Auch der achte Anlauf...
Wieder
keine Punkte: Holsatia II unterliegt auch dem RSV II deutlich
Auch die durchaus ausfallumgestellte Mannschaft aus Rissen war zu stark: Holsatia Elmshorn II bleibt punktlos am
Tabellenende der Kreisklasse 09. Und obwohl man den Laden eine knappe halbe
Stunde lang ganz ordentlich dicht hielt, erhielt auch das verheerende
Torverhältnis weiteres Futter.
Dabei waren es die Jungs in Schleswig-Holsteins Landesfarben, die durch Lasse
Knoblochs Torschussflanke, von Jasper Plückhahn am langen Pfosten hauchdünn
verpasst, tatsächlich als erstes in torgefährliche Sphären vorstießen (3.).
Statt der überraschenden Führung setzte es drüben in Minute 14 das 0:1, das
Nick Stohn aus etwas zu luftiger Zentraldistanz hoch rein hob. Die vorige
Ballbesitzphase der Grünen ließ sich derweil auch ganz gut an. Ohnehin hatten
sie das aufgezwungene Geduldsspiel recht ordentlich angenommen. Mit etwas mehr
Bewegung ohne Ball wäre da sicherlich noch etwas mehr drin gewesen, als das 0:3
zur Pause, das der auffällige Lennart Scholz nach schwach verteidigter
Picchianti-Ecke (30.) und Gegenspieler Shawn Patschan ohne ABS-Bremsen bei
Scholz´ Hereingabe von der Grundlinie ins eigene Netz (43.) herausschossen.
Auch nach dem Abtrocknen in der wärmeren Kabine kannte das Match erstmal nur
eine Richtung. So machte der kantige wie dribbelstarke David Kouakou aus 18
Metern Ernst (50.), ehe Stohn im Angriffszentrum von einem feinen
Scholz-Brammer-Doppelpass und einer unglücklichen Klärung Reza Safdarys
profitierte (51.).
Noch bitterer wurde es für den Abwehrmann, als er wieder in eine Kombination von
Brammer und Scholz geriet und nun sogar als Eigentorschütze in die
Spiel-Annalen einging (65.).
Zwischendurch waren seine Farben zumindest einmal zum Ehrentreffer ins richtige
Gehäuse gekommen, drosch Knobloch einen hohen Mustafa-Freistoß in zweiter
Instanz hinein (60.). Für die überlegenen Marschwegler ein Schönheitsfehler,
der doch eigentlich tunlichst vermieden werden sollte…
Vergessen machten konnte dies auch der durchsetzungsstarke Scholz mit seinem
1:7 in die lange Ecke mitnichten (70.). Ferner lud man den Gegner mit individuellem
Fehler und Kollektiv-Schlaf bei einem Freistoß von Jasper Löw zu zwei vortrefflichen
Gelegenheiten ein. Gegen Plückhahn gab es heuer noch due vor-Linienklärung
durch Jonathan Lienhard (74.), doch weil Grün im Anschluss an Löws
Pfosten-Freistoß gleich zwei Nachschüsse zuließ, verkürzte erneut Knobloch auf
nunmehr 2:7 (84.).
Dank Stohn und dessen drittem Streich per Lupfer war der Vorsprung in Höhe eines
halben Dutzends allerdings wiederhergestellt (85.). Der vorgezogene
Schlusspunkt, weil es kurz darauf drei Kollegen nicht vermochten, ins leere Tor
einzulochen (88.)…
Gegen den Tabellenzweiten aus Waldenau sollte man sich solchen Chancenwucher
besser sparen, möchte der RSV mit dann hoffentlich verbesserter Personaldecke
auf im Idealfall vier Zähler an den Kontrahenten heranrücken.
Holsatia steht dagegen aufgrund von Spielfreiheit ein Testspiel gegen die
Freizeit-Truppe „The Destroyers“ an – bevor Spitzenreiter HR II im Norden der
Krückaustadt auf ergebnistechnische Zerstörung aus sein wird.
Tore: 0:1 Stohn (14. Kouakou), 0:2 Scholz (30. Picchianti),
0:3 Patschan (43., Eigentor, Scholz), 0:4 Kouakou (50. Stohn), 0:5 Stohn (51.
Scholz), 1:5 Knobloch (60. Mustafa), 1:6 Safdary (65., Eigentor, Scholz), 1:7
Scholz (70. Del Rosario Cedillo), 2:7 Knobloch (84. Plückhahn), 2:8 Stohn (85.
Kouakou)
gelbe Karten: Löw – keine
Schiedsrichter: Andre Haupt (SV Lieth)
Zuschauer: 15
b.b.meyer
Spiele, bei denen ich mehr oder weniger zufällig auftauche ⚽⚽⚽
Sonntag, 11. Oktober 2026
Spielbericht Holsatia im EMTV II - Rissener SV II
Sonntag, 27. September 2026
Spielbericht USC Paloma 1.C - HEBC 1.C
5:0-„Picknick-Ausflug“
Fahrige
Auswärtsleistung: HEBC-2012er trotzdem weiter fett im Titelrennen
5:0 gewonnen und doch löste die Gastspielreise des HEBC zum USC Paloma keine
nennenswerten Jubelstürme aus. „5:0-Sieg, 7 Mal Alu, 14 Ecken; das ist auf der
Habenseite und auch total okay“, resümierte Coach Nikola Jovic zuallererst das
Positive dieses „sommerlichen Sonntagabend-Picknick-Ausflugs“ zum Schlusslicht
der U15-Oberliga. Dass man diesen auch ohne die „fehlenden Passstafetten“ und „allgemeine
Intensität“ früh in erfolgreiche Bahnen lenken könne, wurde bereits in den
Anfangssequenzen augenscheinlich. Eine hohe Einleitung verlängerte der Gegner
unfreiwillig zum gestarteten Elhadji Sow, der vor dem Ziel keine Mühe hatte,
auf 0:1 zu stellen (2.).
Ein echtes Chanceninferno folgte – nur ohne weitere Erfolgserlebnisse. Gegen
Leon Kolarik löschte Jonah Hoferichter gerade noch per Rettungsgrätsche (4),
ein Azanmasso-Kopfball verfehlte (5.); Liam Dürings Freistoß wischte
USC-Torsteher Nicolas Scholten Procel zur Seite (6.).
Und da waren ja noch die eingangs erwähnten Begegnungen mit der Torumrandung.
Düring (9.), Kolarik (den Flugkopfball im Nachsetzen setzte Düring freistehend
zu hoch an, 13.), Timo Kremer (28.) und abermals Düring (29.) verhalfen der
Querstange mit ihren Abschlüssen zum TÜV-Siegel. „20 Abschlüsse“ und „80
Prozent Ballbesitz“ für die Elf in weiß, doch „Das war trotzdem nichts!“,
wetterte HEBC-Fänger Mats Hagelstein, den auch der zweite (nahezu
beschäftigungslose) Durchgang nicht milder gestimmt hatte. Immerhin hatte es in
diesem besser mit dem Toreschießen geklappt. Erheblicher Anteil daran gebührte
frischer Energie von der Bank, veredelte Leo Osing eine Sow-Vorarbeit in
Rückraumposition zum 0:2 (44.), ehe der Aufleger wenig später selber nach
Zuspiel durch den hineingekommenen Kremer auch trotz Ziehen und Zerren seines
Kontrahenten das 0:3 besorgte (50.). Wiederum als Resteverwerter – diesmal im
Durchlaufen nach Sows blockierten Schuss – schnürte auch Osing den Doppelpack
(58.).
Dabei einmal mehr chancenlos: Palomas Schlussmann, den Hagelstein und Jovic
unisono lobten: „(…) besonders der Torwart hat bestimmt sechs Mal hervorragend
reagiert“.
Noch einmal überwunden werden konnte der Torsteher sechs Minuten vor dem Ende,
als der eingewechselte Leon Jovanovic nur noch den Fuß in eine lange Ecke des
nach Aufprallschock in Hälfte eins wiedereingewechselten Düring halten zu
brauchte (64.). Noch mehr wäre trotz einer weiterhin eher uninspirierten
Vorstellung für die Eimsbütteler möglich gewesen, nur verfehlte Düring bei
seinem Chancen-Hattrick per Freistoß knapp (67.), um kurz darauf den Pfosten zu
erwischen (70.) und das Spielfinale – irgendwie passend – mit dem nächsten
(diesmal abgefälschten) Treffer ans Quergestänge zu bestreiten (70.+2).
Ein seltsam einseitiges Spiel war damit für alle Beteiligten überstanden. Für
die im Sommer überraschend aus der Landesliga nachgerückten Tauben, welche
weiterhin punktlos das Tabellenende zieren. Und für den HEBC, der nach einer
„verkürzten“ und „sehr eingeschränkten Vorbereitung“ auf dem Seitenstreifen nie
in einen echten Spielrhythmus kam.
An der Zielsetzung gibt es jedoch weiterhin nichts zu rütteln. Jovic: „Das Ziel
ist definitiv die Meisterschaft. Das ist auf jeden Fall möglich, mit diesem
Kader. Die Konkurrenz schläft aber nicht. Es gibt einige tolle Mannschaften in
dieser Liga, die das gleiche Ziel haben.“. Direkt aus dieser Kategorie kommt
der nächste Gegner, der als Tabellendritter beim Vize gastieren wird:
„Wir kennen Blankenese. Es ist eine starke Mannschaft, die lange
zusammenspielt. Es wird auf jeden Fall viel Kraft kosten. Sie spielen sehr
kompakt und reiten nach dem Aufstieg und tollem Saisonstart auf einer
Euphoriewelle. Ich kann von unserer Seite viel Einsatz und Tempofußball
versprechen. Was am Ende dabei herauskommt, werden wir sehen“, freut sich der
einstige Oberliga-Spieler auf einen ansehnlicheren Kick gegen die Hellblauen.
Tore: 0:1 Sow
(2. Düring), 0:2 Osing (44. Sow), 0:3 Sow (50. Kremer), 0:4 Osing (58. Sow),
0:5 Jovanovic (64. Düring)
gelbe Karten: Klimuk – keine
Schiedsrichter: Bodo Wilk
Zuschauer: 50
Samstag, 26. September 2026
Spielbericht SV Lieth 1. Frauen - FC Eintracht Norderstedt 1. Frauen
Zweistelligkeit
verhindert
Neun
Norderstedterinnen unterliegen SV Lieth mit 0:9
Punktlos unten drin und nur neun Leute fürs Auswärtsspiel beim Spitzenteam
zusammen; nicht wenige Teams hätten sich anstelle der im Sommer neu formierten
Frauen Eintracht Norderstedts den Ausflug in den Liether Wald erspart. Die
Garstedterinnen aber gaben sich das komplizierte Abenteuer bei den
letztjährigen Vize-Meisterinnen. Ein zweiter Nichtantritt nach der kampflosen
Niederlage bei Teutonia 10 am Vorwochenende hätte schließlich auch den
Ausschluss aus der Kreisliga 01 bedeutet.
So erduldeten sie eine mit Nachspielzeit fast 100-minütige Unterlegenheit, die
bereits früh durch Nina Wegners Linksschuss am Ergebnis abzulesen war (5.).
Eine Angriffswelle nach der anderen rollte insbesondere in der ersten halben
Stunde auf die Marineblauen zu. Und rettete sie nicht der meist korrekte
Abseitspfiff vor gegnerischer Strafraumaction, hatte selbst die
oberligaerfahrene Janne Kloth kaum noch eine Chance, das drohende Unheil zu
verhindern. Denise Depp per Abstauber (nach Fußabwehr Kloth, 13.), Jasmin
Sternberger aus 20 Metern (18.), Lillian Hauschildt im Spaziergang (24.) und
erneut Wegner aus der Nahdistanz (25.), schraubten bereits auf 5:0 hoch,
woraufhin Sternberger auf Vorarbeit der über rechts nicht zu bremsenden Merle
Baumann das halbe Dutzend vor Kloth komplettierte (31.).
Von nun an wurde es allerdings kaum noch vergnügungssteuerpflichtig für (fast)
alle Anwesenden. Die Gäste verschoben in ihren beiden Viererketten fortan etwas
näher an der eigenen Parzelle, während die munter durchgewechselten Roten ihre
Spielstärke irgendwo liegengelassen haben.
Ein quälend zäher Samstagabendkick begab sich auch nach dem Seitenwechsel am
Fuße des Butterbergs. Außenspielerin Savanna Kling und ihre Kolleginnen
verzichteten jetzt auf jeglichen Ballbesitz, indem mit Ball stets die nahe
Außenlinie anvisiert wurde – der uninspirierten SVL war derweil immerhin die
Standardsituation ein Mittel zum Abschluss.
Und kaum stand bei EN03 halbzeitübergreifend respektable 45 Zeigerumdrehungen
lang die Null, staubte Johanna Kühl einen Kopfball-Aufsetzer Mathilda Janders
ans Quer-Alu zum 7:0 ab (76.).
Plötzlich geriet das Ziel des Neulings, die Einstelligkeit ins Ziel zu retten,
doch noch arge Gefahr, zumal Hauschildt zweimal aus der Ferne punktgenau zielte
(82. & 86.). Einen letzten Versuch der Klein Nordenderinnen parierte Kloth
jedoch zur folgenlosen Ecke (90-+2). Es blieb beim 9:0, über das sich die
Unterlegenen sogar mehr freuten als die damit weiter verlustpunktfreien Spitzenreiterinnen.
Tore: 1:0 Wegner (5.), 2:0 Gepp (13. Hauschildt), 3:0
Sternberger (18. Leineweber), 4:0 Hauschildt (24. Wegner), 5:0 Wegner (25.
Baumann), 6:0 Sternberger (31. Baumann), 7:0 Kühl (76. Jander), 8:0 Hauschildt
(82.), 9:0 Hauschildt (86.)
Schiedsrichter: Parviz Tschirpke (Holsatia im EMTV, Note 3, seriöser
Auftritt, gute Quote bei den zahlreichen Abseitsentscheidungen, Gepp wäre für
ihr Nachtreten gegen Kling des Feldes zu verweisen gewesen (70.).)
Zuschauer: 30
Dienstag, 22. September 2026
Spielbericht FC Elmshorn II - SSV Rantzau III
Dreier unter Vorbehalt
Assistkönig
Atug plus drei verhelfen FCE-Reserve zum ersten Saisonsieg
Drei Niederlagen, darunter das kampflose 0:3 bei Cosmos Wedel, säumten den
bisherigen Weg der Reserve des FC Elmshorn in der Kreisklasse 08 – bis es im
Nachholer gegen die Dritte des SSV Rantzau überraschend doch endlich mit
Zählbarem klappte. Erheblicher Anteil daran war freilich höherklassig
erfahrenem Personal aus der Landesligamannschaft zuzumessen. Ein Umstand, der
in Kürze auch das Sportgericht des HFV beschäftigen wird. Aber dazu später
mehr.
Zunächst sollte der Fokus allerdings auf dem Sportlichen liegen. Und dieses hatte
mit den Hausherren den aktiveren Part. Nicht von ungefähr kam daher auch das
rasche 1:0, das Wassem Eklim als Abstauber eines zu kurz blockierten
Atug-Versuchs markierte (8.) und Denzel Rosenthal auf Zuspiel seines
Liga-Trainers das zweite FCE-Hurra herbeiführte (31.).
Vergessen war da das Fehlpassgeschenk an Jassim Brahim zum 1:1-Gewaltroller aus
der Ferne (16.), das Gregor Büchner aus Idealposition auf 1:2 hätte ausbauen
MÜSSEN (23.).
Stattdessen gerieten die Barmstedter drüben wieder ordentlich ins Schwimmen,
als nur noch Mehmet Turhals Reflex das 3:1 durch W. Eklim mehr hinauszögern als
gänzlich vereiteln konnte (34.). Vier Minuten später war nämlich Mustafa Gök
von Atug steil gen Auswärtskasten geschickt worden, um trotz Turhals Touchieren
des Balls auf den Pausenstand zu stellen (38.).
Und es kam noch dicker, als der Goalie kurz nach der Pause auf offensiven
Irrwegen wandelte, sodass ihn Rosenthal locker zum 4:1 umkurven konnte (50.).
Ganz nebenbei übrigens Torvorlage Nummer vier von Atug, der um ein Haar die
fünfte gefolgt wäre, hätte Kollege Alaa Alhussin den schönsten Spielzug des
Abends nicht mit einem etwas zu hoch angesetzten Abschluss über das Ziel
gebracht (68.).
Erst eine Viertelstunde vor Schluss – Assistkönig Atug hatte bereits Feierabend
– witterte der Tabellendritte ein wenig Morgenluft. Brahim hatte mit Vehemenz
einen Lattenkracher Sören Krögers abgestaubt und damit zur Schlussoffensive
geblasen. Außer dem jungen Torjäger wollte jedoch kein Weiß-blauer echten Zug
zum Tor aufbauen. Zwei Gelegenheiten ließ das Eigengewächs daraufhin ungenutzt
(88. & 89.), ehe Brahim in Mittelstürmermanier in der Nachspielzeit doch
noch flach auf 4:3 verkürzte (90.+2). Am Ende zu spät.
Ohne Punkte dürfte das Gastspiel von Brahim Co im Nachhinein dennoch nicht in den
Annalen stehen bleiben, verspricht der Blick aufs eingesetzte Personal der FCE-Ersten
im letzten Landesligaspiel einen Erfolg am grünen Tisch. Die Liste Preda, S.
Atug, Rosenthal und W. Eklim bricht das Reglement schließlich um eine
überzählige Person. Das Verbandsrecht soll nun richten, was mit einer insgesamt
schwachen Auswärtsleistung nicht zu holen war. Aber vielleicht erübrigt sich
dies alles ohnehin, wackelt der Saisonfortbestand der bereits einmal im Punktspiel
nicht angetretenen Krückaustädter angesichts des chronisch knappen Kaders
bedenklich. Gegen das Spitzenteam von Holsatia wird es einmal mehr darum gehen,
irgendwie Elf Leute aufs Grün zu bringen. Die SSV-Dritte hat dagegen am
spielfreien Wochenende Zeit, Post fürs Sportgericht des HFV zu formulieren…
Tore: 1:0 W. Eklim (7. S. Atug), 1:1 Brahim (16.), 2:1
Rosenthal (31. S. Atug), 3:1 Gök (38. S. Atug), 4:1 Rosenthal (50. S. Atug),
4:2 Brahim (75. Kröger), 4:3 Brahim (90.+2)
gelbe Karten: W. Eklim – Giannikas, Usso, Winter
Schiedsrichter: Reiner Röschke (Holsatia im EMTV, Note 2,5)
Zuschauer: 20
Sonntag, 20. September 2026
Spielbericht TuS Germania Schnelsen II - SC Victoria Hamburg V
Streamer offline gestellt
Vicky
V überrollt: Germania II setzt Serie fort
Da hat sich offenbar jemand gefangen! Der Start in die Kreisliga 04 war der
Reserve von Germania Schnelsen noch misslungen, doch stetig klettert TGS nun empor.
Zu spüren bekam dies am Sonntagvormittag die Fünfte des SC Victoria, die dem
geneigten Socialmedianutzer nur unter SSV Hardstuck bekannt ist.
Vom Anpfiff weg hatten die Streamer in Abwesenheit des reichweitestarken
Maximilian Stemmler so ihre Mühe, sich dem druckvollen Beginn Germanias zu
erwehren. Einen ersten Warnschuss musste Torwart Jan Zimmermann bereits nach
wenigen Sekunden über den Kasten lenken (1.). Der fällige Eckstoß brachte
daraufhin nichts ein – anders als jener in Minute 15, als Leon Sommer diesmal
die Rolle des Vorbereiters annahm und Richard Sachau den perfekten Hochball fürs
Einnicken servierte (15.).
Ein verdienter Vorsprung, der wiederum nach Ecke Sommer – diesmal durch Timo
Schaudinn – fast seine Verdopplung erfuhr. Glück für Blau, dass der Kopfstoß
leicht zu hoch geriet (16.).
Nicht weiter schlimm, denn der Gegner lud kurz darauf freundlich zum 2:0 ein,
luchste Farzan Noorzai Abwehrrecke Yoofi Auge das Leder ab, um sich auch von
Zimmermanns Foul nicht wirklich bremsen zu lassen. Sommer lief durch und
staubte ins leere Gehäuse ab (20.).
Ganz so rasant sollte es fortan nicht mehr zugehen. Germania zwar klar überlegen
und mit dem hoch aktiven Sommer als selbst Abziehender (27.) und bekannt
zielsicherer Eckenschütze (61.) hier und da auch strafraumpräsent, doch erst
als das Eigengewächs die Kugel mit grenzwertigem Einsatz gegen Mircea Diaconita
gewann, war der dritte Treffer per Zuspiel nach Außen eingeleitet. Noorzai
hatte auf rechts nämlich die Übersicht behalten, um den sträflich freien Ben
Schönrock zum 3:0 ins linke untere Eck zu bedienen (73.).
Erst, nachdem Schönrock das mögliche 4:0 unter Verfolgung daneben setzte (77.),
kreierte auch der Aufsteiger endlich einmal Gefährliches, das Modou Ndow auf
Zuspiel von Marko Mlinac aus nicht einfachem Winkel zumindest in die Nähe des
Tores steuerte (85.).
Ein Grund auf verhunzter Auftritt von Mlinac und Co, deren neunter Platz die
logische Folge ihrer sportlichen Inkonstanz ist. Die Schnelsener siegten sich
mit ihrem nunmehr vierten Dreier in Serie gar ins obere Tabellenviertel. Beste
Vorzeichen für das anstehende Derby gegen die kriselnde Dritte des
Niendorfer TSV!
Tore: 1:0 Sachau (15. Sommer), 2:0 Sommer (20. Noorzai), 3:0
Schönrock (73. Noorzai)
gelbe Karten: Noorzai, Hellweg – Mlinac, Ndow, Peitz, Diaconita
Schiedsrichter: Georgios Georgotas (Note 2)
Zuschauer: 50
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