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Mittwoch, 1. April 2026

Spielbericht FC Roland Wedel - Wedeler TSV

Doppelte Derby-Freude
TSV gewinnt das wedeler Stadt-Duell und springt an die Tabellenspitze

Volle Hütte im und um den Kunstrasenkäfig der Schulauer Straße, denn das Wedeler Stadtderby durfte man sich als Fan des Fußballs im Kreis Pinneberg freilich nicht entgehen lassen.
Der FC Roland, trotz des 1:0-Hinspielsiegs im Elbestadion in der Außenseiterrolle gegen den Tabellenführer in spe, versuchte dem Spitzenteam mit tiefer Staffelung beizukommen, was allerdings an oftmals fehlendem Zugriff im Mittelfeld scheiterte. Gut für den TSV, der nach Michel Hönkes erstem Warnschuss in die Arme des leidenschaftlich von hinten dirigierenden Aytekin Üstündag (9.) wenig später per Standard ernstmachte. Tobias Patats Freistoß von links köpfte der aufgerückte Jan Boettcher als einziger Bewohner des Obergeschosses zielgenau zum 1:0 ein (12.).
Ein TSV-Start nach Maß, dessen Ausbau durch Routinier Josep Dilber nur die Abseitsfahne von Assi Magnus Rehberg vereitelte (19.).
Erst mit der Zeit trauten sich fortan auch das Team aus dem Mittelfeld der Kreisliga 1 etwas zu. Can-Ali Dursun versuchte es einmal von halblinks, verzog jedoch ein gutes Stück (31.).
Dass es aber tatsächlich mit einem Gleichstand in die Freiluftpause (die Kabinen liegen gefühlte 20 Kilometer durch den Wald entfernt) gehen sollte, ging zum einen auf das Konto des TSVers Hendrik Ramcke, der sich mit mangelnder Orientierung in der hintersten Reihe düpieren ließ und zum anderen an Düpierer Tim Dreschniol, der sich am erfahrenen Verteidiger vorbeischlängelte und fachgerecht zum ausgelassen bejubelten 1:1 netzte (43.).
Alles wieder auf null, doch auch im zweiten Abschnitt machte der Roland insgesamt zu wenig fürs Spiel, das allerdings auch die Jungs mit den grünen Stutzen nicht so richtig in ihre Bahnen zu lenken vermochten – bis Hönke einfach mal aus 30 Metern draufhielt und die Passivität des Gegners in Gestalt des 1:2 bestrafte (62.).
Das Bemühen war der Elf von Trainer Tugay Hayran in der Folge sicherlich nicht abzusprechen, doch der TSV fand an diesem Abend nun immer mehr die besseren Lösungen im Spiel nach vorne, das allein Roland-Kicker Dilber zweimal hätte krönen können (75. & 83.). Einzig Üstündag, der Marvin Weids Distanzversuch im Nachfassen sicherte (85.) und Patats Geschoss schön per Flugparade entschärfte (90.+1), hielt das Match noch offen, während seine Vorderleute nicht (mehr) über Halbchancen hinauskamen.
Die Entscheidung zögerte der Goalie, der selbst beim 1:3 erst gegen Nico Knodt abwehrte, ehe Weid die Kugel im Nachsetzen voll reinwemmste (90.+4), letztlich aber nur heraus.
Der Wedeler TSV geht damit als punktgleicher Spitzenreiter vor dem Rissener SV ins sportlich schon am Gründonnerstag beginnende Osterwochenende – bei drei Partien weniger! Dass es nächstes Jahr kein Kreisliga-Stadtduell mehr gibt, liegt weiter voll in eigenen Händen.

Tore: 0:1 Boettcher (12. T. Patat), 1:1 Dreschniol (43.), 1:2 Hönke (62. Dilber), 1:3 Weid (90.+4, Knodt)

gelbe Karten: Bajraktari, Ayik, Dreschniol – Urban, Boettcher, Kilinc

Schiedsrichter: Jonathan Hohenegger (SV Blau-weiß 96 Schenefeld, Note 2: hatte das nie unfaire Derby jederzeit unter vollster Kontrolle)

Zuschauer: 100



Sonntag, 17. August 2025

Spielbericht TSV Sparrieshoop - FC Roland Wedel

Kreisliga-Tugenden adaptiert
Neuling TSV Sparrieshoop nimmt den Kampf an und startet siegreich

Willkommen zurück, TSV Sparrieshoop! Noch weit weg vom Bezirks- oder gar Landesliga-Glanz vergangener Tage, meldete sich der TSV nun immerhin wieder in der Kreisliga zurück. Mit Roland Wedel war es dann auch gleich ein hartes Brot, das am Rosengarten zu kauen war. Leidenschaft, Emotionen und jede Menge Härte begleiteten die Rückkehr nach dem Wiederaufstieg auf Hamburgs achthöchste Etage. Anfangs war es jedoch noch das spielerische Element, das die Heim-Elf mit einigen talentierten Eigengewächsen walten lassen konnte. Über Mika Martens´ Verlagerung nach außen, Finn Möllers Flachpass vor das Tor und Lenn Pankraz´ Treffer im zweiten Anlauf per Kopf ging es prompt auf die Siegerstraße. Drei Jugendliche wirbelten den Roland ordentlich durcheinander!
Auch in der Folge war es immer wieder das nicht immer angezogene Tempo, mit dem die Hausherren verlässlich ins letzte Drittel vorstießen. Nur die Chancenverwertung ist dabei noch nicht in der höheren Spielklasse angekommen. Beispielsweise schob Luka Hochschild die Kugel frei mit rechts am Ziel vorbei (13.).
Die Elbestädter damit weiter im Spiel, dessen Gedeih sie sich vom unentwegten Schlagen langer Bälle erhofften. Einen sportlichen Mehrwert brachte der alt-britische Ansatz jedoch nicht ein. Mit einem Rückstand musste die zunehmend mit sich selbst hadernde Auswärtsmannschaft aber dennoch nicht in die abkühlende Pause gehen. Zum einen, weil Martens (auf der Linie von Sonay Hayran geklärt, 37.), Pankraz knapp aus dem Lauf vorbei, 42.) und Möller (zu unplatziert, 45.+2) nicht auf 2:0 stellten – andererseits, weil die nun nadelstichartig vorne auftauchenden Gäste von gegnerischem Ungeschick profitierten. Bei Osman Avcis Flanke von rechts bewarb sich Ole Krupski um einen Platz im deutschen Aufgebot für die im September anstehende Volleyball-WM, sodass Avci vom Punkt auf 1:1 stellen durfte (45.+3).
Im zweiten Durchgang, den der TSV ohne seinen angeschlagenen Torsteher zu bestreiten hatte (Feldspieler Jannes Sötje übernahm die Handschuhe), ging der Spielfluss schließlich gänzlich verloren. Viele Zweikämpfe, jede Menge Gezeter und ein Schiedsrichter, der das alles nicht wirklich gut moderiert bekam. Exemplarisch dafür standen die Vorkommnisse vor der Trinkpause: Der bereits verwarnte Hochschild nietete seinen Gegenspieler im Mittelfeld amtlich von den Beinen. Anstatt den Sünder direkt vom Feld zu stellen, hörte sich der Unparteiische die Meinung von sämtlichen Gäste-Akteuren an, um dann erstmal in die Trinkpause zu gehen. Der junge Linus Plocharska (15) half seinem Gespannsleiter glücklicherweise  fachkundig auf die Sprünge: gelb-rot gegen Hochschild und ein Ticket gegen den unnötig reklamierenden Roland-Goalie (73.)!  Nicht das erste Mal, dass einer der beiden aufmerksamen Assistenten den besseren Lösungsweg vorschlug…
Dass der Neuling jedoch nicht nur Schönspielerei, sondern auch Kreisliga-Härte kann, rettete ihm in Person von Pankraz den Saisonstart. Nach eigenem Ballgewinn zerfetzte ihm Widersacher Güven Ayik fast das Trikot, doch der Oberliga-erfahrene Rückkehrer an alte Jugend-Wirkungsstätte blieb auf den Beinen und stiefelte entschlossen Richtung Siegtreffer, der am Ende frei vor Schlussmann Aytekin Üstündag nur noch Formsache war (84.).
Die Gäste waren gebrochen, doch noch einmal lag bei Mert Güngörs Freistoß, den Sötje mit Problemen über den Kasten schaufelte, der erneute Ausgleich in der Luft (89).
Am Ende aber überstand das bessere Team die wilde Schlacht mit 2:1.

TSV Sparrieshoop: Stabe (46. Sötje) – Krupski (90.+6 Roth), Schneider, Liedtke, Börger – Martens – Ahmad (61. Alsibai), Voigt (46. Bublitz), Hochschild, Möller – Pankraz, Trainer: Sebastian Schweig

Tore: 1:0 Pankraz (3. Möller), 1:1 O. Avci (45.+3, Strafstoßtor, Handspiel Krupski), 2:1 Pankraz (84.)

gelb-rote Karte: Hochschild (TSV Sparrieshoop, 73., wiederholtes Foulspiel)

Schiedsrichter: Robert Shosha (Holsatia im EMTV)

Zuschauer: 50














































Sonntag, 10. August 2014

Spielbericht HEBC II - FC Roland Wedel

An die Tabellenspitze gesiegt
Überzeugender Dreier macht Roland Wedel zum Spitzenreiter

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den SV Osdorfer Born musste der Aufsteiger HEBC II die erste Niederlage der noch jungen Saison hinnehmen, unterlag man der starken Elf des FC Roland Wedel mit 1:4. Zwei Doppelschläge waren es, die den Eimsbüttelern das Befahren der Siegerstraße verwehrten.
Den Ersten mussten sie direkt nach der Halbzeitpause über sich ergehen lassen, als man nach einem Zuspiel aus der Tiefe des Raumes plötzlich Josep Dilber vor der Kiste sah und dieser per Heber das 0:1 besorgte. Keine 60 Sekunden später Gegentreffer Nummer zwei, zirkelte Frank Unbehaun das Leder aus zentraler Position über den hier wenig gut aussehenden Schlussmann an die Unterkante der Latte. Auch ohne Torlinientechnik war sofort zu erkennen: Der war drin!
Can Groth brachte seinen Farben mit einem direkten Freistoß, den der sonst vorzügliche Marcel Börnecke nicht halten konnte, wieder in Richtung Punkte, doch 20 Minuten vor Ultimo schmälerte Alexander Winkler mit aller Willensstärke die Hoffnungen der Reinmüllerkicker, indem er aus halbrechter Position, umringt von Gegenspielern, sicher einnetzte.
Mit dem sofort folgenden 1:4 knipste Unbehaun die Lichter dann endgültig aus, was den Anwesenden eine hektische Schlussphase nicht ersparte. So führten beide Teams eine Reihe von harten Zweikämpfen, die den jungen Unparteiischen durchaus vor schwierige Entscheidungen stellten. Extrem einfach machte es ihm, beziehungsweise seinem Assistenten, Kevin Baumert, der Wedeler Kapitän Josep Dilber mit einem komplett unnötigen Nachschlagen in der Schlussminute, das zu Recht mit einem Feldverweis geahndet wurde.
Es war der einzige Wermutstropfen für die Gäste, können sich diese ansonsten für einen sehr überzeugenden Auswärtsauftritt loben lassen.
Beim Aufsteiger hadert man dagegen mit dem Spielverlauf. Wäre die Partie anders gelaufen, wenn Philipp Wöstmann nach einem Aussetzer Andrej Scherers allein vor der Kiste nicht an Börnecke gescheitert wäre (19.)? Man weiß es nicht. Fakt ist jedenfalls, dass man diese Niederlage mit einem Erfolg bei der Reserve des SV Eidelstedt wieder wettmachen kann, während der FC Roland als Spitzenreiter in das kommende Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des TSV Uetersen geht.

HEBC II: J. Meyer – Stach (52. Lausch), K. Meyer, Tara, Schnoor – Nunes Caldeira, Sancak – Groth, Asare-Kumi (73. D. Papadopoulos) - A. Avarello, Wöstmann (23. Pasagic)

FC Roland Wedel: Börnecke – Gürbüz, Scherer, Claußen, Binder (22. Mohr) – Wittich, Dilber – Macias Mora, Unbehaun – Meins (83. Steinbach), Winkler (78. Alimoglu), Trainer: Dirk Kahl

Tore: 0:1 Dilber (47. Scherer), 0:2 Unbehaun (48. Winkler), 1:2 Groth (55. direkter Freistoß), 1:3 Winkler (70. Macias Mora), 1:4 Unbehaun (71. Dilber)

Gelbe Karten: T. Avarello, Schnoor – Gürbüz, Wittich, Meins

Rote Karte: Dilber (90.
Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Leonard Aron Anton (FC Teutonia 05, Note 3)

Zuschauer: 40

Freitag, 15. Juli 2011

Spielbericht VfL Hammonia - FC Roland Wedel


Ein Freund, ein guter Freund…
Roland Wedel gewinnt Freundschaftsspiel, das seine Bezeichnung verdient hat

Seit nunmehr sieben Jahren laden sich der VfL Hammonia und der FC Roland Wedel gegenseitig zum Testkick mit anschließendem Grillfest ein, ist doch FCR-Manager Lothar Karl ein alter „Hammone“.

Auf dem grünen Kunstrasen an der Sternschanze erwischten die Gäste aus dem tiefen Westen den besseren Start ins Spiel. Nachdem Hammonia-Schlussmann Hasan Biyikli in der vierten Minute noch mit aller Routine vor Daniel Lopez klären konnte, gelang ihm dies in der 19. Minute nicht komplett, sodass Patrick Mohr in der Mitte nur noch abstauben musste.
Dem FCR gehörte das Spiel, während dem VfL nichts einfiel und so war es fast folgerichtig, dass die Karl-Elf nach gut einer halben Stunde durch Sven Müller auf 0:2 erhöhte, was allerdings auch auf eine sehr liberale Auslegung des eigenen Defensivverhaltens auf Seiten der Gastgeber zurückzuführen ist. Besonders: Die Vorarbeit leistete in diesem Falle Roland-Keeper Börnecke mit einem weiten Schlag aus der Tiefe der eigenen Platzhälfte.
Danach kam das Team um Abwehrchef Erkan Özkan endlich besser ins Spiel: Zweikämpfe wurden geführt, Abschlüsse gesucht. Und so hätte Hakan Bitkin kurz vor der Pause verkürzen müssen, doch sein Abendspaziergang in Richtung Marcel Börnecke und dessen Tor endete mit einem unglücklichen Linksschuss, vorbei am Tor.
Mit großen Erwartungen aus der Kabine gekommen, musste das Team in Rot jedoch einen gehörigen Schock überwinden. Ein wunderbarer Spielzug über die linke Seite, abgeschlossen von wiederum Sven Müller, in die kurze Ecke, markierte das 0:3.
Keine 100 Sekunden später erhielt der VfL in Person von Hakan Bitkin die große Chance zum Anschluss, denn der Unparteiische meinte, ein Foulspiel am späteren Schützen im Strafraum
erkannt zu haben. Selbstsicher trat Bitkin an, doch das Ei landete neben dem Tor – ausgleichende Gerechtigkeit, denn der Strafstoß war schlichtweg unberechtigt!
Hammonia drückte aber nun, da die Gäste langsam die Kräfte verloren. Besonders ist hierbei ein akrobatischer Versuch von Hakan Bayraktar zu erwähnen, den Marcel Börnecke jedoch sehenswert entschärfte. Zehn Minuten darauf blieb ihm dann aber nur noch die Zuschauerrolle, denn bei Bayraktars technisch anspruchsvollem Abschluss aus zentraler Position war der 25-Jährige machtlos. Hammonia witterte nun die Wende, denn von den Gästen kam nichts mehr, doch beste Einschussmöglichkeiten konnten nicht genutzt werden.
Zehn Minuten vor Ultimo sollte es jedoch noch einmal richtig spannend werden, denn der eingewechselte Nils Fellenberg nutzte einen ewig in der Luft stehenden Freistoß von Tim Geppert am zweiten Pfosten zum 2:3-Anschlusstreffer.
Trotz weiterer Bemühungen sollte es zum Ausgleich nicht mehr langen, sodass der FC Roland Wedel am Ende mit einem Sack voll Lorbeeren nach Hause reiste.
Vorher wurde aber erst noch unter guten Freunden ein wenig gefeiert…

Tore: 0:1 Mohr (19. Lopez), 0:2 Müller (31. Börnecke), 0:3 Müller (57. Winkler), 1:3 H.Bayraktar (73.),  2:3 Fellenberg (80. Geppert)

besonderes Vorkommnis: Bitkin schießt FE neben das Tor (60.).

Schiedsrichter: Helmut Sadler (Eintracht Lokstedt, Note 4)

Zuschauer: 70