Überraschender
Punktgewinn zum Abschluss
Schanze
zweite Frauen holen unerwarteten Punkt beim Tabellendritten
Zum Abschluss der eigenen Saison in der Frauen Kreisliga West erreichten die
zweiten Frauen des SC Sternschanze auswärts bei der Groß-Flottbeker Spielvereinigung
noch einmal überraschend ein glückliches, aber insgesamt verdientes 0:0.
Zwar waren die Gastgeberinnen bereits in der ersten Hälfte gefährlicher
(Anna-Lisa Schlumbohm verfehlte per Kopf aus drei Metern nur um Haaresbreite,
38.), doch optisch mischte das Schanzenteam bestens mit.
Erst in den zweiten 45 Minuten wurde deutlich, wer hier der Tabellendritte war,
erspielte sich die GFSV unter der Leitung von Trainer Rene Beitz diverse gute
Möglichkeiten, wie einen Lattenschuss Helga Lehmanns (49.), einen Schuss von
Alizza Mundt, knapp vorbei (54.), und eine spektakuläre Dreifachchance, in der zunächst
Masche Weihe auf der Linie und der rechte Pfosten gegen erneut Mundt und Wiebke
Kuhr retten mussten, ehe die auffällige Malina Kreuck im abermaligen Nachschuss
knapp über das Tor zielte (58.).
Ähnlich erging es derweil auch Nina Rosenbladt, als sie einen zu kurz geklärten
Ball aus 18 Metern zum logischen 1:0 nutzen wollte, doch wieder fehlte einer
Heimakteurin ein kleines Stück (60.).
Mit viel Geschick, einer sicheren Emse Herman im Tor und einem aktiven Fanblock
mit Vuvuzela-Sound bracht die Köntges-Elf den wohl erkämpften Auswärtspunkt
schließlich doch über die Ziellinie und belohnte sich so für eine engagierte
Defensivleistung – wenngleich man selbst nicht über das Erspielen von
Halbchancen hinauskam.
Wahrend Schanze am letzten Spieltag nicht mehr eingreifen muss (Gegner
Blau-weiß Ellas zog bereits zurück), erwartet die jungen und quirligen Groß-Flottbekerinnen
noch ein letzter Kick in Harksheide.
Groß-Flottbeker SpVgg 1. Frauen: Wohlfahrt – Bauer, Neumann,
Büttner, Berdick – Schlumbohm, Lehmann – Kuhr, Mundt, Kreuck – Rosenbladt, eingewechselt:
Förster, Knebel, Li, Kahle, Trainer: Rene Beitz
SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Beismann, Coerdt, Weihe,
Gholamalizadeh – Stutte, Zaehle – Tiedje, Angelstein, Kahl – Rahlff, eingewechselt:
Rieser, Bröskamp, Köntges, Trainerin: Annegret Köntges
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Frank Steinmüller (SV Blau-weiß 96 Schenefeld, Note 2)
Zuschauer: 13
Sonntag, 18. Mai 2014
Spielbericht Groß-Flottbeker SpVgg 1.Fr - SC Sternschanze 2.Fr
Montag, 28. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - Eimsbütteler TV 2. Frauen
Verstärkter ETV eine Nummer zu groß
Landesligaverstärkungen
bringen den erwarteten Derbysieg
Erwartungsgemäß konnten die zweiten Frauen des Eimsbütteler TV die
Pflichtaufgabe SC Sternschanze souverän lösen und einen klaren 8:0-Erfolg davontragen.
Mit diversen landesligaerfahrenen Akteurinnen im Gepäck, dauerte es neun
Minuten, um gegen die bemühten, aber individuell zu schwach besetzten
Schanzerinnen in Front zu gehen, hob Clara Fiedler das Ei schön von außerhalb
des Strafraums in die Maschen (9.).
In der Folge entwickelte sich ein höchst einseitiges Spiel, denn während Denise
Behr im ETV-Gehäuse entspannt den sonnigen Vormittag genießen konnte, bekam Emse
Herman auf der anderen Seite so einiges auf die Kiste, wovon sie zum Beispiel
einen guten Schellong-Versuch aus 15 Metern sehr dynamisch zur Ecke klären zu
klären wusste (17.). An den beiden weiteren Gegentoren zur Pause trug sie
keinerlei Schuld, waren die Abschlüsse von Schellong (16.) und Martina
Matthies-Hardge (32.) zu zielgerichtet, was auch auf die beiden Szenen in den
Minuten 49 und 58 zutraf. Nur, dass neben Schellong diesmal auch die zunächst
eifrige, aber glücklose Kora Amankwa einen wunderbar gespielten Angriff zum 0:5
veredelte.
Die erste gelungene Offensivaktion der Gastgeberinnen gab es indes nach 64
Zeigerumdrehungen zu sehen, als Rückkehrerin Amani Mohtaseb und Janine Rieser gemeinsam
konterten, letztere aber im Abschluss gegen Behr den Kürzeren zog. Ein
Doppelschlag von der einsatzfreudigen Matthies-Hardge (68. & 69.) ließ
diesen Augenblick dann allerdings schnell wieder vergessen.
Der Schongang der Gäste führte dann aber doch nochmal zu einer Großchance des
Kellerkindes durch Rieser, doch ihr Rechtsschuss, im Anschluss an ein famoses
Tiedje-Zuspiel, flatterte am Quader vorbei (79.). Stattdessen gab es direkt
danach den achten Gegentreffer, versenkte wieder Matthies-Hardge eine tolle
Schellong-Flanke per Kopf zum Endstand (81.). Ein lehrbuchartiger Hattrick
binnen 13 Minuten!
Von großer Depression war bei SCS-Trainerin Annegret Köntges nicht zu spüren,
betonte sie nach dem Match die positiven Aspekte. „Zufrieden“ war sie mit der
spielerischen Leistung ihrer Kapelle. Auch, wenn man „gegen einen starken
Gegner in der Höhe verdient“ unterlag. Was ihr Sorgen „zunehmend kleiner“
werden lässt, ist die Personaldecke, war dieses das erste Rückrundenduell, in
dem man ohne Leihgaben aus dem Landesligateam oder den Ü30-Frauen zurechtkam.
Da dem Kader für das kommende Jahr auch ein paar neue Kräfte in Aussicht
stehen, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Dann können wir auch konditionell
besser dagegen arbeiten.“.
An der Tatsache, dass man nun seit zehn Spielen sieglos ist, ändert das aber
aktuell nichts. Die nächste Chance wartet jetzt auswärts bei der
Groß-Flottbeker SpVgg, während die juvenilen Rot-weißen (Durchschnittsalter heute
19,3) im Kampf um Platz vier gegen TuRa Harksheide auch noch mal alles in die
Waagschale werfen werden.
SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Einfeldt, Rahlff, Weihe
(82. Köntges), Duman – Coerdt, Günyar – Tiedje, Mohtaseb, Shiraishi – Rieser,
Trainerin: Annegret Köntges
Eimsbütteler TV 2. Frauen: Behr – Schnoor (46. Macek), Matthies-Hardge,
Zakrzewicz, Beusse – Schellong, Sölter (80. Tüfekci) – Tüfekci (70. Günther),
Fiedler (38. Meyer), Schmitz-Moormann – Amankwa, Trainer: Sebastian Tessarczyk
Tore: 0:1 Fiedler (9. Amankwa), 0:2 Schellong (16.), 0:3 Matthies-Hardge
(32. Fiedler), 0:4 Schellong (49. Macek), 0:5 Amankwa (58. Schellong), 0:6
Matthies-Hardge (68. Sölter), 0:7 Matthies-Hardge (69. Amankwa), 0:8
Matthies-Hardge (81. Schellong)
gelbe Karten: Rieser – Matthies-Hardge
Schiedsrichter: Hasan Biyikli (VfL Hammonia, Note 2: ohne Probleme in
einem sehr einfach zu leitenden Spiel.)
Zuschauer: 23
Sonntag, 6. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - FC St. Pauli 2. Frauen
St. Pauli schließt auf
Rote
Laterne der Frauen-Kreisliga West bald nicht mehr an der Feldstraße?
Wie schon im Hinspiel gab es im Nachbarschaftsduell einen 3:0-Erfolg für das
jeweilige Auswärtsteam zu verzeichnen – dieses Mal mit dem besseren Ende für
die zweiten Frauen des FC St. Pauli.
Und das, obwohl sich die Begegnung insgesamt recht ausgeglichen, sogar mit
leichten Tendenzen in Richtung Schanze bewegte.
Dennoch genügte ein defensiver Problemmoment, um das 0:1 heraufzubeschwören,
folgte auf ein versuchtes rettendes Eingreifen Filiz Günyars im eigenen
Sechzehner der berechtigte Pfiff: Strafstoß für Braun-weiß! Ein Fall für Imke
Schaffitzel, den die hoch aufgeschossene Torfrau in bester Butt-Manier souverän
löste (41.). „Wenn ich vier Jahre jüngere wäre, hätte ich den vielleicht
kriegen können“, haderte Annegret Köntges, die ob eines Personalengpasses von
der Trainerinnenbank ins Tor rotierte.
Von dort aus beobachtete sie auch im zweiten Abschnitt einen ordentlichen Vortrag
ihrer Vorderleute, denen der Ertrag dafür jedoch verweigert blieb. So verfehlte
Erste-Frauen-Leihgabe Julie Shiraishi aus 18 Metern (54.), ehe Yesim Dumans
Versuch noch auf der Linie geklärt werden konnte (65.). „Bis zum Strafraum
spielen wir es eigentlich ganz gut, aber gelegentlich fehlen uns dann die
Übersicht und der Blick für die Räume. Es ist halt immer mal so, dass wir dem
Tor nahe sind, aber scheitern daran, es zu schießen.“.
Wo Köntges die mangelnde Durchschlagskraft ihrer Elf bedauerte, präsentierten die
Gäste ein Musterbeispiel an Effizienz, führte die zweite ernsthafte
Strafraumszene glatt zum zweiten Tor, als Signe Jürgensen einen Freistoß von
der linken Seite gen zweiten Pfosten brachte, wo Franziska Gröll zwar nicht an
den Ball kam, aber alle um sich herum derartig verwirrte, dass das Leder
letztlich unberührt in die Maschen segelte (81.).
Die endgültige Entscheidung bereitete die 33-Jährige dann wenig später per
herrlichem Zusammenspiel mit der sehenswert über die Torfrau lupfenden Jessica
Adam vor. Kaum zu glauben, dass dies erst Saisontor Nummer eins für Adam
bedeutete!
Im Keller der Kreisliga-Weststaffel darf sich die Equipe vom Heiligengeistfeld
dank des erst zweiten Saisondreiers berechtigte Hoffnungen auf die Weitergabe
der roten Laterne machen. Nur noch drei Zähler sind die seit dem Hinspielerfolg
sieglosen Schanzerinnen (nur ein Punkt aus den letzten neun Begegnungen) und
die Damen aus Rugenbergen nun voraus.
Tore: 0:1 Schaffitzel (41., Foulstrafstoß), 0:2 Jürgensen
(81., direkter Freistoß), 0:3 Adam (85. Gröll)
Schiedsrichter: Alexander Hamann (SC Sternschanze, ersatzweise, Note
1,5: fehlerlos in einem fairen Spiel, korrekte Entscheidungen zum Strafstoß (41.)
und dem Freistoß zum 0:1 (81.).)
Zuschauer: 42
Sonntag, 16. März 2014
Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - SV Halstenbek-Rellingen 2. Frauen
SCS
ohne Torgefahr
SV
Halstenbek-Rellingen schlägt harmlose Schanzen-Elf
Dank eines 2:0-Erfolg gegen die zweiten Frauen des SC Sternschanze konnten die
zweiten Frauen der SV Halstenbek-Rellingen einen wichtigen Schritt in Richtung
Festigung des Mittelfeldplatz in der Grauen Kreisliga West gehen.
Bei windigem Märzwetter war es die erst 17-jährige Anna Rechter, die die etwas
30 Zuschauer aus dem Tiefschlag ob dieses höhepunktarmen Spiels reißen konnte.
Einen Heber aus 21 Metern setzte sie passend zum 0:1 hinter Schlussfrau Emese
Herman ins SCS-Tor (64.), was sie zehn Minuten später erneut versuchte. Diesmal
aber fehlte beim Versuch aus dem Stand nur eine Kleinigkeit zum zweiten
Torerfolg des Tages (74.).
Diesen holte das Gäste-Kollektiv wenig später nach, staubte Janna Grotkopp nach
einem auf der Linie geklärten Schuss durch Luisa Pape gedankenschnell aus
kürzester Distanz zum entscheidenden 0:2 ab (80.).
Auf der anderen Seite blieb das Arbeitsprotokoll von Torhüterin Andrea
Steinmann quasi ohne Einträge, bekam die Elf von Trainerin Annegret Köntges,
die aufgrund der angespannten Personallage selbst für 22 Minuten auf die Platte
musste, nichts Erwähnenswertes im Offensivbereich auf die Reihe. Daran konnten
auch die landesligaerfahrenen Leihgaben Lina Gholamalizadeh und Charlotte
Mielke nichts ändern. So sollte das noch junge Fußballjahr für die
Schanzerinnen doch besser nicht weitergehen…
Tore: 0:1 Rechter (64.
Jerlamzik), 0:2 Grotkopp (80. Pape)
Schiedsrichter: Stefan Romacker (GW
Eimsbüttel, Note 3)
Zuschauer: 30
Montag, 18. November 2013
Spielbericht SC Sternschanze 2.Fr - FC Union Tornesch 2.Fr
„Kacktor“ rettet den Ligaprimus
Abseitstor
bringt Union Tornesch den späten Sieg
Lange Zeit hatten die zweiten Frauen des SC Sternschanze den Widersacher aus
Tornesch am Rande der Niederlage, doch am Ende war es die Koppers-Elf, die den
Sieg im Sonntagmorgen-Duell davontrug.
Mit dem Negativlauf von vier sieglosen Partien an den Start gegangen, schlugen
sich die Gastgeberinnen überraschend gut und sorgten nach einer nahezu
ereignislosen Anfangsphase für den ersten Aufreger. Nicht viel hatte bei
Heather Weilers Versuch aus 20 Metern gefehlt (19.).
Während die Viererkette um die überzeugende Kathinka Coerdt nicht nur das
eigene Tor, sondern auch eine rastende Taubenkolonie in der eigenen Hälfte
beschützte, köpfte die landesligaerfahrenen Lina Gholamalizadeh, durch einen
langen Ball aus dem Zentrum geschickt und noch von Schlussfrau Nele Domhardt
bedrängt, das nicht unverdiente 1:0 (26.).
Daraufhin begannen nun auch die Gäste, die Viererketten von Schanz´ und Taub´
über schnelle Vorstöße zu gefährden, wobei sich SCS-Torsteherin Emese Herman
gleich zweimal beweisen konnte. Erst parierte sie einen Kleinwort-Schuss
sehenswert zur Ecke (30.), dann sicherte sie die Pausenführung, indem sie einen
Linksschuss Katrin Jaentsch´ soeben an den Pfosten lenkte (35.).
Irgendwo in der Kabine müssen sie Tornescherinnen ihren Schwung verloren haben.
Blau-rot übernahm wieder und erhöhte kurzerhand auf 2:0. Wieder netzte
Gholamalizadeh, die als Abnehmerin einer zu kurz geklärten Weiler-Ecke zur
Stelle war (59.).
Keine 100 Sekunden später trafen die Gestreiften erneut – ins eigene Tor,
endete Sofie Zaehles Klärungsversuch eines Eckstoßes von Nicole Kleinwort
denkbar ungünstig (61.). Und als wäre das nicht schon genug Unglück für die
Gastgeberinnen, schaufelte Juliane Adler das Leder aus 20 Metern blitzsauber
per Freistoß links oben in die Maschen – der Ausgleich in Minute 63!
Der Ligaprimus jetzt am Drücker, doch Wiebke Kahl und Co stemmten sich trotz
schwindenden Kräften weiterhin dagegen. Union indes vermochte aus dem
gewonnenen Oberwasser kein Kapital schlagen – bis kurz vor Ultimo Kleinwort zum
2:3-Siegtreffer abstaubte (86.). „Es ist überhaupt nicht schlimm, dass wir hier
heute verloren haben, aber wenn das durch so ein Kacktor passiert, ist das
schon sehr, sehr ärgerlich!“, verschaffte sich SCS-Trainerin Annegret Köntges
ihrem Ärger über eine klare Abseitsstellung der Torschützin bei Adlers
vorangegangenem Torschuss Luft. Union Tornesch dagegen schaffte trotz
angespannter Personallage die Verteidigung des Spitzenplatzes vor dem
Norderstedter SV. Ob diese Konstellation auch den kommenden Spieltag
überdauert, kann auch der SCS beeinflussen, steigt das nächste Match beim „Vize“.
SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Zaehle (66. Bröskamp), Coerdt,
Shiraishi, Kaya (31. Kahl) – Poerksen – Boll (41. Kaya), Gholamalizadeh,
Tiedje, Kahl (23. Bröskamp / 56. Boll) – Weiler, Trainerin: Annegret Köntges
FC Union Tornesch 2. Frauen: Domhardt – Rossow, Larsen, M. Koppers –
Adler, Jaentsch – Kimpel, Mangold, Kleinwort – Wachter, Bahl, Trainer:
Reiner Koppers
Tore: 1:0 Gholamalizadeh (26.), 2:0 Gholamalizadeh (59. Weiler), 2:1
Zaehle (61., Eigentor, Kleinwort), 2:2 Adler (63., direkter Freistoß), 2:3
Kleinwort (86. Adler)
Schiedsrichter: Stefan Romacker (GW Eimsbüttel, Note 3,5: eigentlich
gute, souveräne Vorstellung, griff jedoch entscheidend in die Partie ein, indem
er Kleinworts deutliche Abseitsstellung vor dem 2:3 übersah.)
Zuschauer: 26