Gardeweg
rettet Weiß-blau
Trostlosigkeit
an der Sternschanze – verdientes Remis im Langeweiler
1:1 lautete der Endstand im Mittelfeldduell zwischen dem VfL Hammonia und
Weiß-blau 63. Eine verdiente Punkteteilung, hätte freilich keine der beiden
Mannschaften drei Punkte verdient gehabt.
Nach etwas mehr als 70 nahezu ereignislosen Spielminuten (einzig Hammonias
Mohammed Latif sorgte mit einer schönen Einzelaktion mit ordentlichem Abschluss
im Strafraum für Gefahr, 13.) waren es die Gastgeber, die ihre Arme zuerst im
Jubel hochreckten. Grund dafür war Hakan Bayraktars Verwertung eines
Bulut-Freistoßes (73.), der der emsige Offensivmann fast eine zweite
hinzugefügt hätte, doch sein ansehnliches Solo fiel der gelungenen Beinarbeit
von Weiß-blau-Fänger Kevin Adler zum Opfer. Vielleicht wäre hier auch das
Abspiel an den freien Mann in der Mitte die bessere Variante gewesen…
Und dies sollte sich noch rächen. Eine Unachtsamkeit in der Defensive
verschaffte den Gästen eine schöne Freistoßposition, die sich Dennis Gardeweg
nicht entgehen ließ. Der ruhende Ball zappelte zur Schlussminute im Netz und
das Zählbare wurde geteilt.
In unmittelbarer Nähe blieb Co-Trainer Cevdet Bayraktar nur die Zuschauerrolle.
Sein 14-minütiges Spielercomeback im Trikot des Tabellensechsten weckte
letztlich also keine Hochgefühle.
Von denen sind die Jungs aus Groß-Borstel trotz der Möglichkeit, durch Erfolge
in ihren zahlreichen Nachholspielen wieder ein wenig nach oben zu rücken, ein
ganzes Stück entfernt. Rang acht lautet die aktuelle Realität.
Tore: 1:0 H. Bayraktar
(73. Bulut), 1:1 Gardeweg (90., direkter Freistoß)
Schiedsrichter: Andreas Schallwig
(TSC Wellingsbüttel)
Zuschauer: 35
Sonntag, 25. März 2012
Spielbericht VfL Hammonia - Weiß-blau 63 Groß-Borstel
Sonntag, 30. Oktober 2011
Sonntag, 4. September 2011
Spielbericht Bahrenfelder SV 19 - Weiß-Blau 63 Groß-Borstel
Unterschiedliche
Halbzeiten
Verdientes
Remis an der Baurstraße
„Sicher, war es ein komisches Spiel; schließlich habe ich Elf Jahre bei
Weiß-blau verbracht, in denen ich alle mitgemacht habe. Da ist die
Punkteteilung fast schon das Beste“, beschrieb BSV-Coach Liborio Mazzagatti
nach dem 1:1 seiner neuen Mannschaft gegen den Ex-Club seine Gefühlswelt, wobei
die Formulierung „neue Mannschaft“ nicht recht zutreffend ist, arbeitete der
Coach mit der Mehrheit seiner Kicker bereits in Groß-Borstel zusammen.
Dementsprechend motiviert gingen beide Teams ins Spiel, doch im ersten
Abschnitt spielte im Grunde nur der BSV – ohne sich große Torchancen zu erarbeiten.
So musste ein berechtigter Strafstoßpfiff von Schiedsrichter Markus Dahms (TuS
Finkenwerder) herhalten, um das überfällige 1:0 durch einen sicheren Versuch
Tom Bartels´ herbeizubringen.
Von den juvenil aufgestellten Gästen war indes nichts zu sehen. Erst in den
letzten fünf Minuten der ersten Hälfte flackerte ein wenig Offensivgeist der
Ehlerding-Elf auf.
Nach dem Seitenwechsel sollte sich dies drastisch ändern, drückte nun Weiß-blau
den kräftemäßig angeschlagenen Widersacher in dessen eigene Hälfte, was prompt
zum schnellen Erfolg führte. Der erst 18-jährige Dennis Gardeweg nutzte einen
eröffnenden Diagonalball von Kapitän Johann Conrad aus halbrechter Position zum
1:1-Ausgleichstreffer (53.).
Die Gäste waren nun am Drücker, aber es mangelte ihnen an absoluten
Gefahrenmomenten. Einen solchen hätten sie in der 66. Minute nutzen können,
doch BSV-Keeper Dennis Dreke konnte einen abgefälschten Wedler-Freistoß gut zur
Ecke abwehren. Genau wie im direkten Duell mit Angreifer Sebastian Ottma, der
lieber den Versuch in die kurze Ecke probierte, anstatt den freien Mitspieler
in der Mitte zu bedienen. Auf der Gegenseite hätte Flügelspieler Malte
Piechottka in der Zwischenzeit das eher überraschende 2:1 für den BSV besorgen
können, seine exzellente Schusschance scheiterte jedoch an zu viel Rücklage.
Somit trennten sich der BSV 19 und Weiß-blau 63 nach zwei komplett unterschiedlichen
Halbzeiten mit einem leistungsgerechten 1:1, was auch BSV-Übungsleiter
Mazzagatti so sah: „Wir waren in der ersten Halbzeit komplett überlegen, haben
dem Gegner keine Räume gegeben und das Spielfeld auf 30 Meter begrenzt. So
wollten wir dann natürlich auch weitermachen, aber wir sind in der zweiten
Halbzeit nicht mehr so recht ins Spiel gekommen, was auch am großen
Kräfteverschleiß und der Tatsache, dass wir hier mit einer kleinen Not-Elf
spielten (sechs Akteure fehlten) lag. Ab der 75. – 80. sind wir dann aber
wieder besser reingekommen und hatten durch Malte Piechottka die große Chance
zum Siegtreffer, aber am Ende geht das 1:1 in Ordnung!, erklärte der Coach
ausführlich.
Während er mit seinem Team weiter im Mittelfeld des Klassements steht und sich
auf das Duell gegen den Tabellennachbarn HSV IV freuen darf, kommt es am Weg
beim Jäger am kommenden Sonntag zum Spitzenspiel der Kreisliga 5, wenn der
Tabellendritte den Spitzenreiter SC Persia empfängt.
Bahrenfelder SV 19: Dreke –
Bartels, D. Hardtmann, Heinsohn, J. Reisberg – Oertel, Callerame – Wakilzadah (59.
Esati), Genenncher (71. Homfeld), Piechottka – M. Hardtmann (59. Neubert),
Trainer: Liborio Mazzagatti
Weiß-blau 63 Groß-Borstel: Adler –
Duhm, Trutic, Conrad, Kavis – N. Paul, F. Paul (90.+2 Bartosewicz) – Wehner
(45. Hickmann), Wedler (86. Biro), Gardeweg – Ottma, Trainer: Olaf Ehlerding
Tore: 1:0 Bartels (36. Strafstoßtor,
Trutic an Piechottka), 1:1 Gardeweg (53. Conrad)
Schiedsrichter: Markus Dahms (TuS
Finkenwerder, Note 2)
Zuschauer: 60