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Sonntag, 9. November 2025

Spielbericht HEBC 1.Ü40 - Eintracht Lokstedt 1.Ü40

LFC zittert sich zum Spieltagsgewinner
Trotz HEBC-Aufholjagt: Eintracht Lokstedt ersiegt sich einen Kellervorsprung

Daheim verloren, aber trotzdem nicht ganz enttäuscht. Die Ü40 des HEBC musste sich nach der Positivserie von zuletzt sieben Zählern aus drei Partien wieder einem Konkurrenten der Oberliga 02 geschlagen geben.
Eintracht Lokstedt, ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt, war es nämlich vor allem dank einer entschlossenen ersten Halbzeit gelungen, die drei Punkte vom Reinmüller-Platz zu entführen.
Mit etwas Spätzündung ins Spiel gestartet (der Schiedsrichter war erst zwei Minuten nach der angesetzten Anstoßzeit spielfertig erschienen), schlugen die Gäste früh per ruhendem Ball zu, beziehungsweise ließen zuschlagen, als Patrick Rückert einen Turtschan-Freistoß im Sechzehner an den eigenen Innenpfosten lenkte. Verlass auf das Aluminium war dabei nicht: der Ball rutschte ins lila-weiße Netz (7.).
In der Folge ging es gewohnt engagiert zur Sache, wohin rein die rot gekleideten Lokstedter das cool vor der Kiste ins lange Eck vollendete 0:2 durch Maik Rauch setzten (13.). Perfekt hatte Rauchs Bewegung zuvor zu Turtschans Anspiel in den halblinken Raum gepasst.
Wer weiß, viele tolle Bälle dem doppelten Vorbereiter heuer noch geglückt wären, hätte er sich nicht in der dargebotenen Häufigkeit in Diskussionen und Nickligkeiten verstrickt…
Dafür servierte Kollege Catalin Anghel wundervoll mit einer butterweichen Diagonalhereingabe, die Kapitän Ingo Prüfer wiederum klassisch zum 0:3 vergoldete (28.). Es schien schon früh in Richtung Auswärtssieg entschieden zu sein.
Doch mit dem Mut, der sich bereits bei einer guten Ünlü-Konterchance vor dem Seitenwechsel andeutete (33.) und dem Glück, dass Rauch hauchdünn das 0:4 verzog (35.+2), kreierten die Eimsbütteler zu Beginn des zweiten Abschnitts eine Druckphase mit diversen Offensivstandards, um das verkürzende 1:3 jedoch aus dem Spiel heraus zu erzielen. Flanke Felipe Villalón Waldburg-Zeil, Flugkopfball Frank Jäger – geht doch (55.)!
Ein Treffer der Marke „Tor des Monats“, bei dem Villalón Waldburg-Zeil seine Direktabnahme mit links ins Dreiangel zauberte (58.), verlieh den Ramos-Schützlingen weiteren Rückenwind bei der plötzlich realistischen Aufholjagt.
Umso ärgerlicher für die Ballsportclubberer, dass auf der anderen Seite mit Oliver Barz ein ausgewiesener Torjäger von Bank gekommen war. Gerade einmal fünf Minuten auf der Koppel, nahm der 43-Jährige einen Pähler-Freistoß geschmeidig an und finalisierte via Rechtsschuss in die lange Ecke (62.).
Per Torschussflanke von Barz (63.) und Rücklagen-Versuch Turtschans (64.) näherte sich LFC daraufhin der endgültigen Vorentscheidung, die ein Strafstoßpfiff drüben aber wieder von der Agenda tilgte. Jäger hatte sich der Sache aus elf Metern erfolgreich angenommen, obwohl Frank Wulf noch mit den Fingerspitzen touchierte, sodass die Nachspielzeit noch einmal zum Sonntagmorgen-Krimi wurde.
HEBC drängte und versuchte es durch Villalón Waldburg-Zeil in Überminute vier, doch das Geschoss aus der Ferne flog einen Tick zu hoch auf sein Ziel zu. Eintracht Lokstedt blieb Sieger und damit ein großer Spieltagsgewinner im unteren Tabellensegment. Fünf Punkte liegen nun zwischen der Elf von der Döhrnstraße und Nikola Tesla auf Abstiegsplatz elf. Mit gleicher Ausgangslage reist am kommenden Wochenende der HEBC zum wiederum punktgleichen Konkurrenten nach Schenefeld.

Tore: 0:1 Rückert (7., Eigentor, Turtschan), 0:2 Rauch (13. Turtschan), 0:3 Prüfer (28. Anghel), 1:3 Jäger (55. Villalón Waldburg-Zeil), 2:3 Villalón Waldburg-Zeil (58. Almeida), 2:4 Barz (62. Pähler), 3:4 Jäger (69., Strafstoßtor)

gelbe Karten: Ünlü – Pähler

Schiedsrichter: Dr. Ahmed Sharaf (SC Victoria Hamburg)

Zuschauer: 15







Sonntag, 28. September 2025

Spielbericht FTSV Komet Blankenese 1.Ü40 - HEBC 1.Ü40

Die Null muss stehen…
Novum seit November 2024: HEBC-Senioren ohne Gegentreffer

Drei Niederlagen und ein kampfloses Pokal-Aus gegen den SC Victoria: die Saison 2025/2026 gestaltete sich für die Senioren des HEBC bis dahin freilich in Gestalt einer Erfolgsgeschichte. Entsprechend wohlwollend registrierten die Eimsbütteler den nun endlich eingefahrenen ersten Zähler der Serie.
Im herbstlichen Sonnenschein von Blankenese verdiente man sich den Punkt mit jeder Menge Kompaktheit und einer (meistens) besonnenen Attitüde gegen einen zunächst ordentlich Druck machenden Gastgeber, deren beste Gelegenheit Jascha Kelters nach Hereingabe Mihai Ghitas am Innenpfosten versiegen sah (8.).
Ansonsten bekam der Tabellenletzte den Laden ganz gut dicht, um mit zunehmender Spieldauer selber etwas mutiger nach vorne zu werden. Nach selbst herausgeholtem Ünlü-Freistoß köpfte Dennis Schümann nicht schlecht, aber auch nicht perfekt, in Richtung Komet-Gehäuse (24.).
Mit getauschten Seiten sollte sich das optische Bild nicht groß ändern. Vorsichtiges Abwarten prägte die lange zäh anzuschauende Partie.
Erst in der Schlussphase kanalisierten die Hausherren ihre Unzufriedenheit über den sparsamen Auftritt im Spielerischen zu einer echten Drangphase. Den Anfang machte Baton Morina, der nach Flanke von rechts mit links drüber zielte (68.), ehe die Kollegen Werthmann und Guhl die Pille im Strafraumchaos nicht entscheidend aufs Tor bekamen (70.). Das torlose Remis war damit manifestiert, sodass den Herren in Braun kein Sprung in die obere Tabellenhälfte gelang, während der HEBC mit dem heute coachenden Marcus Klaube (Trainer Francisco Ramos genoss unterdessen die Sonne Griechenlands) erstmalig seit dem 24.11.2024 ein Liga-Spiel ohne Gegentor erlebte. Gegner damals an gleicher Stelle: Komet Blankenese, das durch ein Tor durch Michael Glaser (18.) mit 1:0 besiegt werden konnte.

Tore: Fehlanzeige

gelbe Karten: Ghita – keine

Schiedsrichter: Uwe Meyer (SC Cosmos Wedel)

Zuschauer: 15





Sonntag, 4. Mai 2025

Spielbericht HEBC 1.Ü40 - FTSV Komet Blankenese 1.Ü40

Rechtzeitig „die Fehlerkette gefunden“
Auch ohne „frisches Blut“: HEBC-Senioren machen Oberligaverbleib klar

Gefährlich nah trudelten die HEBC-Senioren im aktuellen Saisonverlauf immer wieder am Abgrund herum, doch drei eigene Partien vor Ultimo funkt der Reinmüller Entwarnung. Der Klassenerhalt ist dank eines 3:1-Erfolgs gegen Komet Blankenese in trockenen Tüchern! „Das Traurige ist, dass es tatsächlich das Saisonziel war, seit Saisonmitte. Das Gute: Wir haben es geschafft!“, fasste Mittelfeldorganisator Nikola Jovic die Stimmungslage zusammen.
„Wir haben es heute recht souverän gespielt, für unsere Verhältnisse. Wir haben mit einem sehr ballsicheren Mittelfeld gespielt und deshalb auch große Spielanteile gehabt. Bis auf die ersten 15 Minuten, wo wir uns kurz finden mussten, haben wir die drei Punkte recht ungefährdet eingefahren.“. Innerhalb dieser Anfangsphase galt es erstmal, den erlittenen Rückstand zu verdauen, als Torsteher Sven Klein zwar gegen Christoph Förster parieren konnte, Jascha Kelters aber aus dem anschließenden Strafraumgewusel das 0:1 erzwang (7.). Auch, wenn HEBC „nach dem Tor die Fehlerkette gefunden und ohne große Unruhe behoben“ hatte, fiel es mit noch schwierig, Zusammenhängendes zu kreieren. Kleine Ungenauigkeiten und viele Fouls bremsten jeden Spielfluss, worüber auch eine eher zufällig entstandene Chance für Michael David nicht hinwegtäuschte (16.).
Die Eimsbütteler blieben allerdings dran, was sich per Standard gleich auszahlte. Mit dem Rumpf presste Michael Glaser einen Ünlü-Freistoß von links unberechenbar zum wichtigen Ausgleich in die Komet-Maschen (19.).
Das Chancenplus blieb danach zwar weiter auf Seiten der Braunen, doch der dickste Fisch sprang mit David einem Heim-Angreifer aus dem Netz, als er frei vor dem Tor am zupackenden Dirk Hartmann scheiterte (25.).
Im dritten Anlauf sollte es dann endlich etwas werden: Langer Freistoß von Frank Jäger, die Blankeneser Oliver Haye und Frank Schulz köpften sich gegenseitig an und schon war die Bahn frei für „das frühe Slapstick-Tor, direkt nach Wiederanpfiff“, das für Jovic eine klare „Schlüsselszene“ des Sonntagmorgens bedeute (36.).
Schließlich war es möglich, den Spielstand solide zu verteidigen, ehe es später gar noch besser für die Reinmüller-Elf aussah, nachdem Hartmann einen Jovic-Freistoß genau vor die wachen Füße von Metin Ünlü faustete – 3:1 (49.)!
Dass solche Führungen freilich kein Erfolgsgarant sind, erlebten die Weißen gerade in dieser Spielzeit schon häufig, doch diesmal ließ man außer einem Knaller Hayes an den Außenpfosten (70.) nichts Nennenswertes zu, um selber sogar einmal per Doppelchance für Glaser (blockiert) und Lars Nawrath (im Nachsetzen drüber) das 4:1 in den Bereich des Möglichen zu rücken (55.).
Als dann auch die fünfminütige Nachspielzeit überstanden war, setzte sich die Gewissheit durch, den Oberliga-Verbleib bereits zu Beginn der Englischen Heim-Woche mit drei Partien auf eigenem Grund in trockene Tücher gebracht zu haben.
Besonders groß fiel die Erleichterung da bei Trainer Francisco Ramos (aka @franciviral) aus. Frisch fußoperiert, musste er zuhause am Bildschirm mit seinen Genossen mitfiebern. „Man mag sich kaum ausdenken, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn er da gewesen wäre. Das wäre ein Kantersieg geworden!“, witzelte Jovic, der sich für die Zukunft „frisches Blut“ für Die Mannschaft wünscht. „Es fehlt der Nachwuchs aus der Alten Herren. Ohne diesen Nachwuchs wird es von Jahr zu Jahr schwerer. Ich glaube da nicht dran, dass sich das bessert. Also müssen Spieler ran, die ihre letzte Kraft für die Truppe geben“, so der 44-Jährige, der selber aufgrund kaputter Knie nur noch sporadisch (laut Arztmeinung gar nicht mehr) spielfähig ist.
Am kommenden Mittwoch gegen den TSV Sasel geht der Kader-Flickenteppich daher in seine nächste Runde: „Das wird erneut spannend zu sehen, wer überhaupt fit ist und erscheint. Wie jede Woche müssen wir erneut hoffen, dass wir eine Truppe zusammenkriegen. So ist es halt im Moment.“.

Tore: 0:1 Kelters (7. Förster), 1:1 Glaser (19. Ünlü), 2:1 David (36. Jäger), 3:1 Ünlü (49. Jovic)

gelbe Karten: Rein, Yildirim – keine

Schiedsrichter: Ian Atai Shokati (FC Alsterbrüder)

Zuschauer: 25



Sonntag, 16. März 2025

Spielbericht HEBC 1.Ü40 - Hamburger SV 1.Ü40

Mit Großkopfs Ansprache (?)
Wichtiger Sprung im Abstiegskampf: HEBC-Senioren schlagen den HSV

Die einzige Konstante im Saisonverlauf der HEBC-Senioren ist und bleibt die Inkonstanz. Der einzige Vorteil daran: Auf Niederlagen wie das 2:3 im Keller-Kick bei Nikola Tesla folgt meist ein (kleines) Erfolgserlebnis. Diesmal im Duell mit dem Aufsteiger HSV, gegen den man nicht auf eine große Portion Glück und spektakuläres Torwarthandwerk verzichtete.
Zunächst war die lila-weiße Welt perfekt, als Torjäger Metin Ünlü das Bällchen mit viel Gefühl aus zentraler Position rechtsoben hineinzirkelte (13.).
Zuvor hatte bereits der bewegliche Felipe Villalón Waldburg-Zeil, frei vor der Hütte, die verpasste Führung auf dem Schlappen (10.).
Der HSV regierte mit einer vergeigten Großchance (19.) und einer Halbzeit-Schlussoffensive, die Darko Simic gleich zweimal zum Abschluss beförderte. Erst bolzte der einstige TuS Holstein-Akteur eine Borges-Flanke am zweiten Pfosten in Rücklage drüber (35.), dann zielte er im Fallen genau auf den zupackenden Sven Klein (35.+2).
Dem Goalie sollten auch nach dem Seitenwechsel einige Bälle um die Ohren fliegen. Zunächst aber gab es für Klein und Co wieder Grund zum Jubeln, als Villalón Waldburg-Zeil auf Zuspiel Murat Yildiz von halblinks zum 2:0 in die lange Ecke vollendete (43.).
Von da an arbeitete der Tabellensechste mit Hochdruck am Anschlusstreffer, den Klein fliegend gegen einen Jöhnk-Kopfball (45.) und einen platzierten Freistoß durch René D´linge (58.) verhinderte – oder eher vertagte. Denn von der Strafraumgrenze aus wuchtete Stefan Schulz das Leder satt in den Knick (70.).
Fünf quälende Minuten Nachspielzeit setzte Schiedsrichter Detlef Kowitz (TSV Holm) zum Leidwesen der schwimmenden Gastgeber an. Nicht das erste würde die Reinmüller-Elf Punkte auf den letzten Metern liegen lassen. Zu allem Überfluss verlängerte sich die Extra-Zeit auch noch um zwei weitere Zeigerumdrehungen, in denen Sven Borges noch einmal abzog (Klein fing die Kugel, 90.+6) und einen allerletzten Freistoß ins Strafraumgetümmel brachte. Klein aber griff auch dieses Ding ab (70.+7) und geschafft war der große Schritt aus den Abstiegsplätzen der Senioren-Oberliga 01.
„Campeónes, Campeónes…“ schallte es also mal wieder lautstark durch die HEBC-Kabine und via Trainer und Instagram-Influencer Francisco Ramos (@francifival) in den Socialmedia-Äther. Einen Anteil daran mag man vielleicht auch der besonderen Ansprache von Jörn Großkopf vor dem Spiel zuschreiben können. Eindringlich betonte der (inzwischen Ex-)HEBCer vom alten Mannschaftsstamm und profierfahrene Trainer die Wichtigkeit eines Sieges für den unbedingt zu schaffenden Klassenerhalt.
Möglicherweise waren es aber auch einfach nur die eingangs genannten Faktoren und eine Mischung aus laufstarken Spielern wie Villalón Waldburg-Zeil und Stabilisatoren wie Michael Glaser, die an diesem Sonntagmorgen den Unterschied machten…

Tore: 1:0 Ünlü (13. Rückert), 2:0 Villalón Waldburg-Zeil (43.), 2:1 Schulz (70.)

gelbe Karten: Almeida, Yildiz, Mundt, Ünlü – keine

Schiedsrichter: Detlef Kowitz (TSV Holm, Note 2,5: führte gewohnt solide und kommunikativ durch das Match, HEBC bei Jöhnks Strafraumgrätsche einen Strafstoß zu verweigern, war vertretbar, da der HSVer vor dem Gegnerkontakt leicht den Ball spielte (33.).)

Zuschauer: 30






Sonntag, 10. November 2024

Spielbericht SC Victoria Hamburg 1. Senioren - HEBC 1. Senioren

Vom Schock nicht mehr erholt
Vickys Star-Ensemble macht´s am Ende deutlich

Kaum ein Superlativ mag der erfolgsverwöhnten Ü40 des SC Victoria gerecht werden. Meisterschaften, Pokalsiege…und in dieser Spielzeit könnte es sogar die hyperperfekte Saison werden. Nur Siege – kein Gegentor: Ein Szenario, das im sechsten Punktspiel 2024/2025 letztlich ungefährdeten Erhalt erfuhr.
Zu Gast hatte man am Sonntagmorgen die Elf des HEBC, die sich anfangs durchaus als wehrhafter Widersacher gerierte. Vicky zwar mit mehr Spielanteilen, doch die Gäste warfen sich couragiert ins Match, das auch mit etwas lila-weißem Glück über die Anfangsphase hinaus der Torlosigkeit frönte. Schlussmann Sven Klein angelte sich Asantes Flachschuss im Stile eines Magneten (6.), während eine unübersichtliche Strafraumaktion mit Stefan Siedschlags drüber gebolzten Abschluss endete (14.).
Wahrhaft professionell machte es dafür etwas später Ex-Zweitligatorschützenkönig Marius Ebbers, indem er eine Peek-Flanke erst mit dem Rumpf quasi ansog, um dann aus der Bewegung eiskalt zum 1:0 zu versenken (24.). So geht Strafraumstürmer!
HEBC blieb jedoch bei der Sache, traute sich gelegentlich nach vorne, wie bei Metin Ünlüs Versuch, der rechtsoben drüber rauschte (30.).
Effektiver ging es da auf der anderen Seite zu, als sich Vogel auf rechts durchsetzte, Ebbers in den Rückraum legte und Mateusz Peek überlegt und mit Platz links verwandelte (33.).
Ein Schock, von dem sich die Reinmüller-Kicker heuer nicht mehr erholen sollten – im Gegenteil, hatten die Hausherren nach dem Kabinengang leichtes Spiel. Zwei steile (nicht vom Abseitsverdacht befreite) Bälle durch Florian Brinkert und Timur Aslan leiteten Ebbers´ 3:0 ein (41.), woraufhin Jan Schusters 4:0 einem rasch ausgeführten Freistoß im Mittelfeld entsprang (47.). Douglas Yeboah hatte die Kugel im Glauben, der Ball sei bereits im Aus gewesen, in die Hände genommen…
Yeboah im Marsch über links abgeschüttelt, netzte der fleißige Brinkert zum 5:0 (49.), dessen Folge-Hurra Kleins Parade gegen Brinkerts Flatterball verweigerte (51.). Ebenso ärgerte sich Peek: Die Querlatte stand aus 22 Metern im Weg (60.).
Als Nutznießer einer gefälligen Kombination gelang es dem 41-Jährigen schließlich, einen abgefälschten Schuss im Bogen hineinplumpsen zu lassen (66.).
Den 7:0-Schlusspunkt setzte Kollege Vogel, der im Zusammenspiel der Kahlköpfe mit Siedschlag und Aslan noch einmal Ergebnissteigerung betrieb (70.). Vor dem Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten Eintracht Lokstedt holte man sich somit weiteres Selbstbewusstsein, während der unterlegene HEBC trotz Brötchen- und Kaffee-Dopings seines Trainers vor dem Spiel am Ende doch ordentlich abgewatscht wurde. Die Kragenweite für den Tabellensiebten sind dann doch eher Gegner, wie der nun Folgende: Das abstiegsbedrohte Team von TuRa Harksheide (9.).

Tore: 1:0 Ebbers (24. Peek), 2:0 Peek (33. Ebbers), 3:0 Ebbers (41. Aslan), 4:0 Schuster (47. Vogel), 5:0 Brinkert (49. Rädlein), 6:0 Peek (66.), 7:0 Vogel (70. Aslan)

gelbe Karten: Rädlein, Ebbers, Weiss-Brandl – keine

Schiedsrichter: Volkan Özkan (SV Groß Borstel)

Zuschauer: 30



Sonntag, 6. Oktober 2024

Spielbericht HEBC 1.Ü40 - SSD Nikola Tesla 1.Ü40

Goldenen Oktober eingeläutet
Erster Dreier! HEBC-Senioren wenden den Fehlstart ab

Nur zwei Zähler aus den ersten drei Punktspielen und das Pokal-Aus beim Bezirksligisten Dynamo Hamburg (1:2): Als vom Sonnenschein geküsst präsentierten sich die Senioren des HEBC im September 2024 nicht unbedingt.
Echter Balsam auf die geschundene Fußballer-Seele schenkte da der Oktober-Kick-Off, der zu früher Anstoßzeit um neun Uhr am Morgen der Auftakt zu 70 (plus Nachspielzeit) endlich siegreichen Minuten war.
Erstmaliger Jubel brandete gegen die je nach Personallage höchst formschwankende Elf des SSD Nikola Tesla nach neun Minuten auf, als Douglas Yeboah das perfekte Auge für Metin Ünlü bewies und dieser mit Gefühl über Goalie Radislav Sekulic lupfte.
Viel Kampf bei wenig Spiel-Ästhetik prägte fortan das Bild am Reinmüller, bis sich Tesla einmal in den Sechzehner vorarbeitete und ein blockierter Juric-Versuch zur mittelbaren Torvorlage mutierte. Zwar konnten die Gastgeber den folgenden Eckstoß zur erneuten Ecke klären, doch im nächsten Anlauf zirkelte Aleksandar Milovanovic den Ball von der Fahne aus auf den Schädel des einköpfenden Nenad Martinovic – 1:1 (22.)!
So richtig aus der Deckung kamen auch nach dem Ausgleich beide Kontrahenten nicht. Erst im zweiten Durchgang produzierten Gäste wieder einmal Erwähnenswertes, als Safet Beganovic plötzlich vor HEBC-Fänger Sven Klein auftauchte, dieser den Winkel aber geschickt verkürzte und reflexstark abwehrte (43.).
Erst ein gelungenes Ein-Mann-Pressing durch Michael Rein (Einwurf herausgeholt) leitete Substanzielles auf Seiten der Eimsbütteler ein. Schließlich entstand daraus Ünlüs Strafraumballbesitz, den Miroslav Juric mit einer folgenschweren Grätsche beendete – Strafstoß! Linksunten versenkte HEBC-Alsterspräsident Frank Jäger und der „Verein zwischen den Häusern“ lag wieder vorne (53.).
Mit viel Einsatz in einer trotzdem anhaltend zähen, weil immer wieder durch Fouls und Palaver unterbrochenen Begegnung, verteidigten die Hausherren den Vorsprung, den Sven Jantzens Durchbruch sogar auf 3:1 hätte erhöhen können (Sekulic packte fachmännisch zu, 69.), bis in die spannende Nachspielzeit. Dort bekam Yeboah die Kugel nicht aus dem Gefahrenbereich, sodass Novica Dinulovic im Fallen das Quer-Aluminium zum Ertönen brachte (70.+3). Gut für den HEBC, dass kurz darauf Finito war!

Tore: 1:0 Ünlü (9. Yeboah), 1:1 Martinovic (22. Milovanovic), 2:1 Jäger (53., Foulstrafstoß, Juric an Ünlü)

gelbe Karten: Urban, Yeboah, Ünlü – Bratic, Juric, M. Jovic

Schiedsrichter: Dennis Schulze (SV Lurup, Note 3)

Zuschauer: 20

"Paartanz" der Alterspräsidenten: Frank Jäger und Teslas Milutin Jovic.