Meister schickt Lieth II ins
Couch-Finale
0:4
gegen den Wedeler TSV: Kreisligaverbleibt entscheidet sich nun Andernorts
Mit mehr als aufsteigender Tendenz arbeitete sich die Reserve der SV Lieth
zuletzt auf einer Erfolgswelle aus dem Tabellenkeller der Kreisliga 01, doch
nun droht der positive Film der letzten Wochen auf den allerletzten Metern wieder
zum Alptraum zu werden.
0:4 lautete nämlich der Endstand des letzten eigenen Saisonauftritts, den man
gegen den feststehenden Meister und Bezirksligaaufsteiger aus Wedel eigentlich
sogar konkurrenzfähig über die Bühne gebracht hatte. Das große Problem aber
wieder einmal: die Chancenverwertung.
Lukas Brant aus spitzem Winkel (5.) und per Doppelchance mit Florian Ballner
(19.), Finn Struve rechts vorbei (28.) und auch Kilian Weers nach eigener
Balleroberung in schwieriger physikalischer Lage (37.), vermochten den
Pausenrückstand nicht zu verhindern. Denn drüben segelte ein Freistoß Hendrik
Ramckes hoch durchs Strafraumdickicht und dank Jan Boettchers abfälschenden Kopf
hinein (11.), ehe der Verdopplung des Primus durch Tobias Patat (41.) eine höchst
umstrittene Strafstoßentscheidung vorausging. Das geahndete Bein hatte sich
doch deutlich außerhalb des Sechzehners in luftige Höhen begeben…
Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass kurz zuvor bereits das 0:2 zwingende
Folge eines WTSV-Umschaltens hätte sein müssen. T. Patats Weiterleitung wusste
Marcel Busies aber trotz idealer Einschussposition nicht einzulochen (39.).
Ebenso verpassten es seine Farben, direkt nach dem Seitenwechsel für klare
Verhältnisse zu sorgen. Jason Urban fand beispielsweise seinen Meister in
SVL-Fänger Daniel Diedrigkeit (49.), der dieses Duell bei einem Tempoangriff
der Elbestädter schließlich doch verlor. In Anton Woyteks Querspiel brauchte
Urban diesmal nur noch den Fuß hineinzuhalten (52.).
Selbstaufgabe kam für die Hausherren jedoch nicht infrage. Auch nicht, nachdem
der eingewechselte Fatih Arslan zentral mit rechts auf 0:4 erhöhte (77.).
Vor allem der umtriebige Michel Cords versuchte sich immer wieder am
Ehrentreffer. So konnte er sich in Minute 67 frei vor Maximilian Diekmann die
Ecke aussuchen, um doch am Tormann zu scheitern und den Nachschuss vorbei zu jagen
(67.).
Als der Treffer nun endlich gelungen war, hatte die etwas fragwürdige
Abseitswahrnehmung des Schiedsrichterassistenten etwas dagegen (85.) und sogar
sein selbst ergaunerter Strafstoß mündete im abermaligen Tiefschlag: Pfosten (87.)!
Auch mit der verdienten Bude würde das nun bevorstehende Abstiegskampffinale
auf der Couch nicht mit besseren Vorzeichen steigen. Aus Sicht des
Tabellenzwölften darf von den drunter Platzierten (TuS Appen, Union Tornesch
III und Tangstedter SV) maximal nur einer sein letztes Saisonspiel gewinnen.
Ansonsten wäre der Sturz unter den Strich und damit auch in die Kreisklasse
Gewissheit. Durch das Auseinanderbröseln der gerade frisch aus der Bezirksliga
abgestiegenen Ligamannschaft dürften weite Teile des Kaders allerdings trotzdem
in der Kreisliga verbleiben. Gerüchten nach soll eine Zusammenlegung der Teams
für einen vernünftigen Kader in Hamburgs achthöchster Spielklasse geplant sein.
Nur einen Abstieg möchte sicher trotzdem kein Beteiligter in seiner Vita stehen
haben.
Sorgen, die in Wedel niemand hat. Durch den Patzer des Verfolgers aus Rissen
(3:5 in Borstel) stand man bereits vor dem heutigen Auftritt als Bezirksliga-promoviert
fest. Das noch anstehende Heimspiel gegen die zur Winterpause noch ganz oben
thronenden Jungs aus Hörnerkichen (jetzt Dritter) dürfen Kapitän Boettcher und
Co nochmal zum Schaulaufen nutzen.
SV Lieth II: Diedrigkeit – Zeybekoglu (81. Hägemann), von
Lueder (81. Kähler), F. Rudek (57. N. Schuchhardt), Hajdari, Weers – Struve,
Ahlers – Brant (81. Stuck), Ballner (57. Viera Gerkens), Cords, Trainer:
Thorben Pingel
Wedeler TSV: Diekmann – Gutzeit (46. A. Woytek),
Boettcher, Kawohl (46. Kilinc), Adib – Ramcke, Alevetsovitis (46. Arslan) –
Strohsal, Busies (57. Knodt), T. Patat – Urban (57. Christians), Trainer:
Christian Buhrke & Patrick Wittich
Tore: 0:1 Boettcher (11. Ramcke), 0.2 T. Patat (41., Strafstoßtor), 0:3 Urban
(51. A. Woytek),
0:4 Arslan (77.)
gelbe Karten: Ballner – keine
Schiedsrichter: Yannic Kritzler (SSV Rantzau)
Zuschauer: 45
besonderes Vorkommnis: Cords schießt Strafstoß an den Pfosten
(87., Strohsal an Cords).
Sonntag, 17. Mai 2026
Spielbericht SV Lieth II - Wedeler TSV
Mittwoch, 13. Mai 2026
Spielbericht SV Lieth II - Moorreger SV
Knautschzone Abstiegskampf
KL
01: Lieth IIs Sechs-Punkte-Sieg sorgt weiter für flächendeckendes Zittern
Diverse Konkurrenten aus dem Kreisliga 01-Abstiegskampf gaben sich als
Zuschauer am Butterberg die Klinke in die Hand. Die Delegationen aus Heist und
Tornesch, zum Beispiel, dürften Klein Nordende am Mittwochabend allerdings mit
ähnlich viel Enttäuschung wie der heuer unterlegenen Moorreger SV verlassen
haben. Mit einem 3:0 hievte sich die Reserve der SV Lieth nämlich einstweilen
aus dem damit abermals näher zusammengerückten Keller.
Erheblichen Anteil daran hatte sicher der geniale Start der Rot-schwarzen, die
Florian Ballner nach nicht einmal zwei Minuten auf Kurs gesteuert hatte. Bei
einer Hereingabe von links war es schon genug, einfach den Fuß hineinzuhalten,
weil die Gäste hier irgendwie kein ernsthaftes Interesse am Spielgerät
entwickelten.
Ein denkbar blöder Beginn für den MSV, der gegen die umschaltaffinen Liether
nun eigene Lösungen finden musste.
Das aktivere Team waren aber die Hausherren, bei denen Finn Struve per Kopf
(12.) und abgefälscht mit links (27.) ebenso etwas Gefahr versprühte, wie die
Kollegen Ballner (traf den Kopfstoß nicht richtig, 28.) und Brant, dessen
versuch ins Torwart-Eck sich der tadellose Daniel Rosenzweig angelte (32.).
Die Himmelsbargler taten sich dagegen lange schwierig, konkret nach vorne zu
kommen. Dominik Körner jagte das Ei in den Liether Wald (18.) – Henning Jensen
sah sich von einem Ahlers-Block gestört (23.). Erst auf den letzten Metern vor
der Pause gelang der oft zu ungenauen und statischen Auswärtsmannschaft eine
Art Druckphase – ohne Happyend.
Stattdessen fing man sich nach der Pause fast den zweiten Gegentreffer, als
Finn Cornils zwar den agilen und gefürchteten Michel Cords aus den Schuhen
rumste, die Szene aber mit Kilian Weers´ beherztem Solo weiterging. Beim
Abschluss fehlte dem Außenverteidiger dann jedoch etwas die Kraft. Es war ja
auch schon spät am Abend…
MSV-Coach Hakan Harmanci reagierte daraufhin mit jeweils zwei Doppelwechseln
(55. & 70.), bei denen unter anderem der angeschlagene Toptorjäger
Maximilian Seubert für die die große Aufholjagd hineinkam. Die beste
Gelegenheit bot sich jedoch Zentrumsspieler Sam Holz, der es aus der zweiten
Reihe mit rechts probierte (vorbei, 57.).
Ansonsten regierte beim MSV eine Mischung aus schweren Beinen, Kunstrasenphobie
und einem schlicht gebrauchten Tag, den die berechtigte Ampelkarte für Cornils
nach einem Handspiel (78.) noch zusätzlich erschwerte.
Ordentlich Platz jetzt natürlich für die quirligen Platzherren, den der steil
geschickte Cords (knapp vorbei) vorerst nicht zur Entscheidung nutzte (81.).
Dann aber tauchte der Flügelflitzer gemeinsam mit Struve vor der Kiste auf,
sodass der Querpass zur unwiderstehlichen Einladung für das vorentscheidende
2:0 avancierte (82.). Letzte Restzweifel wischte Taktgeber Struve noch einmal
selber vom Tisch, als Lukas Brant in einer ähnlichen Umschaltszene rüber
spielte (89.). Vergessen waren da die Tatsachen, dass der MSV Struve, wie
geplant, ganz ordentlich aus der Partie nahm und dass sein Freistoß aus Minute
68 am Pfosten zerschellt war.
Mit nun drei Zählern Vorsprung auf die Moorreger (14.) und zweien auf die
Konkurrenten aus Tornesch (13.) und Tangstedt (12.) haben sich die Karten für
Struve und Co im Abstiegskampf nun weiter verbessert. Ob der starke
Schlussspurt von zuletzt 13 Punkten aus fünf Spielen langen wird, dürfte sich
vermutlich erst am (selber spielfreien) letzten Spieltag herausstellen – es sei
denn, am kommenden Wochenende gelänge es, Zählbares gegen den designierten
Meister vom Wedeler TSV auf heimischer Anlage zu behalten. Aber Vorsicht! Alle
Mitkonkurrenten haben eben noch eine Partie mehr in der Hinterhand. Ebenso der
Moorreger SV, auf den nun das Heimspiel gegen die Zweite des Heidgrabener SV
wartet, ehe es zum Schlussakkord einen womöglichen Showdown bei Union Tornesch
III gibt.
SV Lieth II: Diedrigkeit – Zeybekoglu (85. Stuck), Ahlers (76.
M. Homburg), F. Rudek, Weers (76. Hajdari) – Brant, H. Homburg, Struve, Cords –
Viera Gerkens (58. von Lueder), Ballner (76. Baloosh), Trainer: Thorben Pingel
Moorreger SV: Rosenzweig – Below, Cornils, Giesbrecht (55. Kaufmann),
Getmann (70. Simsek) – Schepelew, Holz – Franke, Jensen, Körner (55. Seubert) –
Prange (70. C. Harmanci), Trainer: Hakan Harmanci
Tore: 1:0 Ballner (2.), 2:0 Cords (82. Struve), 3:0 Struve (89. Brant)
gelbe Karten: Viera Gerkens – Seubert
gelb-rote Karte: Cornils (78., Foulspiel + Handspiel)
Schiedsrichter: Kai Finn Rademacher (SV Halstenbek-Rellingen)
Zuschauer: 80
Sonntag, 10. Mai 2026
Spielbericht SV Lieth II - TuS Appen
Struve wie in Heidgraben
Freistoßtor
zum beidseitig unnützen Remis im Kellerduell
Trist und leblos kassierte TuS Appen am Dienstagabend mit dem 0:3 in Heist die
nunmehr neunte Schlappe in 2026 (plus Punktabzug wegen eines Nichtantritts).
Abstiegsplatz, drei Zähler Rückstand aufs rettende Ufer und nun ging es auch
noch zur aufstrebenden Reserve der SV Lieth. Schlechte Vorzeichen für einen
dann doch ordentlich Auftritt, dessen Happyend letztlich wiederum nur an einem
Standard scheiterte.
Das lebhaftere Team waren die Almtwegler im Duell Vierzehnter gegen
Fünfzehnter insbesondere zu Beginn gewesen. Vor allem der junge Henry
Heidmann beschäftigte die gegnerische Defensive mit erfrischenden Laufwegen und
zwei ersten Gelegenheiten (5. & 14.), ehe das wichtige 0:1 ein ganzes Stück
später fallen sollte. Sven Kremer war es, dem die Kugel halbrechts auf den
Schussbereiten linken Puschen fiel, sodass der Einschlag ins lange Eck kaum
noch gekannte Glücksgefühle in Blau-rot entfachte (35.).
Es roch nach Zählbarem, für die Gäste, zumal die Liether ihre offensiv-PS zu
selten in den Rücken der TuS-Abwehr um Chefzweikämpfer Lukas Kremer bekamen.
Und schaffte es Michel Cords doch einmal in die Tiefe, fehlte entweder ein
Stück (25.) oder fächerte sich Enrico Carl routiniert auf (39.).
Auch gegen einen Viera-Kopfball (67.) und Finn Struves Freistoß (74.) war auf
das Torwart-Fossil (40) ebenso Verlass, wie gegen Lukas Brants Linksgeschoss
(82.).
Schwierig blieb dabei jedoch die zu geringe Entlastung, die Carl und Co
schließlich doch noch teuer zu stehen kam. Eines von vielen Fouls führte wieder
Struve in vorzügliche Position für den ruhenden Ball, mit dem er Carl diesmal
auf dem falschen Fuß erwischte – das 1:1 durch den Zentrumsspieler, der schon
beim 2:1 in Heidgraben auf diese Weise traf (82.)!
Unter den Augen von Hakan Harmanci, der mit seinem Moorreger SV (13.) am
Mittwoch zur nächsten Kellerparty am Butterberg aufschlagen wird, boten sich
die Kontrahenten einen bis zum Ablauf der sechsminütigen Extrazeit einen
engagierten Fight, dessen Endresultat von 1:1 vielleicht eher der SVL
weiterhilft. „Ein Punkt ist besser als kein Punkt“, fütterte Lieths Kilian
Weers dazu das Phrasenschwein. Ein Erfolg gegen den MSV und seine Farben wären
im etwas spielplanverzerrten Tabellenbild (erstmal) wieder raus aus dem
Untergeschoss.
TuS Appen kann dagegen erst am Sonntag nachziehen, wenn es zum ebenfalls
abstiegsgefährdeten Tangstedter SV geht. Der erste Abschnitt heute dürfte da
auf jeden Fall als kleiner Mutmacher taugen.
Tore: 0:1 S. Kremer (35.), 1:1 Struve (82., direkter Freistoß)
gelbe Karten: Ballner, Ahlers, Weers – S. Kremer, Pinnow, Von der Reith,
Deletz
Schiedsrichter: Andreas Voß (VfL Pinneberg)
Zuschauer: 40
Sonntag, 3. Mai 2026
Spielbericht TSV Gut Heil Heist - SV Lieth II
Magens serviert die Rettungsweste
Auswärtssieg
im Keller-Duell: SV Lieth II schiebt sich weiter ans Ufer
Da sind sie wieder! Wochenlang musste die Reserve der SV Lieth erdulden, wie
die Konkurrenz im Rotlichtbezirk der Kreisliga 01 auch durch die vielen Nachtragsspiele
auf Naturrasen nicht nur heranrückte, sondern sogar vorbeizog.
Mit dem nun zweiten Erfolg in Reihe schloss der Tabellenvorletzte nun aber
wieder voll gen Klassenerhaltszone auf.
Im Kellerduell beim TSV Heist war dabei vor allem auf die hauseigene
Bezirksligaexpertise Verlass. Die nicht in der Bezirksliga festgespielten Finn
Struve, Michel Cords und Kilian Weers freuten sich heuer mit dem oben gelbgesperrten
Meraja Magens auch noch über den Unterschiedsspieler des Ligateams. Welche
Blüten die teils diffusen Regelungen des Hamburger Fußballverbands so treiben…
Denn während sich Magens´ Stammkollegen 1:8-Dresche in Schnelsen abholten,
fügte sich der 20-fache Oberligakicker nach einer Anlaufphase im rauen
Kreisligaumfeld als Doppelpasspartner für Florian Ballners Linksschuss ein
(28.). Gut gemacht, aber da fehlte noch etwas.
Besser lief es wenig später, als Magens im Umschalten diesmal den aus der
Bezirksliga vertrauten Michel Cords bediente und sich dieser vom latent
störenden Adriaan Banas nicht in seinem Werk zur flachen 0:1-Pausenführung
irritieren ließ (35.).
Wiederum per rascher Spielrichtungsänderung schlug das Duo kurz nach der Pause
gleich nochmal zu. Wieder war es am Ende Cords, der halblinks ins ferne Eck
vollendete, nachdem ihn Magens entsprechend angespielt hatte (51.).
Und als Abwehrmonument Kilian Weers sogar einen Ausflug als Flügelstürmer nur
von TSV-Fänger Benjamin Schimmel beendet erlebte (54.), schien der
Sonntagnachmittag noch ein richtig Lustiger, für die Gäste zu werden.
Doch auch die Heistmer haben ja ihren Individualisten, der sich in der Gestalt
des Paul Smit eine Schusschance selbst gegen drei Mann erarbeitete (55.) und
die nächste mit dem Freistoß, um die Mauer herum, an der Pfosten setzte (59.).
Bevor Smit und Co den Bock hier umzustoßen vermochten, war drüben plötzlich
wieder dieser Magens auf Tour. Diesmal von Semih Zeybekoglu die Linie raufgeschickt,
fand sich nun mit Ballner ein neuer Abnehmer des gepflegten Querpasses zum 0:3
(65.).
Das Thema schien durch, zumal Magens selber im Eins-gegen-Eins mit Schimmel das
mögliche 0:4 auf dem Fuß hatte (71.). Doch eine etwas überraschende
Strafstoßentscheidung wegen eines angeblichen Haltens im SVL-Sechzehner
fütterte wieder leise Hoffnungen der Gastgeber, die Smit sicher rechtsunten mit
1:3 heranbrachte (81.).
Ebenso nur wenige später, nachdem Finn Rudek Kapitän Jakob Schmidt einen Fußkontakt
versetzte und die Kommunikation zwischen Schiedsrichter Hasan Olgun (TBS Pinneberg)
und seinem Assistenten Carsten Petersen einen gewissen Loriot-Charakter
versprühte. Strafstoß – Abseits – dann halt doch Strafstoß – Smit auf die
gewohnte Weise – nur noch 2:3 (85.)!
Eine typisch umkämpfte Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit blieb daraufhin
allerdings ohne weitere Offensivfeuer, sodass die Flamme der SV Lieth im
Tabellenkeller wieder ordentlich lodert. Nur noch einen Zähler gilt es auf den
heuer geschlagenen Widersacher auf dem rettenden 13. Platz aufzuholen. Mit zwei
Duellen gegen die Mitkonkurrenten aus Appen und Moorrege stehen die Sterne
plötzlich wieder ganz ordentlich für den Ligaverbleib. Gilt nach wie vor aber
auch genauso eins zu eins für den TSV Gut Heil der bereits am kommenden Dienstag
TuS Appen zum Nachholkracher empfängt!
Tore: 0:1 Cords (35. Magens), 0:2 Cords (51. Magens), 0:3
Ballner (65. Magens), 1:3 Smit (81., Strafstoßtor), 2:3 Smit (85.,
Strafstoßtor, F. Rudek an J. Schmidt)
Schiedsrichter: Hasan Olgun (TBS Pinneberg)
Zuschauer: 62
Sonntag, 12. April 2026
Spielbericht SV Lieth II - TSV Holm
Sieg verschwindet in
erfolgsvernichtenden Höhen
Späten
Matchball nicht genutzt: SV Lieth II bleibt unterm Strich hängen
Mit dem Kellerduell Letzter gegen Vorletzter beschlossen die Zweite der SV
Lieth und der TSV Holm Spieltag 25 der Kreisliga 01 mit dem wohl
klischeehaftesten Ergebnis: 0:0.
Obwohl der Tabellenletzte aus Holm die Begegnung in den Anfangssequenzen durchaus
druckvoll anging, spielte sich das wenige Erwähnenswerte einer weitgehend verkrampften
Partie meist im Angriffsdrittel der Liether ab. Besonders die tiefen Zuspiele
Michel Ahlers´ bereicherten das trostlose Geschehen, wie im Falle eines Balles
hinter die TSV-Kette, wo Finn Struve nur knapp über das Gehäuse zielte (8.).
Ebenfalls hoch kam eine Ecke von links auf den aufgerückten Kilian Weers
geflogen, doch mit der Platte lassen sich nur selten Kopfballtore erzielen (29.)…
Und wenn es – wie bei einem clever angeschnittenen Homburg-Freistoß – im Einlaufen
zu überraschend wird, kommt beim
kantigen Außenverteidiger mit Bezirksligaexpertise halt auch kein goldener
Schuss heraus (42.).
Das Bemühen um jenen fiel jedoch auch den Gästen schwierig, segelte Henri
Poppenborgs Linksschuss übers Ziel hinweg (36.), ehe der eingewechselte Torben
Mentz ein Strafraumgestochere mit dem Versuch ins Außennetz beendete (50.).
Ansonsten ging es eher um Fehlervermeidung und den teils schwierigen
Beziehungsstatus zum Spielgerät – bis die etwas frischer wirkenden Liether in
der Schlussphase bei größer werdenden Räumen nochmal etwas mehr investierten.
Und tatsächlich servierte Florian Ballner seinem Einwechselkollegen Michel
Cords per Diagonalball die wunderbare Siegchance in den Lauf, überhastet jagte
der 22-Jährige das Leder aber in erfolgsvernichtende Höhen (90.+1), sodass die
torlose Punkteteilung einzig dazu taugte, den Moorreger SV auf den vorletzten
Platz zu verweisen. Durch die teils drei mehr gespielten Duelle als die
Konkurrenz beläuft sich der virtuelle Rückstand auf den TSV Heist am rettenden
Ufer allerdings etwas Höher als nur auf einen Punkt. Die SVL-Reserve (17
Punkte) ist nun immer wieder zum Daumendrücken verdammt – zum Beispiel für den
SC Cosmos Wedel, der am kommenden Dienstag beim TSV Holm (14) gastiert.
Das nächste eigene Eingreifen muss dagegen bis Freitag warten, wenn es zum
zweitplatzierten Rissener SV geht.
Tore: Fehlanzeige
gelbe Karten: H. Homburg, Ahlers, Weers – Hermann, Ludwicki, Milzarek
Schiedsrichter: Robert Shosha (Holsatia im EMTV)
Zuschauer: 45
Sonntag, 9. November 2025
Spielbericht SV Lieth II - TSV Gut Heil Heist
Viera
und die Joker stechen
Wichtiger
5:1-Triumph hievt SV Lieths Zweite aus der Abstiegszone
Mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen und dem zuletzt desaströsen 1:8
in Sparrieshoop rauschte die Zweitvertretung der SV Lieth neulich hinunter in
den Tabellenkeller der Kreisliga 1, aus dem es nun mit einem 5:1-Ausrufezeichen
gegen den TSV Heist wieder etwas hinausging.
Begonnen hatte der Fluchtlichtkick am Sonntagnachmittag allerdings reichlich
suboptimal, für die Gastgeber, die Schlussmann Daniel Diedrigkeit nach bereits
20 Sekunden vor dem sofortigen Rückstand bewahrte. – Jedoch auf Kosten eines J.
Schmidt-Eckstoßes, den der aufgerückte Marcel Bastide im Sechzehner zum 0:1 in
Sekunde 50 verwertete (1.).
Abgesehen von einem Götting-Schlenzer (rechts vorbei, 34.) waren die Heistmer,
denen in den letzten Wochen außer dem 9:3-Erfolg gegen Union Tornesch nichts
Zählbares gelang, dem 0:2 insgesamt näher als die Liether dem Ausgleich.
Nach langer Eröffnung, die Linie runter, Nevio Schuchhardts Querpass und Niklas
Viera Gerkens freiem Abschluss durfte dennoch das 1:1 bejubelt werden (42.).
Mit etwas Glück, dass Jakob Schmidt zweimal verfehlte (45.+1 & 45.+2),
hielt das Remis bis in den zweiten Durchgang, der den Roten den erhofften
Rückenwind bescherte.
Den Anfang machte erneut Viera Gerkens, der zentral das 2:1 besorgte (53.), ehe
Joker Michel Cords einen unglücklichen Torwartausflug mit dem 3:1 ins quasi
leere Gehäuse bestrafte (63.). Mit dem Tempovorteil auf der Habenseite,
bediente Ole Schedelgarn den ebenso frisch eingewechselten Fabian Kühl zum
flach eingeschobenen 4:1 (74.).
Nur Cords´ nächste Chance, die TSV-Schlussmann Rayk Schwertfeger im Abtauchen
vereitelte (76.), passte da nicht ins Bild der heuer durchaus effizienten Klein
Nordender.
Ganz anders dagegen der TSV Heist, der der jungen Dynamik des Gegners nur wenig
entgegenzusetzen hatte. Mit Rene Gills Hereinnahme kam vorne zwar etwas mehr
Torgefahr auf (77. & 81.), doch das nächste und letzte Tor des Tages fiel
noch einmal auf der anderen Seite, als abermals ein unbehelligtes Zusammenspiel
von Reservisten zwischen Jannic Bartl und Tom Busse den umjubelten 5:1-Endstand
herstellte (89.).
Die SV Lieth eroberte damit erstmal Rang zwölf, während der TSV Heist einen
Platz drunter jetzt punktgleich mit den Torneschern auf Abstiegsplatz 14 dasteht.
Tore: 0:1 Bastide (1. J.
Schmidt), 1:1 Viera Gerkens (42. N. Schuchhardt), 2:1 Viera Gerkens (53.), 3:1
Cords (63.), 4:1 F. Kühl (74. Schedelgarn), 5:1 Busse (89. Bartl)
gelbe Karten: Dickenhausen – J.
Schmidt
Schiedsrichter: Lennart Elias Klare
(Note 1,5: führte mit höchst souveräner Ausstrahlung und engagierter Laufarbeit
durch eine Begegnung mit einer Vielzahl von (korrekten) Abseitsentscheidungen.)
Zuschauer: 45
Freitag, 31. Oktober 2025
Spielbericht TSV Sparrieshoop - SV Lieth II
Horror-Derby
1:8
an Halloween! TSV Sparrieshoop schickt SV Lieth II weiter in die Krise
Mehr schlecht als recht taumelt die im Sommer aus der abgewanderten
Ligamannschaft Holsatias und der eigenen Rest-Zweiten fusionierten SV Lieth
durch die Kreisliga 01. Den maximalen Gruselfaktor erlebte die Elf von Trainer
Thorben Pingel nun zu Halloween im Derby beim TSV Sparrieshoop.
Schon der Start ins Reformationstagsduell ging für die Roten so richtig in die
Hose. Nach langem Flankenwechsel markierte ausgerechnet Ex-Liether Leon
Diedrigkeit prompt das 1:0 (3.), ehe Mika Martens im andächtig bestaunten
Doppelpass mit Lenn Pankraz mühelos verdoppelte (5.).
Kurz um schnelle Linderung bemüht, bediente Nevio Schuchhardt Niklas Viera
Gerkens, dem es gegen Schlussmann Michael Möller und hinzugeeilte Vorderleute
ebenso wenig gelang, die Kugel ins Tor zu bugsieren, wie Semih Zeybekoglu im
sofortigen Nachsetzen (7.).
Stattdessen schraubten die spielerisch klar überlegenen Hausherren rund um die
30-Minuten-Marke weiter am Resultat, indem Lennart Voigt einen Abpraller mit
links zum 3:0 versenkte (26.) und Vorbereiter Pankraz sich anschließend bei
einer Hochschild-Ecke auf den einsamen zweiten Pfosten einmal selbst belohnte
(34.).
Schon zur Pause war die Angelegenheit also geklärt. Daran vermochte auch
Zeybekoglus Lebenszeichen in Form eines Lattentreffers nichts zu ändern (59.).
Sparre machte dagegen einfach weiter mit effizientem Fußball, der ab der
zweiten Hälfte auch mit Beteiligung von Top-Stürmer Finn Möller über den Rasen
unter der charakteristischen Hochspannungsleitung fegte. Hoch und weit
geschickt, schaute der Aufstiegstorjäger der Vorsaison den gegnerischen Tormann
zum 5:0 aus (62.), während er das halbe Dutzend in Poleposition für den
ebenfalls gebrachten Kian Maleki auflegte (77.).
Diesmal bei einem nach vorne blockierten Hochschild-Freistoß am richtig Fleck
lauernd, schnürte Maleki gar den Doppelpack (82.), den sich mit Kapitän Martens
noch ein weiteres der vielen Eigengewächse vom Rosengarten sicherte (83.). Beim
gemeinsamen Mannschaftsfrühstück wurde neben Wurstbrot wohl auch ausreichend
viel Zielwasser verkostet!
Auf der anderen Seite, symptomatisch für den hilflosen Auftritt der Gäste aus
Klein Nordende, unterlief Torhüter Maik Bianchet bei der Entstehung des nunmehr
achten Tagesgegentors auch noch ein Luftloch. Situationskomik, über die heuer
nur der Aufsteiger lachen konnte…
Der zwischenzeitliche 6:1-Ehrentreffer durch Michel Cords (79.) süßte einen
gänzlich versauerten Auftritt der SVL-Reserve freilich auch nicht auf. Der
einzig positive Aspekt des Freitags: am folgenden Abend kassierte auch
Konkurrent Union Tornesch III eine heftige 1:7-Schlappe in Heidgraben, wodurch sich
der Rückstand auf die nicht-Abstiegsplätze weiterhin bei einem Zähler beläuft.
Eine Thematik, die für den TSV Sparrieshoop im Mittelfeld des Klassements
wahrlich keine Rolle spielt.
Tore: 1:0 L. Diedrigkeit
(3.), 2:0 Martens (5. Pankraz), 3:0 Voigt (26. L. Diedrigkeit), 4:0 Pankraz (34.
Hochschild), 5:0 F. Möller (62.), 6:0 Maleki (77. F. Möller), 6:1 Cords (79.),
7:1 Maleki (82. Hochschild), 8:1 Martens (83. Gül)
Schiedsrichter: Clemens Riehl
Zuschauer: 50
Sonntag, 12. Oktober 2025
Spielbericht SV Lieth II - Tangstedter SV
Ungenutzte
Momenta
Starker
Beginn und doppelte Überzahl: SV Lieth II siegt trotzdem nicht
Kein Schritt, sondern nur ein Schrittchen im Keller der Kreisliga 1. Der
Reserve der SV Lieth blieb nach dem 1:1 am Sonntagnachmittag gegen den
Tangstedter SV nur das Gefühl von zwei verlorenen Punkten. Schließlich war es
nicht nur eine schon im ersten Abschnitt verspielte Führung, sondern auch - und
vor allem – eine lange Überzahl, die den Roten deutlich versprach als den einen
Zähler, der sie weiter unterm Strich auf der Stelle treten lässt.
Begonnen hatte der Kick am Fuße des Butterbergs freilich verheißungsvoll, war
Stürmer Lukas Brant bereits nach 20 gespielten Sekunden nach Zuspiel Tom Busses
auf und davon, halbrechts vor dem Tor die Blitz-Führung zu erbeuten, doch
TSV-Goalie Sandro Marrone ließ sich nicht ins falsche schicken und wehrte
gekonnt ab (1.).
Nur Sekunden später der nächste vielversprechende Angriff für Brant, den
diesmal der verzögerte Foulpfiff des Schiedsrichters für Brant und Co stoppte –
warum eigentlich, bei einer idealen Vorteilssituation (2.)?!
In Minute 13 schließlich der Lohn für den hellwachen Beginn. Von Torwart Leon
Diedrigkeits kluger Spieleröffnung ins Zentrum eingeleitet, kombinierte man
sich wirklich ansehnlich ins vordere Drittel, wo Niklas Viera Gerkens
Durchsetzungsvermögen zur Vorarbeit und Brant schließlich den passenden
Abschluss zum 1:0 bewiesen. Ein bisschen Glück war auch noch mit dabei, dass
Marrone seine Finger nur noch in sanfter Weise an die Kugel bekam.
Das Fundament für den wichtigen Dreier war gelegt, doch anstatt das Momentum
des Führungstors weiter mitzunehmen, schalteten die Hausherren mehr und mehr
auf Verwaltung um. Eine gefährliche Idee, denn während man bei einer
(blitzsauberen) Rettungsgrätsche von Kilian Weers Glück im Unglück hatte, dass
der Schiedsrichter die Aktion in Strafraumnähe nicht als Notbremse einstufte
(nur „Gelb“, 16.), setzte es im Sportlichen einen fiesen Fausthieb, den
Maximilian Peldszus als Verwerter einer Yörük-Hereingabe aus der Nahdistanz
versetzte (35.) – 1:1!
Echten Rückenwind generierte jedoch auch das Mittelfeldteam vom Hasloher Weg
nicht aus dem eigenen Treffer. Ein zähes Ringen um Spielkontrolle entwickelte
sich auf dem Kunstgrün, das Oguzhan Yeni nach einer guten Stunde vorzeitig
verlassen musste. Früh wegen Foulspiels verwarnt (5.), schickte ihn Michael
Hartmann (SV Hörnerkirchen) für den Ausspruch „Halt´ deine Fresse!“ gegenüber
eines Heim-Zuschauers mit Gelb-rot vom Feld (61.). Ein Platzverweis mit Ansage,
kündigte er kurz zuvor noch an, sich noch eine zweite „Gelbe“ abzuholen – er sei
schließlich nächste Woche eh im Urlaub…
Seiner Mannschaft schadete der 19-Jährige tatsächlich nur bedingt. Zwar gaben
die Liether ihre passive Haltung zu Gunsten einiger Strafszenen endlich auf,
doch gleich zweimal scheiterte der jeweils vom Gegner eingeladene Brant mehr an
sich selbst, als am Torhüter (73. & 75.), ehe sein Versuch aus schwierigem
Winkel mit dem seitenfremden Fuß haarscharf das späte Siegtor verfehlte (89.).
Dieses hatte sich auf der anderen Seite plötzlich auch dem Tangstedter Ibrahima
Bah dank einer schlechten Klärung zuvor geboten. Etwas überhastet jagte der
Joker den zentralen Rechtsschuss aber über das Ziel (90.).
Am Gleichstand an Toren sollte sich auch in der ausgiebigen Nachspielzeit (über
sechs Minuten) nichts mehr – allerdings am Personellen, hatte auch der schon
vorher verhaltensauffällige Gentijan Gashi seine Nerven nicht im Griff und
holte sich in den Nachwehen eines Zweikampfes gar den roten Karton ab (90.+3.).
Die doppelte Unterzahl des Aufsteigers von 2023 blieb am Ende folgenlos: 1:1 in
Klein Nordende!
SV Lieth II: L.
Diedrigkeit – Weers, F. Rudek, Hajdari, Dickenhausen (46. Kähler) – Busse,
Homburg – Zeybekoglu, Viera Gerkens (46. Ballner), Cords – Brant, Trainer:
Thorben Pingel
Tore: 1:0 Brant (13. Viera Gerkens),
1:1 Peldszus (34. Yörük)
gelb-rote Karte: Yeni (Tangstedter
SV, 61., Foulspiel + Unsportlichkeit)
rote Karte: Gashi (Tangstedter SV, 90.+3,
Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (SV
Hörnerkirchen, Note 5)
Zuschauer: 80
Sonntag, 10. August 2025
Spielbericht SV Lieth II - SC Victoria Hamburg II
Zwei
Klassen sind zu viel
1:5
gegen Landesligisten: Neue SVL-Reserve scheidet aus
Erstmals im Pflichtspiel unter der Flagge der SV Lieth, hatte die vom
Lokalrivalen Holsatia an den Butterberg abgewanderte Elf (plus „Restbestand“
aus der vorigen Reserve) von Trainer Thorben Pingel gleich einmal ein dickes
Brett zu bohren. Schließlich schlug mit Victoria II ein Landesligist mit
jungen, hungrigen Leuten zum Holstenpokalduell in Klein Nordende auf. Das
Resultat von 1:5 überraschte daher niemanden.
Der Favorit von Beginn an Spiel- und tempobestimmend, wirbelte sich gleich
wenige Augenblicke nach dem Kick-Off in Richtung SVL-Gehäuse, das Goalie
Ibrahim Can (noch mit abgeklebtem Holsatia-Schriftzug auf dem Leiberl) von Hugo
Blechenberg gut getimt beschütze (2.).
Viel mehr bekamen die Gelben allerdings erstmal nicht in den Sechzehner. Auch,
weil die Liether nur selten Räume ließen, wie bei Jeffery Pokus Konterchance,
bei der der Schütze nur den oberen Teil der Querlatte erwischte. – Abstoß
anstatt des Führungsjubels (24.).
Zehn Minuten war es dann aber soweit, lenkte Kollege Santino Battaglia seinen
Eckstoß mit Schnitt ins lange Eck, wobei Can zugegebenermaßen nicht wirklich
koordiniert unter der Kugel durchtauchte (34.).
Klarheit sollte aber trotz weiterer Gelegenheiten vor der erfrischenden
Halbzeitpause erstmal nicht eintreten. Für den zwei Klassen niedrigeren
Kreisligisten jedoch nur eine Schonfrist. Denn nachdem Blechenberg den genialen
Heber in den Rücken der Abwehrkette für Bela Stadler servierte und der
Leichtathlet auch mit dem Ball fachmännisch umging, war mit 0:2 eine Art
Vorentscheidung gefallen (55.).
Noch bevor Schiedsrichter Henry Nitsche (1. FC Quickborn) noch einmal zum
kaltgestellten Nass bat, stellte Blechenberg per Abstauber auf nunmehr 0:3
(65.).
Von nun an verzettelte sich das überlegene Team etwas zu oft im letzten
Drittel, sodass Szenen, wie Jeremy Debucs Scheitern am sich breit machenden Can
seltener wurden (74.).
Stattdessen gaben sie durch Michel Cords´ etwas zu hoch angesetzten Versuch von
halblinks nun auch die Hausherren einmal ihre Visitenkarte ab (67.). Ein
Vorbote für das, was dem agilen Nachwuchsmann drei Minuten vor Ultimo noch
gelingen sollte. Diesmal schickte ihn Florian Ballner in die Weiten der
aufgerückten SCV-Abwehr, um dort den umkurvten Torwart geschlagen
zurückzulassen (87.).
Eine nette Kosmetik auf das Ergebnis, das Jonathan Debuc zuvor mit schöner
Bewegung im Strafraum auf 0:4 hochgeschraubt hatte (85.). Die 1:5-Endnote
besorgte am Ende Egor Tschudinow, der seinen Foulstrafstoß oben links versenkte
(89.).
Zwei Klassen Unterscheid bildeten sich letztlich doch ein wenig im Ergebnis ab.
Tore: 0:1 Battaglia (34.,
direkter Eckstoß), 0:2 Stadler (55. Blechenberg), 0:3 Blechenberg (65. Jo.
Debuc), 0:4 Jo. Debuc (85.), 1:4 Cords (87. Ballner), 1:5 Tschudinow (89.,
Strafstoßtor)
Schiedsrichter: Henry Pascal Nitsche
(1. FC Quickborn)
Zuschauer: 40
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