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Sonntag, 30. November 2025

Spielbericht HEBC 1.Ü40 - FTSV Altenwerder/FC Süderelbe 1.Ü40

Dem Spielverlauf nicht „die richtige Richtung geleitet“
1:2 in Unterzahl: HEBC-Senioren ziehen im Kampfspiel den Kürzeren

Kein Befreiungsschlag vom Untergeschoss der Ü40-Oberliga für die Ü40 des HEBC, blieb daheim gegen die Spielgemeinschaft FTSV Altenwerder/FC Süderelbe nur die Rolle des zerknirschten Gratulanten.
Ein Szenario, das seinen Anfang in der 16. Minute erlebte, als Damian Voigt von rechts die Ecke schlug und Nerijus Stonys die volle Breite seines Rückens zum 0:1 nutzte. Ärgerlich.
Mögliche Korrektur dessen bot sich bei einem vom Gegner verlängerten Aksoy-Freistoß an, nur bekam Frank Jäger den Standard aus der Nahdistanz nicht entscheidend verarbeitet. „Wir hätten klarer nach vorne spielen müssen und ich persönlich hätte einfach das 1:1 machen müssen. Das hätte den Spielverlauf in die richtige Richtung für uns leiten können“, trauerte der Alterspräsident seinem Hundertprozenter nach.
Stattdessen bespielte der Aufsteiger aus dem Süden der Hansestadt den angebotenen Raum über Stefan Janietz und Eugen Götz für den passenden halblinken Abschluss durch Voigt zum 0:2-Halbzeitstand (33.).
Mit neuer Motivation aus der Pause gekommen, nahm Weiß die Aufholjagt jedoch unverdrossen in Angriff, sodass Patrick Rückert ein Lebenszeichen in Form eines Versuchs auf den sicher zupackenden Eugen Rusch sendete (38.). Ein Vorbote für den nicht unverdienten Anschlusstreffer, den Sven Jantzen nach Jäger-Ecke und Ünlü-Ablage mittig im Sechzehner besorgte (42.).
Ansonsten blieb es aber beim unruhigen Kampfspiel, auf das der Schiedsrichter zu spät mit der nötigen Konsequenz reagierte. Entsprechend groß fiel der Groll bei Jäger aus, als Mittelfeld-Abräumer Alpaslan Yildirim freilich in der Summe verdient mit Gelb-rot von der Koppel musste (61.), Gäste-Akteur Rene Kluth für eine ähnliche Ansammlung von Missetaten nur mit einer Verwarnung davonkam: „Der Schiedsrichter hat heute grundsätzlich keine schwerwiegenden Fehler gemacht. Nur, es ist immer ein bisschen schwierig, wenn auf der einen Seite schnell gelbe Karten verteilt werden und auf der anderen Seite die gelben Karten nicht gezogen werden. Auch, wenn es kleine Fouls sind, aber die Masse das dann ausmacht. Und das beeinflusst das Spiel schon.“.
Positiven Einfluss für die Eimsbütteler hatte dagegen die nachlässige Chancenverwertung des Vorjahrespokalfinalisten, der insbesondere durch Götz, frei vor der heuer durch Christian Reichel gehüteten Kiste, den Deckel nicht drauf machte (68.).
Sechs lange Nachspielminuten drückten die Hausherren noch einmal auf den späten Punktgewinn, den der von Ünlü eingesetzte Florian John sogar aussichtsreich auf dem linken Schlappen hatte. Knapp passierte das Kunstleder die Grundlinie auf der falschen Seite des langen Pfostens, sodass der prosperierende Trend von zuletzt zehn Zählern aus fünf Spielen wieder etwas an Dynamik verlor. „Egal, wer morgens auf dem Platz steht – ob Spieler ausfallen oder nicht: Wenn wir als geschlossene Einheit fungieren, können wir uns gegen jeden Gegner behaupten“, nahm Jäger trotzdem „wie immer dasselbe Positive“ aus dem Match mit abermals dünner Personaldecke mit. Schaden dürfte diese Marschrute auch beim nächsten Kick-Off nicht, wenn auswärts bei Vize-Spitzenreiter Croatia ein „schweres Spiel“ auf einem „sehr kleinen Platz, wo man sofort immer unter Druck steht, sobald der Ball verloren geht“, ansteht. Doch: „Grundsätzlich fängt jedes Spiel bei null an und hört irgendwann auf. Und bis dahin muss man das reinwerfen, was man hat. Mir ist nie Bange, wenn wir gegen Vicky (Dauer-Dominator und wieder aktueller Primus) spielen. Deswegen: spielen und gucken, was rauskommt.“.

Tore: 0:1 Stonys (16. Voigt), 0:2 Voigt (33. Götz), 1:2 Jantzen (42. Ünlü)

gelb-rote Karte: Yildirim (HEBC, 61., wiederholtes Foulspiel)

Schiedsrichter: Jean Pierre Bley (TuRa Harksheide)

Zuschauer: 15











Samstag, 29. November 2025

Spielbericht SC Sternschanze 1.Ü40 - Hamburger SV 1.Ü40

Unbestrafte Passivität
Spiel nach Führungstor eingestellt: Schanze trotzdem mit wichtigem Dreier

Gegen das Spitzenduo Croatia (0:5) und SC Victoria (0:7) zuletzt unter die Räder geraten, hievte die 1.Ü40 des SC Sternschanze mit einem wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Schlusslicht HSV wieder ein ordentliches Stück aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich der Oberliga 02.
Das goldene Tor des Tages hatten sich die Schanzenkicker zumindest zum Zeitpunkt seiner Erzielung durchaus verdient. Ein Standard-Tor war es nämlich, das den flüssigeren Spielvortrag mit dem 1:0 belohnte, als Johannes Jäkel den Kopfball-Abstauber im Stile eines Torpedos aus einem Meter versenkte (13.). Etwas zu genau hatte Edeltechniker Daniel Salvador Henning nämlich seinen vorangegangenen Freistoß gegen das Aluminium gesetzt.
Danach schaltete der SCS seine Bemühungen jedoch auf ein kaum wahrnehmbares Level zurück, sodass der HSV mit seinen durchschnittlich deutlich älteren Akteuren zum klar aktiveren Team mutierte.
Problem dabei nur: die krankende Offensive, die nicht umsonst als die Schwächste der Liga daherkommt. Jihad El Tahans Versuch parierte Valerian Pagel, der den Fingerverletzten Christian Kossel im SCS-Tor vertrat (19.) und Mike Lohse verfehlte knapp mit rechts aus zentraler Stellung (20.).
Verheißungsvoll gestaltete sich daher der Schanzen-Start in Durchgang zwei, welcher erneut Jäkel in spitzwinklige Position zum abgewehrten Schuss spülte (37.).
Ein Ereignis ohne echte Nachahmer, spielte sich das Geschehen unter der Leitung des erst 14-jährigen Schiedsrichters in dessen erster Spielleitung eher kampfbetont bis nicklig im mittleren Spielfelddrittel ab.
Zwei gute Ausgleichschancen sollten sich dem Vorjahres-Siebten dennoch bieten. Zum einen verfehlte Lohse, als er den Fuß in einen Freistoß Arthur Langs hielt (40.), zum anderen vermochte es auch Kollege Thomas Wesselow mit seinem Flugkopfball nicht, für ausgeglichene Fakten zu sorgen (51.).
Und weil die folgenden 19 Minuten plus siebenminütiger Extrazeit keine gesteigerte HSV-gefahr mehr hervorbrachten, beförderte Jäkels Haupt seine Farben auf einen gar nicht so verkehrt klingenden achten Platz. Doch Obacht: nur drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone schreien förmlich nach drei weiteren im letzten Auftritt 2025 bei Blau-weiß 96 Schenefeld am nun folgenden Sonntag.
Für die weiter sieglos ganz hinten eingereihten Rothosen geht es im Norderstedt-Derby gegen TuRa Harksheide fast schon nur noch um lokale Reviermarkierung als um ernsthafte Klassenerhaltsperspektiven.

Tore: 1:0 Jäkel (13. Salvador Henning)

gelbe Karten: Montero – keine

Schiedsrichter: Laith Ilyas Gharib (VfL Hammonia)

Zuschauer: 20


Sonntag, 28. September 2025

Spielbericht FTSV Komet Blankenese 1.Ü40 - HEBC 1.Ü40

Die Null muss stehen…
Novum seit November 2024: HEBC-Senioren ohne Gegentreffer

Drei Niederlagen und ein kampfloses Pokal-Aus gegen den SC Victoria: die Saison 2025/2026 gestaltete sich für die Senioren des HEBC bis dahin freilich in Gestalt einer Erfolgsgeschichte. Entsprechend wohlwollend registrierten die Eimsbütteler den nun endlich eingefahrenen ersten Zähler der Serie.
Im herbstlichen Sonnenschein von Blankenese verdiente man sich den Punkt mit jeder Menge Kompaktheit und einer (meistens) besonnenen Attitüde gegen einen zunächst ordentlich Druck machenden Gastgeber, deren beste Gelegenheit Jascha Kelters nach Hereingabe Mihai Ghitas am Innenpfosten versiegen sah (8.).
Ansonsten bekam der Tabellenletzte den Laden ganz gut dicht, um mit zunehmender Spieldauer selber etwas mutiger nach vorne zu werden. Nach selbst herausgeholtem Ünlü-Freistoß köpfte Dennis Schümann nicht schlecht, aber auch nicht perfekt, in Richtung Komet-Gehäuse (24.).
Mit getauschten Seiten sollte sich das optische Bild nicht groß ändern. Vorsichtiges Abwarten prägte die lange zäh anzuschauende Partie.
Erst in der Schlussphase kanalisierten die Hausherren ihre Unzufriedenheit über den sparsamen Auftritt im Spielerischen zu einer echten Drangphase. Den Anfang machte Baton Morina, der nach Flanke von rechts mit links drüber zielte (68.), ehe die Kollegen Werthmann und Guhl die Pille im Strafraumchaos nicht entscheidend aufs Tor bekamen (70.). Das torlose Remis war damit manifestiert, sodass den Herren in Braun kein Sprung in die obere Tabellenhälfte gelang, während der HEBC mit dem heute coachenden Marcus Klaube (Trainer Francisco Ramos genoss unterdessen die Sonne Griechenlands) erstmalig seit dem 24.11.2024 ein Liga-Spiel ohne Gegentor erlebte. Gegner damals an gleicher Stelle: Komet Blankenese, das durch ein Tor durch Michael Glaser (18.) mit 1:0 besiegt werden konnte.

Tore: Fehlanzeige

gelbe Karten: Ghita – keine

Schiedsrichter: Uwe Meyer (SC Cosmos Wedel)

Zuschauer: 15