelöste Kreisklasse B daher. Keine
Absteiger (in der untersten Spielklasse ja logisch), aber eben auch keine
Aufsteiger (es darf sicherlich die These aufgestellt werden, dass die Meister
der sechs Staffeln auch eine Bereicherung für die Kreisliga darstellten...): Es
geht sprichwörtlich um die Goldene Ananas.
Besonders guter Ausdruck dessen ist das vogelwilde Treiben der B5, in der vier
Rückzüge durch die nachträgliche Hinzunahme zweier Teams ohne Wertung zumindest
numerisch teilkompensiert wurden.
Eine dieser Nachmeldungen ist die Viertvertretung des FTSV Lorbeer. Match
Nummer vier führte die Elf, deren Personal im Wesentlichen aus Nepal stammt, am
Sonntagabend zum FC Alsterbrüder. Dort hatten die Blauen zunächst so ihre
Schwierigkeiten, Ordnung ins eigene Spiel zu kriegen.
Verdient daher das 1:0, welches der einlaufende Fynn Trautvetter auf Flanke
Tassilo Schulze von rechts besorgte (16.).
Mit der Zeit erlangten jedoch auch die Gäste so langsam ihre Spielanteile und
durch Jwala Limbus Freistoß, auf das Tor-Dach, einen ersten eigenen Akzent.
Kurios: Limbu, 16 Jahre alt, ist eigentlich für den SC Sternschanze
spielberechtigt und kickt dort in der zweiten Mannschaft des Jahrgangs 2008 in
der U17-Kreisliga…
Tonangebend blieben trotz der inoffiziellen Verstärkung des FTSV die
Alsterbrüder. So scheiterte Trautvetters Versuch eines Hacken-Tores nur knapp
(29.), ehe es ein Zusammenspiel zwischen Dritte Herren-Leihgabe Alessio
Nieuwenhuizen und T. Schulze gefährlich machte. Schließlich war es die rechte
Pranke von Schlussmann Bibek Opreti, die das Tor verhinderte (37.).
Nicht so direkt vor der Pause, als Nieuwenhuizen ein fabelhaftes Auge für
Trautvetter bewies und dieser locker zum 2:0 einschob (45.).
Nicht mehr viel geschah dann nach dem Seitenwechsel. Die Hausherren zu Beginn
noch mit einigen guten Möglichkeiten, wie Trautvetters Strafraumchance im
Rahmen eines unzureichend geklärten Eckballs (drüber gebolzt, 56.), ehe der
Kick dem Ende hin immer weiter abflachte.
Lorbeer fehlten die Mittel – den Eimsbüttelern der Anreiz, noch mehr aus dem
Flutlichtspiel zu machen. Gefühlte Punkte sind eben nun mal keine echten Punkte…
Tore: 1:0 Trautvetter (16.
T. Schulze), 2:0 Trautvetter (45. Nieuwenhuizen)
Schiedsrichter: Ghazi Sabir Ali Hamawand
(Hamburger SV, Note 4,5: wenig gefordert, überraschte jedoch mehrfach mit
Abseits-Lotto und unklaren Handzeichen)
Zuschauer: 10
Autoren: Arthur Schreiber
& Björn Meyer
Sonntag, 29. September 2024
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Farmsener TV III
Den
freien Fall gestoppt
Erst
agil, dann verwaltend: Alsterbrüder-Vierte endlich wieder siegreich
Tief in der Bedeutungslosigkeit der Kreisklasse B5 hat sich die Viertvertretung
des FC Alsterbrüder ihren Negativlauf von fünf Niederlagen am Stück bremsen –
und auch für die unterlegene Dritte
des Farmsener TV gab es eine positive Erkenntnis.
Nämlich jene, dass es nach dem vielen Theater und zwei Spielabbrüchen (gegen
Teutonia 10 III und HT 16 III) der letzten Wochen auch (fast) ausnahmslos um
Fußball gehen kann.
Erste erwähnenswerte Blüten trieb der Sport in Minute fünf jedoch für die
Gastgeber, die Henri Wormuth gegen die Laufrichtung des Torwarts in Front zu
bringen versuchte. Knapp verzogen ist eben nun mal auch vorbei.
Nachgeholt war dieses Unterfangen nach einer guten Viertelstunde, als ein
Abwurf missglückte und Yaniv Golan das Gastgeschenk dankend annahm (14.).
Und weiter ging die Alsterbrüder-Sause! Golan mit der Vorarbeit für Aljoscha
Roeder und dieser fand im Rückraum allen nötigen Raum zum gezielten 20
Meter-Abschluss vor – 2:0 (23.)!
Für vorzeitig klare Verhältnisse hätte das Heimteam in der Folge gleich zweimal
sorgen könne, doch weder Wormuth nach kopfballverlängerter Golan-Ecke (Pfosten,
24.), noch Golan selbst mit der Innenseite (vorbei, 25.) vermochten dem
Heimerfolg weitere Konturen zu verleihen.
Gut für die zu Beginn kräftig durchgeschüttelten Gäste, denen quasi aus dem
Nichts die Chance zum Anschlusstreffer von der nicht eingezeichneten
Strafstoßmarke vor die Füße fiel. Korrekterweise hatte Schiedsrichter Arthur
Schreiber (SC Sternschanze) Nicola Pejicas Kontakt an Leon Schopinski als
strafstoßreif eingestuft. Kapitän Daniel Marcks aber vergeigte die Gelegenheit
mit einem lauen Schüsschen, das auch per Nachsetzen nicht zu korrigieren war
(daneben, 27.).
Wiederum auf Einladung der defensiv unaufmerksamen Hausherren war es im zweiten
Anlauf schließlich gelungen. Ein tiefes Zuspiel von Innenverteidiger Jakob
Elsherif, der sonst lediglich durch viel zu spät geahndetes Dauerpöbeln und
Beleidigungen auffiel, spitzelte Wormuth unglücklich genau in den Lauf des
damit frei durchsprintenden Schopinski, dem das Umspielen von Schlussmann Malte
Wegener samt 2:1-Vollendung mühelos vom Fuß ging (29.).
Viel mehr passierte dann in der Folge allerdings nicht. Der erst im Sommer aus
der A-Jugend in den Erwachsenenbereich hochgerückte FTV-Equipe fehlten schlicht
die spielerischen Mittel, dem FCA die Inspiration zum Gestalten.
Mit Dankbarkeit nahm man da Mark Gielniks Chance, die Gäste-Torsteher Mathis
Reinhardt-Hausmann im Nachfassen unschädlich machte (52.).
Wäre dies dem schmächtigen Fänger, der optisch auch der eigenen U15 zugeordnet
werden könnte, auch kurz darauf gelungen, hätte die Partie letztlich eine
Attraktion weniger zu bieten gehabt. Mit der Hacke war es dem zuvor glücklosen Wormuth
nun endlich doch endlich vergönnt, als Torschütze (für das 3:1) verantwortlich
zu zeichnen (54.).
Aus dem Verwaltungsmodus einer nachher zerfahrenen und zunehmend härter
geführten Kontrahage heraus setzte Gielnik auf Vorlage Golans (dritte Torbeteiligung)
noch den 4:1-Schlusspunkt für die Gelb-blauen, die damit das wilde Klassement
der nur noch elf Wertungsteams umfassenden B5 einstweilen auf Rang vier besiedeln.
Durch die bevorstehende Eingliederung der B-Klassisten in die nächsthöhere
Kreisklasse A bleibt dem Teilnehmerfeld ohnehin nur das sonst oft zu Unrecht beschworene
Mantra „von Spiel zu Spiel“.
Tore: 1:0 Golan (14.), 2:0
Roeder (23. Golan), 2:1 Schopinski (29. Elsherif), 3:1 Wormuth (54.), 4:1 M. Gielnik
(81. Golan)
gelbe Karten: Ebersberger, Wormuth, Lange - Sejjadi, Elsherif
Schiedsrichter: Arthur Erik
Schreiber (SC Sternschanze, Note 3: beschränkte sich in seinem Wirken auf das Nötigste.)
Zuschauer: 10
besonderes Vorkommnis: Marcks
(Farmsener TV, scheitert mit Strafstoß an Wegener (27., Pejica an Schopinski).
Sonntag, 25. Februar 2024
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SV DJK Hamburg
Alsterbrüder
erobern den Anschluss zurück
Kantersieg:
FCA-Vierte rehabilitiert sich gegen Kellerkind DJK
Was geht noch für die Alsterbrüder-Vierte? Spieltag Numero 21 führte die
zuletzt 0:5 in Blankenese geschlagenen Jungs vom Walter-Wächter-Platz zumindest
wieder zurück in Lauerstellung auf die Promotionsränge der Kreisklasse B5.
Bei widrigem Februarwetter hatte das Flutlichtheimspiel gegen den Drittletzten,
DJK Hamburg, allerdings zunächst seine Tücken. Unter der Mittelfeld-Regie des
technisch beschlagenen Dragos-Catalin Demeter vereinigten die Dulsberger
anfangs die größeren Spielanteile auf sich – jedoch ohne den entscheidenden
Durchbruch an vorderster Front. Saimon Tsehayes Kopfballchance vermochte bis in
den zweiten Durchgang hinein, als Demeter an FCA-Fänger Malte Wegner scheiterte
und Fuad Abdikadirs Nachschuss zur Ecke entschärft wurde (55.), keine
nachahmenden Szenen finden.
Anders die Hausherren, die etwas aus dem Nichts ihren vorgefundenen Raum just
zu Nicola Pejicas Führungstor nutzten (17.) und durch Michael Störtkuhls
reingezimmerte Freistoß-Fackel von links gar auf 2:0 verdoppelten (25.).
Im Fallen stellte der wenig zuvor eingewechselte Henri Wormuth zentral auf 3:0
(31.), ehe der fast 19-Jährige beim 4:0 einem langen Ball aus der eigenen Hälfte
als einziger konsequent nachjagte (38.).
Mit Yaniv Gloan reihte sich im zweiten Abschnitt der nächste einstige
Jugendspieler des Eimsbütteler TV in die Riege der Torschützen ein. Linksoben
schlug es aus 21 Metern ein (53.).
Direkt im Anschluss an bereits erwähnte Doppelchance fingen sich die kurzzeitig
wieder etwas inspirierteren Gäste kurzerhand das 6:0-Kontertor, das Michel
Finke fußfein von Wormuth über links serviert bekam (56.).
Die „Sportvereinigung Deutsche Jugend Kraft“ (übrigens einer von 1200 ursprünglich
katholischen DJK-Vereinen in ganz Deutschland) war wieder gebrochen,
verteidigte weitgehend körperlos gegen den mit links in die lange Ecke zielenden
Wormuth (61.), Störtkuhl und Florian Dreyers Abstaubertore (75. & 77.), sowie
Dreyers Doppelpack, bei dem der „77er“ nur den Fuß reinzuhalten hatte (79.).
Ebenso fand auch Josef Sütterlin im Gegenangriff mit korrekter Vorteilsauslegung
beste Einschussaussichten vor (83.), ehe es mit Pejicas flachem Dutzend so
endete, wie es in Minute 17 begonnen hatte (85.).
Drei Punkte und ein Dutzend an Toren – vielleicht genau der Rückenwind, den es
für das anstehende Gastspiel bei der drittplatzierten Altona 93-Fünften am
kommenden Wochenende braucht.
Tore: 1:0 Pejica (17.),
2:0 Störtkuhl (25., direkter Freistoß), 3:0 Wormuth (31.), 4:0 Wormuth (38.),
5:0 Golan (53.), 6:0 Finke (56.), 7:0 Wormuth (61.), 8:0 Störtkuhl (75.), 9:0
Dreyer (77.), 10:0 Dreyer (79.), 11:0 Sütterlin (83.), 12:0 Pejica (85.)
gelbe Karten: keine
Schiedsrichter: Arthur Erik
Schreiber (SC Sternschanze, Note 2,5: Wind, Regenfall und die zu optimierenden
Lichtverhältnisse waren seine größte Herausforderung an einem
beschäftigungsarmen Abend)
Zuschauer: 15
Sonntag, 12. November 2023
Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV
Jonutis
im Fußballhimmel
Dreierpacker
entscheidet Verfolgerduell binnen elf Minuten
Aktien im Aufstiegskampf der Kreisklasse B5 haben beide – die des SV Grün-weiß
Eimsbüttel haben im Duell der Viertvertretungen beim FC Alsterbrüder am letzten
Hinrundenspieltag eine ordentliche Wertsteigerung erlebt.
Zum gefeierten Helden des Abends avancierte dabei „Kurzarbeiter“ Ernestas Jonutis,
der für seinen mustergültigen Hattrick lediglich 32 Einsatzminuten benötigte.
Bevor jedoch der eingewechselte Sturmtank sein siegbringendes Werk verrichten
konnte, plagte seine Farben der Umstand, dass man sich für eine schiere
Feldüberlegenheit herzlich wenig kaufen kann.
Hinten bombensicher, aber im Angriffsdrittel zu unpräzise, war es zunächst eine
Geduldsveranstaltung für die Grün-weißen, denen schließlich eine Distanzrakete
Abhilfe schaffte. Aus 23 Metern feuerte Felix Lüllemann zentral auf den
Innenpfosten, der artig Beihilfe zum verdienten 1:0 leistete (38.).
GWE auf Kurs, doch einmal ungeschickt im eigenen Strafraum zur Stelle gewesen,
war die Führung kurz nach der Pause schon wieder dahin. Schiedsrichter Arthur
Schreiber (SC Sternschanze) erkannte prompt auf Strafstoß, den Henri Wormuth
sicher zum etwas schmeichelhaften Gleichstand versenkte (49.).
Schnell ergab sich für den agilen Armin Nouri über rechts die Gelegenheit,
wieder in Front zu gehen, als er aus vollem Lauf etwas zu hoch ansetzte (57.).
Stattdessen hatte Yaniv Golan in der Disziplin des Weitschusses gar das 2:1 für
den FCA auf dem Fuß – Latte (69.)!
Dann aber schlug die (halbe) Stunde des Ernestas Jonutis, den eine schwache
Rückpassaktion zu Torwart Florian Bittermann zum Einschieben ins leere Tor
einlud (70.), ehe er nur Sekunden danach eine gut erkannte Vorteilssituation
mit dem zentralen 1:3 vollendete (71.).
Endgültig im Fußballhimmel kam der wuchtige Joker an, als Leon Stengel nach einem Einwurf
von links auf der Grundlinie Durchsetzungskraft bewies, querlegte und den
alleingelassenen Ionutis am zweiten Pfosten unwiderstehliche bediente (81.).
Die Kicker vom Tiefenstaaken damit nun Dritter, während die Alsterbrüder nur
sechs Zähler dahinter auf Rang sieben verweilen.
Tore: 0:1 Lüllemann (38.),
1:1 Wortmuth (49., Strafstoßtor), 1:2 Jonutis (70.), 1:3 Jonutis (71.), 1:4 Jonutis
(81. Stengel)
gelbe Karten: Wormuth – keine
Schiedsrichter: Arthur Erik
Schreiber (SC Sternschanze, Note 2,5)
Zuschauer: 11


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