Sonntag, 28. Juli 2019
Spielbericht SC Union 03 - VfL 93 Hamburg II
Montag, 30. Juli 2018
Spielbericht Altona 93 II - VfL 93 Hamburg II
VfL
93 III kann es auch als zweite Herren
Verdienter
Überraschungssieg bei Altonas neuer U23
Nach dem kampflosen Weiterkommen gegen Einigkeit Wilhelmsburg II im
Holstenpokal hat die Zweitvertretung von Altona 93 ihren aktiven
Pflichtspielauftakt verpatzt, stand gegen den Aufsteiger vom VfL 93 II am Ende
eine verdiente 1:2-Heimniederlage auf der Spielnotizkarte von Schiedsrichter
Claus-Dieter Köhler (SV Rugenbergen). Dieser hatte an diesem Sonnabendmittag zwischendurch
eine besonders kuriose Rolle inne.
Zunächst aber quälten sich die etwa 40, teilweise stimmgewaltigen Zuschauer
durch einen Kreisliga-Langeweiler, der hauptsächlich durch sich selbst suchende
Altonaer und kompakte Gäste geprägt war, bis sich Sebastian Lemm das Leder mit
einer überragenden Grätsche im Mittelfeld angelte, es mit dem richtigen Timing
zu Manuel Krismann weiterleitete und dieser aus halbrechter Position keine Mühe
hatte, zum 0:1 für die Herren im VfB Lübeck-Gedächtnistrikot in die lange Ecke
einzuschieben (34.).
Da dürfte den Gastgebern eine sechsminütige Spielunterbrechung zur Ausbesserung
eines Kaninchenlochs im Rasen an der Adolf-Jäger-Kampfbahn ganz gut getan haben
(36.).
Zumindest folgte auf die erfolgreichen Flickarbeiten mit Heiko Knispels
22-Meter-Freistoß, knapp rechtsoben vorbei, endlich einmal etwas Gefährliches
der vor der Saison quasi neu installierten AFC-U23 (41.), ehe während einer
Verletzungsunterbrechung für die umgeknickte Oberligaleihgabe Philipp Körner
(für den es indes kein Weitermachen mehr geben sollte) der Halbzeitpfiff
ertönte (43.).
Nichts Besonderes eigentlich, wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass der
Unparteiische die verbliebenen zwei Minuten von Abschnitt eins nach der
Halbzeitpause nachholen ließ, um die 22 Akteure erst danach zum Seitenwechsel
zu bitten.
Gedanklich vermutlich noch nicht ganz in der zweiten Spielhälfte angekommen,
vertendelte der ohnehin etwas nervös wirkende Bojan Antunovic im Heim-Tor die
Kugel nach einem Rückpass im Strafraum gegen den wachsamen Christian Pechau,
der dieses Geschenk danken annahm – das 0:2, genau zwölf Sekunden nach dem
echten Wiederbeginn!
Erst jetzt nahm die Gorny-Elf das Heft des Handelns in die Hand und schon war der
Rückstand halbiert, als eine Vahl-Flanke von links zum Schussbereiten Bennet
Packheiser durchrutschte, wofür er dem Schicksal mit einem Rechtsschuss in die
lange Ecke dankte (55.).
Mit stellenweise guten Ballwechseln verschafften sich Marvin Mathey und Co nun mehr
Spielanteile, doch während ihnen vorne die letzte Präzision in Pass und
Torschuss fehlte, drohte auf der anderen Seite die Vorentscheidung, als Pechau
infolge eines individuellen Fehlers der Gastgeber allein vor der Kiste aber nur
den Pfosten traf (65.).
So blieb der AFC weiter im Spiel, doch mehr als eine vergebene Einschusschance
des eingewechselten Jan Niedergesäß nach gutem Gogollok-Freistoß (79.) sollten
die Bemühungen nicht wirklich einbringen.
Ergo setzte der Neuling unter neuem Namen (im Vorjahr war man als dritte Herren
im Gegensatz zur zweiten Mannschaft souverän in die Kreisliga aufgestiegen) um
Kapitän Nicolas Pommerenke, der selbst noch einmal knapp verfehlte (85.), einen
geschlossenen Mannschaftssieg im Duell der „93er“ (o-Ton eines Altona-Fans zu
einem Gästespieler: „Die 93er gefällt mir – das VfL nicht!“), womit die
Stadtparkkicker trotz Pokal-Aus am vergangenen Wochenende bewiesen, dass sie es
auch als zweite Herren können.
Tore: 0:1 Krismann (34. S.
Lemm), 0:2 Pechau (46.), 1:2 Packheiser (55. Vahl)
Gelbe Karten: Conde, Packheiser – C.
Lemm
Schiedsrichter: Claus-Dieter Köhler
(SV Rugenbergen, Note 4)
Zuschauer: 39
Sonntag, 30. Juli 2017
Spielbericht VfL Hammonia II - VfL 93 Hamburg II
Sonntag, 11. Mai 2014
Spielbericht Weiß-Blau 63 II - VfL 93 Hamburg II
VfL-Reserve schließt
siegreich ab
Heißes
Gefecht im Untergeschoss der Kreisklasse 7
Im nahezu bedeutungslosen Kellerduell der Kreisklasse 7 konnte sich die
Zweitvertretung des VfL 93 gegen die von Weiß-Blau 63 durchsetzen.
Mit dem letzten Aufgebot an den Weg beim Jäger gereist, wollten die Borgwegler
in einem kühnen 3-4-3 mit Mittelfeldraute den zuletzt desolaten Eindruck ausradieren,
was allerdings in der ersten Halbzeit nicht wirklich gelang.
Stattdessen waren es die Gastgeber, die kurz vor der Pause um ein Haar in Führung
gingen, verfehlte ein Heber von Virapong Sainonsreee, frei vor dem Tor, eben
dieses nur um Zentimeter.
Kurz nach dem Seitenwechsel machte er es dann umso besser, komplettierte er
einen gut gespielten Angriff über die rechte Seite aus kürzester Distanz zum
insgesamt verdienten 1:0 (47.).
Den Wendepunkt des Spiels führten die Hausherren nach 55 Minuten daraufhin
selber herbei, sah Jungspieler Tim Berens (18) nach einer Notbremse an Michael
Kohpmann den roten Karton. Den entstandenen Freistoß rammte Florian Kostka mit
aller Gewalt und der Hilfe einer unglücklichen Torwartaktion aus 20 Metern ins
Netz (55.), um wiederum kurz darauf den besten Angriff des Spiels sicher zum
1:2 abzuschließen (61.).
Wer jetzt dachte, dass der VfL mit dieser Führung im Rücken sicherer agieren
würde, sah sich allerdings getäuscht, wackelte das Defensivgerüst der Winterhuder
gewaltig. So musste zweimal Sven Oeser (62. & 64.), sowie einmal Finn Masurek
(67.) auf der Linie in allerhöchster Not klären.
Emotional wurde es in diesem intensiven Duell auch noch, stoppte Hussein Hassan
Ibrahim einen gegnerischen Konter derartig rüde, dass ihn Schiedsrichter Michael
Hartmann als zweiten Akteur des Tabellenvorletzten zum Duschen schicken musste
(86.). Obendrauf musste auch der gefoulte Kohpmann mit hinausgehen, da er sich
nach Hartmanns Ansicht zu sehr über die harte Gangart seines Widersachers
beschwerte.
Trotz der Aufregung verliefen die letzten vier Minuten, sowie die fünfminütige
Nachspielzeit, ohne weitere Ereignisse, sodass es am Ende beim knappen
2:1-Erfolg für die Jungs vom VfL 93 blieb. Damit konnte das Team eine komplett
verkorkste Saison immerhin mit einem Positiverlebnis beenden und dem
scheidenden Assistenztrainer Patrick Hedke, der an diesem Tag allein auf der
Kommandobrücke stand, einen halbwegs würdigen Abschied bescheren.
Tore: 1:0 Sainonsree (47.), 1:1 Kostka (55., direkter Freistoß),
1:2 Kostka (61.)
gelbe Karten: Top – Masurek, Lazer
gelb-rote Karte: Kohpmann (VfL 93 II, 86., wiederholtes Meckern)
rote Karten: Berens (Weiß-blau 63 II, 55., Notbremse an Kohpmann),
Hassan Ibrahim (Weiß-Blau 63 II, 86., Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88)
Zuschauer: 6
Freitag, 25. April 2014
Spielbericht VfL 93 Hamburg II - SC Hansa 11 III
Nichts geht mehr
VfL
93 II unterliegt auch gegen Hansa 11 III
Es bleibt dabei: Die zweite Mannschaft des VfL 93 bekommt derzeit einfach
keinen Fuß auf den Boden. Auch gegen den Tabellenvorletzten von der Feldstraße
setzte es am Freitagabend eine völlig verdiente Heimniederlage.
Während man sich unter der Woche in einer Mannschaftssitzung wieder positive
Vorsätze gefasst hatte, schienen die Gesprächsinhalte zwei Tage später wieder
verraucht, erlaubte man sich erneut einen Strauß an Konzentrationsfehlern, die
die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals zu bestrafen wussten, als Jens
Salzmann einen Einwurf abfing, Benjamin Langelage auf der linken Siete auf die
Reise schickte und dieser nach dem Versetzen von Timo Böge fein aus spitzem
Winkel das 0:1 besorgte (15.).
Mitte der zweiten Hälfte dann sein zweiter Streich, profitierte Langelage hier
von einem zweiten Ball im Strafraum, konnte Böge einen Salzmann-Versuch zuvor noch
gut auf der Linie klären (62.). Für die Gäste bahnte sich ein sportlicher
Festtag an, was ihnen zusätzliches Selbstvertrauen gab.
So hätte ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Taner Köse auch gut und gerne
den dritten Treffer des SC Hansa markieren können (75.). Auf der anderen Seite dauerte
es bis zur 79. Minute, ehe Florian Kostka den Mut bewies, das Ei aus 20 Metern kraftvoll
und gefährlich auf das gegnerische Tor zu bringen. Das Spielgerät verfehlte das
Gehäuse von Sebastian Herrmann ganz knapp.
Kostka war es auch, der sieben Minuten vor Ultimo den Anschlusstreffer mit
einer guten Flanke auf Clemens Boveland vorbereitete, konnte sich der gelernte
Verteidiger im Strafraum zwar nicht durchsetzen, doch Michael Kohpmann sprang
aus 20 Metern per Rechtsschuss ein – nur noch 1:2!
Erst in der Schlussphase erkannte man jetzt bei den Gastgebern die Intention,
hier doch noch etwas Zählbares zu erreichen – und da kam sie: die letzte Chance
in der Nachspielzeit. Freistoß aus zentraler Position für die Grünen;
Torentfernung 19 Meter, doch direkt nach Finn Masureks Versuch (über den
Kasten) war das hart geführte Match beendet und die Drittvertretung des SC Hansa
11 um drei Punkte reicher.
VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Baumann, T. Böge – Goede (68.
C. Frey), Masurek – Schulte, Kohpmann, Lazer (63. Maurer) – Kostka, Knopp (80.
Eckle), Trainer: Marco Ritter & Michael Böge
SC Hansa 11 III: Herrmann – Isik, Tschenbrecker, Krajisnik – Schulz,
Preßentin – Ruprecht, Köse, Salzmann – Efe (70. A. Frey), Langelage,
Spielertrainer: Erkan Efe
Tore: 0:1 Langelage (15. Salzmann), 0:2 Langelage (62. Salzmann), 1:2
Kohpmann (83. Kostka)
gelbe Karten: Goede – Langelage, Ruprecht, A. Frey
Schiedsrichter: Jürgen Hofmann (SC Hansa 11, ersatzweise)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: da der angesetzte Schiedsrichter, Marc Szymczak
(SC Egenbüttel) nicht erschien, sprang Jürgen Hofmann (Hansa 11) als Unparteiischer
ein.
Sonntag, 23. März 2014
Spielbericht Eimsbütteler TV III - VfL 93 Hamburg II
ETV
nutzt die Einladungen
Heimerfolg
gegen orientierungslose Borgwegler
Klar und deutlich mit 4:1 konnte sich die dritte Mannschaft des Eimsbütteler TV
für die 1:5-Hinspieldemütigung rächen und sich damit eine verbesserte
Ausgangsposition im Kampf um die guten Mittelfeldplätze der Kreisklasse 7
verschaffen.
Der Grundstein dafür schien an diesem Sonntagmittag früh gelegt, köpfte Daniel
Aupperle eine Mewes-Ecke, begünstigt von einem Torwartfehler Sven Oesers, zur
frühen Führung nach vier Minuten in die VfL-Maschen.
Doch die passende Antwort der Borgwegler folgte prompt, vollendete Florian Kostka
ein feines Zusammenspiel mit Christopher Maurer zum schnellen Gleichstand
(11.). Ein Resultat, das allerdings nach wiederum nur sieben Zeigerumdrehungen
Bestand haben sollte, nutzte der starke Oliver Manner-Romberg die große
Passivität der Gäste zu einem genauen Zuspiel auf Leandro Schütte, der diese
einfache Aufgabe schließlich löste (18.).
Von der Böge-Ritter-Elf war indes kaum etwas zu sehen, was sich in den zweiten
45 Minuten gnadenlos fortsetzte. Hierbei konnte man noch von Glück reden, dass
eine Kombination zwischen Jacob Mewes und Alexander Dobuch von letzterem nicht
erfolgreich abgeschlossen werden konnte, rettete Oldie Detlef Öhlmann im
letzten Moment vor der Linie (61.).
Ein Akt, der wenig später keinem Spieler in Grün gelang, sodass Schüttes Rechtsschuss,
im Anschluss an einen sehenswerten Angriff, das Areal zwischen den Pfosten
passierte – das 3:1 (66.)!
Wer sich ein Aufbäumen der VfL-Reserve gegen die drohende Niederlage erhoffte,
sah sich enttäuscht, begleitete sie neben einer haarsträubenden Fehlpassquote
auch eine unzureichende Zweikampfmoral, was sich in keiner Szene besser zeigte,
als bei Harry Hehlkes 4:1, bei dem es rundherum keinerlei Gegenspieler zu sehen
gab, was er 22 Metern vor der Kiste nicht ungenutzt lassen wollte – und auch
nicht ließ (75.).
Obendrauf kassierte Kapitän Maurer nach einem angeblichen Handspiel noch eine
durchaus strittige, aber in der Summe der Dinge nicht unverdiente Ampelkarte
(81.), sodass seine Winterhuder die Partie zu zehnt beenden mussten.
Wenigstens, so dürfte man als VfL-Fan gedacht haben, setzte es in Unterzahl
keine weiteren Gegentreffer, agierten die Gastgeber, die im Vorjahr noch die
dritten Herren von UH Adler bildeten, nun etwas zu verspielt in des Gegners
Hälfte.
Dieses 4:1 reichte jedoch, um alle Beteiligten auf Seiten des ETV in
Festtagsstimmung zu versetzen, während man am Südring nach dem starken 3:2
gegen Spitzenteam Eintracht Lokstedt II wieder genau dort steht, wo man sich vor
jenem Spiel befand: In der zweiten Krise der Saison 2013/2014!
Tore: 1:0 Aupperle (4.
Mewes), 1:1 Kostka (11. Maurer), 2:1 Schütte (18. Manner-Romberg), 3:1 Schütte
(66. Mewes), 4:1 Hehlke (75.)
gelbe Karten: Manner-Romberg – C.
Frey, Öhlmann
gelb-rote Karte: Maurer (VfL 93 II,
81., Meckern + Handspiel
Schiedsrichter: Rohit Choudhry
Zuschauer: 27
Freitag, 28. Februar 2014
Spielbericht VfL 93 Hamburg II - VfL Hammonia II
Schwaches
Remis am Borgweg
Trostlose
Punkteteilung bringt beide Teams nicht weiter
Schiedlich, friedlich mit 1:1 trennten sich die beiden „VfL-Reserven“ der
Kreisklasse 7 an diesem Februarfreitag am Borgweg. Und das völlig
leistungsgerecht, brachten beide Teams über 90 Minuten kaum etwas Brauchbares
zustande.
Den späten Anfang machte eine gute Schusschance für Florian Kostka nach Zuspiel
von Christian Frey (39.), während auf der anderen Seite ein Standard durch
Milad Atashrokh herhalten musste (50.). In beiden Fällen konnten sich die
jeweiligen Schlussleute über einen dankbaren Torwartball beziehungsweise einen
Schuss ins Tor-Aus freuen.
Ansonsten regierte die Langeweile, bis Michael Kohpmann einen zweiten Ball zum
Anlass nahm, das Leder direkt aus 30 Metern auf das gegnerische Tor zu bringen
– mit Erfolg, denn das Spielgerät schlug in bester Calhanoglu-Manier im Kasten
der Gäste ein (64.). Ein Glanzlicht inmitten eines schwachen Kreisklasse-Kicks!
Doch allzu lang sollte die Freude darüber nicht anhalten, komplettierte der
sonst quasi unsichtbare Harun Cagin einen Konter sicher zum 1:1, zwölf Minuten
vor Ultimo.
In der Schlussphase bemühten sich die Kontrahenten noch einmal um Torgefahr,
ohne dabei aber wirklich kreativ zu werden. Der letzte Aufreger des Tages blieb
somit Finn Masureks Rechtsschuss, den Gäste-Fänger Fynn Reuter sehenswert aus
der unteren Ecke kratzte.
Die Zweitvertretung des VfL 93 tritt somit im unteren Mittelfeld weiter auf der
Stelle, während die des VfL Hammonia zwei wichtige Zähler im Kampf um den
Aufstieg verpasste.
VfL 93 Hamburg II: Oeser –
Schulte (81. Masurek), Baumann, C. Frey – Strohschein, Maurer (63. Lazer) –
Wigger, Kohpmann, Samek (88. Heuer) – Knopp, Kostka, Trainer: Marco Ritter
& Michael Böge
Tore: 1:0 Kohpmann (64.), 1:1 Cagin
(78.)
gelbe Karten: Kostka, Knopp – Meyer
Schiedsrichter: Klaus Dräger (SC
Osterbek, Note 2,5)
Zuschauer: 30