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Sonntag, 2. November 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder III - Altona 93 III

Alsterbrüder verzweifeln an sich selbst
Chancenverwertung kostet verdiente Punkte gegen Altona 93 III

Jakob Vink aus kürzester Distanz: bekam ihn nicht rein (3.), Karl Pust auf Ablage Linus Mende: zu zentral auf den Torwart (25.), Simeon Mastoridis zentral vor dem Tor: knapp verzogen (31.), Robert Hahne per Kopf: Mika Wegener mit den Fingerspitzen über sein Gehäuse lenkend (39.) und in Minute 41 opferte Pust das sinnvolle Querspielen einem Rechtsschuss über das Ziel. Alleine die Auflistung bester Chancen für die Drittvertretung des FC Alsterbrüder aus der ersten Halbzeit taugt dazu, die Existenz eines gerechten Fußballgotts in Frage zu stellen. Denn während die Gastgeber vorne keinerlei Belohnung für die steten Angriffsbemühungen einfuhren, gab es drüben kurz vor Ende die bittere Quittung für den Chancenwucher zu schlucken.
Profiteur davon in einem selten wirklich ansehnlichen Match der Kreisliga 07 war am Sonntagnachmittag die Dritte von Altona 93, die dem Torschussfeuerwerk des Tabellennachbarn (Achter gegen Siebter) zunächst nur Halbchancen aus der Ferne entgegenzusetzen hatte.
Erst mit Caspar Schlomms Freistoß, der knapp über den Quader rauschte (50.) und einer Gelegenheit für Finn Andrecht, die FCA-Fänger Danilo Hidalgo im kurzen Eck behände zu entschärfen wusste (59.), meldeten sich biederen Kicker von der Baurstraße ernstzunehmend zu Wort, während die Hausherren zunehmend an sich und ihrer Abschlussschwäche verzweifelten.
So war es etwas später erneut Vink, der einen zweiten Ball aus dem Rückraum einfach nicht zielgenau verwertet bekam (65.).
Die Strafe dafür folgte schließlich fünf Minuten vor dem Ende, als ein Freistoß  aus der eigenen Hälfte tief im Lauf des eingewechselten Tymur Berdychevskyi landete und der 18-Jährige vor Kiste die Durchsetzungskraft für das unterm Strich etwas schmeichelhafte 0:1 bewies (85.).
Die langsam hektischere Begegnung hatte nun weiteren Zündstoff erhalten, der im Falle von Mendes ballfernen Kontakt gegen Frederik Glor und der anschließenden Rudelbildung ein gutes Stück zu viel war.
Sportlich lief der FCA derweil vergeblich gegen die vierte Liganiederlage an. Kein Tor – keine Punkte: wie gut, dass es nach dem nunmehr vierten sieglos-Match in Serie als nächstes zum Schlusslicht nach Bahrenfeld geht.
Die Altonaer müssen dagegen hoffen, dass ihnen Fortuna auch gegen das Spitzenteam von HEBC III wieder tatkräftig zur Unterstützung bereitsteht.

Tore: 0:1 Berdychevskyi (85.)

gelbe Karten: Kunkel, Mastoridis, De Ponte – Andrecht, Starke

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze)

Zuschauer: 30




Dienstag, 30. September 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia III

Varettos kitschiger Abschiedstango
Doppelpack und Pokal-Derby-Sieg vor der Argentinien-Rückkehr  

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beschloss die dritte Mannschaft des VfL Hammonia ihren wirklich bemerkenswert erfolgreichen September. In der Liga zehn Punkte aus vier Spielen und im Pokal schossen sich die Kicker aus dem Schanzenviertel im Derby gegen die Alsterbrüder-Dritte sauber ins Achtelfinale.
Alles im Lot, beim VfL, wäre da nicht der wehmütige Abschied von „Hammonia-Legende“ Gaston Varetto, den es nach knapp drei Jahren zurück in die Argentinische Heimat zieht. Entsprechend erfolgreich sollte – so der Plan – der letzte Tango des Vereinslieblings bei wenig südamerikanischen Herbst-Bedingungen am Dienstagabend vonstattengehen.
Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten jedoch die Gastgeber, bei denen Geraldo Schmidt mit etwa sieben verfehlten Metern belegte, dass er im Zentrum der defensive Viererkette schon richtig aufgehoben ist (7.). Keine Gefahr jedenfalls für Jonas Rügge, der den beim Aufwärmen verletzten Fynn Reuter tadellos vertrat.
Freiflugmeilen sammelte quasi Gegenzug sein Gegenüber, als Dominik Schmuck Hammonias ersten Versuch sehenswert aus dem Winkel fischte (8.) und auch einen tückischen Ndiessome-Freistoß ins Tor-Aus schaufelte (12.).
Ein starker Beginn des FCS-Torwarts, der sich wenig später jedoch unfreiwillig zum Löffel machte. Ohne Gegnerdruck spielten sich die Gäste durchs Zentrum zu Lautaro Gordiola, dessen Hereingabe weit und breit keinen Verbündeten fand, doch weil Schmuck beim Entsorgungsversuch Verteidiger Frederik Knümann anschoss, landete das Leder tatsächlich doch noch im Tor – ein 0:1, wie es in Arnd Zeiglers Rubrik „Kacktor der Woche nicht besser hätte gezeigt werden können (18.)!
In der Folge nutzten die Hammonen das Momentum jedoch nicht aus. Erst in der munteren Schlussphase des ersten Abschnitts näherte man sich beispielsweise durch einen schnittigen Dogu-Rechtsschuss aus 16 Metern wieder an (38.), während auch die Alsterbrüder aussichtsreich aufwarteten. Halbrechts vor zwei-Meter-Koloss Rügge zielte Victor Radtke nicht genau genug: Fußabwehr (39.)!
Aber was machte eigentlich Hauptprotagonist Varetto? Der arbeitete fleißig fürs Team und erlief sich kurz nach der Pause einen langen Krämer-Schlag, um den anschließenden Lupfer zwar über den herausstürzenden Schmuck, aber auch über das Tor zu setzen (47.).
Die zweite Chance folgte jedoch rasch, resultierte ein verkorkster Knümann-Freistoß in Hammonias Konter, den Hüdayi Dogus Bogenlampe unorthodox ins letzte Drittel führte. Mit viel Einsatz verschaffte sich Varetto schließlich die Position, das Runde mit dem Kopf über den Torwart und abschließend mit dem Fuß über die Linie zu bringen (56.). Jubel, Trubel, Herzlichkeit: DAS sind die Geschichten, die den Fußball so liebenswert machen!
Und es wurde noch kitschiger. 71. Minute: Roberto Rodriguez Estevez mit der flachen Ecke, die durchgelassen bei Varetto im Zentrum landete und schon der Doppelpack zum 0:3 geschnürt! Genug also der Taten für den heuer als Kapitän aufgelaufenen 30-Jährigen, dessen Fußballer-Zeit in Deutschland um 21.35 Uhr Ortszeit mit der Auswechslung zu Gunsten von Landsmann Sebastian Pignatelli einen applausträchtigen Rahmen fand (76.).
Gegen den Rahmen zielte unterdessen Kollege Dogu, dessen Alu-Treffer das Gestänge mächtig in Bewegung brachte (57.). Glück in dieser Szene für Tormann Schmuck, der sich wenig später in Aktion verletzte und durch Paul Altenburg ersetzt wurde (61.).
Im Verlaufe der unnötig üppigen Nachspielzeit fing sich der gelernte Feldspieler im Ausflug aus der eigenen Parzelle noch das 0:4, das Oleksandr Bobrovskyi im Duett der Joker clever für Pignatelli in den Rückraum auflegte. Das Urgestein, eigentlich nicht als Torjäger bekannt, machte es mit dem gefühlvollen Heber von rechts butterweich zum 0:4-Endstand (90.+3), den das drüben eingewechselte Eigengewächs Johann Bierendt (82.) und der ebenfalls aus der FCA-Jugend stammende Henry Lyons per Doppelchance (90.+6) nicht für die Blauen aufgehübscht bekamen.
Hammonias Drittvertretung bleibt damit im Lostopf für das Ende Oktober steigende HFV-Pokal-Achtelfinale, was nebenbei auch für den Bruch eines persönlichen Banns bei Julian Höger aus dem Trainerstab sorgte: „Ich verliere hier immer – außer als Senior“, unkte Hammonias Mannschaftsallrounder mahnend trotz der Favoritenrolle vor der Partie. Heute war dem Fußballgott eben nach Fußballromantik in albiceleste…

Tore: 0:1 Knümann (18., Eigentor, Gordiola), 0:2 Varetto (56. Dogu), 0:3 Varetto (71. Rodriguez Estevez), 0:4 Pignatelli (90.+3, Bobrovskyi)

gelbe Karten: Nieuwenhuizen, Knümann – Maza, Varetto, Bobrovskyi

Schiedsrichter: Sten Reissner (FC St. Pauli)

Zuschauer: 25

Sonntag, 6. Oktober 2024

Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia II

FCA schiebt weiter (Schiri-)Frust
Sieglos-Serie bleibt auch im zehnten Match bestehen

FC Alsterbrüder versus VfL Hammonia Teil II. Und während die Zweitvertretung des FCA mit einem 3:2-Erfolg gegen Hammonia III wichtige Zähler im Abstiegskampf der Kreisliga 6 sammelte, herrschte nach dem Match der Dritten die große FCA-Wut vor.
Der Groll bezog dabei nicht nur auf die letztlich herbe 0:4-Schlappe, sondern vor allem deren Begleitumstände.
Bevor es aber zum Zerwürfnis zwischen Schiedsrichter und Heim-Elf kam, zogen 45 ereignisarme Spielminuten ins Land. Sehr zum Vorteil der als Tabellenzwölften angereisten Reserve des VfL Hammonia, die nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Partien auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.
Vorsichtig frohlocken durfte sie zur Pause trotzdem, brachte ihr Jonas Fieselers Freistoßtor aus 22 Metern die 1:0-Halbzeitführung ein (36.).  
Nach jeweils einer guten Chance auf beiden Seiten übernahmen die Gastgeber zunehmend das Kommando in einer Kontrahage der Marke Kampfspiel.
Gut für die Hammonen, dass man mit Leon Hebart einen eingeschossenen Tormann zwischen den Stangen hatte. Behände abtauchend entschärfte der bereits am Vormittag für die dritte Mannschaft eingesetzte Goalie Geraldo Schmidts zentralen Versuch (65.).
Der FCA war dran, musste den Kampf gegen die drohende achte Saisonniederlage in der Schlussphase dezimiert bestreiten. Was war passiert? Daniel Lytvynenkos Schussversuch blockierte Hammonias Yannik Roscher nicht nur mit vollem Körper-, sondern auch mit reichlich Armeinsatz. Der Schütze trat aus Frust in die Luft und sah erst mehrere Momente nach Ausbruch des großen Debattierclubs am Walter-Wächter-Platz seine zweite Verwarnung des Tages (72.). Eine schräge Entscheidung, wäre allenfalls glatt Rot im Falle der Interpretation als angedeutetes Nachtreten plausibel gewesen. Mit seinem Verbalverhalten hatte sich der 22-Jährige den Feldverweis jedoch nachträglich „verdient“.
Die Alsterbrüder jetzt voll auf Zinne und trotz der ampelgefährdeten Substitution von Alessio Nieuwenhuizen später sogar nur noch zu neunt. Schlussmann Ömer Sebekoglu waren die Nerven durchgegangen, nachdem ihn Elvin Askerov beim Abschlag unsportlich behinderte. Ein kleines Scharmützel entstand, woraufhin der Tormann seinem Widersacher den Spielball hinterherwarf. Einiges Diskussionen und zwei Unterredungen mit seinem Assistenten später entschied sich der junge Bartu Öncan (Holsatia Elmshorn) für Doppelgelb gegen Sebekoglu und ein gelbes Ticket per 50 Meter-frei-Haus-Lieferung gegen Askerov, der sich weit entfernt an der Gäste-Bank versteckt hatte (82.).
Mit zwei Mann weniger und ohne gelernten Torhüter war für die Blauen natürlich nichts mehr zu retten. Hammonia bewahrte die Geduld und markierte durch Fieselers Doppelpack auf Steckpass des eingewechselten Mohammed Charkas das 0:2 (88.), ehe der Joker das 0:3 gleich selbst beisteuerte (90.+1). Mit einem imposanten Winkel-Freistoß aus 35 Metern war der deutliche Auswärtstriumph für die Herren in Schwarz perfekt (90+2.).
Und die Alsterbrüder? Diese krebsen weiter sieglos auf dem vorletzten Platz der Kreisliga 8 herum. Nun geht es ohne die heute Verwiesenen zum Kellerduell bei der noch gänzlich ertraglosen Equipe von Eintracht Lokstedt III.

Tore: 0:1 Fieseler (36.), 0:2 Fieseler (88. Charkas), 0:3 Charkas (90.+1), 0:4 Ali (90.+2, direkter Freistoß)

gelbe Karten: Nieuwenhuizen – Seidel, Askerov

gelb-rote Karten: Lytvynenko (FCA, 72., Foulspiel + Unsportlichkeit), Sebekoglu (FCA, 82., wiederholte Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Bartu Öncan (Holsatia im EMTV, Note 6: scheint den Anforderungen der Kreisliga noch nicht gewachsen, verlor durch Regelfehler im zweiten Durchgang jeglichen Zugriff auf das Spiel; ein berechtigter Strafstoß für Roschers Handspiel hätte Lytvynenkos Frust-Ampel verhindert (72.), katastrophale Präsentation der persönlichen Strafen und Undurchsichtig in der Zusammenarbeit mit seinen Assistenten)

Zuschauer: 45





Montag, 31. Oktober 2022

Spielbericht SC Hansa 11 III - FC Alsterbrüder III

„Kurze Zündschnur“: Hansa III schlägt sich selbst
Hanseaten verschenken Pausenführung – Alsterbrüder III bauen Siegesserie aus!

Sich selbst geschlagen hat sich die Drittvertretung des SC Hansa 11 in Runde 13 der Kreisklasse 6. Zwei leichtfertige Gegentreffer und ein bedummter Platzverweis verhagelten den Hanseaten einen Reformationstag, der mit einer 2:0-Fürhung zur Pause eigentlich Feierliches versprach.
Ruck-zuck war nämlich ein zauberhafter 2:0-Vorsprung für das Team aus dem unteren Tabellendrittel herausgeschossen.
Den Anfang machte Andrés Mancera Schmidt aus spitzem Winkel (3.), woraufhin Florian Loose das Leder auf technisch feiner Galaske-Ablage in die lange Ecke schob (8.).
Zudem verletzte sich auf Seiten des defensiv chaotischen FCA auch noch der physisch präsente Julian Utz im Defensivzweikampf (18.).
Alles lief in Richtung des SC Hansa, doch zunehmend schwammen sich die Gäste mit eigenen Ballbesitzphasen etwas frei.
Jonah Trenker per Freistoß (42.) und Robin Grützmacher mit seiner parierten Direktabnahme (43.) deuteten kurz vor der Pause an, was den Roten nach dem Kabinengang blühen sollte. Diagonal in den Rücken der Hansa-Viererkette geschickt, verkürzte Jonah Pilarczyk vor dem chancenlosen Florian Heinßen auf 1:2 (47.), ehe Trenker seinen Freistoß nur Augenblicke später sehenswert aus 25 Metern zum umjubelten Ausgleichstor einschlagen ließ (48.).
Die Partie war jetzt komplett zu Alsterbrüder-Gunsten gekippt!
Ball hinter der Linie? Ja oder nein? Viel Zeit darüber zu sinnieren blieb in Minute 53 nicht, folgte mit einem Pilarczyk-Heber, den der Hansa-Schlussmann gerade noch über die Querstange leitete, gleich der nächste Aufreger (54.).
Apropos Aufreger: Sichtlich erbost reagierte der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Philipp Endler auf pieksigen Sportplatz-Trashtalk des FCA-Anhangs, indem der Mann, den sein Kapitän Malte Mackeprang mit einer „kurzen Zündschnur“ beschrieb, den Spielball mit Absicht auf einen Zuschauer drosch und diesen am Daumen erwischte. Rote Karte für Endler und der Anfang vom Ende für sein Team, das zwischendurch mit einem nicht ungefährlichen Wahlers-Kopfball aufwartete (62.).
Aus der Überzahl schlugen die Gelb-blauen indes prompt Kapital. Das Mittelfeld zügig überbrückt, legte Trenker für den just eingewechselten Dennis Hoyah auf – 2:3 (72.)!
Weiter ging´s mit zwei anderen Jokern, die in Form des von der Grundlinie hereingebenden Jens Otto und des am zweiten Pfosten verwertenden Yannick Ufantides prima harmonierten (81.).
Den Endpunkt hinter einen letztlich etwas hoch geratenen Auswärtserfolg setzte schließlich ein traumhaft herausgespieltes Kontertor, bei dem sich Hoyah und Trenker die Kugel nach Belieben zum Doppelpack des Letzteren hin und her schieben konnten (89.).
Sieben Siege in Serie gestatten den Jungs vom Walter-Wächter-Platz nun sogar leise Aufstiegsträume – trotz Stotterstart in die Saison.
Hansa III erwartet dagegen ohne den sicherlich länger gesperrten Endler mit der Vierten des Eimsbütteler TV (2.) und dem spielstarken SV West-Emsbüttel (3.) ein hartes Restprogramm der fast abgeschlossenen Hinrunde.

SC Hansa 11 III: Heinßen – Maercker, Wahlers, Malzan (66. Eigen), Mackeprang (46. Endler) – Golzar, Loose – Lock (66. Sahnen), Remorino (78. Frey), Mancera Schmidt (78. Meisel) – Galaske, Trainer: Joschka Hanselmann

FC Alsterbrüder III: Beckmann – Scardovelli (46. Blandfort), Oberschachtsiek, Utz (20. Ansah), Lytvynenko (71. Otto) – Neumann, G. Schmidt, Trenker – Pilarczyk (61. Ufantidis), Lemke (71. Hoyah), Grützmacher, Trainer: Felix Neumann & Thomas Schmidt

Tore: 1:0 Mancera Schmidt (3.), 2:0 Loose (8. Galaske), 2:1 Pilarczyk (47. Blandfort), 2:2 Trenker (48., direkter Freistoß), 2:3 Hoyah (72. Trenker), 2:4 Ufantidis (81. Otto), 2:5 Trenker (89. Hoyah)

gelbe Karten: Mackeprang – Utz

rote Karte: Endler (69., Wurfvergehen an einen Zuschauer)

Schiedsrichter: Rasim Islamoglu (Note 2,5)

Zuschauer: 35



Samstag, 10. Juli 2021

Spielbericht VfL Hammonia III - FC Alsterbrüder III

Hammonia III weiter unbezwungen
Dobbratz-Elf schlägt Alsterbrüder III im Freundschaftsspiel

…und weiter wogt die Erfolgswelle! Zum dritten Mal in Folge haben die dritten Herren des VfL Hammonia einen Test auf eigener Anlage für sich entschieden. Abermals mit einem Treffer Unterschied schickte man diesmal die Drittvertretung des benachbarten FC Alsterbrüder nach Hause.
Die Hammonen präsentierten sich im Anschluss an ihr ausgedehntes Warmmachprogramm in der etwas kontrollierteren Ball-Verfassung, mussten jedoch auch auf Fortuna zählen, dass Jens Otto von halbrechts (4.) und Robin Grützmacher zentral (40.) ihre aussichtsreichen Abschlüsse gen VfL-Gehäuse nicht nach Wunsch zu platzieren wussten.
Andererseits gefiel die Heim-Elf mit Effektivität. Hammonias schönsten Angriff schloss der am zweiten Pfosten in die Torwartecke vollendende Fabian Habbe mustergültig zur 1:0-Halbzeitführung ab (38.).
In Durchgang Nummer zwei bot sich ein zunehmend zerfahrenes Spiel mit zahlreichen Freistößen im Mittelfeld. Gefährlich wurde es daher vor allem nach Standards und individuellen Fehlern. Gleich beides hatte da das 2:0 zu bieten, als der FCA einen ruhenden Ball genau in die Füße des Gegners (Mohammad Rostami) spielte, dieser den lauernden Mujibullah Jochims fand und der umkurvte Torwart kein Hindernis mehr darstellte (75.).
Einen Freistoß, diesmal durch Jannik Pokar, an den richtigen Mann gebracht, machte es Joshua Goll als König der Lüfte noch einmal spannend (80.), doch am Ende fuhren die soliden Hausherren, die gar selber die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten, das Ding heim.
„Sieg!“, skandierte eine begeisterte Gruppe Männer – geschichtspolitisch vielleicht nicht optimal klingend, aber keineswegs mit verwerflichen Absichten –, die sich von ihrem Posten hinter dem Begrenzungszaun aus der lautstarken Unterstützung des nun in vier Vorbereitungsspielen ungeschlagenen VfL widmete.

Tore: 1:0 Habbe (38. Rostami), 2:0 Jochims (75. Zinda), 2:1 Goll (80. Pokar)

Schiedsrichter: Marco Kopp (Eimsbütteler TV)

Zuschauer: 18 (inklusive Zaungäste)