Rote
Laterne über den Winter abgegeben
3:0
mit jugendlichem Support: SV Eidelstedt II verlässt das Tabellenende
Zweites Adventswochenende und schon am Samstag entzündete die zweite Mannschaft
des SV Eidelstedt ein neues Licht im Keller der Kreisliga 07, schickte man die
Elf vom VfL Hammonia II überraschend deutlich mit 3:0 zurück gen
Schanzenviertel.
Zugegeben; für die nur wenigen Schaulustigen bot sich bei Nasskälte ein Duell
an der Grenze des Zumutbaren. Im Wesentlichen verstanden beide Teams den
Fußball als Rückschlagspiel mit sekündlich wechselndem Ballbesitz und stets
überraschenden Handlungen im Umgang mit dem Runden. Auch die übertrieben
liberale Zweikampfbewertung des 19-jährigen Joris Mülder (SC Eilbek) verhalf
dem Kick nicht zu gesteigertem Spielfluss.
Punktuell wohltuende Ausnahmen stellten da Aktionen mit der Beteiligung des
Eidelstedters Ferdi Koc dar. Und kaum erspähte der einst in der Landesliga für
den SVE kickende Mann aus dem Zentrum seinen Kollegen Dennis Jaap aus der Tiefe
des Raumes, war dieser per Zuspiel in den Lauf im Rücken der Hammonia-Abwehr
angekommen. Goalie Henrik Priestersbach noch cool umkurvt, war der flache
Abschluss zum 1:0 nun wahrlich keine Hürde mehr (25.).
Vorne im richtigen Moment eiskalt – hinten mit dem allzeit sicheren Justin
Kapusta zwischen den Pfosten: heute sollte es der große Tag für die personell
auch etwas U19-oberligaverstärkten Gastgeber werden.
Bei Jonah Müllers Versuch von halblinks noch mit etwas Glück, dass der Ball
rechts vorbei zischte (75.), schaffte Koc als humorloser Distanzschütze ins
linke untere Eck (77.) beruhigende Fakten für den SVE, der Hammonias löchrige
Rückwärtsbewegung sogar noch mit dem dritten Hurra des Tages bestrafte (87.).
Diesmal konnten die Herren Sama, Hosseini und Jaap den Torschützen
untereinander ausmachen, sodass letzterer einsam in der Mitte den 3:0-Endstand
besiegelte.
Erst in der Nachspielzeit geriet dieser einmal kurz ins Wanken, als ein
schwacher Madougou-Rückpass den VfLer Xhulio Bejkollari die allerdings etwas
hektisch vergeigte Schussmöglichkeit schenkte (90.+2).
Durch die 0:3-Niederlage des BSV 19 bei Schanze II reichte Blau-gelb die rote
Laterne im letzten Auftritt des Jahres nach Bahrenfeld weiter. Hammonias
Vorsprung auf die Abstiegsplätze, vor allem aus dem ertragreichen Oktober (acht
Zähler in vier Punktspielen), schmilzt dagegen weiter. Nur vier Punkte sammelte
man bis dato mehr als der bislang ausschließlich daheim punktende SVE.
Tore: 1:0 Jaap (25. Koc),
2:0 Koc (77.), 3:0 Jaap (87. Hosseini)
gelbe Karten: Steen, Kuka, Boyali –
keine
Schiedsrichter: Joris Mülder (SC
Eilbek, Note 4)
Zuschauer: 15
Samstag, 6. Dezember 2025
Spielbericht SV Eidelstedt II - VfL Hammonia II
Samstag, 15. November 2025
Spielbericht Eimsbütteler TV III - VfL Hammonia II
ETV-Serie
über Backbord gerissen
Drei
frühe Gegentore als zu hohe Hypothek: ETV III verliert mal wieder
Marmor, Stein und Eisen bricht – was auch für die Serie des ETV spricht. Mit
fünf ungeschlagenen Partien boxte sich die Drittvertretung von der Bundesstraße
ins Mittelfeld der Kreisliga 7, wo es im Derby gegen die Zweite des VfL
Hammonia nun eine kleine Bruchlandung setzte.
Ein Bauchklatscher mit Anlauf, verstanden es die Herren in weiß vor allem
nicht, ihre linke Abwehrseite gescheit dicht zu bekommen. Ein Zustand, der
bereits nach fünf Minuten reichlich teuer wurde, als Außenverteidiger Pascal
Duke seine Außenbahn entlang stiefelte, um ideal für Tristan Baiers
ergrätschtes 0:1 aufzulegen (5.).
Ähnliches schafften die Gäste mit der fußläufigen Anreise nach der dreifachen
Spielzeit. Wieder raste Duke unbehelligt auf rechts entlang, woraufhin
Abdelkarim El Aidi bei Annahme und Schuss noch geblockt werden konnte. Da Baier
aber wieder genau am richtigen Fleck lauerte, war das 0:2 im Nachsetzen erköpft
(15.).
Hammonia gnadenlos effizient und es wurde noch brutaler, zog diesmal Leon von
Sobieski gezielt zentral mit rechts ab, nachdem diesmal Torben Schulte die
Vorarbeit über Steuerbord lieferte (23.).
Der ETV dagegen völlig von der Rolle, klopfte erst kurz vor der Halbzeit einmal
per Freistoß durch Gabriel Lourenco de Aquino (Duke klärte auf der Linie, 44.)
an.
Der VfL verpasste es unterdessen, mit noch höherer Führung als „nur“ mit 0:3 in
die Pause zu gehen, weil Rene Hobelmann einen erneuten Abdruck von Sobieskies
mit dem Fuß entschärft bekam (35.) und El Aidi die nicht ganz optimale
Schussposition dem Querlegen auf den umtriebigen von Sobieski vorzog (42.).
Kurze Hoffnung für die Hausherren, dass es vielleicht doch noch ein annehmbarer
Nachmittag werden könnte, streute nach einer Stunde ihr vorzeigenswertester
Angriff, den Alexander Robert aus der hintersten Reihe heraus zu Henry Sander
eröffnete, während Leo Husemann schließlich auf Zuspiel seines einstigen
Mitspielers aus dem eigenen 2007er-Jahrgang auf 1:3 verkürzte (60.).
Engagiert, aber letztlich ohne Zug zum Tor, blieb Paul Schätzels zu
unplatzierter Schuss auf VfL-Fänger Henrik Priestersbach (77.) das
gefährlichste der Gefühle.
Hammonia machte dagegen kurz vor Ende alles klar. Jonah Müllers Kurzdistanz-Kopfball
in der zweiten Welle eines Eckballs (85.) bedeutete die Vorentscheidung, die
Matti Hobbiebrunken mit seinem Flachschuss nach Ballgewinn sogar noch weiter
zum 1:5-Endstand untermauerte (90.+4).
Die zehntplatzierte Hammonia-Reserve damit also am kommenden Wochenende gegen
den SC Egenbüttel III mit der Möglichkeit, eine schwierige Hinrunde halbwegs
versöhnlich zu beenden. Der ETV möchte dagegen im Auswärtsderby bei GWE II eine
neue Positivserie starten.
Tore: 0:1 Baier (5. Duke),
0:2 Baier (15. El Aidi), 0:3 von Sobieski (23. Schulte), 1:3 Husemann (60.
Sander), 1:4 Müller (85.), 1:5 Hobbiebrunken (90.+4)
Schiedsrichter: Masud Omer
Zuschauer: 45
Mittwoch, 29. Oktober 2025
Spielbericht VfL Hammonia II - SSV Rantzau II
Den
Spielverlauf auf den Kopf gestellt
Viertelfinaleinzug
ohne Fehlschuss: SSV Rantzau II trotz den Personalsorgen
Ganze 15 Ausfälle musste das Trainergespann Bruns/Friebel/Kinastowski an der
Kommandobrücke der Rantzauer Reserve im Achtelfinale des Holsten-Pokals
kompensieren. Mit an Bord aber am Mittwochabend: die Effizienz, mit der der
Kreisliga 01-Vertreter komplett darüber hinwegtäuschte, dass vor allem in
Abschnitt eins ausschließlich die gastgebende Elf des VfL Hammonia das Spiel machte.
Das Problem der Kicker aus dem Schanzenviertel: sie trafen einfach nicht ins
Tor. Azer Askerov (6.) und Tristan Baier (43.) trafen nur den Pfosten, während
Arne Sybrandts (22.) und Henri Sticken (34.) ihre Versuche knapp am Gehäuse
vorbeizischen sahen.
Entsprechend groß die Erleichterung, als es kurz nach der Pause doch endlich
klappte. Über rechts bereitete Florian Zinda sprintschnell vor, sodass Jeremy
Murage-König am zweiten Pfosten annehmen und vollenden konnte (48.). Die
Barmstedter, die wegen Christoph Brandts Verletzung bereits früh ihren einzigen
möglichen Wechsel ziehen mussten (33.) – wie so oft bis hierhin – nicht im
Bilde.
Ausgerechnet der für Brandt hineingekommene Charles Assogba sollte den SSV
jedoch per Eckstoß auf die kaum für möglich gehaltene Siegerstraße führen.
Hammonia bekam den Ball von der Fahne nämlich nicht geklärt, was Ivan Babych
just mit dem ersten Torschuss von Blau im Spiel zum 1:1 bestrafte (51.).
Völlig auf den Kopf gestellt war das Geschehen eine knappe Viertelstunde
später, schob der per Berg-Steckpass eingesetzte Patrick Hollm eiskalt zum 1:2
ein (64.), um eine abermals schnittig getretene Assogba-Ecke noch entscheidend
für das dritte Hurra im dritten Anlauf abzufälschen (76.).
„Wir werden fickerig“, hatte Hammonias Zinda schon zwischendurch festgestellt
(66.). Die Bemühungen waren ihnen aber dennoch nicht abzusprechen. Egal, was
die Elf aus der Kreisliga 08 heute allerdings versuchte: es sollte einfach kein
zweiter Treffer gelingen!
Kurz vor dem Ende kam es sogar noch doppelt brutal. Erst holte sich Kilian
Jackst für sein Bein, das in luftiger Höhe Gegenspieler Sascha Berg eine später
im Spital mit vier Stichen zu nähende Kopfwunde zufügte, den berechtigten roten
Karton ab (88.), dann machte Joker Assogba mit seinem Zuspiel für Alexander
Hollms Trudel-Tor den Vorlagen-Hattrick in Gestalt des 1:4 perfekt (90.+1).
Die Jungs aus dem Kreis Pinneberg damit seit acht Pflichtspielen unbesiegt und
vor allem unter den letzten acht im Bewerb der zweiten Mannschaften im HFV. Ob
verdient oder nicht war nach diesem Mittwochabend kein Thema mehr.
VfL Hammonia II: Hebart –
Schulte, Hunger, Pawletta (83. Heubel), Jackst – Sybrandts, Askerov – Zinda
(83. Müller), Sticken (74. Nguyen), Murage-König (74. Singateh) – Baier,
Trainer: Leon Dobbratz & Andreas Fehrenbach
SSV Rantzau II: Ulrich – P. Hollm,
Ritter, Meyer, Vester – Brandt (33. Assogba), Thieme, Blunk – A. Hollm, Berg,
Babych, Trainer: Jan-Hendrik Bruns, Patrick Friebel & Patrick Kinastowski
Tore: 1:0 Murage-König
(48. Zinda), 1:1 Babych (51. Assogba), 1:2 P. Hollm (64. Berg), 1:3 P. Hollm
(76. Assogba), 1:4 A. Hollm (90.+1 Assogba)
rote Karte: Jackst (VfL Hamminia II,
88., grobes Foulspiel an Berg)
Schiedsrichterin: Jana Teipelke (SV
Curslack-Neuengamme)
Zuschauer: 40
Sonntag, 20. Oktober 2024
Spielbericht VfL Hammonia II - Eintracht Lokstedt III
Serie
fortgesetzt: Hammonia II unten raus
Nächstes
Kellerkind geschlagen! Klarer Heimerfolg gegen Eintracht Lokstedt III
„Abstiegskampf – nein danke“, schrieb sich die zweite Mannschaft des VfL
Hammonia offenbar auf die Fahne, die am neunten Spieltag (nur acht gesammelte
Zähler) noch eher auf Halbmast wehte. Drei Wochen später steht man tabellarisch
zwar nicht viel besser da (Rang zehn statt elf), doch drei Siege in Serie
dürften schon jetzt der Grundstein für eine entspannte Restsaison sein.
Vor allem, weil man sich mit der Drittvertretung Eintracht Lokstedts erneut
einen direkten Konkurrenten vom Leib halten konnte.
Hoch überlegen machten die Hammonen am Sonntagvormittag klar, dass heute nur
ein Heimsieg infrage kommt. Einzig die jeweils hochschnellende Fahne des
Schiedsrichterassistenten verdarb dem VfL gleich zweimal die Führung durch den
umtriebigen Mohammed Charkas (2. & 30.). Im zweiten Fall gab es jedoch
Klärungsbedarf. Wo stand Charkas bei der hohen Hereingabe? Kam der Ball vom
Gegner? Und wenn ja, wurde das Leder kontrolliert gespielt? Schiedsrichter
Rasmus Renner (Teutonia 05) kam nach längerer Unterredung mit Assistent Fabian
Kunst zum Urteil „Tor“!
Für die Gäste ein unhaltbarer Zustand. Schließlich stand Charkas tatsächlich
knapp im Abseits, als die Kugel nicht kontrolliert vom Gegner zu ihm
hingeleitet wurde.
Dass die Führung der Wasserturm-Kicker längst verdient war, vermochte aber
selbst der größte Sympathisant des LFC nicht zu bezweifeln.
Glück hatte man gar, dass Nuno Karstens Kopfball in die falsche Richtung nur
knapp nicht im Eigentor endete (42.).
Vollkommen in die Hose ging dafür der Start in Abschnitt zwei, den das nach wie
vor druckvolle Hammonia flugs mit dem 2:0 zelebrierte. Im ersten Anlauf war
Charkas noch im Eins-gegen-eins an Luca Koitka gescheitert, doch Jonas Fieseler
freute sich über den passenden Abstauber (47.).
Sofort nachgelegt, stand es direkt im Anschluss 3:0, nachdem Charkas einen
zweiten Ball im Rahmen eines ungeklärten Freistoßes rechts oben in die kurze
Ecke rummste (49.).
Die mit einigen jungen Eigengewächsen aufgestellte Homfeld-Elf war geschlagen
und half nun auch noch aktiv bei Hammonias Festtag mit. Koitkas schwachen
Flachpass ins Zentrum fing Charkas klug ab, sodass alleine vor dem Torwart
keine Schwierigkeit bestand, auf 4:0 zu stellen (61.).
Ein erneutes Debakel drohte den zuletzt noch erstmals Punkte sammelnden Gästen
(zwei Siege gegen die Reserve aus Nienstedten und Alsterbrüder III), doch mit
dem Fuß auf dem Bremspedal beschränkten sich die Herren in schwarz
weitestgehend auf Ergebnisverwaltung. Wiederum auf Einladung des Gegners
verpasste Mohamed Mahmoud Ali gegen Koitka etwas zu unentschlossen dennoch das
5:0 (81.), das der Torsteher zuvor bereits gegen Fieselers Flachschuss
verhindert hatte (80.).
Erst kurz vor Abpfiff machte es auch die verunsicherte Eintracht einmal im
fremden Territorium gefährlich, rauschte der hineingebrachte Emmanuel Turkson
nur haarscharf an einer beherzten Hereingabe von Levion Krackhardt vorbei
(89.).
So wird es schwierig, es den Serientätern vom VfL gleichzutun und die Abstiegsränge
auf mehr als nur einen Zähler auf Distanz zu halten.
Tore: 1:0 Charkas (30.),
2:0 Fieseler (47. Charkas), 3:0 Charkas (49. Mahmoud Ali), 4:0 Charkas (61.)
gelbe Karten: Fieseler – Homfeld
(Trainer), Marschall, Cabezas
Schiedsrichter: Rasmus Renner (FC
Teutonia 05)
Zuschauer: 40
Sonntag, 6. Oktober 2024
Spielbericht FC Alsterbrüder III - VfL Hammonia II
FCA
schiebt weiter (Schiri-)Frust
Sieglos-Serie
bleibt auch im zehnten Match bestehen
FC Alsterbrüder versus VfL Hammonia Teil II. Und während die Zweitvertretung
des FCA mit einem 3:2-Erfolg gegen Hammonia III wichtige Zähler im
Abstiegskampf der Kreisliga 6 sammelte, herrschte nach dem Match der Dritten die große FCA-Wut vor.
Der Groll bezog dabei nicht nur auf die letztlich herbe 0:4-Schlappe, sondern
vor allem deren Begleitumstände.
Bevor es aber zum Zerwürfnis zwischen Schiedsrichter und Heim-Elf kam, zogen 45
ereignisarme Spielminuten ins Land. Sehr zum Vorteil der als Tabellenzwölften
angereisten Reserve des VfL Hammonia, die nach nur einem Sieg aus den letzten
sieben Partien auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.
Vorsichtig frohlocken durfte sie zur Pause trotzdem, brachte ihr Jonas
Fieselers Freistoßtor aus 22 Metern die 1:0-Halbzeitführung ein (36.).
Nach jeweils einer guten Chance auf beiden Seiten übernahmen die Gastgeber
zunehmend das Kommando in einer Kontrahage der Marke Kampfspiel.
Gut für die Hammonen, dass man mit Leon Hebart einen eingeschossenen Tormann
zwischen den Stangen hatte. Behände abtauchend entschärfte der bereits am
Vormittag für die dritte Mannschaft eingesetzte Goalie Geraldo Schmidts
zentralen Versuch (65.).
Der FCA war dran, musste den Kampf gegen die drohende achte Saisonniederlage in
der Schlussphase dezimiert bestreiten. Was war passiert? Daniel Lytvynenkos
Schussversuch blockierte Hammonias Yannik Roscher nicht nur mit vollem Körper-,
sondern auch mit reichlich Armeinsatz. Der Schütze trat aus Frust in die Luft
und sah erst mehrere Momente nach Ausbruch des großen Debattierclubs am Walter-Wächter-Platz
seine zweite Verwarnung des Tages (72.). Eine schräge Entscheidung, wäre
allenfalls glatt Rot im Falle der Interpretation als angedeutetes Nachtreten plausibel
gewesen. Mit seinem Verbalverhalten hatte sich der 22-Jährige den Feldverweis
jedoch nachträglich „verdient“.
Die Alsterbrüder jetzt voll auf Zinne und trotz der ampelgefährdeten
Substitution von Alessio Nieuwenhuizen später sogar nur noch zu neunt.
Schlussmann Ömer Sebekoglu waren die Nerven durchgegangen, nachdem ihn Elvin Askerov
beim Abschlag unsportlich behinderte. Ein kleines Scharmützel entstand,
woraufhin der Tormann seinem Widersacher den Spielball hinterherwarf. Einiges
Diskussionen und zwei Unterredungen mit seinem Assistenten später entschied
sich der junge Bartu Öncan (Holsatia Elmshorn) für Doppelgelb gegen Sebekoglu
und ein gelbes Ticket per 50 Meter-frei-Haus-Lieferung gegen Askerov, der sich
weit entfernt an der Gäste-Bank versteckt hatte (82.).
Mit zwei Mann weniger und ohne gelernten Torhüter war für die Blauen natürlich
nichts mehr zu retten. Hammonia bewahrte die Geduld und markierte durch
Fieselers Doppelpack auf Steckpass des eingewechselten Mohammed Charkas das 0:2
(88.), ehe der Joker das 0:3 gleich selbst beisteuerte (90.+1). Mit einem
imposanten Winkel-Freistoß aus 35 Metern war der deutliche Auswärtstriumph für
die Herren in Schwarz perfekt (90+2.).
Und die Alsterbrüder? Diese krebsen weiter sieglos auf dem vorletzten Platz der
Kreisliga 8 herum. Nun geht es ohne die heute Verwiesenen zum Kellerduell bei der
noch gänzlich ertraglosen Equipe von Eintracht Lokstedt III.
Tore: 0:1 Fieseler (36.),
0:2 Fieseler (88. Charkas), 0:3 Charkas (90.+1), 0:4 Ali (90.+2, direkter
Freistoß)
gelbe Karten: Nieuwenhuizen –
Seidel, Askerov
gelb-rote Karten: Lytvynenko (FCA,
72., Foulspiel + Unsportlichkeit), Sebekoglu (FCA, 82., wiederholte
Unsportlichkeit)
Schiedsrichter: Bartu Öncan
(Holsatia im EMTV, Note 6: scheint den Anforderungen der Kreisliga noch nicht
gewachsen, verlor durch Regelfehler im zweiten Durchgang jeglichen Zugriff auf
das Spiel; ein berechtigter Strafstoß für Roschers Handspiel hätte Lytvynenkos
Frust-Ampel verhindert (72.), katastrophale Präsentation der persönlichen
Strafen und Undurchsichtig in der Zusammenarbeit mit seinen Assistenten)
Zuschauer: 45
Sonntag, 4. Juli 2021
Spielbericht SC Sternschanze II - VfL Hammonia II
Bayraktar macht Hammonias Derbysieg klar
Abgezockter
VfL nutzt Schanzes Auswechsel-Blues eiskalt
Ganz eindeutig mit 6:1 fegte die zweite Mannschaft die Reserve des Vfl Hammonia
im September 2020 von der Platte. Der Bezirksligist wurde seiner Favoritenrolle
gerecht und der eine Klasse tiefere Gegner trug Trauer.
Zehn Monate und einen schier ewigen „Lockdown“ später drehten die Hammonen den
Spies einfach mal um. Ein 5:2-Triumph machte das anschließende Grillen vor dem
eigenen Vereinsheim auf dem Gelände des Rivalen umso schmackhafter.
Der neutrale Beobachter musste sich doch arg wundern, wie es dazu kam.
Schließlich hatte Schanze die Angelegenheit spätestens nach Jannis Bergmanns
Führungstreffer (12.) sauber unter Kontrolle. Mehrmals war das 2:0 drin, doch
unter anderem ließ Bergmann zweimal die große Chance zur Verdopplung liegen. So
scheiterte der 23-Jährige erst im direkten Duell am beherzt zupackenden Rene
Schümann (35.), während es im nächsten aussichtsreichen Anlauf am Zielwasser
mangelte (45.).
Hammonia, bis dato hauptsächlich per Direktschuss durch Erhan Baycuman (drüber)
gefährlich geworden, freute sich Anfang der zweiten Hälfte über gegnerische
Aufbauhilfe in Form von Janek Brehms schlecht getimter Grätsche, die im
Strafraum nur eine Folge haben konnte. Hüdayi Dogu nahm den Innenpfosten mit
ins Boot und stellte vom Punkt aus auf 1:1 (52.).
Von nun an änderte sich die Richtung des Spiels komplett. Der kräftig
durchrotierte und verjüngte SCS hatte den Faden komplett verloren, was sich die
listigen „Gäste“ schnell zunutze machten.
Eingeleitet über Hakan Bitkin und Baycuman, drehte Serdar Aydin die Partie aus
der zweiten Reihe (auch er schloss dabei einen Pakt mit dem Innenpfosten) auf
1:2 (56.).
Und weiter ging die Hammonia-Party! In Spielminute 70 war es Baycuman, der im
Doppelpasse mit dem eingewechselten Lamin Saidy weiter am Ergebnis schraubte.
Ein überflüssiger Ballverlust in der Defensive setzte jedoch wieder ein
Fragezeichen hinter den VfL-Triumph. Juan Arias Galera legte quer, Finn Dröge
war zur Stelle und plötzlich schien für die letzten sechs Minuten doch noch
etwas möglich, aus Sicht von Blau-rot.
Fatih Bayraktar war aber anderer Meinung, sodass der Mann mit der Nummer zehn
per Doppelpack alles klar machte. Jeweils hatten die Weißhemden in der
Umschaltbewegung die Nase vorn. Dem von den zweiten alten Herren ausgeliehene
Paul Huesing, bei den Gegentoren stets machtlos, blieb somit nur das
Herausholen des Spielgeräts aus dem Tornetz.
Eine Tätigkeit, die Schlussmänner der „Segundo Equipo“ derzeit gut kennen, denn
auch der post-coronische Auftakt gegen die Reserve des FTSV Altenwerder ging
verloren (0:7).
Hammonia II dagegen darf sich nun erstmal wie im Derbyhimmel fühlen.
Tore: 1:0 Bergmann (12.),
1:1 Dogu (52. Strafstoßtor, Brehms an Bayraktar), 1:2 Aydin (56. Baycuman), 1:3
Baycuman (70. Saidy), 2:3 Dröge (84. Arias Galera), 2:4 Bayraktar (85. Saidy),
2:5 Bayraktar (86.)
Schiedsrichter: Kevin Bootz (TuS
Germania Schnelsen)
Zuschauer: 25
Sonntag, 1. Dezember 2019
Spielbericht SC Victoria Hamburg III - VfL Hammonia II
„Spiel oder nicht Spiel“, das war die große Frage, die
die Beteiligten im Vorfeld der angesetzten Partie am Lokstedter Steindamm
umtrieb. Nur schemenhaft war im morgendlichen Hochnebel das gegenüberliegende
Tor zu erkennen.Mit einer Spätzündung von 16 Minuten wagte das junge Schiedsrichtergespann um Robin Juppe (TuS Berne) den Ritt durch die Milchsuppe.
Am Ende eine gute Entscheidung, ging das Match, das vor allem für das abstiegsbedrohte Hammonia II nicht unwichtig daher kam, mit verbesserter Sicht und fairen Teams über die Bühne.
Die Gäste begannen als das wachere Team, agierten entschlossener in den Zweikämpfen und freuten sich nach einer Viertelstunde über die Führung, die Mamadu Buaro per Abstauber in Mittelstürmerposition besorgte. Dass es bei der zu kurzen Abwehr der vorangegangenen Liedtke-Flanke nach Handspiel roch, tat dank des schnell schaltenden Ex-Aumühlers nichts mehr zur Sache.
Jedoch mussten sich die Gäste vorwerfen lassen, ihr Momentum nicht weiter genutzt zu haben. Stattdessen tastete sich der SC Victoria nun langsam gen Hammonia-Strafraum, ohne diesen aber nennenswert zu entern. Erst ein blitzschneller Konter, aus der eigenen Innenverteidigung entstanden, hob den hier zu passiven Gegner aus den Angeln, sodass Torjäger-Routinier Jogchum Van der Zwaag eine Gröhn-Hereingabe sicher in der Mitte verwerten konnte.
Ein saurer Drops, den die Hammonen da kurz vor der Pause mit in die Halbzeit mitbekamen!
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