Nicht
Fisch – nicht Fleisch
Torloser
Saisonstart auf staubigem Grand
Man wusste nicht wirklich, ob man den beiden Mannschaften zum ersten
Punktgewinn der C-Verbandsligasaison gratulieren sollte oder nicht. Auch die
etwa 40 Zuschauer am sonnengefluteten Othmarscher Kirchenweg wussten nicht
wirklich, was sie von diesem wenig erfrischenden Spiel halten sollten.
Denn die Partie, die wegen einer Verzögerung im Zeitplan 30 Minuten später als
ursprünglich angesetzt begonnen wurde, zeigte zwei gut organisierte
Defensivreihen und zwei Offensivverbunde, die sich von ihren unkreativsten
Seiten zeigten.
Lediglich die Gäste brachten drei halbwegs gute Torchancen auf den
knochentrockenen Grand, doch Pascal Artzt (46.) und Neuzugang Bennet Brügge
(39. & 65.) schafften es nicht, das Spielgerät im Tor unterzubringen.
St. Paulis Teambetreuer Dirk Marten berichtete auf der Mannschaftshomepage
daher aus Gründen, dass in diesem Spiel „mehr drin gewesen wäre“.
Festzuhalten bleibt jedoch, dass die Nullnummer zum Saisonauftakt im Endeffekt
absolut gerecht ist.
FC St. Pauli 2.C: Kalk –
Adler, Cebeci, Artzt, Newiger – Kutschke
(23. Ronstadt), Oshoffa, Sahin (52. Kollodzik), Saß (61. Reimers) – Brügge,
Opoku-Fofie, Trainer: Remigius Elert
Schiedsrichter: Erik Zherka (SuS
Waldenau)
Zuschauer: 40
besonderes Vorkommnis: Die Partie
wurde wegen einer Verschiebung im Zeitplan mit einer Verspätung von 30 Minuten
angestoßen.
Samstag, 21. August 2010
Spielbericht Altona 93 1.C - FC St. Pauli 2.C
Sonntag, 8. August 2010
Spielbericht FTSV Komet Blankenese - GW Eimsbüttel
Komet triumphiert in Unterzahl
Dockenhuden-Kicker
siegen dank Reininks Volley-Kracher
Das erste kleine Spitzenspiel der neuen Saison erlebte die Kreisliga 7 schon
zum zweiten Spieltag am Dockenhuden, wo die Elf von Komet Blankenese trotz
langer Unterzahl ihren Sechs-Punkte-Start klarmachte.
Bevor es einmal etwas Vermeldenswertes geschah, quälten die 22 Akteure ihre
Anhänger mit einer halben Stunde Leerlauf, ehe ausgerechnet ein Platzverweis den
Startschuss zu mehr Offensivmut beider Teams bedeutete. Komets Tim Diesing
hatte sich im Anschluss an einen rassigen Zweikampf mit Matthias Przybylski zu
einem Kopfstoß gegen den knochenharten GWE-Verteidiger hinreißen lassen (31.).
Zu erkennen war die folgerichtige Unterzahl jedoch nicht.
Besonders zwischen den Minuten 41 und 67 ging es bei ausgeglichenen Spiel- und
Chancenanteilen munter hin und her. Die Gastgeber hätten somit beispielsweise
durch Jan-Hendrik Hadeler (Rettungstaten von GWE-Fänger Hakki Gökçe) und den
ebenfalls scheiternden Tim Bergmann, Grün-weiß Eimsbüttel dagegen bei Kopfbällen
der Herren Garbe und Ostertag, sowie einem aussichtsreichen Versuch Marc
Güldeners aus acht Metern in Front gehen können.
Die Brüderkontrahage Sven (Komet) gegen Marc (GWE) steuerte allmählich auf ein
torloses Remis zu, doch einer hatte etwas dagegen. Aus 25 Metern entschied sich
der eingewechselte Gerald Reinink, die Kugel volley mit links in die untere
Ecke zu dreschen und die West-Hamburger damit auf die Siegerstraße zu schießen
(89.).
Der entthronte Spitzenreiter vom ersten Spieltag warf noch einmal alles nach
vorne, um wenigstens den soeben verlorenen Zähler zurückzuholen, kassierte
hierbei aber mit dem Schlusspfiff das Kontertor zum 2:0. Tim Bergmann war es,
der die Braun-weißen mit seinem mühelosen Abschluss ins vom marschierenden
Michael Adelmann freigespielte Tor erlöste. In einer Staubwolke aus Grand
bejubelte man schließlich den zweiten Saisonsieg, der den als einziges Team der
Kreisliga 7 noch gegentorlosen Dockenhuden-Kickern gleich das nächste
Spitzenspiel beschert, geht es als Vize-Spitzenreiter (hinter dem torbesseren
Rissener SV) zur drittplatzierten Reserve der SV Lieth.
GW Eimsbüttel: Gökçe – D. Becker (74. Kassube), Eick,
Przybylski – Ostertag, Brennecke – Garbe, Burke, Frank (54. S. Pleus) – Salam
(59. Schirrmacher), M. Güldener, Trainer: Nico Grabarczyk
Tore: 1:0 Reinink (89.), 2:0 Bergmann (90.+2 Adelmann)
gelbe Karten: Rechmann – Schirrmacher
rote Karte: Diesing (Komet, 31. Tätlichkeit an Przybylski)
Zuschauer: 30
Samstag, 7. August 2010
Spielbericht FC St. Pauli 2.C - FC Elmshorn 1.D
Lockerer
Trainingskick
Spiele,
die die Welt nicht braucht: St. Paulis U14 schlägt Notgegner mit 6:0
Weil die 1.C des SC Condor aufgrund von heftigen Personalproblemen nicht wie
geplant zum Test gegen die C2 des FC St. Pauli antreten konnte, disponierte der
C-Verbandsligist kurzerhand um.
Als sich die Türen der beiden Kleinbusse aus Elmshorn öffneten, stiegen jedoch
auch nur zehn Akteure des FC Elmshorn aus. Die D1 aus der Provinz hatte
ebenfalls einen Spielermangel zu verkraften.
St. Pauli verlieh somit für jeweils eine Halbzeit einen der beiden Torhüter an
den Gegner, der zudem aus mehreren Jahrgängen improvisiert war und für den
zweiten Abschnitt (ein Spieler des Jahrgangs 1999 schied erschöpft aus) auch
noch um den dann ebenfalls ausgeborgten Gregor Adler erweitert wurde. Klar,
dass sich unter diesen Umständen ein Kick der Marke Einbahnstraßenfußball entwickelte.
St. Pauli erspielte sich sämtliche Chancen, die mit mehr oder weniger großem
Erfolg genutzt wurden. Die Gäste, die sich bis zum Schluss gegen eine allzu
hohe Niederlage stemmten, konnten sich insbesondere im ersten Durchgang bei
Leihtorhüter Sebastian Kalk bedanken, dass dieser gegen die eigenen Kollegen zu
echter Hochform auflief. Ein ums andere Mal bestätigte der Schlussmann seine
derzeit herausragende Form.
Im zweiten Durchgang hatte es der 13-Jährige unter der knallenden Sonne weitaus
gemütlicher. Nun zwischen den Pfosten des eigenen Teams, konnte er beobachten,
wie seine Vorderleute trotz klar gedrosseltem Tempo weiter den Ton angaben. Ein
für beide Seiten wenig lehrreiches Trainingsspiel blieb mit einem 6:0 letztlich
moderat im Ergebnis.
Immerhin aber fügten sich die vier eingesetzten Neuzugänge ordentlich ein.
Samet Cebeci hatte in der Innenverteidigung nicht viel zu schaffen, während die
stürmenden Emmanuel Opoku-Fofie (17. & 38.) und Bennet Brügge (5. &
35.) jeweils doppelt trafen. Zudem bereitete Christopher Reimers, der vom SV
Eidelstedt an den gar nicht so weit entfernten Brummerskamp wechselte, Brügges
4:0 direkt vor.
Das halbe Dutzend komplett machten die alt eingesessenen Ante Kutschke (23.)
und Frank Ronstadt (56.).
FC St. Pauli 2.C: Marten –
Adler, Artzt, Cebeci, Newiger – Ronstadt, Oshoffa, Sahin, Kutschke – Opoku-Fofie, Brügge, eingewechselt: Kalk, Blay, Kollodzik, Palo, Reimers,
Trainer: Remigius Elert
Tore: 1:0 Brügge (5. Adler), 2:0
Opoku-Fofie (17. Oshoffa), 3:0 Kutschke (23. Brügge), 4:0 Brügge (35. Reimers),
5:0 Opoku-Fofie (38. Palo), 6:0 Ronstadt (56. Kutschke)
Schiedsrichter: Artur Wizke
Zuschauer: 30
Sonntag, 1. August 2010
Spielbericht GW Eimsbüttel - TSV Holm II
„können
ruhig im Urlaub bleiben“
GWE
startet auch ohne Führungsspieler zweistellig gegen unterzählige Holmer
Eine echte Niete hat Neuling TSV Holm II zum Start in die Kreisliga 7 gezogen.
Zwar versprach der Auswärtsritt bei GW Eimsbüttel für die urlaubsgeplagten
Holmer schon im Vorfeld nicht viel Gutes, doch ein 0:10 sollte es doch bitte
nicht sein.
Nur zehn Akteure hatte Trainer Thomas Perkampus für das Match auf Grand der
Wolfgang-Meyer-Sportanlage zusammenbekommen, sodass natürlich Defensive
angesagt war.
Mit dem nötigen Glück, dass Stefan Ostertags Direktabnahme vorbei rauschte (3.)
und Nick Burke per Freistoß die Querstange erwischte (20.), hielt der
Vorjahresdritte der Kreisklasse 4 (Aufstieg über die Aufstiegsrunde) seinen
Laden solide dicht.
Dann marschierte Marc Güldener einmal los, versetzte zwei Gegenspieler und ließ
im Abschluss auch TSV-Fänger Armando Ringel geschlagen im Hartplatz-Staub zurück
(27.).
Seinen zweiten Aufritt vermiese ihm Ringel zwar diesmal (33.), doch als
Flankengeber für Ostertags 2:0 (35.) war dem Neuzugang von St. Pauli III das
Tor-Glück wieder holt. Ebenso, wie bei Güldeners Linksschuss, aufgelegt durch
Dennis Klemm (37.).
Der TSV-Reserve ging hier mittlerweile alles viel zu schnell, während GWE durch
den lang geschickten Mohamed Salam den 4:0-Pausenstand markierte (44.).
Obendrauf verloren die Gäste auch noch Defensivspieler Paul Möckel. Er hatte
sich in der Kabine übergeben müssen…
Ob er da schon geahnt hat, was direkt nach dem Seitenwechsel folgen sollte? Nur
noch zu neunt musste der Aufsteiger zwangsläufig weitere Gegentore erdulden.
So erlupfte Güldener seinen dritten und letzten Tagestreffer (48.), dem
Maximilian Garbe ein Abstaubertor nachlegte (50.).
Wohltemperiert durch Burke angespielt, schnürte Garbe später seinen Doppelpack,
ehe sich nun auch Burke aus der Distanz seinen Torschützeneintrag sicherte
(70.).
Erwähnenswert blieben derweil aber auch die insgesamt vier direkten Assists,
die der emsige Dennis Klemm zum Kantersieg beisteuerte. Über den letzten davon
jubelte der zum 10:0-Endstand aus sieben Metern vollendende Salam, nachdem
Klemm kurz zuvor selbst einmal in den Genuss des freien Abschlusses kam.
Wenig überraschend erreichte die Eimsbütteler im Laufe des Nachmittags die
Botschaft, dass ihr zweistelliger Saisoneinstand staffelweit der einzige seine
Art war – Tabellenführung! „Die Görschs und Schirrmachers können ruhig alle im
Urlaub bleiben“, witzelte Torsteher Hakki Gökçe in Richtung der urlaubenden
Führungsspieler.
„Im Rückspiel wird alles besser!“, kündigte unterdessen Patrick Classen (19) an,
der mit seinem ebenfalls weitgehend juvenilen Kollegen besser schon am
kommenden Wochenende gegen die Reserve der SV Lieth günstigere
Personalbedingungen erleben sollte.
GW Eimsbüttel: Gökçe – D.
Becker, Eick, Przybylski – Ostertag, Frank – Klemm, Burke, Garbe – Salam,
Güldener (59. Harth), Trainer: Nico Grabarczyk
TSV Holm II: Ringel – Möckel, Hein,
Othman, Kleinwort – Heisler, Trupp, Relid, Richter – Classen, Trainer: Thomas
Perkampus
Tore: 1:0 Güldener (27. Klemm), 2:0
Ostertag (35. Güldener), 3:0 Güldener (37. Klemm), 4:0 Salam (44. Garbe), 5:0
Güldener (48. Salam), 6:0 Garbe (50. Güldener), 7:0 Garbe (68. Burke), 8:0
Burke (70. Klemm), 9:0 Klemm (81. Burke), 10:0 Salam (83. Klemm)
gelbe Karten: Burke – keine
Schiedsrichter: Hans-Werner Reiser
(TSV DuWo 08)
Zuschauer: 27
besonderes Vorkommnisse:
- Aufgrund Personalmangels trat der TSV Holm II mit nur zehn Spielern an.
- Da dem TSV Holm II bei Paul Möckels Ausscheiden keine Auswechselspieler zur
Verfügung standen, setzte man
die Partie zu neunt fort (46.).
Samstag, 31. Juli 2010
Spielbericht SC Europa Hamburg - Willinghusener SC
„Nur
für dich, du Wichser!“
Neu
aufgestellter SC Europa trotz Rückstand und Platzverweis
Vieles neu beim SC Europa, den es nach elf Jahren Landesliga in die Bezirksliga
relegierte. Neben dem Tapeten- beziehungsweise Untergrundwechsel von der
kunstrasenbelegten Kandinskyallee an den staubigen Rahewinkel gilt es auch, die
neue Spielzeit ohne den kürzlich aus privaten Gründen zurückgetretenen Gianfranco
Ganguzza an der Seitenlinie zu ersetzen.
Für das nun installierte Spielertrainer-Duo Meixner/Knaack gab es trotz des
Chaos der letzten Wochen zum Ligastart prompt Grund zur Freude.
2:1 hieß es am Ende gegen den Willinghusener SC, der in einer beschwerlichen
ersten Halbzeit noch die ergebnistechnische Oberhand genoss. Oliver Skalniks
Freistoß von rechts hatte Jan-Christoph Ziolek nämlich passgenau im
Strafraumzentrum eingeköpft (32.).
Für seine klare Leistungssteigerung, die rasch zu guten Möglichkeiten wie Hasan
Birkens Scheitern an Gäste-Schlussmann Daniel Tschichholz (47.) führte,
belohnte sich der SCE schließlich in Minute 66, als der junge Sammy Güzel mit
einem seines Namens (Güzel steht im Türkischen für „schön“, „hübsch“ oder „gut“)
würdigen Zuspiel aufwartete und Tobias Nikolaides in perfekte Position zum
Abschluss in die lange Ecke brachte.
Jubel bei den „Eurofightern“, die im Anschluss Glück hatten, dass der eingewechselte
Jan Buchholtz für die Gäste nur den Außenpfosten erwischte (68.).
Ebenfalls konnte ihnen auch die dämlich verursachte Unterzahl nichts anhaben.
Torschütze To. Nikolaides war dem „blinden“ Schiedsrichterassistenten gegenüber
das Mundwerk entgleist. „Du bist doch Rentner, für dich ist das doch kein Problem!“,
legte der 29-Jährige, für Schiedsrichter Robert Stölk (FC Elmshorn) inakzeptabel,
nach (76.). Genauso wenig eine feine Schusschance für Umut Yildirim, die der
Hereingebrachte Willnghusener im Anschluss an Skalniks punktgenaue Flanke sehr
zum Leidwesen seines heuer 55 Jahre alt werden Trainers zu überhastet
versemmelte (78.).
Gänzlich ohne Punkte reisten Yilmaz Güclü und seine Jungs aus Mümmelmannsberg
ab, weil Marcel Edelmann schwach zu Tschichholz zurückspielte und Güzel im
konsequenten Anlaufen alles richtig machte. Den Ball abgefangen, den Torwart
umspielt und den Abschluss sicher versenkt – „Der war nur für dich, du Wichser!“,
bemerkte der 19-Jährige süffisant in Richtung des verwiesenen To. Nikolaides
(79.).
Mit einem Mann weniger brachte man den Auftakterfolg letztlich auch mit etwas
Glück über die Ziellinie, rammte Edelmann das Leder im Versuch der
Wiedergutmachung hörbar ans Quergebälk (90.+4.).
Tore: 0:1 Ziolek (32.
Skalnik), 1:1 To. Nikolaides (66. Güzel), 2:1 Güzel (79.)
gelbe Karten: Glöckner – Maib,
Chmelik
rote Karte: To. Nikolaides (SC
Europa, 76., Beleidigung des Schiedsrichterassistenten)
Schiedsrichter: Robert Stölk (FC
Elmshorn)
Zuschauer: 120
Spielbericht VfL Lohbrügge II - SC Vorwärts/Wacker Billstedt II
Blitzstart
als Faustpfand
Nasimis
früher Doppelpack vergoldet Vorwärts/Wacker II den Saisonbeginn
Im Pokal die Hürde SC Eilbek II souverän genommen (4:0), in der Liga nun mit
einem 2:1-Auswärtssieg nachgezogen – die Welt bei der Zweiten des SC
Vorwärts/Wacker aus Billstedt ist zum Start in die Saison 2010/2011 definitiv in
Ordnung.
Im Duell der Landesligareserven beim VfL Lohbrügge machte der Anfangsphase den
großen Unterschied für die Elf von Trainer Alfred Gerdts.
Diese hatte auf dem Grandacker „Binnenfeldredder 2“ nämlich losgelegt wie die
Feuerwehr. Keine dreimal umrundete der Sekundenzeiger die Mitte der Stoppuhr,
da veredelte Sulayman Nasimi Christopher Fritzes Flanke von der rechten Seite
ohne jeden Widerstand zum 0:1, dem der erste 18-Jährige flugs die Verdopplung
folgen ließ. Diesmal hatte Ümit Kahyaoglu von Steuerbord geflankt, ehe Frid
Shah nur den Pfosten traf. Nasimi aber schaltete schnell und vollendete das
Werk schließlich aus neun Metern per Kopf (6.).
Bemerkenswert war dabei, wie wenig Zugriff die anfangs völlig überforderten
Hausherren auf ihre Gegenspieler bekamen.
Erst mit der Zeit ergatterte man sich etwas Sicherheit, aus der heraus das
etwas unerwartete 1:2 gelang. Ein indirekter Freistoß bescherte Mirco Dell auf
Ablage Gunnar Jeglins den sichtlich aufrüttelnden Anschlusstreffer (35.).
Noch vor der Halbzeit lag bei Doppel-Alu für Tayfun Coskun und Sebastian Dietz (Torwart
Stefan Stange lenkte den Linksschuss an die Latte, woraufhin Dietz den Pfosten
traf) der auch im zweiten Abschnitt mögliche Ausgleich in der Luft (45.).
Unter anderem prüfte wieder Dell den gegnerischen Schlussmann, der jedoch auch
im Nachsetzen die Oberhand behielt, 47.) – analog zu seinem gesamten Team, das
die drei Auftaktzähler mit viel Einsatz und einer Portion Glück heimbrachten.
Es wartet nun der SC Europa, dem an diesem ersten Spieltag der Bezirksliga Ost ebenfalls
ein 2:1 gelang, während der VfL sein Glück beim Aufsteiger SC Hamm 02 versuchen
wird.
Tore: 0:1 Nasimi (3.
Fritze), 0:2 Nasimi (6. Shah), 1:2 Dell (35., indirekter Freistoß, Jeglin)
Schiedsrichter: Andreas Stuck
Zuschauer: 38
Dienstag, 27. Juli 2010
Spielbericht SC Eilbek - Grün-weiß Eimsbüttel
Glücklicher Testspielerfolg für den SC Eilbek
Kilian-Elf schlagt
Grün-weiß Eimsbüttel mit 1:0
„Ich bin zufrieden, das war unser erster Testspielerfolg in dieser“, wusste
SCE-Stürmer Stephan Busker dem 1:0-Sieg gegen seinen Ex-Club, den er einst um
ein Haar in die Landesliga schoss, einiges an Positivem abzugewinnen.
Der Bezirksligist nutzte nach nur vier Spielminuten die erste Torchance zum
1:0.
Abwehrmann Hubertus Schulze-Zumkley köpfte nach einem Eckball unbedrängt im
gegnerischen Strafraum ein.
Doch außer dem Tor brachten die Gastgeber nicht wirklich viel zustande.
So kam es, dass GWE durch Michael Behnke in der 29. Minute auf Vorarbeit von
Mohamed Salam zu einer guten Ausgleichschance kam, doch da Behnke das Leder nicht
richtig traf, rollte es knapp am Tor vorbei.
Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war es wieder Behnke, der an SCE-Keeper
Nils Lorenz hängen blieb. Zuvor hatte Vincent Dahms den erfahrenen Stürmer mit
einem starken Ballgewinn in Szene gesetzt.
In der 58. Minute hätten sich die Eimsbütteler zwingend belohnen müssen, doch Stefan
Ostertag brachte es fertig, den Ball im Anschluss an einen herrlichen Doppelpass
mit Behnke freistehend aus einem Meter Entfernung über den Kasten zu dreschen.
Eine Szene, die ihm natürlich jede Menge Spott innerhalb der eigenen Mannschaft
einbrachte…
Die letzten 20 Minuten bestritt das klassenniedrigere Team dann in Unterzahl,
nachdem sich Dahms eine Oberschenkelverletzung zuzog und die ausgewechselten
Kollegen bereits unter der Dusche standen..
Ein blühendes Offensivfeuerwerk sollten sich die Kontrahenten bei warmen
Temperaturen nicht mehr genehmigen.
Einzig eine Konterchance für die Eilbeker sorgte noch einmal für Gefahr, als
sich Torben Kröger plötzlich allein vor dem Tor wiederfand, seinen Versuch
jedoch links am Ziel vorbeisetzte (83.).
Weiteres passierte nicht mehr, sodass der SC Eilbek letztlich als glücklicher
1:0-Sieger aus dem fairen Test herausging.
Grün-weiß Eimsbüttel: Gökçe – D. Becker, Schirrmacher,
Przybylski – C. Pleus (46. Frank), S. Pleus – Klemm (65. Salam), Salam (52. C.
Pleus), Ostertag – Güldener (46. Dahms), Behnke, Trainer: Nico Grabarczyk
Tore: 1:0 Schulze-Zumkley (4.)
Zuschauer: 20
Sonntag, 25. Juli 2010
Spielbericht GW Eimsbüttel - Camlica Genclik
Camlica
rumpelt sich weiter
Halbfinalist
des Vorjahres müht sich gegen couragiertes GWE
Zwei Klassen Unterschied, doch am Ende wurde es trotzdem knapp.
Landesligaaufsteiger Camlica Genclik hat das Weiterkommen im Oddsetpokal bei
Kreisligist GW Eimsbüttel gerade so über die Linie gerettet. Auf Grand an der
Hagenbeckstraße, den die Gäste auch aus Heimspielen kennen, gerieten diese zu
Beginn ordentlich ins Schwimmen. Der gut aufgelegte Darko Lejic erwies sich
hier gleich zweimal als verlässlicher Rückhalt (9. & 12.).
Vorne richtete es Aufstiegstorjäger Kujo Tokovic, dem GWE bei seinem
Linksschuss zur glücklichen Führung ebenso zu viel Freiraum gestattete, wie
Vorlagengeber Harun Cagin auf dessen linker Seite (16.).
Der Kreisligist mischte dennoch weiter munter mit. Insbesondere dann, wenn
Neuzugang Nick Burke seine Spielmacherqualitäten auspackte, wurde es konkret.
So bereitete der ehemalige Schwarzenbeker direkt nach Wiederbeginn den
Ausgleichstreffer den Ausgleichstreffer des beweglichen Maximilian Garbe vor.
Dieser hatte sich in den Rücken der mental offenbar noch nicht aus der Pause
zurückgekehrten Camlica-Abwehr geschlichen.
Grund genug für den Favoriten, den Einsatz zu erhöhen. Tokovic ging hierbei
voran, schob seinen Gegenspieler beiseite marschierte gen 2:1 – vergebens, ging
sein Versuch links vorbei (48.).
Ein besseres Auge im Abschluss bewies wenig später Kollege Canan Nayci, der aus
25 nicht hart, aber überlegt das sehenswerte Führungstor seiner Mannen erzielte
(55.) und elf Minuten später über Mohamed Al-Jilanis 1:3 freute. Einwände, dass
es im Rahmen des hoch hineingebrachten Tokovic-Freistoßes zu einem groben
Armeinsatz des Torschützen kam, blieben ungehört.
Spannend blieb es dennoch bis zum Schluss, weil Grün-weiß nicht aufsteckte und
selbst im Zuge eines Standards den 2:3-Anschlusstreffer markierte. „Harry“
Behnke verwertete volley, nachdem Lejic einen Güldener-Kopfball in erster
Instanz reflexstark wegwischte (80.).
Mehr, als das erste von 25 angekündigten Saisontoren des Routiniers folgte in
der verbliebenen Viertelstunde, davon fünf Minuten Nachspielzeit, nicht mehr.
Der Vorjahres-Halbfinalist (erst Oberligist SV Halstenbek-Rellingen beendete
Ende April die Reise des Überraschungsteams mit einem 2:1-Erfolg im
Wolfgang-Meyer-Stadion) rumpelte sich vor dem Start in die zweite
Landesliga-Saison der noch jungen Vereinsgeschichte eine Runde weiter.
Tore: 0:1 Tokovic (16. Cagin), 1:1 Garbe (46. Burke), 1:2
Nayci (55), 1:3 Al-Jilani (66. Tokovic), 2:3 Behnke (80. M. Güldener)
gelbe Karten: Comtesse, Ostertag, Brennecke – Lejic, Gücyeter, Cetinkaya
Schiedsrichter: Benjamin Stello (SC Egenbüttel)
Zuschauer: 30
Freitag, 9. Juli 2010
Spielbericht FC St. Pauli III - SSV Rantzau
Sonntag, 4. Juli 2010
Spielbericht SC Hansa 11 - TSV Gut Heil Heist
„Müssen
uns noch um 400 % steigern!“
Ambitioniertes
Hansa 11 sucht noch nach der Punktspielform
Das mit großen Einzelkünstlern gespickte Team des SC Hansa 11 ist noch nicht
dort, wo es sich selber sieht und sehen will. Gegen die Kreisligakollegen vom
TSV Heist langte es im Test unter klimatischen Saunabedingungen nur zu einem
2:2-Remis.
Mike Pegel, der die Hanseaten bereits nach vier Minuten in Front gebracht
hatte, bekam vorne zu selten das Futter, um seine Antrittsschnelle zur Geltung
zu bringen. „Wir müssen uns noch um 400 Prozent steigern!“, forderte der
Ex-Hammone, der mit zahlreichen „Artgenossen“ innerhalb des Teams den schnellen
Ausgleich hinzunehmen hatte. Auf Vorlage Marc Richerts machte Sebastian Strehl
Tabula Rasa an der Feldstraße (7.), wo mit Manuel Henkel ein weiterer
klangvoller Neuzugang dennoch eher überraschend die Halbzeitführung herstellte
(41.).
Kurz vor der dringend nötigen Trinkpause, Mitte der zweiten Hälfte, hievte
Claus Riedemann das Leder per Freistoß durchaus sehenswert zum Endstand von 2:2
in die Maschen (67.).
Für den TSV Gut Heil, der in sein neuntes Kreisliga-Jahr in Serie geht, ein
ordentlicher Ertrag in einem durchaus würzig geführten Vorbereitungsspiel.
Tore: 1:0 Pegel (4.), 1:1
Strehl (7. Richert), 2:1 Henkel (41.), 2:2 Riedemann (67. direkter Freistoß)
Zuschauer: 30