Posts mit dem Label TuRa Harksheide II werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TuRa Harksheide II werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. Mai 2026

Spielbericht TuS Germania Schnelsen - TuRa Harksheide II

Besser als Bayern
Torrausch zum Voigt-Abschied: Germania ballert sich zur Vize-Meisterschaft

Mit 122 Treffern stellte Meister Bayern München 2025/2026 einen neuen Bundesligarekord auf. Wem das noch nicht genügt, seien die Spiele der Germania Schnelsen-Liga ans Herz gelegt. Ohnehin bereits 120-mal erfolgreich, ballerte die Equipe von Trainer Yakup Özdemir TuRa Harksheide II zum Abschluss der Bezirksliga 01 mit 8:1 aus dem heimischen Riekbornweg.
Da die tabellarische Ausgangslage keine wirkliche Brisanz mitbrachte, lauteten die Hauptfragen des Abends: Schafft Germanias Luca Drenkhahn die 50 Saisontore? Bekommt Maximilian Voigt seine Abschiedsbude vor dem Laufbahnende? Und geht das Familienduell Hagelstein gegen Hagelstein wieder an den Schnelsener?
Frage eins versuchte der Trainersohn (44 Tore) rasch positiv zu bescheiden. Leon Kripkes lange Einladung verwertete L. Drenkhan prompt zum 1:0 (4.), dem just das Zweite folgen sollte. Der Abseitspfiff aber störte die Jagd nach der magischen 50 (6.).
Germania in Spiellaune; TuRa, in der Hinrunde noch der fulminante Aufsteiger, heuer im grauen Mittelmaß angekommen, kam nicht in die Zweikämpfe. Gute Bedingungen für hungrige Torjäger, wie Drenkhahn in Minute 27 demonstrierte. Eine abnehmerlose Arambasic-Flanke bekamen die Norderstedter nicht aus ihrem Defensivdrittel, sodass der Staffeltorschützenkönig seine Beute auf nunmehr 46 hochschraubte.
Apropos hochschrauben. Lasse Hagelsteins vorzüglichen Lauf über rechts vollendete Antonio Arambasic diesmal selbst zum 3:0 (31.), ehe das 4:0 aus feiner Strafraumposition auf das Konto von Matz Broecker ging (34.). Den 5:0-Halbzeitstand markierte daraufhin wieder Arambasic (42.).
Die Partie damit längst vorentschieden, zumal L. Drenkhahn nach der Pause den Hammer aus 30 Metern herausholte (56.) – das halbe Dutzend war voll!
Doch wie lief eigentlich der Ausstand von Außenstürmer Voigt, der im verhältnismäßig jungen Alter von 32 Jahren die Schuhe an den Nagel hängen wird und sich in Zukunft dem Kampfsport widmet? Drei vergebene Chancen (29., 44. & 60.) führten den heutigen Kapitän jeweils nah an das von allen Germanen gewünschte Tor, das auf freundliche Einladung der Gäste dann doch endlich fallen sollte. Im Anschluss an Drenkhahns Lattenkracher hatte TuRa alle Zeit der Welt, die Lage zu löschen, doch Nick Oscar Duve spielte lieber den heiklen Rückpass, den der richtig spekulierende Voigt tatsächlich zum gebührenden Endpunkt seines Fußballerlebens nutzte (64.). Die feierliche Auswechselung samt Spalier konnte nun endlich steigen (68.).
Nicht in die Höhe gestiegen, sondern im Tiefflug eines Torpedos, hielt der für Voigt gekommene Julien Weber seine Rübe zum 8:0 (77.) in eine punktgenaue Flanke von Torjäger L. Drenkhahn, der am Ende bei dennoch sagenhaften 47 Treffern blieb.
Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn die Germanen in der Schlussphase noch weiter durchgezogen hätten. Die ersatzgeschwächten Blauen zeigten in den letzten Momenten der Saison jedenfalls nochmal Moral und nahmen den Kasten von Domenik Szyska wiederholt ins Visier. Per Abstauber, nachdem Szyska gegen Niklas Wolter blockierte, gelang Luis Blaha immerhin das kleine Trostpflaster zum 8:1-Endstand (84.).
Der Rest war am gut besuchten Riekbornweg nur noch eine einzige Saisonabschlussparty, in der Coach Özdemir sogar noch seinen eigenen Song eingespielt bekam. Zusätzlicher Grund zur Freude folgte dann etwas überraschend am Sonntagnachmittag, als der Kummerfelder SV nur 2:2 beim HSV IV spielte und TGS dadurch aufgrund der besseren Tordifferenz als Vizemeister in die Saison-Annalen eingeht. Für die Promotion gen Landesliga dürfte dies dennoch zu wenig sein, liegt man in der Nachrückerliste unter den vier Bezirksliga-Zweiten hinter dem SC Wentorf auf Rang zwei. Sollten keine allzu wilden überregionalen Verschiebungen und Rückzüge in höheren Ligen stattfinden, hätte Lasse Hagelstein auch nächstes Jahr wieder die Chance, seinen Cousin Nick zweimal zu besiegen…

Tore: 1:0 L. Drenkhahn (4.
Kripke), 2:0 L. Drenkhahn (27. Arambasic), 3:0 Arambasic (31. L. Hagelstein), 4:0 Broecker (34. Condric), 5:0 Arambasic (42.), 6:0 L. Drenkhahn (56.), 7:0 Voigt (64. L. Drenkhahn), 8:0 Weber (77. L. Drenkhahn), 8:1 Blaha (84. N. Wolter)

Schiedsrichter: Fatih Karkar (FFC 08 Osman Bey Moshee, Note 2)

Zuschauer: 150







Freitag, 8. Mai 2026

Spielbericht TV Haseldorf - TuRa Harksheide II

„Tritt in die Eier“
TV Haseldorf verliert erkämpften Punktgewinn der Nachspielzeit

Bravourös zurückgekämpft, doch in der Nachspielzeit setzte es für den abstiegsbedrohten TV Haseldorf doch noch den „Tritt in die Eier“, wie es Pieter Oßenbrüggen in seiner Enttäuschung ausdrückte. Ein Spielverlauf mit Tränenpotential hatte dem Aufsteiger am Freitagabend einen Punkt, der laut Coach Benjamin Kälberloh „Gold wert gewesen“ wäre, nämlich spät entrissen.
Zunächst waren die Roten im drittletzten Saisonspiel freilich weit weg von Zählbarem, fehlte gegen die eher rückrundenschwache Reserve TuRa Harksheides der nötige Zugriff. Zu einfach ließ man sie vorne gewähren, was sich nach einer knappen Viertelstunde erstmals rächen sollte. Simpel spielte sich TuRa gen Grundlinie, von wo Daniel Meier mustergültig zum seelenruhigen Abdruck von der Sechzehnerlinie kam (14.).
Auch als Vorbereiter glänzte der Torjäger wenig später, als er zentral zu Alexander Krüger durchsteckte und dieser das Ei durch die Hosenträger von Goalie Niklas Grote spitzelte – das 0:2 (20.)!
Der Abend schon jetzt gelaufen, für den TVH? Mit Wohlwollen lässt sich Phil Mohrdiecks Gewaltschuss ins Nichts als Lebenszeichen verkaufen (29.), ehe es per Flügelspiel plötzlich funktionierte. Sowohl Malte Olde als Flankengeber von rechts, als auch Louis Bevers in der Rolle des bisher verkannten Kopfballungeheuers, fanden doch reichlich Platz zum verkürzenden Werk vor (35.).
Und tatsächlich war bei Joris Lüchaus PENG an den Außenpfosten trotz Spitzwinkligkeit gar der Pausenausgleich drin gewesen (39.).
Apropos haseldorfer Möglichkeiten. Bevers wäre nach der Bezirksliga-Tor-Prämiere fast der Doppelpack gelungen, hätte sich TuRa-Fänger Jonah Basner nicht den Versuch von halblinks geangelt (48.) und wäre der Schlenzer aus der schönen Bewegung nicht rechts vorbeigesegelt (63.).
Die Königschance ergab sich jedoch auf Hereingabe Bevers´ für Hendrik Pieper, der den Ball vielleicht besser mit dem Kopf genommen hätte nehmen sollen. So aber packte Basner wieder sicher zu (79.).
Der Dank der Vorderleute: das 1:3-Kontertor, bei dem Nick Hagelstein nach haseldorfer Ballverlust auf rechts davonstiefelte, nicht taktisch gelegt wurde und eiskalt vor Grote vollendete (81.).
Game over? Mitnichten, war der TVH ja schließlich durch Milos Aleksic´ dumme Ampelkarte (70.) ein Mann mehr und fünf Minuten vor dem Ende wieder auf 2:3 dran. Diesmal zog Lüchau erfolgreich aus dem Rückraum ab (85.) und heizte die Aufholjagd damit weiter an. Berechtigte Schützenhilfe folgte kurz darauf durch den Schiedsrichter, der Saba Nasrachvilis unstrittiges Handspiel mit dem fälligen Strafstoß sanktionierte. Marten Fülscher übernahm die Verantwortung und verwandelte flach zum 3:3 (88.). Da hatten sie endlich ihr Strafstoßtor, das bereits früh im Spiel beim klar hörbaren Zweikampf J. Wolter/J. Lüchau vom Schiri verweigert wurde…
Berechtigt dagegen ein folgenschwerer Freistoßpfiff gegen die Haseldorfer am eigenen Strafraum. Hagelsteins tückischen Standard blockierte Grote ebenso wie das schnelle Nachsetzen, doch im dritten Anlauf stach Joker Malte Carolus den Dolch ganz tief ins Herz des andächtig staunenden Neulings (90.+2), der jetzt nochmal alles nach vorne warf.
TuRa mit entsprechendem Raum zum Kontern, den Miguel Herzog aber zu unplatziert vor dem Tor verschwendete (90.+3.). Der Gegner damit weiter am leben – jedoch nur, bis Niklas Wolter der Flankenwechsel zum freien Luis Blaha gelang und letzterer die Co-Produktion der Eingewechselten mit dem 3:5 vollendete (90.+5).
TuRa bleibt damit im Rennen um die Einstelligkeit, während die enttäuschten Kicker aus dem Schloßparkstadion keinen Schritt aus dem Untergeschoss der Bezirksliga 01 machen konnten. Der Klassenerhalt wird also nicht in die eigenen Hände wandern. Unabhängig davon, was die beiden verbliebenen Partien gegen Union Tornesch II und den SC Egenbüttel noch bringen.

TV Haseldorf: Grote – Franke (73. Krieg), Oßenbrüggen, Pieper, Dalecki – Jedamski (90. Kaland), Mohrdieck, J. Lüchau, Bevers – Rose (35. Nickels), Olde (46. Fülscher), Trainer: Benjamin Kälberloh

Tore: 0:1 Meier (14. Lammek), 0:2 Krüger (20. Meier), 1:2 Bevers (35. Olde), 1:3 Hagelstein (81.), 2:3 J. Lüchau (85. Krieg), 3:3 Fülscher (88., Strafstoßtor, Handspiel Nasrachvili), 3:4 Carolus (90.+2, Hagelstein), 3:5 Blaha (90.+5, N. Wolter)

gelbe Karten: J. Lüchau, Dalecki, Pieper – keine

gelb-rote Karte: Aleksic (TuRa Harksheide II, 70., Meckern + Foulspiel)

Schiedsrichter: Kazim Yavuz (FC Bingöl 12)

Zuschauer: 55




Samstag, 12. Juli 2025

Spielbericht SV Lieth - TuRa Harksheide II

Hausaufgabe: Defensivstandards
Gepflegter Fußball und alte Schwäche: SV Lieth startet gefühlsdurchmischt

Spiel eins nach der (kurzen) Ära Lüneburg. Zahlreiche namhafte Leute verließen mit dem Saisonende 2024/2025 den Butterberg, wo Vereinslegende Jan Lüneburg die Anhänger per Fallrückziehertor im letzten Match noch einmal in Ekstase versetzte. Zwei Monate später betrat die verbliebene Selbstfindungsgruppe unter der Leitung von neu-Coach Rudolf Hock-Kutscher erstmals das heimische Grün zu einem durchaus gefälligen Test unter West-Bezirksligisten. TuRa Harksheide II, mit zwölf Zählern Vorsprung aus der Kreisliga 7 promoviert, präsentierte sich als interessanter Gegner, der sich anschickte, aus der Kompaktheit heraus, über tiefe Bälle für Nadelstiche zu sorgen. So geschehen in Minute neun, als Nick Hagelstein den Traumpass auf den gestarteten Yannik Wolter zelebrierte, nur fehlte Wolters Abschluss für weitere Feierlichkeiten der letzte Dampf.
Die höhere Anzahl an Versuchen kreierten jedoch die Hausherren, bei denen vor allem über Deniz Dumans linke Außenbahn der Weg nach vorne gelang, wo sein Bruder Ali abschlussfreudig, aber glücklos agierte. So schon der Angreifer die perfekt durch Matteo Schuchardt erhaltene Kugel am nur noch nah entfernten Kasten vorbei (42.).
Mehr Zielwasser hatte da Max Schulz zuvor im Körper, als er im Zentrum einmal reichlich Platz bekam, Maß nahm und damit durchaus sehenswert aus 20 Metern zur verdienten Führung traf (24.).
Allzu lange sollte die ergebnistechnische Heiterkeit jedoch nicht anhalten, weil gegnerische Ecken auch in der Spielzeit nicht die Lieblingsdisziplin der Liether sind. Fabian Eggelmeyers Ball von der Fahne schädelte der aufgerückte Jonas Wolter gekonnt gen Torlinie, die bei einer Rettungstat eines SVL-Kopfes laut Meinung des Schiedsrichterassistenten bereits passiert war. „Tor für TuRa!“, lautete die Entscheidung des jungen Schiedsrichters, der den Kontrahenten im laufenden Match viel Spielraum bei der Zweikampfgestaltung ließ.
Tortechnisch verpasste neben dem bereits erwähnten Duman für die Gastgeber auch der Harksheider Hagelstein die mögliche Pausenführung seines Teams. Per Heber verfehlte er nach Fehlpass des nicht immer sicheren Patrick Klösel zwischen den Heim-Pfosten per Heber (32.).
Im zweiten Durchgang, der traditionell für reichliche Personalrochaden genutzt wurde, sank die Quote der angekommenen Pässe spürbar. Das Geschehen verlagerte sich nun weitgehend ins mittlere Spielfelddrittel.
Einen der wenigen Überraschungsmomente verwertete Eigengewächs Anton Götting just zum 2:1, das frei vor dem Tor auch recht easy für den einzuschieben war (63.).
Die Gäste aus Norderstedt übten sich in ihrem oft zu statischen Spiel in Harmlosigkeit, bis ein gegnerischer Lapsus Jonah Basner zum Lattenkracher einlud (81.), ehe der zweite Ball mit Mühe aus der Panikzone entsorgt werden konnte. Keine schlechte Schusstechnik für einen gelernten Torsteher!
Kein Sonderlob holte sich mit der letzten Aktion der Begegnung der liether Handschuhträger ab, als er bei einem verlängerten Einwurf von rechts hilflos durch seine Parzelle irrte und mit Nico Schwietzer auch noch ein einsamer Verwerter ins leere Tor versenkte (90.+3). Die Spielanteile waren damit nicht so wirklich widergegeben, doch die Hausaufgabe, sich bis zum Pflichtspielstart dem Bereich der Standardsituationen zu widmen, machte der spielerisch über weite Strecken ordentliche Auftritt der „Liether Löwen“ gegen den bereits im September wieder duellierten Gegner auf jeden Fall deutlich.

Tore: 1:0 Schulz (24. Kellner), 1:1 J. Wolter (30. Eggelmeyer), 2:1 Götting (62.), 2:2 Schwietzer (90.+3)

Schiedsrichter: Bartu Öncan (Holsatia im EMTV)

Zuschauer: 32







Sonntag, 25. März 2018

Spielbericht Eimsbütteler TV III - TuRa Harksheide II

Jandali und Co eine Nummer zu groß
TuRa II punktet ungefährdet an der Bundesstraße

Für TuRa Harksheides Zweitvertretung geht es zwar für den Rest ihrer höchst mittelmäßigen Saison um nicht mehr so wirklich, ihre Pflichtaufgabe bei ETV III wurde aber dennoch durchaus spielfreudig gelöst.
An der Bundesstraße nahm der elfte Saisonsieg rasch Konturen an, hatten die Gastgeber insbesondere Stürmer Louis Jandali nicht halten können.
Dieser nutzte den aus einem Einwurf entsprungenen Spielzug zum 0:1 nach neun Minuten, um ebenso viele Zeigerumdrehungen später seinen selbst herausgeholten Schuss vom Punkt (Gudmundur Jónsson hatte ihn im Lauf gelegt) rechts unten zum 0:3 zu platzieren.
Unterdessen erhöhte der baumlange Christian Meier aus hohen Lüften im Zuge einer Przuntek-Ecke einstweilen auf 0:2.
Für die abstiegsbedrohten Eimsbüttel bahnte sich ein Debakel an, zumal TuRa auf das vierte Tor drängte. Nur Torsteher Denis Honisch konnte dieses gegen den schön durch Fabian Siemon in Szene gesetzten Stefan Bähring gerade noch verhindern (22.).
Immerhin sendete Andree Garcia Anccas per Drehschuss (vorbei) einmal ein kleines Lebenszeichen (28.), dem die Norderstedter aber rasch 0:4 entgegensetzten, war es wieder Bähring, den man über links gewähren ließ, ehe die mit rechts gespielte Kugel erneut im Netz lag (34.).
Sogar der zweite Strafstoß im Spiel vermochte kurz vor der Pause keine Linderung des ETV-Schmerzes herbeiführen. Mutlos zielte Marc Noy genau auf den abwehrenden Fabricius, der Sören Winters Halten im Sechzehner somit wieder wettmachte.
Apropos Schmerz: Als der SCALA-Schlussmann und Angreifer Garcia Anccas nach dem Seitenwechsel unglücklich im Strafraum zusammenschellten, war die Torlosigkeit der Roten dann doch endlich beendet. Denn Rettungstaten wollen schließlich gut getimt sein…
Auch wenn der zweite Abschnitt fortan etwas offener vonstattenging, verstand es die Kossik-Elf, ihre Geschwindigkeitsvorteile sinnvoll einzusetzen.
So schnürte Stefan Bähring im Sprint gen Tor seinen Doppelpack (58.), Przuntek kurz danach nur die Querlatte erwischte. Die flüssig vorgetragene Vorbereitung über Lars Mährlein und den immer wieder beteiligten Jandali verlieh den Ansprüchen Berechtigung.
Ebenfalls die insgesamt solide Defensivarbeit, die in der Schlussphase nur der auf 2:5 verkürzende Garcia Anccas einmal erfolgreich zu torpedieren wusste (85.).
Die erneute Korrektur des Spielstandes verpassten Fabian Eggelmeyer (links vorbei) und noch einmal Louis Jandali im Duell mit dem reflexstarken Denis Honisch in der Nachspielzeit.
Kein Beinbruch für die Jungs vom Exerzierplatz, zählen auf der Jagd nach dem durchaus noch möglichen Vorstoß ins Spitzentrio ohnehin nur die Punkte. Drei weitere dafür mit dem Glashütter SV ein Team aus ebendiesen Top-Drei mitbringen.
Der Eimsbütteler TV muss dagegen dringend im Abstiegskampf punkten, wenn der jetzt schon riesig erscheinende Neun-Punkte-Rückstand auf St. Pauli VI noch aufgeholt werden soll. An den Tabellenvorletzten vom Duvenstedter SV hat man zumindest gute Hinspiel-Erinnerungen (8:1).

Tore: 0:1 Jandali (9.), 0:2 Meier (15. Przuntek), 0:3 Jandali (18. Strafstoßtor, Jónsson an Jandali), 0:4 Bähring (34.), 1:4 Garcia Anccas (54.), 1:5 Bähring (58.), 2:5 Garcia Anccas (84.)

Schiedsrichter: Christoph Albrecht (FTSV Komet Blankenese)

Zuschauer: 30

Besonderes Vorkommnis: Noy (Eimsbütteler TV III) scheitert mit Strafstoß an Fabricius (Winter an Garcia Anccas (44.).

Freitag, 17. Oktober 2014

Spielbericht SC Hansa 11 - TuRa Harksheide II

Frühe Entscheidung
Starke elf Minuten reichen Hansa 11 zum Heimsieg

Der SC Hansa 11 bleibt auch nach dem zwölften Spieltag ein Mitglied der Weststaffeln-Elite, festigte die Bichel-Elf mit einem 3:1-Erfolg gegen TuRa Harksheides Zweitvertretung an der heimischen Feldstraße Rang drei.
Gegen das Team vom anderen Ende der Tabelle langten Rot-weiß elf treffsichere Minuten, in denen es eine durchaus wacklige Anfangsphase wett machte. Schließlich hätten Ahmad Sedigi (indirekter Freistoß, den Stefan Tormählen zur Ecke ablenkte, 1.) und Sergej Konradi (starker Kopfball nach genauer Kroll-Flanke, knapp vorbei, 9.) gut und gerne jenen Führungstreffer erzielen können, der Waqas Malik auf der anderen Seite gelang, zielte er aus 20 Metern goldrichtig, um die Gäste in eine folgenschwere Schockstarre zu schießen (17.).
Hansa 11 nutzte dagegen die zur Verfügung gestellten Räume und erhöhte durch ein kleines Solo von Mirko Bencic auf 2:0 (25.), ehe der ehemalige West-Eimsbütteler kurz darauf auf 3:0 erhöhte.
Hansa hatte seine Schuldigkeit getan und konzentrierte sich fortan auf die clevere Verwaltung des Vorsprungs, was abgesehen vom Zulassen des 3:1-Gegentreffers (Tormählen wehrte einen Kopfball Björn Roggows unglücklich ab, sodass dieser den Nachschuss sicher versenken konnte, 35.), vorbildlich gelang.
Die Norderstedter scheiterten unterdessen an dem Versuch, über intensive Zweikampfführung ins Spiel zu kommen, präsentierten die Gastgeber nicht nur in dieser Beziehung eine solide Mannschaftsleistung.
Ob eine Solche am kommenden Wochenende reichen wird, wenn Ole Schatz und Co zum Spitzenspiel bei der Zweitvertretung des SV Rugenbergen antreten, ist dagegen fraglich, während Tura Harksheide II gegen den direkten Konkurrenten aus Holm für den Klassenerhalt punkten will.

Tore: 1:0 Malik (17.), 2:0 Bencic (25.), 3:0 Bencic (28. Malik), 3:1 Roggow (35. Walkovs)

Schiedsrichter: Jörg Blume (USC Paloma, Note 1)

Zuschauer: 40