Der Sieg kommt von der Bank
Dreierpack!
Joker Göremez schießt Komet zum Heimerfolg
So ganz abgehakt hat die Elf des FTSV Komet Blankenese das Thema
Kreisligaaufstieg trotz des Rückstands auf die beiden Promotionsplätze noch
nicht. Und zumindest das Punktekonto freute sich zum eigenen Start in die Restserie
2025/2026 über weiteres Futter. Gegen TuS Osdorf III waren es letztlich zwei
Knackpunkte, die das Pendel in Richtung des selbsternannten Kreisligaanwärters ausschlagen
ließen.
Zuerst wäre da die Einwechslung von Atakan Göremez zu nennen, war es der
24-Jährige, der mit seinem Hattrick jene Treffer beisteuerte, von denen zwei in
Überzahl gelungen waren, weil – Knackpunkt Nummer zwei – eine unnötige
Ampelkarte das osdorfer Aufbäumen jäh ausbremste…
In der Anfangsphase war es allerdings noch Torwart Simon Wiechmann, der Komet
beispielsweise gegen den heranflitzenden Eric Egbujuo (2.) gekonnt vor dem
frühen Rückstand bewahrt hatte.
Außer dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Osdorfers Joonas Kuhanen (10.)
geschah dann aber erstmal nicht mehr so richtig viel. Fast ein verwunderlich,
dass die beidseitig angebotenen Räume stets ungenutzt blieben – bis die
Hausherren endlich einmal nachhaltig ins Offensivdrittel vorstießen und gleich
zwei Rote die Kugel nicht entsorgt bekamen. Jonas Haselmeier freute und so
erhörte er das Betteln ums Gegentor per Rechtsschuss aus der zweiten Reihe
(33.).
Kurz darauf war dann auch Göremez mit von der Partie, deren 1:0-Pausenstand
schon beschlossene Sache schien, ehe der Joker in der Extrazeit eiskalt
verdoppelte (45.+3).
Schlechte Karten also für die jungen Gäste, die allerdings mit Engagement aus
der Kabine kamen und ihre verbesserten Spielanteile schnell durch Egbujuos Fernschusstor
in Zählbares umwandelten (52.).
Umso bitterer warf sie kurz darauf der Platzverweis für Zentrumsspieler Michel
Kalbitz in der Aufholjagd zurück. Kurz zuvor bereits verwarnt, ließ sich der
erfahrene Mann von Gegenspieler Darin Williams ordentlich provozieren und
zettelte kurzerhand eine Rudelbildung an. Williams, der hier ebenfalls den
gelben Karton kassierte, sollte später nach Foul in Strafraumnähe clevererweise
rechtzeitig ausgetauscht werden…
Mit einem Mann mehr ging die Angelegenheit für Braun nun wieder etwas einfacher
von der Hand, was spätestens durch das wichtige 3:1 spürbar wurde. Präzise
hatte Kevin Block von links auf den zweiten Pfosten geflankt, wo Göremez mit unorthodoxer
Kopfballtechnik bislang verborgene Talente offenlegte (69.).
Just mit rechts aus 18 Metern nachgelegt, war Göremez bereits der vorzeitige
Mann des Tages (70.), woran auch Peer Thomensens verkürzendes Strafstoßtor nach
Kontakt an Majd Ayoub nichts mehr änderte (72.).
Viel mehr wären bei noch folgenden Gelegenheiten noch mehr Tore für Komet möglich
gewesen. Unterm Strich ging das 4:2 jedoch auch in der Höhe klar. Mit drei
Punkten und der anschließend gemeinsam einverleibten Siegerpizza gestärkt,
wartet nun die doppelt undankbare Auswärtsaufgabe bei Tabellenführer BLS
Hamburg – am Samstag, um neun Uhr morgens…
Tore: 1:0 Haselmeier (33.), 2:0 Göremez (45.+3), 2:1 Egbujuo
(52.), 3:1 Göremez (69. K. Block), 4:1 Göremez (70. B. Block), 4:2 Thomsen
(71., Strafstoßtor)
gelb-rote Karte: Kalbitz (TuS Osdorf III, 55., Foulspiel + Rudelbildung)
Schiedsrichter: Francisco Serwas (FC St. Pauli, Note 3)
Zuschauer: 25
Sonntag, 8. März 2026
Spielbericht FTSV Komet Blankenese - TuS Osdorf III
Mittwoch, 25. November 2015
Spielbericht SC Hansa 11 III - HT 16 II
Mit
Hashemians Rat
Spätes
Standardtor macht HT 16 II glücklich
Nach dem überraschenden 3:1-Triumph über das Spitzenteam von Hamm United III
hat die dritte Mannschaft des SC Hansa 11 eine bittere Pille schlucken müssen,
unterlag man HT 16 II wie schon im Hinspiel durch ein spätes Gegentor mit 0:1.
Trotz engagierter Spielführung gelang es beiden Teams zunächst nicht wirklich, gefährlich
vor des Gegners´ Tor zu kommen – bis Hansas Jasper Voget die Kugel kurz vor der
Halbzeit dynamisch von der Grundlinie kratzte und so für Benjamin Langelage
auflegte, dessen Direktschuss doch noch im letzten Moment von HT-Kapitän Mahdi
Zavareh auf der Linie geklärt werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel sollte sich diese Chancenarmut auflösen, agierten beide
Teams nun mit hochgeklapptem Visier.
Den Anfang machte ein Rechtsschuss durch Matti Allers, am Tor vorbei, nach
einem guten Haasen-Freistoß (51.), ehe Nico Sanmann auf der anderen Seite mit
einem platzierten Distanzschuss aufwartete und Hansas Schlussmann Sebastian
Herrmann ebenso zu einer guten Tat zwang (54.), wie Hatif Celik, dessen Versuch
Herrmann nicht ganz festhalten konnte. Baran Özdemirs geschickte
Nachschusskerze wurde zur Erleichterung des Tormanns wiederum zwischen den
Pfosten abgewehrt (75.).
Doch auch die Gastgeber, bei denen außer dem verletzten Gino Osenger
(Muskelfaserriss in der linken Wade) das gesamte Gros zur Verfügung stand,
kamen dem ersten Treffer des Tages äußerst nah, als Kapitän Martin
Taschenbrecker aus 24 Metern genau den linken Pfosten traf (84.).
Zwei Minuten vor Ultimo war die Torbarriere dann aber schließlich gebrochen,
gelang es den Feldstraßenkickern nicht, eine Sanmann-Ecke anständig zu klären,
woraufhin der aufgerückte Mahdi Zavareh das Spielgerät irgendwie über den weißen
Strich piekte.
Für die letzten zwei plus fünf weitere Zeigerumdrehungen rannte die
Ruprecht-Elf noch einmal verzweifelt gegen die drohende Niederlage an –
vergeblich, blieb es am Ende beim erkämpften Auswärtssieg für die Horner, die
somit einen wichtigen und stark umjubelten Dreier im Kampf um die Qualifikation
zur kommenden Kreisklasse A landen konnten. Ob dies auch ohne die wertvollen
Tipps von Ex-Profi Vahid Hashemian, der das Team neulich beim Training
besuchte, möglich gewesen wäre?
SC Hansa 11 III: Herrmann
– Pieters, Mackeprang, Taschenbrecker, D´Onofrio (67. Wieschermann) – Allers
(81. Frey), Clasing – Voget, Langelage, Pertiller (73. Haasen) – Haasen (59.
Endler), Trainer: Andreas Ruprecht
HT 16 II: Drebold – Özdemir,
Zavareh, Celik, Agyepong – Gotthardt, Sanmann – Quaß, Mackenrott – Cankaya (28.
Mohammed-Ali), Korkmaz, Trainer: Amin Bagui
Tore: 0:1 Zavareh (88. Sanmann)
Gelbe Karten: Clasing – Sanmann
(2x), Quaß, Korkmaz (2x)
Schiedsrichter: Dimitrios Mavrias
(VSK BW Ellas, Note 5,5: mit zunehmender Spieldauer immer mehr konfuse
Entscheidungen in der Zweikampfbewertung, die mehrheitlich zu Lasten der Gäste
gingen. Verwarnte Sanmann (25. & 85.) und Korkmaz (34. & 90.+1) jeweils
zweifach, ohne sie folgerichtig des Feldes zu verweisen.)
Zuschauer: 15
Dienstag, 24. November 2015
Spielbericht FC St. Pauli IV - Inter 2000 II
St.
Pauli verspielt den Spitzenplatz
Unnötige Heimschlappe gegen Inter 2000s „Erste“
Es hätte so ein schöner Abend für St. Paulis vierte Herren werden können: Heimspiel,
Dom und die Tabellenführung in der Kreisklasse 12, lauteten die Aussichten
des Dienstagabends, doch da machte ihnen die zweite Mannschaft von Inter 2000,
gespickt mit insgesamt zehn (!) Ligaspielern, einen gehörigen Strich durch die
Rechnung.
Mit frühem Pressing gelang es den Wilhelmsburgern, die Feldstraßenkicker
zunächst gut zu Fehlern zu zwingen und somit vom eigenen Tor fern zu halten –
bis ein fälliger Eckball, getreten von Javier Poquet Villanueva, am zweiten
Pfosten den aufgerückten Christian Klamar fand, der seinem Ruf als
Kopfballungeheuer einmal mehr gerecht wurde und zur Führung einschädelte (22.).
Obwohl sich Inter auch dank der Kreisligaverstärkungen in der Folge besser
präsentierte, als es der dreizehnte Tabellenplatz vermuten ließ, kamen die
Gastgeber dem zweiten Tor sehr nah, als Poquet Villanueva mit einem tollen Solo
Gebrauch von seiner starken Technik machte, das Leder aber aus spitzem Winkel
gegen Aykut Palteki knapp vorbei setzte (32.). Auch per Freistoß ließ sich der
zunehmend stärker werdende Schlussmann vom Angreifer nicht überwinden, fischte
dieser das Geschoss des Spaniers mit einer fantastischen Flugeinlage aus dem
Winkel (39.).
Nach dem Seitenwechsel und einem Poquet Villanueva-Schuss an den linken Pfosten
(53.) wichen spielerische Elemente zunehmend einer unnötigen emotionalen Würze,
sodass hektische Zweikämpfe und wenig freundschaftliche Dialoge regierten.
Als Folge einer solchen Bekanntschaft schickte der gesprächsfreudige Detlef
Kowitz an der Pfeife den Torschützen Klamar, sowie Inters Erkan Sahin mit der
Ampelkarte vorzeitig in den Tagesruhestand, nachdem die bereits in der 54.
Minute aneinandergeraten (gelb für beide) auch acht Minuten später ihre
gegenseitige Zuneigung nicht verheimlichen wollten.
Sportliche Höhepunkte gab es dagegen kaum noch, bis der gelb-rot gefährdete
Anil Demir einmal fußballerisch von sich reden machte, ließ er sich von Kaveh
Raschidy mustergültig bedienen, um seinen zu üppigen Platz vor dem Tore ebenso
passend zu nutzen – 1:1 nach 81 Minuten!
St. Pauli wirkte geschockt, versuchte bei immer wieder einsetzendem Schneeregen
gegen den Punktverlust anzukämpfen, doch zu oft mangelte es an der nötigen
mentalen Aufgeräumtheit in der Offensive, sodass Poquet Villanuevas vergebene
Chance (ein Schüsschen direkt in die Arme des Torstehers, 83.) die größte
Annäherung an die drei wichtigen Punkte war.
Auf der anderen Seite präsentierten sich die ansonsten eher harmlosen Gäste
eiskalt gegen ein aufgerücktes Team in Braun und konterte dieses in der
Nachspielzeit gnadenlos aus. Am Ende war es Kenan Karadayi, der nach erneutem Raschidy-Zuspiel,
aus der Tiefe des Raumes, an St. Pauli-Fänger Jannick Bucholsky vorbei zog und
das leere Tor nicht verfehlte.
Die Ledig-Elf verspielte in diesem vorverlegten Match somit die Gelegenheit,
das sonstige Treiben der Liga als Tabellenführer zu beobachten, wobei sich an
der Aufstiegslage zunächst nichts geändert hat. Spitzenreiter Eintracht Fuhlsbüttel
ist ja bekanntlich nicht aufstiegsberechtigt…
FC St. Pauli IV: Bucholski
– Palme, Klamar, Niknam – Al-Joumaa (63. Hausenberg), Bars (87. Al-Joumaa) –
Petersen (46. Jäger), Moreno de la Cruz, Dridi – Poquet Villanueva,
Blindenbacher (63. Braun), Trainer: Benjamin Ledig
Inter 2000 II: A. Palteki –
Kelcikoglu (10. Kursunlu / 79. N. Palteki), Karadayi, Özcan, Sahan (46. Y.
Yilmaz) – M. Yilmaz, Raschidy – Sahin, Yasar, Catalbas – Demir, Trainer:
Enis-Erkan Tasci
Tore: 1:0 Klamar (22. Poquet
Villanueva), 1:1 Demir (81. Raschidy), 1:2 Karadayi (90.+3 Raschidy)
Gelbe Karten: Niknam – Demir, Kursunlu
Gelb-rote Karten: Klamar (62. wiederholtes
Foulspiel), Sahin (62. wiederholte Rudelbildung)
Schiedsrichter: Detlef Kowitz (FTSV
Komet Blankenese)
Zuschauer: 10
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