Dienstag, 31. März 2026

Spielbericht TuS Appen 1. Frauen vs GW Eimsbüttel 1. Frauen

Landesliga quasi gesichert
3:1 im Nachholspiel: TuS Appens Frauen können mit dem Klassenerhalt planen

Nüchtern betrachtet, scheint der Landesligaverbleib für die Frauen des TuS Appen bereits erreichte Sache, doch für die rechnerische Sicherheit muss am Almtweg noch ein kleines bisschen was passieren.
Eine echte Hilfe war dabei auf jeden Fall das Nachholspiel vom 18. Spieltag, das am späten Dienstagabend die wohl vorentscheidenden drei Zähler auf das Punktekonto des dienstältesten Teams der Landesliga (achte Serie in Folge) spülte.
Leichte Vorteile vermochte der neutrale Beobachter zunächst sogar bei den Gästen aus Hamburg-Eimsbüttel zu vernehmen, doch während die Damen von der Pinnau hinten mit etwas Glück und fehlender GWE-Präzision (Finja Ranft, 11.) schadlos blieben, stach drüben Inci Cav plötzlich in den Rücken der Gäste-Deckung, um ihren Heber passend über Torfrau Yara Kappes ins Tor zu setzen (21.).
Grün-weiß, das heute ganz in schwarz aufgelaufen war, reagierte mit einer guten Schusschance für die steilt geschickte Jasmin Küber (27.), während die beste Gelegenheit vor der Pause noch einmal der Heim-Elf gehörte. „Pfosten!“ hieß es nämlich, als Melanie Hagen abgefälscht von halbrechts ihr Glück probierte (29.).
Erneut gejubelt werden durfte dafür kurz nach dem Seitenwechsel, weil GWE in der halbherzigen Rückwärtsbewegung zu viel Luft ranließ, um Nele Mohrs Versuch zu verhindern. Kappes wehrte zwar in erster Instanz nach vorne ab, nur blieb Hanna Gehlhaar auf Sendung und staubte zum 2:0 ab (48.).
Für die letztes Jahr aus der Oberliga abgestiegenen Eimsbüttelerinnen das klare Signal zum erhöhten Offensivengagement, das Silvana Jova an den Pfosten und Michelle Linning im direkten Nachsetzen drüber (55.) just mit Leben füllten.
Weitere Gelegenheiten versiebte die Elf vom Tiefenstaaken in der Folge, bis es zehn Minuten vor Ultimo doch endlich klappen sollte. Diesmal bewies Maren Wolf bei einer Linning-Ecke im Fünfer echte Kopfballungeheuer-Qualitäten und verkürzte so aus der Luft auf nur noch 2:1 (80.).
Sollte sich der Ritt in die Provinz etwa doch noch lohnen? Nein, machte Gehlhaar mit ihrem beherzten Lauf über rechts und dem passenden Abschluss zum 3:1 alles klar (90.+1).
Die Punkte blieben im Kreis Pinneberg, wo bei 13 Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz von einem weiteren Jahr Frauenfußball auf Landesliga-Ebene ausgegangen werden darf. Ebenso im Nordwesten Eimsbüttels, steckt das punktgleiche GWE ebenso in der Mitte des Klassements.

Tore: 1:0 Cav (21.), 2:0 Gehlhaar (47.), 2:1 Wolf (80.), 3:1 Gehlhaar (90.+1)

gelbe Karten: keine – Gurkasch

Schiedsrichter: Tim Inselmann (SV Hörnerkirchen)

Zuschauer: 27

Sonntag, 29. März 2026

Spielbericht VfL Pinneberg - TV Haseldorf

Holzapfel senkt den Blutdruck
Erster Sieg in 2026! VfL Pinneberg weist den TV Haseldorf in die Schranken

Insbesondere mit wichtigen Heimsiegen boxte sich Aufsteiger TV Haseldorf zuletzt amtlich aus der Abstiegszone. Bezirksliga 01-Spieltag Nummer 24 schob den Neuling aus der Marsch jedoch wieder zurück unter den Strich.
Die Punktgewinne der Konkurrenz vom HSV IV (1:1 gegen den Duvenstedter SV) und aus Niendorf (5:3 gegen Blau-weiß 96) wusste man am Sonntagnachmittag in Pinneberg nämlich nicht mit Zählbarem zu kontern.
Dabei war man heuer mit gar nicht mal so schlechtem Kader zum in 2026 noch sieglosen VfL gereist.
Um den rot-gelben Optimismus war es heuer allerdings schnell geschehen, als der Pinneberger Tyler Brose Noah Lüchau robust im Strafraum abkochte und sicher zum frühen 1:0 einnetzte (9.).
Wasser auf die Mühlen des überlegenen Mittelfeldteams, das TVH-Goalie Niklas Grote in der Folge gehörig auf Trab hielt (12. & 21.), ehe 21-Tore-Mann Niklas Bargob den Kasten bei einem der vielen tiefen VfL-Läufen verfehlte (25.). So auch kurz darauf in abgefälschter Manier (27.). Beim fälligen Eckstoß zum Kopfball gekommen (Block von Grote), führte ein ungeschickter Strafraumzweikampf zu Bargobs Königschance vom Punkt. Doch kläglich scheiterte der Kapitän am starken Gäste-Fänger.
Für Bargob und Co ein kleiner Knackpunkt, schwammen sich nun auch die Appelplücker vorsichtig frei.
Louis Bevers flankte hinter das Tor (41.) – Phil Mohrdieck erwischte seinen Kopfball nicht optimal (41.). Man musste es schon gut meinen, mit den Schloßpark-Kickern, um den bemühten, aber arg limitierten Auftritt des Neulings positiv zu bewerten.
Die beste Gelegenheit des Abstiegskandidaten „vergab“ mit Berat Alija tatsächlich ein Pinneberger, als dieser Tormann Philipp Niedermeier mit einem Rückpass überrumpelte, die Scharte per finaler Rettungsgrätsche allerdings selbst wieder auswetzte (53.).
Wohltuende Blutdrucksenkung verschaffte da drüben Tjark Holzapfels frei vollendetes 2:0 (56.), mit dem die Hausherren im Exil an der Raa (Heimat des SC Pinneberg) das Geschehen wieder spürbar an sich rissen.
Weil Brose etwas peinlich drüber zielte (68.) und auch eine erneute Doppelchance nach Ecke ungenutzt blieb (78.), flammte beim Kellerkind noch ein wenig Hoffnung auf den Anschlusstreffer auf. Doch weil die eingewechselten Timo Kaland (80.) und Joris Lüchau (86.) ihre Kopfstöße nicht perfekt setzen konnten und Niedermeier Florian Möhles Freistoß abtauchend zur Ecke parierte (82.), blieb es beim ersten gegentorlosen Erfolg des neuen Tabellensechsten seit dem kampflosen 3:0 gegen HSV IV im Dezember 2025.
Der TV Haseldorf kann von diesen Tabellenregionen nur träumen, geht es nun als 14. ins Osterwochenende, das mit den Gastspielreisen nach Schenefeld und Elmshorn zwei ungeliebte Auswärtspartien beinhaltet.

TV Haseldorf: Grote – N. Lüchau, Oßenbrüggen (72. Kaland), Pieper, Franke – Nickels (66. Jedamski), Möhle (46. J. Lüchau), Mohrdieck, Bevers – Rose, Lienau (66. Fülscher), Trainer: Marvin Biermans (i.V.)

Tore: 1:0 Brose (9. Holzapfel), 2:0 Holzapfel (56. Bargob)

gelbe Karten: Bargob, Schulze – Rose, Pieper

Schiedsrichter: Thorsten Kaisen (SC Poppenbüttel, Note 2)

Zuschauer: 50

besonderes Vorkommnis: Bargob scheitert mit Foulstrafstoß an Grote (28.).


















Samstag, 28. März 2026

Spielbericht SVG Pönitz - TSV Flintbek

Vom Regenschauer losgelöst
Spitzenreiter SVG Pönitz kontert dem flintbeker Aufmucken  

Mit dem letzten Aufgebot reiste das Mittelfeldteam des TSV Flintbek am Samstagnachmittag zum Primus der Verbandsliga Ost nach Pönitz. Und obwohl der Auftritt unterm Strich recht glimpflich verlief, gab es für die Roten letztlich deutlich nichts zu holen.
Vom Anpfiff weg hatten die Heimstarken Pönitzer, die einzig beim 3:3 gegen die Probsteier SG am vergangenen Dienstag Punkte im heimischen Sportpark ließen, den Laden im Griff, schalteten zahlreiche Angriffe in die Richtung von TSV-Fänger Tjark Klarmann, der nach eigenem Fehlabspiel einen Ebeling-Versuch gerade noch an die Latte gefingert bekam (13.) und gegen Kapitän Justin Toth das Bein ausgefahren bekam (27.).
Noch krasseres Bedauern löste bei den Gastgebern ein doppelter Hochkaräter für den leicht zögerlichen Jarne Schulz, den Malik Ferhat gerade noch so abgrätschte, und Kevin Keinz, der beim Nachschuss wiederum in den Bolzmodus schaltete (30.).
Kurz darauf dann aber die überfällige Führung, als die Hausherren den Gegner schön auseinanderzogen und Toth seinen Kollegen Schulz quer zum 1:0 bediente. Schiedsrichterassistent Johannes Fritze hatte es richtig gesehen: Klarmann bekam die Kugel erst deutlich hinter der Linie zu fassen – das 1:0 (32.)!
Nach schwachem Rückpass des Gegners hatte K. Keinz sogar die rasche Verdopplung auf dem Fuß, doch Klarmann stellte sich clever in den Weg.
Mit dem ergiebigen Regen tauchten nun plötzlich auch die Gäste vorne auf, ging es im Konter über rechts, von wo Nils Tietgen Luca Schemborski in Szene setzte, sodass der 19-Jährige den Gleichstand humorlos ins Torwart-Eck nagelte (41.).
Für das Chancenplus, das zwei weitere Gelegenheiten vor der Halbzeit noch zusätzlich ausbauten (42. & 44.), konnten sich die Platzherren somit herzlich wenig kaufen.
Und fast wäre der Schuss sogar nach hinten losgegangen, erhielt Ferhat im Rahmen einer Ecke die freie Mega-Chance per Kopf, die jedoch am Pfosten zerschellte (50.).
Ein Weckruf für die Sportvereinigung, die kurzerhand durch K. Keinz´ tiefen Ball in den Offensivraum gelangte, damit Cedric Assmann den mitgelaufenen Schulz passend zum 2:1 bedienen konnte (53.).
Nachdem mit Assmann wenig später auch ein Pönitzer das Aluminium erwischte (62.), erinnerte ein parierter Schemborski-Freistoß (66.) an die Fragilität des knappen Vorsprungs, den man schließlich selbst per Standard auf nunmehr 3:1 hochschraubte. Diesmal fand Oscar Herzogs Freistoß Assmann am nahen Pfosten und die Torhymne „Major Tom (völlig losgelöst)“ ertönte ein drittes Mal (74.).
Die Partie damit vorzeitig entschieden. Auch, wenn Jan Ratjen SVG-Fänger Ricardo Maghon noch einmal dazu zwang, die kurze Ecke geschwind dichtzumachen (81.).
Mit sechs Zählern vor dem einmal weniger aktiven Heikendorfer SV thront die Elf von Trainer Christian Born weiter auf dem Platz an der Sonne, während die personell geschröpften Flintbeker im gesicherten Mittelfeld mit dem Kreispokalfinale im Mai gegen Kilia Kiel noch einen echten Höhepunkt vor der Flinte haben.

SVG Pönitz: Maghon – Dutschke, E. Keinz, Evers (66. Gramckau), Ebeling – J. Schulz (76. Henkel), Toth (84. Brack), Potuzak, Assmann – Herzog (76. Durante), K. Keinz (66. Balzereit), Trainer: Christian Born

TSV Flintbek: Klarmann – Wischnewski (83. Ögmen), L. Schulz, Todic, Ferhat, Gremmel – Kock, Ratjen – Tietgen (86. Sommerfeld), Rehder, Schemborski, Trainer: Marcel Naeve


Tore: 1:0 Schulz (32. Toth), 1:1 Schemborski (41. Tietgen), 2:1 Schulz (53. Assmann), 3:1 Assmann (74. Herzog)

gelbe Karten: Evers – Wischnewski

Schiedsrichter: Joona Maxe (JSG Fehmarn, Note 2,5)

Zuschauer: 55























Freitag, 27. März 2026

Spielbericht TSV Kollmar - TSV Heiligenstedten IV

Überwunden aber dennoch unbezwungen
6:2 im Top-Spiel: TSV Kollmar bleibt einsame Tabellenspitze!

Verlustpunktfrei aufsteigen? Für den TSV Kollmar auch nach dem Spitzenspiel gegen den TSV Heiligenstedten IV ein durchaus realistisches Szenario!
Dass auch Runde elf der Kreisklasse C-West-3 dreifache Punktefreude bescheren würde, hatten die Weiß-blauen rasch für sich beansprucht. Ballsicherer und handlungsschneller setzte man den Tabellenvierten ordentlich in dessen Hälfte fest. Nur die Chancenverwertung blieb ein Punkt auf der Mängelliste, bis Malte Meisberger schließlich per Direktfreistoß von halbrechts erlösende Fakten schaffte (17.).
Sen Chef, Spielertrainer Sören Brinkmann, legte im Fallen gleich das 2:0 nach (23.), ehe dessen mögliches 3:0, fein über Meisberger und Giso Precht herausgespielt, einer Fußtat von Gäste-Schlussmann Thorben Gehrke zum Opfer fiel (28.).
Doch da war ja noch der Meisberger, der in Minute 39 einfach mal aus der Ferne abzog und prompt mit Unterstützung des etwas hügeligen Geläufs das Tor-Triplett zum Kabinengang vollendete.
Von dort aufs Grün zurückgekehrt, machte der „7er“ gleich mit dem Toreschießen weiter, bedurfte es bei Ole Königs Flanke nur noch seiner hingehaltenen Rübe (47.).
Die Heiligenstedtener blieben dagegen weiterhin blass und mussten nun auch noch Gegentreffer Nummer fünf über sich ergehen lassen, als Heim-Goalie Bennet Gosau das Spiel schnell machte und mit dem langen Schlag Brinkmanns 5:0 initiierte (54.).
Seltenheitswert sollte der Abend aber trotzdem noch bekommen. Fünf Gegentreffer gab es für die heuer abermals siegreichen Deichkicker erst zu verkraften, da vollendete Martin Schmidt auf Zuspiel Ole Hesse mit rechts zum 5:1 (68.). Die Kollmaraner Körpersprache direkt nach dem Gegentor erinnerte da fast an den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit…
Knappe zehn Minuten vor dem Ende zwangen die nun etwas aktiveren Jungs von der Stör sogar Lennart Glismann zum erneut verkürzenden Eigentor (82.). Das Vierfache des sonstigen Gegentorschnitts kassiert: das schreit nach einer Krisensitzung!
Wie gut für den Primus, dass Joker Tjark Mayer, der bereits in Hälfte eins zur Einwechslung bereitstand, dann aber in letzter Sekunde doch wieder auf der Bank Platz nehmen musste, weil Kollege Till König dann doch weitermachte (44.), kurz darauf zentral im Sechzehner auf 6:2 stellte (86.) Wenig später war es dann auch geschafft und der fünf-Punkte-Vorsprung auf den zeitgleich mit 3:0 bei der SG Wilstermarsch II siegreichen SV Heiligenstedtenerkamp souverän gehalten. Am Ostersamstag folgt nun das direkte Duell.

Tore: 1:0 Meisberger (17., direkter Freistoß), 2:0 Brinkmann (23.), 3:0 Meisberger (40.), 4:0 Meisberger (47. O. König), 5:0 Brinkmann (54.), 5:1 M. Schmidt (68. Hesse), 5:2 Glismann (82., Eigentor), 6:2 Mayer (86. Blosat)

Schiedsrichter: Alexander Salviani

Zuschauer: 42





Donnerstag, 26. März 2026

Spielbericht VfL Pinneberg 1. Frauen - SC Sternschanze 3. Frauen

Schanze macht weiter Boden gut
Überzeugender Abendfußball beim 4:0 in Pinneberg

Wären die dritten Frauen des SC Sternschanze nach dem 5:3-Hinspielerfolg im Spätherbst nicht in eine vier Spiele andauernde Krise (ein Zähler) geraten, wären sie am Donnerstagabend vermutlich als strahlende Tabellenführerinnen der Kreisliga 01 zum verlegten Match des 18. Spieltags ins Pinneberger Gehölz gereist.
Die Rolle der Jägerinnen scheint der Elf aus dem Schanzenkäfig allerdings ganz gut zu liegen. So baute sie ihre nun andauernde Siegesserie auf nunmehr fünf aus.
Und das in durchaus überzeugender Manier, akklimatisierte sich Marineblau (der ebenfalls blaue VfL sattelte kurzerhand auf Leibchen um) relativ schnell auf dem großzügig bemessenen Naturrasen an der Raa. Mit geradlinigem Passspiel und aktiven Laufangeboten wartete der SCS immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf, um die Führung jedoch durch einen Standard zu kreieren. Ein Außenfreistoß von Carolin Rohe war es nämlich, den Carmen Willers vorne zum 0:1 in die lange Ecke nutzte (9.).
Ebenfalls per Freistoß meldeten sich die Gastgeberinnen, deren Steilpässe in die Tiefe oft zu wenig temperiert daher kamen, einmal zu Wort, sodass SCS-Schlussfrau Fee Hahnert Maja Berndts ruhenden Ball über den Querbalken zu lenken hatte (23.).
Auf der anderen Seite machten es die Gäste auf die spielerische Tour, die über Johanna Reims rechte Seite zum Erfolg führte, weil Lina Stork eine Ablage der viel eingebundenen Miriam Schacht zur Verdopplung ins kurze Eck veredelte (27.).
Doch damit nicht genug für diesen Abschnitt, erhöhte Alexandra Ney im Dickicht einer Schacht-Ecke auf den 0:3-Pausenstand (45.+1).
Bis auf eine vergebene Schacht-Gelegenheit per Linksschuss (51.), verflachte das Geschehen nach dem Seitenwechsel deutlich, was auch auf eine jetzt physischere Herangehensweise auf der Koppel zurückzuführen war. Diverse Unterbrechungen sorgten für eher schwergängige Fußballunterhaltung, die immerhin das Tor zum 0:4 einmal aufhübschte. Auf Steckpass von Rohe umkurvte Hannah Schlott Torfrau Laura Ponwitz gekonnt, um flach zu finalisieren (66.).
Im nächsten Anlauf an Ponwitz gescheitert (67.) und in der Schlussphase etwas zu hektisch ans Quergebälk (83.), verpasste die staffelweite Top-Torschützin (21 Treffer) die Wiederholung ihres Hinspieldoppelpacks.
So bleibt noch ein bisschen Luft nach oben für das kommende Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten aus Ellerau, mit dem sich Schanze am Mittwoch darauf gleich nochmal messen darf. Zwei Siege hierbei und die Schanzenequipe wäre zurück in den Aufstiegsrängen.
Die jungen Pinnebergerinnen, bei denen Torfrau Ponwitz angeschlagen ausgeschieden war (80.), treffen derweil am Samstag auf alte Vereinskolleginnen, wenn es auswärts im Derby beim Rellinger FC an die Pille geht. Schließlich lief die Elf um Kapitänin Finja Ziegert einst vollständig vom VfL über.

Tore: 0:1 Willers (9. Rohe), 0:2 Stork (27. Schacht), 0:3 Ney (45.+1, Schacht), 0:4 Schlott (66. Rohe)

Schiedsrichter: Daniel Heins (SV Rugenbergen)

Zuschauer: 8

Mittwoch, 25. März 2026

Spielbericht TV Haseldorf II - TSV Sparrieshoop II

4:1 fast verspielt
Schwung nach der Pause verloren: Sparre II zittert sich um Erfolg

Schafft es die Reserve des TSV Sparrieshoop doch noch in die Einstelligkeit der Kreisklasse 01? Der Mittwochabend-Nachholer beim Tabellennachbarn aus Haseldorf nährte dafür jedenfalls die nötigen Hoffnungen. Und das, obwohl der Kick, der Freunde des Kreisklasse-Treibens zum Frohlocken brachte, am Ende nochmal richtig knapp wurde.
Zuzuschreiben hatte sich die Elf in weiß das Zittern freilich selbst. Ein sattes 4:1 stand nämlich bereits zum Pausentee auf der Habenseite. Ein Vorsprung, der seinen ersten Akt in Minute fünf erfuhr, als sich Nikolai Roth über links auf den erfolgreichen, wie schmerzhaften Weg zum 0:1 machte. Schmerzhaft allerdings deswegen, weil der anschließende Crash mit Tormann Johannes Ringel gleich beide Kontrahenten aus der Partie beförderte. „Dieser Platz liegt mir einfach nicht!“, haderte Roth, der sich an gleicher Stelle bereits vor zwei Jahren schwer verletzt hatte.
Der TVH musste indes Feldspieler Lasse Wiemer mit Ringels Torwarthandschuhen ausstatten. Und kaum war die Aushilfe zwischen die Pfosten gerückt, überrumpelte Yilmaz Ercek Vordermann Mirco Bülow, um die gewonnene Kugel kurzerhand zum 0:2 zu versenken (15.).
Wahrlich kein guter Start für die Hausherren, die erst danach am Match teilzunehmen begannen. Vor allem der abschlussfreudige Timo Kaland bedeutete nun eine wachsende Gefahr für den TSV. Dass es schließlich auch der hochgewachsene Angreifer aus der Bezirksliga war, der ein Ping-Pong-Spiel im Gäste-Sechzehner mit dem 1:2-Anschlusstreffer quittierte, passte da in die Rubrik „das hatte sich angekündigt“ (24.).
Fortan wieder mit Torsteher Ringel im Kasten, war die Aufholjagd jedoch rasch verpufft, als der Schlussmann zwar mit der Sohle gegen Noah Semmelhaack parierte, Semmelhaacks anschließender Eckstoß aber die Strafraumchaosvorlage für Conor Feldts eingestolpertes 1:3 bedeutete (30.).
Ringel aus beträchtlicher Entfernung ein vorgezogenes Osterei zum 1:4 ins Nest gelegt, schien Feldt seine Farben früh auf dem Sockel des Auswärtserfolgs festgeschraubt zu haben (36.).
Mit dem Wiederbeginn war der Schwung allerdings vollends verloren.
Wie bereits in den Minuten vor dem Kabinengang, gehörte das Duell nun den Rot-gelben, die Sparre-Fänger Nico Scharfschwerdt einige Male (erfolglos) einheizten, bis Kaland doch erfolgreich zum 2:4 abzog (58.).
Ein kleiner Schönheitsfehler? So mochte man vermuten, nachdem Finn Lennart Möllers tiefes Zuspiel auf Feldt das 2:5 durch den eingewechselten Malte Schmidt initiierte (62.).
Doch wiederum verkürzte die heuer dreifach aus der Ersten verstärkte Büffelherde durch eben einen dieser Bezirksligaspieler, köpfte Joris Lüchau eine Ecke Tjade Hermanns gekonnt in Scharfschwerdts Maschen (70.).
Von Feldt und Co war jetzt kaum noch etwas zu sehen. Einzig bei einer Doppelchance für Semmelhaack und den beim Nachsetzen zu zögerlichen Horschejschi (80.) wartete die Elf des unzufriedenen Jan Strüben gefährlich auf.
Stattdessen schwamm man hinten ein ums andere Mal, um die Quittung dafür in Form des 4:5-Anschlusstreffer durch Doppelpacker Lüchau zu kassieren (85.). Mit einem Defensivfreistoß als Ausgangspunkt spielte sich der TVH hier sogar ansehnlich ins vordere Drittel, wo der giftige Lüchau Kalands Scheitern an Scharfschwerdt korrigierte.
Weil T. Hermanns letzter Freistoß in der Schlussminute leicht zu hoch geriet, blieb der sparrieshooper Schlendrian am Ende aber ungesühnt.
Das untere Trio bleibt damit weiter auf Distanz gehalten, während der Anschluss an die zwei Zähler bessere Reserve aus Heist (zwei Partien weniger) nun geglückt ist.

Tore: 0:1 Roth (5.), 0:2 Ercek (15.), 1:2 Kaland (24.), 1:3 Feldt (30. Semmelhaack), 1:4 Feldt (36. Bublitz), 2:4 Kaland (58. Sabzipour), 2:5 Schmidt (62. Horschejschi), 3:5 J. Lüchau (70. T. Hermann), 4:5 J. Lüchau (85. Kaland)

Schiedsrichter: Gerd Schwegler (VfL Pinneberg)

Zuschauer: 40



Dienstag, 24. März 2026

Spielbericht Holsatia im EMTV 1.B - SV Eidelstedt 2.B

Heimserie gestartet
Zweiter Heimsieg in Folge: Holsatia-2009er arbeiten sich unten heraus

„Neues Jahr – neues Glück“ – eine meist abgedroschene Phrase, die sich die 2009er von Holsatia Elmshorn offenbar zur Marschrute für das verbliebene Halbjahr in der U17-Bezirksliga 02 genommen haben. Denn nach dem Spitzenteam von Teutonia 05 (4:3) musste nun auch der SV Eidelstedt ohne Punkte von der Wilhelmshöhe abreisen.
„Wir sind nicht den ganzen langen Weg hierhergefahren, um eine Niederlage einzufahren!“, forderte SVE-Kapitän Anush Tandukar seine Leute vor dem Halbzeit-Wiederanstoß zum großen Rückschlag auf.
Bis dahin hatten Tandukar und Co den dienstagabendlichen Auswärtstrip in die Provinz nämlich reichlich verhauen. Selbst nur bei Ecken gefährlich (Finn Schwerdtfeger erhielt die Kugel mit etwas zu großer Überraschung, 9.), fing man sich Mitte der ersten Hälfte den Rückstand ein, als Finn Cordts aus der Ferne abzog und das gelb-blaue Abfälschen die ballistische Flugkurve zu Holsatias 1:0 bereitete (22.).
Und auch an der Verdopplung wirkte der SVE verschlimmbessernd mit, durfte ein etwas ungestümer Strafraumeinsatz durchaus als willkommene Einladung zur Gravitationsvorführung gewertet werden. Spielführer Cordts trat an und verlud den Goalie zum 2:0 (31.).
Holsatia plötzlich voll in der Vorhand und durch ein Ping-Pong-Spiel bei einem Köster-Freistoß fast mit 3:0 vorne (38.), doch der Spielstand blieb erstmal unverändert.
Gut für die Gäste, die im zweiten Abschnitt tatsächlich mehr die Initiative ergriffen und rasch zur Chance auf die Verkürzung kamen, nur scheiterte der eingewechselte Samir Alam an Holsatia-Fänger Jonah Schaffhausen (46.), der kurz darauf gleich wieder in den Blickpunkt rücken sollte. Diesmal musste er sich mit einer Strafstoßsituation konfrontiert sehen, nachdem der zweifellose Rempler aber eigentlich eher außerhalb der Parzelle anzusiedeln war. Weil Schaffhausen Cristiano Abendroths schwachen Versuch im Gewandt einer Rückgabe jedoch souverän festhielt, hatten sich sämtliche Diskussionen von selbst erübrigt (50.).
Das psychologische Momentum daraus vorne nicht genutzt (der auffällige Cordts verzog im Anschluss an einen eigenen knapp, 51.) – auch, weil Holsatia den eigenen Ballbesitz zu oft mit überhasteten Vertikalbällen herschenkte – half hinten das Glück, dass der schön freigespielte Jephter Aning frei vor der Kiste drüber bolzte (61.).
Hätte der quirlige Rechtsfuß doch bloß die Schusstechnik seines Kollegen Abendroth, der seinen Fehlschuss vom Punkt eine Viertelstunde vor dem Ende wettmachte, indem er seinen reichlich vorhandenen Raum im Zentrum zum sauber zurechtgelegten Links-Abdruck ins rechte untere Eck ausnutzte (66.).
Die richtige Einstellung zum Spiel haben sie zumindest nun endlich gefunden, wie Tandukars imposante Rückwärtsarbeit per Rettungsgrätsche gegen den durchgestarteten Maximilian Stedtnitz illustrierte (69.).
Auch offensiv ließ die Endermann/Lippert-Elf zumindest ansatzweise durchblicken, warum man in der Tabelle deutlich vor den Blau-weiß-roten steht.
An diesem Nachholabend kurz vor den Frühjahrsferien in Schleswig-Holstein sollte aber nichts mehr werden, mit dem Punktgewinn. Auch, weil Schaffhausen einen Barbosa Baptista-Versuch sehenswert aus dem Winkel fischte (71.).
Mit Leidenschaft, Disziplin, etwas Glück und zahlreichen Auswechslungen zur Zeitüberbrückung brachten die Holsaten den Dreier schließlich unter Dach und Fach. Rang sieben lässt sich nach dem Keller-Dasein des alten Kalenderjahres doch ganz ordentlich an.
Der SV Eidelstedt, der mit einem 3:0 am grünen Tisch ins Jahr 2026 gestartet war (der Walddörfer SV setzte beim 1:1 gleich vier (!) festgespielte Akteure aus der ersten Mannschaft ein), hat dagegen den Kontakt zur Spitze (erstmal) verloren.

Tore: 1:0 Cordts (22.), 2:0 Cordts (31., Strafstoßtor), 2:1 Abendroth (66.)

gelbe Karten: keine – Baltzer, Aning

Schiedsrichter: Ruven Beier (TSV Sparrieshoop)

Zuschauer: 45


besonderes Vorkommnis: Abendroth scheitert mit Foulstrafstoß an Schaffhausen (50.).



Sonntag, 15. März 2026

Spielbericht VfL Pinneberg 2.A - SC Sternschanze 2.A

Teilzeit-Königstransfer als Erfolgsfaktor
Vier Buden in einer Halbzeit: Marlon Kehr ballert seine Kumpels zum Heimsieg

Gerade einmal vier magere Zähler fuhr die A2 des VfL Pinneberg vor der Winterpause in sechs Spielen der U18-Kreisliga ein. Doch nun scheint an der Fahltsweide die KEHRtwende eingeleitet. Vor allem ein Name stand am Sonntagabend nämlich für den Erfolg: Marlon Kehr.
Schon in Minute zwei startete der Winterneuzugang vom aufgelösten Team Cosmos Wedels seine persönlichen Festspiele, indem er vom Punkt sicher das 1:0 besorgte. Ein Tor, das so eigentlich nicht hätte fallen dürfen, legte Schanze-Schlussmann Piet Grützner Gegenspieler Mohammad Khalid vor seinem Sechzehner. Immerhin blieb dem Goalie, der in der Torentstehung auf dem stumpfen Hockeykunstrasen weggerutscht war, damit der Platzverweis erspart…
Der SCS reagierte aber erstmal mit fünf couragierten Minuten, in denen ein eher handelsüblicher Kontakt des Pinnebergers Senol Simsek an Nana Asare Kumi die perfekte Ausgleichschance vom Strafstoßpunkt bereitete. Der Gefoulte scheiterte jedoch an Torwart Dismas Richter (17.), was sich im Konter fast doppelt gerächt hätte. Mit gehörigem Tempovorteil enteilte Kehr Lennart Bußmann, um im Abschluss jedoch den Kürzeren gegen Grützner zu ziehen.
In den Fokus rückte wenig später wieder sein Gegenüber – und auch dieser sollte Glück haben, dass seine Hand-Rettung außerhalb des Strafraums trotz Schiri-Coaching von draußen via Headset (VAR funktioniert halt einfach nicht…) keine Hinausstellung zur Folge hatte. So konnte Richter Antoine Galindo Montemayors Nachschuss aus dem abgeblockten Freistoß über die Querlatte patschen (21.) und von hinten aus zusehen, wie Vordermann Kehr nach seinem fälschlich wegen Abseits annullierten Treffer (24.) per direktem Freistoß auf 2:0 stellte (30.).
Doch damit nicht genug der Festspiele des jüngeren Bruders von Ex-Profi Robin Kehr (SpVgg Greuther Fürth), legte der 17-Jährige Schanze noch zwei Abstauber zum 4:0-Pausenstand ins Nest (35. & 42.).
Wie gut für die Marineblauen, dass der leider auch verletzungsanfällige Königstransfer zur Schonung nur in Teilzeit mit seinen Kumpels kickte.
Fortan taten sich diese nach dem Seitenwechsel deutlich schwieriger mit dem Toreschießen. Im Gegenteil, mischte nun auch der klar verbesserte SCS mutiger mit. Der Ehrentreffer rückte dadurch wiederholt in den Bereich des Möglichen. Vor allem, als Bruno Lange vorzüglich von links flankte, Felix Oteng frei am zweiten Pfosten aber den Ball nicht richtig erwischte (59.).
Mit dem 5:0, bei dem der steil geschickte Taha Fakri mit Übersicht für Ebrahim Qudaish´ Einschieben querlegte, war das Aufbäumen der Schanzer allerdings schon wieder beerdigt (67.).
Nach Ayham Harbs halbrechten Versuch streckte sich Grützner zehn Minuten später vergeblich (77.), woraufhin Mohammad Khalid einen schönen Schkarlat-Diagonalball mit der 7:0-Endnote krönte (85.).
Mit dem Rückenwind des zweiten Siegs in Folge kämpfen sich die VfLer nun weiter ins gesicherte Mittelfeld vor, während die Zweitvertretung des SC Sternschanze, der auch ein schöner Freistoß durch Jwala Limbu (88.) keinen Ehrentreffer einbrachte, nun hinter Kehr und Co auf Rang acht von elf rangiert.

Tore: 1:0 Kehr (2., Strafstoßtor, Grützner an Khalid), 2:0 Kehr (30., direkter Freistoß), 3:0 Kehr (35. A. Lengyel), 4:0 Kehr (42. Harb), 5:0 Qudaish (67. Fakri), 6:0 Harb (77. Khalid), 7:0 Khalid (85. Schkarlat)

gelbe Karten: Simsek – Grützner

Schiedsrichter: Mahmood Kamil Ahmed Alrashedi (Rasensport Uetersen)

Zuschauer: 30

besonderes Vorkommnis: Asare Kumi (SCS) scheitert mit Strafstoß an Richter (17., Simsek an Sare Kumi).




Spielbericht Kummerfelder SV - TV Haseldorf

Abreibung mit Ansage
Primus Kummerfelder SV lässt ausfallgeplagtem TVH keine Chance

Sucht man nach einem Symbolbild für das verkorkste Gastspiel des TV Haseldorf beim Bezirksliga-01-Spitzenteam des Kummerfelder SV, bleibt der geneigte Beobachter der Szene in der 77. Minute hängen. Eine Auswechslung. Ein unspektakulärer Vorgang und doch Ausdruck der erheblichen Personalprobleme des Aufsteigers, schickte Coach Benjamin Kälberloh mit Lennart Jotter (für Timo Kaland) einen gelernten Torhüter in Feldspielermission, der im Sommer noch das Ende seiner Laufbahn verkündet hatte. Die einzige annähernd realistische Wechseloption. Spielstand zu diesem Zeitpunkt: 6:0 für den KSV, der an diesem Sonntagnachmittag niemals Zweifel an der eigenen Überlegenheit aufkommen ließ.
Ohne die gelbgesperrten Pieter Oßenbrüggen, Joris Lüchau und Lukas Nickels – um nur ein paar Ausfälle zu nennen – wurden die zuletzt durchaus konstant punktenden Haseldorfer sofort in die zwangsweise durchrotierte Defensive gedrückt, was bereits in Minute eins fast ins Auge ging, als Peer Ball selbigen diagonal erhielt und Schlussmann Niklas Grote alle Mühe hatte, das Spielgerät nach seiner Fußabwehr vor den heranrauschenden Gegnern zu sichern.
Ein Dutzend an Spielminuten sollte sich der Dauerdruck am Ende ausgehen, ehe Kapitän Marcel Braun auf Flanke Jonas Lienau und Grotes nicht ganz glücklicher Ballbeseitigungsaktion das verdiente 1:0 erköpfte (12.).
Weiteres Wasser also auf die Heim-Mühlen, die kurz darauf noch schneller rotierten, war es wieder eine Hereingabe von rechts, die diesmal Ball zum einsamen wie gezielten Abschluss durchs Öhr des Fünfergetümmels einlud (14.).
Entlastung schaffte Rot-gelb insbesondere in Hälfte eins kaum, während man am und im eigenen Sechzehner viel zu oft die nötige Handlungsschnelligkeit vermissen ließ, um Momente, wie eine jeweils blockierte Dreifachchance der Herren Mettler, Will und Braun zu vermeiden (20.).
Klar, dass weitere Tore folgen mussten, erhöhte Jonas Linau nach durchgerutschtem Stampff-Zuspiel auf den 3:0-Halbzeitstand (29.), der insbesondere durch das lauffreudige Flügelspiel der klug rochierenden Platzherren noch weiteres Futter hätte kriegen können.
Dafür machte es Mika Mettler aus der zweiten Reihe (57.), woraufhin Fabian Knotterus von einer Ecke (61.) und Enzo Simon von einem Querpass (67.) des eifrigen Ball profitierten.
Und auch beim 7:0-Schlusspunkt hatte der 21-Jährige wieder seine Füße im Spiel, war es abermals ein Eckstoß, in den sich als siebter Tagestorschütze der eingewechselte Hendrik Hoch mit voller Dynamik reingeworfen hatte (87.) – Vorlagenhattrick zur Tabellenführung, denn mit dem klar besseren Torverhältnis thront die Elf von Trainer Julian Kneuker weiter (bei zwei Spielen mehr) punktgleich mit dem FC Elmshorn an der Spitze.
Der heuer chancenlose Widersacher, der immerhin im zweiten Abschnitt punktuelle Torgefahr produzierte, fiel zwei Stunden später durch den Heimsieg der Reserve des Niendorfer TSV (3:1 gegen Schlusslicht Duvenstedter SV) erstmal wieder unter den Strich. Mit Blick auf das insgesamt anspruchsvolle Restprogramm kommt dem jetzt anstehenden Heimspiel gegen die nur drei Zähler bessere Elf des HSV IV eine enorme Bedeutung zu. Der Primus setzt derweil seine Keller-Tour beim tabellarischen Süd-Nord-Gipfel in Duvenstedt fort.

TV Haseldorf: Grote – Biermans, Wichmann, Pieper, Krieg – Fülscher, Möhle, Mohrdieck, Bevers – Laudahn, Kaland (77. Jotter), Trainer: Benjamin Kälberloh

Tore: 1:0 Braun (12. J. Lienau), 2:0 Ball (14. Will), 3:0 J. Lienau (29. Stampff), 4:0 Mettler (58.), 5:0 Knotterus (61. Ball), 6:0 Simon (67. Ball), 7:0 He. Hoch (87. Ball)

gelbe Karten: keine – Mohrdieck, Pieper

Schiedsrichter: Hasan Biyikli (VfL Hammonia)

Zuschauer: 50