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Sonntag, 7. September 2025

Spielbericht KS Polonia Hamburg IV - SC Europa 92

Halbes Dutzend mit Regionalligaexpertise
Spielfreudiger SC Europa stoppt die Gegentor-Flut – trotz Nachlässigkeiten

Satte 14 Gegentreffer hagelte es für den SC Europa an den ersten drei Spieltagen der Kreisklasse 05. Grund genug, sich im Auswärtsspiel ordentlich an der Viertvertretung von KS Polonia abzuarbeiten.
Gestartet war die Frustbewältigung in sechs Akten vom Punkt aus, nachdem Heim-Goalie Artur Konkel Sammy Güzel nach erfolgtem Innenpfostenschuss abgeräumt hatte. Güzel trat selber an und verlud den Tormann zum 0:1 (6.).
Mit teils ansehnlichem Kombinationsfußball bespielten die Gäste den engen Kunstrasen an der Finkenau. Nur fiel Kevin Pfaffs Treffer einem Abseitspfiff zum Opfer (7.) und vergeigte Tobias Zimmer im Konter den freien Hundertprozenter (10.).
Das damit ordentlich durchgeschüttelte Polonia antwortete wiederum per Freistoßdoppelchance (12.) und einem Dunajski-Rechtsschuss, den SCE-Fänger Kevin Purcz von seinem Gehäuse ablenkte (13.).
Gut was los, an der Finkenau, wo nach schöner Kombination Yannis Niels das mögliche 0:2 am Außenpfosten zerschellen sah (20.). Ärgerlich für den 22-Jährigen, dessen Kopfweiterleitung einer Güzel-Ecke aber immerhin die Vorlage für Prince Antonias dann doch endlich erzielte Verdopplung bedeutete (35.).
Polonias nun folgende Drangphase vor der Pause mit etwas Glück überstanden, stellten die „Eurofighter“ die Weichen nach dem Seitenwechsel rasch auf Auswärtssieg. Zimmers Lupfer, den ein langer Purcz-Abschlag einleitete, verfehlte zwar noch aus vollem Lauf (53.), doch kurz darauf belohnte sich Niels nachträglich – auch mit gegnerische Hilfe, dass Wojciech Fiedziuszko die Kugel nicht aus dem Sechzehner bekam – mit dem Abstauber zum 0:3 (56.).
Und auch beim 0:4 sparten die Gastgeber nicht mit Talent für unfreiwillige Komik, fetzte Schlussmann Konkel seinen Abschlag gegen den Rücken von Gegenspieler Antonia. Dass der Ball daraufhin zielstrebig ins Tor trudelte, dürfte den vorprogrammierten blauen Fleck sicher vergessen machen (61.).
Zu zweit vor der Kiste, legte Zimmer ganz altruistisch für den einschiebenden Kapitän quer (63.), wohingegen Güzel, der einst zu besseren Bezirksligazeiten – ehe es ihn unter anderem zum SV Eichede in die Regionalliga zog – im Europa-Dress auflief, das halbe Dutzend mit einem tiefen Zuspiel für Niels´ zweiten Streich ebnete (70.).
Bei drei Doppeltorschützen hatten es die Blauen schließlich belassen. Schon etwas unnötig gestattete man dem geschlagenen Gegner in der noch einmal etwas hitzigen Schlussphase Räume zur Entfaltung. Außer Marciej Rekowski, der den Flummi in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer unter die Latte prügelte (90.+2), vermochte diese aber kein Pole mehr zu nutzen. Mit Spielstärke – aber auch mit Luft nach oben – festigten die Jungs vom Rahewinkel damit den Anschluss an die Spitzengruppe. Polonia sortiert sich mit bisher nur einem Zähler aus vier Partien erstmal im untersten Viertel des Sechzehnerfeldes ein.

Tore: 0:1 Güzel (6., Strafstoßtor), 0:2 Antonia (35. Y. Niels), 0:3 Y. Niels (56.), 0:4 Antonia (61.), 0:5 Güzel (63. T. Zimmer), 0:6 Y. Niels (70. Güzel), 1:6 Rekowski (90.+2, Osinski)

gelbe Karten: P. Cuper, J. Cuper, Dunajski – Güzel

Schiedsrichter: Uwe Mossakowski (Croatia Hamburg, Note 4,5)

Zuschauer: 20





Sonntag, 22. Mai 2016

Spielbericht Hamburger Gehörlosen SV - GW Eimsbüttel III

Tran macht alles klar
Dreifachtorschütze beschert GWE III einen würdigen Saisonausstand

Während es auf manchen Plätzen noch einmal richtig um die Wurst ging, ging das Aufeinandertreffen des Gehörlosen SV mit der Drittvertretung Grün-weiß Eimsbüttels ohne tabellarische Zwänge vonstatten, was aber keineswegs zu einem minder heißen Duell am Jahnplatz führte.
So machte sich der engagierte HSGV früh in Person von Mark Wisniewski auf den Weg zum möglichen 1:0, der über einen umkurvten Jan Awulle im GWE-Kasten führte, allerdings durch das klärende Zentralmassiv von Sven Schlüter auf der Linie ein dickes Stoppschild vorfand (4.).
Nach fahrigem Beginn näherten sich auch die Gäste so langsam dem Tor von Nils Rohwedder, das zum Beispiel durch einen angeschnittenen Distanzversuch durch Trung Tran so langsam unter Beschuss geriet (9.), ehe es der quirlige Offensivmann nach einer halben Stunde besser machte. Ein langer Diagonalschlag Niels Plugowskis hatte den Torschützen punktgenau erreicht, sodass der sichere Abschluss keine Schwierigkeit darstellte.
GWE hatte die Lage jetzt, obgleich es nicht die stärkste Saisonleistung war, im Griff, brauchte aber bis tief in die zweite Halbzeit, bis wieder Tran aus günstiger Stürmerposition verdoppelte (70.). Gelangt hatte ihm dies aber noch lange nicht, durfte er sich nach einem Heber aus 25 Metern, bei dem der gegnerische Schlussmann einen Tick zu weit vor seinem Gehäuse stand, sogar noch ein drittes Mal freuen (81.). Der eingewechselte Halil Yildiz setzte sofort danach mit seinem 0:4 noch einen drauf und damit den sportlichen Schlusspunkt eines Spiels. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die unnötig eingekehrte Hektik auf dem Hartplatz, wieder gelegt. Kurz nach dem 0:2 schäumten die Gemüter nämlich hoch, als der später gelb-rot-gefährdete Tim Sielemann den eingewechselten Ricco Richert rustikal abräumte, woraufhin der junge HGSV-Akteur den Beweis dafür lieferte, dass er markante zwischenmenschliche Äußerungen nicht nur in der Gebärdensprache beherrscht. Der stets extrem liberale Alfred Bräuer (SV Osdorfer Born) sah die Angelegenheit mit dem gelben Karton als ausreichend abgegolten.
Unterm Strich brachten die Eimsbütteler damit ein durchaus erfolgreiches Halbjahr 2016 (20 Punkte aus elf Spielen) siegreich zu Ende, sodass man sich nach der insgesamt souveränen Qualifikation nächstes Jahr durchaus positiv der Aufgabe in der kommenden Kreisklasse A stellen kann, während der personell einfach zu inkonstante Gehörlosen SV als Schlusslicht mit nur sieben Zählern abschließt und neben der diesmal deutlich verfehlten Deutschen Gehörlosenmeisterschaft auch eine bessere Bilanz – dann in der Kreisklasse B – ins Visier nehmen wird.

Hamburger GSV: Rohwedder – Palgan (25. Gülcemal), Adseven, Ostrowski (57. Mamerow), Müller (80. Ostrowski) – Torgonskij (61. Palgan / 84. Buchmann) – Buchmann (25. Richert), Volkmann, Rösler, A. Sejdovic – Wisniewski, Spielertrainer: Martin Dethloff

GW Eimsbüttel III: Awulle – Plugowski, Wietstock, Kettnitz, Schlüter – Plugowski, Schütt – Dibbern, Thiele, Tran – Sielemann, eingewechselt: Yildiz, Eseigbe, Lenzen, Trainer: Stefan Fandrich

Tore: 0:1 Tran (30. Plugowski), 0:2 Tran (70.), 0:3 Tran (81.), 0:4 Yildiz (82.)

Gelbe Karten: Rösler, Richert – Sielemann, Plugowski

Schiedsrichter: Alfred Bräuer (SV Osdorfer Born, Note 5)

Zuschauer: 40

Donnerstag, 17. März 2016

Spielbericht Standard Alu - SC Nienstedten II

Starkes Alu-Comeback
Nach 0:3 – Standard Alu erkämpft sich noch einen Zähler

Auch, wenn es in diesem Match um keine Auf- und Abstiege, sondern nur um die Frage, ob Platz elf in der Kreisklasse 5 noch möglich sei, ging, machten die fünf eisernen Schlachtenbummler, die sich auf den Rängen des Jahnplatzes 2 eingefunden haben, alles richtig, sollten sie für ihre Geduld in und mit der holprigen Anfangsphase belohnt werden.
Zum Beispiel mit dem wirklich sehenswerten Führungstor für die Gäste, bei dem Andre Dasau das Leder mit dem ersten echten Torschuss aus 25 Metern sauber in den Winkel zauberte (15.) – Aufgrund der beidseitig zu Beginn sehr hohen Fehlerquote durchaus überraschend. Allerdings stellte dies auch für länger den letzten Höhepunkt dar, bis nach einer Reihe von gelben Karten (zwei für jede Seite) auch die Gastgeber einmal gut vors Tor kamen, Christian Kloses erfolgreiche Verwertung seines Doppelpasses mit Thorben Holkenbrink jedoch am wachsamen Marco Nierenz im SCS-Gehäuse scheiterte (44.), was auch Holkenbrink im eigenen Versuch (48.) widerfuhr.
Gefundenes Fressen für die freilich effektiven Jungs aus dem Quellental, für die Andre Dasau aus leicht abseitsverdächtiger Position überraschend auf 0:2 erhöhte (50.), ehe Außenspieler Mohamed Elsayed nach Zuspiel von Kapitän Tim Bozek die Sache womöglich schon vorzeitig klarmachte (51.).
Aber da machte der SCN die Rechnung ohne die Aluisten, die wiederum nur drei Minuten später etwas glücklich nach einem Missverständnis zwischen Nierenz und Bozek per Abstaubertor von Martin Knura verkürzten und daraus jede Menge Motivation zogen. So zeigte das nominelle Heimteam auf dem Ausweichplatz plötzlich eine ganz andere Haltung zum Spiel, in dem es sich gegen etwas müde wirkende West-Hamburger immer näher an einen Punktgewinn heranrobbte, wobei man bei Christian Kloses Freistoßtor, bei dem Nierenz nicht besonders glücklich aussah (70.), wieder ein Stück weiterkam.
Nachdem Nierenz zumindest einen seiner beiden Fauxpas´ mit einer tollen Flugaktion gegen einen Linksschuss Pirmin Kracks wieder gut machte (76.), war es dann wenig später aber doch geschehen, als sich Klose auf links bis zur Grundlinie durcharbeitete und von dort aus mustergültig Thorben Holkenbrinks Ausgleichstor vorbereitete – 3:3 am Jahnplatz!
Das war es aber noch nicht, hätte Holkenbrink seine starke zweite Halbzeit sogar noch mit dem Siegtreffer krönen können, doch wieder bewies Nierenz gute Flugqualitäten (87.), was auch seine Farben noch in der Verlosung für jenen Sieg hielt. Diesen hatte der aufgerückte Dennis Jahnke nach einem guten Spielzug über Sebastian Schrenke und den auffälligen Andre Dausau in der Schlussminute nochmal auf dem Fuß, Dirk Maevers im Tor der Freunde des Leichtmetalls besiegelte die Punkteteilung jedoch, indem er das Leder aus der oberen Ecke fischte.

Standard Alu: Maevers – Jäckel (46. Stelter / 58. Jäckel / 71. Stelter), Klose, Mancuso, Fey (32. Kayser) – Szillat, Krack – Stelter (23. Hofmann), Holkenbrink, Olshausen – Knura, Trainer: Christo Vassiliadis

SC Nienstedten II: Nierenz – Hubert, Jahnke, Deeg – Poth, Bozek – Elsayed (85. Schrenke), Dasau, Fentzahn (74. Wüsten) – Schrenke (55. Rovenski), Hirt (55. Däneke), Trainer: Steffen Anbergen

Tore: 0:1 Dasau (15.), 0:2 Dasau (50.), 0:3 Elsayed (51. Bozek), 1:3 Knura (54. Stelter), 2:3 Klose (70. direkter Freistoß), 3:3 Holkenbrink (83. Klose)

Gelbe Karten: Krack, Klose – Nierenz, Elsayed, Fentzahn

Schiedsrichter: Burghard Lemke (TuS Osdorf, Note 2,5)

Zuschauer
: 5

Freitag, 4. März 2016

Spielbericht Bahrenfelder SV 19 - GW Eimsbüttel III

BSVs Festival der vergebenen Chancen
GWE-Serie reißt – BSV 19 II erobert Platz zwei

Mit einem zarten Pflänzchen der Hoffnung angereist, musste die Drittvertretung Grün-weiß Eimsbüttels nach zuletzt sieben Punkten aus den letzten drei Spielen beim Spitzenteam vom BSV 19 II die erste Niederlage des Kalenderjahres 2016 hinnehmen, setzte es eine 2:5-Schlappe an der Wilhelmshöh. Dort sahen die etwa 25 Zuschauer sofort einen feldüberlegenen Favoriten und das 1:0 nach 18 Minuten, schaltete Max Schlüter im Zentrum schnell, um dem abschlussbereiten Phillipe Trovo das Futter zu geben, das der Torjäger braucht.
Bis dahin schaffte es das um defensive Sicherheit bemühte GWE, den Gegner von übertrieben großer Torgefahr abzuhalten, doch während man bei Gegentreffer Nummer eins noch zu weit weg stand, halfen die Leibchenträger (beide Teams kamen auf die schlaue Idee, in grün anzutreten) beim 2:0 sogar aktiv mit, bekam Aushilfsschlussmann Daniel März eine eher ungefährliche Güldener-Flanke nicht so richtig zu fassen, sodass der zwar etwas überraschte, aber erfolgreiche Johannes Blömer den Vorsprung aus kurzer Distanz verdoppeln konnte (29.).
Etwas überrascht war wenig später auch BSV-Fänger Dominik Büttner, als ein Plugowski-Geschoss aus der zweiten Reihe an den Pfosten klatschte und mit Ewald Schröder plötzlich ein freier Angreifer für den Nachschuss da war, die Kugel jedoch unglücklich vertändelte. „Mir war klar, dass ich, wenn ich sofort schieße, nur den Torwart treffe. Deswegen habe ich versucht, den Ball am Torwart vorbeizuspielen, habe ihn dabei aber zu weit weggeschossen – den muss ich natürlich machen – keine Frage!“, ärgerte sich der Ex-Osdorfer, dessen Team in der Folge Glück hatte, dass Henrik Güldener den Ball aus 20 Metern über das Tor bolzte (37.) und auch Trovo nach starker Altemühle/Schlüter-Vorarbeit so seine Mühe mit der Verwertung hatte (39.).
Nicht so aber Schlüter, der sich nach einem GWE-Ballverlust im Aufbauspiel genügend Zeit ließ, um das Leder gezielt in die linke obere Ecke zu befördern – 3:0!
Und es hätte noch deutlich dicker kommen können für die Eimsbütteler, doch auch in der Folge vergeigten die Gastgeber diverse Torchancen, wobei immerhin Trovo trotz leichtem Drehwurm aus einer 360 Grand-Drehung aus zentraler Position (58.) und Blömer mit einem gezielten Rechtsschuss in die lange Ecke (79.) ein zweites Mal ins Schwarze trafen.
Zwischendurch konnte aber auch das Gästeteam einmal einlochen, nutzte Sören Schütt seinen zu üppigen Raum, im Anschluss an einen Dibbern-Freistoß, zum zwischenzeitlichen 4:1 (66.), während es Daniel Ermel vorbehalten war, den 5:2-Endstand vom Punkt herzustellen (Büttner beförderte zuvor Mehmet Ünlü unnötigerweise auf den Hosenboden, 86.).
Die Bahrenfelder, dadurch vorerst auf Rang zwei vorgestoßen, siegten damit beim Comeback von Stürmerleuchtturm Sven Kruppa, der sich nach längerer Verletzung mit dem Toreschießen noch etwas schwierig tat (die Chancen waren durchaus da) glanzlos, aber dennoch insgesamt etwas zu niedrig mit 5:2, wohingegen sich die Köhnholdt-Elf in der dritten Halbzeit einmal mehr gewohnt formstark zeigte…

Bahrenfelder SV 19 II: Büttner – Nawo (46. Rudolph), Wroblewski, Schuf (59. Vasiljevic) – Machule, Nakada (63. Karacömart) – Altemühle, Trovo, Güldener – Blömer (87. Schuf), Schlüter, Trainer: Michael Köhnholdt

GW Eimsbüttel III: März (70. Sherpa) – Dibbern, Sittel (65. Nospreckel), Kummetz, Tran – Plugowski, Schütt – Thiele, Schröder (46. Eseigbe), Ermel – Ünlü, Trainer: Stefan Fandrich

Tore: 1:0 Trovo (18. Schlüter), 2:0 Blömer (29. Güldener), 3:0 Schlüter (42.), 4:0 Trovo (58. Schlüter), 4:1 Schütt (66. Dibbern), 5:1 Blömer (79. Vasiljevic), 5:2 Ermel (86. Strafstoßtor, Büttner an Ünlü)

Gelbe Karten: Machule, Trovo – Ünlü

Schiedsrichter: Detlef Kowitz (FTSV Komet Blankenese, Note 2)

Zuschauer: 25

Besonderes Vorkommnis: Da bei der Verletzung von GWE-Torhüter Daniel März kein weiterer Torsteher zur Verfügung stand, rückte Feldspieler Jeffrey Eseigbe ins Tor (69.).

Samstag, 19. Dezember 2015

Spielbericht 1. FC Eimsbüttel - SV Osdorfer Born

Ivanov-Rot entscheidet das Match
Dezimierter SV Osdorfer Born bekommt wieder Saures

Während zeitgleich auf dem Nebenplatz die dritte Herren eine 3:7-Niederlage kassierte, ist der ersten Mannschaft des 1. FC Eimsbüttel mit einem 10:1-Heimerfolg gegen den SV Osdorfer Born eine schöne Torbescherung kurz vor Weihnachten gelungen.
Gegen die West-Hamburger, die aufgrund ihrer dramatischen Personallage nur zu zehnt antraten, übernahm die Elf von Trainer Turgut Ceylan sofort das Kommando, was ihr erste gute Gelegenheiten für Zakariat Yahya (4.) und Noah Freyer (7.) einbrachte, doch verfehlten beide nur knapp. Besser machte es ersterer, als Rami Mohamad (Zitat Ceylan: „Der Junge ist ein absoluter Gewinn für uns!“) uneigennützig im Strafraum quer legte und dem 23-Jährigen so im zweiten Anlauf zum siebten Saisontor verhalf (8.). Treffer Nummer acht bereitete wenig später Osdorfer Borns Benjamin Friedl mit einem missglückten Rückpass vor – 2:0!
Nachdem Top-Torjäger Noah Freyer vom Punkt das 3:0 lieferte (21.), schienen die Gäste bereits auf dem Weg zur Kanterniederlage, doch während der FCE etwas die Geradlinigkeit vermissen ließ, konnte der Tabellendreizehnte nach einem zu kurz geklärten Friedl-Freistoß auf 3:1 verkürzen, nahm der technisch beschlagene Heinzi Kulanek zielsicher direkt (32.).
Kurz vor der Pause nahm diese gute Phase jedoch ihr jähes Ende, als OB-Torsteher Emil Ivanov den aussichtsreich vor dem Tor auftauchenden Mohamad zu Fall brachte – Strafstoß für die Gastgeber, doch damit nicht genug, verwies der hektische Gernold Mühling an Pfeife den 29-Jährigen unter berechtigten Protesten beider Seiten vorzeitig des Feldes.
Zu Unrecht, weil sich Mohamad zum Ersten mit dem Ball vom Tor weg bewegte und sich dabei zweitens noch im Zweikampf mit Patrick Busacker befand.
Vielleicht war es da ausgleichende Gerechtigkeit, dass Patrick Garbatz, der nun vom Feld ins Tor rückte, den Strafstoß abwehrte, wobei er jedoch zwei Meter vor der Linie stand…
Im zweiten Abschnitt hatte das Team in Rot allerdings einfaches Spiel gegen neun Osdorfer, die sich zwar nach Kräften wehrten, aber gegen einen immer spielfreudiger werdenden Gegner keine Chance hatten. So schraubte es das Resultat auf einen zweistelligen Heimsieg hoch, zu dem Zakariat Yahya schlussendlich mit vier Treffern die meisten beisteuerte.
Die weiteren Tore erzielten Cristian David Padilla Jimenez (55.), Rami Mohamad (58.), der eingewechselte Fernando Asprilla Ramos mit seinen ersten beiden Saisontreffern (71. & 74.), sowie noch einmal Noah Freyer (53.), wodurch der ehemalige ETVer (24 „Buden“) gemeinsam mit Philippe Trovo (BSV 19 II) auf Rang eins der Torschützenliste überwintert.
Die Resthoffnung auf eine fulminante Aufholjagt im Kampf um Rang drei bleibt also bestehen.
Dafür bräuchte man jedoch auch die Dienste von Torhüter Martin Jahnke, dem der Schiedsrichter fälschlicherweise die rote Karte des gegnerischen Fängers im Onlinesystem zuwies. Hoffentlich kann dieser Irrtum im Nachhinein bereinigt werden…

1. FC Eimsbüttel: Jahnke – Kröger, Perschel, Dittmann, Ordonez Cano (76. Dorr) – Freyer, Lorenzen – Dorr (60. Asprilla Ramos), Mohamad, Budniok (38. Padilla Jimenez) – Yahya, Trainer: Turgut Ceylan

SV Osdorfer Born: Ivanov – Garbatz, Friedl, Friedrich, Busacker – Gashi, Crapa Sanz – Kulanek, Nevjestic – Puschzian, Trainer: Marc Puschzian

Tore: 1:0 Yahya (8. Mohamad), 2:0 Yahya (18.), 3:0 Freyer (21. Foulstrafstoß, Garbatz an Budniok), 3:1 Kulanek (32. Friedl), 4:1 Freyer (53. Yahya), 5:1 Padilla Jimenez (55. Yahya), 6:1 Mohamad (58.), 7:1 Asprilla Ramos (71. Freyer), 8:1 Asprilla Ramos (74. Yahya), 9:1 Yahya (81. Kröger), 10:1 Yahya (90. Mohamad)

Rote Karte: Ivanov (45.+1 Notbremse an Mohamad)

Schiedsrichter: Gernold Mühling (SC Urania, Note 4,5: insgesamt mit einer ordentlichen Leistung durch gute Zweikampfbewertung, lag jedoch mit der roten Karte daneben (siehe Text), übersah, dass der SVOB-Schlussmann beim fälligen Strafstoß zwei Meter vor der Torlinie stand, pflegte unnötig schroffe und lange Dialoge mit den Spielern.)

Zuschauer: 7

Besondere Vorkommnisse:
- Aufgrund von Personalnot begann der SV Osdorfer Born die Partie zu zehnt.
- Da bei Emil Ivanovs Platzverweis kein Ersatztorhüter zur Verfügung stand, rückte  
  Feldspieler Patrick Garbatz ins Tor (45.+1).
- Mohamad scheitert mit Foulstrafstoß an Garbatz (45.+1).