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Sonntag, 30. November 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Teutonia 10 II

Ein Standard-Tor für die Mini-Serie
Erstmals zwei Siege in Folge: Teutonia 10 II setzt sich von ganz unten ab

Wie ein Eichhörnchen kurz vor dem Winterschlaf sammelt auch die Zweitvertretung von Teutonia 10 noch einmal fleißig Nahrung (in Form von Punkten), veredelte man den 2:1-Erfolg der Vorwoche gegen Hammonia IV mit einem knappen 1:0 bei der Vierten des FC Alsterbrüder.
Der Weg zur ersten Mini-Siegesserie der Saison gestaltete sich am Sonntagabend allerdings relativ zäh. Wenn etwas nach vorne ging, dann über Tugberk Kurtbogan und dessen Außenbahn. So kam der einstige Jugendspieler des Lokalrivalen „05“ aus immer spitzer werdender Position immerhin einmal zum Abschluss (am langen Eck vorbei, 39.), ehe es in Minute 57 Kurtbogans schöne Vorarbeit über rechts war, die FCA-Schlussmann Malte Wegener vor Inan Palavar zum Eingreifen zwang.
Nach Ecke durch Erik Grdjalija erlebte Palavar etwas später schließlich doch sein Stürmer-Hochgefühl, als der 9er passend am nahen Pfosten einlief und zum 0:1 einlochte (68.).
Ärgerlich für die Gastgeber, die zuvor selber durch Fynn Trautvetter das etwas zu hektisch vergebene Führungstor auf dem Fuß hatten (60.) und es kurz nach dem Gegentreffer in Person Yaniv Golans (sicheres Fanggut für Nils Wittenberg) erneut versuchten (69).
Viel mehr ließen die ordentlich organisierten Altonaer in diesem eher tempoarmen Spiel nicht mehr zu. Golan probierte es in der Schlussphase noch einmal frech aus 40 Metern, setzte sein Langstreckengeschoss aber eben nicht über den stets offensiv postierten Wittenberg, sondern auch über dessen Gehäuse (89.).
Ergo brachten die Teutonen den Dreier ohne echte Komplikationen über die Runden, was im Klassement der Kreisklasse 11 für eine klare Distanzierung zum heuer geschlagenen Tabellennachbarn sorgte. Acht Zähler trennen den Zehnten und den Elften voneinander. Sollten Siegtorschütze Palavar und Co am nun folgenden Sonntag auch das Derby gegen Union 03 II gewinnen, überwinterte man sogar mit 15 Zählern auf einem einstelligen Rang (9).

FC Alsterbrüder IV: Wegener – Sütterlin, Zierk, Störtkuhl, Ebersberger – Finke, Manneh, Pejica, Hettfleisch – Golan, Trautvetter, eingewechselt: T. Schulze, Grothe, Witteczek, Spielertrainer: Malte Wegener

SC Teutonia 10 II: Wittenberg – Turp, Kesan, Klee, Pertierra Porrua – Daban, Grdjalija – Oftadeh-Esfahani, Piatek, Kurtbogan – Palavar, eingewechselt: Lambrecht, Nitsch, Bröck, Khan, Jung, Trainer: Tim Schiroky

Tore: 0:1 Palavar (68. Grdjalija)

Schiedsrichter: Dennis Klietsch (Hamburger SV, Note 2,5)

Zuschauer: 9



Sonntag, 23. November 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - Grün-weiß Eimsbüttel IV

Die Felix-Crew beherrscht Pflicht und Kür
Auf eisigem Geläuf: GWE-Vierte weist Alsterbrüder IV klar in die Schranken

Spielausfall über Spielausfall im HFV-Gebiet, doch auf dem Walter-Wächter-Platz frönten 22 Männer in kurzen Hosen am Sonntag dem Ballsport im Schlittschuhstil – mit dem besseren Ende für die im Vorfeld favorisierte Elf Grün-weiß Eimsbüttels.
Durch Maximilian Sens und dessen Treffer (22.) schon zur Pause mit 1:0 vorne, erwischten die Gäste im Vergleich der Viertvertretungen den perfekten Start in den zweiten Abschnitt, als Niklas Paskert über links für Felix Lüllemann vorbereitete und dieser zentral vor dem Tor mühelos auf 0:2 stellte (47.).
Nach Ecke eines weiteren Felix (einer von vieren auf Seiten GWEs), nämlich Robbers, von rechts, lenkte Michael Störtkuhl das Leder gar zum 0:3 ins eigene Gehäuse (64.).
Doppelt ärgerlich für den FCA, der in dieser Phase endlich etwas besser in die Partie kam und durch eine gute Doppelchance für Frederic Cousin und Yannik Müller im Nachsetzen auch durchaus Gefahr ausstrahlte (55.).
Fynn Trautvetters 1:3, das Nicola Pejica per Ballgewinn und Querpass auf den zweiten Pfosten willensstark inszenierte, brachte den Drittletzten der Kreisklasse 11 jedoch wieder ein bisschen heran (75.).
Die heiße Schlussphase aber sollte hier entfallen. Nicht nur, weil dem FCA insgesamt die Mittel fehlten, spielerisch ins Angriffsdrittel vorzustoßen, sondern auch, weil diesmal zwei Felix´ gemeinsame Sache zum 1:4 machten. Und etwas Glück, dass Verteidiger Moritz Kloster an Rundens Lupfer vorbeisäbelte, war auch noch mit dabei. Lüllemann freute es, sodass der Rechtsfuß wiederum mit dem feinen Heber vollendete (84.).
Die Frage nach dem Sieger damit vorzeitig geklärt; nur die Höhe blieb noch offen, zumal die geschlagenen Alsterbrüder noch einmal über Henri Wormuths rechte Seite anschlitterten. Auf Eingabe des Eingewechselten fetzte Marc Gielnik nur GWEs Veteranen Peter von Elm (62) ab, ehe Pejica die Mega-Nachschusschance neben das Ziel setzte (89.).
Somit blieb es beim 4:1-Auswärtserfolg, der die Felix-Crew mit ihren Kollegen erstmal auf Rang sechs hievte. Nächste Woche geht es nun zur neuntplatzierten Reserve von Union 03. Die heuer zu harmlosen Alsterbrüder begehen ihren Rückrundenauftakt erneut daheim gegen Teutonia 10 II.

FC Alsterbrüder IV: Unger-Riedner – Chan, Hilgefort, Pejica, Ebersberger – Cousin, Störtkuhl – Witteczek, Golan, Müller – Trautvetter, eingewechselt: Kloster, Gielnik, Wormuth, T. Schulze, Spielertrainer: Malte Wegener

Tore: 0:1 Sens (22.), 0:2 Lüllemann (47. Paskert), 0:3 Störtkuhl (64., Eigentor, Robbers), 1:3 Trautvetter (75. Pejica), 1:4 Lüllemann (84. Runden)

gelbe Karten: keine – Engeldinger, Lüllemann

Schiedsrichter: Michael Vega (Eintracht Norderstedt)

Zuschauer: 5


















Samstag, 11. Oktober 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - SC Union 03 II

Torjäger glänzt als Ersthelfer
Beinbruch: Kellerduell der Kreisklasse 11 angebrochen

Keine Antwort auf die Frage, wer sich denn im Kampf gegen die rote Laterne der Kreisklasse 11 absetzen kann, lieferte am Samstagnachmittag der Kick zwischen der Vierten des FC Alsterbrüder und der Reserve des SC Union 03. Spielabbruch hieß es nämlich nach 20 Minuten der fortwährenden Behandlung eines Beinbruchs auf dem Platz. Ehrensache, dass die Alsterbrüder der Bitte von Union-Coach Klaus Westphal sofort nachkamen.
Der Spielverlauf war den Gastgebern bis dahin äußerst genehm. Mit der flüssigeren Spielanlage häuften sie schnell ein Plus an Torchancen an, wobei vor allem Christopher Jäger herausragte. So gab der „43er“ nicht nur den ersten FCA-Versuch des Spiels ab (3.), sondern bereitete auch die zunächst beste Gelegenheit seiner Farben mustergültig per Steckpass vor. Nur Kollege Michael Störtkuhl machte nicht perfekt mit: der Heber überragte nicht nur den Schlussmann, sondern auch dessen Gehäuse (4.).
Nach etwas mehr als einem Viertel der angedachten Spielzeit kamen jedoch auch die Unioner einmal gefährlich vor die Kiste, als Oskar Stehling Marlon Crentsil bediente, Lars Unger-Riedner aber solides Torwart-Können auf der Linie bewies (25.).
Zehn Minuten später zeigte Jäger drüben, wie es besser geht. Moritz Klosters Flugball aus der Innenverteidigung nahm der Offensivmann passend mit, um zentral vor dem Quader flach rechtsunten zum insgesamt verdienten 1:0 einzulochen (35.).
Erst der sechste Saisontreffer seines Teams im sechsten Match – und es sollte heute kein weiterer dazukommen, denn kurz darauf knallte Union-Verteidiger Emre Cakmak im Kampf um den Ball mit einem Gelb-blauen zusammen und blieb schreiend am Boden (38.). Rasch wurde klar: hier ist etwas Ernstes geschehen! Torschütze Jäger, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums Eppendorf fundiertes Wissen zur Erstversorgung helfend einbrachte, übergab schließlich ans zügig angerückte RTW-Personal, das eine ganze Weile brauchte, den Verletzten intravenös mit Schmerzmittel zu versorgen.
Schiedsrichter Saber Ghazouani (Hamburger SV), der die Partie bis hierhin vorzüglich leitete, brach das Aufeinandertreffen schlussendlich ab.
Da sich die Beteiligten darüber einig waren, dürfte der Hamburger Fußballverband das Spiel in Kürze komplett neu ansetzen. Cakmaks Schien- und Wadenbeinbruch ist bis dahin hoffentlich den Umständen entsprechend gut verheilt.

Tore: 1:0 Jäger (35. Kloster)

Schiedsrichter: Saber Ghazouani (Hamburger SV)

Zuschauer: 20

besonderes Vorkommnis: Spielabbruch wegen einer schwerwiegenden Verletzung des Unioners Emre Cakmak (45.+13).


Glänzte als Torjäger und Ersthelfer: Christopher Jäger.



Sonntag, 21. September 2025

Spielbericht FC Alsterbrüder IV - VfL Hammonia IV

Rote Laterne bleibt hängen
2:2 im Nachbarschaftsduell: Erster Punkt für Schlussduo FCA/Hammonia

Keinen Punkt holten die Viertvertretungen von Alsterbrüder und Hammonia in ihren bisherigen vier Partien der Kreisklasse 11. Das 2:2 am Ende des Kreisklasse 11-Kicks am Sonntagabend brachte also beide nicht so richtig weiter.
Geschichten hatte das Match jedoch genügende auf Lage. Da wäre zum Beispiel die Posse um Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh (SC Victoria), der zum geplanten Kick-Off um 17.30 Uhr nicht zugegen war, weil dieser zeitgleich noch (unter falschem Namen) ein A-Jugendspiel im nahegelegten Sternschanzen-Park leitete. Mit 20 Minuten Verspätung war der Pfeifenmann schließlich zu Fuß angekommen, um den Ersatzmann aus den Reihen des FCA im Schichtwechsel abzulösen. Übrigens ein Verstoß gegen die Durchführungsbestimmungen: der Schiedsrichter, der das Spiel anpfeift (auch ein Einspringer, auf den sich die Parteien zuvor einigten), muss es auch über die Bühne bringen und beenden.
Kaum hatte der Mann in Alsterbrüder-Gelb (= Leibchen) seine Tätigkeit aufgenommen, flutschte den Gastgebern ein Freistoß von Spielertrainer und Kapitän Lesu Zander zum 0:1 ins Netz (22.). Besonders daran: erstmals seit Mannschaftsgründung im vergangenen Sommer ging die neue VfL-Vierte in einem Punktspiel in Führung.
Und es kam noch besser, für das gemischtgeschlechtliche Team, bei dem auch heute wieder drei Freuen am Start waren, vollendete wieder Zander von halbrechts in die lange Ecke, nachdem ihn Victoria zu Klampen vorne passend bedient hatte (37.).
Von den Alsterbrüdern, die tatsächlich etwas mehr Ballbesitz und die eine oder andere Ecke generierten, kam dagegen kaum etwas Konkretes, bis Frederic Cousin Schlussmann Jonas Rügge zum Reflex zwang, dessen Abstauber Josef Sütterlin aus sieben Metern zum Abschluss hinein piekte (44.).
Fast blöd, dass kurz darauf erstmal Halbzeitpause war und der Auftrieb des Treffers offenbar im hintersten Winkel der Kabine liegen blieb. Die Zweikampfintensität hatte zwar inzwischen zugenommen, doch spielerisch lief beidseitig wenig zusammen.
Erst tief in Hälfte zwei umspielte Hammonias Daniel Bernecker den weit herausgeeilten Lars Unger, doch Spielertrainer Nikita Cardaun rettete für seinen geschlagenen Fänger vor der Linie (73.).
Endlich einmal Schwung in der Bude, kam drüben der eingewechselte Henri Wormuth durch die bislang flüssigste Kombination der Partie zum Abschluss ans Außennetz (75.). Weiter ging das nun muntere Treiben mit Tristan Bauer, dessen Versuch Unger mit leichten Komplikationen zur Ecke ablenkte (82.). Nicht so sein Gegenüber, den Wormuth zum vermeintlichen 2:2 überwinden konnte, doch der Abseitspfiff setzte dem Jubel ein abruptes Ende (84.).
Mit leeren Händen sollten die Gelb-blauen aber letztlich nicht zurückbleiben, bekam Hammonia weder Zugriff auf Flankengeber Nicola Pejica, noch auf den im Sechzehner weiterleitenden Yaniv Golan. Cousin sagte Danke und schloss zum längst verdienten Ausgleich ab (86.).
In den allerletzten Minuten drückten Cousin und Co gar noch auf den Siegtreffer, den ein Block gegen Yigitcan Tokay allerdings verhinderte (89.).
Ein Punkt für beide war es somit geblieben. Der Vorletzte und der Letzte blieben ihren Plätzen damit treu.

Tore: 0:1 Zander (22., direkter Freistoß), 0:2 Zander (37. zu Klampen), 1:2 Sütterlin (44. Cousin), 2:2 Cousin (86. Golan)

Schiedsrichter: Ezatollah Valizadeh (SC Victoria Hamburg)

Zuschauer: 20

besonderes Vorkommnis: Da Schiedsrichter Ezatollah Valizadeh erst verspätet am Spielort erschien, leitete die ersten 20 Spielminuten ein Vertreter des FC Alsterbrüder.