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Dienstag, 5. Mai 2026

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - TuS Appen

Hirsche klettern aus dem Keller
3:0! TSV Heist landet wichtigen Nachholdreier – TuS Appen stürzt weiter ab

Seit dem krachenden 6:2-Derbysieg in Moorrege hatte die Rettungsmission des TSV Gut Heil Heist zuletzt etwas Sand ins Getriebe bekommen. Mit dem wichtigen 3:0 auf eigener Koppel gegen den Direktkonkurrenten aus Appen sieht die Welt an der Hamburger Straße aber schon wieder viel besser aus.
Aufhellung erfuhr das heistmer Gemüt im dienstäglichen Nachtragsmatch quasi direkt nach dessen Anstoß, als Paul Smit sich die Kugel am linken Strafraum-Eck seelenruhig auf rechts legte und sie trocken ins kurze Eck nagelte (2.).
Ein Szenario, das ihm aus zentraler Position wenig später nicht vergönnt war, als Marcel Münster in den lückenhaften Abwehrreihen der Gäste passend ablegen konnte. Smits Versuch rotierte aber hauchdünn am linken Pfosten vorbei (5.).
Deutlich gemächlicher ging es fortan zu. Der TSV machte es sich hier und da mit etwas unglücklichen Entscheidungen am Ball selber schwierig, die Feldüberlegenheit weiter ins Ergebnis einfließen zu lassen, während die Jungs vom Almtweg mit ihrer Suche nach Stabilität und Angriffsstruktur voll ausgelastet waren. Entsprechend dauerte es bis Minute 45, ehe Philip Pinnow einmal ein offensives Lebenszeichen aus dem Rückraum gelang. Kann man so zumindest einmal versuchen…
Als hätten die Hausherren dies als Warnschuss verstanden, legten sie noch vor dem Pausenpfiff das 2:0 nach, bei dem Münster als einziger Interessent in einen hohen Krüger-Freistoß startete – so einfach kann das gehen!
…traf auch auf die Szene zum 3:0 zu, als es mit Tempo und Beinfreiheit über links ging und Jakob Schmidt seinen Namensvetter Max zentral im Fünfer erspähte (48.). Ein Kantersieg deutete sich an, zumal Smit in der Bewegung nach innen gar das vierte Gut Heil-Hurra auf dem knapp verziehenden Fuß hatte (50.).
Doch wieder verlor die Partie etwas an Unterhaltsamkeit. Deniz Cebbars Lupfer, den TSV-Goalie Benjamin Schimmel unschädlich patschte, nachdem ihn Lukas Kremer per Diagonalball angespielt hatte (61.), gehörte somit genauso zu den verbliebenen Höhepunkten wie Tom Kruses Scheitern an der Querlatte auf der anderen Seite (79.).
Auch der letzte Moment von Bedeutung sollte noch einmal dem neuen Tabellenelften gehören, hatte Torwart-Oldie Enrico Carl alle Mühe einen leicht abgefälschten Smit-Freistoß abzuwehren, ehe Max Ossenbrüggen den freien Nachschuss in der Hektik der Aktion nicht erwischte (85.).
3:0 also am Ende, wo sich TuS Appen nach dem nunmehr siebten Match in Serie ohne Sieg langsam wiederfindet. Als Vorletzter der Kreisliga 1 (drei Zähler Rückstand auf den 13., Moorreger SV) liegt der Ligaverbleib jetzt nicht mehr in eigenen Händen. Nächster Gegner im direkten Kellerduell ist am kommenden Sonntag die Reserve der SV Lieth (14.).
Der TSV Heist könnte dagegen bereits am Freitag im Derby gegen Schlusslicht TSV Holm mit satten vier Punkten von den Kreisklasseplätzen davonziehen.  

Tore: 1:0 Smit (2.), 2:0 M. Münster (45.+1, Krüger), 3:0 M. Schmidt (48. J. Schmidt)

gelbe Karten: M. Münster, Smit – Stolzenburg, Pinnow, Schawaller

Schiedsrichter: Ridha Gabsi (TBS Pinneberg)

Zuschauer: 60







Sonntag, 3. Mai 2026

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - SV Lieth II

Magens serviert die Rettungsweste
Auswärtssieg im Keller-Duell: SV Lieth II schiebt sich weiter ans Ufer

Da sind sie wieder! Wochenlang musste die Reserve der SV Lieth erdulden, wie die Konkurrenz im Rotlichtbezirk der Kreisliga 01 auch durch die vielen Nachtragsspiele auf Naturrasen nicht nur heranrückte, sondern sogar vorbeizog.
Mit dem nun zweiten Erfolg in Reihe schloss der Tabellenvorletzte nun aber wieder voll gen Klassenerhaltszone auf.
Im Kellerduell beim TSV Heist war dabei vor allem auf die hauseigene Bezirksligaexpertise Verlass. Die nicht in der Bezirksliga festgespielten Finn Struve, Michel Cords und Kilian Weers freuten sich heuer mit dem oben gelbgesperrten Meraja Magens auch noch über den Unterschiedsspieler des Ligateams. Welche Blüten die teils diffusen Regelungen des Hamburger Fußballverbands so treiben…
Denn während sich Magens´ Stammkollegen 1:8-Dresche in Schnelsen abholten, fügte sich der 20-fache Oberligakicker nach einer Anlaufphase im rauen Kreisligaumfeld als Doppelpasspartner für Florian Ballners Linksschuss ein (28.). Gut gemacht, aber da fehlte noch etwas.
Besser lief es wenig später, als Magens im Umschalten diesmal den aus der Bezirksliga vertrauten Michel Cords bediente und sich dieser vom latent störenden Adriaan Banas nicht in seinem Werk zur flachen 0:1-Pausenführung irritieren ließ (35.).
Wiederum per rascher Spielrichtungsänderung schlug das Duo kurz nach der Pause gleich nochmal zu. Wieder war es am Ende Cords, der halblinks ins ferne Eck vollendete, nachdem ihn Magens entsprechend angespielt hatte (51.).
Und als Abwehrmonument Kilian Weers sogar einen Ausflug als Flügelstürmer nur von TSV-Fänger Benjamin Schimmel beendet erlebte (54.), schien der Sonntagnachmittag noch ein richtig Lustiger, für die Gäste zu werden.
Doch auch die Heistmer haben ja ihren Individualisten, der sich in der Gestalt des Paul Smit eine Schusschance selbst gegen drei Mann erarbeitete (55.) und die nächste mit dem Freistoß, um die Mauer herum, an der Pfosten setzte (59.).
Bevor Smit und Co den Bock hier umzustoßen vermochten, war drüben plötzlich wieder dieser Magens auf Tour. Diesmal von Semih Zeybekoglu die Linie raufgeschickt, fand sich nun mit Ballner ein neuer Abnehmer des gepflegten Querpasses zum 0:3 (65.).
Das Thema schien durch, zumal Magens selber im Eins-gegen-Eins mit Schimmel das mögliche 0:4 auf dem Fuß hatte (71.). Doch eine etwas überraschende Strafstoßentscheidung wegen eines angeblichen Haltens im SVL-Sechzehner fütterte wieder leise Hoffnungen der Gastgeber, die Smit sicher rechtsunten mit 1:3 heranbrachte (81.).
Ebenso nur wenige später, nachdem Finn Rudek Kapitän Jakob Schmidt einen Fußkontakt versetzte und die Kommunikation zwischen Schiedsrichter Hasan Olgun (TBS Pinneberg) und seinem Assistenten Carsten Petersen einen gewissen Loriot-Charakter versprühte. Strafstoß – Abseits – dann halt doch Strafstoß – Smit auf die gewohnte Weise – nur noch 2:3 (85.)!
Eine typisch umkämpfte Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit blieb daraufhin allerdings ohne weitere Offensivfeuer, sodass die Flamme der SV Lieth im Tabellenkeller wieder ordentlich lodert. Nur noch einen Zähler gilt es auf den heuer geschlagenen Widersacher auf dem rettenden 13. Platz aufzuholen. Mit zwei Duellen gegen die Mitkonkurrenten aus Appen und Moorrege stehen die Sterne plötzlich wieder ganz ordentlich für den Ligaverbleib. Gilt nach wie vor aber auch genauso eins zu eins für den TSV Gut Heil der bereits am kommenden Dienstag TuS Appen zum Nachholkracher empfängt!

Tore: 0:1 Cords (35. Magens), 0:2 Cords (51. Magens), 0:3 Ballner (65. Magens), 1:3 Smit (81., Strafstoßtor), 2:3 Smit (85., Strafstoßtor, F. Rudek an J. Schmidt)

Schiedsrichter: Hasan Olgun (TBS Pinneberg)

Zuschauer: 62





Mittwoch, 22. April 2026

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - Moorreger SV

Seuberts Derby-Show
Dreierpacker schießt Moorreger SV über den Strich

Letzte Woche TuS Appen (3:1) und diesmal der TSV Heist: wer es aus der Nachbarschaft derzeit im Abstiegskampf der Kreisliga 01 mit dem Moorreger SV aufnimmt, muss sich ordentlich auf etwas gefasst machen.
Mit einem 4:1-Derbytriumpf beim Ortsnachbarn schaffte der MSV am Mittwochabend einen wichtigen Satz im Untergeschoss des Klassements.
Bei windigem Sonnenuntergang ging der Stern der Gäste heuer ganz bald auf, als der TSV ordentlich Platz ließ, sodass Jonas Kaufmann über die Stationen Seubert und Franke zum zentral eingeschobenen 0:1 gekommen war (2.).
Ein idealer Spielbeginn, dessen Neutralisierung allerdings nicht allzu lange auf sich warten ließ, setzte sich die heistmer Lebensversicherung, Paul Smit, mit reichlich Physis im Sechzehner durch, um vor der Kiste wieder einmal nichts anbrennen zu lassen – Saisontor Nummer 18 (11.)!
Viel lief auch in der Folge über den Einzelkönner, der jedoch entweder auf sich alleingestellt war oder durch Unzulänglichkeiten seiner Mitstreiter keine weiteren Gründe zum Jubeln erhielt. Auch die disziplinierten Harmanci-Schützlinge sollten daran ihren Anteil haben. Vor allem, weil auch nach vorne immer mal wieder spannende Nadelstiche gelangen. Einer davon hatte Jannis Franke in halblinke Schussposition geschickt; rechts vorbei (38.) – ärgerlich!
Nicht so dafür, was nur Augenblicke später passieren sollte. Erst tankte sich Kollege Maximilian Seubert nach Ballgewinn unaufhaltsam in Richtung 1:2 durch den Sechzehner (40.), dann vollendete der ehemalige Kicker des Rendsburger TSV eine erneute Umschaltszene mit Jonas Kaufmann und Jayson Bielfeldt mühelos zum 1:3-Pausenstand (41.). Die halbe Derby-Miete war schon mal geschafft!
Konkrete Einfälle dagegen fielen dem TSV auf der anderen Seite schwierig. Zweimal war es Smit, der MSV-Goalie Niklas Puttmann jeweils vor keine übermäßige Aufgabe stellte (61. & 76.). Ansonsten lebte das Match von seiner Körperlichkeit, die den Heistmer Björn Schramm auch gut und gerne via gelb-rot an den Seitenrand hätte befördern können (59.)…
Von dort aus holte sich dafür Marcel Bastide als Auswechselspieler den roten Karton ab (83.). Die Hoffnung auf die Wende schien da bereits dem Frust gewichen zu sein, zumal Seubert bei einer Bielfeldt-Flanke per Flugkopfball das mögliche 1:4 auf dem Schädel hatte (86.).
Endgültige Gewissheit vermochte auch Gian Luca Reinl nicht herbeizuführen (90.+1), scheiterte der Joker gleich doppelt am aufmerksamen Benjamin Schimmel, dessen Alptraum im schwarzen Gewand dafür auf den Namen Maximilian Seubert hörte. Nachdem Julian Kühl das Bein im Strafraum etwas später gen Ball bewegte als Gegenspieler Franke, setzte der nunmehr sechsmal binnen vier Partien erfolgreiche „13er“ den 1:4-Schlusspunkt (90.+2.).
Die Tendenz von Dreierpacker Seubert und Co weist damit weiter positiv in Richtung Klassenerhalt: Rang zwölf bei aber nur zwei Zählern Vorsprung – auf den TSV, der die Vorzeichen beim sofortigen Wiedersehen am kommenden Sonntag dann wieder umkehren möchte. Um dieses gut besuchte B431-Derby wäre es freilich schade, wenn die Hirsche auch in der Endabrechnung unterm Strich verharrten. Vielleicht gelingt ja nun im anstehenden Rückspiel der sportliche Heist (englisch für „Raubüberfall“)…

Tore: 0:1 Kaufmann (2. Franke), 1:1 Smit (11. J. Schmidt), 1:2 Seubert (40.), 1:3 Seubert (41. Bielfeldt), 1:4 Seubert (90.+2, Strafstoßtor, J. Kühl an Franke)

gelbe Karten: Schramm – Kaufmann, Prange, Getmann, Bielfeldt, H. Harmanci (Trainer)

rote Karte: Bastide (TSV Heist, 83., grobe Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Yannick Schwadtke (Heidgrabener SV)

Zuschauer: 90


Mittwoch, 10. Dezember 2025

Spielbericht SC Cosmos Wedel - TSV Gut Heil Heist

Zwei Hattricks – zwei Gefühlswelten
Cosmos verschenkt Nachholspiel – Smit schießt TSV Heist auf Rettungshöhe

Hattrick geschossen und doch verloren. Für Claas Böttcher war es ein mehr bitterer als süßer Jahresabschluss 2025, den er da mit seinen Wedeler Cosmonauten gegen den TSV Heist im heimischen Kunstrasenkäfig verlebte.
Begonnen hatte der Nachholer aus der vereisten 15. Auflage der Kreisliga 1 am Mittwochabend ziemlich verheißungsvoll. Zwar tauchte Gäste-Schlussmann Marvin Scholz gegen Leotrim Murselaj behände ab und sicherte zudem gekonnt, vor dem heranstürmenden Dominik Zink (8.), doch kurz darauf waren die Hausherren auch durch gegnerisches Ungeschick 1:0 vorne. Ole Krögers langen Hafer blockierte Scholz, bevor Tom Hadler vorbeiziehen konnte, ehe Böttcher die zufällig erhaltene Schussaufforderung aus 20 Metern dankend annahm (12.).
Die Gäste aus Heist, die in Jahr zwei nach ihrer Kreisliga-Rückkehr um den Anschluss ans rettende Ufer kämpfen, bewiesen jedoch Moral und arbeiteten sich – auch, weil Cosmos durch Nick Schmuck (Pfosten, 20.) nicht erhöhte – kurzerhand zurück ins Match. Patrick Günsch´ Steckpass vergoldete nämlich Lasse Kruse halblinks im Strafraum zum Gleichstand (21.), der noch lange nicht das Ende heistmer Fahnenstange bedeutete. Denn kaum hatte man hinten wieder Glück, dass Zink nach schöner Bewegung mit links etwas das Zielwasser fehlte (26.), machte es Einzelkönner Paul Smit stilecht mit viel Platz aus 40 Metern (39.)!
Und als wäre das noch nicht genug des Qualitätsnachweises, spazierte der sechsmalige Oberliga-Kicker einfach mal selber über links zum eingeschobenen 1:3-Halbzeitstand (39.).
Die Wedeler schlugen sich dagegen unter Wert, war neben einem Abseitstor (36.) auch ein nur per Posern-Grätsche gestoppter Böttcher-Lauf bis zur Grundlinie (43.) zu betrauern.
Viel Zeit dafür blieb allerdings nicht, weil Gut Heil weiter auf die Tube drückte und die Cosmonauten jeweils nach Eckstößen in ärgste Bedrängnis brachte (55. & 56.).
Etwas überraschend kam daher Böttchers zielgenauer 2:3-Anschlusstreffer von halblinks (58.), der die Spielstatik jedoch nicht nachhaltig zu ändern vermochte.
Tonangebend blieben nämlich die Jungs von der Hamburger Straße, die sich knappe 20 Minuten vor dem Ende, mit Smits kurzem Einwurf als Einleitung, durch Jakob Schmidt und dessen 2:4 entsprechend belohnten (69.).
Als Zugabe, die der eingewechselte Yannick Müthel zuvor noch knapp mit rechts verpasste (84.), schenkte der TSV seinen Anhängern 14 Tage vor Heiligabend noch das fünfte Hurra, das vor allem Rene Gills Willenskraft über rechts zu verdanken war. Smit brauchte seinen Hattrick nur noch ins leere Tor zu vollenden (86.).
Apropos: Auch Böttcher gerierte sich auf der anderen Seite noch einmal als trocken aus 20 Metern abziehender Dreifachtorschütze (87.), doch letztlich konnte der 24-Jährige damit nicht verhindern, dass seine nach der Pause fast komplett abgetauchte Elf mit einem Negativerlebnis in die Winterpause geht. Platz acht passt für den defensiv anfälligen Aufsteiger, der als sportlich in die Kreisliga aufgestiegenes Reserveteam die aufgelöste Ligamannschaft beerbte, durchaus ins Leistungsbild. In Heist ist derweil der Anschluss an den Rivalen aus Moorrege auf dem rettenden Rang 13 in gleicher Punkthöhe wiederhergestellt. Noch ein paar Smit-Hattricks und

Tore: 1:0 Böttcher (12. Hadler), 1:1 L. Kruse (21. Günsch), 1:2 Smit (30.), 1:3 Smit (39.), 2:3 Böttcher (58. Schmuck), 2:4 J. Schmidt (69. Krüger), 2:5 Smit (86. Gill), 3:5 Böttcher (87. Hadler)

gelbe Karten: Kröger, Hadler, Zink, Gleitsmann – Gill

Schiedsrichter: Yannick Schwadtke (Heidgrabener SV)

Zuschauer: 45

Mal wieder entscheidender Faktor für den TSV Heist: Torjäger Paul Smit

Sonntag, 9. November 2025

Spielbericht SV Lieth II - TSV Gut Heil Heist

Viera und die Joker stechen
Wichtiger 5:1-Triumph hievt SV Lieths Zweite aus der Abstiegszone

Mit nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen und dem zuletzt desaströsen 1:8 in Sparrieshoop rauschte die Zweitvertretung der SV Lieth neulich hinunter in den Tabellenkeller der Kreisliga 1, aus dem es nun mit einem 5:1-Ausrufezeichen gegen den TSV Heist wieder etwas hinausging.
Begonnen hatte der Fluchtlichtkick am Sonntagnachmittag allerdings reichlich suboptimal, für die Gastgeber, die Schlussmann Daniel Diedrigkeit nach bereits 20 Sekunden vor dem sofortigen Rückstand bewahrte. – Jedoch auf Kosten eines J. Schmidt-Eckstoßes, den der aufgerückte Marcel Bastide im Sechzehner zum 0:1 in Sekunde 50 verwertete (1.).
Abgesehen von einem Götting-Schlenzer (rechts vorbei, 34.) waren die Heistmer, denen in den letzten Wochen außer dem 9:3-Erfolg gegen Union Tornesch nichts Zählbares gelang, dem 0:2 insgesamt näher als die Liether dem Ausgleich.
Nach langer Eröffnung, die Linie runter, Nevio Schuchhardts Querpass und Niklas Viera Gerkens freiem Abschluss durfte dennoch das 1:1 bejubelt werden (42.).
Mit etwas Glück, dass Jakob Schmidt zweimal verfehlte (45.+1 & 45.+2), hielt das Remis bis in den zweiten Durchgang, der den Roten den erhofften Rückenwind bescherte.
Den Anfang machte erneut Viera Gerkens, der zentral das 2:1 besorgte (53.), ehe Joker Michel Cords einen unglücklichen Torwartausflug mit dem 3:1 ins quasi leere Gehäuse bestrafte (63.). Mit dem Tempovorteil auf der Habenseite, bediente Ole Schedelgarn den ebenso frisch eingewechselten Fabian Kühl zum flach eingeschobenen 4:1 (74.).
Nur Cords´ nächste Chance, die TSV-Schlussmann Rayk Schwertfeger im Abtauchen vereitelte (76.), passte da nicht ins Bild der heuer durchaus effizienten Klein Nordender.
Ganz anders dagegen der TSV Heist, der der jungen Dynamik des Gegners nur wenig entgegenzusetzen hatte. Mit Rene Gills Hereinnahme kam vorne zwar etwas mehr Torgefahr auf (77. & 81.), doch das nächste und letzte Tor des Tages fiel noch einmal auf der anderen Seite, als abermals ein unbehelligtes Zusammenspiel von Reservisten zwischen Jannic Bartl und Tom Busse den umjubelten 5:1-Endstand herstellte (89.).
Die SV Lieth eroberte damit erstmal Rang zwölf, während der TSV Heist einen Platz drunter jetzt punktgleich mit den Torneschern auf Abstiegsplatz 14 dasteht.

Tore: 0:1 Bastide (1. J. Schmidt), 1:1 Viera Gerkens (42. N. Schuchhardt), 2:1 Viera Gerkens (53.), 3:1 Cords (63.), 4:1 F. Kühl (74. Schedelgarn), 5:1 Busse (89. Bartl)

gelbe Karten: Dickenhausen – J. Schmidt

Schiedsrichter: Lennart Elias Klare (Note 1,5: führte mit höchst souveräner Ausstrahlung und engagierter Laufarbeit durch eine Begegnung mit einer Vielzahl von (korrekten) Abseitsentscheidungen.)

Zuschauer: 45


Montag, 21. April 2025

Spielbericht TSV Gut Heil heist - Wedeler TSV

Mehr Sprit im Tank
Überlegener Auswärtssieg: Wedeler TSV gewinnt bei ausgelaugten Heistmern

Vier Spiele in neun Tagen; dieses Programm schlaucht. Kein Wunder also, dass der TSV Heist beim ostermontäglichen Nachholtermin gegen den Wedeler TSV diesmal nicht mehr die starken Eindrücke der letzten (klassenerhaltsbringenden) Wochen halten konnte.
0:2 hieß es am Ende gegen die in der Kreisliga 1 um sieben Plätze besser angereisten Elbestädter, deren Spielanteile rasch die höheren Ausmaße annahmen. Einzig für den gerechten Ertrag wollten diese noch nicht sorgen.
So ärgerte sich Michel Hönke beispielsweise über zwei aussichtsreich verschwendete Großchancen (5. & 9.), ehe auch die Patats (Tobias mit krummem Heber (11.) und Malte per Kopf (16.)) die Torlosigkeit nicht zu durchbrechen vermochten.
Hilfe beim Führungstor war auch von Schiedsrichter Robert Karus (SC Hansa 11) nicht zu erwarten, bewertete er Dominic Lemckes abgespreizten nicht-Stützarm beim grätschen als nicht strafstoßwürdig (36.).
Erst mit dem Wiederbeginn führte die grüne Überlegenheit doch endlich zum Erfolg, als Hönke gemeinsam mit Ben Ohm über rechts vorarbeiteten, damit T. Patat in der Mitte frei einschieben konnte – eine Erleichterung (47.)!
Die Heistmer dagegen haderten damit, die Kugel nicht konsequent aus der Gefahrenzone geschafft zu haben. Ebenso, wie in Minute 66, als der eingewechselte Mateusz Duda schön zu Kalle Woytek durchsteckte, Marvin Scholz den linken Fuß reflexartig ausfuhr und auch Marc-Lukas Kawohls Nachschuss ein Fall für die vorschnellende Extremität des Tormanns war.
Fünf Minuten später meldeten sich die Hausherren, die bereits in der ersten Hälfte Außen-Wirbelwind Lasse Kruse verletzt verloren, dann tatsächlich selbst einmal zu Wort, indem ein fix ausgeführter Smit-Freistoß bei Marius Kock für dessen Volley landete (71.). Immerhin mal etwas zu greifen, für den ansonsten beschäftigungslosen Lasse Lastella im Gehäuse des einstigen Oberligaclubs, der auf der anderen Seite beharrlich und laufstark an der Vorsprungsverdopplung arbeitete. Insbesondere Woyteks Doppelchance, die Querbalken und Rücklage vermasselten, sei da zu nennen (83.).
Nach erneutem Steckpass aus der Tiefe war es dann schließlich vollbracht: Frei vor Scholz, behielt Joker Nico Knodt die Coolness, um klassisch zum 0:2-Endstand für den neuen Tabellenvierten zu vollenden (87.).

Tore: 0:1 T. Patat (47. Ohm), 0:2 Knodt (87.)

Schiedsrichter: Robert Friedhelm Karus (SC Hansa 11)

Zuschauer: 60














Samstag, 19. April 2025

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - TV Haseldorf

Lastella fliegt – TVH siegt trotzdem
Nachbarschaftsduell gewonnen: Haseldorfer wieder alleine vorne

Wer bitte will eigentlich noch ernsthaft am Aufstieg des TV Haseldorf zweifeln?! Wieder riss der Spitzenreiter der Kreisliga 1 seine Anhänger nicht restlos vom Hocker, geriet selber mächtig ins Rudern, doch wie so oft in dieser Saison brachten die „Appelplücker“ den Dreier in gewohnt mannschaftlicher Geschlossenheit ins Trockene.
Wer es am Rande dieses Ostersamstagskicks nicht dorthin schaffte, konnte nur noch auf ein gutes Immunsystem hoffen. Trister Dauerregen, über den die Partie zunächst herzlich wenig hinweghalf. Engagierte Zweikämpfe und Fehlervermeidung standen zunächst beidseitig auf der Agenda. Strafraumszenen daher erstmal Mangelware. Man war dankbar für Szenen, wie Marten Fülschers spitzwinkligem Versuch, den TSV-Fänger Marvin Scholz per Fuß ins Tor-Aus navigierte (15.).
Mit dem Fangen war das bei der Nässe dagegen zehn Minuten später so ein Kreuz. Eine Niemann-Flanke rutschte dem Tormann in hohen Lüften aus den Handschuhen und schon war ein wacher Haseldorfer zum Abstauber bereit – das zum Spiel passende 0:1 durch Michel Lienau (25.).
Das war´s dann erstmal wieder, bis sich Anfang des zweiten Durchgangs die Hausherren einmal schön empor kombinierten, Marcel Münster in der Mitte aber zwei Schuhgrößen für die Hereingabe fehlten (50.). Ebenso wie Lars Rose auf der anderen Seite (64.).
Viel spannender als die Frage nach Toren entwickelte sich fortan das Kartenkonto, insbesondere dies des Haseldorfers Lastella. Bereits wegen Ballwegschlagens verwarnt (58.), lag die Ampel nicht nur bei einem harten Einsteigen gegen Kapitän Marcel Bastide in der Luft (67.). Die nächsten vier Tickets binnen zehn Minuten sahen dafür jeweils zwei andere Akteure auf beiden Seiten.
Und fußballerisch? Da probte der bereits sicher gerettete Aufsteiger auch ohne den im Zentrum gelb-rot-gesperrten Jakob Schmidt den Aufstand – vor allem mit einer Dreifachchance, die erst Lasse Kruse gegen den sich breit machenden Niklas Grote vergeigte, ehe im Nachsetzen (Flanke Jakub Wiechmann) M. Münster am Lattenkreuz und am Umstand, dass ein Fußballtor eben nur 2,44m hoch ist, scheiterte (82.).
Und nochmal bot sich dem umtriebigen Kruse dank Smits Ecke das perfekte Setting für den verdienten Ausgleich. Der Kopfballaufsetzer wollte sich aber nicht mehr rechtzeitig senken (86.).
Ob Lienau den Heistmer bei dessen Abschlusspech kurz darauf vielleicht gar nicht im Strafraum hätte abgrätschen müssen (87.)? Das Spiel mit dem Feuer/Strafstoß ging für den Haseldorfer gerade noch einmal gut.
Nicht so aber für Lastella, den es tief in der Nachspielzeit doch noch erwischte, als ihn Herr Wischer aus Rugenbergen das überharte Hineinrauschen in den Torwart gar mit glatt Rot kickte (90.+6).
Auch in Unterzahl gelang aber das Zittern um den knappen Auswärtssieg, mit dem Lienau und Co nun wieder die alleinige Tabellenführung der Kreisliga 1, drei Zähler vor dem SC Egenbüttel II, übernahmen. Genau jenem Gegner, gegen den man vor knapp 15 Jahren – am 20.05.2010, den bis dahin letzten Bezirksliga-Kick-Off (3:6 Niederlage) erlebte. Zwei Spieltage vor Schluss und noch einen weiteren Nachholer bei TuS Borstel im Köcher, dürfte angesichts des unerschütterlichen Matchglücks der Kälberloh-Elf kaum noch irgendwer begründete Zweifel daran haben, dass ausgerechnet der damalige Finalgegner und Mitabsteiger nicht mehr vorbeizieht.

Tore: 0:1 Lienau (25. Niemann)

gelbe Karten: Gill, Smit, Wörmcke (Trainer) – Lienau, Lastella, J. Lüchau, Pieper

rote Karte: Lastella (TV Haseldorf, 90.+6, grobes Foulspiel an Scholz)

Schiedsrichter: Michael Wischer (SV Rugenbergen)

Zuschauer: 75












Sonntag, 13. April 2025

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - TuS Appen

Aufstiegstorjäger sichert die Klasse
Dank Smits Dreierpack: TSV Heist darf vorzeitig (fast) für die Kreisliga planen

Mit über 40 Buden ballerte Paul Smit seinen TSV Heist im Vorjahr zur Rückkehr in die Kreisliga – nun lieferte ein Hattrick des 27-Jährigen den wohl vorentscheidenden Schritt zum Ligaverbleib.
Daheim gegen TuS Appen war der Start in den 28. Spieltag allerdings erstmal gründlich in die Hose gegangen. Die Gäste, bei denen Henrik Oldenburg früh den verletzten Marlon Deletz ersetzte, waren nämlich durch den ungeplanten Joker und dessen Außenrist sehenswert in Führung gegangen (24.). Das kommt davon, wenn man trotz (zu) tiefer Grundhaltung nicht in die entscheidenden Zweikämpfe kommt!
Apropos Zweikämpfe: Ein solcher in regelwidriger Gestalt servierte Smit die schöne Freistoßposition, die das Edelfüßchen prompt flach an den helfenden Innenpfosten schweißte – 1:1 (39.)!
Und noch einmal kam Gut Heil regelwidrige Körperlichkeit zu Gute. Diesmal räumte Schlussmann Enrico Carl den Torschützen volle Lotte von den Beinen. Schiedsrichter Claus-Dieter Köhler (inzwischen beim Tangstedter SV untergekommen) plädierte auf „Ball gespielt“, doch die hochschnellende Fahne seines Assistenten signalisierte Gegenläufiges. Eine kurze Unterredung und der Pfeifen-Senior (78) war zum Strafstoßpfiff bewogen. Luca Pommerenke, der sich den Zeitraum der Schiri-Beratungen mit etwas gegenseitigem Trashtalk vertrieb, glänzte gegen den Torwart auch mit dem Fuß: Carl verladen und rechts die 2:1-Halbzeitführung markiert (42.).
In den letzten fünf Begegnungen war es lediglich dem Primus aus Haseldorf gelungen, die formstarken, aber heute personell dünn besetzten Appener durch drei späte Tore in die Schranken zu weisen; heute war den Almtweglern jedoch ein gebrauchter Tag angedreht worden. Vor allem ihr 39-jähriger Tormann, dem nach nur 38 Sekunden im zweiten Abschnitt ein Smit-Fernschuss zum 3:1 wie ein Stück Seife durchflutschte, verlebte freilich schon befriedigendere Fußballtage (46.).
Seine Vorderleute bestätigten allerdings ebenfalls nicht die zuletzt erbrachten Leistungen. Gegen sich immer wieder kompakt zurückziehende Heistmer fehlte es gänzlich an überraschenden Lösungen.
Der führende Gegner konzentrierte sich derweil auf sein Kerngeschäft. Die Hereinnahme von Rene Gill als gegnerzermürbendes Element tat da sein Übriges. „Schurke, benimm dich!“, schallte es bei dessen Einwechslung für den fleißigen Adriaan Banas vom Giebel des bald fertiggestellten Funktionshauses an der Spielfeldlängsseite, ehe das Betteln um das nicht erhaltene Ticket mit drei Fouls binnen nicht einmal drei Minuten begann…
Sportlich hatte das inzwischen nicht nur durch Gill äußerst physisch geführte Match nicht mehr viel zu bieten. Nur noch Smit wollte es offenbar noch so richtig wissen. Im Volltempo ging es mit der Murmel am Fuß wieder in Richtung TuS-Tor, das mit seinem dritten Streich zum 4:1 endgültig oft genug getroffen war, um Komet Blankenese auf dem Abstiegsplatz der Kreisliga 1 um nunmehr sieben Zähler zu distanzieren (82.). Das wird reichen, um auch 2025/2026 Kreisligafußball im Norden der 3.000-Einwohner-Gemeinde erleben zu dürfen!
Ebenso im angrenzenden Appen, wo der Höhenflug genauso ein Ende fand, wie die letzte Chance, vielleicht doch nochmal in den Kampf um Rang zwei eingreifen zu können.

Tore: 0:1 Oldenburg (23.), 1:1 Smit (39., direkter Freistoß), 2:1 Pommerenke (42., Strafstoßtor, Carl an Smit), 3:1 Smit (46.), 4:1 Smit (82.)

gelbe Karten: Bastide, Pommerenke – Kremer, Hippe, Carl, Koopmann, Roll

Schiedsrichter: Claus-Dieter Köhler (Tangstedter SV)

Zuschauer: 65

Hattrick zum quasi-Klassenerhalt: Paul Smit.








Sonntag, 4. August 2024

Spielbericht TSV Gut Heil Heist - Holsatia im EMTV

Spiel eingestellt und doch gewonnen
Viel zu defensives Holsatia übersteht den Druck des Aufsteigers

So ganz ohne Drama können sie es einfach nicht. Eine Woche nach dem irren Pokal-Fight, der nach 0:4-Halbzeitrückstand tatsächlich noch im Elfmeterschießen gewonnen werden konnte, ließ die nicht unambitionierte Elf von Holsatia Elmshorn das Haupt der Fans und Sympathisanten auch im ersten Punktspielauftritt der neuen Serie weiter ergrauen.
Spiel eins in der Kreisliga 1 führten die auf drei Positionen veränderten Pokalhelden aufs Dorf nach Heist, wo fünf Jahre Kreisliga-Abstinenz durch das kurzfristige Nachrücken als siebtbester Kreisklassen-Dritter die Vergangenheit angehören.
Entsprechend favorisiert gingen die Blau-weiß-Roten ins Match – und sie lieferten. Ein wenig wie aus dem Nichts war der emsige Semih Zeybekoglu plötzlich zur Torchance gekommen, die unter den analytischen Augen seines Vaters im gut gefüllten Zuschauerbereich schon vergeigt schien, ehe es Holsatias Nummer 17 dann doch noch irgendwie schaffte, die Kugel zum 0:1 hineinzulümmeln (10.).
Ein guter Start für die Krückaustädter, die im Folgenden aber zu wenig aus ihrer reiferen Spielanlage machten. Der Aufsteiger hielt mit Kampf dagegen und ließ erst gegen Ende des ersten Abschnitts wieder Gefährliches der Gäste zu.
Eine gute Doppelchance entschärfte Schlussmann Marvin Scholz gegen den beweglichen Pavel Mensah und den im Nachschuss knapp verziehenden Zeybekoglu (36.) ebenso, wie einen Kuhlmann-Versuch, den sich der Tormann im Nachfassen angelte (40.) Wäre Daniel Grams doch bloß für den zweiten Ball durchgelaufen…
Scholz´ Gegenüber, Andre Robe, bekam dagegen (bislang) kaum etwas zu tun. Im Rahmen eines Rückpasses trat er jedoch in den heistmer Naturrasen – aua!
Robe aber machte weiter und das war gut so, für sein Team! Denn während es mit Ball kaum noch Zug nach vorne entwickelte, ließ es gegen das Spielgerät seltsam viel zu.
So schien man TSV-Aufstiegstorjäger Paul Smit (41 Treffer) eine Etage höher nicht viel zuzutrauen. Robe sicherte sich den Rechtsschuss halbrechts (47.), um wenig später den Winkel geschickt zu verkürzen (53.). Perfekt war Smits Chancen-Hattrick nur Sekunden später, als Robe Kopf und Kragen riskierte, um nach Steckpass Tom Kruse gegen Smit zur Ecke zu retten (54.).
Holsatia hatte Courage komplett verlassen und auch ein Wechsel auf eine defensive Fünferkette (bemerkenswert für eine selbsternannte Spitzenmannschaft gegen den Neuling) vermochte dem Defensivsalat keine Stabilität verleihen (65.). Ohne den heruntergenommenen Mensah fehlte nun gar einer der wenigen verblieben Aktivposten…
Aktiv präsentierte sich hier nur noch Gut Heil, das aber zunehmend ins Hadern mit der eigenen Chancenverwertung kam. T. Kruses Abschluss schnappte sich Robe (68.) – genau wie einen Versuch von Jakob Schmidt im Fallen (75.).
Auch der Druck durch Zweikampfintensität nahm gegen Ende zu. Björn Schramm foulte Holsatias Enes Guguk, der wiederum mit einem Schubser regierte. Nur Heistmer sah den gelben Karton – eine von zahlreichen unglücklichen Entscheidungen des nicht überzeugenden Schiedsrichterspanns (78.).
Salomonischer (Gelb für beide) gelang da schon die kurzzeitige Schlichtung einer Auseinandersetzung der Herren Albers und Krüger (80.). Für letzteren eine zu hohe Hypothek bei einem wenig später hart verübten Taktikfoul – gelb-rot (82.)!
Doch auch mit einem Mann mehr blieb Holle beim passiven Spielansatz, der im Falle einer weiteren Chance der Hausherren fast den längst Ausgleich heraufbeschworen hätte. Clever steckte Schmidt zu T. Kruse durch, dem der Winkel links vor dem Tor jedoch zu spitz wurde (87.).
Erst in der Nachspielzeit, als der TSV Heist alles nach vorne geworfen hatte, ergaben sich vorzügliche Kontermöglichkeiten, die die Elmshorner aber jeweils liegen ließen (90. & 90.+6).
Bis zum Ende der üppigen Nachspielzeit mussten die Kicker von der Wilhelmshöhe somit warten, bis der letztlich auch duselbehaftete Auswärtssieg ins Ziel gebracht war.
Bei aller Kritik vielleicht ja auch eine ganz gelungene Generalprobe für das kommende Pokalduell mit dem Landesligisten aus Nienstedten, gegen den das Spiel ohne Ball dann wirklich ein überlebenswichtiges Match-Element sein wird.

Tore: 0:1 Zeybekoglu (10.)

Schiedsrichter: Daniel Knautz

gelbe Karten: Münster, Pommerenke, Schramm – Albers, Baloosh, Grichel

gelb-rote Karte: Krüger (TSV Heist, 82., Rudelbildung + Foulspiel)

Zuschauer: 75