Wahnsinnsfinish:
Holst bringt den Sieg!
Spiel
gedreht: spätes Jokertor lässt den SC Sternschanze jubeln
Spannung in der C-Bezirksliga!
Mit 3:2 Toren konnte die C1 des SC Sternschanze die des SC Eilbek in einem
dramatischen Match in die Knie zwingen und sich nach der deutlichen Schlappe in
Farmsen rehabilitieren.
Das Wiedergutmachungsprogramm der Schanzer fand seinen ersten Akt nach einem
Dutzend an Spielminuten, als der unsichere SCE-Schlussmann eine Voges-Ecke
genau vor die Füße von Can Weidle beförderte, sodass dieser keine Mühe hatte,
das 1:0 aus vier Metern zu besorgen (12.).
Doch die Führungsfreuden sollten keine 100 Sekunden anhalten, wuchtete Diyar
Annak das Spielgerät per Freistoß in Strafraumnähe zum raschen Gleichstand ins
Netz (14.), wobei die große Torwartproblematik der Gastgeber deutlich wurde.
Mit einem besseren Stellungsspiel hätte Handschuhträger Tugay Durgut das Leder
wohl zu fassen bekommen. Doch was will man einem Feldspieler ohne Gardemaß
vorwerfen, zumal sich seine Vorderleute defensiv nicht gerade cleverer
anstellten. Als einziger war Trainersohn Cüneyt Tarbasar bereit, sich für einen
Eckball Turan Cinars zu bewerben und die Hereingabe einzuköpfen (28.). Und das,
obwohl Tarbasar der mit Abstand kleinste Akteur auf dem Feld war – peinlich für
den Landesligaabsteiger!
Auch in der zweiten Hälfte wackelte die blau-rote Abwehr gehörig, doch Berkay
Barin (43.) und Furkan Özcan (53.) verpassten es, frei vor der Kiste, daraus
Kapital zu schlagen.
Und das sollte sich auf bittere Weise für sie rächen. So glichen die Gastgeber
etwas kurios wieder aus, verwertete Luca Holst einen zweiten Ball (Anton
Morlock scheiterte gegen Schlussmann Jaroslaw Rybin) für einen Rechtsschuss,
den Mitstreiter Morlock wiederum unhaltbar abfälschte. Bitter für die Gäste:
Morlock befand sich bei Holsts Torversuch im Abseits…
Wütend rannten sie in der Folge auf das SCS-Gehäuse an, doch das Abschlusspech schien
sie nun auf Schritt und Tritt zu verfolgen. So kam es schließlich, wie es
kommen musste: Nachdem Rybin einen 16-Meter-Schuss von Jonathan Voges nur
prallen lassen konnte, spielten sich wieder vogelwilde Szenen im eilbeker
Strafraum ab, an deren Ende Holst die Kugel mit einer Art Seitfallzieher aus
zehn Metern dazu brachte, die Torlinie der Jungs von der Fichtestraße ein
drittes Mal zu überqueren – das 3:2, sechs Minuten vor Ultimo!
Fassungslosigkeit bei den Eilbekern, doch Resignieren galt nicht! Bis zur
letzten Sekunde des teils überhart geführten Matches drückten sie auf den
Ausgleich, zwangen den Gegner in den eigenen Strafraum. Doch weil es dort zu keinen
weiteren Großchancen mehr kam, blieben die Punkte glücklich im
Sternschanzen-Park.
Tore: 1:0 Weidle (12.
Voges), 1:1 Annak (14., direkter Freistoß), 1:2 C. Tarbasar (28. Cinar), 2:2
Morlock (45. Holst), 3:2 Holst (64. Voges)
gelbe Karten: keine – Rybin
Schiedsrichter: Oussama El Youbi (SC
Sternschanze)
Zuschauer: 30
Samstag, 31. August 2013
Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SC Eilbek 1.C
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Bramfelder SV 1.C-Mädchen
Nicht schön, aber dafür immerhin erfolgreich konnten die
C-Mädchen des SC Sternschanze in die neue Punktspielrunde starten.Spielbericht FC St. Pauli 1.C-Mädchen - SC Sternschanze 1.C-Mädchen
St.
Paulis Husarenstreich
Trotz
dreifacher Unterzahl: Verdienter Derby-Sieg für Braun-weiß
Es hätte so einfach werden können für die gastierenden Mädchen von der Sternschanze,
doch statt eines Schützenfestes in dreifacher Überzahl erlebten die mit nur
einer Frau mehr ihr „braunes Wunder“.
Zu elft angereist, erklärte man sich bereit, das Match, das aufgrund eines
doppelten Wochenendeinsatzes St. Paulis verlegt werden sollte, mit Neun gegen
Acht auf dem ungeliebten Neunerfeld auszutragen.
Auf genau diesem lieferten sich die Teams ein Festival der Unzulänglichkeiten,
das schließlich einen Überraschungssieger hervorbringen sollte: den FC St.
Pauli!
Dabei lief es zumindest, den Spielstand betreffend, bestens für das
Schanzen-Nonett, für das Lea Lützen im Dickicht des Strafraums zum frühen 0:1
nach knapp fünf Minuten einlochte.
Der erwartete Verlauf schien einzutreten, doch St. Pauli nahm den Kampf gegen
passive Schanzerinnen emsig an und kam dadurch zu guten Torgelegenheiten, die
Jennifer Bendt (19.) und die aktive Daytona Hansen (6. & 20.) jedoch (noch)
ungenutzt ließen.
Nach einer knappen halben Stunde war es dann passiert: Ex-Auswahlspielerin Gina
Wagner mit dem Zuspiel, Hansen willensstark in der Parzelle und schon waren die
Karten wieder neu gemischt.
Das verhinderte auch Emily Ludwigs Großchance aus der 21. Minute nicht, als sie
auf ein Lützen-Zuspiel frei vor Schlussfrau Shanice Kurz scheiterte.
Ludwig war es auch, die als einzige auf Seiten der Gäste zu ernsthaften Abschlüssen
kam. Nur segelte das Leder entweder knapp drüber (49.) oder behielt die
gegnerische Torfrau die Oberhand (52.).
Die Braunen beschränkten sich indes auf konzentrierte Zweikampfarbeit, wofür
sie sich zehn Minuten vor Ultimo tatsächlich belohnen sollten, als die giftig
agierende Bendt einen einfachen Ballverlust des SCS rasch mit der Ablage für
mittig postierte Hansen quittierte. Mit dem starken „Rechten“ war die
Vollendung zum umjubelten 2:1 nur noch reine Formsache.
So hieß es für das Schanzen-Team noch einmal Ärmel hochkrempeln zur
Schadensbegrenzung, doch außer einem Ludwig-Schüsschen, das geradewegs in den
Armen der sicheren Fängerin landete, kam hier nichts mehr bei rum. Der Abpfiff
von Lilly Wunderlich, die den nicht erschienenen Melih Demir als
Schiedsrichterin vertrat, brachte den ersten Saisondreier ihrer Schützlinge
unter Dach und Fach, während es an der Sternschanze erheblichen
Verbesserungsbedarf ob dieser weitgehend desolaten Vorstellung gibt.
SC Sternschanze 1.C-Mädchen: M. Schlüter – Aye, Lux (36.
Arntzen), Balassa, L. Schlüter – Laasch (11. Funke / 36. Laasch / 53. Funke) –
Arntzen (11. Brockmann), Lützen – Ludwig, Trainerin: Lina Charlotte Gaßner
Tore: 0:1 Lützen (5.), 1:1 Hansen (27.), 2:1 Hansen (60. Bendt)
Schiedsrichterin: Lilly Wunderlich (FC St. Pauli, ersatzweise, Note 3)
Zuschauer: 30
Sonntag, 25. August 2013
Spielbericht FC Schnelsen - TSV Wandsetal II
Traumstart – Wandsetal II
bleibt spitze!
Nord-Hamburger
bestechen durch bezirksligareife Chancenverwertung
Vier Spiele – vier Siege – 13:5 Tore – das ist der außerordentlich starke
Saisonbeginn der Zweitvertretung des TSV Wandsetal!
Im vierten Lauf des neuen Spieljahres musste der FC Schnelsen auf seinem eigenen
Hartplatz erfahren, dass die Blau-gelben momentan richtig gut drauf sind.
Allerdings dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe die Gäste nach einem Angriff
über die rechte Seite, abgeschlossen von Pascale Weber, in Front gingen (13.).
Allzulange hielt der Jubel in diesem Fall aber nicht an, lenkte Filipe Carvalho
Faria einen Freistoß Dennis Tralaus am zweiten Pfosten passend zum schnellen
Ausgleich hinter die Linie (20.).
Ein kurzes Glanzlicht des Aufsteigers, der ansonsten arg mit der eigenen Defensive
beschäftigt war. Umso verdienter stellte Christoph Bronk die verlorene Führung
wieder her, als er aus der Mitte geschickt, vor dem Tor alle Ruhe hatte (30.),
um nur Sekunden nach dem Wiederanstoß einen Pfostenschuss Gökhan Sengüls zum
Doppelschlag zu verwenden.
Dass diese vier Treffer alles aus nur vier echten Torchancen im Spiel erzielt
wurden, spricht jedenfalls für eine bezirksligareife Chancenverwertung. Alles
andere als bezirksligareif präsentierten sich die Teams in der zweiten Hälfte
in puncto Spielweise.
So entstand ein unfassbar lauer Sommerkick, in dem erst Gabriel Saric mit einer
schönen Flugaufgabe für TSV-Schlussmann Rene Mende für Spannung sorgte (78.).
Es war eine Art Weckruf für die Gastgeber, noch einmal Risiko zu gehen, doch
während man vorne nicht mehr richtig zum Abschluss kam, wackelte man auf der
anderen Seite bedenklich, sodass zwei dynamische Konter von Okay Aydogdu (79.)
und Weber (90.) um ein Haar das 1:4 bedeutet hätten. Doch auch so sicherte sich
die TSV-Reserve die Punkte zehn, elf und zwölf.
FC Schnelsen: Yilmaz – Stecher, Prohl, Zabel, Athanasopoulos –
Yenice, Menge (85. Lüder) – Saric, David, Tralau (63. Asllani) – Carvalho
Faria (63. Elsner),
Trainer: Markus Dolle
TSV Wandsetal II: Mende – Guth, Caitan (63. Tetteh), Ermis, Sengül – Sousa,
Kempe, Weber, Bronk (66. Adomeit) – Aydogdu, Westermann (56. K.A.),
Trainer: Denis Dowideit & Adebayo Tchalla
Tore: 0:1 Weber (13. Sengül),
1:1 Carvalho Faria (20. Tralau), 1:2 Bronk (30.), 1:3 Bronk (31. Sengül)
gelbe Karten: Zabel, Yenice – Ermis, Weber, Aydogdu
Schiedsrichter: Philipp Lenz
Zuschauer: 25
Spielbericht 1. FC Eimsbüttel II - VfL 93 Hamburg II
Mit
Effektivität zur Siegpremiere
Zweite
Herren bescheren dem 1. FC Eimsbüttel den ersten Sieg
Dem 1. FC Eimsbüttel ist an diesem Spieltag Historisches geglückt. Bis zu
diesem Spieltag hat noch nie ein Team des FCE ein Pflichtspiel für sich entscheiden
können. Nun ist der Spuk ausgerechnet durch die neu installierte zweite Herren
beendet worden!
Nach wackligem Beginn (Schlussmann Björn Bartz hatte zwei gute Distanzversuche
von Philipp Stamer (2.) und Marius Dickmann zu entschärfen) beruhigte Jonathan
Dinse die eimsbütteler Nerven mit dem 1:0, dessen Verwirklichung auch der
aktiven Mithilfe des gegnerischen Torhüters zu verdanken war (34.).
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Die VfL-Reserve bemüht, aber zu
kopflos im letzten Drittel. Erst ein Linksschuss des aus dem Landesligakader
gestrichenen Stamer brachte den Gästen den verdienten Ertrag, den der
Ex-Sperberaner, per Katastrophenpass im eigenen Sechzehner eingeladen, gar
hätte verdoppeln müssen. Aus zehn Metern setzte er das Leder jedoch drüber
(64.).
Während die Winterhuder vorne also weiterhin ohne großes Glück blieben, fingen
sie sich hinten einen erneuten Unglücksgegentreffer, der wieder auf das Konto
Sven Oesers ging. Ohne Not piekte er einen Abschlag schnurstracks in die Füße
des einschussbereiten Maximilian Voigt, der das Auge für den besser postierten
Dinse walten ließ – 2:1 (71.)! Als Belohnung dafür schenkte ihm der Fußballgott
kurz darauf einen eigenen Treffer zum 3:1.
Beeindruckend, wie effektiv die Gastgeber mit ihren wenigen Chancen handelten!
Ganz im Gegensatz zu den Grün-schwarzen vom Borgweg, die in Person von Stamer
nicht einmal vom Punkt Erfolg haben sollten. Im Nachschuss war der Fauxpas zwar
mit dem 3:2-Anschlusstreffer behoben, doch zwei Minuten vor Ultimo kam dieser
zu spät. Freude Pur beim 1. FC Eimsbüttel, während das mit einigen Hoffnungen
gestartete VfL 93 II auch das vierte Punktspiel der noch jungen Spielzeit
verloren hat.
VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Öhlmann, Harraß – Marten
(73. D. Frey), Strohschein (55. Knopp) – Yazdani (83. Heuer), Kohpmann, Wigger
– Stamer, Dickmann, Trainer: Marco Ritter & Michael Böge
Tore: 1:0 Dinse (34.), 1:1 Stamer (56. Knopp), 2:1 Dinse (71. Voigt),
3:1 Voigt (77.), 3:2 Stamer (88. Strafstoßnachschuss)
gelbe Karten: Bartz, Dinse, Rossow, Baalmann – Dickmann
Schiedsrichter: Stefan Prado Muñoz
(Eintracht Lokstedt)
Zuschauer: 25
Samstag, 24. August 2013
Spielbericht Farmsener TV 1.C - SC Sternschanze 1.C
Fehlstart entscheidet die
Partie
Farmsener
Frühstarter behalten die Oberhand
Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt musste der Landesligaabsteiger SC
Sternschanze einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen und sich der Elf des
Farmsener TV mit 1:4 geschlagen geben.
Seinen Beginn nahm das Unheil auf Naturrasen bereits nach handgestoppten 18
Sekunden (!), als Elias Shah sein Glück per Rechtsschuss aus 20 Metern fand und
somit das 1:0 erzielte.
Der SCS dagegen kam überhaupt nicht in dieses Match bei äußerst heißen
Temperaturen. Während man nach vorne ohne jede Idee agierte, fing man sich
hinten unterdessen einen Doppelschlag durch James Satzer ein bei dem er
zunächst von einer starken Vorarbeit Arvid Klicks profitierte (13.), um bei
seinem zweiten Streich den eleganten Solisten zu spielen (15.).
Danach aber fingen sich die Gäste und kreierten tatsächlich auch eigene
Torchancen. So lag der schnelle Ehrentreffer bei Jonathan Voges´ freiem Lauf
auf den Kasten förmlich in der Luft, doch FTV-Schlussmann Morris Schneider
konnte das Leder zur Ecke klären. Ebenfalls gefährlich wurde es nach einem guten
Freistoß von Laurenz Komatsu, doch da sich Luca Holst und Tugay Durgut vor dem
Gehäuse gegenseitig behinderten, flog das Ei direkt ins Tor-Aus (22.).
Daraufhin mussten die etwas 40 anwesenden Zuschauer über eine halbe Stunde lang
gedulden, ehe der eingewechselte Arkadiusz Hinc den ebenfalls von der Bank
gekommenen Erik Sikolov im gegnerischen Strafraum erspähte und dieser sicher
aus kürzester Distanz einschob – 4:0 (55.)!
Immerhin fielen die Gäste diesmal nicht in die Konfusion der Anfangsphase
zurück, doch mehr als der durchaus sehenswerte Ehrentreffer durch Anton Morlock
aus der Distanz (63.) sprang letztlich nicht heraus. Auch, weil Voges ebenfalls
aus der Ferne nur den Querbalken traf.
Für Blau-rot zeigte sich somit, dass der angepeilte Wiederaufstieg keinesfalls
ein Selbstgänger wird…
SC Sternschanze 1.C: Zupanic – Komatsu, Morlock, Kleberg,
Weidle (23. Vornweg) – Holst (51. Weidle), Reller – Durgut, Voges, Schuleit
(23. Nti) – Bergerhoff (48. Schuleit), Trainer: Benjamin Zickelbein
Tore: 1:0 Shah (1.), 2:0 Satzer (13. Klick), 3:0 Satzer (15.), 4:0
Sokolov (55. Hinc), 4:1 Morlock (63.)
Schiedsrichter: Jens Böge (Walddörfer SV, Note 3,5)
Zuschauer: 40
Sonntag, 18. August 2013
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Wedeler TSV 1.C-Mädchen 7er
Schanze kegelt Wedel raus
Ungefährdetes
7:1 in der ersten Pokalrunde auf 7er-Feld
Mit einem klaren und deutlichen 7:1-Erfolg über den Wedeler TSV zogen die
C-Mädchen des SC Sternschanze an heimischer Spielstätte in die zweite Runde des
Pokalwettbewerbs ein.
Hierbei konnten die sofort dominanten Gastgeberinnen die Weichen früh auf Sieg
stellen, netzte Manon Funke nach passendem Zuspiel von der rechten Seite sicher
zum frühen 1:0 ein (3.). Schnell folgte das 2:0, rutschte Emily Sternsdorffs
Rechtsschuss aus der Distanz unglücklich für die TSV-Torfrau ins linke untere
Eck (11.).
Allerdings hätte es auch anders kommen können, wäre Catherine Zankous indirekter
Freistoß aus fünf Metern (SCS-Torsteherin Emma Fiedler nahm zuvor einen
Rückpass mit den Händen auf) nicht ÜBER, sondern IN das Tor gegangen.
Ansonsten aber gehörte das Match den Schanzerinnen, die es jedoch verpassten,
durch zwei Versuche von Marlene Laasch aus der Ferne (17. & 23.) das
beruhigende 3:0 nachzulegen.
Doch da aufgeschoben ja nicht aufgehoben bedeutet, erhöhte Stoßstürmerin Elsa Brockmann
per Abstauber, nachdem Lea Wiesemann noch gut gegen Funke abwehren konnte
(39.).
Als Spielführerin Sternsdorff das Ei schön aus der zweiten Reihe links oben
einschlagen ließ, war die Begegnung quasi entscheiden (47.), obwohl Joana Junge
und Co sich noch einmal wehrten. Substanziell wie bei Zankous Pfostenschuss
(49.) wurde es jedoch erst unter Mithilfe des Gegners, lenkte Sternsdorff am
langen Pfosten einen Eckball ins eigene Gehäuse (51.).
Beeindrucken ließ sich das Schanzenseptett davon allerdings nicht, legte Funke
aus 13 Metern eine passende Antwort in Form des 5:1 auf den Tisch, wobei der
Treffer aufgrund eines zweiten Balls auf dem Spielfeld nicht hätte zählen
dürfen.
Das wedeler Aufbäumen war damit wieder beendet und Blau-rot hatte einfaches Spiel,
was sich in einem feinen Doppelpack der überzeugenden Sternsdorff zum
7:1-Endstand widerspiegelte.
Im ersten Einsatz seiner Amtszeit gelang dem neu installierten
Assistenztrainer, Björn Meyer, der die unpässliche Lina Charlotte Gaßner gleich
einmal in Eigenregie vertrat, ein perfekter Einstand. „Glückwunsch zum
verdienten Sieg, gute Mädels hast du da!“, lobte Gegenüber Wolfgang Lomberg.
SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Fiedler – Aye (36. Langner / 50.
Lux), Langner (18. Balassa) – Laasch (50. Aye) – Funke (26. Brockmann / 67.
Sternsdorff), Sternsdorff (61. Laasch) – Brockmann (18. Lux / 36. Funke),
Trainer: Björn Meyer (i.V.)
Tore: 1:0 Funke (3.), 2:0 Sternsdorff (11.), 3:0 Brockmann (39. Funke),
4:0 Sternsdorff (47.), 4:1 Sternsdorff (51., Eigentor), 5:1 Funke (59.), 6:1
Sternsdorff (68.), 7:1 Sternsdorff (69. Lux)
Schiedsrichter: Mohammad Rahmani (SC Sternschanze, Note 3)
Zuschauer: 25
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| Torschützin Elsa Brockmann (l.) im Offensivzweikampf. Foto: Thomas Frey |
Samstag, 17. August 2013
Spielbericht VfL 93 Hamburg 1.D - FC Alsterbrüder 1.D
VfL
bricht nach der Pause ein
Zwei
späte Tore reichen dem FC Alsterbrüder zum Auftaktsieg
Erwartungsgemäß punktlos sind die 2001er des VfL 93 in die Herbstserie 2013
gestartet, setzte es für das noch etwas uneingespielte Team auf heimischem
Rasen gegen den ohne Auswechselspieler angereisten FC Alsterbrüder eine
0:2-Niederlage.
Diese zeichnete sich nach einer durchaus ausgeglichenen ersten Hälfte (Hikumaro
Giordano verfehlte aus der Distanz (26.), während Matteo Wilmes für den FCA
frei vor der Kiste vergeigte (18.).) nach der Pause immer deutlicher ab.
So verpassten die Gäste gleich zweimal, wieder durch Wilmes, den
Führungstreffer, als er kurz nach Wiederbeginn an VfL-Torsteher Nicolás Kelting
scheiterte und wenig später knapp drüber zielte (40.).
Zwölf Minuten vor Ultimo belohnten sich die Eimsbütteler dann schließlich doch
noch für ihren Aufwand, indem Nestor Hilchenbach die Kugel nach einer zu kurz
geklärten Hereingabe links oben im gegnerischen Kasten versenkte.
Durchaus willig, aber letztlich mit stumpfen Waffen, kämpften die Gastgeber
noch einmal gegen die drohende Niederlage an, doch ein erneuter defensiver
Sekundenschlaf lud Wilmes dazu ein, seine Ladehemmung zu überwinden und somit
das entscheidende 0.2 zu erzielen (57.).
Die Alsterbrüder gehören nun zum Trio, das die D-Kreisklasse 24 Herbst punkt- und
tordifferenzgleich anführt.
Bei den geschlagenen 93ern herrscht derweil das entgegengesetzte Tabellenbild.
VfL 93 Hamburg 1.D:
Kelting – Schmitt, Friedel, Luu – Pfeifer, Christ – Rafik – Giordano, Diallo,
eingewechselt: Gloystein, Trainer: Michael Kohpmann
FC Alsterbrüder 1.D: Dektes –
Augstein, Möller, Wetzel – M. gerlach – Wilmes, Hilchenbach – Malter, Müller,
Trainer: Markus Prottung
Tore: 0:1 Hilchenbach (48.), 0:2 Wilms (57. Augstein)
Schiedsrichter: Robin Tae-Soo Ertel
(VfL 93 Hamburg, ersatzweise)
Zuschauer: 15
Die Tabelle der D-Kreisklasse 24 alt Herbst nach dem ersten Spieltag:
|
Pl |
Mannschaft |
Sp |
S |
U |
N |
Tore |
Diff |
Pkt |
|
01 |
USC Paloma 3.D |
1 |
1 |
0 |
0 |
3:1 |
2 |
3 |
|
02 |
FC Alsterbrüder 1.D |
1 |
1 |
0 |
0 |
2:0 |
2 |
3 |
|
03 |
DSC Hanseat 1.D |
1 |
1 |
0 |
0 |
2:0 |
2 |
3 |
|
04 |
Altona 93 4.D |
1 |
0 |
0 |
1 |
1:3 |
-2 |
0 |
|
05 |
VfL 93 Hamburg 1.D |
1 |
0 |
0 |
1 |
0:2 |
-2 |
0 |
|
06 |
Hummelsbütteler SV 1.D |
1 |
0 |
0 |
1 |
0:2 |
-2 |
0 |
Sonntag, 11. August 2013
Spielbericht SC Victoria Hamburg III - VfL 93 Hamburg II
Vicky
Herr im eigenen Haus
VfL
93 II ohne Chance am Lokstedter Steindamm
Deutliche Niederlage für den VfL 93 Hamburg II. Die Borgweg-Kicker verloren am
Sonntagvormittag ihr Ligaspiel beim SC Victoria III klipp und klar mit 1:4. „Das
war leider ein Totalausfall“, konstatierte VfL-Teammanager Björn Meyer im
Anschluss an das KK-07-Duell.
Das Elend begann aus Sicht der Gäste nach knapp zwanzig Minuten, als Omar Saleh
Tobias Haesler bediente und jener die Kugel aus 12 Metern unten links im Kasten
von Sven Oeser unterbrachte. Kurz vor dem Pausentee legte Adam Lemkowski nach,
indem er eine schöne Hereingabe von Michele Vittorio Zaccaria am ersten Pfosten
über die Linie brachte (43.).
Unmittelbar nach Wiederbeginn machte Vicky den Sack zu. Nach einem Abschlag von
Keeper Robert Hartmann landete das Leder bei Kapitän Haesler, der trocken zum
3:0 einschoss (49.).
Der VfL war geschlagen. Auch der Anschlusstreffer von Florian Samek, zehn
Minuten vor Ultimo in einer Phase des kleinen Aufbäumens konnte an dieser
Sachlage nichts mehr ändern. Victorias Gerrit Siebert machte mit dem
Schlusspfiff aus kurzer Distanz schließlich den Deckel auf die Partie.
Tore: 1:0 Haesler (19. O.
Saleh), 2:0 Lemkowski (43. Zaccaria), 3:0 Haesler (49. Hartmann), 3:1 Samek
(80. Schütt), 4:1 Siebert (90. Zaccaria)
gelbe Karten: keine – Dickmann
Schiedsrichter: Leonard Aron Anton
(FC Teutonia 05, Note 3)
Zuschauer: 40
Autoren: Dirk Becker
& Björn Meyer

