Gegen
die eigenen Vorlieben
Ungefährdet
weitergerumpelt: Heidgrabener SV macht erfolgreich das Spiel
Als einzig verbliebener Teilnehmer aus Elmshorn flog bereits in Runde zwei auch
Gencler Birligi aus dem Lotto-Pokal. Eine Nummer zu groß war am Dienstagabend
der Bezirksligist aus Heidgraben, welcher sich trotz allenfalls durchschnittlicher
Vorstellung mit einem halben Dutzend in die dritte Runde hievte.
Zwar traf Routinier Kirill Shmakov gleich zu Beginn des Pokalabends nur den
Pfosten (3.), doch im Rahmen einer Dreifachchance, bei der es Shmakov und
Kollege Marvin Neu zunächst nicht vermochten, die Kugel über die Linie zu
drücken, ergrätschte der einstige Landesliga-Akteur schließlich doch die
Führung für den Klassenhöheren (11.).
Der nicht unambitionierte Kreisklassist aber kreierte geschwind die passende
Antwort auf den Rückstand, indem Nihat Meric den schönen Chip-Ball hinter die
Kette für den gestarteten Gökalp Bas servierte und auch der Angreifer noch vor
dem Zusammenprall mit dem herauseilenden Lasse Witt wohl temperiert per Lupfer
auf 1:1 stellte (17.).
So richtig viel sollte den höher gewetteten Heidgrabenern daraufhin erstmal
nicht einfallen, ehe eine schwach ausgeführte Abseitsfalle Genclers Daniel
Meyer unwiderstehlich zur erneuten Führung einlud (34.), die ein weiteres
Abstaubertor, diesmal durch Samuel Karul, prompt auf den 1:3-Halbzeitstand
hochschraubte (37.).
Die Partie scheinbar entscheiden, zumal sich dem HSV die eine oder andere
Möglichkeit zur Erhöhung bot (43., 45.), doch die Elmshorner führten der
Sommer-Elf mit Bas´ rechts vorbei trudelndem Abschluss, dass man den zwei
Klassen Niedrigeren vielleicht doch nicht einfach machen lassen sollte (47.).
Und auch im Spiel nach vorne offenbarte der Bezirksliga-Zehnte eine zu
statische Spielweise bei zu vielen falschen Entscheidungen am Ball. Man merkte:
Selbst das Spiel zu gestalten ist nicht seine Lieblingsübung und ohne
Top-Torjäger Philippe Schümann fehlte der Zielspieler, auf den seit so vielen
Jahren Verlass ist.
Immerhin zündete Ex-Landesliga-Crack Shmakov hier und da über links den Turbo,
der mustergültig Chris Wolfs 1:4 aus dem Rückraum vorbereitete (66.), während
der Russe das 1:5 gleich selbst an den helfenden Innenpfosten presste (85.).
Den am Ende etwas zu hohen Schlusspunkt schaffte man schließlich noch einmal
ohne den 34-Jährigen. Der eingewechselte Alex Mohr, der kurz darauf noch knapp
verfehlt hatte (87.), traf diesmal nach Zuspiel von Meyers rechter Flanke voll
ins Schwarze (88.). Gencler war platt – der HSV letztlich deutlich eine Runde weiter.
Tore: 0:1 Shmakov (11.
Neu), 1:1 Bas (17. N. Meric), 1:2 Meyer (34.), 1:3 Samuel Karul (37. Neu), 1:4
Wolf (66. Shmakov), 1:5 Shmakov (85.), 1:6 Mohr (88. Meyer)
gelbe Karten: Salihi – keine
Schiedsrichterin: Jana Larm (SC
Egenbüttel)
Zuschauer: 45
Dienstag, 26. August 2025
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - Heidgrabener SV
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