Pokalweiterkommen
in Kurzarbeit
Verfrühter
Abpfiff im Ü60-Pokal: Union Tornesch souverän bei Holsatia
Knapp mit 2:1 siegte die Ü60 des FC Union Tornesch in der Liga durch ein spätes
Tor von Hisham Amer (65.) am zweiten Spieltag in der Liga bei der
Spielgemeinschaft Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn; im Pokal ging es nun
etwas deutlicher zu Gunsten der Supersenioren in weiß zu.
Zum abendlichen Ausklang des Einheitsfeiertags präsentierten sich die
Elmshorner zwar anfangs abschlussfreudiger, die Kugel besser laufen ließ aber
Union. So erstmals ganz vorne, als Renato Engel im Doppelpass mit Peter Grupe
in perfekte Einschussposition zum 0:1 kam (8.).
Klassisch Britisch machten sie es nach etwa der doppelten Spielzeit. Diesmal
flankte Peter Jäckel von rechts, sodass der baumlange Grupe im Obergeschoss
mühelos das 0:2 erköpfen konnte (14.).
Die Hausherren in der Folge bemüht, den Zugriff über Zweikämpfe
wiederzuerlangen, doch die besseren Chancen blieben weiter Union vorbehalten.
Ein Ping-Pong-Spiel im Strafraum beendete Holle-Fänger Heinz-Peter Meyn mit
beherztem Zupacken (18.), ehe er einen Engel-Kopfball quasi vorbeischaute
(29.).
Kurz vor der Halbzeit hatte Bernd Ruhser dennoch gleich zweimal den
Anschlusstreffer auf dem Fuß, als erst auswärts-Goalie Carsten Schulz mit
seinem Fuß und ein Vordermann mit dem Körper im Weg standen (32.).
Auch nach der Pause war den Gestreiften, die in den vergangenen Jahren durchaus
die eine oder andere Trophäe erspielten, das Engagement nicht abzusprechen. Zum
Beispiel versuchte es Torsten Sierk mit zwei Fackeln aus dem Hintergrund
(Schulz packte beherzt zu, 40. Und wischte die Kugel über die Querstange, 48.).
Das (vorentscheidende) Tor fiel aber auf der Gegenseite, als wieder Gruppe im
Doppelpass mit Engel das fein herausgespielte Kontertor zum 0:3 auf den gut
bespielbaren Rasen am Koppeldamm zelebrierte (56.).
Und weil der Gegenangriff durch die etwas luftig gestaffelten Reihen des
geschlagenen Widersachers so wunderbar klappte, legten die Mannen aus dem
Torneum kurzerhand noch den 0:4-Endstand obendrauf. Torschütze: Michael
Luttmann (64.).
Ob Luttmann und Co bei voller Spielzeit (Abpfiff nach 66 Minuten) noch einen
draufgesetzt hätten? Spekulation. Fakt ist dagegen der letztlich ungefährdete
Einzug ins Viertelfinale, wo in vier Wochen ein erneutes Auswärtsspiel, diesmal
beim SV Eidelstedt, ansteht.
Tore: 0:1 Engel (8.
Grupe), 0:2 Grupe (14. Jäckel), 0:3 Grupe (56. Engel), 0:4 Luttmann (63.)
Schiedsrichter: Herbert Seibicke
(Heidgrabener SV)
Zuschauer: 15
Freitag, 3. Oktober 2025
Spielbericht Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn 1.Ü60 - FC Union Tornesch 1.Ü60
Freitag, 13. Dezember 2024
Spielbericht Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn 1.Ü60 7er - Blau-weiß 96 Schenefeld/SV Blankenese 1.Ü60 7er
Die
Ruhser-Hardcore-Festspiele
Neun
Torbeteiligungen: Top-Stürmer bringt die Fans zum Eskalieren
Freie Flanke Stefan Jermies von rechts, abgewehrt; tödlicher Querpass der Gäste
und doch noch kam Holsatias Nummer 10 von halbrechts zum erfolgreichen
Rechtsschuss – 10:0 (65.)! Ein besonderer Treffer in der Ü60
7er-Auseinandersetzung zwischen den Spielgemeinschaften Holsatia/TSV
Sparrieshoop/FC Elmshorn (im Folgenden „Holsatia“ genannt) und Blau-weiß 96/SV
Blankenese, war die bis dahin erste Heim-Bude, an der Torjäger Bernd Ruhser
nicht direkt beteiligt war.
Ihren Anfang hatten die „Berni-Festspiele“ auf dem Walther-Poser-Platz bereits
in Minute drei, als der 68-Jährige in feinster Mittelstürmermanier zum 1:0
netzte.
Begeisterung darüber auch aus dem ersten Stockwerk des Nebengebäudes, wo
Holsatias A-Jugend zeitgleich ihren Mannschaftsabend verbrachte. Da durfte die
passende Tor-Hymne natürlich nicht fehlen!
Bis die inzwischen am Spielfeldrand postierten Nachwuchskicker erneut Scooters
Gassenhauer „Always Hardcore“ (Auf geht´s Holle!) über die Kaltenweide schallen
lassen konnten, versiebten die Gastgeber einige gute Gelegenheiten. Ein wenig
hatte man Konzentration und Laufvermögen heruntergedrosselt. Dann aber durfte
wieder gejubelt werden (21.). Ruhser leitete selber per Rückraumpass zu Jens
Duffke ein, um das folgende tiefe Zuspiel mit links zu vollenden. Schlussmann
Uwe Sokolowski hatte mit einem Rechtsschuss gerechnet…
Auf Zuspiel Torsten Bluhm vollendete Ruhser direkt im Anschluss seinen Hattrick
(22.).
Streich Nummer vier erfolgte, zentral alleingelassen, nach erneuter Hereingabe
Bluhm (31.), während es auch als Vorbereiter klappte. Ein Pass von rechts (30.)
und ein Umkurven des Tormannes, samt Pass von der Grundlinie (33.), bescherten
Duffke unwiderstehliche Einschussmöglichkeiten.
Ein halbes Dutzend also bereits zur Pause. Was steht den bemitleidenswerten
Gästen da noch alles bevor? Zunächst eine eigene, sauber herausgespielte,
Großchance, die Holle-Goalie Helmut Averbeck mit der linken Pranke entwertete
(42.).
Bevor die „Achter De Weiden“ ansässigen Blauen aber eine Aufholjagt starten
konnten, trieben wieder Ruhser und Duffke ihr Unwesen. Diesmal vollendete
Letzterer nach Doppelpass zum 7:0 (43.), dem Ruhser mit rechts das Oktett (47.)
und aus der Ferne das Nonett (49.) folgen ließ. Jermies eingangs erwähnter
Treffer machte es schließlich zweistellig (65.), woraufhin eine Produktion der
Herren Antonio Calastri und Frank Oehlers den 11:0-Endstand herbeiführte (67.).
Hätte der Unparteiische seine Ankündigung, die zweite Halbzeit nur 20 Minuten
lang spielen zu lassen, doch bloß befolgt, mochte man der unterlegenen
Auswärts-Elf gegönnt haben. Mitnichten blieb diese zumindest im zweiten
Abschnitt komplett blass. Der nicht nur bei Volker Dammanns Auftauchen vor dem
Fuß-klärenden Averbeck mögliche Ehrentreffer (53.) wäre dem Tabellenvierten
sicherlich zu gönnen gewesen.
So aber stand bei den meisterschaftsverwöhnten Quergestreiften die Null. Sechs
Zähler hinter dem Primus, HSV, bei einem Match weniger, überwintert man
nebenbei in Schlagdistanz zum nächsten Titelgewinn.
Tore: 1:0 Ruhser (3.), 2:0
Ruhser (21. Duffke), 3:0 Ruhser (22. Blum), 4:0 Duffke (30. Ruhser), 5:0 Ruhser
(31. Blum), 6:0 Duffke (33. Ruhser), 7:0 Duffke (43. Ruhser), 8:0 Ruhser (47.
Calastri), 9:0 Ruhser (49. Schümann), 10:0 Jermies (65.), 11:0 Oehlers (67.
Calastri)
Schiedsrichter: Erdogan Orhan
(Gencler Birligi)
Zuschauer: 3


