Abstiegskampf
kennt keine Liebe
Keller-Derby:
HEBC II vermöbelt den Ex-Coach und ist erstmal unten raus
Viele Jahre hielt Dimitrios Papadopoulos die Knochen hin, Coachte Jugend und
zweite Herren, verkaufte Speis und Trank – alles immer mit voller Leidenschaft
für Lila-weiß. Der Rückkehr ins alte Wohnzimmer als Trainer des SC Union 03
wohnte jedoch auch eine sportliche Brisanz inne. Denn nicht nur, dass die
Geographie ein klassisches Derby begründete; vier sieglose Partien in Serie
ließen seine Mannen aus Altona-Nord zuletzt bis auf den vorletzten Rang der Bezirksliga
04 zurückfallen.
Dass man ein bis dahin nahezu ereignisloses Spiel ausgeglichen gestalten
konnte, ging nach 34 gespielten Minuten als zumindest annehmbares
Zwischenzeugnis durch.
Dann aber hatte man Deniz Alan deutlich zu viel Zeit zur Ballverteilung nach
links gelassen, wo auch Arun Torani zu wenig Gegenwehr beim flachen 1:0 erfuhr
(35.). Das Pausenresultat sollte also doch dem negativen Trend des Aufsteigers,
damals übrigens zwei Zähler vor der Drittvertretung des HEBC, folgen.
Ein Stück weit erleichternd kam da die Standardkunst des Nico Kukuk daher, als
der 76-fache Oberligaspieler seinen Freistoß aus dem Halbfeld genau auf Jan
Schaars Kopf zirkelte und der Mann der aus der Viererkette das 1:1 schädelte
(53.).
Schnell stellte aber wieder Ernüchterung ein, als mit Murat Aktürk ausgerechnet
ein einst in HEBC-Jugend von Papadopoulos Trainierter mit feinem Füßchen in den
Lauf von Laurel lupfte und der 29-Jährige alle höherklassige Routine zum 2:1
walten ließ (57.).
Wiederum jedoch reagierte Union mit einem Volltreffer. Diesmal erkannte Schaar
die Gelegenheit zum Flugball auf den quirligen Dauda Ibrahim. Die
Heim-Innenverteidigung kalt erwischt und Ibrahim konnte sicher einschieben –
2:2 (58.)!
Zwei (korrekte) Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Schnabel (Hamburger
SV) brachten Ibrahim und Co schließlich auf die Palme. Erst wertete der
Unparteiische einen Lufteinsatz gegen Abrurrahman Senay, dem tatsächlich
Toranis zweiter Streich entsprang, als regelkonform (62.), dann erhielt Ibrahim
als Kontaktsuchender im StrafRAUM keinen StrafSTOß (65.)…
Und als wäre das noch nicht genug, für das angespannte Nervenkostüm von 03, erhöhte
Alan auf Steckpass Aktürks gar auf 4:2 für Eimsbüttels Ballspielclubberer
(71.).
Erholen sollten sich die Gäste davon schlussendlich nicht mehr – im Gegenteil!
Eine Orgie von wilden Querschlägern beendete Aug vor Schlussmann Aliaksandr
Bulechka mit dem 5:2 (80.), woraufhin der eingewechselte Janek Meyer den Goalie
vom Strafstoßpunkt verlud (Umaro Embalo hatte zuvor Raoul Bouveron im
Sechzehner getroffen, 84.). Nach langer Ecke Toranis in den Rückraum (87.) und
erneutem Strafraum-Foul (Stetskyi an Bouveron, 90.+2) schraubte der einst auch
dem Liga-Kader angehörige Bouveron (32) den Endstand höchst persönlich noch auf
ein happiges 8:2 empor.
Einen Kick-Off vor Saison-Halbzeit (daheim gegen Eintracht Lokstedt II) bleiben
die Schwarz-weißen im Keller kleben. Von diesem abgesetzt hat sich indes die
HEBC-Reserve (fünf Punkte vor), die am kommenden Wochenende zum heuer
siegreichen Tabellenletzten nach Poppenbüttel (2:1 beim SC Sperber) fährt. Der
zahlreich zur Gegnerbeobachtung angereiste Tabellensechzehnte freut sich schon.
Tore: 1:0 Torani (35.
Alan), 1:1 Schaar (53. Kukuk), 2:1 Aug (57. Aktürk), 2:2 Ibrahim (58. Schaar),
3:2 Torani (62. Bouveron), 4:2 Alan (71. Aktürk), 5:2 Aug (52. Wiegand), 6:2
Meyer (84., Strafstoßtor, Embalo an Bouveron), 7:2 Bouveron (87. Torani), 8:2
Bouveron (90.+2, Strafstoßtor, Stetskyi an Bouveron)
gelbe Karten: Dalig – keine
Schiedsrichter: Christian Schnabel
(Hamburger SV, Note 2)
Zuschauer: 50
Sonntag, 16. November 2025
Spielbericht HEBC II - SC Union 03
Samstag, 1. November 2025
Spielbericht Niendorfer TSV III - SC Union 03
Falscher
Einwurf leitet die Niederlage ein
1:3
und Sturz auf die Abstiegsränge: Union 03 schenkt Auswärtsführung her
Ein halbes Dutzend an Gegentoren durch den Niendorfer TSV beförderte den SC
Union 03 unter der Woche erwartungsgemäß aus dem Lotto-Pokal und auch in der
Liga stellte sich der NTSV nicht gerade als gutes Pflaster für die Jungs aus
Altona-Nord heraus.
Zu Gast bei der Drittvertretung des Oberligisten, hatte man trotz etwas
glücklicher Halbzeitführung den Kürzeren ziehen müssen.
In Front gegangen waren die Unioner inmitten einer verfahrenen ersten Hälfte
ebenso überraschend, wie Dauda Ibrahim plötzlich alleine vor dem Gehäuse
auftauchte und Nico Schultz quasi mit der ersten echten Torchance des Spiels
zum 0:1 überwand (27.).
Die Platzherren taten sich derweil schwierig, ihr sonst so stilisiertes Spiel
über die Außenpositionen aufzuziehen, sodass es bis kurz vor den Halbzeitpfiff
dauerte, bis tatsächlich einmal Willy Kniesa über rechts für Jacob Schrage
servierte. Nur hatte der Kapitän bei idealer Einschussposition doch etwas zu
viel Zeit zum Nachdenken: zu viel Linksdrall ließ seinen Abschluss ins Tor-Aus
gehen (43.).
Kurz nach der Pause machte es der 24-Jährige dann zu genau, als die Unterkante
der Latte im Weg stand. Nur stand diesmal mit dem durchgelaufenen Jonas Oelze
ein wachsamer Kollege für das letztlich erstocherte 1:1 bereit (49.). Auf der
anderen Seite hatte Unions Fritz Lühr den Spott der Heim-Fans um den
langzeitverletzten Till Pruns auf seiner Seite, leitete sein verzögerter
Einwurf, den der Schiedsrichter daraufhin andersherum gab, den Gegentreffer
ein. „Danke, Nummer Sechs!“, grüßte der gegnerische Anhang den einst beim HEBC
ausgebildeten Außenverteidiger wenig einfühlsam.
Von nun an drehten sich die Dinge komplett gegen Lühr und Co, die sich durch
Steffen Golombeks Ungeschicklichkeit im Strafraum gegen Dominik Heims auch noch
einen Strafstoß einhandelten. Aliaksandr Bulechka wehrte diesen zwar
einstweilen ab, doch im Nachschuss besiegte Schrage schließlich sein Schusspech
zur 2:1-Führung (63.).
Die Elf von der Memellandallee damit endgültig dem Rücken zur Wand, zumal im
ungünstigsten Fall der Sturz auf die Abstiegsplätze drohte.
Chancen zur Wende hatte sie sich freilich erarbeitet. So scheiterte der
umtriebige Ibrahim nach schwach ausgeführter NTSV-Abseitsfalle an Nico Schultz
(68.), woraufhin aber auch Denys Stetskyis Kopfball, abgewehrt, nicht den
Ausgleich bedeutete (72.).
Gute zehn Minuten später schließlich der K.O.-Schlag, den die Niendorfer in
ihrer gewohnten Manier beibrachten. Henry Risch eröffnete aus dem Zentrum, Tom
Langer spielte quer und Schrage war nun offenbar auf den Geschmack des
Toreschießens gekommen: 3:1 für die Herren in Grau (83.)!
Mit der ausgeglichenen Bilanz von nun vier Siegen, Remis, sowie Niederlagen
stehen für den neuen Tabellenneunten jetzt vier Zähler Vorsprung auf die nun
auf Abstiegsrang 14 abgerutschten Unioner auf dem Zettel. Doch auch die Reserve
Eintracht Lokstedts (20 Punkte) ist nur sechs Punkte entfernt. Die Bezirksliga
04 dürfte mit ihrer Ausgeglichenheit noch so manche Wendung für den weiteren
Saisonverlauf offen halten.
Niendorfer TSV III:
Schultz – Sitzlach, Schacht,
Schlewing, Treder (85. Van den Bosch) – Kniesa (74. Leutrum von Ertingen),
Oelze, Risch, Heims (85. Hurt) – Langer (68. Müller), Schrage, Trainer: Jan-Hendrik Schmidt
Tore: 0:1 Ibrahim (27.), 1:1 Oelze
(49. Schrage), 2:1 Schrage (63., Strafstoßnachschuss, Golombek an Heims), 3:1
Schrage (83. Langer)
gelbe Karten: Risch, Treder – Senay,
Golombek, Ibrahim
Schiedsrichter: Zubeir Ahmadi (SC
Poppenbüttel)
Zuschauer: 35
Samstag, 18. Oktober 2025
Spielbericht Niendorfer TSV III - SC Sperber Hamburg
Nichts
für Seekranke
6:4!
NTSV-Dritte gewinnt verrückten Bezirksliga-Thriller
Einen festen Platz in jedem Bezirksliga-Saisonrückblick 2025/2026 dürfte der
wahrhaft irre Kick vom 18. Oktober aus der Staffel 04 in Niendorf sicher haben!
Ein wendungsreiches zehn-Tore-Spektakel lieferten sich die Dritte des
Niendorfer TSV und der SC Sperber, wobei der Held des Tages am Ende doch Grund
zum Frustschieben hatte.
Seinen Anfang nahm das Spectaculum nach einer knappen Viertelstunde, in der
zunächst niemand das große Risiko gehen wollte: Jacob Schrage wartete per
Freistoß für die Hausherren auf, Sperber-Fänger Mahmoud Adyb blockierte nur
unzureichend, doch für Tim Oelze kam der zweite Ball etwas zu überraschend, um
seinen Kopfball qualifiziert aufs Tor zu kriegen (14.).
Besser ging es da kurz darauf, als Tom Langer von rechts flankte und niemand
beim von außen eingerückten Dominik Heins auch nur in der Nähe stand. Das nicht
unverdiente 1:0 durch das talentierte Eigengewächs (16.)!
Ohnehin war der 18-Jährige immer wieder die gesuchte Figur auf links, um das
2:0 aber nur als Zuschauer zu verfolgen. Wegen einer Verletzungsbehandlung am
Seitenstreifen stehend, beobachtete Heims, wie seine kurz unterzähligen
Kollegen geradlinig ins letzte Spielfelddrittel vorstießen, wo Willy Kniesa
letztlich in den zentral mitgeeilten Henry Risch bediente (36.).
Zurück in Vollzahl, ließ man im direkten Gegenzug den SCS zu sehr gewähren. Und
das hatte Folgen, rutschte ein Krummes Anspiel Daniel Akpis zu Michel Schmidt
durch, der wiederum halblinks vor dem Tor klassisch zum Anschlusstreffer
vollendete (37.).
Fürs Erste aber nur ein Strohfeuer der Grünen, denen drüben erneut Böses
widerfuhr. Wieder spielte Kniesa den entscheidenden Pass von außen, sodass
Schrage den Keeper umkurvte und sicher den zum Ende gar schmeichelhaften
3:1-Pausenstand kreierte (42.).
Kurz nach dem wärmenden Kabinenaufenthalt hätte Kniesa bereits für
unumstößliche Fakten sorgen können, wäre da nicht die Abseitsfahne von
Assistent Benjamin Biet gewesen (47.) und wäre ein weiterer Abschluss in Mitten
des Sperber-Abwehrchaos etwas platzierter ausgefallen (50.).
So aber blieben die Raubvögel in der Verlosung um Zählbares, das nach einer
knappen Stunde plötzlich in realistische Nähe rückte. Einen tollen
Seitenwechsel von Innenverteidiger Lennard Henke in der Angriffszone nutzte der
angespielte Alexander Seifert zum kurzen Abspiel an den eingewechselten
Santiago Veyl Zamora, dessen feine Verarbeitung den erneuten Anschluss
bedeutete (59.).
Wiederum mit Henke als Gestalter in Form eines tiefen Zuspiels für Seifert
führte die Route zwei Minuten später tatsächlich zum 3:3, bei dem mit Philipp
Hecht abermals ein Joker Knipste (61.). Und damit nicht genug, war Hecht im
Fünfer auch bei Seiferts nächster Hereingabe zur Stelle – das Spiel binnen neun
Minuten von der Bank gedreht (68.)!
Fassungslosigkeit dagegen bei den Niendorfern, denen 20 völlig verpennte
Minuten zum Verhängnis zu werden drohten.
Doch eines war dieser Mannschaft heuer keineswegs abzusprechen: ihre Moral. Vom
SCS jeweils per Fehlpass am eigenen Sechzehner gleich doppelt eingeladen, tauschten
Risch und Kniesa ihre Rollen vom 2:0, damit Letzterer punktgenau von halbrechts
ins lange Ecke einschob (73.).
Die Schmidt-Elf plötzlich wieder obenauf und mit der nötigen Griffigkeit
ausgestattet. Und wer vorne einen Kniesa hat, der darf sich schließlich mit
voller Ekstase über das 5:4-Führungstor freuen, profitierte der Mann des Tages
hier, nach ähnlichem Muster wie vorhin, von Felix Müllers Diagonalball (84.).
In trockenen Tüchern war hier aber noch lange nichts, probierte es Sperber in
der heißen Schlussphase mit Steffen Guttenberger aus 22 Metern (vorbei, 90.).
Irritieren ließ sich der NTSV auf den letzten Metern allerdings nicht – auch
nicht von einer Karten-Orgie durch Schiedsrichter Daniel Kinsfator (FC
Süderelbe) gegen die seiner Meinung nach zu unruhige Bank, die in insgesamt
vier persönlichen Strafen, darunter einer Ampelkarte für den bereits ausgewechselten
Kniesa, endete (90.+4). Im Gegenteil, setzte Müller auf Langer-Zuspiel den
coolen 6:4-Endpunkt einer durchgeknallten Achterbahnfahrt der Gefühle auf
beiden Seiten (90.+5). Vergessen war da die Tatsache, dass Langer kurz zuvor im
Konter den leeren Quader verfehlte (90.+2).
Dank der turbulent zustande gekommenen drei Zähler schippert der NTSV, der sich
später beim maritimen Teamevent auf der Elbe gebührend feierte, nun erstmal
wieder in leicht ruhigeren Tabellengewässern. Der Vorsprung auf die
Abstiegszone konnte vom neu-Elften auf nun zwei Zähler ausgebaut werden,
während die Sperberaner ohne Auswärtspunkt in fünf Anläufen wieder unter den
Strich rutschten. Misslich, dass es am kommenden Wochenende in Lokstedt wieder
in fremdes Habitat geht…
Niendorfer TSV III:
Schultz – L. Sitzlach, Möller (46. Mi. Bettzüche), Schlewing, Günther (81. van den
Bosch) – Kniesa (87. Treder), Oelze, Risch, Heims – Langer, Schrage (62.
Müller), Trainer: Jan-Hendrik Schmidt
SC Sperber Hamburg: Adyb – Seifert,
Uysal, Henke, Rösl – Guttenberger, Kohlsaat (46. Veyl Zamora) – Kilinc, Akpi,
Palacios Escobar – M. Schmidt (56. Hecht), Trainer: Kristof Loffhagen
Tore: 1:0 Heims (16.
Langer), 2:0 Risch (36. Kniesa), 2:1 Schmidt (37. Akpi), 3:1 Schrage (42.
Kniesa), 3:2 Veyl Zamora (59. Seifert), 3:3 Hecht (61. Seifert), 3:4 Hecht (68.
Seifert), 4:4 Kniesa (73. Risch), 5:4 Kniesa (84. Müller), 6:4 Müller (90.+5
Langer)
gelb-rote Karte: Kniesa (NTSV, als
ausgewechselter Spieler, 90.+4)
Schiedsrichter: Daniel Kinsfator (FC
Süderelbe)
Zuschauer: 48
Sonntag, 6. Mai 2012
Spielbericht HEBC - TSC Wellingsbüttel
Der
Relegation ganz nah
HEBC
lässt gegen den TSC Wellingsbüttel nichts anbrennen
Und er rollt weiter…auch der gute Aufsteiger TSC Wellingsbüttel konnte den
HEBC-Express in Richtung Relegation nicht aufhalten und reiste mit einem 1:3 im
Gepäck wieder nach Hause.
HEBC präsentierte schnell due bessere Spielanlage, musste sich aber eine
Viertelstunde gedulden, ehe der wellingsbütteler Abwehrriegel überwunden werden
konnte. Tamer Dönmez verwertete ein passendes Zuspiel Antonio Avarellos mit all
seinem technischen Können zum 1:0 für die Reinmüller-Elf.
HEBC hatte die Sache im Griff, die Partie plätscherte so vor sich hin, doch
dann schlug es ein – 1:1! Jan Zierau war es, der mit seinem tollen direkten
Freistoß aus 22 Metern für Ernüchterung bei allen Lila-weißen sorgte (27.).
Ein Gefühl, das nicht allzu lange anhalten sollte, denn wie es sich für ein
Spitzenteam gehört, hatten die Gastgeber die richtige Antwort parat und gingen
vier Minuten vor der Pause erneut in Front, als Marco Concilio die Führung aus
typischer Mittelstürmerposition wiederherstellte, nachdem Thorsten Wolgast eine
Aksoy-Ecke genau zum Torschützen lenkte.
Im zweiten Abschnitt verlor das Match deutlich an Fahrt, sodass die bolzenden
Nachwuchsspieler außerhalb des Platzes für mehr Aufsehen sorgten, als die
Bezirksligapartie auf dem roten Rasen.
Einen großen Anteil daran hatte das vorentscheidende 3:1, bei dem wieder
Concilio die nötigen Stürmerqualitäten aufbrachte, um eine gute
Papadopoulos-Vorarbeit zu einem Erfolgserlebnis zu nutzen (53.).
Da ansonsten nichts groß Erwähnenswertes mehr passierte, siegten die
Eimsbütteler verdient zum zwölften Mal innerhalb der letzten 14 Spiele und hat
den Einzug in die Landesliga-Relegation am kommenden Wochenende gegen UH Adler
in eigener Hand. Ein erneuter Sieg und die drei Extraspiele in die
Sechstklassigkeit wären sicher.
Für die Wellingsbütteler steht derweil im Aufstiegerduell gegen den ebenfalls
vorzeitig geretteten SV Bergstedt ein netter Saisonausklang auf der Agenda.
Tore: 1:0 Dönmez (15.
Avarello), 1:1 Zierau (27. direkter Freistoß), 2:1 Concilio (42. T. Wolgast),
3:1 Concilio (53. C. Papadopoulos)
Schiedsrichter: Leif Jischkowski
(VfL 93 Hamburg)
Zuschauer: 90
Sonntag, 22. April 2012
Spielbericht HEBC - USC Paloma II
HEBC versohlt Paloma-Reserve
Früher
Vorsprung bringt dem Abstiegskandidaten keine Sicherheit
Ohne größere Schwierigkeiten kam der HEBC in der Bezirksliga Nord zu einem
Heimsieg gegen den USC Paloma II. Am Sonntagvormittag feierten die Schützlinge
von Poen Alarcón einen klaren 6:1-Triumph und bleiben damit weiter im Rennen um
den Aufstieg in die Landesliga.
Angefangen hatte die Partie indes nicht nach den Vorstellungen der Hausherren.
Die stark abstiegsbedrohten Gäste begannen engagiert und gingen bereits in
Minute fünf in Front. Mikel de Jesus Henriques ließ die Tauben überraschend
jubeln. Mit zunehmender Spieldauer fingen sich die Eimsbütteler jedoch und
erarbeiteten sich die ersten Torchancen. Zum verdienten Ausgleich kam man nach
gut zwanzig Minuten, als Marco Concilio das Leder an der linken Strafraumecke
gekonnt verarbeitet hatte und trocken abzog (21.).
In herrlicher Manier legte wenig später Cem Müller nach, indem er die Kugel in
den rechten Knick zimmerte (32.). HEBC hatte das Heft des Handelns nun in der
Hand und machte noch vor der Pause das 3:1. Concilios Volleyschuss landete
rechts unten in den USC-Maschen (41.).
Schlag auf Schlag machten die Veilchen nach Wiederbeginn weiter. Patrick May
aus 16 Metern (68.) und Tamer Dönmez per Doppelschlag (71. & 86.)
besiegelten schließlich den gebrauchten Tag der Palomaten, für die es in Sachen
Klassenerhalt nun äußerst düster aussieht.
Autoren: Dirk Becker &
Björn Meyer
Tore: 0:1 de Jesus Henriques (5.), 1:1 Concilio (21.), 2:1
Müller (32.), 3:1 Concilio (41.), 4:1 May (68.), 5:1 Dönmez (71.), 6:1 Dönmez
(71.)
Schiedsrichter: Tobias Annuß (FTSV Altenwerder, Note 4,5)
Zuschauer: 60H
Samstag, 7. April 2012
Spielbericht Glashütter SV - SV UH Adler
UH Adler lässt nichts anbrennen
Saftiger
Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Glashütter
Durch einen klaren Erfolg beim Glashütter hat UH Adler seine Hegemonialstellung
in der Bezirksliga Nord untermauert. Ein Sieg mit drei Toren Unterschied war zu
Beginn des Aufeinandertreffens indes nicht zwangsläufig zu erwarten gewesen.
Die Gastgeber begannen engagiert, gingen bissig zu Werke und gefielen mit teils
ansprechenden Offensivkombinationen. Den Ball über die Linie zu befördern, war
allerdings der Hanssen-Equipe vorbehalten. Man schrieb die 21. Minute, als Dusko
Pezerovic das Leder nach einer Flanke von rechts mit links ins kurze Eck setzte
– das 0:1, bei dem GSV-Torsteher Boris Schuhmann nicht die beste Figur machte.
Adler-Stürmer Harry Nadolny legte in der 42. Minute schließlich nach.
Formvollendet zimmerte der Routinier einen Freistoß aus 22 Metern zum 0:2 in
den Winkel. Spektakuläre Sachen hatten auf der Gegenseite auch die Platzherren
drauf, die wenig später in Person von Timo Wismann aufwarteten. Völlig ansatzlos
drosch er die Kugel aus 27 Metern zum Anschlusstreffer in den Giebel (44.).
Die aufkeimende Hoffnung Glashüttes wurde mit Wiederbeginn jedoch rasch zerstört.
Nadolny in toller Stürmermanier (57.), Kevin Knust, welcher lang geschickt
worden war (72.) und Wojciech Zlotowski per Rechtsschuss aus 16 Metern (80.)
sorgten für klare Verhältnisse, ehe Jan Schuhmann kurz vor dem Ende vom Punkt
aus das Endergebnis etwas abmilderte.
Autoren: Dirk Becker & Björn Meyer
Tore: 0:1 Pezerovic (21.), 0:2 Nadolny (42. direkter Freistoß),
1:2 Timo Wismann (44. direkter Freistoß), 1:3 Nadolny (57.), 1:4 Knust (72.
Kmoth), 1:5 Zlotowski (80. Yusufi), 2:5 J. Schuhmann (90. Strafstoßtor, Kmoth
an J. Schuhmann)
gelbe Karten: J. Schuhmann – keine
Schiedsrichter: Torsten Roolfs (HT 16)
Zuschauer: 60
Freitag, 6. April 2012
Spielbericht HEBC - SC Condor Hamburg II
HEBC springt auf Rang zwei
SC
Condor II deutlich in die Schranken gewiesen
Und weiter gehen die Erfolgswochen des HEBC!
Auch der SC Condor II vermochte es nicht, den Eimsbüttelern bei deren
beeindruckendem Ritt gen Landesliga einen Knüppel in die Beine zu werfen.
Aufgrund einer starken zweiten Hälfte siegten die „Veilchen“ am Ende verdient,
indes hatten sie in Durchgang eins durchaus ihre liebe Mühe und mit den
Raubvögeln.
Die Farmsener begannen am Karfreitagmorgen ohne Furcht und begegneten ihrem
Kontrahenten mit Entschlossenheit. Die Folge war ein hübsch ansehnliches Fußballspiel,
in dem es hin und her ging und in dem SCC-Keeper Nils Krahmer in teils toller
Manier die Bälle entschärfte.
Auf der Gegenseite fehlte der Dolling-Elf selber nicht viel, um zum Erfolg zu
gelangen. So scheiterte beispielsweise Timo Blaschke im letzten Moment an Sven
Wolgast, nachdem Kim Kubik seinen Mitspieler von recht bedient hatte. Zuvor war
es Nils Hansen gewesen, bei dessen Versuch aus zwölf Metern lediglich der
Pfosten im Weg gestanden hatte.
Mit Wiederbeginn erhöhte die Alarcón-Equipe die Schlagzahl und dominierte
fortan das Geschehen. Nach einer knappen Stunde war es dann passiert. Antonio Avarello
sah den freistehenden Tamer Dönmez und jener bugsierte die Kugel aus zehn
Metern hinter die Linie (57.).
Wenig später ereignete sich Dönmez´ zweiter Streich. Im Anschluss an einen
langen Ball umkurvte er Krahmer und schob ein (67.). Mit einem feinen Heber aus
halblinker Position legte Adem Ismajli in der Folge nach (79.) – Condor war
endgültig erlegt. Der eingewechselte Marco Concilio machte schließlich den
Endstand perfekt, als er einen Querpass Ismajlis verwertete (82.).
Der HEBC bestätigt seine gute Form der jüngsten Vergangenheit, profitiert von
der parallel erlittenen Niederlage des VfL 93 gegen Eintracht Lokstedt (1:2)
und springt auf den zweiten Rang des Nord-Klassements.
Autoren: Dirk Becker und Björn Meyer
Tore: 1:0 Dönmez (57. A. Avarello), 2:0 Dönmez (67.), 3:0
Ismaijli (79.), 4:0 Concilio (82. Ismajli)
Schiedsrichter: Frank „Bobby“ Schnehagen (SC Poppenbüttel)
Zuschauer: 75
Sonntag, 18. März 2012
Spielbericht HEBC - SC Urania
Zunächst zog Cem Müller aus 25 Metern ab – der Ball schlug rechts oben in den Maschen ein (21.) –, und wenig später legte Antonino Avarello nach Dönmez-Zuspiel nach (25.).
Sonntag, 13. November 2011
Spielbericht HEBC - Eintracht Lokstedt
Zeichen gesetzt – HEBC
lebt noch!
Fulminantes
5:0 gegen überforderte Lokstedter
Der zuletzt wenig überzeugende Landesliga-Absteiger HEBC hat sich mit einem
5:0-Derbysieg gegen Neuling Eintracht Lokstedt zurückgemeldet. Lila-weiß
übernahm auf eigenem Terrain sofort das Kommando und zeigte mit Stefan Hermes´
Rechtsschuss, der nur um Haaresbreite vorbeisegelte (2.), früh, dass es gewillt
war, den (Mittelfeld-) Bock umzustoßen, der goldene Schuss ließ jedoch ganze 27
Minuten auf sich warten, lochte Hermes nach Müller-Vorarbeit zum verdienten
1:0-Halbzeitstand ein.
Für den zweiten Abschnitt schien sich die Alarcón-Elf einiges vorgenommen zu
haben, denn nun begann sie einen 45-minütigen Sturmlauf, der sofort einen
Doppelschlag durch erneut Hermes und Marco Concilio sorgte (47. & 48.).
Während die Eintracht bis auf einen Indulto-Lattenfreistoß komplett abgemeldet
war, spielten die Reinmüllerkicker wie entfesselt und veranstalteten in einem
einseitigen Match durch zwei weitere simple Treffer in der Schlussphase
(Ismajli, 76. & Martini, 89.) ein wahres Schützenfest zu früher Stunde.
Da fiel auch die Ampelkarte für Cem Müller nach etwas mehr als einer Stunde
nicht ins Gewicht. Viel mehr hatte man den Eindruck, die orangenen Gäste wären
mit einem Mann weniger auf dem Platz.
„Das war extrem wichtig für uns! Wir sind mit unserem Mittelfeldplatz nicht
zufrieden und haben heute ein klares Zeichen gesetzt – HEBC lebt noch! Jetzt
müssen wir das Beste aus unserer Situation machen, weiter dran bleiben und von
Spiel zu Spiel denken“, ist sich HEBC-Kapitän Dejan Prostran der aktuellen
Tabellenlage bewusst. Denn auch er weiß: Die Trauben hängen im Aufstiegskampf
weit oben!
Tore: 1:0 Hermes (27. Müller), 2:0 Hermes (47.), 3:0 Concilio
(48.), 4:0 Ismajli (76.), 5:0 Martini (89.)
gelb-rote Karte: Müller (HEBC, 63., Unsportlichkeit + Foulspiel)
Schiedsrichter: Bubacar Djalo (FC Elazig Spor)
Zuschauer: 69
Autoren:
Dirk Becker & Björn Meyer
Sonntag, 23. Oktober 2011
Spielbericht HEBC - HSV Barmbek-Uhlenhorst II
Kaum spielerischer Glanz und so gut wie keine Torraumszenen. Und so war es am Ende beileibe keine Überraschung, dass das Ligaspiel der Bezirksliga Nord keinen Sieger fand. Die ereignisreichste Situation der Begegnung hatte sich am ehesten in Minute 24 zugetragen, als „Veilchen“-Angreifer Adem Ismaili in halblinker Position zum Schuss gekommen war, doch konnte BU-Torsteher Stefan Hölscher die Kugel gerade noch zur Ecke abwehren.
Wo die Kicker sich schon nicht mit Ruhm bekleckerten, machte zumindest eine andere Person Werbung in eigener Sache: Die Unparteiische Christin Naujoks (Foto) vom 1. FFC Wilhelmsburg entpuppte sich als souveräne Spielleiterin, lag in ihrer Bewertung von Zweikämpfen fast immer richtig und bewies in vielen Situationen das nötige Fingerspitzengefühl – eine klasse Leistung.


.jpg)



.jpg)

.jpg)


.jpg)




