Vorentscheidung gegen die rote
Laterne?
Erster
Heimsieg der Saison: „Schrottico“ geht wieder an die Büffelherde
Ein halbes Jahr ist es her, dass die Reserve des TV Haseldorf doch spürbar
erleichtert den 6:2-Auswärtserfolg bei der damals (noch) punktlosen Elf von
Holsatia Elmshorn einfuhr. Nicht einen einzigen Punktgewinn durfte die Büffelherde
seither feucht-fröhlich bejubeln – bis heute!
Denn kaum erblickten die Schloßpark-Kicker Männer aus Elmshorn in
blau-weiß-rot, lief es wieder wie geschnitten Brot.
Denn kaum hatte die Kontrahage der punktgleichen Schlusslichter begonnen, waren
die Hausherren aktiver bei der Sache. Nur der zwingende Abschluss gehörte
erstmal (noch) nicht auf die Speisekarte.
Apropos Karte: nur knapp war Holsatia nach gut einem Viertel der Spielzeit
einem Platzverweis entgangen, räumte Elias Khalaf den pfeilschnellen Phil
Mohrdieck im Duell der Leihgaben – Herren-Bezirksliga gegen U19-Oberliga
durchaus notbremsenverdächtig ab. Schiedsrichter Torben Steenfatt beließ es bei
der Verwarnung – Glück gehabt! Galt aus Gäste-Sicht auch für Mohrdiecks
Linksschuss, der nur hauchdünn am Torwart-Eck vorbei sauste (29.).
Und wie der Fußball nun mal so spielt, landete Holsatias erster echter Abschluss
flugs im Kasten, als Halil Sinecek einen dritten Ball nach Ecke von rechts aus
dem Rückraum versenkte (31.). Ein Schuss, den Manuel Neuer wahrscheinlich
gehabt hätte…
Doch auch ohne einen mehrmaligen Welttorhüter zwischen den Pfosten bekam der
TVH das Ding gebogen. Als Initialzündung fungierte dabei Finn Wichmanns beherztes
Solo mit ebensolchem Abdruck aus der Distanz (41.). Goalie Pieth Kruse noch
dran, aber das reichte nicht – 1:1!
Dank Mohrdiecks langer Hereingabe von rechts und dem kontrollierten Rechtsschuss,
den der richtig eingerückte Mahziyar Sabzipour flach einlochte, war sogar noch
vor dem Halbzeitpfiff der nicht unverdiente Führungstausch gelungen (45.+1).
Holsatia, mit diesem Spielstand auf dem alleinigen Rücksitz der Kreisklasse 01,
bemühte sich im zweiten Abschnitt um Besserung, musste sich aber erstmal bei Kruse
und dessen Fußabwehr (71.) bedanken, dass der dritte Gegentreffer hier ebenso
nicht fiel, wie bei einem hohen Ding, das von linksaußen im hohen Bogen auf die
Latte plumpste (74.).
Nur Augenblicke danach dann aber doch das 3:1, weil wieder Mohrdieck trotz
Fußkontakt von Gegenspieler Shawn Patschan auf den Beinen blieb und zentral mit
links ins rechte Tief-Eck abzog (75.).
Eine weitere Hiobsbotschaft traf die Krückaustädter in personeller Form. Zwar schlug
sich David Posts rote Karte wegen der ungebührlichen Ansprache eines
Gegenspielers zwar nicht in der Spieleranzahl nieder (der Sünder war bereits
ausgewechselt), doch Sportgerichtssperre und Strafgeld winken nun in der
kommenden Verhandlungswoche…
Die übrigen Kollegen bastelten derweil fleißig am Anschlusstreffer. Vor allem
der eingewechselte Ryan Hinterthaner brachte mit seiner Symbiose aus Technik
und Robustheit neue Perspektiven ins Spiel. Doch auch der A-Jugendliche
vermochte es nicht, seine Farben ins Spiel zurückzuschießen (81.).
Ein Unterfangen, das auch Kollege Jasper Löw nicht gelang; weder als diagonaler
Vorbereiter für Fabijan Kober (83.), noch als direkter Freistoßschütze (90.+3).
Ein gebrauchter Tag für die zuletzt definitiv verbesserten Holsaten, denen
durch diese Niederlage wohl der letzte Platz im Endklassement blühen wird. Vielleicht
aber halten die verbliebenen vier Partien aber noch den einen oder anderen
Überraschungspunktgewinn bereit.
So haben sie eben alle ihre kleinen und großen Wettbewerbe…
Tore: 0:1 Sinecek (31.), 1:1 Wichmann (41.), 2:1 Sabzipour
(45. Mohrdieck), 3:1 Mohrdieck (75.)
rote Karte: Post (Holsatia, als bereits ausgewechselter Spieler, 77.,
Beleidigung)
Schiedsrichter: Torben Steenfatt (SV Hörnerkirchen)
Zuschauer: 45
Sonntag, 12. April 2026
Spielbericht TV Haseldorf II - Holsatia im EMTV
Mittwoch, 25. März 2026
Spielbericht TV Haseldorf II - TSV Sparrieshoop II
4:1 fast verspielt
Schwung
nach der Pause verloren: Sparre II zittert sich um Erfolg
Schafft es die Reserve des TSV Sparrieshoop doch noch in die Einstelligkeit der
Kreisklasse 01? Der Mittwochabend-Nachholer beim Tabellennachbarn aus Haseldorf
nährte dafür jedenfalls die nötigen Hoffnungen. Und das, obwohl der Kick, der
Freunde des Kreisklasse-Treibens zum Frohlocken brachte, am Ende nochmal
richtig knapp wurde.
Zuzuschreiben hatte sich die Elf in weiß das Zittern freilich selbst. Ein
sattes 4:1 stand nämlich bereits zum Pausentee auf der Habenseite. Ein
Vorsprung, der seinen ersten Akt in Minute fünf erfuhr, als sich Nikolai Roth
über links auf den erfolgreichen, wie schmerzhaften Weg zum 0:1 machte.
Schmerzhaft allerdings deswegen, weil der anschließende Crash mit Tormann
Johannes Ringel gleich beide Kontrahenten aus der Partie beförderte. „Dieser
Platz liegt mir einfach nicht!“, haderte Roth, der sich an gleicher Stelle
bereits vor zwei Jahren schwer verletzt hatte.
Der TVH musste indes Feldspieler Lasse Wiemer mit Ringels Torwarthandschuhen
ausstatten. Und kaum war die Aushilfe zwischen die Pfosten gerückt,
überrumpelte Yilmaz Ercek Vordermann Mirco Bülow, um die gewonnene Kugel
kurzerhand zum 0:2 zu versenken (15.).
Wahrlich kein guter Start für die Hausherren, die erst danach am Match
teilzunehmen begannen. Vor allem der abschlussfreudige Timo Kaland bedeutete
nun eine wachsende Gefahr für den TSV. Dass es schließlich auch der
hochgewachsene Angreifer aus der Bezirksliga war, der ein Ping-Pong-Spiel im
Gäste-Sechzehner mit dem 1:2-Anschlusstreffer quittierte, passte da in die
Rubrik „das hatte sich angekündigt“ (24.).
Fortan wieder mit Torsteher Ringel im Kasten, war die Aufholjagd jedoch rasch
verpufft, als der Schlussmann zwar mit der Sohle gegen Noah Semmelhaack
parierte, Semmelhaacks anschließender Eckstoß aber die Strafraumchaosvorlage
für Conor Feldts eingestolpertes 1:3 bedeutete (30.).
Ringel aus beträchtlicher Entfernung ein vorgezogenes Osterei zum 1:4 ins Nest
gelegt, schien Feldt seine Farben früh auf dem Sockel des Auswärtserfolgs
festgeschraubt zu haben (36.).
Mit dem Wiederbeginn war der Schwung allerdings vollends verloren.
Wie bereits in den Minuten vor dem Kabinengang, gehörte das Duell nun den
Rot-gelben, die Sparre-Fänger Nico Scharfschwerdt einige Male (erfolglos)
einheizten, bis Kaland doch erfolgreich zum 2:4 abzog (58.).
Ein kleiner Schönheitsfehler? So mochte man vermuten, nachdem Finn Lennart
Möllers tiefes Zuspiel auf Feldt das 2:5 durch den eingewechselten Malte
Schmidt initiierte (62.).
Doch wiederum verkürzte die heuer dreifach aus der Ersten verstärkte
Büffelherde durch eben einen dieser Bezirksligaspieler, köpfte Joris Lüchau
eine Ecke Tjade Hermanns gekonnt in Scharfschwerdts Maschen (70.).
Von Feldt und Co war jetzt kaum noch etwas zu sehen. Einzig bei einer Doppelchance
für Semmelhaack und den beim Nachsetzen zu zögerlichen Horschejschi (80.) wartete
die Elf des unzufriedenen Jan Strüben gefährlich auf.
Stattdessen schwamm man hinten ein ums andere Mal, um die Quittung dafür in Form
des 4:5-Anschlusstreffer durch Doppelpacker Lüchau zu kassieren (85.). Mit
einem Defensivfreistoß als Ausgangspunkt spielte sich der TVH hier sogar ansehnlich
ins vordere Drittel, wo der giftige Lüchau Kalands Scheitern an Scharfschwerdt
korrigierte.
Weil T. Hermanns letzter Freistoß in der Schlussminute leicht zu hoch geriet,
blieb der sparrieshooper Schlendrian am Ende aber ungesühnt.
Das untere Trio bleibt damit weiter auf Distanz gehalten, während der Anschluss
an die zwei Zähler bessere Reserve aus Heist (zwei Partien weniger) nun
geglückt ist.
Tore: 0:1 Roth (5.), 0:2 Ercek (15.), 1:2 Kaland (24.), 1:3
Feldt (30. Semmelhaack), 1:4 Feldt (36. Bublitz), 2:4 Kaland (58. Sabzipour),
2:5 Schmidt (62. Horschejschi), 3:5 J. Lüchau (70. T. Hermann), 4:5 J. Lüchau
(85. Kaland)
Schiedsrichter: Gerd Schwegler (VfL Pinneberg)
Zuschauer: 40
Dienstag, 10. März 2026
Spielbericht FC Elmshorn II - TV Haseldorf II
FCE-Reserve schwimmt
wieder etwas heran
Etwas
mühsamer 3:0-Nachholerfolg gegen Kellerkind TV Haseldorf II
Inoffizieller Kreismeister im Wasserball und ganz nebenbei noch drei Zähler im
Kampf um den Spitzen-Anschluss der Kreisklasse 01 eingesackt. Die
Zweitvertretung des FC Elmshorn löste am Dienstagabend ihre überschaubare
Pflichtaufgabe TV Haseldorf II ungefährdet mit 3:0.
Klar feldüberlegen, aber zunächst noch zu selten mit der zündenden Idee ganz
vorne, entwickelte sich anfangs ein Geduldsspiel für die neulich in zwei Spitzenspielen
unterlegenen Krückaustädter.
So war Ayaz Aloskan bei der aussichtsreichsten Szene gerade noch im letzten
Moment von Erste-Leihgabe Finn Wichmann gestellt worden…
Starthilfe gegen grundsolide verteidigende Haseldorfer schaffte schließlich ein
berechtigter Strafstoß, nachdem Tjade Hermann A. Aloskan im „Clash of Captains“
unstrittig zu Boden gebracht hatte. Kollege Burak Kockiri nahm sich dem Elfer
an und versenkte flach zum 1:0 (32.).
Der Schuss in die pure Sorgenlosigkeit sollte es jedoch noch nicht werden,
wagte die „Büffelherde“ aus dem unteren Tabellensegment immer mal wieder einzelne
Vorstöße, die Jonny Schwarz gleich zweimal in vergebene Schussposition führten
(14. & 36.).
Die zu weilen luftige und geschwindigkeitsarme Defensive hat das angepeilte
Kreisliganiveau jedenfalls spürbar noch nicht erreicht. Die Ecken von Kockiri
allerdings schon, drehte sich ein Ball von der Fahne gefährlich auf Johannes
Ringels Tor, das der Goalie noch mit einer Rettung verteidigt bekam, ehe der
folgende Nachschuss sicheres Fanggut bedeutete (40.).
Absolut Chancenlos blieb der Mann in grün dagegen kurz nach der Pause, als
Wassem Eklim etwas zu viel Platz zugestanden wurde und der Fernschuss aus
charmanter Halbposition passgenau linksoben einschlug (48.).
Die Partie verlor daraufhin an der ohnehin eher gedrosselten Dynamik, was
ausgerechnet der sonst nur für starke dritte Halbzeiten bekannten Elf aus dem
Schloßparkstadion recht kam. Erst mit rechts vorbei gezielt (63.), brachte
Chrysanth Hermann auch FCE-Fänger Sven Schulz einmal ins Geschehen (65.).
Auf inzwischen regentiefer Wiese waren es jedoch die Bordeauxfarbenen, denen
erneut von der Strafstoßmarke das letzte Wort vorbehalten blieb. Diesmal hatte
Fisnik Kelmendi rechtsunten eingenetzt (77.) und damit den vorzeitigen
Schlusspunkt gesetzt.
Der Rest der Partie bestand nämlich nur noch aus dem Versuch, der niederschlagsbedingten
Rutschgefahr Paroli zu bieten und sich auf die heiße Dusche danach zu freuen…
Tore: 1:0 Kockiri (32., Strafstoßtor, T. Hermann an A.
Aloskan), 2:0 Eklim (48.), 3:0 Kelmendi (77., Strafstoßtor)
Schiedsrichter: Naci Celiloglu (Gencler Birligi Elmshorn)
Zuschauer: 13
Sonntag, 19. Oktober 2025
Spielbericht Holsatia im EMTV - TV Haseldorf II
Bezirksliga-Expertise
gegen die rote Laterne
KK01:
Gepimpte TVH-Reserve walzt hilflose Holsaten mit 6:2 nieder
Entgegen gesetzte Gefühlslagen an der Wilhelmshöhe. Jubel, Trubel, Heiterkeit
bei der Reserve des TV Haseldorf, während sich die abermals unterlegene Elf von
Holsatia Elmshorn in lautstarken Diskussionen untereinander übte. Kein Wunder,
war der punktlose Tabellenletzte auch gegen den Vorletzten aus der Marsch klar
mit 2:6 unter die Räder gekommen.
Im „Schrottico“ der Kreisklasse 01 gewannen die Haseldorfer früh die Zweikampfhoheit,
die sich in Form des 1:0 auch rasch auszahlen sollte. Chrysanth-Brix Hermann
auf rechts mit Ballgewinn und Querpass – Lukas Wilhelm einsam in der Mitte
eiskalt: 0:1 (4.)!
Die Holsaten, die nach dem Eklat um Liga-Trainer Thorben Pingel, Ende letzter
Saison, und der folgenden Massen-Abwanderung zur SV Lieth von der Dritten- zur
Ligamannschaft avancierten, bemühten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine
Antwort, die jedoch nur zu Schüssen von Samir Ehrenberg (9.) und Majd Alasaad
(15.) in die Arme des Torwarts, sowie zu einem Freistoß-Field-Goal Alasaads
(14.) führten.
Deutlich zwingender gestalteten es die Gäste, die es mit Casper Daleckis
Linksschuss (vorbei, 13.) und Wilhelms Konterchance auf Rose-Abspiel (26.)
probierten.
Wenig später funktionierte letztere Kombination in etwas abgeänderter Weise.
Lars Rose erspähte den gestarteten Michael Hasse, dessen Zuspiel von der
Grundlinie Wilhelm schließlich aus kurzer Distanz zum 0:2 verwertete (28.).
Es lief nach Plan, für die Jungs von der Kamperrege, die heuer mit einiger
Bezirksliga-Expertise (u.a. Rose, C. Dalecki, Wichmann, N. Lüchau) angereist
waren! Doch plötzlich geriet die „Büffelherde“ in arge Not, als Alek Dupke
ungestört nach rechts eröffnen konnte, Dominik Grunau die Linie längs
marschierte und Ehrenberg im Dickicht des Strafraums auf 1:2 verkürzte (42.).
Doch damit nicht genug, glich Blau-weiß-rot quasi mit dem Pausenpfiff per Ecke
sogar aus. Ehrenbergs Ecke köpfte Erick Ziljaev offenbar so tückisch auf das Gehäuse,
dass Goalie Harald Ehlers das Leder nicht mehr fachgerecht zu entschärfen
wusste – 2:2 (45.+3)!
Dem euphorischen Heim-Jubel folgte nach der jedoch die große Ernüchterung,
erlangten die Haseldorfer nach dem Seitenwechsel wieder mehr und mehr die Griffigkeit
zurück und holte ihnen Roses wuchtiges Distanzkönnen die nicht unumstrittene
Führung zurück (68.). Holle kritisierte nämlich eine etwas sprunghaft gegen sie
verhängte Einwurfentscheidung im Entstehungsprozess des 2:3…
Mit einer Umstellung auf ein offensiveres 3-5-2-System sollte der Bock in der
Schlussviertelstunde wieder umgestoßen werden, doch Holsatias Plan durchkreuzte
nur Sekunden nach den personellen und taktischen Umbauarbeiten ein viel zu
einfach zugelassenes viertes Gegentor, bei dem Kapitän Mirco Bülow Ruhe und
Übersicht für Rose walten ließ, sodass der 31-Jährige aus durchaus spannendem
Winkel die 2:4-Vorentscheidung besorgte (77.).
Obendrauf kamen noch das selbst per Fehlpass eingeleitete 2:5 durch Bennet
Essig, im Doppelpass mit Rose (80.), sowie das Tor zum halben Dutzend durch
Finn Wichmanns Kopfstoß im unbewachten Ecken-Luftraum (82.).
Dass Hasse (Außenpfosten, 84.) und der wiedereingewechselte Claas Mohr (per
Kopfball an Maik Paasch gescheitert, 90.+2) das Resultat noch weiter hätten
nach oben schrauben können, blieb am Ende nur eine Randnotiz.
Ebenso, wie Shawn Patschans Abschluss aus dem Lauf heraus, der auf der anderen
Seite Linderung für das Leid des damit weiter punktlosen Tabellenletzten aus
der Krückaustadt verpasste (90.+5).
Nach neun Spielen und 8:58 Toren in der untersten Spielklasse lässt sich – von
außen betrachtet – bereits Sinnfrage über den Herren-Spielbetrieb beim
Traditionsverein stellen. In Haseldorf, wo die dritte Halbzeit eh die sportlichen
Ambitionen in den Schatten stellt, stellt Rang 13 mit zwei Saisonsiegen das
Erwartbare da. Am kommenden Freitag kommt die sportlich etwas inkonstante
Zweitvertretung des TSV Heist zum Nachbarschaftsduell ins Schloßparkstadion.
Tore: 0:1 Wilhelm (4. C. Hermann),
0:2 Wilhelm (27. Hasse), 1:2 Ehrenberg (42. Grunau), 2:2 Ehlers (45.+3,
Eigentor, Ziljaev), 2:3 Rose (68.), 2:4 Rose (77. Bülow), 2:5 Essig (80. Rose),
2:6 Wichmann (82. Wilhelm)
gelbe Karten: Ehrenberg - keine
Schiedsrichter: Yannic Kritzler (SSV
Rantzau)
Zuschauer: 25
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| Glänzte nicht nur als starker Zweikämpfer: Lars Rose (l.) |
Samstag, 9. August 2025
Spielbericht HFC Falke II - TV Haseldorf II
Falke
II verliert nur eine Feder
8:0!
HFC-Reserve trotz Platzverweis ungefährdet in Runde zwei
Falken gegen Büffelherde; was in freier Wildbahn nicht nach Fressfeindschaft
klingt, stellte sich in Runde eins des Holstenpokals als großes Festessen für
die gefiederten Freunde des Ballsports heraus.
Im Sportpark Eimsbüttel hatte der Favorit im Match unter Kreisklassisten
nämlich keine Mühe, den Zweitrundenlostopf zu erreichen. Bei knackiger Hitze
bestand daran auch vom Anpfiff weg kein Zweifel. Tempo, Technik, Taktik: Falke
strahlte in allen Belangen Überlegenheit aus, die sich nach einer knappen
Viertelstunde gleich dreifach auszahlte. Den Anfang machte Louis Creutz, den
Timo Oehlenschläger in die Poleposition zum flachen 1:0 schickte (14.).
Während die Haseldorfer noch mit dem zu Unrecht ausgebliebenen Abseitspfiff
haderten, tanzte Oehlenschläger galant durch die zugriffslose Gäste-Defensive –
2:0 (15.)!
Nach Matteo Herreras Ballgewinn, Cagtay Gürers Weiterleitung und Creutz´
erneuter Treffsicherheit war das Falken-Triple binnen 150 Sekunden dann perfekt
(16.). Es roch nach einem amtlichen Schützenfest!
Der Falke drosselte jedoch ein wenig die Fluggeschwindigkeit, sodass es bis
zur Halbstundenmarke dauerte, ehe es
wieder über außen ging, wo Abolhasanian und Oehlenschläger Creutz´ Dreierpack
ermöglichten (30.).
Die Gastgeber jetzt wieder mit mehr Geschwindigkeit in der Einbahnstraße, doch
weiteren Ertrag erntete lediglich Gürer per Drehschuss zum 5:0-Pausenstand
(45.+2).
Im zweiten Abschnitt der gleiche Plot: Blau-weiß Chef im Ring, ohne sich dabei
besonders zu verausgaben. Ein Gegner mit mehr Format hätte da sicherlich mehr
für sich herausgeholt, als der TVH, der nur durch einen Freistoß von Mahziyar
Sabzipour (links vorbei, 57.) einmal sür so etwas wie Torgefahr sorgte.
Ein Kontakt zwischen Lasse Wiemer und Hattrickschütze Creutz führte dennoch
Falkes halbes Dutzend vom Punkt durch Innenverteidiger Matti Rockel herbei
(67.).
Weitere Treffer zum letztlichen 8:0 erzielten Mel Andritzki als Nutznießer
eines tollen Konters über Ahmadi und Oehlenschläger (71.) und der selbst im
Sechzehner gehaltene Tarchan Aniebad per Strafstoß (90.).
Die einzige verlorene Feder des HFC stellte der völlig unnötige Platzverweis
für Mansour Ahmadi dar, nachdem er Lennart Jotter sinnlos im Mittelfeld über
den Haufen grätschte (84.). Dem Sünder sei zu diesem Zeitpunkt laut eigener
Aussage nicht bekannt gewesen, dass er sich bereits im ersten Durchgang ein
Ticket wegen Foulspiels abgeholt hatte (36.)…
Tore: 1:0 Creutz (14.
Oehlenschläger), 2:0 Oehlenschläger (15.), 3:0 Creutz (16. Gürer), 4:0 Creutz
(30. Oehlenschläger), 5:0 Gürer (45.+2), 6:0 Rockel (67., Strafstoßtor, Wiemer
an Creutz), 7:0 Andritzki (71. Oehlenschläger), 8:0 Aniebad (90., Strafstoßtor,
Schlufter an Baniebad)
gelb-rote Karte: Ahmadi (HFC Falke
II, 84., wiederholtes Foulspiel)
Schiedsrichter: Fiete Knoblich
(Hamburger SV, Note 3)
Zuschauer: 50
Mittwoch, 16. April 2025
Spielbericht TV Haseldorf II - Moorreger SV II
Den
„Ex“ bezwungen
TVH-Reserve
siegt im Nachholderby – dank ehemaliger Akteure des Gegners
Tief in der Bedeutungslosigkeit der Kreisklasse B1, wo insgesamt vier Teams um
den folgenlosen sechsten Platz konkurrieren, erhielt dieses fiktive Schneckenrennen
noch einmal neue Dynamik. Auslöser dafür: der Derbysieg für die Reserve des TV
Haseldorf über die aus dem nahegelegenen Moorrege.
Der Importanz des Duells angemessen, begegnete einem schon vor der – man kann
es vorwegnehmen – äußerst fairen Auseinandersetzung der erste TVH-Akteur im
Schloßparkstadion mit fassfrischer Hopfenkaltschale.
Als prickelndes Vergnügen ging der Kick selbst am Mittwochabend dagegen eher
nicht durch. Auch, wenn zu Beginn der eine oder andere Ansatz zu erkennen war.
Vor allem bei den Gästen, wo Dominic Jahnke seine bis dahin reichenden Kräfte
belebend über rechts einsetzte, um Tobias Klug jeweils zum Schuss kommen zu
lassen – oder zu dem wie man es nennen will – wenn selbst Feldspieler Fabian
Eberhardt im TVH-Gehäuse nur den Fuß zur Abwehr hinhalten muss (8.) und im
zweiten Anlauf Laufweg und Abspielzeitpunkt nicht zusammenpassten (15.).
Die Gastgeber vermochten dagegen erstmal nur durch Phil Mohrdiecks freien
Kopfball (ein gutes Stück vorbei nach schöner Kranz-Flanke) einen Anstrich von
Gefahr zu versprühen (10.).
So plätscherte das Geschehen fortan ambitionslos vor sich hin, bis moorreger
Torwartslapstick das 1:0 des frei einschiebenden Mohrdieck herausbeschwor
(38.).
Hängende Köpfe bei den Gästen, die gleich ein zweites Mal zum Treffer einluden.
Ohne Warnung vor dem heranrückenden Gegenspieler verlor Gian Luca Reinl das
Leder im Aufbau, sodass ausgerechnet mit Thore Rommel einer der ehemaligen
Moorreger im TVH-Dress letztlich keine Mühe hatte, vor der Kiste auf den 2:0-Halbzeitstand
zu erhöhen (42.).
Kurz nach dem Seitentausch freuten sich auch endlich die Gäste über eine
Einladung, die man nicht ausschlagen kann. Finn Karwen sagte Danke und zerstörte
dem umspielten Aushilfsgoalie Eberhardt die Null (47.).
Weitere Gefahr drohte dem Ex-Moorreger, der auch dort schon mal aus Mangel an
Alternativen die Handschuhe überstreifen durfte, aber nicht so wirklich.
Stattdessen quälender Leerlauf, bis in der Schlussphase die Hausherren etwas
überraschend zuschlugen. Einmal griffig im Zentrum, ging es flugs nach vorne,
wo Mohrdieck raus zu Max Ossenbrüggen spielte und dieser den Heber von
halbrechts schön zum umjubelten 3:1-Führungsausbau traf (80.). Ein Tor gegen
den langjährigen Ex-Club: das darf vom gelegenheits-Ligaspieler auch mal
gefeiert werden!
Spiel entschieden, wollte man meinen, doch der MSV kam noch einmal zurück. Aus
einem Einwurf des eingewechselten Etienne Hardtke entstand ein Lauf des nach
Verschnaufpause wieder Tempo aufnehmenden Jahnke, inklusive flacher Hereingabe,
die Kevin Klehn zum erneuten Anschluss ins verwaiste Tor einschob (88.).
Die Himmelsbargler zurück im kleinen Lokalderby, doch mit dem Abpfiff des mit
seinem Bauchgefühl sicher fahrenden Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn) blieb
die Aufholjagt letztlich unvollendet.
Die geographische Nähe bildet sich somit weiter auch in der Tabelle ab.
Nördlich der neuntplatzierten Haseldorfer konnten die Jungs aus Moorrege (8.) keinen
weiteren Schritt voran machen.
Tore: 1:0 Mohrdieck (38.),
2:0 Rommel (41.), 2:1 Karwen (47.), 3:1 M. Ossenbrüggen (80.), 3:2 Klehn (88.)
Schiedsrichter: Reiner Röschke
(Holsatia im EMTV)
Zuschauer: 50
Sonntag, 13. April 2025
Spielbericht TSV Gut Heil Heist II - TV Haseldorf II
Hattrick
auf Bewährung
Münster-Dreierpack
Captain Schmidt brechen nachlassende Haseldorfer
4:0 gegen Holsatia III, ein vernünftiger Auftritt beim engen 0:1 gegen den
Spitzenreiter aus Friedrichsgabe und auch das dritte von fünf Heimspielen in
Serie brachte die Reserve des TSV Heist sehr ordentlich über die Bühne.
Mit einem saftigen 5:2-Heimsieg hatte man den sonntäglichen Doppelspieltag an
der Hamburger Straße erwartungsgemäß positiv eröffnet.
In Hälfte eins war dieses Ende noch durchaus fraglich, ging es bei
fußballerisch der Kreisklasse B angemessenem Niveau munter hin und her.
Den Torreigen eröffnen konnte nach ersten Annäherungen der in vorderster Reihe
aufgestellte Marcel Münster, indem er zwar zunächst mit rechts an einer Rettung
von Mario Kranz scheiterte, doch im sofortigen Nachsetzen war das 1:0 schließlich
perfekt (17.).
Langen Bestand sollte der Vorsprung jedoch nicht erleben, glichen die immer
wieder nadelstichartig aufwartenden Gäste durch Max Ossenbrüggen aus halblinker
Position, fein herausgespielt, wieder aus (21.).
Jeweils zweimal verpassten beide Lager in der Folge das mögliche zweite Tor,
das zur 30 Minuten-Marke dann den Heistmern vorbehalten war. Eike Schmidts
Spielverlagerung nach außen kam dabei ebenso exakt daher, wie John Stobbes
Querspielen auf den brutal mit der Latten-Unterkante einhämmernden M. Münster –
2:1 (30.)!
Doch wie es heute so war, hielt auch dieses Hurra nicht allzu lange an. Einen unnötigen
Ballverlust bestrafte Lennard Frank zu unplatziert noch nicht (33.), nur war es
im nächsten TVH-Anlauf geschafft. Über die Stationen M. Ossenbrüggen und Franke
schob Thore Rommel das Ei am herausstürmenden Sebastian Münster vorbei und
damit zum erneuten Gleichstand hinter den Kreidestreifen (37.).
Und was musste nach Gesetz der Serie als nächstes geschehen? Na klar, das Führungstor
des TSV durch Marcel Münster! Diesmal profitierte der 26-Jährige gleich doppelt
von gegnerischem Versagen: erst rutschte ein steiles Zuspiel unglücklich die
Innenverteidigung, die dann in Person von Fabian Eberhardt den sogar etwas
zögerlichen Angreifer bei seinem dritten Streich nicht gestoppt bekam. Wie gut
für Gut Heil, dass das HFV-Sportgericht seine vier-Spiele-Sperre aus dem
Abbruch-Derby in Moorrege auf Bewährung verhängte.
Einen solchen Lauf hatte bei den konditionell stark nachlassenden Haseldorfern
keiner. Im Gegenteil. Selbst Flügelflitzer M. Ossenbrüggen gingen so langsam
die Körner aus. Eine Frust-Gelbe fürs Ballwegschlagen (50.) passte da ganz gut
ins kritische Bild des zweiten TVH-Abschnitts.
Immerhin Schlussmann Johannes Markmann blieb auf der Höhe. Zwar blockierte er
einen abermaligen Münster-Versuch nicht ideal nach vorne, um dann bei Finn
Rothd Nachsetzen rechtzeitig die Pranke auf den Ball zu kriegen (60.).
Schuldlos musste der junge Goalie wenig später E. Schmidts Doppelschlag zur
Vorentscheidung hinnehmen, als der Kapitän erst ein Ping-Pong-Spiel abgefälscht
per Kopf abschloss (65.), ehe es beim 5:2 Frankes Handspiel war, das den
Treffer vom Punkt aus (Markmann ahnte noch die Ecke) möglich machte (67.).
Immerhin gelang es gegen Roth noch einmal, erfolgreich die kurze Ecke
dichtzumachen (77.) und einen Meyer-Freistoß fliegend zu entschärfen (86.),
während sich sein Gegenüber bei Frankes Rechtsschuss etwas schwierig tat (80.).
Unter dem Körper durchgerutscht, sicherte sich S. Münster aber das Runde,
sodass der Tabellenvorletzte am Ende um drei Tore distanziert blieb.
Zum Stichwort „Distanz“: Auf den SV Osdorfer Born, aktuell Vierter der
Kreisklasse B1, ist es bei zwei weniger gespielten Partien nur noch ein
einziger Zähler, der für die Heistmer Jungs aufzuholen ist. Mit der
Unterstützung der „Ultras Heist“, die sich aus dem eigenen Nachwuchs
rekrutieren, sollte dieses eine Pünktchen doch innerhalb der nun folgenden zwei
Heimspiele doch locker aufholen lassen.
Tore: 1:0 M. Münster
(17.), 1:1 M. Ossenbrüggen (21. Krieger), 2:1 M. Münster (30. Stobbe), 2:2
Rommel (37.), 3:2 M. Münster (44.), 4:2 E. Schmidt (65. Kock), 5:2 E. Schmidt
(67., Strafstoßtor, Handspiel Franke)
Schiedsrichter: Frank Tesch (Heidgrabener
SV)
Zuschauer: 44
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