Samstag, 31. August 2013

Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SC Eilbek 1.C

Wahnsinnsfinish: Holst bringt den Sieg!
Spiel gedreht: spätes Jokertor lässt den SC Sternschanze jubeln

Spannung in der C-Bezirksliga!
Mit 3:2 Toren konnte die C1 des SC Sternschanze die des SC Eilbek in einem dramatischen Match in die Knie zwingen und sich nach der deutlichen Schlappe in Farmsen rehabilitieren.
Das Wiedergutmachungsprogramm der Schanzer fand seinen ersten Akt nach einem Dutzend an Spielminuten, als der unsichere SCE-Schlussmann eine Voges-Ecke genau vor die Füße von Can Weidle beförderte, sodass dieser keine Mühe hatte, das 1:0 aus vier Metern zu besorgen (12.).
Doch die Führungsfreuden sollten keine 100 Sekunden anhalten, wuchtete Diyar Annak das Spielgerät per Freistoß in Strafraumnähe zum raschen Gleichstand ins Netz (14.), wobei die große Torwartproblematik der Gastgeber deutlich wurde. Mit einem besseren Stellungsspiel hätte Handschuhträger Tugay Durgut das Leder wohl zu fassen bekommen. Doch was will man einem Feldspieler ohne Gardemaß vorwerfen, zumal sich seine Vorderleute defensiv nicht gerade cleverer anstellten. Als einziger war Trainersohn Cüneyt Tarbasar bereit, sich für einen Eckball Turan Cinars zu bewerben und die Hereingabe einzuköpfen (28.). Und das, obwohl Tarbasar der mit Abstand kleinste Akteur auf dem Feld war – peinlich für den Landesligaabsteiger!
Auch in der zweiten Hälfte wackelte die blau-rote Abwehr gehörig, doch Berkay Barin (43.) und Furkan Özcan (53.) verpassten es, frei vor der Kiste, daraus Kapital zu schlagen.
Und das sollte sich auf bittere Weise für sie rächen. So glichen die Gastgeber etwas kurios wieder aus, verwertete Luca Holst einen zweiten Ball (Anton Morlock scheiterte gegen Schlussmann Jaroslaw Rybin) für einen Rechtsschuss, den Mitstreiter Morlock wiederum unhaltbar abfälschte. Bitter für die Gäste: Morlock befand sich bei Holsts Torversuch im Abseits…
Wütend rannten sie in der Folge auf das SCS-Gehäuse an, doch das Abschlusspech schien sie nun auf Schritt und Tritt zu verfolgen. So kam es schließlich, wie es kommen musste: Nachdem Rybin einen 16-Meter-Schuss von Jonathan Voges nur prallen lassen konnte, spielten sich wieder vogelwilde Szenen im eilbeker Strafraum ab, an deren Ende Holst die Kugel mit einer Art Seitfallzieher aus zehn Metern dazu brachte, die Torlinie der Jungs von der Fichtestraße ein drittes Mal zu überqueren – das 3:2, sechs Minuten vor Ultimo!
Fassungslosigkeit bei den Eilbekern, doch Resignieren galt nicht! Bis zur letzten Sekunde des teils überhart geführten Matches drückten sie auf den Ausgleich, zwangen den Gegner in den eigenen Strafraum. Doch weil es dort zu keinen weiteren Großchancen mehr kam, blieben die Punkte glücklich im Sternschanzen-Park.

Tore: 1:0 Weidle (12. Voges), 1:1 Annak (14., direkter Freistoß), 1:2 C. Tarbasar (28. Cinar), 2:2 Morlock (45. Holst), 3:2 Holst (64. Voges)

gelbe Karten: keine – Rybin

Schiedsrichter: Oussama El Youbi (SC Sternschanze)

Zuschauer: 30

Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Bramfelder SV 1.C-Mädchen

Zum Sieg gequält
Müde SCS-Elf mit erfolgreichem Saisonstart

Nicht schön, aber dafür immerhin erfolgreich konnten die C-Mädchen des SC Sternschanze in die neue Punktspielrunde starten.
Offensivkraft Elsa Brockmann war es, die zehn Minuten vor Ultimo den 2:1-Siegtreffer nach einer willensstarken Vorarbeit Emily Ludwigs über links markieren konnte.
Zuvor quälten sich alle Beteiligten durch eine zähe Stunde Spielzeit, die nicht gerade von spielerischer Hochkultur geprägt war, konnten beide Teams den Ausweichplatz an der Memellandallee nicht in seiner vollen Länge und Breite nutzen, sodass eher „Bienenschwärme“ statt Torchancen zu beobachten waren. Eine der wenigen Offensivszenen nutzte Emily Ludwig nach sieben Minuten zur frühen Führung, als sie, halblinks vor der Kiste stehend, aus zwölf Metern einnetzte.
Ansonsten präsentierten die nominellen Gastgeberinnen zwar die technisch ausgereiftere Spielanlage, doch das Kreieren von Gefahrenmomenten blieb hauptsächlich dem Team in weiß vorbehalten, fehlte bei zwei Versuchen Lea Dietrichs und Kim-Sophia Ballesteros Gawlitza jeweils nicht viel zum (Tor-)Erfolg (19. & 21.).
Letztere konnte ihre Farben wenig später dann doch zum Ausgleich gegen eine nicht ganz wache SCS-Auswahl schie0en, lochte sie im Anschluss an einen flach durchgerutschten Freistoß am zweiten Pfosten sicher ein.
Es sollte für lange Zeit der letzte Aufreger sein, denn im zweiten Abschnitt stellte sich dann endgültig die große Langeweile ein, bis wieder Bellesteros Gawlitza allein vor dem SCS-Gehäuse vergeigte (59.).
Quasi im Gegenzug bestrafte Elsa Brockmann diese mangelnde Chancenverwertung mit dem eingangs erwähnten 2:1-Siegtreffer.
Da half auch ein letzter BSV-Freistoß in der Nachspielzeit nichts, wuchtete Gianna Hüllmann diesen über den Kasten – die Kickerinnen aus dem Schanzenviertel siegten!
Damit konnte das Team in Blau-rot nach dem sicheren Pokalweiterkommen (7:1 gegen die 7er-Mädchen des Wedeler TSV) auch in der Liga einen Sieg verbuchen. Das Derby gegen den FC St. Pauli kann also kommen!

SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Laasch – Aye, Langner (41. L. Schlüter), Sternsdorff, Fiedler – Lützen (29. Brockmann), Arntzen – L. Schlüter (30. Lützen), Ludwig, Funke (36. Böcker / 58. Langner) – M. Schlüter (49. Funke), Trainerin: Lina Charlotte Gaßner

Tore: 1:0 Ludwig (7.), 1:1 Ballesteros Gawlitza (24.), 2:1 Brockmann (60. Ludwig)

Schiedsrichter: Alexander Hamann (SC Sternschanze, Note 4)

Zuschauer: 20

Spielbericht FC St. Pauli 1.C-Mädchen - SC Sternschanze 1.C-Mädchen

St. Paulis Husarenstreich
Trotz dreifacher Unterzahl: Verdienter Derby-Sieg für Braun-weiß

Es hätte so einfach werden können für die gastierenden Mädchen von der Sternschanze, doch statt eines Schützenfestes in dreifacher Überzahl erlebten die mit nur einer Frau mehr ihr „braunes Wunder“.
Zu elft angereist, erklärte man sich bereit, das Match, das aufgrund eines doppelten Wochenendeinsatzes St. Paulis verlegt werden sollte, mit Neun gegen Acht auf dem ungeliebten Neunerfeld auszutragen.
Auf genau diesem lieferten sich die Teams ein Festival der Unzulänglichkeiten, das schließlich einen Überraschungssieger hervorbringen sollte: den FC St. Pauli!
Dabei lief es zumindest, den Spielstand betreffend, bestens für das Schanzen-Nonett, für das Lea Lützen im Dickicht des Strafraums zum frühen 0:1 nach knapp fünf Minuten einlochte.
Der erwartete Verlauf schien einzutreten, doch St. Pauli nahm den Kampf gegen passive Schanzerinnen emsig an und kam dadurch zu guten Torgelegenheiten, die Jennifer Bendt (19.) und die aktive Daytona Hansen (6. & 20.) jedoch (noch) ungenutzt ließen.
Nach einer knappen halben Stunde war es dann passiert: Ex-Auswahlspielerin Gina Wagner mit dem Zuspiel, Hansen willensstark in der Parzelle und schon waren die Karten wieder neu gemischt.
Das verhinderte auch Emily Ludwigs Großchance aus der 21. Minute nicht, als sie auf ein Lützen-Zuspiel frei vor Schlussfrau Shanice Kurz scheiterte.
Ludwig war es auch, die als einzige auf Seiten der Gäste zu ernsthaften Abschlüssen kam. Nur segelte das Leder entweder knapp drüber (49.) oder behielt die gegnerische Torfrau die Oberhand (52.).
Die Braunen beschränkten sich indes auf konzentrierte Zweikampfarbeit, wofür sie sich zehn Minuten vor Ultimo tatsächlich belohnen sollten, als die giftig agierende Bendt einen einfachen Ballverlust des SCS rasch mit der Ablage für mittig postierte Hansen quittierte. Mit dem starken „Rechten“ war die Vollendung zum umjubelten 2:1 nur noch reine Formsache.
So hieß es für das Schanzen-Team noch einmal Ärmel hochkrempeln zur Schadensbegrenzung, doch außer einem Ludwig-Schüsschen, das geradewegs in den Armen der sicheren Fängerin landete, kam hier nichts mehr bei rum. Der Abpfiff von Lilly Wunderlich, die den nicht erschienenen Melih Demir als Schiedsrichterin vertrat, brachte den ersten Saisondreier ihrer Schützlinge unter Dach und Fach, während es an der Sternschanze erheblichen Verbesserungsbedarf ob dieser weitgehend desolaten Vorstellung gibt.

SC Sternschanze 1.C-Mädchen: M. Schlüter – Aye, Lux (36. Arntzen), Balassa, L. Schlüter – Laasch (11. Funke / 36. Laasch / 53. Funke) – Arntzen (11. Brockmann), Lützen – Ludwig, Trainerin: Lina Charlotte Gaßner

Tore: 0:1 Lützen (5.), 1:1 Hansen (27.), 2:1 Hansen (60. Bendt)

Schiedsrichterin: Lilly Wunderlich (FC St. Pauli, ersatzweise, Note 3)

Zuschauer
: 30

Foto: Thomas Frey

 

Sonntag, 25. August 2013

Spielbericht FC Schnelsen - TSV Wandsetal II

Traumstart – Wandsetal II bleibt spitze!
Nord-Hamburger bestechen durch bezirksligareife Chancenverwertung

Vier Spiele – vier Siege – 13:5 Tore – das ist der außerordentlich starke Saisonbeginn der Zweitvertretung des TSV Wandsetal!
Im vierten Lauf des neuen Spieljahres musste der FC Schnelsen auf seinem eigenen Hartplatz erfahren, dass die Blau-gelben momentan richtig gut drauf sind.
Allerdings dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe die Gäste nach einem Angriff über die rechte Seite, abgeschlossen von Pascale Weber, in Front gingen (13.).
Allzulange hielt der Jubel in diesem Fall aber nicht an, lenkte Filipe Carvalho Faria einen Freistoß Dennis Tralaus am zweiten Pfosten passend zum schnellen Ausgleich hinter die Linie (20.).
Ein kurzes Glanzlicht des Aufsteigers, der ansonsten arg mit der eigenen Defensive beschäftigt war. Umso verdienter stellte Christoph Bronk die verlorene Führung wieder her, als er aus der Mitte geschickt, vor dem Tor alle Ruhe hatte (30.), um nur Sekunden nach dem Wiederanstoß einen Pfostenschuss Gökhan Sengüls zum Doppelschlag zu verwenden.
Dass diese vier Treffer alles aus nur vier echten Torchancen im Spiel erzielt wurden, spricht jedenfalls für eine bezirksligareife Chancenverwertung. Alles andere als bezirksligareif präsentierten sich die Teams in der zweiten Hälfte in puncto Spielweise.
So entstand ein unfassbar lauer Sommerkick, in dem erst Gabriel Saric mit einer schönen Flugaufgabe für TSV-Schlussmann Rene Mende für Spannung sorgte (78.).
Es war eine Art Weckruf für die Gastgeber, noch einmal Risiko zu gehen, doch während man vorne nicht mehr richtig zum Abschluss kam, wackelte man auf der anderen Seite bedenklich, sodass zwei dynamische Konter von Okay Aydogdu (79.) und Weber (90.) um ein Haar das 1:4 bedeutet hätten. Doch auch so sicherte sich die TSV-Reserve die Punkte zehn, elf und zwölf.

FC Schnelsen: Yilmaz – Stecher, Prohl, Zabel, Athanasopoulos – Yenice, Menge (85.
Lüder) – Saric, David, Tralau (63. Asllani) – Carvalho Faria (63. Elsner), Trainer: Markus Dolle

TSV Wandsetal II: Mende – Guth, Caitan (63. Tetteh), Ermis, Sengül – Sousa, Kempe, Weber, Bronk (66. Adomeit) – Aydogdu, Westermann (56.
K.A.), Trainer: Denis Dowideit & Adebayo Tchalla

Tore: 0:1 Weber (13.
Sengül), 1:1 Carvalho Faria (20. Tralau), 1:2 Bronk (30.), 1:3 Bronk (31. Sengül)

gelbe Karten: Zabel, Yenice – Ermis, Weber, Aydogdu

Schiedsrichter: Philipp Lenz

Zuschauer: 25

Spielbericht 1. FC Eimsbüttel II - VfL 93 Hamburg II

Mit Effektivität zur Siegpremiere
Zweite Herren bescheren dem 1. FC Eimsbüttel den ersten Sieg

Dem 1. FC Eimsbüttel ist an diesem Spieltag Historisches geglückt. Bis zu diesem Spieltag hat noch nie ein Team des FCE ein Pflichtspiel für sich entscheiden können. Nun ist der Spuk ausgerechnet durch die neu installierte zweite Herren beendet worden!
Nach wackligem Beginn (Schlussmann Björn Bartz hatte zwei gute Distanzversuche von Philipp Stamer (2.) und Marius Dickmann zu entschärfen) beruhigte Jonathan Dinse die eimsbütteler Nerven mit dem 1:0, dessen Verwirklichung auch der aktiven Mithilfe des gegnerischen Torhüters zu verdanken war (34.).
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Die VfL-Reserve bemüht, aber zu kopflos im letzten Drittel. Erst ein Linksschuss des aus dem Landesligakader gestrichenen Stamer brachte den Gästen den verdienten Ertrag, den der Ex-Sperberaner, per Katastrophenpass im eigenen Sechzehner eingeladen, gar hätte verdoppeln müssen. Aus zehn Metern setzte er das Leder jedoch drüber (64.).
Während die Winterhuder vorne also weiterhin ohne großes Glück blieben, fingen sie sich hinten einen erneuten Unglücksgegentreffer, der wieder auf das Konto Sven Oesers ging. Ohne Not piekte er einen Abschlag schnurstracks in die Füße des einschussbereiten Maximilian Voigt, der das Auge für den besser postierten Dinse walten ließ – 2:1 (71.)! Als Belohnung dafür schenkte ihm der Fußballgott kurz darauf einen eigenen Treffer zum 3:1.
Beeindruckend, wie effektiv die Gastgeber mit ihren wenigen Chancen handelten!
Ganz im Gegensatz zu den Grün-schwarzen vom Borgweg, die in Person von Stamer nicht einmal vom Punkt Erfolg haben sollten. Im Nachschuss war der Fauxpas zwar mit dem 3:2-Anschlusstreffer behoben, doch zwei Minuten vor Ultimo kam dieser zu spät. Freude Pur beim 1. FC Eimsbüttel, während das mit einigen Hoffnungen gestartete VfL 93 II auch das vierte Punktspiel der noch jungen Spielzeit verloren hat.

VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Öhlmann, Harraß – Marten (73. D. Frey), Strohschein (55. Knopp) – Yazdani (83. Heuer), Kohpmann, Wigger – Stamer, Dickmann, Trainer: Marco Ritter & Michael Böge

Tore: 1:0 Dinse (34.), 1:1 Stamer (56. Knopp), 2:1 Dinse (71. Voigt), 3:1 Voigt (77.), 3:2 Stamer (88. Strafstoßnachschuss)

gelbe Karten: Bartz, Dinse, Rossow, Baalmann – Dickmann

Schiedsrichter: Stefan Prado Muñoz (Eintracht Lokstedt)

Zuschauer: 25

Samstag, 24. August 2013

Spielbericht Farmsener TV 1.C - SC Sternschanze 1.C

Fehlstart entscheidet die Partie
Farmsener Frühstarter behalten die Oberhand

Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt musste der Landesligaabsteiger SC Sternschanze einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen und sich der Elf des Farmsener TV mit 1:4 geschlagen geben.
Seinen Beginn nahm das Unheil auf Naturrasen bereits nach handgestoppten 18 Sekunden (!), als Elias Shah sein Glück per Rechtsschuss aus 20 Metern fand und somit das 1:0 erzielte.
Der SCS dagegen kam überhaupt nicht in dieses Match bei äußerst heißen Temperaturen. Während man nach vorne ohne jede Idee agierte, fing man sich hinten unterdessen einen Doppelschlag durch James Satzer ein bei dem er zunächst von einer starken Vorarbeit Arvid Klicks profitierte (13.), um bei seinem zweiten Streich den eleganten Solisten zu spielen (15.).
Danach aber fingen sich die Gäste und kreierten tatsächlich auch eigene Torchancen. So lag der schnelle Ehrentreffer bei Jonathan Voges´ freiem Lauf auf den Kasten förmlich in der Luft, doch FTV-Schlussmann Morris Schneider konnte das Leder zur Ecke klären. Ebenfalls gefährlich wurde es nach einem guten Freistoß von Laurenz Komatsu, doch da sich Luca Holst und Tugay Durgut vor dem Gehäuse gegenseitig behinderten, flog das Ei direkt ins Tor-Aus (22.).
Daraufhin mussten die etwas 40 anwesenden Zuschauer über eine halbe Stunde lang gedulden, ehe der eingewechselte Arkadiusz Hinc den ebenfalls von der Bank gekommenen Erik Sikolov im gegnerischen Strafraum erspähte und dieser sicher aus kürzester Distanz einschob – 4:0 (55.)!
Immerhin fielen die Gäste diesmal nicht in die Konfusion der Anfangsphase zurück, doch mehr als der durchaus sehenswerte Ehrentreffer durch Anton Morlock aus der Distanz (63.) sprang letztlich nicht heraus. Auch, weil Voges ebenfalls aus der Ferne nur den Querbalken traf.
Für Blau-rot zeigte sich somit, dass der angepeilte Wiederaufstieg keinesfalls ein Selbstgänger wird…

SC Sternschanze 1.C: Zupanic – Komatsu, Morlock, Kleberg, Weidle (23. Vornweg) – Holst (51. Weidle), Reller – Durgut, Voges, Schuleit (23. Nti) – Bergerhoff (48. Schuleit), Trainer: Benjamin Zickelbein

Tore: 1:0 Shah (1.), 2:0 Satzer (13. Klick), 3:0 Satzer (15.), 4:0 Sokolov (55. Hinc), 4:1 Morlock (63.)

Schiedsrichter: Jens Böge (Walddörfer SV, Note 3,5)

Zuschauer: 40


Sonntag, 18. August 2013

Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Wedeler TSV 1.C-Mädchen 7er

Schanze kegelt Wedel raus
Ungefährdetes 7:1 in der ersten Pokalrunde auf 7er-Feld

Mit einem klaren und deutlichen 7:1-Erfolg über den Wedeler TSV zogen die C-Mädchen des SC Sternschanze an heimischer Spielstätte in die zweite Runde des Pokalwettbewerbs ein.
Hierbei konnten die sofort dominanten Gastgeberinnen die Weichen früh auf Sieg stellen, netzte Manon Funke nach passendem Zuspiel von der rechten Seite sicher zum frühen 1:0 ein (3.). Schnell folgte das 2:0, rutschte Emily Sternsdorffs Rechtsschuss aus der Distanz unglücklich für die TSV-Torfrau ins linke untere Eck (11.).
Allerdings hätte es auch anders kommen können, wäre Catherine Zankous indirekter Freistoß aus fünf Metern (SCS-Torsteherin Emma Fiedler nahm zuvor einen Rückpass mit den Händen auf) nicht ÜBER, sondern IN das Tor gegangen.
Ansonsten aber gehörte das Match den Schanzerinnen, die es jedoch verpassten, durch zwei Versuche von Marlene Laasch aus der Ferne (17. & 23.) das beruhigende 3:0 nachzulegen.
Doch da aufgeschoben ja nicht aufgehoben bedeutet, erhöhte Stoßstürmerin Elsa Brockmann per Abstauber, nachdem Lea Wiesemann noch gut gegen Funke abwehren konnte (39.).
Als Spielführerin Sternsdorff das Ei schön aus der zweiten Reihe links oben einschlagen ließ, war die Begegnung quasi entscheiden (47.), obwohl Joana Junge und Co sich noch einmal wehrten. Substanziell wie bei Zankous Pfostenschuss (49.) wurde es jedoch erst unter Mithilfe des Gegners, lenkte Sternsdorff am langen Pfosten einen Eckball ins eigene Gehäuse (51.).
Beeindrucken ließ sich das Schanzenseptett davon allerdings nicht, legte Funke aus 13 Metern eine passende Antwort in Form des 5:1 auf den Tisch, wobei der Treffer aufgrund eines zweiten Balls auf dem Spielfeld nicht hätte zählen dürfen.
Das wedeler Aufbäumen war damit wieder beendet und Blau-rot hatte einfaches Spiel, was sich in einem feinen Doppelpack der überzeugenden Sternsdorff zum 7:1-Endstand widerspiegelte.
Im ersten Einsatz seiner Amtszeit gelang dem neu installierten Assistenztrainer, Björn Meyer, der die unpässliche Lina Charlotte Gaßner gleich einmal in Eigenregie vertrat, ein perfekter Einstand. „Glückwunsch zum verdienten Sieg, gute Mädels hast du da!“, lobte Gegenüber Wolfgang Lomberg.

SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Fiedler – Aye (36. Langner / 50. Lux), Langner (18. Balassa) – Laasch (50. Aye) – Funke (26. Brockmann / 67. Sternsdorff), Sternsdorff (61. Laasch) – Brockmann (18. Lux / 36. Funke), Trainer: Björn Meyer (i.V.)

Tore: 1:0 Funke (3.), 2:0 Sternsdorff (11.), 3:0 Brockmann (39. Funke), 4:0 Sternsdorff (47.), 4:1 Sternsdorff (51., Eigentor), 5:1 Funke (59.), 6:1 Sternsdorff (68.), 7:1 Sternsdorff (69. Lux)

Schiedsrichter: Mohammad Rahmani (SC Sternschanze, Note 3)

Zuschauer: 25



Torschützin Elsa Brockmann (l.) im Offensivzweikampf.
Foto: Thomas Frey

Samstag, 17. August 2013

Spielbericht VfL 93 Hamburg 1.D - FC Alsterbrüder 1.D

VfL bricht nach der Pause ein
Zwei späte Tore reichen dem FC Alsterbrüder zum Auftaktsieg

Erwartungsgemäß punktlos sind die 2001er des VfL 93 in die Herbstserie 2013 gestartet, setzte es für das noch etwas uneingespielte Team auf heimischem Rasen gegen den ohne Auswechselspieler angereisten FC Alsterbrüder eine 0:2-Niederlage.
Diese zeichnete sich nach einer durchaus ausgeglichenen ersten Hälfte (Hikumaro Giordano verfehlte aus der Distanz (26.), während Matteo Wilmes für den FCA frei vor der Kiste vergeigte (18.).) nach der Pause immer deutlicher ab.
So verpassten die Gäste gleich zweimal, wieder durch Wilmes, den Führungstreffer, als er kurz nach Wiederbeginn an VfL-Torsteher Nicolás Kelting scheiterte und wenig später knapp drüber zielte (40.).
Zwölf Minuten vor Ultimo belohnten sich die Eimsbütteler dann schließlich doch noch für ihren Aufwand, indem Nestor Hilchenbach die Kugel nach einer zu kurz geklärten Hereingabe links oben im gegnerischen Kasten versenkte.
Durchaus willig, aber letztlich mit stumpfen Waffen, kämpften die Gastgeber noch einmal gegen die drohende Niederlage an, doch ein erneuter defensiver Sekundenschlaf lud Wilmes dazu ein, seine Ladehemmung zu überwinden und somit das entscheidende 0.2 zu erzielen (57.).
Die Alsterbrüder gehören nun zum Trio, das die D-Kreisklasse 24 Herbst punkt- und tordifferenzgleich anführt.
Bei den geschlagenen 93ern herrscht derweil das entgegengesetzte Tabellenbild.

VfL 93 Hamburg 1.D: Kelting – Schmitt, Friedel, Luu – Pfeifer, Christ – Rafik – Giordano, Diallo, eingewechselt: Gloystein, Trainer: Michael Kohpmann

FC Alsterbrüder 1.D: Dektes – Augstein, Möller, Wetzel – M. gerlach – Wilmes, Hilchenbach – Malter, Müller, Trainer: Markus Prottung

Tore: 0:1 Hilchenbach (48.), 0:2 Wilms (57. Augstein)

Schiedsrichter: Robin Tae-Soo Ertel (VfL 93 Hamburg, ersatzweise)

Zuschauer: 15


Die Tabelle der D-Kreisklasse 24 alt Herbst nach dem ersten Spieltag:

Pl

Mannschaft

Sp

S

U

N

Tore

Diff

Pkt

01

USC Paloma 3.D

1

1

0

0

3:1

2

3

02

FC Alsterbrüder 1.D

1

1

0

0

2:0

2

3

03

DSC Hanseat 1.D

1

1

0

0

2:0

2

3

04

Altona 93 4.D

1

0

0

1

1:3

-2

0

05

VfL 93 Hamburg 1.D

1

0

0

1

0:2

-2

0

06

Hummelsbütteler SV 1.D

1

0

0

1

0:2

-2

0

 

Spielbericht VfL 93 Hamburg 1.C - SV St. Georg 2.C

Sonntag, 11. August 2013

Spielbericht SC Victoria Hamburg III - VfL 93 Hamburg II

Vicky Herr im eigenen Haus
VfL 93 II ohne Chance am Lokstedter Steindamm

Deutliche Niederlage für den VfL 93 Hamburg II. Die Borgweg-Kicker verloren am Sonntagvormittag ihr Ligaspiel beim SC Victoria III klipp und klar mit 1:4. „Das war leider ein Totalausfall“, konstatierte VfL-Teammanager Björn Meyer im Anschluss an das KK-07-Duell.
Das Elend begann aus Sicht der Gäste nach knapp zwanzig Minuten, als Omar Saleh Tobias Haesler bediente und jener die Kugel aus 12 Metern unten links im Kasten von Sven Oeser unterbrachte. Kurz vor dem Pausentee legte Adam Lemkowski nach, indem er eine schöne Hereingabe von Michele Vittorio Zaccaria am ersten Pfosten über die Linie brachte (43.).
Unmittelbar nach Wiederbeginn machte Vicky den Sack zu. Nach einem Abschlag von Keeper Robert Hartmann landete das Leder bei Kapitän Haesler, der trocken zum 3:0 einschoss (49.).
Der VfL war geschlagen. Auch der Anschlusstreffer von Florian Samek, zehn Minuten vor Ultimo in einer Phase des kleinen Aufbäumens konnte an dieser Sachlage nichts mehr ändern. Victorias Gerrit Siebert machte mit dem Schlusspfiff aus kurzer Distanz schließlich den Deckel auf die Partie.

Tore: 1:0 Haesler (19. O. Saleh), 2:0 Lemkowski (43. Zaccaria), 3:0 Haesler (49. Hartmann), 3:1 Samek (80. Schütt), 4:1 Siebert (90. Zaccaria)

gelbe Karten: keine – Dickmann

Schiedsrichter: Leonard Aron Anton (FC Teutonia 05, Note 3)

Zuschauer: 40

Autoren: Dirk Becker & Björn Meyer