Scharfe Schüsse und heiße
Gemüter
Meister
Vorwärts/Wacker III mit torreichem und heißem Kreisligaabschied
Hitziger Tanz zum Saisonabschluss. Mit einem Dutzend an Treffern verabschiedete
sich die überlegen aufgestiegene Dritte von Vorwärts/Wacker Billstedt aus der
Kreisliga. Trotz des überdeutlichen Ausgangs von 0:12 ging es im letzten Akt
der Sechserstaffel aber noch einmal hoch her.
Sportlich war die Angelegenheit bei strahlender Mai-Sonne rasch entscheiden.
Erheblicher Anteil daran gebührte den Gebrüdern Tluk, deren erste Torbeteiligung
Kacper bereits nach wenigen Sekunden mit dem 0:1 beisteuerte. Mateusz wiederum
steuerte mit Übersicht und Dynamik die Assists
für die Kollegen Kahyaoglu (13.) und Inal (19.) bei.
Einen völlig verunglückten Rückpass des Gegners nach langem Abschlag durch
Thorben Joost verwertete K. Tluk ganz ohne brüderliches Zutun (32.), um kurz
vor der Pause wiederum für Mateusz und dessen 0:5 ins leeres Gehäuse vorzulegen
(44.).
Defensiv mit Pressing und Handlungsschnelligkeit des Gegners überfordert, gelangen
vorne immerhin zwei imposante Akzente, indem Yannick Stübe (40.) und Alonso
Garcias Cisneros (62.) das Leder aus der Ferne an die Latte setzten.
Ebenso Vorwärts/Wackers Finn Qualmann, der es im Sechzehner etwas zu genau
machte (55.). Ins Gewicht fiel Qualmanns Fehlschuss für den Meister allerdings
nicht, schraubten Ahmad Anwari (Foulstrafstoß, 49.), K. Tluk (erneute
Brüder-Kombi, 51.) und Francisco Fernandes Nunes (im Stolpern, 56.) weiter auf
nunmehr 0:8 hoch, ehe Staffeltorschützenkönig K. Tluk (44 Tore) mit etwas gegnerischer
Hilfe zum Vierfachtorschützen aufstieg (67.) und vom Strafstoßpunkt auch Goalie
Joost zum Kreis der Einnetzenden stieß (69.).
Ein physisches Stoßen (gegen die Brust von Gegenspieler Fernandes Nunes) kam
derweil Hansas Angel Costilla Rivara teuer zu stehen (71.). Glatt Rot lautete die
durchaus strenge Sanktion von Schiedsrichter Fabian Rother (Eimsbütteler TV),
der in der Schlussminute sogar noch eine Rudelbildung nach rüdem Foulspiel
aufzudröseln hatte. Zweimal Gelb für beide Lager und eine erneute
Hinausstellung für einen Hanseaten (Sebastian Martin Cordoba) sorgten am Ende
für mehr Gesprächsstoff, als die zwischendurch gefallenen Treffer zum 0:12-Endstand
durch Sahel Amiri (83.) und Joker David Strzedulla (86.).
Einziger kleiner „Makel“ für den Primus vom Öjendorfer Weg: die mögliche Marke
von 150 erzielten Saisontoren wurde letztlich um ein einziges Törchen verpasst.
Bei beeindruckenden 80 Zählern und der verdienten Bezirksliga-Promotion freilich
verschmerzbar.
Hansa II bleibt der Kreisliga als Tabellendreizehnter
dagegen auch 2024/2025 erhalten.
Tore: 0:1 K. Tluk (1.), 0:2 Kahyaoglu (13. M. Tluk), 0:3 Inal
(19. M. Tluk), 0:4 K. Tluk (32. Joost), 0:5 M. Tluk (44. K. Tluk), 0:6 Anwari
(49., Strafstoßtor, Frisch an K. Tluk), 0:7 K. Tluk (51. M. Tluk), 0:8
Fernandes Nunes (56. K. Tluk), 0:9 K. Tluk (67.), 0:10 Joost (69., Strafstoßtor),
0:11 Amiri (83. Yilmaz), 0:12 Strzedulla (86. K. Tluk)
rote Karten: Costilla Rivera (SC Hansa 11 II, 71., Tätlichkeit an
Fernandes Nunes), Martin Cordoba (Hansa 11 II, 90.+1, Beleidigung)
Schiedsrichter: Fabian Rother (Eimsbütteler TV)
Zuschauer: 35
Samstag, 11. Mai 2024
Spielbericht SC Hansa 11 II - SC Vorwärts/Wacker 04 Billstedt III
Samstag, 26. August 2023
Spielbericht Eimsbütteler TV III - SC Hansa 11 II
Schneiders
zieht Hansa den Stecker
7:3
an der Bundesstraße! ETV III feiert krachende Heimspielparty
„Kreisliga 4 – die Erlebnisstaffel“ könnte ein Werbeslogan für die Gruppe, die
auch in ihrer fünften Saisonauflage mit spieldurchschnittlich sechs Treffern
aufwartete. Die Höchstanzahl gab es dabei am Samstagnachmittag an der
Bundesstraße zu bestaunen.
Mit 7:3 hatte die dort beheimatete Dritte des Eimsbütteler TV die Reserve von
Hansa 11 von ihrem sonnengefluteten Areal geschickt.
Besonders bemerkenswert erschien hierbei die Chancenausbeute. So führte gleich
die erste konkrete Gelegenheit des Spiels zum 1:0, das Mikolaj Jamrozinski im
Anschluss an eine Ecke von rechts im Nachsetzen besorgte (23.).
Mit dem Glück eines unglücklichen Torwarthandelns legte Simon Lassnig per
Fernschuss aus Linksaußenposition das 2:0 nach (36.), welches der Kopf des
Freiherrn von Cornberg per Eigentor bei einem Kilic-Eckstoß auf den ersten
Pfosten wieder relativierte (41.).
38 Sekunden ließen die stets willigeren Hausherren nach dem Seitenwechsel lediglich
verstreichen, ehe es im Expresstempo zu Julien Schneiders 3:1 ging.
Hansa bekam derweil sein Zentrum nicht dicht, was den vor Spielbeginn einen
Zähler schlechter dastehenden ETV zum 4:1 inspirieren sollte. Jamrozinski war
zunächst vom gegnerischen Schlussmann abgeräumt worden, doch Schneiders stand
wieder goldrichtig für den Doppelpack binnen sechs Minuten (51.). Aus diesem
hätte gar noch ein Hattrick werden können, wäre ein Rechtsschuss nicht aus Halbposition
vorbeigeflogen (57.).
Nach ähnlichem Muster wie beim 4:1 holte der diesmal ins richtige Gehäuse netzende
Anton Freiherr von Cornberg das vorhin Verpasste nach (60.).
Kurz flackerte dann aber plötzlich die Möglichkeit einer unerwarteten Wende
auf. Burhan Morkoyuns unbedrängte Flanke köpfte Thomas Schmidt zum 5:2 ein
(67.), woraufhin der eingewechselte Kevin Kyei-Gyamfi mit seinem Heber auf nur
noch zwei Tore Rückstand aus Sicht der Feldstraßen-Elf verkürzte (79.).
Der Spannung war jedoch schon vorzeitig der Stecker gezogen, nachdem Schneiders
über Gabriel Lourenco de Aquino und Pascal Ahrens in die Schussposition zum
vorentscheidenden 6:3 gebracht wurde (84.).
Den 7:3-Schlusspunkt hinter den zweiten Punktspielsieg der Saison setzte
abschließend Lourenco de Aquino aus der zweiten Reihe (90.+1).
Im Mai erst im Saisonfinale gerade noch rechtzeitig aus dem Tabellenkeller
geflohen, mutet Rang acht nach dem ersten Sechsten der neuen Spielzeit doch
ganz ordentlich an.
Tore: 1:0 Jamrozinski
(23.), 2:0 Lassnig (36.), 2:1 Freiherr vorn Cornberg (41., Eigentor, Kilic), 3:1
Schneiders (46. Müller), 4:1 Schneiders (51. Jamrozinski), 5:1 Freiherr von
Cornberg (60. Schneiders), 5:2 Schmidt (67. Morkoyun), 5:3 Kyei-Gyamfi (79.
Krüger), 6:3 Schneiders (84. Ahrens), 7:3 Lourenco de Aquino (90.+1)
Schiedsrichter: Ridha Gabsi (SV
Lieth, Note 3)
Zuschauer: 20

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