Viera
und die Joker stechen
Wichtiger
5:1-Triumph hievt SV Lieths Zweite aus der Abstiegszone
Mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen und dem zuletzt desaströsen 1:8
in Sparrieshoop rauschte die Zweitvertretung der SV Lieth neulich hinunter in
den Tabellenkeller der Kreisliga 1, aus dem es nun mit einem 5:1-Ausrufezeichen
gegen den TSV Heist wieder etwas hinausging.
Begonnen hatte der Fluchtlichtkick am Sonntagnachmittag allerdings reichlich
suboptimal, für die Gastgeber, die Schlussmann Daniel Diedrigkeit nach bereits
20 Sekunden vor dem sofortigen Rückstand bewahrte. – Jedoch auf Kosten eines J.
Schmidt-Eckstoßes, den der aufgerückte Marcel Bastide im Sechzehner zum 0:1 in
Sekunde 50 verwertete (1.).
Abgesehen von einem Götting-Schlenzer (rechts vorbei, 34.) waren die Heistmer,
denen in den letzten Wochen außer dem 9:3-Erfolg gegen Union Tornesch nichts
Zählbares gelang, dem 0:2 insgesamt näher als die Liether dem Ausgleich.
Nach langer Eröffnung, die Linie runter, Nevio Schuchhardts Querpass und Niklas
Viera Gerkens freiem Abschluss durfte dennoch das 1:1 bejubelt werden (42.).
Mit etwas Glück, dass Jakob Schmidt zweimal verfehlte (45.+1 & 45.+2),
hielt das Remis bis in den zweiten Durchgang, der den Roten den erhofften
Rückenwind bescherte.
Den Anfang machte erneut Viera Gerkens, der zentral das 2:1 besorgte (53.), ehe
Joker Michel Cords einen unglücklichen Torwartausflug mit dem 3:1 ins quasi
leere Gehäuse bestrafte (63.). Mit dem Tempovorteil auf der Habenseite,
bediente Ole Schedelgarn den ebenso frisch eingewechselten Fabian Kühl zum
flach eingeschobenen 4:1 (74.).
Nur Cords´ nächste Chance, die TSV-Schlussmann Rayk Schwertfeger im Abtauchen
vereitelte (76.), passte da nicht ins Bild der heuer durchaus effizienten Klein
Nordender.
Ganz anders dagegen der TSV Heist, der der jungen Dynamik des Gegners nur wenig
entgegenzusetzen hatte. Mit Rene Gills Hereinnahme kam vorne zwar etwas mehr
Torgefahr auf (77. & 81.), doch das nächste und letzte Tor des Tages fiel
noch einmal auf der anderen Seite, als abermals ein unbehelligtes Zusammenspiel
von Reservisten zwischen Jannic Bartl und Tom Busse den umjubelten 5:1-Endstand
herstellte (89.).
Die SV Lieth eroberte damit erstmal Rang zwölf, während der TSV Heist einen
Platz drunter jetzt punktgleich mit den Torneschern auf Abstiegsplatz 14 dasteht.
Tore: 0:1 Bastide (1. J.
Schmidt), 1:1 Viera Gerkens (42. N. Schuchhardt), 2:1 Viera Gerkens (53.), 3:1
Cords (63.), 4:1 F. Kühl (74. Schedelgarn), 5:1 Busse (89. Bartl)
gelbe Karten: Dickenhausen – J.
Schmidt
Schiedsrichter: Lennart Elias Klare
(Note 1,5: führte mit höchst souveräner Ausstrahlung und engagierter Laufarbeit
durch eine Begegnung mit einer Vielzahl von (korrekten) Abseitsentscheidungen.)
Zuschauer: 45
Sonntag, 9. November 2025
Spielbericht SV Lieth II - TSV Gut Heil Heist
Freitag, 31. Oktober 2025
Spielbericht TSV Sparrieshoop - SV Lieth II
Horror-Derby
1:8
an Halloween! TSV Sparrieshoop schickt SV Lieth II weiter in die Krise
Mehr schlecht als recht taumelt die im Sommer aus der abgewanderten
Ligamannschaft Holsatias und der eigenen Rest-Zweiten fusionierten SV Lieth
durch die Kreisliga 01. Den maximalen Gruselfaktor erlebte die Elf von Trainer
Thorben Pingel nun zu Halloween im Derby beim TSV Sparrieshoop.
Schon der Start ins Reformationstagsduell ging für die Roten so richtig in die
Hose. Nach langem Flankenwechsel markierte ausgerechnet Ex-Liether Leon
Diedrigkeit prompt das 1:0 (3.), ehe Mika Martens im andächtig bestaunten
Doppelpass mit Lenn Pankraz mühelos verdoppelte (5.).
Kurz um schnelle Linderung bemüht, bediente Nevio Schuchhardt Niklas Viera
Gerkens, dem es gegen Schlussmann Michael Möller und hinzugeeilte Vorderleute
ebenso wenig gelang, die Kugel ins Tor zu bugsieren, wie Semih Zeybekoglu im
sofortigen Nachsetzen (7.).
Stattdessen schraubten die spielerisch klar überlegenen Hausherren rund um die
30-Minuten-Marke weiter am Resultat, indem Lennart Voigt einen Abpraller mit
links zum 3:0 versenkte (26.) und Vorbereiter Pankraz sich anschließend bei
einer Hochschild-Ecke auf den einsamen zweiten Pfosten einmal selbst belohnte
(34.).
Schon zur Pause war die Angelegenheit also geklärt. Daran vermochte auch
Zeybekoglus Lebenszeichen in Form eines Lattentreffers nichts zu ändern (59.).
Sparre machte dagegen einfach weiter mit effizientem Fußball, der ab der
zweiten Hälfte auch mit Beteiligung von Top-Stürmer Finn Möller über den Rasen
unter der charakteristischen Hochspannungsleitung fegte. Hoch und weit
geschickt, schaute der Aufstiegstorjäger der Vorsaison den gegnerischen Tormann
zum 5:0 aus (62.), während er das halbe Dutzend in Poleposition für den
ebenfalls gebrachten Kian Maleki auflegte (77.).
Diesmal bei einem nach vorne blockierten Hochschild-Freistoß am richtig Fleck
lauernd, schnürte Maleki gar den Doppelpack (82.), den sich mit Kapitän Martens
noch ein weiteres der vielen Eigengewächse vom Rosengarten sicherte (83.). Beim
gemeinsamen Mannschaftsfrühstück wurde neben Wurstbrot wohl auch ausreichend
viel Zielwasser verkostet!
Auf der anderen Seite, symptomatisch für den hilflosen Auftritt der Gäste aus
Klein Nordende, unterlief Torhüter Maik Bianchet bei der Entstehung des nunmehr
achten Tagesgegentors auch noch ein Luftloch. Situationskomik, über die heuer
nur der Aufsteiger lachen konnte…
Der zwischenzeitliche 6:1-Ehrentreffer durch Michel Cords (79.) süßte einen
gänzlich versauerten Auftritt der SVL-Reserve freilich auch nicht auf. Der
einzig positive Aspekt des Freitags: am folgenden Abend kassierte auch
Konkurrent Union Tornesch III eine heftige 1:7-Schlappe in Heidgraben, wodurch sich
der Rückstand auf die nicht-Abstiegsplätze weiterhin bei einem Zähler beläuft.
Eine Thematik, die für den TSV Sparrieshoop im Mittelfeld des Klassements
wahrlich keine Rolle spielt.
Tore: 1:0 L. Diedrigkeit
(3.), 2:0 Martens (5. Pankraz), 3:0 Voigt (26. L. Diedrigkeit), 4:0 Pankraz (34.
Hochschild), 5:0 F. Möller (62.), 6:0 Maleki (77. F. Möller), 6:1 Cords (79.),
7:1 Maleki (82. Hochschild), 8:1 Martens (83. Gül)
Schiedsrichter: Clemens Riehl
Zuschauer: 50
Sonntag, 12. Oktober 2025
Spielbericht SV Lieth II - Tangstedter SV
Ungenutzte
Momenta
Starker
Beginn und doppelte Überzahl: SV Lieth II siegt trotzdem nicht
Kein Schritt, sondern nur ein Schrittchen im Keller der Kreisliga 1. Der
Reserve der SV Lieth blieb nach dem 1:1 am Sonntagnachmittag gegen den
Tangstedter SV nur das Gefühl von zwei verlorenen Punkten. Schließlich war es
nicht nur eine schon im ersten Abschnitt verspielte Führung, sondern auch - und
vor allem – eine lange Überzahl, die den Roten deutlich versprach als den einen
Zähler, der sie weiter unterm Strich auf der Stelle treten lässt.
Begonnen hatte der Kick am Fuße des Butterbergs freilich verheißungsvoll, war
Stürmer Lukas Brant bereits nach 20 gespielten Sekunden nach Zuspiel Tom Busses
auf und davon, halbrechts vor dem Tor die Blitz-Führung zu erbeuten, doch
TSV-Goalie Sandro Marrone ließ sich nicht ins falsche schicken und wehrte
gekonnt ab (1.).
Nur Sekunden später der nächste vielversprechende Angriff für Brant, den
diesmal der verzögerte Foulpfiff des Schiedsrichters für Brant und Co stoppte –
warum eigentlich, bei einer idealen Vorteilssituation (2.)?!
In Minute 13 schließlich der Lohn für den hellwachen Beginn. Von Torwart Leon
Diedrigkeits kluger Spieleröffnung ins Zentrum eingeleitet, kombinierte man
sich wirklich ansehnlich ins vordere Drittel, wo Niklas Viera Gerkens
Durchsetzungsvermögen zur Vorarbeit und Brant schließlich den passenden
Abschluss zum 1:0 bewiesen. Ein bisschen Glück war auch noch mit dabei, dass
Marrone seine Finger nur noch in sanfter Weise an die Kugel bekam.
Das Fundament für den wichtigen Dreier war gelegt, doch anstatt das Momentum
des Führungstors weiter mitzunehmen, schalteten die Hausherren mehr und mehr
auf Verwaltung um. Eine gefährliche Idee, denn während man bei einer
(blitzsauberen) Rettungsgrätsche von Kilian Weers Glück im Unglück hatte, dass
der Schiedsrichter die Aktion in Strafraumnähe nicht als Notbremse einstufte
(nur „Gelb“, 16.), setzte es im Sportlichen einen fiesen Fausthieb, den
Maximilian Peldszus als Verwerter einer Yörük-Hereingabe aus der Nahdistanz
versetzte (35.) – 1:1!
Echten Rückenwind generierte jedoch auch das Mittelfeldteam vom Hasloher Weg
nicht aus dem eigenen Treffer. Ein zähes Ringen um Spielkontrolle entwickelte
sich auf dem Kunstgrün, das Oguzhan Yeni nach einer guten Stunde vorzeitig
verlassen musste. Früh wegen Foulspiels verwarnt (5.), schickte ihn Michael
Hartmann (SV Hörnerkirchen) für den Ausspruch „Halt´ deine Fresse!“ gegenüber
eines Heim-Zuschauers mit Gelb-rot vom Feld (61.). Ein Platzverweis mit Ansage,
kündigte er kurz zuvor noch an, sich noch eine zweite „Gelbe“ abzuholen – er sei
schließlich nächste Woche eh im Urlaub…
Seiner Mannschaft schadete der 19-Jährige tatsächlich nur bedingt. Zwar gaben
die Liether ihre passive Haltung zu Gunsten einiger Strafszenen endlich auf,
doch gleich zweimal scheiterte der jeweils vom Gegner eingeladene Brant mehr an
sich selbst, als am Torhüter (73. & 75.), ehe sein Versuch aus schwierigem
Winkel mit dem seitenfremden Fuß haarscharf das späte Siegtor verfehlte (89.).
Dieses hatte sich auf der anderen Seite plötzlich auch dem Tangstedter Ibrahima
Bah dank einer schlechten Klärung zuvor geboten. Etwas überhastet jagte der
Joker den zentralen Rechtsschuss aber über das Ziel (90.).
Am Gleichstand an Toren sollte sich auch in der ausgiebigen Nachspielzeit (über
sechs Minuten) nichts mehr – allerdings am Personellen, hatte auch der schon
vorher verhaltensauffällige Gentijan Gashi seine Nerven nicht im Griff und
holte sich in den Nachwehen eines Zweikampfes gar den roten Karton ab (90.+3.).
Die doppelte Unterzahl des Aufsteigers von 2023 blieb am Ende folgenlos: 1:1 in
Klein Nordende!
SV Lieth II: L.
Diedrigkeit – Weers, F. Rudek, Hajdari, Dickenhausen (46. Kähler) – Busse,
Homburg – Zeybekoglu, Viera Gerkens (46. Ballner), Cords – Brant, Trainer:
Thorben Pingel
Tore: 1:0 Brant (13. Viera Gerkens),
1:1 Peldszus (34. Yörük)
gelb-rote Karte: Yeni (Tangstedter
SV, 61., Foulspiel + Unsportlichkeit)
rote Karte: Gashi (Tangstedter SV, 90.+3,
Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (SV
Hörnerkirchen, Note 5)
Zuschauer: 80
Sonntag, 10. August 2025
Spielbericht SV Lieth II - SC Victoria Hamburg II
Zwei
Klassen sind zu viel
1:5
gegen Landesligisten: Neue SVL-Reserve scheidet aus
Erstmals im Pflichtspiel unter der Flagge der SV Lieth, hatte die vom
Lokalrivalen Holsatia an den Butterberg abgewanderte Elf (plus „Restbestand“
aus der vorigen Reserve) von Trainer Thorben Pingel gleich einmal ein dickes
Brett zu bohren. Schließlich schlug mit Victoria II ein Landesligist mit
jungen, hungrigen Leuten zum Holstenpokalduell in Klein Nordende auf. Das
Resultat von 1:5 überraschte daher niemanden.
Der Favorit von Beginn an Spiel- und tempobestimmend, wirbelte sich gleich
wenige Augenblicke nach dem Kick-Off in Richtung SVL-Gehäuse, das Goalie
Ibrahim Can (noch mit abgeklebtem Holsatia-Schriftzug auf dem Leiberl) von Hugo
Blechenberg gut getimt beschütze (2.).
Viel mehr bekamen die Gelben allerdings erstmal nicht in den Sechzehner. Auch,
weil die Liether nur selten Räume ließen, wie bei Jeffery Pokus Konterchance,
bei der der Schütze nur den oberen Teil der Querlatte erwischte. – Abstoß
anstatt des Führungsjubels (24.).
Zehn Minuten war es dann aber soweit, lenkte Kollege Santino Battaglia seinen
Eckstoß mit Schnitt ins lange Eck, wobei Can zugegebenermaßen nicht wirklich
koordiniert unter der Kugel durchtauchte (34.).
Klarheit sollte aber trotz weiterer Gelegenheiten vor der erfrischenden
Halbzeitpause erstmal nicht eintreten. Für den zwei Klassen niedrigeren
Kreisligisten jedoch nur eine Schonfrist. Denn nachdem Blechenberg den genialen
Heber in den Rücken der Abwehrkette für Bela Stadler servierte und der
Leichtathlet auch mit dem Ball fachmännisch umging, war mit 0:2 eine Art
Vorentscheidung gefallen (55.).
Noch bevor Schiedsrichter Henry Nitsche (1. FC Quickborn) noch einmal zum
kaltgestellten Nass bat, stellte Blechenberg per Abstauber auf nunmehr 0:3
(65.).
Von nun an verzettelte sich das überlegene Team etwas zu oft im letzten
Drittel, sodass Szenen, wie Jeremy Debucs Scheitern am sich breit machenden Can
seltener wurden (74.).
Stattdessen gaben sie durch Michel Cords´ etwas zu hoch angesetzten Versuch von
halblinks nun auch die Hausherren einmal ihre Visitenkarte ab (67.). Ein
Vorbote für das, was dem agilen Nachwuchsmann drei Minuten vor Ultimo noch
gelingen sollte. Diesmal schickte ihn Florian Ballner in die Weiten der
aufgerückten SCV-Abwehr, um dort den umkurvten Torwart geschlagen
zurückzulassen (87.).
Eine nette Kosmetik auf das Ergebnis, das Jonathan Debuc zuvor mit schöner
Bewegung im Strafraum auf 0:4 hochgeschraubt hatte (85.). Die 1:5-Endnote
besorgte am Ende Egor Tschudinow, der seinen Foulstrafstoß oben links versenkte
(89.).
Zwei Klassen Unterscheid bildeten sich letztlich doch ein wenig im Ergebnis ab.
Tore: 0:1 Battaglia (34.,
direkter Eckstoß), 0:2 Stadler (55. Blechenberg), 0:3 Blechenberg (65. Jo.
Debuc), 0:4 Jo. Debuc (85.), 1:4 Cords (87. Ballner), 1:5 Tschudinow (89.,
Strafstoßtor)
Schiedsrichter: Henry Pascal Nitsche
(1. FC Quickborn)
Zuschauer: 40
Sonntag, 6. April 2025
Spielbericht Moorreger SV - SV Lieth II
Neujahrsfluch
über Moorrege
MSV-Sinkflug
hält auch im Kellerduell an: Siebte Schlappe in 2025
Sechs Niederlagen, einen Tabellenletzten (Komet Blankenese), der zuletzt
fleißig punktete, im Rücken und nun ging auch noch das Kellerduell um die
bessere Ausgangslage, knapp über dem Strich, verloren. Das Jahr 2025 gestaltet
sich für den Moorreger SV als eine einzige Tretmühle. Nun also der neuerliche
Tiefpunkt: die 0:4-Klatsche gegen Mitkonkurrent SV Lieth II.
Begonnen hatte der Sonntagmittag eigentlich ganz solide. Nach vorne ging im meist
statischen Spiel zwar nichts, doch wenigstens hinten gewann der MSV zunächst (noch)
die wichtigen Zweikämpfe – bis die Hausherren die Kugel nicht aus der
Gefahrenzone bekamen und Michel Cords aus tückischem Winkel den ersten echten
Versuch (über das Gehäuse) abgab (19.).
Ein Warnschuss, der den MSV offenbar nicht ausreichend einschärfte, verlor man
nur Augenblicke später das entscheidende Kopfballduell in der Mitte, sodass
Cords aus ähnlicher Position diesmal eiskalt zum 0:1 netzte (20.).
Erwähnenswerte Gefahr erfuhr der neue Spielstand daraufhin erst nach dem
Seitenwechsel, als die SVL-Reserve per Ballverlust im Aufbau freundlich einlud.
Abgefälscht rauschte Jayson Bielfeldts 20 Meter-Geschoss jedoch hauchdünn über
seine Wunschdestination (55.).
Ein Freistoß sollte kurz darauf für Abhilfe sorgen, doch der berühmte Schuss
ging dabei gänzlich nach hinten los. Im Eiltempo überbrückten die Gäste das
Mittelfeld, damit Deniz Duman wohl temperiert für den locker ins lange Eck
abschließenden Cords vorlegen konnte – 0:2 (59.)!
Die Roten jetzt mental gebrochen und nun ihrerseits mit wilden Ballaktionen,
von denen Finn Struve eine nicht bestrafte – auch, weil er seinem nach vorne
abgewehrten Schuss nicht nachging (62.)…
Teuer sollte dies heute aber nicht mehr werden, richtete es der Kapitän nur
zwei Minuten danach bei einem Schedelgarn-Freistoß mit der Rübe und der
Latten-Unterkante (64.).
Das Match vorzeitig entscheiden und wer dem zweiten Sieg in Folge noch nicht
trauen wollte, war dann mit dem 0:4 final überzeugt. Wieder verschenkte die
Bielfeldt-Elf verunsichert am eigenen Sechzehner den Ball und diesmal
vollstreckte Joker Kilian Weers flach zum happigen Endstand (79.), der seinen
Farben in der Zwischenbilanz drei Zähler Vorsprung auf Komet (Abstiegsplatz 15)
beschert.
Im Sandwich der Genannten taumelt dagegen der schwer angeschlagene Moorreger SV
dem Saisonfinale entgegen. Ein Punkt mehr als Komet und zwei Nachholspiele
(darunter eines am kommenden Donnerstag beim Tabellenführer in Haseldorf) in
der Hinterhand, lassen zwar Hoffnung zu, doch was bringen einem sechs
ausstehende Spiele, wenn der 2025-Fluch nicht aus den Kleidern will…
Tore: 0:1 Cords (20. L.
Rudek), 0:2 Cords (59. Duman), 0:3 Struve (64. Schedelgarn), 0:4 Weers (79.)
gelbe Karten: Hatje, Franke,
Schepelew – Weers
Schiedsrichter: Andreas Voß (VfL
Pinneberg, Note 2,5)
Zuschauer: 50
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