Dienstag, 26. August 2025

Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Heidgrabener SV

Gegen die eigenen Vorlieben
Ungefährdet weitergerumpelt: Heidgrabener SV macht erfolgreich das Spiel

Als einzig verbliebener Teilnehmer aus Elmshorn flog bereits in Runde zwei auch Gencler Birligi aus dem Lotto-Pokal. Eine Nummer zu groß war am Dienstagabend der Bezirksligist aus Heidgraben, welcher sich trotz allenfalls durchschnittlicher Vorstellung mit einem halben Dutzend in die dritte Runde hievte.
Zwar traf Routinier Kirill Shmakov gleich zu Beginn des Pokalabends nur den Pfosten (3.), doch im Rahmen einer Dreifachchance, bei der es Shmakov und Kollege Marvin Neu zunächst nicht vermochten, die Kugel über die Linie zu drücken, ergrätschte der einstige Landesliga-Akteur schließlich doch die Führung für den Klassenhöheren (11.).
Der nicht unambitionierte Kreisklassist aber kreierte geschwind die passende Antwort auf den Rückstand, indem Nihat Meric den schönen Chip-Ball hinter die Kette für den gestarteten Gökalp Bas servierte und auch der Angreifer noch vor dem Zusammenprall mit dem herauseilenden Lasse Witt wohl temperiert per Lupfer auf 1:1 stellte (17.).
So richtig viel sollte den höher gewetteten Heidgrabenern daraufhin erstmal nicht einfallen, ehe eine schwach ausgeführte Abseitsfalle Genclers Daniel Meyer unwiderstehlich zur erneuten Führung einlud (34.), die ein weiteres Abstaubertor, diesmal durch Samuel Karul, prompt auf den 1:3-Halbzeitstand hochschraubte (37.).
Die Partie scheinbar entscheiden, zumal sich dem HSV die eine oder andere Möglichkeit zur Erhöhung bot (43., 45.), doch die Elmshorner führten der Sommer-Elf mit Bas´ rechts vorbei trudelndem Abschluss, dass man den zwei Klassen Niedrigeren vielleicht doch nicht einfach machen lassen sollte (47.).
Und auch im Spiel nach vorne offenbarte der Bezirksliga-Zehnte eine zu statische Spielweise bei zu vielen falschen Entscheidungen am Ball. Man merkte: Selbst das Spiel zu gestalten ist nicht seine Lieblingsübung und ohne Top-Torjäger Philippe Schümann fehlte der Zielspieler, auf den seit so vielen Jahren Verlass ist.
Immerhin zündete Ex-Landesliga-Crack Shmakov hier und da über links den Turbo, der mustergültig Chris Wolfs 1:4 aus dem Rückraum vorbereitete (66.), während der Russe das 1:5 gleich selbst an den helfenden Innenpfosten presste (85.).
Den am Ende etwas zu hohen Schlusspunkt schaffte man schließlich noch einmal ohne den 34-Jährigen. Der eingewechselte Alex Mohr, der kurz darauf noch knapp verfehlt hatte (87.), traf diesmal nach Zuspiel von Meyers rechter Flanke voll ins Schwarze (88.). Gencler war platt – der HSV letztlich deutlich eine Runde weiter.

Tore: 0:1 Shmakov (11. Neu), 1:1 Bas (17. N. Meric), 1:2 Meyer (34.), 1:3 Samuel Karul (37. Neu), 1:4 Wolf (66. Shmakov), 1:5 Shmakov (85.), 1:6 Mohr (88. Meyer)

gelbe Karten: Salihi – keine

Schiedsrichterin: Jana Larm (SC Egenbüttel)

Zuschauer: 45






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