Auswärts-Prügel
für den Primus
2:6
in Lokstedt: SV Rugenbergen III geht erstmalig unter
Den Tabellenführer nicht gestürzt, aber ihm die erste Niederlage zugefügt.
Leicht Überraschendes spielte sich am Samstagmittag im Sportpark zu Lokstedt
ab, wo der hiesige LFC das Duell der Drittvertretungen gegen den SV
Rugenbergen, immerhin verlustpunktfreier Spitzenreiter der Kreisklasse 09, klar
für sich zu entscheiden wusste.
Etwas verhalten hatte die ganze Angelegenheit in der Septemberhitze zwar begonnen, doch dafür hatte
sie es ab etwa einem Viertel der Spielzeit ordentlich in sich. Levion
Krackhardt verzog nach eigenem Ballgewinn im Pressing hauchdünn (22.), ehe auch
Jonah Schroeder eine von vielen SVR-Schludrigkeiten nicht zu nutzen wusste:
Pfosten (24.)!
Nach etwas mehr als einer halben Stunde schließlich die im wahrsten Sinne des
Wortes nachträgliche Bestrafung vom Punkt, scheiterte Kapitän Roman Bühring
Hernandez zwar zunächst an Schlussmann Torge Tegelhütter, doch im Nachschuss
war Benjamin Johnkes unglücklich stehengelassenes Bein gegen Tristan Trzeciok
doch noch gesühnt (32.).
Frust bei T. Tegelhütter, dem ähnliches gleich nochmal wiederfuhr. Diesmal hob
Johnke das Abseits für Justo Alfaro Castro auf. Der Goalie rettete, nur war mit
Mateo Cabezas wieder ein aufmerksamer Lokstedter zum Abstauber bereit (43.).
Eine Eigenschaft, die Finn Drews und dessen parierten Rückraum-Versuch auf der
anderen Seite fehlte (45.)…
Stattdessen besiegelten Joshua Zinnaus Körpereinsatz gegen Cabezas und
Trzecioks cooles Verladen des Tormanns den in der Höhe auch verdienten
3:0-Halbzeitstand (45.+4).
Was für ein katastrophaler Samstagmittag, dem Alessandro Cala jedoch wieder
etwas Perspektive schenkte, als sein wunderbar getretener Freistoß direkt auf
3:1 verkürzte (48.).
In dieser Phase allerdings nur ein Strohfeuer, wie nicht nur das locker über
Trzeciok und Krackhardt herausgespielte 4:1 durch Cabezas belegte (53.).
Weil der LFC in der Folge einige gute Gelegenheiten liegen ließ, konnte der
eingewechselte Laurin Kolbe dann aber plötzlich wieder in Schlagdistanz
befördern. Allein im Rücken der zu hohen Abwehr schob der Sturmtank sicher zum
4:2 ein (68.). Wäre ihm dies doch bloß noch einmal gelungen (70.)…
Doch auch die Kollegen stellten sich vor der Kiste deutlich zu hektisch an
(76.) oder scheiterten wie Finn Drews per ruhendem Ball an Paul Ehrenreich (85.)
am Anschlusstreffer.
Den Lokstedtern blieb damit die Pforte zur Vorentscheidung weit geöffnet.
Bühring Hernandez vermochte gegen den übergreifenden T. Tegelhütter noch nicht
durchzugehen (88.), Cabezas wenig später schließlich doch, schob der
Dreierpacker einen M. Meyer-Querpass aus der Nahdistanz zum 5:2 ein (90.).
Gegen den nun kapitulierenden Primus stellte Alfaro Castro in der Nachspielzeit
sogar noch auf ein saftiges 6:2 (90.+2).
Ein Stück von der Körperlichkeit einer Rudelbildung am Ende des Spiels (90.+4) und
die dennoch weiter ganz oben thronenden Bönningstedter hätten sich kein halbes
Dutzend beim neuen Tabellendritten abgeholt.
Tore: 1:0 Bühring
Hernandez (31., Strafstoßnachschuss), 2:0 Cabezas (43. Alfaro Castro), 3:0
Trzeciok (45.+4, Strafstoßtor, Zinnau an Cabezas), 3:1 Cala (48., direkter
Freistoß), 4:1 Cabezas (53. Krackhardt), 4:2 Kolbe (68. Johnke), 5:2 Cabezas
(90. M. Meyer), 6:2 Alfaro Castro (90.+2)
Schiedsrichter: Carl Meyer
(Eimsbütteler TV, Note 2,5)
Zuschauer: 15
Samstag, 20. September 2025
Spielbericht Eintracht Lokstedt III - SV Rugenbergen III
Sonntag, 9. Februar 2025
Spielbericht Holsatia im EMTV II - SV Rugenbergen III
Holle
verspielt den Traumstart
Spiel
nach vorne eingestellt: Frühes 2:0 langt nicht zum Sieg im Aufsteigerduell
Kontrahage der Neulinge zur Eröffnung des Fußballjahres 2025 der Kreisklasse 1,
doch Euphorie konnte auf beiden Seiten nicht entfacht werden.
2:2 trennten sich die Reserve Holsatia Elmshorns und die Drittvertretung des SV
Rugenbergen am Sonntagvormittag – ein Resultat, das am Ende zwar sowohl der
tabellarischen Mittelmäßigkeit, als auch dem Spielverlauf entsprach, doch vor
allem die Gastgeber hatten heuer allen Grund zum Hadern.
Schließlich waren sie es, die an der Kaltenweide mutig den Ton angaben und nach
einem Dutzend an Spielminuten bereits mit 2:0 in Front lagen.
Den Anfang machte eine Standardsituation. Von links segelte ein hoher Freistoß
ins Gefahrengebiet, wo Niklas Brandt zwar nur den Pfosten erwischte,
Aufstiegstorjäger Leon Haselbach aber genug Raum für den zentralen Nachschuss
vorfand (6.).
Verdoppelt war der Vorsprung nach der doppelten Spielzeit, als der anfangs
höchst überforderte Tim Strelow per Katastrophenpass am eigenen Sechzehner zu
Fabian Kühls freien Abschluss in die linke untere Ecke einlud (12.).
Ein äußerst dürftiger Beginn der Gäste, die mit dem nachlassenden Druck der Krückaustädter
aber zunehmend besser ins Geschehen fanden.
Spätestens mit dem ersten strukturierten Angriff über vier Stationen, endend
mit Luca Teicherts Linksschuss (vorbei), entdeckten die tabellarisch sechs
Zähler besser auf Rang sieben stehenden Bönningstedter, ihr Selbstbewusstsein
zurück.
So machte das juvenil aufgestellte Team fortan ordentlich Druck, ohne aber über
Halbchancen hinauszukommen.
Dies gelang dann schließlich gleich im Doppelpack, kurz vor der Pause.
Über rechts marschierte Finn Wieben mitsamt der Übersicht für Anastasios
Kostas, ehe der Zehn-Tore-Mann am Fünfer richtigerweise für den besser
postierten Niklas Ludwig durchlies – Anschlusstreffer (41.)!
Perfekt machte das Halbzeit-Remis Kollege Mats Von Appen, den auf halblinks
niemand so richtig bedrängen mochte (45.). Schon in der Entstehungsgeschichte,
einem Freistoß, tief in der eigenen Hälfte, schauten die Hausherren
bemerkenswert passiv zu…
Mit einer schwachen Ecken-Klärung brachte sich Holle erneut in die Bredouille,
die Ludwig im direkten Abzug jedoch nicht bestrafte (58.).
Immerhin erhöhten die Holsaten daraufhin wieder etwas das eingeschlafene Offensivengagement,
indem Ugur Ercek tief zu Kühl spielte, dieser quer für Niklas Viera Gerkens in
Top-Position auflegte, doch Schlussmann Marc Heggblum mit aller Breite zum
Tor-Verderber wurde (63.).
So richtig knisternd sollte es auf den letzten Metern dieser zähen Begegnung
allerdings nicht mehr werden. Auch, weil Schiedsrichter Habbas Hafsali
(Heidgrabener SV) ein gerne angenommenes Stoßen des Rugenbergeners Janne Guter
im Strafraum-Clash of Captains gegen Dennis Hägemann nicht für einen Gang zur
Strafstoßmarke ausreichte (90.+4).
Verdient hätte den Dreier auch keines der beiden Teams gehabt…
Tore: 1:0 Haselbach (6.
Brandt), 2:0 Kühl (12.), 2:1 Ludwig (41. Kostas), 2:2 Von Appen (45.)
gelbe Karten: Kühl – Krumm
Schiedsrichter: Habbas Hafsali
(Heidgrabener SV)
Zuschauer: 15
Samstag, 4. April 2015
Spielbericht Moorreger SV - SV Rugenbergen III
Kräftig dazu beigetragen hat dieser leidenschaftlich erkämpfte Heimsieg im
Nachholspiel gegen die Drittvertretung des SV Rugenbergen, nach dem es aber
zunächst ganz und gar nicht aussah, waren es die Gäste, die nicht nur den
optisch besseren Eindruck, sondern Ende der ersten Hälfte auch das 0:1 machten,
bediente Steven Reinhardt seinen Spielertrainer Dirk Ballandat im Rahmen eines
Konters derart passend, dass der 24-Jährige aus spitzem Winkel versenken konnte
(36.). 








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