Gegen
die eigenen Vorlieben
Ungefährdet
weitergerumpelt: Heidgrabener SV macht erfolgreich das Spiel
Als einzig verbliebener Teilnehmer aus Elmshorn flog bereits in Runde zwei auch
Gencler Birligi aus dem Lotto-Pokal. Eine Nummer zu groß war am Dienstagabend
der Bezirksligist aus Heidgraben, welcher sich trotz allenfalls durchschnittlicher
Vorstellung mit einem halben Dutzend in die dritte Runde hievte.
Zwar traf Routinier Kirill Shmakov gleich zu Beginn des Pokalabends nur den
Pfosten (3.), doch im Rahmen einer Dreifachchance, bei der es Shmakov und
Kollege Marvin Neu zunächst nicht vermochten, die Kugel über die Linie zu
drücken, ergrätschte der einstige Landesliga-Akteur schließlich doch die
Führung für den Klassenhöheren (11.).
Der nicht unambitionierte Kreisklassist aber kreierte geschwind die passende
Antwort auf den Rückstand, indem Nihat Meric den schönen Chip-Ball hinter die
Kette für den gestarteten Gökalp Bas servierte und auch der Angreifer noch vor
dem Zusammenprall mit dem herauseilenden Lasse Witt wohl temperiert per Lupfer
auf 1:1 stellte (17.).
So richtig viel sollte den höher gewetteten Heidgrabenern daraufhin erstmal
nicht einfallen, ehe eine schwach ausgeführte Abseitsfalle Genclers Daniel
Meyer unwiderstehlich zur erneuten Führung einlud (34.), die ein weiteres
Abstaubertor, diesmal durch Samuel Karul, prompt auf den 1:3-Halbzeitstand
hochschraubte (37.).
Die Partie scheinbar entscheiden, zumal sich dem HSV die eine oder andere
Möglichkeit zur Erhöhung bot (43., 45.), doch die Elmshorner führten der
Sommer-Elf mit Bas´ rechts vorbei trudelndem Abschluss, dass man den zwei
Klassen Niedrigeren vielleicht doch nicht einfach machen lassen sollte (47.).
Und auch im Spiel nach vorne offenbarte der Bezirksliga-Zehnte eine zu
statische Spielweise bei zu vielen falschen Entscheidungen am Ball. Man merkte:
Selbst das Spiel zu gestalten ist nicht seine Lieblingsübung und ohne
Top-Torjäger Philippe Schümann fehlte der Zielspieler, auf den seit so vielen
Jahren Verlass ist.
Immerhin zündete Ex-Landesliga-Crack Shmakov hier und da über links den Turbo,
der mustergültig Chris Wolfs 1:4 aus dem Rückraum vorbereitete (66.), während
der Russe das 1:5 gleich selbst an den helfenden Innenpfosten presste (85.).
Den am Ende etwas zu hohen Schlusspunkt schaffte man schließlich noch einmal
ohne den 34-Jährigen. Der eingewechselte Alex Mohr, der kurz darauf noch knapp
verfehlt hatte (87.), traf diesmal nach Zuspiel von Meyers rechter Flanke voll
ins Schwarze (88.). Gencler war platt – der HSV letztlich deutlich eine Runde weiter.
Tore: 0:1 Shmakov (11.
Neu), 1:1 Bas (17. N. Meric), 1:2 Meyer (34.), 1:3 Samuel Karul (37. Neu), 1:4
Wolf (66. Shmakov), 1:5 Shmakov (85.), 1:6 Mohr (88. Meyer)
gelbe Karten: Salihi – keine
Schiedsrichterin: Jana Larm (SC
Egenbüttel)
Zuschauer: 45
Dienstag, 26. August 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Heidgrabener SV
Dienstag, 6. Mai 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - SuS Waldenau
Gencler
gewinnt und verliert doch den Anschluss
Heimsieg
nicht hoch genug: Elmshorner brauchen nun den Rechenschieber
Sechs Punkte und 27 Tore an zwei Spieltagen bei gegnerischer Spielfreiheit
aufholen? Wohl kaum ein realistisches Szenario für die Elf von Gencler Birligi
Elmshorn. Eine Hilfe bei der Realisation des schier Unmöglichen war der
Nachholer gegen Kellerkind SuS Waldenau für die Krückaustädter trotz des
Dreiers nicht. 5:2 lautete der Endstand für den Tabellendritten, der den
direkten Sprung aus der Kreisklasse 1 nun endgültig vorzeitig abhaken kann. Vor
allem auch, weil die inhaltliche Leistung keinen höheren Ansprüchen genügte.
Passend dazu fing man sich nach bereits acht Minuten das 0:1, bei dem Kapitän
Volkan Orhan zwar durchaus grenzwertigen Körperkontakt widerfuhr, doch die
Zugriffslosigkeit der übrigen Kollegen jedoch den größeren Skandal darstellten.
Torschütze: Natmir Saiti.
Erst danach kamen die Gastgeber so langsam aus dem Quark und durch Wassem
Eklims Abstaubertor nach einem Lattentreffer zum Ausgleich (15.), dem sechs
Minuten später Tufan Orhans Kopfballtor zum 2:1 folgen sollte (21.).
Gencler nun klar Herr im Krückaustadion, doch kurz nach der Pause muckten
plötzlich die Gäste auf, als Lion Poetsch mit großen Schritten über rechte Seite
stratzte, Schlussman Osman Ucan die Kugel nicht ganz abwehren konnte und Jonas
Neumann aus der Mikro-Distanz den überraschenden Ausgleich herstellte (48.).
Hinzu ließen die Jungs in schwarz auch noch die perfekte Chance auf die erneute
Führung aus, schob der eingewechselte Sercan Meric das Leder auf Steckpass T.
Orhan vollkommen einsam am Tor vorbei (55.).
Gut, dass man aber dranblieb und durch ein Kontertor von Außenspieler Nidal
Topal schließlich doch wieder in Front ging (57.).
Der Gefahr eines erneuten Führungsverlusts baute Gencler diesmal deutlich
besser vor, nutzte Labinot Ahmeti seine zweite Chance, nachdem er im ersten
Anlauf noch an SuS-Goalie Klaas Horender gescheitert war, zum 4:2 (64.).
Der 5:2-Endstand ging wiederum auf das Konto eines Waldenauers: Emil Thermann
Cande lautete der unfreiwillige Urheber eines Treffers der Marke „Gurkentor“
(84.).
Die Elmshorner bewahrten sich somit die guten Aussichten auf Rang drei, der in
Abstufung der besten Tabellendritten (höchster Punkteschnitt) eventuell noch
zum Nachrücken in die Kreisliga langen könnte, müssen aber nun vorzeitig damit
leben, dass die vielen Tore Rückstand auf Cosmos II (23) endgültig zu viele
sind.
Für SuS Waldenau ist eine Saison mit mehr Tiefen als Höhen unterdessen schon
vor dem spielfreien Finalspieltag auf Rang zwölf von 13 beendet. Eine leistungsgerechte
tabellarische Einordnung.
Tore: 0:1 Saiti (8. Neumann),
1:1 W. Eklim (15.), 2:1 T. Orhan (21. Preda), 2:2 Neumann (48. Poetsch), 3:2
Topal (57.), 4:2 Ahmeti (64. Bas), 5:2 Thermann Conde (84. W. Eklim)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (SV
Hörnerkirchen)
Zuschauer: 30
|
Pl |
Mannschaft |
Sp |
S |
U |
N |
Tore |
Diff |
Pkt |
|
01 |
TSV Sparrieshoop |
23 |
17 |
4 |
2 |
72:30 |
42 |
55 |
|
02 |
SC Cosmos Wedel II |
24 |
15 |
2 |
7 |
92:49 |
43 |
47 |
|
03 |
Gencler Birligi Elmshorn |
23 |
13 |
5 |
5 |
61:41 |
20 |
44 |
|
04 |
TSV Holm |
23 |
13 |
2 |
8 |
68:49 |
19 |
41 |
|
05 |
Hetlinger MTV II |
23 |
12 |
3 |
8 |
63:55 |
8 |
39 |
|
06 |
TSV Seestermüher Marsch |
23 |
10 |
6 |
7 |
59:48 |
11 |
36 |
Sonntag, 9. März 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - SC Pinneberg
Erfolgreich
an der Uhr gedreht
Nicht
schön – aber siegreich: Gencler bliebt punktet im Aufstiegsrennen
Heiße Grandschlacht an der KGSE! Nicht nur das herrliche Frühlingswetter brachte
die Anwesenden auf dem Schulsportplatz der Erich Kästner Gemeinschaftsschule Elmshorn
auf Temperatur; auch das Duell, das die Kreisklasse 1 Gencler Birligi und dem
SC Pinneberg bereit hielt, heizte den Beteiligten ordentlich ein.
Spielerisch auf dem Hartplatz (das Krückaustadion schlummert noch den
regenerativen Winterschlaf) nur selten hochklassig, entwickelte sich immerhin
in Sachen Einsatz ein unterhaltsames Match, das nur eine gute Viertelstunde
torlos blieb. Passenderweise war es ein Standard, nämlich Felix Krasniqis
Eckball, der auf dem zweiten Bildungsweg zu Labinot Ahmetis Abschluss in die
linke untere Ecke führte – 1:0 für den Aufstiegsanwärter (16.)!
Der SCP in der Folge bemüht, aber ohne klare Linie im Angriffsspiel, behalf
sich dann aber seinerseits einer Art Abstauber, als ein flacher
Luthardt-Distanzschuss nur prallen gelassen wurde und Tim Gross von allen am
schnellsten zum Ausgleichstor schaltete (29.).
Ein ärgerliches Gegentor für die Gastgeber, denen im Falle eines Heimsiegs die
Festigung von Rang zwei vor dem wieder einmal spielausfallgeplagten Jäger aus
Sparrieshoop auf erstmal sechs Punkte winkte.
Für weiteren Groll sorgten auch die beiden noch folgenden Szenen vor der Pause,
als zuerst ein notbremsenverdächtiger Armeinsatz des Pinnebergers Fabian
Reineke folgenlos blieb (39.), während Wassem Eklim die sicher geglaubte
Führung nach herrlichem Konter über Nidal Topals linke Seite in Rücklage
verbolzte (45.).
Fast noch dicker kam es kurz nach der Pause, als ein rasch gespielter Freistoß
von Dustin Benndorf plötzlich Daniel Schneidewind in Poleposition brachte, nur
machte sich der Gencler-Fänger breit genug zur Abwehr (51.).
Ein langer Schlag aus dem eigenen Defensivzentrum führte Gencler schließlich
zurück auf die Siegerstraße, die W. Eklim mit Tempo hochlief, um beim Lupfer
über den weit herausstürzenden Safouhal Gabsi alles richtig zu machen (53.).
Die Hausherren nun wieder in der Vorhand und sichtlich bemüht, das Spieltempo
möglichst gering zu halten. Schade eigentlich, denn wenn sie einmal vorne
auftauchten, wurde es gleich prickelnd, wie bei Majed Eklims Torschussflanke,
die Gabsi nur mit Mühe über sein Gehäuse zu lenken wusste (59.).
Ansonsten entwickelte sich ein zunehmend hartes Match mit reichlich
Diskussionen und Provokationen auf dem Platz.
An Schiedsrichter Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn) prallte fast alles davon
ab. Letztlich fünf Verwarnungen bewegten sich gar unter dem Staffeldurchschnitt.
Unterdurchschnittlich blieb derweil bis zum Schluss das spielerische Niveau auf
dem roten Rasen. Die Gäste ohne Konzept, während Gencler giftig verteidigte und
durch Ahmeti sogar noch das 3:1 auf dem linken Fuß hatte. Der Schütze des 1:0 verfehlte
diesmal aber aussichtsreich das anvisierte rechte untere Eck (90.+1).
Auch ohne Ahmetis Doppelpack blieb der Dreier in Elmshorn-Hainholz, sodass
Gencler nach Punkten nun mit Primus Cosmos Wedel (38) auf einer Stufe steht
(bei drei Partien weniger). Der Verfolger aus Sparrieshoop (32) spielte sogar
noch viermal weniger als Gencler und auch der TSV Holm (32 aus, wie die
Elmshorner, 17 Begegnungen) darf sich noch etwas im Rennen um die Kreisliga
ausrechnen.
Tore: 1:0 Ahmeti (16.
Krasniqi), 1:1 Gross (29. Luthardt), 2:1 W. Eklim (53.)
Schiedsrichter: Reiner Röschke
(Holsatia im EMTV)
Zuschauer: 45
Sonntag, 8. September 2024
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Holsatia im EMTV II
Quittung
per Eckstoß
Schusspech,
Abseitspfiffe und eiskaltes Holsatia vermiesen Gencler das Derby
Große Enttäuschung im Krückaustadion! In der Kreisklasse 1 zwar weiter
ungeschlagen, aber dennoch mit zwei verlorenen Punkten beendete das Team von
Gencler Birligi seinen sechsten Spieltag auf eigenem Rasen.
Hoch überlegen hatte man dort sein Derby gegen die Reserve von Holsatia
Elmshorn gestalten können, doch am Ende langte es lediglich zum Remis.
Bereits in der Anfangsviertelstunde hatte sich der Streit mit der eigenen
Chancenverwertung angedeutet, als Sercan Meric einen Haken schlug und mit links
drüber zielte (10.), während Gökalp Bas direkt vor einem Zusammenprall mit
Holle-Keeper Christian Walloschek nur den Pfosten traf (11.).
Wie gut für die Gastgeber, dass wenigstens Majed Eklim genau erfasste, wo das
Tor stand. Bas hatte eine Flanke von rechts noch im Fallen zum zentral mit
rechts abziehenden „16er“ weitergeleitet (14.).
Gencler nun auch im Spielstand voll in der Vorhand, nur das zweite Tor wollte
einfach nicht fallen. Eine Doppelchance, die ein Meric-Ballgewinn gegen Marc
Homburg einleitete, vergeigten Bas und Meric aussichtsreich (19.); das
Kopfballtor von Bas im Rahmen der anschließenden Ecke zählte wegen Abseits
nicht…
Auch eine Ruhephase im Spiel beherrschten die Gastgeber problemlos, woraufhin
sie den zweiten Abschnitt unter der brennenden Sonntagssonne mit einem weiteren
zurückgepfiffenen Treffer, diesmal durch Wassem Eklim, eröffneten (47.).
Immer wieder boten sich auch in der Folge feinste Einschussmöglichkeiten, die
die Roten aber stets zu hektisch sausen ließen. Und auch das diesmal extrem knappe
Abseitstor Nummer drei sorgte nicht nur beim Schützen Bas für weiteren Verdruss
(81.).
Fast klischeehaft kam da der späte Ausgleichstreffer des Aufsteigers in den
gestreiften Trikots daher. Fabian Kühl hatte jene Ecke geschlagen, die der zu
Beginn mit ihm draußen sitzende Niklas Viera Gerkens im Sechzehner einlochte
(89.). Da half auch M. Eklims Rettungsversuch auf dem Kreidestreifen nichts
mehr.
Nur wenige Augenblicke später drohte gar die Höchststrafe, freute sich
Holsatias Mert Karakaya bereits über den Siegtreffer im Konter – zu früh, denn
diesmal erkannte Schiedsrichter Rainer Sierk auf Abseits der Holsaten – Glück für
Gencler, das in der Nachspielzeit durch einen Hashimi-Kopfball, den Walloschek klasse
abtauchend entschärfte, noch einmal zu einem echten Hochkaräter kam (90.+2).
Doch auch eine siebenminütige Überzahl nach Karakayas dummer Ampelkarte für
wiederholtes Meckern (90.+4) vermochte dem ambitionierten Vorjahressiebten
nicht mehr zum dritten Saisonsieg verhelfen. Holsatia II baute dagegen mit
Fortuna und der Effizienz die eigene Serie auf nun drei Partien ohne Niederlage
aus.
Tore: 1:0 M. Eklim (14.
Bas), 1:1 Viera Gerkens (89. Kühl)
gelb-rote Karte: Karakaya (Holsatia
II., wiederholtes Meckern, 90.+4)
Schiedsrichter: Rainer Sierk
(Sportfreunde Uetersen)
Zuschauer: 65
Sonntag, 20. August 2023
Spielbericht TSV Heist - Gencler Birligi Elmshorn
Und wöchentlich grüßt…
In
Überzahl: TSV Heist verspielt erneut den Sieg
3:0-Führung, ein Mann mehr und am Ende eines denkwürdigen Sonntagmittags stand
der TSV Heist doch wieder einmal mit leeren da, während Aufsteiger Gencler
Birligi den Sprung an die Tabellenspitze der Kreisklasse 1 feierte.
Was für die Gäste in einem Husarenstreich mündete, begann zunächst wenig
erfreulich. In der Vorwärtsbewegung ging ihnen die Kugel verloren, sodass Rene
Gill außerhalb des Strafraums frei zum Schuss kam und von dort aus zum 1:0 traf
(14.).
Ähnlich verhielt es sich im Anschluss an eine unzureichend geklärten Ecke, als
Gill diesmal von halbrechts Vollspann abzog und im Bunde mit dem Innenpfosten
auf 2:0 stellte (24.).
Es schien nicht der Tag der spielerisch sicher nicht schlechteren
Krückaustädter zu sein. Ali Atas probierte sich aus 20 Metern, verfehlte jedoch
aus der Bewegung (34.).
Aus einer Bewegung agierte kurz vor der Pause auch Kollege Volkan Orhan,
nachdem dieser von Gill per Stürmerfoul gefällt wurde. Gezielt erwischte der
Kapitän den ungeliebten Gegenspieler im Gesicht, sodass Schiedsrichter Lukas
Fleischer (SV Hörnerkirchen) nur der rote Karton blieb (45.).
Und der Gencler-Alptraum setzte sich nach der Pause fort: Eine Spielfortsetzung
nach Behandlungspause setzte man genau vor die Füße von Jakob Schmidt, der
wiederum den offensiv postierten Gäste-Schlussmann per Heber überwand – 3:0
(50.)!
Der Neuling hatte jedoch einen Trumpf im Ärmel: Joker Gökalp Bas, der mit
seinem Assist für A. Atas´ verkürzendes 3:1 (52.) gleich an Zählbarem beteiligt
war. Nach passender Kandemir-Ecke erköpfte der zum zweiten Abschnitt
eingewechselte Offensivspieler höchst selbst den 3:2-Anschlusstreffer (56.), um
in Minute 60 seinen abgefälschten Freistoß aus zentraler Position zum
umjubelten Ausgleich hineinfliegen zu sehen.
Irre, was die etwa 50 Zuschauer an der B431 zu sehen bekamen!
Kaum hatten der soeben hineingebrachte Jan Bongard (69.) und der auf einen
Foulpfiff wartende Jan Ohlhagen (72.) für den TSV das mögliche 4:3 versiebt,
erhielt Sercan Meric die Chance für Dunkelblau vom Punkt, nachdem Rene Koppers
A. Atas plump wegsäbelte (75.). Torsteher Sebastian Münster ahnte jedoch die
Ecke und entschärfte den Strafstoß, sodass drüben wiederum Heistmer
Führungsjubel ertönte. Paul Smit machte es nämlich besser, als sein Kontrahent,
versenkte er seinen selbst herausgeholten Penalty zur erneuten Heim-Führung
(77.).
Mit Altan Kandemirs Abstaubertor (S. Münster blockierte einen S. Meric-Versuch)
waren die Karten in einem offenen Schlagabtausch allerdings flugs wieder neu
gemischt (80.).
Dann war wieder der TSV Gut Heil an der Reihe: Bongard an die Unterkante der
Latte, woraufhin Smit mit seinem Nachschuss an Oglou scheiterte (81.). Und wäre
es der Sieg für die „Heistmer Jungs“ gewesen, wenn Max Krumm die Kugel
aussichtsreich voll getroffen hätte (82.)? Man weiß es nicht…
Bekannt ist hingegen, dass im Nachgang eines Freistoßes von links Bas abzog und
Gencler damit plötzlich trotz Unterzahl mit 5:4 in Front ging (87.).
Noch bevor ein fast zwölfminütiger Nachspielzeit-Marathon begann, war mit
Schmidts Ampelkarte (wiederholtes Foul) die personelle Gleichzahl
wiederhergestellt (88.).
Zahllose Unterbrechungen, Gezeter und Diskussionen prägten nun das Bild einer
hitzigen Auseinandersetzung, deren letzte sportliche Note ein hauchdünnes
Verpassen Bongards eines Freistoßes von rechts bildete (90.+8).
Der Aufsteiger vollbrachte eine enorme Energieleistung und bezwang mit Einsatz
und Moral eine Elf aus Heist, die es nun im vierten Spiel in Serie fertig
brachte, nach eigener Führung nicht zu gewinnen. Ein einziger Zähler bedeutet
Abstiegsplatz 14.
Tore: 1:0 R. Gill (14.
Smit), 2:0 R. Gill (24.), 3:0 Schmidt (50.), 3:1 Atas (52. Bas), 3:2 Bas (56.
Kandemir), 3:3 Bas (60., direkter Freistoß), 4:3 Smit (77., Foulstrafstoß), 4:4
Kandemir (80. S. Meric), 4:5 Bas (87. Caglar)
gelbe Karten: Münster, Bastide, R.
Gill, Schramm, Koppers – Oglou, Poyaz, N. Meric, Chousein
gelb-rote Karte: Schmidt (TSV Heist,
88., wiederholtes Foulspiel)
rote Karte: V. Orhan (Gencler
Birligi, 45., Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Lukas Fleischer (SV
Hörnerkirchen, Note 1,5: hatte in einem intensiven Match alle Hände voll zu
tun, richtig, Schramm für dessen Foul, obwohl letzter Mann, nicht vom Feld zu
stellen, da S. Meric keine klare Ballkontrolle hatte (21.), beide Feldverweise
waren ebenso alternativlos, wie die verhängten Strafstöße und die Nachspielzeit
von fast zwölf Minuten)
Zuschauer: 50
Dienstag, 15. August 2023
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Tangstedter SV
Abgezocktes Weiterkommen
Tangstedter SV steht mit Glück und Geduld in Pokalrunde vier
Von „geduldig“ über „bemerkenswert effizient“ bis hin zu „perfektes
Auswärtskonzept“ lässt sich das Pokalweiterkommen des Tangstedter SV bei
Gencler Birligi in einige mögliche Kategorien pressen. Die Treffendste wäre
wohl tatsächlich die bemerkenswerte Effizienz, die der Kreisligist am
Dienstagabend auf den Rasen des Krückaustadions brachte.
72 Minuten lang ließ man den Gegner aus der tieferen Kreisklasse A machen und
dabei auch zu vereinzelten Chancen, wie einen Bas-Kopfball, der nach A.
Atas-Ecke hauchdünn verfehlte (31.), kommen.
Dann plötzlich eine Umschaltsituation. Das Zuspiel für Moritz Fiedler auf links
fast zu steil, doch der 30-Jährige kratzte das Leder noch von der Grundlinie,
um es auf den zweiten Pfosten zum sehenswert eindreschenden Haci Uzel zu
flanken – 0:1!
Die Statik des bis dato behäbigen Spiels plötzlich eine ganz andere. Der TSV
nun endlich mit Spielwitz und dem helfenden Umstand, dass es diesmal über
Kapitän Nikolas Haker und Dustin Hoffmann wieder schön auf links abging, sodass
Fiedler mittig frei zum auch noch abgefälschten 0:2 kam (74.).
Gencler verpasste es dagegen auch in der Schlussphase weiterhin, sich für das
nicht abzusprechende Engagement zu belohnen. Passend dazu wischte
Gäste-Schlussmann Christian Hoyer, dessen Spielwiese im Lottopokal ist, den
fast sicheren Anschlusstreffer sehenswert aus dem Winkel (75.).
Für die in Pflichtspielen noch unbesiegten Elmshorner sollte es heuer einfach
nicht sein. Drüben machte erneut Uzel schließlich alles klar, indem er einen
langen Diagonalball Marc Schmidts zum Anlass für einen gefühlvollen Heber über
den herausstürzenden Gökhan Tiryaki nahm (86.).
Dass der Doppeltorschütze zuvor einmal links vorbei zielte (82.) und Haker per
Kopf nur den Pfosten erwischte (90.+3), konnte man als zumindest kleine
Gerechtigkeit verbuchen, war der emsig, aber nie unfair geführte Kick doch
eigentlich keiner, in dem ein Team um drei oder mehr Tore besser erschien…
Tore: 0:1 Uzel (72.
Fiedler), 0:2 Fiedler (74. Hoffmann), 0:3 Uzel (86. Schmidt)
Schiedsrichter: Michael Wischer (SV
Lieth)
Zuschauer: 50
Dienstag, 8. August 2023
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Sportfreunde Uetersen
Festung
KGSE: Gencler schlägt wieder zu!
Elmshorner
gewinnen Pokal-„Schlammschlacht“ gegen Sportfreunde Uetersen
Gencler Birligi, der Lottopokal und der Schulsportplatz der Erich Kästner
Gemeinschaftsschule Elmshorn – offenbar scheint sich hier ein unschlagbares
Trio gefunden zu haben, kegelte der Club aus dem Krückaupark nach dem TSV Holm
(7:6 im Elfmeterschießen) im Nachholer auch die Sportfreunde Uetersen auf dem
eigentlich ungeliebten Ausweichplatz aus dem Verbandspokal.
Etwas abenteuerlich mutete das Spielumfeld dabei schon durchaus an. „Was ist
das hier, Schlammschlacht, oder was?!“, kommentierte Uetersens Mahmut Bucuka
seinen ersten Eindruck vom teils grasbewachsenen Grandplatz, dem die Regenfälle
der letzten Wochen entsprechende Morastigkeit verliehen hatten.
Keine Kreidung, sondern kurz vor dem um 25 Minuten verzögerten Spielbeginn
wiederum durch flachere Hütchen ersetzte Feuerwehrpylonen als Feldbegrenzungen,
eine kurzfristige Umkleideaktion der Gastgeber wegen drohender Farbähnlichkeit
und eben die erwähnten Platzverhältnisse boten von Haus aus einen
amateurfußballromantischen Rahmen für das Duell der A-Kreisklassisten.
In dieses hatten die gerne Diagonal eröffnenden Gäste zunächst besser gefunden,
was erste Abschlüsse von Enes Okyay per Kopf (drüber, 3.) und Narcis Preda
(Fußabwehr, 6.) unterstrichen. Im Gegenzug von Predas Freistoßchance spielte
jedoch Gencler erstmals groß auf und schon zog Ali Atas an allen vorbei, um
flach zum 1:0 zu vollenden.
Rasch fiel den Sportfreunden allerdings die richtige Antwort darauf ein,
vollendete Kahan Tekgöz auf Zuspiel Preda zum schnellen 1:1 (8.).
Ein munterer Beginn, den Gencler-Kapitän Nihat Meric mit seiner Gelegenheit vor
dem abwehrenden Ibrahim Can weiter prägte (11.).
Mit der steigenden Ballkontrolle auf beiden Seiten beruhigte sich das Geschehen
nun spürbar, sodass Strafraumszenen nun seltener wurden.
Dann vollbrachte es erneut A. Atas eben von außerhalb der Box, indem der
auffälligste Akteur des Abends das Leder kurzerhand aus 23 Metern im hohen
Bogen zum 2:1 hineinsetzte (37.).
Doch auch das Vorbereiten hat Genclers Nummer zehn im Portfolio: Ein sauberer
Flugball zum Seitenwechsel auf Jonathan Gest und dessen mutiger Abschluss unter
Bedrängnis machten den 3:1-Halbzeitstand perfekt (45.+2).
Tiefer Frust bei der Auswärts-Elf, die im zweiten Abschnitt mit klar höheren
Spielanteilen reichlich Druck aufbaute und ergo auch zu Chancen kam. So
verfehlten Preda (49.), Tekgöz (61.) und Kasim Gyulbadiev (71.) das Ziel knapp,
während Hüseyin Tüzün frei vor dem Torwart genau diesen an den Fuß schoss
(66.). Auch Preda machte es in der Schlussphase nicht besser, als er sich die
Schussecke aussuchen konnte, um letztlich doch am abklatschenden Gökhan Tiryaki
zu scheitern (83.).
Den Rest regelten die Rot-weiß Gestreiften mit viel Leidenschaft und dem
Auge des herausragenden Tufan Orhan im Abwehrzentrum. Konkrete
Entlastungschancen, wie ein Rücklagenschuss des später mit Wadenproblemen
ausgewechselten Nasratullah Salihi (60.) kamen bei den sehr auf gepflegtes Kurzpassspiel bedachten Krückaustädtern dagegen seltener zustande. Egal,
steht nach vier Punkten in der Kreisklasse A der Einzug in Runde drei! Duellant
wird zu Hause die Elf des Tangstedter SV sein – vielleicht wieder in der „Festung
KGSE“???
Tore: 1:0 A. Atas (6.),
1:1 Tekgöz (8. Preda), 2:1 A. Atas (37., direkter Freistoß), 3:1 Gest (45.+2,
A. Atas)
gelbe Karten: Chousein, T. Orhan –
Bucuka
Schiedsrichter: Claas Schönenberg (TuS
Hemdingen-Bilsen, Note 2: Wurde seiner VSA-Angehörigkeit mit resoluter
Ansprache und geschultem Auge bei der Zweikampfbewertung (kein Strafstoß für
die Sportfreunde im Duell Orhan gegen Okyay, 61.) trotz der tückischen
Platzverhältnisse gerecht.)
Zuschauer: 40


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