SV
Barmbek bleibt sich treu
Hinten
solide – vorne harmlos: Weinrot tritt weiter auf der Stelle
Die gute Nachricht für den SV Barmbek vorweg: Nur vier der 14 Konkurrenten
kassierten an den ersten vier Spieltagen der Kreisklasse 07 weniger
Gegentreffer (8) als die Weinroten. Die Schlechte: Kein Kontrahent traf
seltener ins Schwarze (3)…
Entsprechend schwierig fiel daher die Einordnung des neuerlichen 1:1 gegen die
Reserve des DSC Hanseat aus. Die Defensive um Spielertrainer Grant Kendon
Sharka stand gegen den Tabellenfünften überwiegend sicher, doch im Spiel nach
vorne fehlte es mal wieder zu oft am nötigen Handwerkszeug.
Auf dem legendären roten Rasen an der Meister-Francke-Straße, dem es übrigens
noch im Laufe dieser Saison zu Gunsten einer Plastikwiese ans Fundament gehen
soll, beschränkte sich der Ereignisgrad über die gesamte Spielzeit auf das
Minimal-Level.
Eine schön durch Trainersohn Jovan Klimenkov per Doppelpass vorbereitete
Kopfballchance für Hanseats Sturmtank Isaac Dwumfour (Andreas Maasberg packte
problemlos zu, 14.) eröffnete die spartanische Offensiv-Show, der sich die
Hausherren durch Scherwin Bashardoust und dessen spitzwinkligem Versuch, der
schnurstracks im Seiten-Aus landete, kreisklassetypisch anschlossen (23.).
Überhaupt geizte die Partie nicht mit Klischees über die unterste Spielklasse,
was Schiedsrichter Martin Pfeifer (SV Bergstedt) immer wieder zum Erklärbären
mutieren ließ.
Diesmal nicht von Nachfragen begleitet, entschied der Mann in Gelb in Minute 38
auf Freistoß, den Jahn Saleh hoch in den SVB-Sechzehner brachte. Dwumfour
verwertete mit zwei Kontakten und schon war die Elf von der Vogesenstraße mit
1:0 in Front.
Ein Stimmungshoch, das jedoch nicht allzu lange halten sollte, schaltete der SV
Barmbek nach gegnerischem Einwurf schnell mit einem langen Maasberg-Schlag,
sodass sich Oscar Giraldo Castro vorne letztlich erfolgreich gegen den bereits
liegenden Torhüter zum schnellen Ausgleichstreffer durchsetzen konnte (41.).
Für Jubel sorgte im weitgehend zerfahrenen zweiten Abschnitt dagegen nur ein
Abseitstor des SVB (52.), der sich ansonsten glücklich schätzen konnte, dass die
Dulsberger ihre Standardstärke nicht noch ein weiteres Mal erfolgreich
einsetzten.
Vor allem der am zweiten Pfosten völlig alleingelassene Joshua Aniolkowski
hatte allen Grund, seiner leichtfertig vergeigten Kopfballchance hinterher zu
trauern, wäre es der sichere Siegtreffer in der Nachspielzeit gewesen (90.+2).
So aber verpasste die im Sommer fast komplett erneuerte Elf von Toni Klimenkov
den Dreier, mit dem sogar der Sprung auf Rang drei geglückt wäre.
Doch auch der Gegner hatte Grund zum Hadern. Schließlich erhielt Bashardoust
durch einen Steckpass in den Lauf die schöne zentrale Schusschance auf das 2:1,
zu dem schlussendlich aber eine Nuance an Zielgenauigkeit fehlte (77.).
Kein tabellarischer Fortschritt damit auf beiden Seiten. Ein heute
leistungsgerechtes Fazit.
Tore: 0:1 Dwumfour (38.
Saleh), 1:1 Giraldo Castro (41. Maasberg)
Schiedsrichter: Martin Pfeifer (SV Bergstedt)
Zuschauer: 40
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Sonntag, 7. September 2025
Spielbericht SV Barmbek - DSC Hanseat II
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