Alsterbrüder
verzweifeln an sich selbst
Chancenverwertung
kostet verdiente Punkte gegen Altona 93 III
Jakob Vink aus kürzester Distanz: bekam ihn nicht rein (3.), Karl Pust auf
Ablage Linus Mende: zu zentral auf den Torwart (25.), Simeon Mastoridis zentral
vor dem Tor: knapp verzogen (31.), Robert Hahne per Kopf: Mika Wegener mit den
Fingerspitzen über sein Gehäuse lenkend (39.) und in Minute 41 opferte Pust das
sinnvolle Querspielen einem Rechtsschuss über das Ziel. Alleine die Auflistung
bester Chancen für die Drittvertretung des FC Alsterbrüder aus der ersten
Halbzeit taugt dazu, die Existenz eines gerechten Fußballgotts in Frage zu
stellen. Denn während die Gastgeber vorne keinerlei Belohnung für die steten
Angriffsbemühungen einfuhren, gab es drüben kurz vor Ende die bittere Quittung
für den Chancenwucher zu schlucken.
Profiteur davon in einem selten wirklich ansehnlichen Match der Kreisliga 07 war
am Sonntagnachmittag die Dritte von Altona 93, die dem Torschussfeuerwerk des
Tabellennachbarn (Achter gegen Siebter) zunächst nur Halbchancen aus der Ferne
entgegenzusetzen hatte.
Erst mit Caspar Schlomms Freistoß, der knapp über den Quader rauschte (50.) und
einer Gelegenheit für Finn Andrecht, die FCA-Fänger Danilo Hidalgo im kurzen
Eck behände zu entschärfen wusste (59.), meldeten sich biederen Kicker von der
Baurstraße ernstzunehmend zu Wort, während die Hausherren zunehmend an sich und
ihrer Abschlussschwäche verzweifelten.
So war es etwas später erneut Vink, der einen zweiten Ball aus dem Rückraum
einfach nicht zielgenau verwertet bekam (65.).
Die Strafe dafür folgte schließlich fünf Minuten vor dem Ende, als ein
Freistoß aus der eigenen Hälfte tief im
Lauf des eingewechselten Tymur Berdychevskyi landete und der 18-Jährige vor
Kiste die Durchsetzungskraft für das unterm Strich etwas schmeichelhafte 0:1
bewies (85.).
Die langsam hektischere Begegnung hatte nun weiteren Zündstoff erhalten, der im
Falle von Mendes ballfernen Kontakt gegen Frederik Glor und der anschließenden
Rudelbildung ein gutes Stück zu viel war.
Sportlich lief der FCA derweil vergeblich gegen die vierte Liganiederlage an.
Kein Tor – keine Punkte: wie gut, dass es nach dem nunmehr vierten sieglos-Match
in Serie als nächstes zum Schlusslicht nach Bahrenfeld geht.
Die Altonaer müssen dagegen hoffen, dass ihnen Fortuna auch gegen das
Spitzenteam von HEBC III wieder tatkräftig zur Unterstützung bereitsteht.
Tore: 0:1 Berdychevskyi
(85.)
gelbe Karten: Kunkel, Mastoridis, De
Ponte – Andrecht, Starke
Schiedsrichter: Arthur Erik
Schreiber (SC Sternschanze)
Zuschauer: 30
Sonntag, 2. November 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder III - Altona 93 III
Dienstag, 30. September 2025
Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia III
Varettos
kitschiger Abschiedstango
Doppelpack
und Pokal-Derby-Sieg vor der Argentinien-Rückkehr
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beschloss die dritte Mannschaft
des VfL Hammonia ihren wirklich bemerkenswert erfolgreichen September. In der
Liga zehn Punkte aus vier Spielen und im Pokal schossen sich die Kicker aus dem
Schanzenviertel im Derby gegen die Alsterbrüder-Dritte sauber ins Achtelfinale.
Alles im Lot, beim VfL, wäre da nicht der wehmütige Abschied von „Hammonia-Legende“
Gaston Varetto, den es nach knapp drei Jahren zurück in die Argentinische
Heimat zieht. Entsprechend erfolgreich sollte – so der Plan – der letzte Tango
des Vereinslieblings bei wenig südamerikanischen Herbst-Bedingungen am
Dienstagabend vonstattengehen.
Den ersten Abschluss der Partie verzeichneten jedoch die Gastgeber, bei denen
Geraldo Schmidt mit etwa sieben verfehlten Metern belegte, dass er im Zentrum
der defensive Viererkette schon richtig aufgehoben ist (7.). Keine Gefahr
jedenfalls für Jonas Rügge, der den beim Aufwärmen verletzten Fynn Reuter
tadellos vertrat.
Freiflugmeilen sammelte quasi Gegenzug sein Gegenüber, als Dominik Schmuck
Hammonias ersten Versuch sehenswert aus dem Winkel fischte (8.) und auch einen
tückischen Ndiessome-Freistoß ins Tor-Aus schaufelte (12.).
Ein starker Beginn des FCS-Torwarts, der sich wenig später jedoch unfreiwillig
zum Löffel machte. Ohne Gegnerdruck spielten sich die Gäste durchs Zentrum zu
Lautaro Gordiola, dessen Hereingabe weit und breit keinen Verbündeten fand,
doch weil Schmuck beim Entsorgungsversuch Verteidiger Frederik Knümann
anschoss, landete das Leder tatsächlich doch noch im Tor – ein 0:1, wie es in
Arnd Zeiglers Rubrik „Kacktor der Woche nicht besser hätte gezeigt werden
können (18.)!
In der Folge nutzten die Hammonen das Momentum jedoch nicht aus. Erst in der munteren
Schlussphase des ersten Abschnitts näherte man sich beispielsweise durch einen
schnittigen Dogu-Rechtsschuss aus 16 Metern wieder an (38.), während auch die
Alsterbrüder aussichtsreich aufwarteten. Halbrechts vor zwei-Meter-Koloss Rügge
zielte Victor Radtke nicht genau genug: Fußabwehr (39.)!
Aber was machte eigentlich Hauptprotagonist Varetto? Der arbeitete fleißig fürs
Team und erlief sich kurz nach der Pause einen langen Krämer-Schlag, um den
anschließenden Lupfer zwar über den herausstürzenden Schmuck, aber auch über
das Tor zu setzen (47.).
Die zweite Chance folgte jedoch rasch, resultierte ein verkorkster
Knümann-Freistoß in Hammonias Konter, den Hüdayi Dogus Bogenlampe unorthodox
ins letzte Drittel führte. Mit viel Einsatz verschaffte sich Varetto
schließlich die Position, das Runde mit dem Kopf über den Torwart und
abschließend mit dem Fuß über die Linie zu bringen (56.). Jubel, Trubel,
Herzlichkeit: DAS sind die Geschichten, die den Fußball so liebenswert machen!
Und es wurde noch kitschiger. 71. Minute: Roberto Rodriguez Estevez mit der
flachen Ecke, die durchgelassen bei Varetto im Zentrum landete und schon der
Doppelpack zum 0:3 geschnürt! Genug also der Taten für den heuer als Kapitän
aufgelaufenen 30-Jährigen, dessen Fußballer-Zeit in Deutschland um 21.35 Uhr
Ortszeit mit der Auswechslung zu Gunsten von Landsmann Sebastian Pignatelli einen
applausträchtigen Rahmen fand (76.).
Gegen den Rahmen zielte unterdessen Kollege Dogu, dessen Alu-Treffer das
Gestänge mächtig in Bewegung brachte (57.). Glück in dieser Szene für Tormann
Schmuck, der sich wenig später in Aktion verletzte und durch Paul Altenburg
ersetzt wurde (61.).
Im Verlaufe der unnötig üppigen Nachspielzeit fing sich der gelernte
Feldspieler im Ausflug aus der eigenen Parzelle noch das 0:4, das Oleksandr
Bobrovskyi im Duett der Joker clever für Pignatelli in den Rückraum auflegte.
Das Urgestein, eigentlich nicht als Torjäger bekannt, machte es mit dem
gefühlvollen Heber von rechts butterweich zum 0:4-Endstand (90.+3), den das
drüben eingewechselte Eigengewächs Johann Bierendt (82.) und der ebenfalls aus
der FCA-Jugend stammende Henry Lyons per Doppelchance (90.+6) nicht für die
Blauen aufgehübscht bekamen.
Hammonias Drittvertretung bleibt damit im Lostopf für das Ende Oktober
steigende HFV-Pokal-Achtelfinale, was nebenbei auch für den Bruch eines
persönlichen Banns bei Julian Höger aus dem Trainerstab sorgte: „Ich verliere
hier immer – außer als Senior“, unkte Hammonias Mannschaftsallrounder mahnend
trotz der Favoritenrolle vor der Partie. Heute war dem Fußballgott eben nach
Fußballromantik in albiceleste…
Tore: 0:1 Knümann (18.,
Eigentor, Gordiola), 0:2 Varetto (56. Dogu), 0:3 Varetto (71. Rodriguez
Estevez), 0:4 Pignatelli (90.+3, Bobrovskyi)
gelbe Karten: Nieuwenhuizen, Knümann
– Maza, Varetto, Bobrovskyi
Schiedsrichter: Sten Reissner (FC
St. Pauli)
Zuschauer: 25
Sonntag, 6. Oktober 2024
Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia II
FCA
schiebt weiter (Schiri-)Frust
Sieglos-Serie
bleibt auch im zehnten Match bestehen
FC Alsterbrüder versus VfL Hammonia Teil II. Und während die Zweitvertretung
des FCA mit einem 3:2-Erfolg gegen Hammonia III wichtige Zähler im
Abstiegskampf der Kreisliga 6 sammelte, herrschte nach dem Match der Dritten die große FCA-Wut vor.
Der Groll bezog dabei nicht nur auf die letztlich herbe 0:4-Schlappe, sondern
vor allem deren Begleitumstände.
Bevor es aber zum Zerwürfnis zwischen Schiedsrichter und Heim-Elf kam, zogen 45
ereignisarme Spielminuten ins Land. Sehr zum Vorteil der als Tabellenzwölften
angereisten Reserve des VfL Hammonia, die nach nur einem Sieg aus den letzten
sieben Partien auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.
Vorsichtig frohlocken durfte sie zur Pause trotzdem, brachte ihr Jonas
Fieselers Freistoßtor aus 22 Metern die 1:0-Halbzeitführung ein (36.).
Nach jeweils einer guten Chance auf beiden Seiten übernahmen die Gastgeber
zunehmend das Kommando in einer Kontrahage der Marke Kampfspiel.
Gut für die Hammonen, dass man mit Leon Hebart einen eingeschossenen Tormann
zwischen den Stangen hatte. Behände abtauchend entschärfte der bereits am
Vormittag für die dritte Mannschaft eingesetzte Goalie Geraldo Schmidts
zentralen Versuch (65.).
Der FCA war dran, musste den Kampf gegen die drohende achte Saisonniederlage in
der Schlussphase dezimiert bestreiten. Was war passiert? Daniel Lytvynenkos
Schussversuch blockierte Hammonias Yannik Roscher nicht nur mit vollem Körper-,
sondern auch mit reichlich Armeinsatz. Der Schütze trat aus Frust in die Luft
und sah erst mehrere Momente nach Ausbruch des großen Debattierclubs am Walter-Wächter-Platz
seine zweite Verwarnung des Tages (72.). Eine schräge Entscheidung, wäre
allenfalls glatt Rot im Falle der Interpretation als angedeutetes Nachtreten plausibel
gewesen. Mit seinem Verbalverhalten hatte sich der 22-Jährige den Feldverweis
jedoch nachträglich „verdient“.
Die Alsterbrüder jetzt voll auf Zinne und trotz der ampelgefährdeten
Substitution von Alessio Nieuwenhuizen später sogar nur noch zu neunt.
Schlussmann Ömer Sebekoglu waren die Nerven durchgegangen, nachdem ihn Elvin Askerov
beim Abschlag unsportlich behinderte. Ein kleines Scharmützel entstand,
woraufhin der Tormann seinem Widersacher den Spielball hinterherwarf. Einiges
Diskussionen und zwei Unterredungen mit seinem Assistenten später entschied
sich der junge Bartu Öncan (Holsatia Elmshorn) für Doppelgelb gegen Sebekoglu
und ein gelbes Ticket per 50 Meter-frei-Haus-Lieferung gegen Askerov, der sich
weit entfernt an der Gäste-Bank versteckt hatte (82.).
Mit zwei Mann weniger und ohne gelernten Torhüter war für die Blauen natürlich
nichts mehr zu retten. Hammonia bewahrte die Geduld und markierte durch
Fieselers Doppelpack auf Steckpass des eingewechselten Mohammed Charkas das 0:2
(88.), ehe der Joker das 0:3 gleich selbst beisteuerte (90.+1). Mit einem
imposanten Winkel-Freistoß aus 35 Metern war der deutliche Auswärtstriumph für
die Herren in Schwarz perfekt (90+2.).
Und die Alsterbrüder? Diese krebsen weiter sieglos auf dem vorletzten Platz der
Kreisliga 8 herum. Nun geht es ohne die heute Verwiesenen zum Kellerduell bei der
noch gänzlich ertraglosen Equipe von Eintracht Lokstedt III.
Tore: 0:1 Fieseler (36.),
0:2 Fieseler (88. Charkas), 0:3 Charkas (90.+1), 0:4 Ali (90.+2, direkter
Freistoß)
gelbe Karten: Nieuwenhuizen –
Seidel, Askerov
gelb-rote Karten: Lytvynenko (FCA,
72., Foulspiel + Unsportlichkeit), Sebekoglu (FCA, 82., wiederholte
Unsportlichkeit)
Schiedsrichter: Bartu Öncan
(Holsatia im EMTV, Note 6: scheint den Anforderungen der Kreisliga noch nicht
gewachsen, verlor durch Regelfehler im zweiten Durchgang jeglichen Zugriff auf
das Spiel; ein berechtigter Strafstoß für Roschers Handspiel hätte Lytvynenkos
Frust-Ampel verhindert (72.), katastrophale Präsentation der persönlichen
Strafen und Undurchsichtig in der Zusammenarbeit mit seinen Assistenten)
Zuschauer: 45
Montag, 31. Oktober 2022
Spielbericht SC Hansa 11 III - FC Alsterbrüder III
„Kurze Zündschnur“:
Hansa III schlägt sich selbst
Hanseaten verschenken
Pausenführung – Alsterbrüder III bauen Siegesserie aus!
Sich selbst geschlagen hat sich die Drittvertretung des SC Hansa 11 in Runde 13
der Kreisklasse 6. Zwei leichtfertige Gegentreffer und ein bedummter
Platzverweis verhagelten den Hanseaten einen Reformationstag, der mit einer
2:0-Fürhung zur Pause eigentlich Feierliches versprach.
Ruck-zuck war nämlich ein zauberhafter 2:0-Vorsprung für das Team aus dem
unteren Tabellendrittel herausgeschossen.
Den Anfang machte Andrés Mancera Schmidt aus spitzem Winkel (3.), woraufhin
Florian Loose das Leder auf technisch feiner Galaske-Ablage in die lange Ecke
schob (8.).
Zudem verletzte sich auf Seiten des defensiv chaotischen FCA auch noch der
physisch präsente Julian Utz im Defensivzweikampf (18.).
Alles lief in Richtung des SC Hansa, doch zunehmend schwammen sich die Gäste
mit eigenen Ballbesitzphasen etwas frei.
Jonah Trenker per Freistoß (42.) und Robin Grützmacher mit seiner parierten
Direktabnahme (43.) deuteten kurz vor der Pause an, was den Roten nach dem
Kabinengang blühen sollte. Diagonal in den Rücken der Hansa-Viererkette
geschickt, verkürzte Jonah Pilarczyk vor dem chancenlosen Florian Heinßen auf
1:2 (47.), ehe Trenker seinen Freistoß nur Augenblicke später sehenswert aus 25
Metern zum umjubelten Ausgleichstor einschlagen ließ (48.).
Die Partie war jetzt komplett zu Alsterbrüder-Gunsten gekippt!
Ball hinter der Linie? Ja oder nein? Viel Zeit darüber zu sinnieren blieb in
Minute 53 nicht, folgte mit einem Pilarczyk-Heber, den der Hansa-Schlussmann
gerade noch über die Querstange leitete, gleich der nächste Aufreger (54.).
Apropos Aufreger: Sichtlich erbost reagierte der zur zweiten Halbzeit
eingewechselte Philipp Endler auf pieksigen Sportplatz-Trashtalk des
FCA-Anhangs, indem der Mann, den sein Kapitän Malte Mackeprang mit einer
„kurzen Zündschnur“ beschrieb, den Spielball mit Absicht auf einen Zuschauer
drosch und diesen am Daumen erwischte. Rote Karte für Endler und der Anfang vom
Ende für sein Team, das zwischendurch mit einem nicht ungefährlichen
Wahlers-Kopfball aufwartete (62.).
Aus der Überzahl schlugen die Gelb-blauen indes prompt Kapital. Das Mittelfeld
zügig überbrückt, legte Trenker für den just eingewechselten Dennis Hoyah auf –
2:3 (72.)!
Weiter ging´s mit zwei anderen Jokern, die in Form des von der Grundlinie
hereingebenden Jens Otto und des am zweiten Pfosten verwertenden Yannick
Ufantides prima harmonierten (81.).
Den Endpunkt hinter einen letztlich etwas hoch geratenen Auswärtserfolg setzte
schließlich ein traumhaft herausgespieltes Kontertor, bei dem sich Hoyah und
Trenker die Kugel nach Belieben zum Doppelpack des Letzteren hin und her
schieben konnten (89.).
Sieben Siege in Serie gestatten den Jungs vom Walter-Wächter-Platz nun sogar
leise Aufstiegsträume – trotz Stotterstart in die Saison.
Hansa III erwartet dagegen ohne den sicherlich länger gesperrten Endler mit der
Vierten des Eimsbütteler TV (2.) und dem spielstarken SV West-Emsbüttel (3.)
ein hartes Restprogramm der fast abgeschlossenen Hinrunde.
SC Hansa 11 III: Heinßen –
Maercker, Wahlers, Malzan (66. Eigen), Mackeprang (46. Endler) – Golzar, Loose
– Lock (66. Sahnen), Remorino (78. Frey), Mancera Schmidt (78. Meisel) –
Galaske, Trainer: Joschka Hanselmann
FC Alsterbrüder III: Beckmann –
Scardovelli (46. Blandfort), Oberschachtsiek, Utz (20. Ansah), Lytvynenko (71.
Otto) – Neumann, G. Schmidt, Trenker – Pilarczyk (61. Ufantidis), Lemke (71.
Hoyah), Grützmacher, Trainer: Felix Neumann & Thomas Schmidt
Tore: 1:0 Mancera Schmidt (3.), 2:0
Loose (8. Galaske), 2:1 Pilarczyk (47. Blandfort), 2:2 Trenker (48., direkter
Freistoß), 2:3 Hoyah (72. Trenker), 2:4 Ufantidis (81. Otto), 2:5 Trenker (89.
Hoyah)
gelbe Karten: Mackeprang – Utz
rote Karte: Endler (69.,
Wurfvergehen an einen Zuschauer)
Schiedsrichter: Rasim Islamoglu
(Note 2,5)
Zuschauer: 35
Samstag, 10. Juli 2021
Spielbericht VfL Hammonia III - FC Alsterbrüder III
Hammonia
III weiter unbezwungen
Dobbratz-Elf
schlägt Alsterbrüder III im Freundschaftsspiel
…und weiter wogt die Erfolgswelle! Zum dritten Mal in Folge haben die dritten Herren
des VfL Hammonia einen Test auf eigener Anlage für sich entschieden. Abermals
mit einem Treffer Unterschied schickte man diesmal die Drittvertretung des
benachbarten FC Alsterbrüder nach Hause.
Die Hammonen präsentierten sich im Anschluss an ihr ausgedehntes
Warmmachprogramm in der etwas kontrollierteren Ball-Verfassung, mussten jedoch
auch auf Fortuna zählen, dass Jens Otto von halbrechts (4.) und Robin Grützmacher
zentral (40.) ihre aussichtsreichen Abschlüsse gen VfL-Gehäuse nicht nach Wunsch
zu platzieren wussten.
Andererseits gefiel die Heim-Elf mit Effektivität. Hammonias schönsten Angriff
schloss der am zweiten Pfosten in die Torwartecke vollendende Fabian Habbe
mustergültig zur 1:0-Halbzeitführung ab (38.).
In Durchgang Nummer zwei bot sich ein zunehmend zerfahrenes Spiel mit zahlreichen
Freistößen im Mittelfeld. Gefährlich wurde es daher vor allem nach Standards und
individuellen Fehlern. Gleich beides hatte da das 2:0 zu bieten, als der FCA
einen ruhenden Ball genau in die Füße des Gegners (Mohammad Rostami) spielte,
dieser den lauernden Mujibullah Jochims fand und der umkurvte Torwart kein
Hindernis mehr darstellte (75.).
Einen Freistoß, diesmal durch Jannik Pokar, an den richtigen Mann gebracht,
machte es Joshua Goll als König der Lüfte noch einmal spannend (80.), doch am
Ende fuhren die soliden Hausherren, die gar selber die Vorentscheidung auf dem
Fuß hatten, das Ding heim.
„Sieg!“, skandierte eine begeisterte Gruppe Männer – geschichtspolitisch vielleicht
nicht optimal klingend, aber keineswegs mit verwerflichen Absichten –, die sich
von ihrem Posten hinter dem Begrenzungszaun aus der lautstarken Unterstützung
des nun in vier Vorbereitungsspielen ungeschlagenen VfL widmete.
Tore: 1:0 Habbe (38.
Rostami), 2:0 Jochims (75. Zinda), 2:1 Goll (80. Pokar)
Schiedsrichter: Marco Kopp (Eimsbütteler
TV)
Zuschauer: 18 (inklusive Zaungäste)








