Sonntag, 2. September 2012
Spielbericht SC Sternschanze - SV Lurup II
Mittwoch, 29. August 2012
Spielbericht SV Eidelstedt 1.D - FC St. Pauli 1.D
Zwei Eigentore des Gegners bringen St. Pauli auf die Siegerstraße
Es war eine durchaus zähe Angelegenheit auf ungeliebtem Hartplatz, doch St. Pauli 1.D konnte ihre weiße Weste und den Spitzenplatz der D-Bezirksliga 02 (U13) mit einem nie gefährdeten 3:0-Auswärtserfolg beim SV Eidelstedt bewahren.
St. Pauli begann sofort feldüberlegen, ohne dabei aber große Höhepunkte zu kreieren. So war Jannis Wieckhoffs Rechtsschuss, von SVE-Keeper Rodrigo Oliveira Almeida per Fuß geklärt, zunächst die einzige echte Torchance (10.), ehe es dann ausgerechnet ein Blau-gelber für die Brummerskamp-Equipe richtete. Robin Newy lenkte eine Kehr-Hereingabe völlig unbedrängt am zweiten Pfosten in die Maschen – 0:1 in Minute 15!
Auch mit der Führung im Rücken verbesserte sich die Offensivdarbietung der Gäste nicht, wobei ein Lattengeschoss durch Konstantinos Tokas (20.) und ein beinaher Eigentordoppelpack Newys (drückte das Leder nach erneuter Flanke Robin Kehrs an den Innenpfosten, 26.) immerhin etwas Gefahr ausstrahlten.
Zurück aus der Pause, legte das Louca-Nonett gleich schmissig los, überrante Kehr über links die gegnerische Defensive, um auch noch den Blick für Finn Ole Becker am zweiten Pfosten zu haben, doch dessen Torschuss kam nicht zustande, war es mit Antonio Odobasic wieder ein Eidelstedter, der das Leder über die eigene Linie spitzelte.
Keine 60 Sekunden später dann die Entscheidung als der SVE noch schockiert dastand und Kehr die entstandenen Räume mit dem 0:3 zu bestrafen wusste (35.). Einzig das 0:4 wollte dem Wirbelwind wegen eines Vetos des Innenpfostens nicht gelingen.
Ein Schicksal, das auch dem Offensivkollegen Lennart Duve zu teil wurde, schob er das Spielgerät nach kluger Körpertäuschung nicht nur am Torsteher, sondern auch an dessen Kasten vorbei.
Und weil auch sein toller Distanzversuch aus der 48. Minute nur am Aluminium zerschellte, war es das für heute. Die 2000er des Kiezclubs bleiben auf dem Staffelthron, während sich der SV Eidelstedt noch ordentlich für das Weiterkommen in Richtung U14-Landesliga zu strecken hat.
SV Eidelstedt 1.D: Oliveira Almeida – Koc, Odobasic, Newy – Dine,
Shala, Holtzmann – Ziberi, Melzer, eingewechselt: Uyar, Rechni, Schnoor,
Ebert, Trainer: Daouda Diarrassouba
FC St. Pauli 1.D: Heim – Tokas, Santos Teixeira, F. Schmidt – Wieckhoff,
Nadj – Becker, Duve, Kehr, eingewechselt: Bornemann, Yilmaz, Thun,
Frankenstein, Trainer: Jonas Louca
Tore: 0:1 Newy (15. Eigentor, Kehr), 0:2 Odobasic (34. Eigentor, Kehr), 0:3
Kehr (35.)
Schiedsrichter: Karl-Heinz Eschner (Note 3)
Zuschauer: 26
Sonntag, 26. August 2012
Spielbericht SV Eidelstedt 1.C - SC Sternschanze 1.C
SVE
gewinnt Trauerspiel
SV
Eidelstedt verlässt Tabellenkeller – SCS nun mit dem Rücken zur Wand
Obwohl es erst der dritte Spieltag war, konnte man durchaus von einem
richtungsweisenden Spiel sprechen, starteten beide Teams nicht gerade
erfolgreich in die U14-Landesligasaison 2012/2013. Dementsprechend unbeholfen
agierten die 22 Akteure auf dem roten Rasen am Furtweg, was nicht unbedingt zu
einer Flut an Großchancen führte. Ausgerechnet die Einzige in Abschnitt eins
nutzten die Gastgeber zum 1:0, köpfte Furkan Demir eine exakte Flanke von
Dennis Schade unbedrängt ein (13.).
Auch in Hälfte zwei änderte sich an diesem Trauerspiel nicht wirklich viel. Einzig
das Team des SV Eidelstedt bemühte sich um ein eigenes Offensivspiel, was sich
elf Minuten nach dem Seitenwechsel lohnen sollte. Diesmal war es Schade selbst,
der eine Flanke, in diesem Fall von Görkem Geyik geschlagen, geistesgegenwärtig
zum Torerfolg nutzte. Die Diskussion über eine mögliche Abseitsstellung Schades
ist indes müßig, denn auch in der Folge dominierte der SVE die Partie nach
Belieben, verpasste es jedoch, durch einen guten Heber Demirs, am Tor vorbei,
die Entscheidung herbeizuführen (57.).
Zwei Minuten vor Ultimo dann doch endlich klare Verhältnisse: Erneut verloren
die Schanzer das Spielgerät in der Vorwärtsbewegung und diesmal wurde dies mit
einem blitzsauberen Konter über Schade, den eingewechselten Labonit Salijevic
und Marvin Runge (Torschütze) mit dem 3:0-Endstand bestraft (68.).
Während der SV Eidelstedt damit einen wichtigen Schritt in Richtung
Ligaverbleib machen konnten, müssen die Schanzenkicker im kommenden Kellerduell
gegen Union Tornesch zwingend dreifach Punkten!
SV Eidelstedt 1.C: J.
Giesecke – Yilmaz, M. Runge, Agyemang, Sahin – Fousseni, Clausen – Schade,
Geyik, Demir (69. Martinßen) – Martinßen (26.Pabst / 58. Salijevic), Trainer:
Frank Runge
SC Sternschanze 1.C: Meier – Weidle (36.
Vornweg / 59. Pinzón Carmona), A. Morlock, Komatsu, Schuleit (67. Weidle) –
Pinzón Carmona (47. Holst), Reller – Voges, Gökcek, Durgut (29. Ceesay) –
Duarte Henriques (56. Durgut), Trainer: Kolja Rosemann (i.V.)
Tore: 1:0 Demir (13. Schade), 2:0
Schade (46. Geyik), 3:0 M. Runge (68. Salijevic)
Schiedsrichter: Marten Leonard
Meinecke (Note 3)
Zuschauer: 40
Samstag, 25. August 2012
Spielbericht Hamburger Gehörlosen SV - FTSV Komet Blankenese
Zähes Match – Komet bleibt oben dran!
Vierfach-Rechmann
und Co zerlegen chancenlosen Gehörlosen SV
Komet Blankenese hat die Pflichtaufgabe Gehörlosen SV mit einem deutlichen
7:0-Auswärtssieg souverän nehmen können und bleibt zunächst in Schlagdistanz
zur Spitzengruppe der Kreisliga 2.
Mann des Tages war dabei die junge Offensivkraft Marcel Rechmann, der sich am
Jahnplatz gleich vierfach in die Torschützenliste eintrug.
Nachdem Sven Lorenzen den Torreigen nach nicht einmal drei Minuten eröffnete,
zeigte Komet sofort, wer hier Chef im Ring war und erspielte sich einige gute
Gelegenheiten. Eine von diesen nutzte der bereits erwähnte Rechmann in Form
eines flach unter der hochspringenden Mauer versenkten Freistoßes zum 0:2
(26.).
Allerdings ließen die Gäste auch die eine oder andere Chance liegen. Oliver
Ahlbrecht (15.), Fjodor Wagner (30.) und Marcel Rechmann (30.) scheiterten
entweder am HGSV-Schlussmann oder dem vor der Linie klärenden Johann
Pfaffenrot.
Sieben Minuten vor der Pause dann doch das 0:3, als Wagner eine perfekte Flanke
von links im Stile eines Hubschraubers nicht weniger elegant einköpfte.
Ein weiterer Wehrmutstropfen für die weit unterlegenen Gastgeber: Torhüter Nils
Rohwedder musste in der Halbzeit verletzungsbedingt die Segel streichen,
woraufhin Ersatzmann Fatih Ünal zwischen die Pfosten rückte. Als kleines „Willkommensgeschenk“
gab es von Serientäter Rechmann gleich das 0:4, das der nun als Flankengeber auftretende
Wagner vorbereitet hatte (47.).
Ansonsten war es trotz aller Überlegenheit der Braunen ein zähes Match mit
wenig Spielfluss. Stattdessen sparte man hüben wie drüben nicht an verbaler
Unruhe. Kein einfacher Arbeitstag somit für Schiedsrichter Toni Steinmann, der
noch dreimal durch den HGSV wieder anstoßen ließ. Gelungenes Konterspiel hatte
auf dem engen Hartplatz an der Memellandallee zu zwei weiteren
Rechmann-Treffern (78. & 82.), sowie dem zwischenzeitlichen 0:5 durch Tim
Bergmann (72.) geführt.
Spitzenreiter Nikola Tesla bleibt für die Schmidt-Elf also weiter in Sicht,
während der Aufsteiger, der nebenbei noch der Doppelbelastung durch Spiele in Gehörlosen-
Bundesliga und Champions League Herr zu werden versucht. Durchaus fraglich, dass
ihnen das bereits am kommenden Wochenende gegen den Ligaprimus gelingt.
Tore: 0:1 Lorenzen (3.), 0:2 Rechmann (26. direkter Freistoß),
0:3 Wagner (37.), 0:4 Rechmann (47.), 0:5 Bergmann (72. Rechmann), 0:6 Rechmann
(78. Nehls), 0:7 Rechmann (82. Rademacher)
gelbe Karten: Rohwedder, Pfaffenrot, Rösler – Ahlbrecht, Bergmann,
Lorenzen
Schiedsrichter: Toni Steinmann (VfL 93 Hamburg)
Zuschauer: 30
Spielbericht Altona 93 1.C - WTSV Concordia 1.C
Später
Sieg: Cordi kriegt noch die Kurve
AFC
schnuppert am ersten Punktgewinn, doch Concordia schlägt zurück
Irgendwie soll es einfach nicht sein. Selbst die beste Mannschaftsleistung seit
langem war für die C1 von Altona 93 zu wenig, um gegen den
Verbandsliganachrücker Concordia 1.C etwas Zählbares zu ergattern. Nach langer
Spannung unterlag die Kirsch-Elf letztlich mit 1:4.
Bereits der Start in die Partie lief für die Gastgeber alles andere als
günstig, bediente mit Nizamcan Daman ausgerechnet ein AFC-Kicker den richtig
spekulierenden Joel Gaitzsch im Angriffszentrum mustergültig, sodass dieser
problemlos zum 0:1 einlochen konnte (2.). Ein haarsträubender Fehler!
Cordi hatte zwar neben der reiferen Spielanlage nun auch das gewünschte frühe
Tor auf der Habenseite, doch außer einer zu Unrecht wegen Abseits abgepfiffenen
Großchance für Sturmtank Gaitzsch gab es im und um den AFC-Strafraum nichts von
Belangen.
Stattdessen schaltete sich nun auch der Tabellenletzte mit in das Spielgeschehen
ein und kam dabei auch zu Gelegenheiten, die Michel Wasikowski jedoch zweimal
aussichtsreich ungenutzt ließ. Die Gastgeber waren jetzt dran! Auch, weil
Concordia nach dem 0:1 komplett den faden verlor. Und so kam es, wie es kommen
musste, versenkte Wasikowski das Leder aus kurzer Distanz im Kasten, nachdem
Gäste-Schlussmann Niklas Franke nach einem gefangenen Brandes-Freistoß auf den
Farbblindmodus schaltete und Altonas „13“ die Kugel direkt vor die Füße warf
(18.) – Slapstick pur am Othmarscher Kirchenweg!
Zu Frankes Ehrenrettung sei gesagt, dass auch seine Leibchen tragenden
Vorderleute nicht gerade mit Höchstleistungen glänzten. So konnten sie von
Glück reden, dass der hoch emsige Mateusz Strachowski aussichtsreich im
Abschluss zu inkonsequent agierte, nachdem Daban seine Spielmacherqualitäten in
die richtige Richtung demonstrierte.
Auch im zweiten Durchgang tat sich der Favorit weiter sehr schwierig auf dem
ungeliebten Hartplatz, bekam er außer einem lautstarken Lattenkracher aus
zentraler Strafraumposition weiter nicht viel zustande, während sich der gut
kämpfende Gegner dem ersten Punktgewinn seit dem 26.11.2011 (kampfloses 3:0
über die damalige C1 des FC Türkiye) immer näher wähnte.
Dass es schlussendlich aber doch nicht zum altonaer Brustlöser langte, hatten
die Geschehnisse aus der 63. Minute zu verantworten, als es der aufgerückte
Kapitän Melvin Hübner mit roher Gewalt nach einem Eckball klingeln ließ.
Zwar waren die AFC-Kicker noch einmal gewillt, sich gegen die drohende
Niederlage zu stemmen, doch Cordi wusste die entstandenen Räume clever zu
nutzen, um den Deckel endgültig draufzumachen. Schön konnte Schlussmann
Maximilian Stadelmann noch gegen ein abgefälschtes Gaitzsch-Geschoss retten
(66.), doch als Kilian Keetz völlig alleingelassen einköpfte (68.) und Gaitzsch
ein Torwartgeschenk zum 1:4 verwertete (70.), war die Katze im Sack und die
weiße Weste der Concorden weiter existent. Beide Punktspiele gewann man nun,
während der unterlegene Gegner mit einer wenig erfreulichen Bilanz weiter am
Ende des Tableaus zu finden ist.
Altona 93 1.C: Stadelmann –
Paustian, Boyraz, Bohlen, Karnstedt – Daban, Amoah – Brandes, Wasikowski (51.
Hermann-Trentepohl), Hermann-Trentepohl (22. Demiral) – Strachowski, Trainer:
Leon Kirsch
Tore: 0:1 Gaitzsch (2.), 1:1
Wasikowski (18. Brandes), 1:2 Hübner (63.), 1:3 Keetz (68.), 1:4 Gaitzsch (70.)
Schiedsrichter: Zissis Kentoglou
(VSK Blau-weiß Ellas, Note 4,5)
Zuschauer: 40
Freitag, 24. August 2012
Spielbericht FC St. Pauli III - SC Sternschanze
Einseitiges Derby
FC St. Pauli III lässt gegen den SC Sternschanze keine Fragen offen
St.
Paulis Drittvertretung zeigte sich nach der Spitzenspielniederlage beim
FK Nikola Tesla keineswegs moralisch geschädigt, sondern beherrschte
den schwächeren Widersacher von der Sternschanze sofort, was sich
schnell lohnen sollte, nutzte der lange Christopher Bode eine
Ferreira-Ecke früh zum 1:0 (9.). Wirkliche Derbystimmung sollte an der
Feldstraße auch in der Folge nicht aufkommen. Viel zu einseitig
gestaltete sich das Treiben auf dem Platz, wobei sich die Gastgeber bis
zehn Minuten vor der Pause Zeit ließen, um durch Arne Pätzold nach einer
weiteren Standardsituation das 2:0 nachzulegen.
Mit
Topstürmer Sergio Ramos und jeder Menge guter Vorsätze aus der Kabine
gekommen, ging der berühmte Schuss deutlich nach hinten los, denn
Alexander Stuber & Co blieben klar spielbestimmend und weil der
Gegner mit seinem hanebüchenen Defensivverhalten auch noch artig
mithalf, schraubte St. Pauli das Resultat absolut verdient noch auf
einen klaren 5:0-Sieg hoch und bleibt damit weiter oben dran, während
die Blau-roten ihre Blicke zunächst nach unten richten müssen.
Tore: 1:0 Bode (9. Ferreira), 2:0 Pätzold (35. Bode), 3:0 Pätzold (56. Plum), 4:0 Kamptmann (61. Stuber), 5:0 Ferreira (72. Stuber)
Gelbe Karten: Gasper, Engler – Strötzel, Ramos
Schiedsrichter: Volker Grimm (SC Hamm 02, Note 2,5)
Zuschauer: 65
Sonntag, 19. August 2012
Spielbericht HEBC - Wedeler TSV
Müllers Hammer bringt noch den Ausgleich!
Kunstschuss aus der Ferne sichert guten HEBC-Start!
Passend zum vermutlich heißesten Tag des Jahres schenkten sich der HEBC und der Wedeler TSV in ihrem intensiven Hammonia-Aufeinandertreffen
beileibe nichts. 2:2 trennte man sich am Sonntagvormittag auf dem
Reinmüller-Platz, auf dem die Hausherren in Durchgang eins durch Stefan
Hermes hätten in Führung gehen können. Bei seinem Abschluss aus
halbrechter Position fehlten jedoch die viel zitierten Zentimeter.
Wedels Sturmtank Marcel Plewka
war es schließlich, der die Gäste nach einer Stunde in Front brachte.
Nach ansehnlicher Kombination bugsierte er die Kugel aus 15 Metern ins
kurze Eck. Es schien der Tag des WTSV zu werden, doch als Lukas Westphal
Veilchen-Akteur Patrick May in die Haxen sprang und es den Gang zum
Punkt gab, gesellten sich die Dinge anders. Eduardo Avarello ließ sich vom Punkt nicht lumpen und markierte den Ausgleich (73.).
Geschockt
waren die Barthel-Schützlinge in der Folge nur kurz. Einen Ballverlust
der Gastgeber ausnutzend, tauchte der eingewechselte Mark Hinze alleine
vor Sven Wolgast auf und erzielte das 1:2 (83.).
Mit der letzten Luft warf der HEBC daraufhin alles nach vorne. Und nachdem Kadir Katran
einen Müller-Hammer gerade noch hatte ablenken können (89.), war der
Torsteher in der Nachspielzeit plötzlich geschlagen. Abermals war es ein
Geschoss von Cem Müller, das aus 30 Metern mit der linken Klebe im
Winkel landete (90.+4) – der Abschluss eines spannenden Matches, in dem
die Wedeler leichte spielerische Vorteile hatten und HEBC durch tolle
Moral gefiel.
Tabellarisch
dürfte dieses Endresultat eher dem Aufsteiger in Lila-weiß
weiterhelfen, rangiert er nun mit einer ausgeglichenen Startbilanz im
Mittelfeld des Klassements, während die ambitionierten Elbestädter
sieglos erstmal im Untergeschoss der Landesliga Hammonia Quartier beziehen müssen.
Tore: 0:1 Plewka (61.), 1:1 E. Avarello (74. May), 1:2 Hinze (84.), 2:2 Müller (90.+4)
gelbe Karten: Prostran, Müller – Plewka, Mutlu, Henkel
Schiedsrichter: Dennis Voß (TuS Dassendorf)
Zuschauer: 80
Spielbericht FC Eintracht Norderstedt 1.C - Altona 93 1.C
AFC
verbrennt in Norderstedt
Eintracht
löst Pflichtaufgabe – AFC am Abgrund
Eintracht Norderstedts C1 hat sich nach der Toppspielniederlage bei Einigkeit Wilhelmsburg
erfolgreich rehabilitiert und die deutlich schwächere Elf vom Othmarscher
Kirchenweg mit einer, am Ende gnädigen 7:0-Packung nach Hause geschickt.
Unter der sengenden Hitze waren es die Gastgeber, denen es nach einer kleinen
Findungsphase erstmals gelang, für Torgefahr zu sorgen. Und weil die
Innenverteidigung der West-Hamburger dem Geschehen fernblieb, hatte Muhammed
Demir einfaches Spiel, als er eine Lenfers-Hereingabe gedankenschnell unter die
Latte beförderte (13.).
Es war der Startschuss zu einem 57-minütigen Vortrag im Dominieren eines
unterlegenen Gegners, der sich rasch im 2:0 durch Alan Hanik fortsetzte (19.),
ehe der Gegner nun auch noch aktiv mithalf, entschied der eingesprungene
Schiedsrichter nach Handspiel von Said Boyraz auf Strafstoß, bei dem Hanik
erneut keine Zweifel an seiner Schusssicherheit ließ (24.). 3:0 und dabei spielte
der FC Eintracht noch nicht einmal sein gesamtes Fußballrepertoire aus, sondern
kam mit simplen Mitteln immer wieder vor den AFC-Kasten, was sich bei Haniks
drittem Streich anschaulich darstellte, wusste die indisponierte Gäste-Abwehr
einmal mehr mit einer Flanke Daniel Lenfers´ nichts anzufangen. Bei all dem
Elend machtlos: Schlussmann Maximilian Stadelmann, der beim AFC sein eigenes
Spiel spielte, fing er nicht nur einen Shirdel-Kopfball mit aller Sicherheit,
sondern rettete auch per Fußabwehr vor dem erneut völlig blanken Hanik, wobei
letztere Szene jedoch wieder im „Ball-aus dem-Netz-hol-Modus“ endete: Demir
verwertete den Abpraller klassisch aus zentraler Position zum
leistungsgerechten 5:0 (29.), woraufhin der agile Lenfers schließlich aus 20
Metern das halbe Dutzend vollmachte, nachdem die Gäste zum wiederholten Male
den zweiten Ball nicht gewannen.
Doch dann passierte schier Unglaubliches: Ein Torschuss auf das Gehäuse von
Julio Fernandez! Henning Herrmann-Trentepohl war es, der einen Daban-Freistoß
um gut einen halben Meter am Ziel vorbeidrückte (34.).
Zurück aus der Halbzeit, nahmen die Gastgeber den Fuß ein wenig vom Gas,
während sich der Gegner bis auf ein Herrmann-Trentepohl-Schüsschen komplett auf
das Zustellen der eigenen Defensive verlegte. Gekrönt war dies nur von mäßigem
Erfolg, schlug es keine zehn Minuten nach dem Wiederbeginn erneut ein, als
natürlich Hanik einen bösen Abstimmungsfehler des Gegners nutzte, indem er eine
Cammann-Hereingabe mühelos aus überschaubarer Distanz über die Linie bugsierte
(45.).
In der Folge reduzierten die Gastgeber ihren Aufwand auf ein Minimum, während
die Kirsch-Elf nun auch noch jegliche Ernsthaftigkeit vermissen ließ und dem
Team in weiß ein nettes Auslaufen bescherte. Dabei durfte immerhin ein Altonaer
nochmal auftrumpfen, erntete der bedauernswerte Torsteher Stadelmann mit einer
sehenswerten Flugparade gegen ein sattes Distanzgeschoss Leon Schulz´ nicht nur
die Anerkennung der eigenen Farben.
Und weil auch Tom Weidemann aus 23 Metern nur den Außenpfosten traf, blieb es
letztlich beim 7:0 für Eintracht Norderstedt, wohingegen in Altona nach diesem
desaströsen Auftritt und dem jetzt letzten Tabellenplatz in der C-Verbandsliga
der 98er die Alarmglocken schrillen. Wollen Jasper Bohlen und Kollegen am
kommenden Wochenende gegen den starken Nachrücker, SC Concordia, die
saisonübergreifend 13. Pflichtspielniederlage in Serie verhindern, muss sich
die Leistungsrichtung der AFC-Kicker um 180 Grad wenden! Das Team von Trainer
Asil Yelkenkayali möchte dagegen wichtige Punkte für die Tabellenspitze beim
Harburger TB einfahren.
Tore: 1:0 Demir (13. Lenfers),
2:0 Hanik (19. Demir), 3:0 Hanik (24. Strafstoßtor, Handspiel Boyraz), 4:0
Hanik (27. Lenfers), 5:0 Demir (29. Hanik), 6:0 Lenfers (31. Hanik), 7:0 Hanik
(45. Cammann)
beste Spieler: geschlossene
Mannschaftsleistung – Stadelmann
gelbe Karten: keine – Wasikowski
Schiedsrichter: k.A. (VfL Pinneberg,
ersatzweise)
Zuschauer: 35