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Sonntag, 8. März 2026

Spielbericht FTSV Komet Blankenese - TuS Osdorf III

Der Sieg kommt von der Bank
Dreierpack! Joker Göremez schießt Komet zum Heimerfolg

So ganz abgehakt hat die Elf des FTSV Komet Blankenese das Thema Kreisligaaufstieg trotz des Rückstands auf die beiden Promotionsplätze noch nicht. Und zumindest das Punktekonto freute sich zum eigenen Start in die Restserie 2025/2026 über weiteres Futter. Gegen TuS Osdorf III waren es letztlich zwei Knackpunkte, die das Pendel in Richtung des selbsternannten Kreisligaanwärters ausschlagen ließen.
Zuerst wäre da die Einwechslung von Atakan Göremez zu nennen, war es der 24-Jährige, der mit seinem Hattrick jene Treffer beisteuerte, von denen zwei in Überzahl gelungen waren, weil – Knackpunkt Nummer zwei – eine unnötige Ampelkarte das osdorfer Aufbäumen jäh ausbremste…
In der Anfangsphase war es allerdings noch Torwart Simon Wiechmann, der Komet beispielsweise gegen den heranflitzenden Eric Egbujuo (2.) gekonnt vor dem frühen Rückstand bewahrt hatte.
Außer dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Osdorfers Joonas Kuhanen (10.) geschah dann aber erstmal nicht mehr so richtig viel. Fast ein verwunderlich, dass die beidseitig angebotenen Räume stets ungenutzt blieben – bis die Hausherren endlich einmal nachhaltig ins Offensivdrittel vorstießen und gleich zwei Rote die Kugel nicht entsorgt bekamen. Jonas Haselmeier freute und so erhörte er das Betteln ums Gegentor per Rechtsschuss aus der zweiten Reihe (33.).
Kurz darauf war dann auch Göremez mit von der Partie, deren 1:0-Pausenstand schon beschlossene Sache schien, ehe der Joker in der Extrazeit eiskalt verdoppelte (45.+3).
Schlechte Karten also für die jungen Gäste, die allerdings mit Engagement aus der Kabine kamen und ihre verbesserten Spielanteile schnell durch Egbujuos Fernschusstor in Zählbares umwandelten (52.).
Umso bitterer warf sie kurz darauf der Platzverweis für Zentrumsspieler Michel Kalbitz in der Aufholjagd zurück. Kurz zuvor bereits verwarnt, ließ sich der erfahrene Mann von Gegenspieler Darin Williams ordentlich provozieren und zettelte kurzerhand eine Rudelbildung an. Williams, der hier ebenfalls den gelben Karton kassierte, sollte später nach Foul in Strafraumnähe clevererweise rechtzeitig ausgetauscht werden…
Mit einem Mann mehr ging die Angelegenheit für Braun nun wieder etwas einfacher von der Hand, was spätestens durch das wichtige 3:1 spürbar wurde. Präzise hatte Kevin Block von links auf den zweiten Pfosten geflankt, wo Göremez mit unorthodoxer Kopfballtechnik bislang verborgene Talente offenlegte (69.).
Just mit rechts aus 18 Metern nachgelegt, war Göremez bereits der vorzeitige Mann des Tages (70.), woran auch Peer Thomensens verkürzendes Strafstoßtor nach Kontakt an Majd Ayoub nichts mehr änderte (72.).
Viel mehr wären bei noch folgenden Gelegenheiten noch mehr Tore für Komet möglich gewesen. Unterm Strich ging das 4:2 jedoch auch in der Höhe klar. Mit drei Punkten und der anschließend gemeinsam einverleibten Siegerpizza gestärkt, wartet nun die doppelt undankbare Auswärtsaufgabe bei Tabellenführer BLS Hamburg – am Samstag, um neun Uhr morgens…

Tore: 1:0 Haselmeier (33.), 2:0 Göremez (45.+3), 2:1 Egbujuo (52.), 3:1 Göremez (69. K. Block), 4:1 Göremez (70. B. Block), 4:2 Thomsen (71., Strafstoßtor)

gelb-rote Karte: Kalbitz (TuS Osdorf III, 55., Foulspiel + Rudelbildung)

Schiedsrichter: Francisco Serwas (FC St. Pauli, Note 3)

Zuschauer: 25






Samstag, 20. Mai 2017

Spielbericht SC Sternschanze V - TuS Osdorf III


Schanze V steigt auf und verliert seinen Namen
Schützenfest gegen TuS Osdorf III bringt die Entscheidung

Heino Gestenberg Pokal-Sieger 2015, Meister der unteren Herren 2016 und nun kommt für die „Fünfte“ des SC Sternschanze auch noch der Titel „Kreisliga-Aufstieg 2017“ hinzu, zurrte die Schanzen-Equipe im zeitversetzten Fernduell mit dem TSV Stellingen 88 am letzten Spieltag den Aufstieg fest, bevor der Verfolger vom Sportplatzring selber eingreifen konnte.
Im ungewohnten Sonnabend-Kick stellten sich die im Gegensatz zur Vorwoche auf sechs Positionen veränderten Gäste aus Osdorf als dankbarer Lieferant für die noch fehlenden drei Zähler heraus.
Nach kleinen Flüchtigkeitsfehlerchen zu Beginn brachte Emanuel Poras klassisch vollstrecktes 1:0 (7.) seine Farben ordentlich in Wallung, denn gerade einmal vier Zeigerumdrehungen später zeigte die imaginäre Anzeigetafel bereits ein 3:0 an – durch einen lupenreinen Hattrick des 31-jährigen Pora, der mit einer selbstlosen Ablage für den geradlinig abschließenden Andreas Kautz im Sechzehner auch ein Talent für Vorarbeiten unter Beweis stellte (19.).
Genauso wie Schlussmann Johannes Greef, der für Daniel Thiels 5:0 nach einer halben Stunde den „langen Hafer“ bemühte, sich kurz darauf aber über den Verlust der weißen Weste zu ärgern hatte.
Andre Soltwedel bescherte seinen Farben den durchaus sehenswerten Ehrentreffer aus der Distanz, nachdem ihn Konstantin Lichtner im Rahmen eines Konters passend in Szene setzte (37.).
Michael Geile mit rechts (40.), Andreas Kautz berechtigterweise vom Punkt (42.) und Paul Greef per Abstauber (44.) lieferten die torreiche Antwort auf das kleine Aufmucken des weitgehend zusammenhanglos agierenden Tabellenachten, der auch nach der Pause die geballte Spielfreude der durchaus effektiven Schanzer zu spüren bekam.
Dem 8:1 zur Halbzeit folgen im zweiten Abschnitt sieben weitere SCS-Treffer, erzielt von sechs verschiedenen Schützen – ein weiterer Beweis für die mannschaftliche Geschlossenheit des designierten Kreisligisten, der trotz nur einer Trainingseinheit in der Woche mit einer klaren Spielidee und bestens greifenden Automatismen über das künstliche Grün wirbelte.
Leider führte dies bei den lange Zeit fair zu Werke gehenden Osdorfern zu zunehmender Frustration, die Konstantin Lichtner leider nicht richtig zu kanalisieren wusste.
Sein Nachtreten gegen Daniel Thiel ahndete der außerordentlich laufstarke Tom Suhrke an der Pfeife folgerichtig mit dem roten Karton, sodass die ohne Auswechselspieler angereisten West-Hamburger das letzte Dutzend an Spielminuten auch noch in unterzahl bestreiten mussten.
Immerhin waren es nur noch zwei weitere Schanzen-Buden, die Maximilian Schatte und Co danach über sich ergehen lassen mussten, schnürte erst Jonas Doormann nach Matthias Terpes dritter Tages-Vorarbeit seinen Doppelpack, ehe Emanuel Pora, von Daniel Thiel eingesetzt, mit dem 15:1 den Schlusspunkt hinter eine Saison setzte, die Blau-rot sicherlich nicht unverdient als dritte Kraft der Kreisklasse sechs hinter den bärenstarken Reserven von TuS Appen und Holsatia Elmshorn abschloss.
Ein kleines „Ärgernis“ bringt der damit verbundene Aufstieg allerdings mit: Das Team, das sich bereits selbstironisch „SC Sternschanze 3+3-1“ nennt, da man bereits als dritte, sechste und eben jetzt als fünfte Mannschaft agierte, muss sich zur kommenden Saison wieder an eine neue Ziffer gewöhnen.
Weil die die „Vierte“ weiter in der Kreisklasse A verbleibt, müssen die Teams ihre Namen tauschen.
Damit sind sie aber in bester Gesellschaft, erlebt die Fünftvertretung des FC St. Pauli als zukünftiger Bezirksligist genau dasselbe Szenario.

SC Sternschanze V: J. Greef (72. Schulz) – Pawlinski (64. Ernst), Fischer, P. Greef, Templin – Terpe, Doormann, Thiel, Geile – Kautz (55. Spittje), Pora, Trainer: Alexander Neumann

TuS Osdorf III: Cierpiol – D. Rauschenbach, P. Rauschenbach, Hennings, Schatte – Rottke, Dursun, Lichtner, Sobczak – Ahmadsiy, Soltwedel, Trainer: Jan Bahr

Tore: 1:0 Pora (7. Kautz), 2:0 Pora (10. Pawlinski), 3:0 Pora (11. P. Greef), 4:0 Kautz (19. Pora), 5:0 Thiel (30. J. Greef), 5:1 Soltwedel (36. Lichtner), 6:1 Geile (40.), 7:1 Kautz (42. Foulstrafstoß, Sobczak an P. Greef), 8:1 P. Greef (44. Doormann), 9:1 Geile (50. Terpe), 10:1 Terpe (63. P. Greef), 11:1 Doormann (66. Terpe), 12:1 P. Greef (71. Doormann), 13:1 Thiel (74. Ernst), 14:1 Doormann (86. Terpe), 15:1 Pora (88. Thiel)

Gelbe Karten: Doormann – Rottke, P. Rauschenbach, D. Rauschenbach

Rote Karte: Lichtner (78. Nachtreten an Thiel)

Schiedsrichter: Tom Suhrke (Ilinden 1903, Note 2)

Zuschauer: 40