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Sonntag, 17. Mai 2026

Spielbericht SV Lieth II - Wedeler TSV

Meister schickt Lieth II ins Couch-Finale
0:4 gegen den Wedeler TSV: Kreisligaverbleibt entscheidet sich nun Andernorts

Mit mehr als aufsteigender Tendenz arbeitete sich die Reserve der SV Lieth zuletzt auf einer Erfolgswelle aus dem Tabellenkeller der Kreisliga 01, doch nun droht der positive Film der letzten Wochen auf den allerletzten Metern wieder zum Alptraum zu werden.
0:4 lautete nämlich der Endstand des letzten eigenen Saisonauftritts, den man gegen den feststehenden Meister und Bezirksligaaufsteiger aus Wedel eigentlich sogar konkurrenzfähig über die Bühne gebracht hatte. Das große Problem aber wieder einmal: die Chancenverwertung.
Lukas Brant aus spitzem Winkel (5.) und per Doppelchance mit Florian Ballner (19.), Finn Struve rechts vorbei (28.) und auch Kilian Weers nach eigener Balleroberung in schwieriger physikalischer Lage (37.), vermochten den Pausenrückstand nicht zu verhindern. Denn drüben segelte ein Freistoß Hendrik Ramckes hoch durchs Strafraumdickicht und dank Jan Boettchers abfälschenden Kopf hinein (11.), ehe der Verdopplung des Primus durch Tobias Patat (41.) eine höchst umstrittene Strafstoßentscheidung vorausging. Das geahndete Bein hatte sich doch deutlich außerhalb des Sechzehners in luftige Höhen begeben…
Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass kurz zuvor bereits das 0:2 zwingende Folge eines WTSV-Umschaltens hätte sein müssen. T. Patats Weiterleitung wusste Marcel Busies aber trotz idealer Einschussposition nicht einzulochen (39.).
Ebenso verpassten es seine Farben, direkt nach dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse zu sorgen. Jason Urban fand beispielsweise seinen Meister in SVL-Fänger Daniel Diedrigkeit (49.), der dieses Duell bei einem Tempoangriff der Elbestädter schließlich doch verlor. In Anton Woyteks Querspiel brauchte Urban diesmal nur noch den Fuß hineinzuhalten (52.).
Selbstaufgabe kam für die Hausherren jedoch nicht infrage. Auch nicht, nachdem der eingewechselte Fatih Arslan zentral mit rechts auf 0:4 erhöhte (77.).
Vor allem der umtriebige Michel Cords versuchte sich immer wieder am Ehrentreffer. So konnte er sich in Minute 67 frei vor Maximilian Diekmann die Ecke aussuchen, um doch am Tormann zu scheitern und den Nachschuss vorbei zu jagen (67.).
Als der Treffer nun endlich gelungen war, hatte die etwas fragwürdige Abseitswahrnehmung des Schiedsrichterassistenten etwas dagegen (85.) und sogar sein selbst ergaunerter Strafstoß mündete im abermaligen Tiefschlag: Pfosten (87.)!
Auch mit der verdienten Bude würde das nun bevorstehende Abstiegskampffinale auf der Couch nicht mit besseren Vorzeichen steigen. Aus Sicht des Tabellenzwölften darf von den drunter Platzierten (TuS Appen, Union Tornesch III und Tangstedter SV) maximal nur einer sein letztes Saisonspiel gewinnen. Ansonsten wäre der Sturz unter den Strich und damit auch in die Kreisklasse Gewissheit. Durch das Auseinanderbröseln der gerade frisch aus der Bezirksliga abgestiegenen Ligamannschaft dürften weite Teile des Kaders allerdings trotzdem in der Kreisliga verbleiben. Gerüchten nach soll eine Zusammenlegung der Teams für einen vernünftigen Kader in Hamburgs achthöchster Spielklasse geplant sein. Nur einen Abstieg möchte sicher trotzdem kein Beteiligter in seiner Vita stehen haben.
Sorgen, die in Wedel niemand hat. Durch den Patzer des Verfolgers aus Rissen (3:5 in Borstel) stand man bereits vor dem heutigen Auftritt als Bezirksliga-promoviert fest. Das noch anstehende Heimspiel gegen die zur Winterpause noch ganz oben thronenden Jungs aus Hörnerkichen (jetzt Dritter) dürfen Kapitän Boettcher und Co nochmal zum Schaulaufen nutzen.

SV Lieth II: Diedrigkeit – Zeybekoglu (81. Hägemann), von Lueder (81. Kähler), F. Rudek (57. N. Schuchhardt), Hajdari, Weers – Struve, Ahlers – Brant (81. Stuck), Ballner (57. Viera Gerkens), Cords, Trainer: Thorben Pingel

Wedeler TSV: Diekmann – Gutzeit (46.
A. Woytek), Boettcher, Kawohl (46. Kilinc), Adib – Ramcke, Alevetsovitis (46. Arslan) – Strohsal, Busies (57. Knodt), T. Patat – Urban (57. Christians), Trainer: Christian Buhrke & Patrick Wittich

Tore: 0:1 Boettcher (11. Ramcke), 0.2 T. Patat (41., Strafstoßtor), 0:3 Urban (51.
A. Woytek), 0:4 Arslan (77.)

gelbe Karten: Ballner – keine

Schiedsrichter: Yannic Kritzler (SSV Rantzau)

Zuschauer: 45


besonderes Vorkommnis: Cords schießt Strafstoß an den Pfosten (87., Strohsal an Cords).






Mittwoch, 13. Mai 2026

Spielbericht SV Lieth II - Moorreger SV

Knautschzone Abstiegskampf
KL 01: Lieth IIs Sechs-Punkte-Sieg sorgt weiter für flächendeckendes Zittern

Diverse Konkurrenten aus dem Kreisliga 01-Abstiegskampf gaben sich als Zuschauer am Butterberg die Klinke in die Hand. Die Delegationen aus Heist und Tornesch, zum Beispiel, dürften Klein Nordende am Mittwochabend allerdings mit ähnlich viel Enttäuschung wie der heuer unterlegenen Moorreger SV verlassen haben. Mit einem 3:0 hievte sich die Reserve der SV Lieth nämlich einstweilen aus dem damit abermals näher zusammengerückten Keller.
Erheblichen Anteil daran hatte sicher der geniale Start der Rot-schwarzen, die Florian Ballner nach nicht einmal zwei Minuten auf Kurs gesteuert hatte. Bei einer Hereingabe von links war es schon genug, einfach den Fuß hineinzuhalten, weil die Gäste hier irgendwie kein ernsthaftes Interesse am Spielgerät entwickelten.
Ein denkbar blöder Beginn für den MSV, der gegen die umschaltaffinen Liether nun eigene Lösungen finden musste.
Das aktivere Team waren aber die Hausherren, bei denen Finn Struve per Kopf (12.) und abgefälscht mit links (27.) ebenso etwas Gefahr versprühte, wie die Kollegen Ballner (traf den Kopfstoß nicht richtig, 28.) und Brant, dessen versuch ins Torwart-Eck sich der tadellose Daniel Rosenzweig angelte (32.).
Die Himmelsbargler taten sich dagegen lange schwierig, konkret nach vorne zu kommen. Dominik Körner jagte das Ei in den Liether Wald (18.) – Henning Jensen sah sich von einem Ahlers-Block gestört (23.). Erst auf den letzten Metern vor der Pause gelang der oft zu ungenauen und statischen Auswärtsmannschaft eine Art Druckphase – ohne Happyend.
Stattdessen fing man sich nach der Pause fast den zweiten Gegentreffer, als Finn Cornils zwar den agilen und gefürchteten Michel Cords aus den Schuhen rumste, die Szene aber mit Kilian Weers´ beherztem Solo weiterging. Beim Abschluss fehlte dem Außenverteidiger dann jedoch etwas die Kraft. Es war ja auch schon spät am Abend…
MSV-Coach Hakan Harmanci reagierte daraufhin mit jeweils zwei Doppelwechseln (55. & 70.), bei denen unter anderem der angeschlagene Toptorjäger Maximilian Seubert für die die große Aufholjagd hineinkam. Die beste Gelegenheit bot sich jedoch Zentrumsspieler Sam Holz, der es aus der zweiten Reihe mit rechts probierte (vorbei, 57.).
Ansonsten regierte beim MSV eine Mischung aus schweren Beinen, Kunstrasenphobie und einem schlicht gebrauchten Tag, den die berechtigte Ampelkarte für Cornils nach einem Handspiel (78.) noch zusätzlich erschwerte.
Ordentlich Platz jetzt natürlich für die quirligen Platzherren, den der steil geschickte Cords (knapp vorbei) vorerst nicht zur Entscheidung nutzte (81.).
Dann aber tauchte der Flügelflitzer gemeinsam mit Struve vor der Kiste auf, sodass der Querpass zur unwiderstehlichen Einladung für das vorentscheidende 2:0 avancierte (82.). Letzte Restzweifel wischte Taktgeber Struve noch einmal selber vom Tisch, als Lukas Brant in einer ähnlichen Umschaltszene rüber spielte (89.). Vergessen waren da die Tatsachen, dass der MSV Struve, wie geplant, ganz ordentlich aus der Partie nahm und dass sein Freistoß aus Minute 68 am Pfosten zerschellt war.
Mit nun drei Zählern Vorsprung auf die Moorreger (14.) und zweien auf die Konkurrenten aus Tornesch (13.) und Tangstedt (12.) haben sich die Karten für Struve und Co im Abstiegskampf nun weiter verbessert. Ob der starke Schlussspurt von zuletzt 13 Punkten aus fünf Spielen langen wird, dürfte sich vermutlich erst am (selber spielfreien) letzten Spieltag herausstellen – es sei denn, am kommenden Wochenende gelänge es, Zählbares gegen den designierten Meister vom Wedeler TSV auf heimischer Anlage zu behalten. Aber Vorsicht! Alle Mitkonkurrenten haben eben noch eine Partie mehr in der Hinterhand. Ebenso der Moorreger SV, auf den nun das Heimspiel gegen die Zweite des Heidgrabener SV wartet, ehe es zum Schlussakkord einen womöglichen Showdown bei Union Tornesch III gibt.  

SV Lieth II: Diedrigkeit – Zeybekoglu (85. Stuck), Ahlers (76. M. Homburg), F. Rudek, Weers (76. Hajdari) – Brant, H. Homburg, Struve, Cords – Viera Gerkens (58. von Lueder), Ballner (76. Baloosh), Trainer: Thorben Pingel

Moorreger SV: Rosenzweig – Below, Cornils, Giesbrecht (55. Kaufmann), Getmann (70. Simsek) – Schepelew, Holz – Franke, Jensen, Körner (55. Seubert) – Prange (70. C. Harmanci), Trainer: Hakan Harmanci

Tore: 1:0 Ballner (2.), 2:0 Cords (82. Struve), 3:0 Struve (89. Brant)

gelbe Karten: Viera Gerkens – Seubert

gelb-rote Karte: Cornils (78., Foulspiel + Handspiel)

Schiedsrichter: Kai Finn Rademacher (SV Halstenbek-Rellingen)

Zuschauer: 80




Sonntag, 10. Mai 2026

Spielbericht SV Lieth II - TuS Appen

Struve wie in Heidgraben
Freistoßtor zum beidseitig unnützen Remis im Kellerduell

Trist und leblos kassierte TuS Appen am Dienstagabend mit dem 0:3 in Heist die nunmehr neunte Schlappe in 2026 (plus Punktabzug wegen eines Nichtantritts). Abstiegsplatz, drei Zähler Rückstand aufs rettende Ufer und nun ging es auch noch zur aufstrebenden Reserve der SV Lieth. Schlechte Vorzeichen für einen dann doch ordentlich Auftritt, dessen Happyend letztlich wiederum nur an einem Standard scheiterte.
Das lebhaftere Team waren die Almtwegler im Duell Vierzehnter gegen Fünfzehnter insbesondere zu Beginn gewesen. Vor allem der junge Henry Heidmann beschäftigte die gegnerische Defensive mit erfrischenden Laufwegen und zwei ersten Gelegenheiten (5. & 14.), ehe das wichtige 0:1 ein ganzes Stück später fallen sollte. Sven Kremer war es, dem die Kugel halbrechts auf den Schussbereiten linken Puschen fiel, sodass der Einschlag ins lange Eck kaum noch gekannte Glücksgefühle in Blau-rot entfachte (35.).
Es roch nach Zählbarem, für die Gäste, zumal die Liether ihre offensiv-PS zu selten in den Rücken der TuS-Abwehr um Chefzweikämpfer Lukas Kremer bekamen.
Und schaffte es Michel Cords doch einmal in die Tiefe, fehlte entweder ein Stück (25.) oder fächerte sich Enrico Carl routiniert auf (39.).
Auch gegen einen Viera-Kopfball (67.) und Finn Struves Freistoß (74.) war auf das Torwart-Fossil (40) ebenso Verlass, wie gegen Lukas Brants Linksgeschoss (82.).
Schwierig blieb dabei jedoch die zu geringe Entlastung, die Carl und Co schließlich doch noch teuer zu stehen kam. Eines von vielen Fouls führte wieder Struve in vorzügliche Position für den ruhenden Ball, mit dem er Carl diesmal auf dem falschen Fuß erwischte – das 1:1 durch den Zentrumsspieler, der schon beim 2:1 in Heidgraben auf diese Weise traf (82.)!
Unter den Augen von Hakan Harmanci, der mit seinem Moorreger SV (13.) am Mittwoch zur nächsten Kellerparty am Butterberg aufschlagen wird, boten sich die Kontrahenten einen bis zum Ablauf der sechsminütigen Extrazeit einen engagierten Fight, dessen Endresultat von 1:1 vielleicht eher der SVL weiterhilft. „Ein Punkt ist besser als kein Punkt“, fütterte Lieths Kilian Weers dazu das Phrasenschwein. Ein Erfolg gegen den MSV und seine Farben wären im etwas spielplanverzerrten Tabellenbild (erstmal) wieder raus aus dem Untergeschoss.
TuS Appen kann dagegen erst am Sonntag nachziehen, wenn es zum ebenfalls abstiegsgefährdeten Tangstedter SV geht. Der erste Abschnitt heute dürfte da auf jeden Fall als kleiner Mutmacher taugen.

Tore: 0:1 S. Kremer (35.), 1:1 Struve (82., direkter Freistoß)

gelbe Karten: Ballner, Ahlers, Weers – S. Kremer, Pinnow, Von der Reith, Deletz

Schiedsrichter: Andreas Voß (VfL Pinneberg)

Zuschauer: 40








Sonntag, 3. Mai 2026

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - SV Lieth II

Magens serviert die Rettungsweste
Auswärtssieg im Keller-Duell: SV Lieth II schiebt sich weiter ans Ufer

Da sind sie wieder! Wochenlang musste die Reserve der SV Lieth erdulden, wie die Konkurrenz im Rotlichtbezirk der Kreisliga 01 auch durch die vielen Nachtragsspiele auf Naturrasen nicht nur heranrückte, sondern sogar vorbeizog.
Mit dem nun zweiten Erfolg in Reihe schloss der Tabellenvorletzte nun aber wieder voll gen Klassenerhaltszone auf.
Im Kellerduell beim TSV Heist war dabei vor allem auf die hauseigene Bezirksligaexpertise Verlass. Die nicht in der Bezirksliga festgespielten Finn Struve, Michel Cords und Kilian Weers freuten sich heuer mit dem oben gelbgesperrten Meraja Magens auch noch über den Unterschiedsspieler des Ligateams. Welche Blüten die teils diffusen Regelungen des Hamburger Fußballverbands so treiben…
Denn während sich Magens´ Stammkollegen 1:8-Dresche in Schnelsen abholten, fügte sich der 20-fache Oberligakicker nach einer Anlaufphase im rauen Kreisligaumfeld als Doppelpasspartner für Florian Ballners Linksschuss ein (28.). Gut gemacht, aber da fehlte noch etwas.
Besser lief es wenig später, als Magens im Umschalten diesmal den aus der Bezirksliga vertrauten Michel Cords bediente und sich dieser vom latent störenden Adriaan Banas nicht in seinem Werk zur flachen 0:1-Pausenführung irritieren ließ (35.).
Wiederum per rascher Spielrichtungsänderung schlug das Duo kurz nach der Pause gleich nochmal zu. Wieder war es am Ende Cords, der halblinks ins ferne Eck vollendete, nachdem ihn Magens entsprechend angespielt hatte (51.).
Und als Abwehrmonument Kilian Weers sogar einen Ausflug als Flügelstürmer nur von TSV-Fänger Benjamin Schimmel beendet erlebte (54.), schien der Sonntagnachmittag noch ein richtig Lustiger, für die Gäste zu werden.
Doch auch die Heistmer haben ja ihren Individualisten, der sich in der Gestalt des Paul Smit eine Schusschance selbst gegen drei Mann erarbeitete (55.) und die nächste mit dem Freistoß, um die Mauer herum, an der Pfosten setzte (59.).
Bevor Smit und Co den Bock hier umzustoßen vermochten, war drüben plötzlich wieder dieser Magens auf Tour. Diesmal von Semih Zeybekoglu die Linie raufgeschickt, fand sich nun mit Ballner ein neuer Abnehmer des gepflegten Querpasses zum 0:3 (65.).
Das Thema schien durch, zumal Magens selber im Eins-gegen-Eins mit Schimmel das mögliche 0:4 auf dem Fuß hatte (71.). Doch eine etwas überraschende Strafstoßentscheidung wegen eines angeblichen Haltens im SVL-Sechzehner fütterte wieder leise Hoffnungen der Gastgeber, die Smit sicher rechtsunten mit 1:3 heranbrachte (81.).
Ebenso nur wenige später, nachdem Finn Rudek Kapitän Jakob Schmidt einen Fußkontakt versetzte und die Kommunikation zwischen Schiedsrichter Hasan Olgun (TBS Pinneberg) und seinem Assistenten Carsten Petersen einen gewissen Loriot-Charakter versprühte. Strafstoß – Abseits – dann halt doch Strafstoß – Smit auf die gewohnte Weise – nur noch 2:3 (85.)!
Eine typisch umkämpfte Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit blieb daraufhin allerdings ohne weitere Offensivfeuer, sodass die Flamme der SV Lieth im Tabellenkeller wieder ordentlich lodert. Nur noch einen Zähler gilt es auf den heuer geschlagenen Widersacher auf dem rettenden 13. Platz aufzuholen. Mit zwei Duellen gegen die Mitkonkurrenten aus Appen und Moorrege stehen die Sterne plötzlich wieder ganz ordentlich für den Ligaverbleib. Gilt nach wie vor aber auch genauso eins zu eins für den TSV Gut Heil der bereits am kommenden Dienstag TuS Appen zum Nachholkracher empfängt!

Tore: 0:1 Cords (35. Magens), 0:2 Cords (51. Magens), 0:3 Ballner (65. Magens), 1:3 Smit (81., Strafstoßtor), 2:3 Smit (85., Strafstoßtor, F. Rudek an J. Schmidt)

Schiedsrichter: Hasan Olgun (TBS Pinneberg)

Zuschauer: 62





Sonntag, 12. April 2026

Spielbericht SV Lieth II - TSV Holm

Sieg verschwindet in erfolgsvernichtenden Höhen
Späten Matchball nicht genutzt: SV Lieth II bleibt unterm Strich hängen

Mit dem Kellerduell Letzter gegen Vorletzter beschlossen die Zweite der SV Lieth und der TSV Holm Spieltag 25 der Kreisliga 01 mit dem wohl klischeehaftesten Ergebnis: 0:0.
Obwohl der Tabellenletzte aus Holm die Begegnung in den Anfangssequenzen durchaus druckvoll anging, spielte sich das wenige Erwähnenswerte einer weitgehend verkrampften Partie meist im Angriffsdrittel der Liether ab. Besonders die tiefen Zuspiele Michel Ahlers´ bereicherten das trostlose Geschehen, wie im Falle eines Balles hinter die TSV-Kette, wo Finn Struve nur knapp über das Gehäuse zielte (8.).
Ebenfalls hoch kam eine Ecke von links auf den aufgerückten Kilian Weers geflogen, doch mit der Platte lassen sich nur selten Kopfballtore erzielen (29.)…
Und wenn es – wie bei einem clever angeschnittenen Homburg-Freistoß – im Einlaufen zu überraschend wird,  kommt beim kantigen Außenverteidiger mit Bezirksligaexpertise halt auch kein goldener Schuss heraus (42.).
Das Bemühen um jenen fiel jedoch auch den Gästen schwierig, segelte Henri Poppenborgs Linksschuss übers Ziel hinweg (36.), ehe der eingewechselte Torben Mentz ein Strafraumgestochere mit dem Versuch ins Außennetz beendete (50.).
Ansonsten ging es eher um Fehlervermeidung und den teils schwierigen Beziehungsstatus zum Spielgerät – bis die etwas frischer wirkenden Liether in der Schlussphase bei größer werdenden Räumen nochmal etwas mehr investierten.
Und tatsächlich servierte Florian Ballner seinem Einwechselkollegen Michel Cords per Diagonalball die wunderbare Siegchance in den Lauf, überhastet jagte der 22-Jährige das Leder aber in erfolgsvernichtende Höhen (90.+1), sodass die torlose Punkteteilung einzig dazu taugte, den Moorreger SV auf den vorletzten Platz zu verweisen. Durch die teils drei mehr gespielten Duelle als die Konkurrenz beläuft sich der virtuelle Rückstand auf den TSV Heist am rettenden Ufer allerdings etwas Höher als nur auf einen Punkt. Die SVL-Reserve (17 Punkte) ist nun immer wieder zum Daumendrücken verdammt – zum Beispiel für den SC Cosmos Wedel, der am kommenden Dienstag beim TSV Holm (14) gastiert.
Das nächste eigene Eingreifen muss dagegen bis Freitag warten, wenn es zum zweitplatzierten Rissener SV geht.

Tore: Fehlanzeige

gelbe Karten: H. Homburg, Ahlers, Weers – Hermann, Ludwicki, Milzarek

Schiedsrichter: Robert Shosha (Holsatia im EMTV)

Zuschauer: 45


Sonntag, 9. November 2025

Spielbericht SV Lieth II - TSV Gut Heil Heist

Viera und die Joker stechen
Wichtiger 5:1-Triumph hievt SV Lieths Zweite aus der Abstiegszone

Mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen und dem zuletzt desaströsen 1:8 in Sparrieshoop rauschte die Zweitvertretung der SV Lieth neulich hinunter in den Tabellenkeller der Kreisliga 1, aus dem es nun mit einem 5:1-Ausrufezeichen gegen den TSV Heist wieder etwas hinausging.
Begonnen hatte der Fluchtlichtkick am Sonntagnachmittag allerdings reichlich suboptimal, für die Gastgeber, die Schlussmann Daniel Diedrigkeit nach bereits 20 Sekunden vor dem sofortigen Rückstand bewahrte. – Jedoch auf Kosten eines J. Schmidt-Eckstoßes, den der aufgerückte Marcel Bastide im Sechzehner zum 0:1 in Sekunde 50 verwertete (1.).
Abgesehen von einem Götting-Schlenzer (rechts vorbei, 34.) waren die Heistmer, denen in den letzten Wochen außer dem 9:3-Erfolg gegen Union Tornesch nichts Zählbares gelang, dem 0:2 insgesamt näher als die Liether dem Ausgleich.
Nach langer Eröffnung, die Linie runter, Nevio Schuchhardts Querpass und Niklas Viera Gerkens freiem Abschluss durfte dennoch das 1:1 bejubelt werden (42.).
Mit etwas Glück, dass Jakob Schmidt zweimal verfehlte (45.+1 & 45.+2), hielt das Remis bis in den zweiten Durchgang, der den Roten den erhofften Rückenwind bescherte.
Den Anfang machte erneut Viera Gerkens, der zentral das 2:1 besorgte (53.), ehe Joker Michel Cords einen unglücklichen Torwartausflug mit dem 3:1 ins quasi leere Gehäuse bestrafte (63.). Mit dem Tempovorteil auf der Habenseite, bediente Ole Schedelgarn den ebenso frisch eingewechselten Fabian Kühl zum flach eingeschobenen 4:1 (74.).
Nur Cords´ nächste Chance, die TSV-Schlussmann Rayk Schwertfeger im Abtauchen vereitelte (76.), passte da nicht ins Bild der heuer durchaus effizienten Klein Nordender.
Ganz anders dagegen der TSV Heist, der der jungen Dynamik des Gegners nur wenig entgegenzusetzen hatte. Mit Rene Gills Hereinnahme kam vorne zwar etwas mehr Torgefahr auf (77. & 81.), doch das nächste und letzte Tor des Tages fiel noch einmal auf der anderen Seite, als abermals ein unbehelligtes Zusammenspiel von Reservisten zwischen Jannic Bartl und Tom Busse den umjubelten 5:1-Endstand herstellte (89.).
Die SV Lieth eroberte damit erstmal Rang zwölf, während der TSV Heist einen Platz drunter jetzt punktgleich mit den Torneschern auf Abstiegsplatz 14 dasteht.

Tore: 0:1 Bastide (1. J. Schmidt), 1:1 Viera Gerkens (42. N. Schuchhardt), 2:1 Viera Gerkens (53.), 3:1 Cords (63.), 4:1 F. Kühl (74. Schedelgarn), 5:1 Busse (89. Bartl)

gelbe Karten: Dickenhausen – J. Schmidt

Schiedsrichter: Lennart Elias Klare (Note 1,5: führte mit höchst souveräner Ausstrahlung und engagierter Laufarbeit durch eine Begegnung mit einer Vielzahl von (korrekten) Abseitsentscheidungen.)

Zuschauer: 45


Freitag, 31. Oktober 2025

Spielbericht TSV Sparrieshoop - SV Lieth II

Horror-Derby
1:8 an Halloween! TSV Sparrieshoop schickt SV Lieth II weiter in die Krise

Mehr schlecht als recht taumelt die im Sommer aus der abgewanderten Ligamannschaft Holsatias und der eigenen Rest-Zweiten fusionierten SV Lieth durch die Kreisliga 01. Den maximalen Gruselfaktor erlebte die Elf von Trainer Thorben Pingel nun zu Halloween im Derby beim TSV Sparrieshoop.
Schon der Start ins Reformationstagsduell ging für die Roten so richtig in die Hose. Nach langem Flankenwechsel markierte ausgerechnet Ex-Liether Leon Diedrigkeit prompt das 1:0 (3.), ehe Mika Martens im andächtig bestaunten Doppelpass mit Lenn Pankraz mühelos verdoppelte (5.).
Kurz um schnelle Linderung bemüht, bediente Nevio Schuchhardt Niklas Viera Gerkens, dem es gegen Schlussmann Michael Möller und hinzugeeilte Vorderleute ebenso wenig gelang, die Kugel ins Tor zu bugsieren, wie Semih Zeybekoglu im sofortigen Nachsetzen (7.).
Stattdessen schraubten die spielerisch klar überlegenen Hausherren rund um die 30-Minuten-Marke weiter am Resultat, indem Lennart Voigt einen Abpraller mit links zum 3:0 versenkte (26.) und Vorbereiter Pankraz sich anschließend bei einer Hochschild-Ecke auf den einsamen zweiten Pfosten einmal selbst belohnte (34.).
Schon zur Pause war die Angelegenheit also geklärt. Daran vermochte auch Zeybekoglus Lebenszeichen in Form eines Lattentreffers nichts zu ändern (59.).
Sparre machte dagegen einfach weiter mit effizientem Fußball, der ab der zweiten Hälfte auch mit Beteiligung von Top-Stürmer Finn Möller über den Rasen unter der charakteristischen Hochspannungsleitung fegte. Hoch und weit geschickt, schaute der Aufstiegstorjäger der Vorsaison den gegnerischen Tormann zum 5:0 aus (62.), während er das halbe Dutzend in Poleposition für den ebenfalls gebrachten Kian Maleki auflegte (77.).
Diesmal bei einem nach vorne blockierten Hochschild-Freistoß am richtig Fleck lauernd, schnürte Maleki gar den Doppelpack (82.), den sich mit Kapitän Martens noch ein weiteres der vielen Eigengewächse vom Rosengarten sicherte (83.). Beim gemeinsamen Mannschaftsfrühstück wurde neben Wurstbrot wohl auch ausreichend viel Zielwasser verkostet!
Auf der anderen Seite, symptomatisch für den hilflosen Auftritt der Gäste aus Klein Nordende, unterlief Torhüter Maik Bianchet bei der Entstehung des nunmehr achten Tagesgegentors auch noch ein Luftloch. Situationskomik, über die heuer nur der Aufsteiger lachen konnte…
Der zwischenzeitliche 6:1-Ehrentreffer durch Michel Cords (79.) süßte einen gänzlich versauerten Auftritt der SVL-Reserve freilich auch nicht auf. Der einzig positive Aspekt des Freitags: am folgenden Abend kassierte auch Konkurrent Union Tornesch III eine heftige 1:7-Schlappe in Heidgraben, wodurch sich der Rückstand auf die nicht-Abstiegsplätze weiterhin bei einem Zähler beläuft. Eine Thematik, die für den TSV Sparrieshoop im Mittelfeld des Klassements wahrlich keine Rolle spielt.

Tore: 1:0 L. Diedrigkeit (3.), 2:0 Martens (5. Pankraz), 3:0 Voigt (26. L. Diedrigkeit), 4:0 Pankraz (34. Hochschild), 5:0 F. Möller (62.), 6:0 Maleki (77. F. Möller), 6:1 Cords (79.), 7:1 Maleki (82. Hochschild), 8:1 Martens (83. Gül)

Schiedsrichter: Clemens Riehl

Zuschauer: 50








Sonntag, 12. Oktober 2025

Spielbericht SV Lieth II - Tangstedter SV

Ungenutzte Momenta
Starker Beginn und doppelte Überzahl: SV Lieth II siegt trotzdem nicht

Kein Schritt, sondern nur ein Schrittchen im Keller der Kreisliga 1. Der Reserve der SV Lieth blieb nach dem 1:1 am Sonntagnachmittag gegen den Tangstedter SV nur das Gefühl von zwei verlorenen Punkten. Schließlich war es nicht nur eine schon im ersten Abschnitt verspielte Führung, sondern auch - und vor allem – eine lange Überzahl, die den Roten deutlich versprach als den einen Zähler, der sie weiter unterm Strich auf der Stelle treten lässt.
Begonnen hatte der Kick am Fuße des Butterbergs freilich verheißungsvoll, war Stürmer Lukas Brant bereits nach 20 gespielten Sekunden nach Zuspiel Tom Busses auf und davon, halbrechts vor dem Tor die Blitz-Führung zu erbeuten, doch TSV-Goalie Sandro Marrone ließ sich nicht ins falsche schicken und wehrte gekonnt ab (1.).
Nur Sekunden später der nächste vielversprechende Angriff für Brant, den diesmal der verzögerte Foulpfiff des Schiedsrichters für Brant und Co stoppte – warum eigentlich, bei einer idealen Vorteilssituation (2.)?!
In Minute 13 schließlich der Lohn für den hellwachen Beginn. Von Torwart Leon Diedrigkeits kluger Spieleröffnung ins Zentrum eingeleitet, kombinierte man sich wirklich ansehnlich ins vordere Drittel, wo Niklas Viera Gerkens Durchsetzungsvermögen zur Vorarbeit und Brant schließlich den passenden Abschluss zum 1:0 bewiesen. Ein bisschen Glück war auch noch mit dabei, dass Marrone seine Finger nur noch in sanfter Weise an die Kugel bekam.
Das Fundament für den wichtigen Dreier war gelegt, doch anstatt das Momentum des Führungstors weiter mitzunehmen, schalteten die Hausherren mehr und mehr auf Verwaltung um. Eine gefährliche Idee, denn während man bei einer (blitzsauberen) Rettungsgrätsche von Kilian Weers Glück im Unglück hatte, dass der Schiedsrichter die Aktion in Strafraumnähe nicht als Notbremse einstufte (nur „Gelb“, 16.), setzte es im Sportlichen einen fiesen Fausthieb, den Maximilian Peldszus als Verwerter einer Yörük-Hereingabe aus der Nahdistanz versetzte (35.) – 1:1!
Echten Rückenwind generierte jedoch auch das Mittelfeldteam vom Hasloher Weg nicht aus dem eigenen Treffer. Ein zähes Ringen um Spielkontrolle entwickelte sich auf dem Kunstgrün, das Oguzhan Yeni nach einer guten Stunde vorzeitig verlassen musste. Früh wegen Foulspiels verwarnt (5.), schickte ihn Michael Hartmann (SV Hörnerkirchen) für den Ausspruch „Halt´ deine Fresse!“ gegenüber eines Heim-Zuschauers mit Gelb-rot vom Feld (61.). Ein Platzverweis mit Ansage, kündigte er kurz zuvor noch an, sich noch eine zweite „Gelbe“ abzuholen – er sei schließlich nächste Woche eh im Urlaub…
Seiner Mannschaft schadete der 19-Jährige tatsächlich nur bedingt. Zwar gaben die Liether ihre passive Haltung zu Gunsten einiger Strafszenen endlich auf, doch gleich zweimal scheiterte der jeweils vom Gegner eingeladene Brant mehr an sich selbst, als am Torhüter (73. & 75.), ehe sein Versuch aus schwierigem Winkel mit dem seitenfremden Fuß haarscharf das späte Siegtor verfehlte (89.).
Dieses hatte sich auf der anderen Seite plötzlich auch dem Tangstedter Ibrahima Bah dank einer schlechten Klärung zuvor geboten. Etwas überhastet jagte der Joker den zentralen Rechtsschuss aber über das Ziel (90.).
Am Gleichstand an Toren sollte sich auch in der ausgiebigen Nachspielzeit (über sechs Minuten) nichts mehr – allerdings am Personellen, hatte auch der schon vorher verhaltensauffällige Gentijan Gashi seine Nerven nicht im Griff und holte sich in den Nachwehen eines Zweikampfes gar den roten Karton ab (90.+3.). Die doppelte Unterzahl des Aufsteigers von 2023 blieb am Ende folgenlos: 1:1 in Klein Nordende!  

SV Lieth II: L. Diedrigkeit – Weers, F. Rudek, Hajdari, Dickenhausen (46. Kähler) – Busse, Homburg – Zeybekoglu, Viera Gerkens (46. Ballner), Cords – Brant, Trainer: Thorben Pingel

Tore: 1:0 Brant (13. Viera Gerkens), 1:1 Peldszus (34. Yörük)

gelb-rote Karte: Yeni (Tangstedter SV, 61., Foulspiel + Unsportlichkeit)

rote Karte: Gashi (Tangstedter SV, 90.+3, Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Michael Hartmann (SV Hörnerkirchen, Note 5)

Zuschauer: 80













Sonntag, 10. August 2025

Spielbericht SV Lieth II - SC Victoria Hamburg II

Zwei Klassen sind zu viel
1:5 gegen Landesligisten: Neue SVL-Reserve scheidet aus

Erstmals im Pflichtspiel unter der Flagge der SV Lieth, hatte die vom Lokalrivalen Holsatia an den Butterberg abgewanderte Elf (plus „Restbestand“ aus der vorigen Reserve) von Trainer Thorben Pingel gleich einmal ein dickes Brett zu bohren. Schließlich schlug mit Victoria II ein Landesligist mit jungen, hungrigen Leuten zum Holstenpokalduell in Klein Nordende auf. Das Resultat von 1:5 überraschte daher niemanden.
Der Favorit von Beginn an Spiel- und tempobestimmend, wirbelte sich gleich wenige Augenblicke nach dem Kick-Off in Richtung SVL-Gehäuse, das Goalie Ibrahim Can (noch mit abgeklebtem Holsatia-Schriftzug auf dem Leiberl) von Hugo Blechenberg gut getimt beschütze (2.).
Viel mehr bekamen die Gelben allerdings erstmal nicht in den Sechzehner. Auch, weil die Liether nur selten Räume ließen, wie bei Jeffery Pokus Konterchance, bei der der Schütze nur den oberen Teil der Querlatte erwischte. – Abstoß anstatt des Führungsjubels (24.).
Zehn Minuten war es dann aber soweit, lenkte Kollege Santino Battaglia seinen Eckstoß mit Schnitt ins lange Eck, wobei Can zugegebenermaßen nicht wirklich koordiniert unter der Kugel durchtauchte (34.).
Klarheit sollte aber trotz weiterer Gelegenheiten vor der erfrischenden Halbzeitpause erstmal nicht eintreten. Für den zwei Klassen niedrigeren Kreisligisten jedoch nur eine Schonfrist. Denn nachdem Blechenberg den genialen Heber in den Rücken der Abwehrkette für Bela Stadler servierte und der Leichtathlet auch mit dem Ball fachmännisch umging, war mit 0:2 eine Art Vorentscheidung gefallen (55.).
Noch bevor Schiedsrichter Henry Nitsche (1. FC Quickborn) noch einmal zum kaltgestellten Nass bat, stellte Blechenberg per Abstauber auf nunmehr 0:3 (65.).
Von nun an verzettelte sich das überlegene Team etwas zu oft im letzten Drittel, sodass Szenen, wie Jeremy Debucs Scheitern am sich breit machenden Can seltener wurden (74.).
Stattdessen gaben sie durch Michel Cords´ etwas zu hoch angesetzten Versuch von halblinks nun auch die Hausherren einmal ihre Visitenkarte ab (67.). Ein Vorbote für das, was dem agilen Nachwuchsmann drei Minuten vor Ultimo noch gelingen sollte. Diesmal schickte ihn Florian Ballner in die Weiten der aufgerückten SCV-Abwehr, um dort den umkurvten Torwart geschlagen zurückzulassen (87.).
Eine nette Kosmetik auf das Ergebnis, das Jonathan Debuc zuvor mit schöner Bewegung im Strafraum auf 0:4 hochgeschraubt hatte (85.). Die 1:5-Endnote besorgte am Ende Egor Tschudinow, der seinen Foulstrafstoß oben links versenkte (89.).
Zwei Klassen Unterscheid bildeten sich letztlich doch ein wenig im Ergebnis ab.

Tore: 0:1 Battaglia (34., direkter Eckstoß), 0:2 Stadler (55. Blechenberg), 0:3 Blechenberg (65. Jo. Debuc), 0:4 Jo. Debuc (85.), 1:4 Cords (87. Ballner), 1:5 Tschudinow (89., Strafstoßtor)

Schiedsrichter: Henry Pascal Nitsche (1. FC Quickborn)

Zuschauer: 40