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Sonntag, 9. November 2025

Spielbericht SV Lieth III - TSV Gut Heil Heist II

Ex-Preuße entscheidet das Mittelfeldduell
Dreierpack von Günsch: TSV Heist II setzt seine Herbst-Herrlichkeit fort

Der Herbst. Trüb, feucht, kalt. Ganz anders die Wahrnehmung der dritten Jahreszeit in Heist. Denn nimmt man das 6:4 bei Holsatia vom Vortag mit in die Rechnung, heimst die Reserve des TSV seit kalendarischem Herbstbeginn einen Erfolg nach dem anderen ein. Zum fünften Mal binnen sechs Kreisklasse 01-Partien bereicherte man sich diesen Sonntag an dreifach Zählbarem.
Zu Gast in Klein Nordende, verschenkte die hiesige SV Lieth III rasch die Gäste-Führung, als Schlussmann Ibrahim Can vor dem eigenen Sechzehner dribbelte und Routinier Christian Posern den gewonnenen Ball für das 0:1 durch Patrick Günsch auflegte (5.).
Doch schnell war der Jubel darüber verhallt, weil Mert Karakaya Gegenspieler Johannes Schwichow als Bande benutzte, um Marc Steffens in perfekte (Abseits-)Position zum Gleichstand zu bringen (13.).
In der Folge bemühten sich beide Teams meist vergeblich um das Entern des gegnerischen Strafraums. Zu Ungenau fiel die Mehrzahl der gespielten Pässe aus. Erst per Standard (Freistoß Fabian Kühl) kam der Liether Lucas von Appen kurz vor der Pause zum Versuch an den Außenpfosten (41.).
Wie es gehen kann, zeigte nach einer knappen Stunde der TSV, der durch Mert Renkligüls tiefes Zuspiel den idealen Raum erschloss, damit Denny Meyer dem knieverletzten Sven Petrich enteilen und sauber für Günsch und dessen 1:2 querspielen konnte (57.).
Dabei chancenlos: Niklas Brandt, der kurz zuvor für den angeschlagenen Can die Torwarthandschuhe überstreifen musste und vom neuen Posten aus auch das ebenfalls gesundheitsbedingte Ausscheiden des Kollegen Marc Homburg zu beobachten hatte.
Viele schlechte Nachrichten für die Roten, denen nach Jacob Hubers ungeschicktem Einsatz gegen den eingewechselten Moritz Schneider aber Abhilfe vom Punkt winkte. Kühl scheiterte allerdings an Sebastian Münster, freute sich im Nachschuss doch noch und ärgerte sich wiederum über den Pfiff zur Wiederholung. Münster hatte sich zu früh von der Linie bewegt. Nun also nochmal: mittig rein – 2:2 (60.)!
Das Momentum blieb jedoch auf Seiten der personell nicht so gerupften Heistmer, die durch Hamann an Brandt (65.) und Ole Busch per Fallrückzieher (73.) an der erneuten Führung scheiterten. Über Posern und Günsch war sie gegen unsortierte Liether schließlich doch erspielt, netzte Joker Daniel Schwarzer aus acht Metern zum 2:3 (75.), dem Günsch nach steilem Posern-Anspiel gar das 2:4 obendrauf setzte (80.). Tor Nummer drei bei einem Assist übrigens durch den erfahrenen Neuzugang vom FC Preußen Hamburg!
Weil Schwarzer kurz darauf nur das Aluminium erwischte (85.) und auf der Gegenseite von Appen einen Freistoß zum 3:4-Anschlusstreffer nutzte (90.), stieg der Blutdruck von Günsch und Co trotzdem noch einmal ein Stückchen an. – Bis sie im Konter schlussendlich alles klar machten. Zwar verpasste Finn Roth in der Mitte eine Hoefer-Querlage, doch Schwarzer vollendete diesmal flach zum 3:5-Auswärtssieg im Duell der Mittelfeldteams.

Tore: 0:1 Günsch (5. Posern), 1:1 Steffens (13. Karakaya), 1:2 Günsch (57. Hamann), 2:2 Kühl (60., Strafstoßtor, Huber an Schneider), 2:3 Schwarzer (75. Günsch), 2:4 Günsch (80. Posern), 3:4 von Appen (90.), 3:5 Schwarzer (90.+2, Hoefer)

Schiedsrichter: Memet Imre (Kummerfelder SV, Note 2,5)

Zuschauer: 25






Freitag, 17. Oktober 2025

Spielbericht SSV Rantzau III - SV Lieth III

Der Primus strauchelt, thront aber weiter
Rantzauer Siegesserie reißt überraschend gegen SV Lieth III

Mit zuletzt vier Siegen in Folge bei imposanten 25:3 Toren setzte sich die Drittvertretung des SSV Rantzau letzte Woche an die Tabellenspitze – um nun unerwartet Federn zu lassen. Am Freitagabend war es mit der Dritten der SV Lieth ein Kontrahent, dem man dies gar nicht so sehr zugetraut hatte, welcher der Tabellenspitze ordentlichen Kuschel-Faktor verlieh. Abgezeichnet hatte sich dieses Szenario ziemlich schnell. In einer temporeichen Anfangsphase kamen die Gäste deutlich besser in die Gänge, was ihnen ein berechtigter Strafstoßpfiff durch Schiedsrichter Luca Dallmann (Rasensport Uetersen) zusätzlich erleichterte. Pham Nguyen hatte seine Hände gegen Mert Karakaya seine Hände nicht bei sich lassen können, sodass Niklas Brandt per Strafstoß die kurz darauf selbst verdoppelte Führung besorgte (14.). Diesmal wuchtete der „15er“ einen Eckstoß von rechts dynamisch mit der Rübe zum 0:2 ins Netz (16.).
Noch schlimmer für den Primus wäre hätte es wiederum nur Augenblicke danach kommen können, wäre Karakaya beim Abschluss im Fünfer etwas wählerischer bei der Auswahl der Schussrichtung gewesen. So rettete Tormann Tilman Lorenz in Form von purer Anwesenheit (19.).
Erst danach lösten sich die Barmstedter allmählich aus dem Schleudergang, um endlich selbst Akzente zu setzen. Einen davon setzte Jason Bastian aus vollem Lauf an die Querlatte (21.), einen weiteren vereitelte SVL-Schlussmann Benjamin Baumgarten gegen Hannes Reimer (36.).
Die Halbzeitpause schien den Beteiligten dann allerdings nicht besonders gut getan zu haben. Kaum Zusammenhängendes war auf beiden Seiten gelungen, wobei die Platzherren zunehmend in die Vorhand gerieten. Auf Zuspiel Reimer bekam Gregor Büchner dennoch die große Chance zum Anschlusstreffer, den Sven Petrich mit viel Einsatz gerade noch wegblockte (65.).
Nicht so Kollege Jannik Ahlberg, der beim nächsten Strafraumbesuch des SSV Jassin Brahim zu Fall brachte und damit Reimers 1:2 vom Punkt unfreiwillig vorbereitete (69.).
Klar, dass Reimer und Co jetzt klar das Kommando übernahmen – jedoch ohne echte Torgefahr. Auf der letzten Rille verteidigten die Liether trotz der geringeren Qualitätstiefe im Kader effektiv gegen einen Spitzenreiter, der nur noch bei einer Kotzapanagiotou-Chance am kurzen Pfosten halbwegs zum Abschluss kam (86.).
Linderung erfuhr der überraschende Rückschlag im Aufstiegskampf allerdings am folgenden Sonntag: Durch Niederlagen der Konkurrenten aus Hörnerkirchen und Heidgraben behauptete man trotz der gebrochenen Siegesserie vorerst den Platz an der Sonne. Kommendes Wochenende geht´s zum Spitzenspiel bei der nur drei Punkte dahinter auf Rang fünf stehenden Höki-Reserve.

Tore: 0:1 Brandt (14., Strafstoßtor, Nguyen an Karakaya), 0:2 Brandt (16.), 1:2 Reimer (69., Strafstoßtor, Ahlberg an Brahim)

gelbe Karten: keine – Karakaya

Schiedsrichter: Luca Dallmann (Rasensport Uetersen)

Zuschauer: 40



Sonntag, 17. August 2025

Spielbericht TSV Sparrieshoop II - SV Lieth III

Sparrieshooper Comeback-Dusel
Lieth-Dritte trifft das (gegnerische) Tor nicht – TSV meldet sich mit Sieg zurück

Hurra, Hurra, Sparre II ist wieder da! Am Tag, an dem die Ligamannschaft des TSV Sparrieshoop nach einem Jahr Abstinenz wieder Kreisliga-Terrain (erfolgreich mit 2:1 gegen Roland Wedel) betrat, jubilierte im „Vorspiel“ auch die neu gemeldete Reserve über das Glück der siegreichen Wiederkehr.
Im Duell der Neulinge gegen die Drittvertretung der SV Lieth – im Grunde die abgewanderte Zweitvertretung von Holsatia Elmshorn – ging es prompt gut los, für die Gastgeber, die das Toreschießen noch nicht einmal selbst erledigen mussten. Dennis Hägemanns Rückpass aus 25 Metern geriet nämlich unter Gegnerdruck zum echten Traumtor – ins eigene Netz (9.)!
Gut für die Weißen, dass Louis Ilmer auf der anderen Seite bei einer Hereingabe von links weniger „Treffsicherheit“ beim Friendly Fire bewies (10.)…
Den richtigen Kasten visierte dagegen Kollege Anton Poczekaj an, als er einen Semmelhaack-Freistoß auch gegen die Wirkung der Gravitation zur Verdopplung einschädelte (25.).
Zwei vergebene Hochkaräter (26. & 45.+1) und ein Abseitstor (34.) vermasselten der Strüben-Elf einen deutlicheren Halbzeit-Vorsprung, was sich im zweiten Abschnitt durchaus hätte rächen können. Schließlich hatten nun die Roten mit ihren größeren Kraftreserven etwas mehr vom Spiel. Marc Steffens konnte sich nach Spielzug über Hägemann und Struve die Ecke aussuchen, bolzte aber drüber (66.), ehe der Schiedsrichter bei einer Struve-Ecke, die sich der Schlussmann selbst ins Nest legte, irgendwo ein Foul wahrgenommen haben wollte (70.)…
Dafür gab es kurz danach die Chance von der Strafstoßmarke, nachdem Fabian Kühl einen klaren Kontakt erlitt. Niklas Brandt schoss jedoch genau gegen Marko Schröders Fuß (72.). Es sollte einfach nicht sein, für die SV Lieth!
Bis zum Schluss bemüht und beispielsweise durch Kühls Freistoß, dessen Nachsetzen der aufgebrückte Marc Homburg direkt drüber holzte (79.), im Dunstkreis eines Anschlusstreffers, ging das Team Butterberg an diesem Sonntag gänzlich leer aus. Vielleicht wird´s ja was am kommenden Wochenende gegen die gesellige „Büffelherde“ aus Haseldorf. Die TSV-Reserve darf derweil in Hörnerkirchen weiter am perfekten Saisonstart basteln.

Tore: 1:0 Hägemann (9., Eigentor), 2:0 Poczekaj (25. Semmelhaack)

gelbe Karten: Ilmer – Struve

Schiedsrichter: Erdogan Orhan (Gencler Birligi Hamburg)

Zuschauer: 40

besonderes Vorkommnis: Brandt (SV Lieth III) scheitert mit Strafstoß an Schröder (72.)