Unbestrafte
Passivität
Spiel
nach Führungstor eingestellt: Schanze trotzdem mit wichtigem Dreier
Gegen das Spitzenduo Croatia (0:5) und SC Victoria (0:7) zuletzt unter die
Räder geraten, hievte die 1.Ü40 des SC Sternschanze mit einem wichtigen
1:0-Heimsieg gegen Schlusslicht HSV wieder ein ordentliches Stück aus dem
unmittelbaren Gefahrenbereich der Oberliga 02.
Das goldene Tor des Tages hatten sich die Schanzenkicker zumindest zum
Zeitpunkt seiner Erzielung durchaus verdient. Ein Standard-Tor war es nämlich,
das den flüssigeren Spielvortrag mit dem 1:0 belohnte, als Johannes Jäkel den
Kopfball-Abstauber im Stile eines Torpedos aus einem Meter versenkte (13.).
Etwas zu genau hatte Edeltechniker Daniel Salvador Henning nämlich seinen
vorangegangenen Freistoß gegen das Aluminium gesetzt.
Danach schaltete der SCS seine Bemühungen jedoch auf ein kaum wahrnehmbares
Level zurück, sodass der HSV mit seinen durchschnittlich deutlich älteren
Akteuren zum klar aktiveren Team mutierte.
Problem dabei nur: die krankende Offensive, die nicht umsonst als die
Schwächste der Liga daherkommt. Jihad El Tahans Versuch parierte Valerian
Pagel, der den Fingerverletzten Christian Kossel im SCS-Tor vertrat (19.) und
Mike Lohse verfehlte knapp mit rechts aus zentraler Stellung (20.).
Verheißungsvoll gestaltete sich daher der Schanzen-Start in Durchgang zwei,
welcher erneut Jäkel in spitzwinklige Position zum abgewehrten Schuss spülte
(37.).
Ein Ereignis ohne echte Nachahmer, spielte sich das Geschehen unter der Leitung
des erst 14-jährigen Schiedsrichters in dessen erster Spielleitung eher
kampfbetont bis nicklig im mittleren Spielfelddrittel ab.
Zwei gute Ausgleichschancen sollten sich dem Vorjahres-Siebten dennoch bieten.
Zum einen verfehlte Lohse, als er den Fuß in einen Freistoß Arthur Langs hielt
(40.), zum anderen vermochte es auch Kollege Thomas Wesselow mit seinem
Flugkopfball nicht, für ausgeglichene Fakten zu sorgen (51.).
Und weil die folgenden 19 Minuten plus siebenminütiger Extrazeit keine
gesteigerte HSV-gefahr mehr hervorbrachten, beförderte Jäkels Haupt seine
Farben auf einen gar nicht so verkehrt klingenden achten Platz. Doch Obacht:
nur drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone schreien förmlich nach drei
weiteren im letzten Auftritt 2025 bei Blau-weiß 96 Schenefeld am nun folgenden
Sonntag.
Für die weiter sieglos ganz hinten eingereihten Rothosen geht es im
Norderstedt-Derby gegen TuRa Harksheide fast schon nur noch um lokale
Reviermarkierung als um ernsthafte Klassenerhaltsperspektiven.
Tore: 1:0 Jäkel (13.
Salvador Henning)
gelbe Karten: Montero – keine
Schiedsrichter: Laith Ilyas Gharib
(VfL Hammonia)
Zuschauer: 20
Samstag, 29. November 2025
Spielbericht SC Sternschanze 1.Ü40 - Hamburger SV 1.Ü40
Samstag, 10. Mai 2025
Spielbericht SC Sternschanze 1.Ü40 - SC Teutonia 10/VfL Hammonia 1.Ü40
Meister
übt sich in Effizienz
Nun
auch „Schanzenmeister“: SCS-Ü40 I vollendet die Traumsaison
Leidenschaftliche Derby sind keine Altersfrage, untermalte der vorletzte
Spieltag der Ü40-Landesliga 02 mit seinem Platzduell am Schanzenbahnhof.
Knapper Sieger über die Spielgemeinschaft Teutonia 10/VfL Hammonia: die damit
ungeschlagene Meister-Elf des SC Sternschanze.
In seinem letzten Saisonmatch (spielfrei am noch folgenden Finalspieltag)
genügte dem Primus eine bestenfalls durchschnittliche Darbietung und das goldene
Tor aus der ersten Halbzeit zum erarbeiteten Doppeltriumph (schon das Hinspiel
ging knapp mit 1:0 an den SCS).
Ohne den früh verletzt ausgeschiedenen Daniel Salvador Henning (Schulter) und
mit zu viel Statik brauchten die Schanzer ganze 21 Minuten, um endlich einmal
konkret vors Tor zu kommen, um dann jedoch gleich Nägel mit Köpfen zu machen.
Willensstark tankte sich Ivan Montero trotz gegnerischem Geschiebe durchs
Zentrum, um im Straucheln Gwenael Kervella für dessen flaches 1:0 zu bedienen.
Eine Szene mit Seltenheitswert, denn nicht nur, dass sich der SCS für
gewöhnlich reichlich Verschnitt vor dem Tor erlaubt; viel mehr passierte aus
dem Spiel heraus auch nicht.
Logischerweise per Standard, einem Freistoß, den Cemil Arslan linksunten zu versenken
gedacht, meldeten sich auch die nominellen Gäste einmal zu Wort. Torwart
Christian Kossel, dessen Gehäuse mit nur zehn Gegentreffern eine Art Fort Knox
für (fast) alle Gegner darstellt, tauchte ab und blockierte zur Ecke (27.).
Ähnlich behände machte der Schlussmann im Regenbogentrikot auch nach dem
Wechsel die kurze Ecke gegen Bouchaib Kaneb dicht. Der hätte sonst gepasst
(39.)!
Absolut nicht gepasst hatte dem Schiedsrichter das Betragen einzelner Akteure,
das einer inhaltsleeren Partie zumindest einen Disziplinarstrafengehalt verlieh.
Sechs Mann gingen insgesamt verwarnt in die Schlussphase, die Caner Yilmaz
wegen Fouls und Meckerns nur verkürzt miterlebte (65.). Ihm nach folgte
Spielgemeinschaftskollege Arslan, der dem Mann an der Pfeife ebenfalls (zu)
viel Temperament entgegenbrachte (70.). Von allen Beteuerungen, dass Arslan
noch nicht verwarnt war, ließ sich der zum Ende hin etwas diffuse Unparteiische
nicht bekehren…
Einfluss auf den Spielstand sollte die doppelte Unterzahl der „Teumonia“-Elf
nicht mehr haben. Schanze siegte nicht schön aber effizient mit 1:0 und verstand
es anschließend, die grandiose Serie 2024/2025 beim gemeinsamen Grillen gemütlich
im Sonnenschein ausklingen zu lassen. Im September geht es dann als Oberligist
weiter.
Tore: 1:0 Kervella (21.
Montero)
gelbe Karten: Montero, Berschneider,
Kayser – Ait M´hind Ou Brahim
gelb-rote Karten: keine – C. Yilmaz
(65., Foulspiel + Meckern), Arslan (70., wiederholtes Meckern)
Schiedsrichter: Ezatollah Valizadeh
(SC Victoria Hamburg)
Zuschauer: 30




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