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Samstag, 18. Oktober 2025

Spielbericht Eimsbütteler TV IV - SSD Nikola Tesla II

ETV-Festspiele fortgesetzt
Von der Dritten inspiriert: Vierte Herren schlagen Tesla II deutlich mit 5:0

Der überschwängliche Jubel der dritten Herren über ihren saftigen 10:2-Kantersieg gegen den SC Egenbüttel III schallte noch aus der Kabine über die beiden Kunstrasenplätze an der Bundesstraße, da setzten die vierten Herren die ETV-Festspiele nahtlos fort.
Im „Duell der Generationen“ im Rahmen der Kreisklasse 07 wies man die zweite Mannschaft des SSD Nikola Tesla deutlich mit 5:0 in die Schranken und setzte sich damit ein sattes Stück von der Gefahrenzone der Staffel ab.
Günstig dafür standen die Zeichen bereits nach nicht einmal zwei Minuten, als Gunnar Markhoff eine Ecke von links mit etwas Glück vom kurzen Pfosten aus hinter die Linie steuerte (2.).
Nach Querpass David Wagners stellte Dan Skjodt Andersen sogar noch innerhalb der Anfangsviertelstunde aus 2:0 (13.), sodass der dritte ETV-Treffer fast schon einer mathematischen Gesetzmäßigkeit gefolgt hatte. Diesmal hieß der Schütze Tom Krase, traf er sicher mit rechts vom (auf dieser Kunstwiese imaginären) Punkt, nachdem Frido Jansen etwas ungeschickt im Sechzehner gegen Wagner zu Werke ging (30.).
Die jung aufgestellte Elf von der Baurstraße, deren aktuelle Zusammensetzung aus der Verschmelzung der einstigen A-Jugenden von Teutonia 05 und dem SC Nienstedten im Sommer 2024 hervorging und im Verein von eher sekundärer Bedeutung ist, bemühte sich in Teilen um spielerische Lösungen, die aber viel zu selten zu sauberem Kombinationsspiel führten. Kyryl Mikheievs 22 Meter-Schuss, der aus einem abgewehrten Freistoß von Lasse Hansen resultierte (drüber, 42.), Hansen Linksschuss an den Außenpfosten (80.) und ein listiger Akpalo-Heber, der das Tor des weit vor postierten Manuel Burmester allerdings überragte (85.), sind dann letztlich auch zu wenig als offensive Leistungsnachweise.
Bedeutend mehr gelang da den Hausherren, die während Tesla noch mit einer Freistoßentscheidung haderte, den fälligen ruhenden Ball just zu Finn Lüneburgs 4:0 nutzten (50.).
In der Folge ebenfalls etwas nachlässig in der Chancenverwertung, klingelte es immerhin zu Beginn der Nachspielzeit noch einmal, als Leon Sodhi einen indirekten Freistoß wegen eines eher weniger kontrollierten Rückpasses zum 5:0-Endstand rechtsoben hinein hämmerte (90.+1).
Im ergiebigen Mittelfeld der Tabelle schafften die Eimsbütteler nun dank zuletzt drei Siegen aus vier Partien den Sprung auf Rang neun. Tesla II steuert dagegen nach dem Zwischenhoch von vier Siegen geradewegs auf die umgekehrte Serie zu. Eine Niederlage am Sonntag gegen die Groß-Flottbeker Spielvereinigung wäre dann die nunmehr vierte am Stück.

Tore: 1:0 Markhoff (2. Sodhi), 2:0 Skjodt Andersen (13. Wagner), 3:0 Krase (30., Strafstoßtor, Jansen an Wagner), 4:0 Lüneburg (50. Sodhi), 5:0 Sodhi (90.+1 Markhoff)

gelbe Karten: keine – Akyol, D. Murina, Prell, Hohnhorst, Ulu

Schiedsrichter: Nils Jostarndt (TuS Berne)

Zuschauer: 30











Sonntag, 7. Oktober 2018

Spielbericht FK Nikola Tesla II - Altona 93 III

Tesla II lässt es elfmal krachen
Aufstiegskandidat nimmt Altona 93 III zweistellig auseinander

Eine amtliche Machtdemonstration veranstaltete die ambitionierte Reserve des FK Nikola Tesla in Runde elf der Kreisklasse 7. Anders ist das wuchtige 11:0 gegen ein wehrloses Altona 93 III kaum zu beschreiben.
Sofort ließen die Landesliga-verstärkten Teslaner hierbei spüren, wer sich anschickt, kommende Saison eine Etage höher zu spielen. Per langem Schlag hebelte Massimo Graci die unsortierte AFC-Defensive aus, sodass Miroslav Chipenko entspannt mit links die frühe Führung nach gerade einmal 52 Sekunden besorgte, um sich nur Augenblicke später mit seinem Kollegen Hischem Oudjouadj über dessen rasches 2:0 zu freuen.
Und weiter ging der Schleudergang, den im Falle des 3:0 ein unbedrängter Flugball levin Ebbersmeyers einleite, ehe Oudjouadj nur noch für den einschiebenden Nikola Brnic querzulegen brauchte (10.).
Ohne diverse unpässliche Akteure wirkten die Jungs vom Orthmarscher Kirchenweg fast hilflos gegen gefällig kickende Hausherren, deren bestes Beispiel für individuelle Klasse der nach 22 Minute erneut erfolgreiche Chipenko darstellte. Nur per Foul konnte der beim FC St. Pauli und Dynamo Dresden ausgebildete Angreifer gestoppt werden. – Strafstoß Tesla, den Berkan Dogan sicher versenkte.
Weitere Chipenko-Treffer blieben wegen Verletzung zwar in der Folge aus, doch mit Boris Muzgonja, kurz vor der Pause, und Doppelpacker Dragan Zivkovic (56. & 65.) trugen sich die Namen fünf und sechs in die Tagestorschützenliste ein.
Flach vollendend schob sich Oudjouadj mit seinem 9:0 in diese Serie hinein. Die Zweistelligkeit war da nur noch eine Frage der Zeit, die Graci per Abstauber eines parierten N. Brnic-Versuches in Spielminute 72 zu beantworten wusste.
Dass es in der Schlussphase nicht noch dicker für Aushilfstorwart Oliver Silberbauer (Leihgabe der Senioren) und seine wegen der Farbähnlichkeit Leibchen tragenden Vorderleute kam, lag vor allem an der nun etwas gemächlicheren Herangehensweise Teslas, wobei es immerhin noch zum 11:0-Endstand langte, bei dem Graci schön den soeben losgestratzten N. Brnic fand und dieser das Ziel natürlich nicht verfehlte (76.).

Tore: 1:0 Chipenko (1. Graci), 2:0 Oudjouadj (2.), 3:0 N. Brnic (10. Oudjouadj), 4:0 Chipenko (22. S. Brnic), 5:0 Dogan (27. Foulstrafstoß), 6:0 Muzgonja (45. Oudjouadj), 7:0 Zivkovic (56. N. Brnic), 8:0 Zivkovic (65.), 9:0 Oudjouadj (67.), 10:0 Graci (72. N. Brnic), 11:0 N. Brnic (76. Graci)

Schiedsrichter: Safet Rakita (SV West-Eimsbüttel)

Zuschauer: 15