Erfolgreich
an der Uhr gedreht
Nicht
schön – aber siegreich: Gencler bliebt punktet im Aufstiegsrennen
Heiße Grandschlacht an der KGSE! Nicht nur das herrliche Frühlingswetter brachte
die Anwesenden auf dem Schulsportplatz der Erich Kästner Gemeinschaftsschule Elmshorn
auf Temperatur; auch das Duell, das die Kreisklasse 1 Gencler Birligi und dem
SC Pinneberg bereit hielt, heizte den Beteiligten ordentlich ein.
Spielerisch auf dem Hartplatz (das Krückaustadion schlummert noch den
regenerativen Winterschlaf) nur selten hochklassig, entwickelte sich immerhin
in Sachen Einsatz ein unterhaltsames Match, das nur eine gute Viertelstunde
torlos blieb. Passenderweise war es ein Standard, nämlich Felix Krasniqis
Eckball, der auf dem zweiten Bildungsweg zu Labinot Ahmetis Abschluss in die
linke untere Ecke führte – 1:0 für den Aufstiegsanwärter (16.)!
Der SCP in der Folge bemüht, aber ohne klare Linie im Angriffsspiel, behalf
sich dann aber seinerseits einer Art Abstauber, als ein flacher
Luthardt-Distanzschuss nur prallen gelassen wurde und Tim Gross von allen am
schnellsten zum Ausgleichstor schaltete (29.).
Ein ärgerliches Gegentor für die Gastgeber, denen im Falle eines Heimsiegs die
Festigung von Rang zwei vor dem wieder einmal spielausfallgeplagten Jäger aus
Sparrieshoop auf erstmal sechs Punkte winkte.
Für weiteren Groll sorgten auch die beiden noch folgenden Szenen vor der Pause,
als zuerst ein notbremsenverdächtiger Armeinsatz des Pinnebergers Fabian
Reineke folgenlos blieb (39.), während Wassem Eklim die sicher geglaubte
Führung nach herrlichem Konter über Nidal Topals linke Seite in Rücklage
verbolzte (45.).
Fast noch dicker kam es kurz nach der Pause, als ein rasch gespielter Freistoß
von Dustin Benndorf plötzlich Daniel Schneidewind in Poleposition brachte, nur
machte sich der Gencler-Fänger breit genug zur Abwehr (51.).
Ein langer Schlag aus dem eigenen Defensivzentrum führte Gencler schließlich
zurück auf die Siegerstraße, die W. Eklim mit Tempo hochlief, um beim Lupfer
über den weit herausstürzenden Safouhal Gabsi alles richtig zu machen (53.).
Die Hausherren nun wieder in der Vorhand und sichtlich bemüht, das Spieltempo
möglichst gering zu halten. Schade eigentlich, denn wenn sie einmal vorne
auftauchten, wurde es gleich prickelnd, wie bei Majed Eklims Torschussflanke,
die Gabsi nur mit Mühe über sein Gehäuse zu lenken wusste (59.).
Ansonsten entwickelte sich ein zunehmend hartes Match mit reichlich
Diskussionen und Provokationen auf dem Platz.
An Schiedsrichter Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn) prallte fast alles davon
ab. Letztlich fünf Verwarnungen bewegten sich gar unter dem Staffeldurchschnitt.
Unterdurchschnittlich blieb derweil bis zum Schluss das spielerische Niveau auf
dem roten Rasen. Die Gäste ohne Konzept, während Gencler giftig verteidigte und
durch Ahmeti sogar noch das 3:1 auf dem linken Fuß hatte. Der Schütze des 1:0 verfehlte
diesmal aber aussichtsreich das anvisierte rechte untere Eck (90.+1).
Auch ohne Ahmetis Doppelpack blieb der Dreier in Elmshorn-Hainholz, sodass
Gencler nach Punkten nun mit Primus Cosmos Wedel (38) auf einer Stufe steht
(bei drei Partien weniger). Der Verfolger aus Sparrieshoop (32) spielte sogar
noch viermal weniger als Gencler und auch der TSV Holm (32 aus, wie die
Elmshorner, 17 Begegnungen) darf sich noch etwas im Rennen um die Kreisliga
ausrechnen.
Tore: 1:0 Ahmeti (16.
Krasniqi), 1:1 Gross (29. Luthardt), 2:1 W. Eklim (53.)
Schiedsrichter: Reiner Röschke
(Holsatia im EMTV)
Zuschauer: 45
Sonntag, 9. März 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - SC Pinneberg
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