Sonntag, 15. Dezember 2024

Spielbericht SC Sternschanze 3.B - SC Victoria Hamburg 1.B

Entspannte Einbahnstraße
Vicky-2008er machen unspektakulär das Achtelfinale klar

0:8 und doch konnten beide Parteien am Sonntagabend zufrieden in die Winterpause gehen. Drei Klassen Unterschied brachte das Viertrunden-U17-Pokalduell der Zweiten des SC Sternschanze (Kreisliga) und der Oberliga-Elf des SC Victoria auf dem Papier zu Tage.
Ein Fakt, der auch in Sachen Ballbesitz auf dem nasskalten Spielfeld zu erkennen war. Vicky, da clevererweise in schwarzen Trikots angereist, in Leibchen, übte mit überwältigendem Ballbesitz erheblichen Druck aus, dem sich der SCS mit viel Leidenschaft entgegenstellte.
Und brachte der Favorit das Bällchen einmal Richtung Schanzen-Tor, packte Goalie Piet Grützner fachgerecht zu (5. & 12.).
Auf der anderen Seite geschah unterdessen gar Überraschendes, als sich Carl Stubenvoll aus der Mitte eine gute Schusschance bot. Der Versuch zischte vorbei, doch der Oberligist war gewarnt, die Zügel nicht allzu sehr schleifen zu lassen (10.).
Nach etwas mehr als einer torlosen Viertelstunde killte Victoria schließlich die Pokalromantik. Nicht aus dem gebundenen Spiel heraus, sondern mit einer kurzen Eckenvariante auf das ballnahe Strafraumeck, von wo Ben Reinholz erfolgreich wie vermeidbar zum 0:1 abzog (16.).
Ebenso sicher saß ein Freistoß, den Reinholz nach einem Auffahrunfall von Jefferson Hernandez Zamora diesmal von der anderen Seite hineinschweißte (25.).
Ein Tor der Marke „krummes Ding“ durch Josh Tietje markierte schließlich den immer noch moderaten Halbzeitstand von 0:3 (35.).
Nach der Pause derselbe Ritt durch die Einbahnstraße, die für Noah Schmideder fast zu persönlichen Schlucht wurde. Handspiel auf der Torlinie vom zweikampfstarken Innenverteidiger, der das Glück hatte, nicht den fälligen roten Karton zu sehen…
Mehr Schanzen-Glück gab es in dieser Szene jedoch nicht: Grützner ahnte die Ecke, doch Lamine Cisses Strafstoß schlug zum 0:4 im SCS-Tor ein (51.).
Der Rest ist schnell erklärt: Dobromil Czarnecki versenkte zweimal aus der zweiten Reihe (59. & 69.), ein Bensoussan-Treffer am langen Pfosten bedeutete durch seine Entstehungskombination über Cisse und Reinholz den sportlichen Höhepunkt (73.) und Victor Ende markierte per Rechtsschuss in den Winkel ebensolches zum 0:8 (80.).
Schanze, das Anfang der zweiten Hälfte bei Nana Asare Kumis Abschluss nur hauchdünn den Ehrentreffer verpasste (45.), zog sich damit gut aus der Affäre, während der SC Victoria, bei dem gleich drei Mann aus der Vorwoche rotgesperrt fehlten, neben dem ungefährdeten Pokalweiterkommen diesmal auch das entspannte Gefühl eines nicht eskalierten Duells mitnahm. Gegner im Achtelfinale wird dann die Regionalliga-Elf des USC Paloma sein.

Tore: 0:1 Reinholz (16.), 0:2 Reinholz (25., direkter Freistoß), 0:3 Tietje (35.), 0:4 Cisse (51., Strafstoßtor, Handspiel Schmideder), 0:5 Czarnecki (59.), 0:6 Czarnecki (69.), 0:7 Bensoussan (73. Reinholz), 0:8 Ende (80.)

Schiedsrichter: Volkan Özkan (SV Groß Borstel)

Zuschauer: 30




Samstag, 14. Dezember 2024

Spielbericht SC Sternschanze 1.B - SV Rugenbergen 1.B

„In zwei Jahren Bundesliga“ – Lorenz ballert SCS weiter!
Den Oberligisten eliminiert: Dreierpack hievt Schanze-2008er ins Achtelfinale

„Natürlich ist es eine Überraschung, wenn man als Landesligist den Oberligisten schlägt“, stellte Theo Spöhrer, der soeben mit seiner Schanze-B1 den SV Rugenbergen aus dem Pokal eliminierte, das auf dem Papier Stehende fest. Doch inhaltliche Gründe dafür gab es ebenso zahlreich: „Auf jeden Fall war der Teamzusammenhalt bei uns besser. Wir haben wirklich jeder für jeden gekämpft. Das hat bei denen gefehlt“, fielen Einsatz und Moral unter SCS-Regen-Flutlichtkulisse ebenso ins Gewicht wie „Phasen, in denen wir besser waren“. Und: „Wir haben unsere Chancen besser genutzt“. Ein Prädikat, das vor allem in Richtung von Kleon Lorenz ging. „Ein super Spiel von Kleon – da kann man nicht meckern“, ordnete Spöhrer den Auftritt des an guten Tagen Unterschiedsspielers und an schlechten Totalausfalls ein. Vor allem, weil „er diesmal seine Schüsse genutzt und nicht zehn Meter übers Tor gehauen hat“.
Erstmalig demonstriert in Minute zehn. „Ein schönes Tor mit ein bisschen Hilfe vom Gegner“. So fälschte ein Roter den Versuch im nach innen ziehen exakt so ab, dass die Kugel im hohen Bogen über den Goalie zum frühen Vorsprung hineinplumpste.
Wichtig für den SCS, der zu Beginn alle Hände voll zu tun hatte, sich aus dem Druck des Oberligazweiten zu lösen.
Verlass war dabei auch auf Schlussmann Enno Gloßner, der beispielsweise einen Heilmann-Versuch aus der zweiten Reihe zur Seite parierte (15.).
Chancenlos der Fänger dagegen kurz darauf, als Arthur Schreiber, der nach reduzierter Trainingsbeteiligung und zuletzt zeitgleichen Schiedsrichtereinsätzen an Spieltagen eine Anlaufphase benötigte, die Kugel im Aufbau herschenkte und Nico Scherwat letztlich „Danke“ sagte – 1:1 (16.)!
Schanze aber blieb im Film und verzückte gar durch spielerische Linie. In Fötus-Stellung holte Schreiber einen Defensivfreistoß raus, woraufhin Marineblau die Kugel herrlich zirkulieren ließ. Schreibers Verlagerung nach links erwies sich hierbei ebenso als sinnvoll, wie das Angriffsfinale, das Lorenz auf Ablage des starken Felix Lenzen „schön reingehauen“ hatte. Ein fieser Aufsetzer stellte den baumlangen Morten Dieckmann, der den unpässlichen Frederic Poll zwischen den SVR-Pfosten vertrat, jedenfalls vor eine für ihn unlösbare Aufgabe (26.).
Weitaus weniger effizient agierten da die bemühten, auf dem wenig geräumigen Geläuf aber um ihre Stärke des schnellen Offensivpersonals beraubten Gäste. Scherwat sah seinen Ball noch vor dem Strich geklärt (30.), Heilmanns Direktabnahme zischte vorbei (36.) und wieder ETV-Rückkehrer Scherwat scheiterte aus der Bewegung an Gloßner (38.), um kurz vor der Pause mit links drüber zu löffeln (40.).
Nicht erfolgreicher verlebten die zunehmend hektischer werdenden Bönningstedter den zweiten Abschnitt, der nach Johann Lamollers Mecker-Tirade gegen den Unparteiischen für fünf Minuten in Unterzahl zu bestreiten war (52.). Mit Lamoller traf es freilich keinen Unbekannten, hatte der Kapitän in der Vorwoche eine Schlägerei nach Spielende angezettelt. Glückwunsch zu diesem vorbildlichen Führungsspieler!
Zu allem Überfluss fing sich der Klassenhöhere nach einer knappen Stunde gar das dritte Ei. Auf einem hohen Schreiber-Freistoß sammelte sich zwar bereits eine Regenpfütze, doch trotzdem würgte abermals Lorenz die Kugel gegen den unsicheren Dieckmann in drei Anläufen über die Linie (59.). „Ich hatte ein bisschen Angst, dass der doch nochmal von der Linie gekratzt wird“, beschrieb Kollege Spöhrer seinen persönlichen Nervenkitzel beim 3:1, bei dem er „schon dreimal das Gefühl hatte, dass der Ball drinnen war“.
Lorenz unterdessen war mit Treffer Nummer drei bereits vorzeitig zum Mann des Tages aufgestiegen. „Wirklich ein super Spiel von ihm! Schöne Tore, wichtige Tore. Wenn er immer so viele Tore macht, dann spielen wir in zwei Jahren Bundesliga“, bewertete Spöhrer den Auftritt seines später leicht zeitstrafengefährdet substituierten Torjägers.
Die verbliebenen Schanzer wehrten sich in der Folge gegen die rot-schwarze Schlussoffensive, die vor allem über Standards lief. Zwei davon wischte Gloßner gekonnt aus der Luft (75. & 76.), während es gegen den am langen Pfosten blanken Jacob Jahns zur Rettungstat am Boden kam (Azimullah Mohammadi löschte die Szene schließlich per Grätsche, 77.).
Mehr passierte dann nicht mehr, im Flutlichtsprühregen, sodass der Achtelfinaleinzug des Landesligisten perfekt war. Anfang März warten dort nun vertraute Gesichter aus Hamburg-Ost: Ligakonkurrent (und Spitzenreiter) SC Vier- und Marschlande gibt sich zur Runde der letzten 16 die Ehre am Wasserturm. „Ich mag es jetzt nicht so sehr, gegen die zu spielen, aber diesmal spielen wir ja zum Glück auf unserem Platz“, ging der Kelch des „grauenhaft kleinen Platzes“ am Zollenspieker immerhin am SCS vorbei. „Ich glaube, es gäbe schlimmere Lose; vielleicht aber auch leichtere“, bleibt die Gefühlswelt vor einem „nicht deutlich leichteren Spiel, als das, was wir jetzt hinter uns haben“, ambivalent.
Zufriedenheit herrscht dagegen mit der „guten Entwicklung, was spielerische Sachen angeht“. „Auch der Zusammenhalt ist besser geworden. Von der Tabellensituation könnten wir jetzt natürlich noch besser dastehen. Letzte Saison war okay am Ende, aber dieses Jahr könnten wir noch ein bisschen besser dastehen“, geht der Blick des Landesliga-Fünften nicht ganz zu Unrecht gen Aufstiegskampf.

Tore: 1:0 Lorenz (10.), 1:1 Scherwat (16.), 2:1 Lorenz (25. Lenzen), 3:1 Lorenz (59. Schreiber)

gelbe Karten: Schreiber, Hameed Mohammed, Lorenz – Lamoller, Rabeary

Zeitstrafe: Lamoller (SVR, 52., unsportliches Verhalten)

Schiedsrichter: Ali Cüneyt Kurnaz (Eimsbütteler TV)

Zuschauer: 50



Freitag, 13. Dezember 2024

Spielbericht Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn 1.Ü60 7er - Blau-weiß 96 Schenefeld/SV Blankenese 1.Ü60 7er

Die Ruhser-Hardcore-Festspiele
Neun Torbeteiligungen: Top-Stürmer bringt die Fans zum Eskalieren

Freie Flanke Stefan Jermies von rechts, abgewehrt; tödlicher Querpass der Gäste und doch noch kam Holsatias Nummer 10 von halbrechts zum erfolgreichen Rechtsschuss – 10:0 (65.)! Ein besonderer Treffer in der Ü60 7er-Auseinandersetzung zwischen den Spielgemeinschaften Holsatia/TSV Sparrieshoop/FC Elmshorn (im Folgenden „Holsatia“ genannt) und Blau-weiß 96/SV Blankenese, war die bis dahin erste Heim-Bude, an der Torjäger Bernd Ruhser nicht direkt beteiligt war.
Ihren Anfang hatten die „Berni-Festspiele“ auf dem Walther-Poser-Platz bereits in Minute drei, als der 68-Jährige in feinster Mittelstürmermanier zum 1:0 netzte.
Begeisterung darüber auch aus dem ersten Stockwerk des Nebengebäudes, wo Holsatias A-Jugend zeitgleich ihren Mannschaftsabend verbrachte. Da durfte die passende Tor-Hymne natürlich nicht fehlen!
Bis die inzwischen am Spielfeldrand postierten Nachwuchskicker erneut Scooters Gassenhauer „Always Hardcore“ (Auf geht´s Holle!) über die Kaltenweide schallen lassen konnten, versiebten die Gastgeber einige gute Gelegenheiten. Ein wenig hatte man Konzentration und Laufvermögen heruntergedrosselt. Dann aber durfte wieder gejubelt werden (21.). Ruhser leitete selber per Rückraumpass zu Jens Duffke ein, um das folgende tiefe Zuspiel mit links zu vollenden. Schlussmann Uwe Sokolowski hatte mit einem Rechtsschuss gerechnet…
Auf Zuspiel Torsten Bluhm vollendete Ruhser direkt im Anschluss seinen Hattrick (22.).
Streich Nummer vier erfolgte, zentral alleingelassen, nach erneuter Hereingabe Bluhm (31.), während es auch als Vorbereiter klappte. Ein Pass von rechts (30.) und ein Umkurven des Tormannes, samt Pass von der Grundlinie (33.), bescherten Duffke unwiderstehliche Einschussmöglichkeiten.
Ein halbes Dutzend also bereits zur Pause. Was steht den bemitleidenswerten Gästen da noch alles bevor? Zunächst eine eigene, sauber herausgespielte, Großchance, die Holle-Goalie Helmut Averbeck mit der linken Pranke entwertete (42.).
Bevor die „Achter De Weiden“ ansässigen Blauen aber eine Aufholjagt starten konnten, trieben wieder Ruhser und Duffke ihr Unwesen. Diesmal vollendete Letzterer nach Doppelpass zum 7:0 (43.), dem Ruhser mit rechts das Oktett (47.) und aus der Ferne das Nonett (49.) folgen ließ. Jermies eingangs erwähnter Treffer machte es schließlich zweistellig (65.), woraufhin eine Produktion der Herren Antonio Calastri und Frank Oehlers den 11:0-Endstand herbeiführte (67.).
Hätte der Unparteiische seine Ankündigung, die zweite Halbzeit nur 20 Minuten lang spielen zu lassen, doch bloß befolgt, mochte man der unterlegenen Auswärts-Elf gegönnt haben. Mitnichten blieb diese zumindest im zweiten Abschnitt komplett blass. Der nicht nur bei Volker Dammanns Auftauchen vor dem Fuß-klärenden Averbeck mögliche Ehrentreffer (53.) wäre dem Tabellenvierten sicherlich zu gönnen gewesen.
So aber stand bei den meisterschaftsverwöhnten Quergestreiften die Null. Sechs Zähler hinter dem Primus, HSV, bei einem Match weniger, überwintert man nebenbei in Schlagdistanz zum nächsten Titelgewinn.

Tore: 1:0 Ruhser (3.), 2:0 Ruhser (21. Duffke), 3:0 Ruhser (22. Blum), 4:0 Duffke (30. Ruhser), 5:0 Ruhser (31. Blum), 6:0 Duffke (33. Ruhser), 7:0 Duffke (43. Ruhser), 8:0 Ruhser (47. Calastri), 9:0 Ruhser (49. Schümann), 10:0 Jermies (65.), 11:0 Oehlers (67. Calastri)

Schiedsrichter: Erdogan Orhan (Gencler Birligi)

Zuschauer: 3




Sonntag, 8. Dezember 2024

Spielbericht VfL Hammonia III - TSV Sasel III

Meister der Gurken-Gegentore
Torwart-Slapstick und Eigentor: Hammonia III zerpflückt sich wieder selbst

Pleiten, Pech und Pannen in Dauerschleife. Ein Film über das erste Kalenderhalbjahr einer Hammonia-Dritten in der Kreisliga hätte sicherlich das Zeug zum Internet-Hit.
Keine Ausnahme bildete da das Heimspiel zum Jahresabschluss gegen die Drittvertretung aus Sasel. Ein Gegner, der mit Positiverinnerungen an das wilde Hinspiel (3:2-Erfolg in letzter Sekunde, nachdem der VfL kurz zuvor per Strafstoß ausglich) an den Wasserturm reiste. Mit dieser Energie legten die Gäste aus Hamburg-Nord auch gut los. Eine erste Kopfballchance, die Jonas Rügge, der erneut gleich drei (!) unpässliche Torhüter vertrat, etwas unorthodox entschärfte, taugte hierfür als erster Beleg (6.).
Mit der Zeit fanden aber auch die Gastgeber langsam ins Geschehen, das sie prompt maßgeblich beeinflussten. Aus 18 Metern entschied sich David Rubilar zum Abzug und entscheid damit richtig. Schlussmann Jonas Winkel touchierte den Ball noch, konnte ihn jedoch nicht mehr ablenken (17.). 1:0 für den Aufsteiger, der daraufhin die etwas qualitativeren Ballbesitzphasen für sich generierte, dabei aber kaum in brauchbare Schusspositionen kam. Kevin Ketz versuchte es einmal vom rechten Strafraumeck – daneben (27.)!
Besser zielte auf der anderen Seite der TSVer Jona Eilers, dessen Rechtsschuss schön von Rügge zur Ecke pariert wurde (29.).
Nicht das einzige Duell der beiden an diesem Sonntagvormittag, tauchte der 20-Jährige kurz vor der Pause wieder vor dem Goalie auf, um diesmal (etwas kläglich) zu lupfen. Rügge aber ließ das Spielgerät wieder fallen und legte es damit für den einpiekenden Jan Riegel auf den Präsentierteller – Ausgleich (43.)!
Und der hatte seine psychologischen Spuren hinterlassen. Der im Saisonverlauf immer wieder durch individuelle Aussetzer ins Hintertreffen geratene VfL sollte heute überhaupt nicht mehr auf die Beine kommen. Ähnlich, wie auch ihr auf dem Boden herumkriechender Tormann, der Glück hatte, dass Nils Doerings Versuch im Strafraumraum noch rechtzeitig geblockt werden konnte (46.).
Weitere Top-Chancen für die Saseler folgten, nur das Führungstor wollte im inzwischen vogelwilden Hammonia-Sechzehner nicht fallen.
„Spielt Kreisklasse! Das ist ja grausam! Hier kommt kein Ball unter Kniehöhe!“, bewertete Schiedsrichterassistent Can Sünbül das in der Tat teilweise stümperhafte Treiben auf dem Kunstgrün ohne, dass ihn irgendjemand um seine Einschätzung bat. Alles eine Frage der eigenen Nasenhöhe…
Hoch oben segelte Mitte der zweiten Hälfte auch ein Freistoß Leon Böhnings durch die Luft, wo Sebastian Pignatelli den Rettungskopfball allerdings derartig unglücklich timte, dass das bis dahin unvollendete Führungswerk der Saseler nun doch endlich Vollendung fand (68.).
Ein Abseitstor des TSV (bereits das Zweite, 76.) und eine Rügge-Fußabwehr gegen Till Weise (77.) später, erfuhren die fahrigen Hausherren plötzlich eine gefühlte Rückkehr ins Spiel. Weise holte sich für einen klaren Knöcheltreffer die zweite Verwarnung vom verbal stets grenzwertig auftretenden Schiedsrichter ab. Den Ersatzball mit voller Wucht gegen die Einrichtung zu dreschen und den Unparteiischen lauthals als „Missgeburt“ zu betiteln, muss doch aber trotzdem nicht sein. Das von Weise an Herrn Kaya verliehene Prädikat „schlechtester Schiedsrichter, der je in dieser Stadt ausgebildet wurde“ dürfte unterdessen wohl als Bewerbung des 26-Jährigen für den nächsten Schiedsrichter-Anwärterlehrgang verstanden werden…
Seine verbliebenen Kollegen machten derweil ebenso bissig weiter – allerdings im Sportlichen. Doppel-Alu in Minute 86 und ein weiterer Schussversuch, den Onur Kaya nur hauchdünn drüber setzte (87.), erschienen fast ein wenig fahrlässig.
Denn tatsächlich schickte sich das Team in Schwarz noch einmal an, (unverdient) etwas fürs Punktekonto im Tabellenkeller zu machen. Mit Übersicht legte der eingewechselte Younes Berriri ideal im Gefahrensektor für seinen Einwechselkollegen Yusuf Buyukli quer, nur ist dieser in seinen vielen Jahren beim VfL Hammonia noch nie für den Ruf des Torjägers infrage gekommen. Rechts ging die Kugel am Tor vorbei und passé war die einzige Torchance im zweiten Abschnitt, den der Gegner in Jubelpose zu Ende brachte. Nicht nur, weil der ebenfalls von der Bank gekommene Robin Witthöft einen zweiten Ball passend linksunten zur 1:3-Entscheidung versenkte (90.+1), sondern damit auch den wichtigen Dreier im Kampf gegen das Abstiegsgespenst sicherstellte. Acht Zähler Vorsprung auf den Lokalrivalen aus Poppenbüttel (15.) und auch noch das direkte Duell im neuen Jahr vor der Brust, sollten doch als Klassenerhaltsgrundlage in der Kreisliga 6 taugen. Ein Sieg im noch anstehenden Nachholer gegen die Hamburg Hurricanes und die Kreisklasse dürfte gar kein Thema am Parkweg sein.
Anders die Ausgangslage bei Hammonia III für die Rest-Saison. Nur drei Punkte Vorsprung gegenüber dem SC Poppenbüttel II auf dem ersten Abstiegsplatz und eben diese nicht enden wollende Serie von kuriosen Gegentoren nähren die Angst vor der Retoure in die Neuntklassigkeit.

Tore: 1:0 Rubilar (17.), 1:1 Riegel (42. Eilers), 1:2 Pignatelli (68., Eigentor, Böhning), 1:3 Witthöft (90.+1)

gelbe Karten: Holländer, Rubilar, Diallo – keine

gelb-rote Karte: Weise (TSV Sasel, 80., wiederholtes Foulspiel)

Schiedsrichter: Onur Sinan Kaya (Der Leitspruch „weniger ist mehr“ gilt auch für das Auftreten von Schiedsrichtern…)

Zuschauer: 35









Samstag, 7. Dezember 2024

Spielbericht FC Hamburger Berg - Rellinger FC

Fünfminütige Berg-Gaudi
Platztausch in der KK8: FC Hamburger überrollt den RFC nach der Pause

Irgendwo im Nirgendwo der Kreisklasse 8 duellierten sich – passend zum tristen Dezemberwetter – der FC Hamburger Berg und der Rellinger FC zum Vergleich der Enttäuschten. Die Bergler sammelten seit dem krachenden 7:0 gegen Union 03 II am 19. Oktober vier Pleiten und einen Spielausfall – der RFC holte in dieser Zeitspanne immerhin einen Dreier (5:4 beim FFC08 II).
Große Erwartungen ans Spielniveau waren da natürlich Fehlanzeige.
Immerhin aber der Einsatz stimmte, lieferten sich die Kontrahenten einen emsigen Fight, in dem sowohl die Quantität der Torchancen, als auch deren Qualität recht paritätisch verteilten waren.
So zielte David Fuchs bei einer verlängerten Ecke einsam am zweiten Pfosten drüber (34.) und vergeigten die Hausherren eine hervorragende Doppelmöglichkeit, indem Fadhil Hasan den Querbalken traf, ehe Ahmad Alahmad sein Nachsetzen frei daneben schob (45.).
Vergessen war der Verdruss des Mannes mit dem orangenen Schuhwerk, als Kollege Mohammed Bennadri den zweiten Abschnitt mit einem kontrollierten 20 Meter-Flachschuss, rechtsunten, führungsbringend einläutete (52.).
Die Herren in Weiß um eine Antwort bemüht, doch das ging prompt nach hinten los. Aus einem eigenem Eckstoß entstand nämlich jener Konter, der gleich zwei Gegner vor dem etwas zögerlich herauskommenden Schlussmann Stefan Scheewe auftauchen ließ. Zuerst noch mit einer Fußabwehr rettend, war im Nachschuss nichts mehr zu machen – 2:0 durch erneut Bennadri (56.).
Der RFC jetzt völlig neben den Klamotten und nur Sekunden später gar mit 0:3 hinten, fühlte sich niemand im löchrigen Zentrum zu berufen, Hasan beim Rechtsschuss, der wieder rechtsunten einschlug, annähernd zu stören (57.).
Drei Buden in fünf Minuten: Die Roten machten sich eine echte Gaudi aus ihrem vorletzten Auftritt des Jahres 2024 (es folgt noch das Nachholspiel gegen die Reserve des Rissener SV), nur das vierte Tor ließ in einem zu weilen überhart geführten Match (noch) auf sich warten.
Rafid Qasims Treffer zählte wegen Abseits nicht (71.) und einen Versuch durch Holy Okiye lenkte Scheewe schön über den Kasten (82.).
Fast wäre dadurch noch ein Rellinger Aufbäumen möglich gewesen. Abermals nach einem Eckball auf den langen Pfosten hebelte der einsam auf den Ball wartende Fuchs das Spielgerät gegen den Zaun (84.).
Endgültig vom Tisch waren Diskussionen über etwaige Spielwendungen, nachdem Philep Motzkat einen langen Schlag unglücklich per Kopf zum Fein weiterleitete und dieser in der Gestalt des Sharif Osman mit dem 4:0 dankte (90.).
Immerhin ein Katastrophenballverlust Motzkats in der nächsten Szene blieb vom Kapitän des FC Hamburger Berg unbestraft (90.+1).
Einen Platz empor ging es in der Tabelle trotzdem: Die stets mit (auch teils ungestümer) Physis operierenden Jungs aus der Sternschanzen-Park verdrängten den soeben geschlagenen Kontrahenten von Rang sieben.  

Tore: 1:0 Bennadri (52.), 2:0 Bennadri (56. Alkhalati), 3:0 Hasan (57. Alkhalati), 4:0 Osman (90.)

gelbe Karten: Idrissa, Ajiboye – Schäfer, Ahmadi

Schiedsrichter: Arthur Erik Schreiber (SC Sternschanze, Note 4)

Zuschauer: 5




Spielbericht SC Nienstedten 3.B - SC Sternschanze 3.B

Heinrich belohnt den Fleiß
Kuriose zweite Halbzeit: SC Nienstedten behält die Zähler im Quellental

Mit 4:7 verloren die zweiten 2008er des SC Nienstedten ihren bislang einzigen Heimauftritt in der U17-Kreisliga 01 gegen die tabellenführende Elf des VfL Pinneberg. Spiel Nummer zwei im heimischen Quellental verlief schließlich ähnlich torreich – bei mehr Erfolg!
Bei ordentlich gefülltem Kader und starker Personalmisere des Gegners deuteten bereits die Vorzeichen auf drei Heimpunkte gegen den SC Sternschanze und dessen zweite Mannschaft hin.
Zwar eröffnete der SCS mit einem Abseitstor (5.), doch das insgesamt aktivere Team stellte am frühen Samstagmorgen der SC Nienstedten. Luis Heinrich weckte alle Anwesenden mit einem Lattenschuss, dessen Nachsetzen Liam Uhlemann gerne versenkt hätte. Jaron Kerker, der das etatmäßige Torwartpersonal vertrat, lenkte das Leder jedoch über den Querbalken (8.). Nicht schlecht für einen Feldspieler, der nicht als einziger positionsfremd eingesetzt werden musste. So fehlte Schanze alleine das Stammspielertrio Grützner, Verschwele und Freitag wegen der Bundesliga-Gastspielreise des FC St. Pauli in Leverkusen.
Das eigene Auswärtsspiel geriet für die zwölf verbliebenen Marineblauen im Kader unterdessen zum Kraftakt, der nach einer knappen Viertelstunde auch noch mit dem Rucksack eines Rückstands zu schultern war. Zu viel Platz hatten sie Luis Heinrich über außen gelassen, sodass dieser Justus Schiphorst in der Mitte sauber bedienen konnte (14.).
Schanze in der Folge mit zarten Ansätzen, doch konkret machte es hier nur die Heim-Elf, der bei Schiphorsts Rechtsschuss in der Bewegung nach innen nur knapp das 2:0 vorenthalten blieb (22.). Nicht aber, als Schiphorst den perfekten Schnittstellenball für Finn Aschmann beisteuerte und Letzterer halbrechts vor dem Tor freie Bahn bekam (25.).
Schwieriger gestaltete sich auf der anderen Seite der Winkel für Nana Asare Kumi: Am Außenpfosten zerschellte seine Konterchance (38.).
Tore schoss hier erstmal nur der SCN, für den mit dem aufgerückten Yunus Hauenstein nun auch ein Innenverteidiger erfolgreich auf Tore-Jagd ging (42.). Bei Tim Bendrichs Ecke mochte ihn irgendwie niemand als Gegenspieler übernehmen…
Plötzlich aber geriet das Setting bei nasskaltem Ekel-Wetter aus den Fugen. Eine Mischung aus Feuchtigkeit, geringer Beschäftigung und torhüterlichem Unvermögen ließ einen an sich harmlosen Oteng-Freistoß zum verkürzenden 3:1 durchrutschen (46.).
Doch damit nicht genug, reichten ein bissiger Ballgewinn und das rasche Zuspiel in die Spitze, um Asare Kumi gar den Anschlusstreffer erzielen zu lassen (48.).
Das Momentum jetzt klar bei den Gästen, doch nur Sekunden danach stellte Heinrich den zwei-Tore-Vorsprung des SC Nienstedten her (49.). Sehr zur Freude eines einsam mit Hund, Fanschal und Anfeuerungsrufen ausharrenden Spielervaters!
Dieser geriet im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte jedoch erneut in Sorge, weil Torwart Ole Grudda die Kugel im Pressing-Stress an Asare Kumi verlor, sodass der wiedereingewechselte Samir Teymuri auf 4:3 stellen konnte (58.).
Schanze erneut zurück im Spiel und es blieb ein munterer Kick mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Das Blatt für sich wendete kurz vor Ende der SCN für sich, indem wieder der fleißige Heinrich halbrechts in Schussposition kam und passend in die kurze Ecke zum 5:3-Endstand einer außerordentlich fairen Auseinandersetzung traf (79.).
Heinrich und Co bleiben somit als Tabellendritter in der Anwartschaft um den Bezirksligaaufstieg, während die Schanzenkicker*innen weiter auf den ersten Saisondreier warten. Dreimal siegreich war man dagegen bereits im Pokal, wo am kommenden Sonntag das Viertrundenmatch gegen den schier übermächtigen Oberligisten SC Victoria ansteht.

Tore: 1:0 Schiphorst (14. Heinrich), 2:0 Aschmann (25. Schiphorst), 3:0 Hauenstein (42. Bendrich), 3:1 Oteng (46., direkter Freistoß), 3:2 Asare Kumi (48.), 4:2 Heinrich (49.), 4:3 Teymuri (58. Asare Kumi), 5:3 Heinrich (79.)

Schiedsrichter: Dominic Goos (FC Teutonia 05, Note 4)

Zuschauer: 5


Spielbericht SC Nienstedten 1.B - FC Eintracht Norderstedt 1.B

Joker Aydogdu entscheidet
Per Heber: Einwechselspieler lässt den Oberliga-Primus spät jubeln

Keine Heldentaten, aber eine brutale Effizienz machte sich zum Abschluss des U17-Oberliga-Jahres 2024 die Elf Eintracht Norderstedts zu Eigen. Das Resultat: drei Zähler beim SC Nienstedten.
Dieser hatte sich im Nasskalt des ersten Dezemberwochenendes als gut organisierter Gegner mit der Fähigkeit, den Zugriff rund um den eigenen Sechzehner zu wahren, herausgestellt. Gar nicht so einfach, da ein gutes Rezept zu finden. Abhilfe schaffte da ausgerechnet der Gegner, der dem Schiedsrichter mit Babucarr Sallahs Knöchelkontakt an Valentino Kurtaj keine andere Wahl ließ, als subito auf den Punkt zu zeigen. Kurtaj verwandelte, den Keeper verladend, selbst und aufgewertet war der sonst eher schwergängige Auftritt (11.).
Inhaltliche Aufwertung erfuhr das Treiben auch danach keine. Die Hausherren beschränkten sich weiter auf defensive Kontrolle, während sich EN03 zu oft in Einzelaktionen festbiss.
Etwas Schwung in die Bude brachte erst ausgerechnet ein erzwungener Wechsel auf Seiten des SCN, nachdem Henry Schmitz an der gegnerischen Grundlinie (Ball gespielt) abgegrätscht worden war und verletzt runter musste. Lino Aus dem Kahmen ersetzte ihn und fügte sich just mit einem mutigen Fernschuss ein (40.).
Überhaupt ergriffen die West-Hamburger nun mehr die Initiative, was der müden Partie sichtlich guttat. – und nicht zuletzt ihnen selbst, verwertete Mika Ruester ein Zuspiel aus der Tiefe mit reichlich Raum auf halblinks zum Gleichstand (59.).
Das Heimteam nun sogar etwas am Drücker. Abermals Aus dem Kahmen probierte es frech per Heber aus 43 Metern. EN-Fänger Sam Schaper wurde das offensive Stellungsspiel jedoch nicht zum Verhängnis (71.).
Anders auf der Gegenseite. Dort hatte der glücklose Flügelspieler Zaid Abtah seine Herunternahme zu Gunsten Talha Aydogdus mürrisch zur Kenntnis genommen. Der Joker Lieferte – wie schon in der Vorwoche – und hob das Leder drei Minuten vor dem Ende mit Gefühl von halbrechts über Schlussmann Michel Felst zum letztlich etwas schmeichelhaften Siegtreffer (77.).

Tore: 0:1 Kurtaj (11., Strafstoßtor, Sallah an Kurtaj), 1:1 Ruester (59. Bergmann), 1:2 Aydogdu (77.)

Schiedsrichter: Leif-Thore Peters (SC Cosmos Wedel, Note 5: hatte offenbar seine Karten daheim vergessen, sämtliche (taktischen) Fouls blieben ohne persönliche Sanktionierung, unternahm deutlich zu wenig gegen die daher aufkommende verbale Unruhe)

Zuschauer: 30





Freitag, 6. Dezember 2024

Spielbericht SV Lieth - SV Blau-weiß 96 Schenefeld

Spiel der Kopfballtore
Doppelpack Jan Lüneburg und Gegentor-Roulette: SV Lieth siegt 3:2

Nikolaustag am Butterberg und passend zur besinnlichen Weihnachtszeit, beschloss die SV Lieth ihr wechselhaftes Fußballjahr 2024 mit einem versöhnlichen Heimsieg.
Gegen die abstiegsbedrohte Elf von Blau-weiß 96 Schenefeld machte man es dabei spannender als nötig.
Schließlich schien die Schose bereits nach 17 Minuten zu Lieth-Gunsten entschieden. Sturm-Routinier Jan Lüneburg hatte die Elf aus dem Elmshorner Umland nämlich per Kopfball-Doppelpack gleich zweifach Führung gebracht.
Erst veredelte der 231-fache Regionalliga-Angreifer eine feine Böttcher-Flanke, nachdem Yannick Stubenrauch die Sekunden nach einem Luft-Zusammenprall auf dem Hosenboden verbrachte (12.), dann lauerte die „Nummer 23“ bei einer Ecke von rechts genau am richtig Fleck (17.).
Auch als Vorbereiter wäre es fast geglückt, als Lüneburgs herrlicher Steckpass zum perfekten Futter für Marvin Böttcher wurde, doch Blau-weiß-Schlussmann Fynn Ritter nahm dem 29-Jährigen noch die Butter vom Brot (20.).
Fortan ließen die Hausherren die Zügel zunehmend etwas schleifen, wodurch der engagierte Tabellendreizehnte nun vermehrt auf den Plan trat. Besonders schön und vor allem auch erfolgreich tat er dies in Minute 30. Sebastian Peemöller gelang es unter dem Staunen der zu weit entfernten Gegenspieler, das Leder von außerhalb des Strafraums im hohen Bogen über den Torwart hinweg zum Anschlusstreffer hineinzuheben.
Die Aktien der zuletzt fünfmal sieglosen Schenefelder auf einen Punktgewinn standen daraufhin nicht schlecht. Ein erneutes Kopfballtor, diesmal durch Arne Lohmann, warf die tapferen 96er aber erneut zurück (51.).
Bei Jan Schiebuhrs Abseitstor (66.) einmal Glück gehabt, gab es sonst reichlich Grund zum Hadern, für die Gäste, die besonders einer Doppelchance aus der 86. Minute hinterher trauerten. Denn nachdem Fabian Arth aus halblinker Schussposition das Nachsehen gegen Tormann Marian Rister hatte, jagte Offensivkollege Rene Müller das Leder schwungvoll drüber.
Erst in der Nachspielzeit köpfte der aufgerückte Maik Wegner den Club, dem er seit beeindruckenden bald 23 Jahren angehört, zur erneuten Verkürzung (90.+1) – zu spät!
Linus Högerle und Co verharren damit rotz eines couragierten Auswärtsspiels beim Tabellenvierten in latenter Abstiegsnot, während die launische Diva aus dem Liether Wald mit zuletzt sieben Zählern aus drei Begegnungen einen respektablen Jahres-Endspurt hinlegte – wenngleich man heute wieder einmal gefährlich passiv Gegentor-Roulette spielte.

Tore: 1:0 J. Lüneburg (12. Böttcher), 2:0 J. Lüneburg (17. Lohmann), 2:1 Peemöller (30.), 3:1 Lohmann (51.), 3:2 Wegner (90.+1)

Schiedsrichter: Benedikt Müller (TSC Wellingsbüttel)

Zuschauer: 60