ETV-Serie
über Backbord gerissen
Drei
frühe Gegentore als zu hohe Hypothek: ETV III verliert mal wieder
Marmor, Stein und Eisen bricht – was auch für die Serie des ETV spricht. Mit
fünf ungeschlagenen Partien boxte sich die Drittvertretung von der Bundesstraße
ins Mittelfeld der Kreisliga 7, wo es im Derby gegen die Zweite des VfL
Hammonia nun eine kleine Bruchlandung setzte.
Ein Bauchklatscher mit Anlauf, verstanden es die Herren in weiß vor allem
nicht, ihre linke Abwehrseite gescheit dicht zu bekommen. Ein Zustand, der
bereits nach fünf Minuten reichlich teuer wurde, als Außenverteidiger Pascal
Duke seine Außenbahn entlang stiefelte, um ideal für Tristan Baiers
ergrätschtes 0:1 aufzulegen (5.).
Ähnliches schafften die Gäste mit der fußläufigen Anreise nach der dreifachen
Spielzeit. Wieder raste Duke unbehelligt auf rechts entlang, woraufhin
Abdelkarim El Aidi bei Annahme und Schuss noch geblockt werden konnte. Da Baier
aber wieder genau am richtigen Fleck lauerte, war das 0:2 im Nachsetzen erköpft
(15.).
Hammonia gnadenlos effizient und es wurde noch brutaler, zog diesmal Leon von
Sobieski gezielt zentral mit rechts ab, nachdem diesmal Torben Schulte die
Vorarbeit über Steuerbord lieferte (23.).
Der ETV dagegen völlig von der Rolle, klopfte erst kurz vor der Halbzeit einmal
per Freistoß durch Gabriel Lourenco de Aquino (Duke klärte auf der Linie, 44.)
an.
Der VfL verpasste es unterdessen, mit noch höherer Führung als „nur“ mit 0:3 in
die Pause zu gehen, weil Rene Hobelmann einen erneuten Abdruck von Sobieskies
mit dem Fuß entschärft bekam (35.) und El Aidi die nicht ganz optimale
Schussposition dem Querlegen auf den umtriebigen von Sobieski vorzog (42.).
Kurze Hoffnung für die Hausherren, dass es vielleicht doch noch ein annehmbarer
Nachmittag werden könnte, streute nach einer Stunde ihr vorzeigenswertester
Angriff, den Alexander Robert aus der hintersten Reihe heraus zu Henry Sander
eröffnete, während Leo Husemann schließlich auf Zuspiel seines einstigen
Mitspielers aus dem eigenen 2007er-Jahrgang auf 1:3 verkürzte (60.).
Engagiert, aber letztlich ohne Zug zum Tor, blieb Paul Schätzels zu
unplatzierter Schuss auf VfL-Fänger Henrik Priestersbach (77.) das
gefährlichste der Gefühle.
Hammonia machte dagegen kurz vor Ende alles klar. Jonah Müllers Kurzdistanz-Kopfball
in der zweiten Welle eines Eckballs (85.) bedeutete die Vorentscheidung, die
Matti Hobbiebrunken mit seinem Flachschuss nach Ballgewinn sogar noch weiter
zum 1:5-Endstand untermauerte (90.+4).
Die zehntplatzierte Hammonia-Reserve damit also am kommenden Wochenende gegen
den SC Egenbüttel III mit der Möglichkeit, eine schwierige Hinrunde halbwegs
versöhnlich zu beenden. Der ETV möchte dagegen im Auswärtsderby bei GWE II eine
neue Positivserie starten.
Tore: 0:1 Baier (5. Duke),
0:2 Baier (15. El Aidi), 0:3 von Sobieski (23. Schulte), 1:3 Husemann (60.
Sander), 1:4 Müller (85.), 1:5 Hobbiebrunken (90.+4)
Schiedsrichter: Masud Omer
Zuschauer: 45
Samstag, 15. November 2025
Spielbericht Eimsbütteler TV III - VfL Hammonia II
Samstag, 18. Oktober 2025
Spielbericht Eimsbütteler TV III - SC Egenbüttel III
Ein
Stück Vereinshistorie
Neuer
Mannschaftsrekord: ETV-Dritte verdrischt formschwache Egenbütteler
Noch weit nach Spielende dröhnte das euphorische Trällern von Gassenhauern wie
Herbert Grönemeyers „Bochum“ oder Wolfgang Petrys „Verlieben, verloren,
vergessen, verzeih´n“ aus der Kabine der ETV-Drittvertretung, der an diesem
sonnigen Oktober-Samstag wahrhaft Historisches gelungen war. Denn seitdem eine
dritte Herren von der Bundesstraße am Liga-Betrieb teilnimmt (Sommer 2013), gab
es keinen höheren Erfolg als das heutige 10:2 gegen den SC Egenbüttel III.
Die Zerlegung des kräftig ersatzgeschwächten Tabellensiebten hatte früh Gestalt
angenommen. Was im ersten Anlauf nämlich noch nicht perfekt klappte (Torwart
Kevin Bestmann machte sich erfolgreich breit, 4.), gelang beim zweiten Versuch
vorzüglich: Marc-Micha Oehlers mit dem langen Ball hinter die unsortierte Abwehrkette
und Zielspieler Anton Freiherr von Cornberg mit dem eleganten Slalom-Lauf zum
1:0 (5.).
Mit richtig viel Gefühl und noch mehr Effet verdoppelte Jugend-Neuzugang Leo
Husemann postwendend mit bananenhafter Schussbahn (7.), während Gabriel
Lourenco de Aquino für sein 3:0 einen ruhenden Ball (Freistoß von halblinks)
bemühte (17.).
In der Folge war es dann ein neuer ETV-Signature-Move, der die völlig
überforderten Gästen vor unlösbare Defensiv-Aufgaben stellte: das tiefe über
rechts. So initiierte man sowohl den vierten Treffer durch Doppelpacker
Husemann (19.), als auch Oehlers´ 6:1 (40.) über Steuerbord. Zwischendurch
verwertete Oehlers einen Abstauber zum 5:0 (25.), dem die bemitleidenswerten
Rellinger immerhin einen äußerst umstritten zustande gekommenen Ehrentreffer
per Strafstoß (Moritz Engel bemühte klar die Brust), versenkt von
Spielgestalter Pascal Gertschat-Anderlik, entgegensetzten (36.).
Den Schlusspunkt einer surreal einseitigen ersten Hälfte setzte kurz vor deren
Ende der bisher im Abschluss glücklose Jonathan Halx, den Lourenco de Aquino
und Freiherr von Cornberg zuvor ohne Gegnerwiderstand in Position spielten
(44.).
Auch im zweiten Abschnitt raste die Heim-Elf weiter durch die Einbahnstraße,
die Halx gleich zu Beginn aus kürzester Distanz nicht zum achten Hurra führte
(46.). Doch weil der nächste Versuch des bulligen Angreifers linksunten
hineintrudelte, war das Oktett schließlich doch erreicht (50.).
Ausgerechnet jetzt traute sich der gerupfte SCE etwas mehr zu, während die
Eimsbütteler die Sache nun etwas lockerer nahmen. Im Doppelpass mit Janosch
Winkler gelang Murat Cinar somit das verkürzende 8:2 (54.), bei dem es nicht
unbedingt hätte bleiben müssen. Außenverteidiger Fynn Rohde ans Außennetz (57.)
und Gertschat-Anderlik ans Aluminium (64.) verpassten weitere Ergebniskosmetik
der stets (zu) braven Bestmann-Elf.
Stattdessen multiplizierte Halx seine Saisontorausbeute von vor dem Spiel um
den Faktor zwei, zog er durchaus haltbar von der Strafraumgrenze aus zum 9:2 ab
(72.) und wemmste der bekennende Köpenicker das Leder zu Treffer Nummer vier,
gleichbedeutend mit dem historischen 10:2-Endstand, in den Winkel (89.).
Neben einem besonderen Platz in der Mannschaftschronik produzierte der
Kantersieg auch Wichtiges in der Tabelle der Kreisliga 07: neben einer
positiven Tordifferenz erarbeiteten sich die Herren in komplettem Weiß einen
Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegszone. Nur einen Zähler davor rangiert
nun der neue Tabellennachbar aus Egenbüttel, dessen Pfeil bei jetzt sechs
sieglosen Pflichtspielen am Stück weiter abwärts zeigt.
Tore: 1:0 Freiherr von
Cornberg (5. Oehlers), 2:0 Husemann (7.), 3:0 Lourenco de Aquino (17., direkter
Freistoß), 4:0 Husemann (19. Freiherr von Cornberg), 5:0 Oehlers (25. Halx),
5:1 Gertschat-Anderlik (36., Strafstoßtor, Handspiel Engel), 6:1 Oehlers (40.
Freiherr von Cornberg) 7:1 Halx (44. Freiherr von Cornberg), 8:1 Halx (50.
Lourenco de Aquino), 8:2 Cinar (54. Winkler), 9:2 Halx (72. Schätzel), 10:2
Halx (89. Waller)
gelbe Karten: Lourenco de Aquino –
keine
Schiedsrichter: Sechkin Sezgin Remzi
(TuS Holstein Quickborn)
Zuschauer: 35
Samstag, 21. Oktober 2023
Spielbericht Eimsbütteler TV III - HEBC III
Jugend
forscht, Camara köpft – HEBC III ist Derbysieger!
Standard-Tor
entscheidet enges Nachbarschaftsduell an der Bundesstraße
Geographisch ein paar Minuten Fußweg und in der Kreisliga 4 wenige Zähler trennen
die beiden Lokalrivalen aus Eimsbüttel, deren lautstark umjubelte Vormachtstellung
sich nach 95 engagierten Spielminuten der HEBC sicherte.
Bevor der „lila-weiße Invasion“ ihre gebührenden Feierlichkeiten zuteilwurden, arbeitete
man sich zunächst bei zeitweilig hervorlugender Oktobersonne durch eine
höhepunktarme Veranstaltung, deren erster konkreter Strafraum-Aufreger den
Gastgebern gehörte. Über die Stationen Lourenco de Aquino und Brossette kam
Anton Freiherr von Cornberg zum Abschluss, dem es einer Vereitelung vor der
Torlinie bedurfte (40.).
Auf der anderen Seite wurde es dann kurios: Eine Hereingabe am langen Pfosten
erwartend, scheiterte Simon Loos mit Karacho am Aluminium, ehe die Chance durch
Ballbesitz weiter am Leben blieb. Elegant wäre es sicher gewesen, die Kugel
fairerweise ins Aus zu spielen, da Heim-Schlussmann Oguz Cevik angeschlagen auf
dem Hosenboden lag. HEBC spielte jedoch weiter und noch bevor der häufig etwas
überfordert wirkende Schiedsrichter die Partie zur Behandlung unterbrach, rollte
John Ahrens´ Fernschuss in die Maschen (43.). Gemäß Regeltext ein regulärer
Treffer, dem aus sportlichem Anstand aber niemand hinterhertrauerte. Seltsam
auch, dass das Zurückspielen des Balles an den ETV beim fälligen
Schiedsrichterball tatsächlich eine retroaktiv doch wieder zurückgenommene gelbe
Karte gegen die ursprünglich ballbesitzenden HEBCer wegen Ballwegschlagens nach
sich zog. Irgendwie wusste hier niemand so recht, was da eigentlich gepfiffen
wurde…
Umso klarer dafür die Ereignisse in Minute 48: Ecke Lila durch Vitalii
Tkachenko, Kopfball des langen Bakari Camara am Fünfer-Eck – 0:1!
Der Bann war gebrochen, doch ein Feuerwerk der Offensivkunst sollte es auch in
der Folge nicht werden. HEBC verwaltete clever, während die Herren in Schwarz oft
zu ungenau spielten, um sich dem Kasten von Oberliga-Leihgabe Patrick Meins
ernsthaft zu nähern. Eine echte topp-Chance ereignete sich dennoch, als Gabriel
Lourenco de Aquino seinen Eckstoß zum recht frei draufhaltenden Tjark Nar
beförderte. Auf direktem Wege rauschte die Murmel drüber (74.), sodass die drei
Derby-Punkte an den Reinmüller wanderten. Einen besseren Herren-Einstand konnte
sich das unterdessen gut einfügende A-Jugend-Trio aus Lazar Djordjevic, Robert
Nachtweh und Emil von Lühmann gar nicht wünschen.
Als nächstes wartet auf den neuen Tabellensechsten das Heimspiel gegen den seit
Ende August ungeschlagenen SV Lurup (sechs Siege, ein Remis) – wieder mit
Köpfchen und jugendlicher Leichtigkeit?
Tore: 0:1 Camara (48.
Tkachenko)
Schiedsrichter: Lahcen Rast (FSV
Geesthacht, Note 5,5: höchst konfuse Vorstellung, die ihren Höhepunkt im
Unterbrechungspfiff nach bereits erfolgter Torerzielung fand (43.).)
Zuschauer: 50.jpg)
König der Lüfte: Bakari Camara
Samstag, 26. August 2023
Spielbericht Eimsbütteler TV III - SC Hansa 11 II
Schneiders
zieht Hansa den Stecker
7:3
an der Bundesstraße! ETV III feiert krachende Heimspielparty
„Kreisliga 4 – die Erlebnisstaffel“ könnte ein Werbeslogan für die Gruppe, die
auch in ihrer fünften Saisonauflage mit spieldurchschnittlich sechs Treffern
aufwartete. Die Höchstanzahl gab es dabei am Samstagnachmittag an der
Bundesstraße zu bestaunen.
Mit 7:3 hatte die dort beheimatete Dritte des Eimsbütteler TV die Reserve von
Hansa 11 von ihrem sonnengefluteten Areal geschickt.
Besonders bemerkenswert erschien hierbei die Chancenausbeute. So führte gleich
die erste konkrete Gelegenheit des Spiels zum 1:0, das Mikolaj Jamrozinski im
Anschluss an eine Ecke von rechts im Nachsetzen besorgte (23.).
Mit dem Glück eines unglücklichen Torwarthandelns legte Simon Lassnig per
Fernschuss aus Linksaußenposition das 2:0 nach (36.), welches der Kopf des
Freiherrn von Cornberg per Eigentor bei einem Kilic-Eckstoß auf den ersten
Pfosten wieder relativierte (41.).
38 Sekunden ließen die stets willigeren Hausherren nach dem Seitenwechsel lediglich
verstreichen, ehe es im Expresstempo zu Julien Schneiders 3:1 ging.
Hansa bekam derweil sein Zentrum nicht dicht, was den vor Spielbeginn einen
Zähler schlechter dastehenden ETV zum 4:1 inspirieren sollte. Jamrozinski war
zunächst vom gegnerischen Schlussmann abgeräumt worden, doch Schneiders stand
wieder goldrichtig für den Doppelpack binnen sechs Minuten (51.). Aus diesem
hätte gar noch ein Hattrick werden können, wäre ein Rechtsschuss nicht aus Halbposition
vorbeigeflogen (57.).
Nach ähnlichem Muster wie beim 4:1 holte der diesmal ins richtige Gehäuse netzende
Anton Freiherr von Cornberg das vorhin Verpasste nach (60.).
Kurz flackerte dann aber plötzlich die Möglichkeit einer unerwarteten Wende
auf. Burhan Morkoyuns unbedrängte Flanke köpfte Thomas Schmidt zum 5:2 ein
(67.), woraufhin der eingewechselte Kevin Kyei-Gyamfi mit seinem Heber auf nur
noch zwei Tore Rückstand aus Sicht der Feldstraßen-Elf verkürzte (79.).
Der Spannung war jedoch schon vorzeitig der Stecker gezogen, nachdem Schneiders
über Gabriel Lourenco de Aquino und Pascal Ahrens in die Schussposition zum
vorentscheidenden 6:3 gebracht wurde (84.).
Den 7:3-Schlusspunkt hinter den zweiten Punktspielsieg der Saison setzte
abschließend Lourenco de Aquino aus der zweiten Reihe (90.+1).
Im Mai erst im Saisonfinale gerade noch rechtzeitig aus dem Tabellenkeller
geflohen, mutet Rang acht nach dem ersten Sechsten der neuen Spielzeit doch
ganz ordentlich an.
Tore: 1:0 Jamrozinski
(23.), 2:0 Lassnig (36.), 2:1 Freiherr vorn Cornberg (41., Eigentor, Kilic), 3:1
Schneiders (46. Müller), 4:1 Schneiders (51. Jamrozinski), 5:1 Freiherr von
Cornberg (60. Schneiders), 5:2 Schmidt (67. Morkoyun), 5:3 Kyei-Gyamfi (79.
Krüger), 6:3 Schneiders (84. Ahrens), 7:3 Lourenco de Aquino (90.+1)
Schiedsrichter: Ridha Gabsi (SV
Lieth, Note 3)
Zuschauer: 20
Samstag, 5. August 2023
Spielbericht KS Polonia Hamburg - Eimsbütteler TV III
Irres
Finish – Heimsieg kippt in der Nachspielzeit
Kreisliga
4: KS Polonia gibt spät erzieltes 3:1 noch aus der Hand
Freistoßtor, Seitfallzieher, Treffer in der Nachspielzeit: Die wenigen
Schlachtenbummler am Spielfeldrand auf der „Baustelle Finkenau“ kamen zum späten
Kick-Off am Samstag (18.30 Uhr) voll auf ihre Kosten!
Sowohl der Klub Sportowy Polonia, als auch die Drittvertretung des Eimsbütteler
TV waren in der Vorwoche glück- und punktlos in die neue Spielzeit gestartet.
Erste Aussichten auf den Premierendreier angelten sich die Gäste, für die
Julien Schneiders den ersten echten Abschluss nicht allzu sehr verzog (5.).
Richtig schön herausgespielt kam kurz darauf das 0:1 daher, eröffnete Jakob
Henning sauber diagonal von hinten, ehe der viel gesuchte Gabriel Lourenco de
Aquino passend für den einschiebenden Malte Pamperien im Sturmzentrum
rüberschob (9.).
Lange Zeit zum Jubeln blieb jedoch nicht, traf Jakub Gorski das Runde aus 22
Metern satt zum umgehenden Gleichstand (11.).
Spielerisch zwar gefällig, aber zu selten zwingend, ernteten die Bundesstraßler
fortan etwas mehr Fließpunkte. Lange Zeit aber plätscherte das Geschehen auf
dem maximalschmalen Kunstrasen an der Finkenau friedlich vor sich hin, bis
Jakub Gorski Polonia acht Minuten vor dem Ende per Seitfallzieher aus gut
erkannter Nicht-Abseitsposition auf die Siegerstraße führte.
Auf die Überholspur in Richtung Heimsieg ging es drei Minuten später, als
Cezary Uzdowskis schön getretener Freistoß direkt rechtsoben zum 3:1 in Rene
Hobelmanns ETV-Gehäuse einschlug (85.). Zuvor hatte der Schlussmann das dritte
Gegentor noch mittels einer Fußabwehr gegen den eingewechselten Jakub Zdrada
vereiteln können (83.).
Alles klar, in Uhlenhorst – oder doch nicht?
Die Eimsbütteler, die sich bei der Freistoßentstehung glücklich schätzen
konnten, dass Verursacher Max Wullenweber nicht wegen Torraubs als letzter Mann
nur mit einer Verwarnung davonkam, gingen noch einmal in die Vollen. Über
rechts kam Lourenco de Aquino quasi von der Grundlinie aus zum Heber, der
abgefälscht stante pede das verkürzende 3:2 bedeutete (86.).
Die Gastgeber nun ohne Entlastung, während der Druck des Gegners immer größer
wurde. Dann ein Aufschrei bei den Jungs vom Turnverband, nachdem Schneiders im Sechzehner gelegt wurde. Pamperien aber schaltete fix und drosch
das Leder mit rechts ausgleichend in die Polonia-Maschen (90.+1). 3:3 – und
noch war die Nachspielzeit nicht rum! Ecke Lourenco de Aquino von rechts, der
zweite Ball und plötzlich war da wieder Pamperien, der es tatsächlich mit dem
Schädel vollbrachte! Zwei ETV-Treffer in der Extrazeit und der sicher geglaubte
Sieger stand am Ende (wieder) ohne Zählbares da.
Als wäre dies schon nicht
bitter genug, ziert die polnisch-ukrainische Elf nach zwei wegen Spielausfällen
nicht komplett gespielten Runden das Tabellenende.
Pamperien und Co dagegen freuen sich obendrauf zum späten Auswärtssieg über den
Sprung auf Rang 11 einer kuriosen Tabelle, in der Platz 1 bis 14 allesamt mit
drei erspielten Zählern unterwegs sind.
Tore: 0:1 Pamperien (8.
Lourenco de Aquino), 1:1 Gorski (11. Markiewicz), 2:1 Gorski (82.), 3:1
Uzdowski (85., direkter Freistoß), 3:2 Lourenco de Aquino (86.), 3:3 Pamperien
(90.+1, Schneiders), 3:4 Pamperien (90.+4, Lourenco de Aquino)
gelbe Karten: keine – Wullenweber
Schiedsrichter: David Tim Kerber (SC
Europa, Note 2,5: hatte das außerordentlich faire Match stets im Griff,
Wullenweber wäre bei seinem Foul als „letzter Mann“ des Feldes zu verweisen
gewesen, 85.)
Zuschauer: 25
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| Erfolgsduo: Malte Pamperien erwartet ein Zuspiel von Gabriel Lourenco de Aquino |
Sonntag, 25. März 2018
Spielbericht Eimsbütteler TV III - TuRa Harksheide II
An der Bundesstraße nahm der elfte Saisonsieg rasch Konturen an, hatten die Gastgeber insbesondere Stürmer Louis Jandali nicht halten können.
Dieser nutzte den aus einem Einwurf entsprungenen Spielzug zum 0:1 nach neun Minuten, um ebenso viele Zeigerumdrehungen später seinen selbst herausgeholten Schuss vom Punkt (Gudmundur Jónsson hatte ihn im Lauf gelegt) rechts unten zum 0:3 zu platzieren.
Unterdessen erhöhte der baumlange Christian Meier aus hohen Lüften im Zuge einer Przuntek-Ecke einstweilen auf 0:2.
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