Döbrich
kommt, gleicht aus und fliegt
Kurzarbeiter
sichert SVB-Reserve einen Punkt im Derby
Keinen Sieger fand am Sonntagmittag das West-Derby der Kreisliga 08. Knappe
zehn Minuten Autofahrt liegen nur zwischen der SV Blankenese und dem SC
Nienstedten. Das Duell der Zweitvertretungen verlief bei wärmender Herbstsonne
ebenso eng wie die geographische Lage. Die lautere Musik spielten zu Beginn die
Gäste, für die es besonders interessant wurde, wenn sie ihr Personal auf außen
mitnahmen. So geschehen nach einem knappen Dutzend an Spielminuten, als Mats
Zur Mühlen aus dem Zentrum Linksläufer Romano de Mas in Szene setzte und der als
Model und DJ Aktive stilsicher flach zum 0:1 vollendete (11.).
So sollte es eigentlich auch bei einem Angriff über rechts laufen, doch diesmal
bolzte Nienstedtens Rückennummer zehn verheißungsvoll am zweiten Pfosten drüber
(17.).
Danach trauten sich auch die erst im Sommer aufgestiegenen Hausherren etwas
mehr zu Lasse Grünther scheiterte nach gegnerischem Fauxpas am Innenpfosten
(21.), ehe Ole Schiller nach von Grünther verlängerter Duncan-Williams-Flanke sogar
ins Tor lupfte. Schiedsrichterassistent Ivan Feric deutete jedoch auf Abseits –
das war knapp (42.)!
Auch im zweiten Durchgang präsentierten die Hellblauen weiter etwas mehr Zug
zum Tor, das Liga-Leihgabe Kevin Rathjen jedoch per Fußabwehr gegen den
durchsetzungsstarken Ben Döbrich behände verteidigte (48.). Dass die Heineinnahme
Döbrichs im Rahmen eines Vierfachwechsels allerdings ein durchaus kluger Pausen-Zug
von Trainer Michael Wegner war, untermauerte das bereits reichlich
bezirksligaerfahrene Eigengewächs Mitte der zweiten Hälfte. Einmal mit zu
vielen Freiheiten im Strafraum an den Ball gekommen, drosch der Blondschopf das
Leder mit rechts hoch mittig zum Ausgleich in die Maschen (69.).
Führungsfreuden, wieder durch einen Döbrich-Treffer erzeugt, zerstörte kurz
darauf die erneut erhobene Abseitsfahne (78.).
Nur Sekunden darauf gab es erstmal fünf Minuten Pause in den eigenen
Sechzehnern verordnet, nachdem sich ballfern im Mittelfeld ein wenig gegenseitig
herumgeschubst wurde (78.). Beteiligte hieran gab es mehrere, sodass neben de
Mas aus Nienstedten und dem Blankeneser Grünther auch Döbrich den gelben Karton
gezeigt bekam. Blöd nur, dass ihm dies bereits kurz zuvor widerfahren war
(72.). Ergo: gelb-rot für die Rückennummer zehn (84.). Da gab es sicher Kandidaten
mit größerer Beteiligung an der Szene…
Auch ohne den kurzarbeitenden Aktivposten blieb die Wegner-Elf in der Endphase das
bessere Team, um zu fortgeschrittener Nachspielzeit noch den Lucky-Punch auf
den Füßen haben, versuchte sich der ebenfalls eingewechselte Niclas Nielsen aus
anspruchsvollem Winkel, um dabei an der blockierenden Hand von Goalie Rathje zu
scheitern (90.+7).
Ein Punkt, der den Neuling weiter mit drei Zählern Vorsprung über dem Strich
hausen lässt, während sich die SCN-Zweite nahtlos in die Remis-Riege in der oberen
Tabellenhälfte einfügte. Ein Sieg heute und man wäre bis auf Rang vier
vorgestoßen…
Tore: 0:1 de Mas (11. Zur
Mühlen), 1:1 Döbrich (68. Karimzadah)
gelbe Karten: Grünther, Korneev,
Karimzadah, Schmidt – de Mas
gelb-rote Karte: Döbrich (SV
Blankenese II, 84.)
Schiedsrichter: Arne Prior (SV
Tonndorf-Lohe)
Zuschauer: 35
besonderes Vorkommnis: Anwendung des
STOPP-Konzepts (78.).
Sonntag, 28. September 2025
Spielbericht SV Blankenese II - SC Nienstedten II
Sonntag, 17. März 2024
Spielbericht SV Blankenese II - Hamburg Hurricanes III
Sommerfußball
im März
SVB-Reserve
marschiert trotz kreativer Offensivpause weiter vorne weg
Trägt der Meister der Kreisklasse B5 Hellblau oder Gelb-blau? Während die
zweitplatzierte Elf des SV Eidelstedt V für ihren 5:1-Erfolg gegen das ohne
Wertung antretende SVNA III keine Punkte erhielt, machte Spitzenreiter und
quasi-Aufsteiger SV Blankenese II seine Hausaufgaben in solider Manier.
Einen sorglosen Schreckensmoment, als Luca Martinello bei einem hohen Freistoß
plötzlich ganz allein im Strafraum das unerwartete 0:1 für den Tabellenzehnten,
Hamburg Hurricanes III, versiebte, mit etwas Glück überstanden (3.), fuchsten
sich die Gastgeber zunehmend in eine überlegen geführte Partie hinein.
Lediglich die letzte zwingende Strafraumaktion ging ihnen bis fast zu
30-Minuten-Marke ab.
Im Gegenangriff nutzte der bewegliche Mouad Anazarhe schließlich seinen üppigen
Raum halbrechts in der Gefahrenzone konsequent aus. Mit rechts schlug es
linksunten zur Führung ein (27.).
Diese zu verdoppeln war nur kurz darauf seine Mission im Rahmen eines
Eckstoßes, dessen zweiten Ball Anazarhe wieder mit der rechten Klebe nahm, um
dabei aber an einer Robertson-Faustabwehr zu scheitern (28.).
Unsachte am Ball ausgebremst, ergab sich vom Punkt die erneute Chance zum 2:0,
die Anazarhe diesmal mit einem verladenen Schlussmann cool verwandelte (38.).
Würde es der Sieg-Hattrickschütze der Vorwoche vom irren 5:4 beim DSC Hanseat
III wieder schaffen? Nein, sprengte Kollege Ole Bliemeister Anazarhes Tor-Serie
gezielt aus 23 Metern (39.).
Technisch noch raffinierte gelang es Pascal Konrad, das Leder nach Bliemeisters
Ablage linksoben hinein zu fräsen (50.).
Alles klar für die SVB bei strahlender März-Sonne, sodass Konrads rüdes Einsteigen
im Mittelfeld doch etwas verwunderte. Mit einer von insgesamt fünf verteilten
Verwarnungen kam der 20-jährige Ur-Blankeneser da durchaus milde davon…
Ebenso – allerdings aus sportlicher Sicht – die Hurricanes, denen außer dem
perfekt eingestarteten Ole Schiller (links vorbei) keiner mehr so recht
gefährlich werden wollte (69.). Ein Hauch von Sommerfußball stellte sich ein –
bis sich Schiller im Duett der Joker mit Simon Rückert fein per Doppelpass zum
5:0 kombinierte (90.).
Als Dessert tischte der Primus dann noch das halbe Dutzend auf, das Deniz
Yenigün aus klassischer Mittelstürmerposition vollmachte (90.+2).
Im Vergleich zum 3:1 im Hinspiel gingen die heute vom freiwilligen Heimrechttausch
profitierenden West-Hamburger also mit doppelter Torausbeute hinaus.
Tore: 1:0 Anazarhe (27.),
2:0 Anazarhe (38., Strafstoßtor, Taylor an Anazarhe), 3:0 Bliemeister (39.
Hense), 4:0 Konrad (50. Bliemeister), 5:0 Schiller (90. Rückert), 6:0 Yenigün (90.+2,
Schiller)
gelbe Karten: Kerlin, Konrad –
Taylor, Aminbarkosaraie, Martinello
Schiedsrichter: Arthur Erik
Schreiber (SC Sternschanze, Note 2)
Zuschauer: 12


.jpg)

.jpg)

.jpg)
.jpg)