Samstag, 17. März 2012
Spielbericht Harburger SC II - FTSV Altenwerder II
Sonntag, 11. März 2012
Spielbericht SC Victoria Hamburg II - Willinghusener SC II
Der
junge Mann und das Tor
Benedikt
Neumann-Schirmbeck gelingt Siebenerpack für Vicky II!
Nach dem 7:1-Schützenfest gegen GW Eimsbüttel in der vergangenen Woche bekam
nun auch die Reserve des Willinghusener SC die geballte Stärke des
Spitzenreiters zu spüren und reiste mit einem Oktett an Gegentoren wieder
retour gen Osten.
Dabei begann die Lehmann-Elf ganz ordentlich, kam zu zwei guten Gelegenheiten
(u.a. scheiterte Oliver Skalnik allein vor Vicky-Schussmann Kevin Brügmann),
doch die Tore fielen auf der anderen Seite. So führte der erste ernsthafte
Angriff der Gastgeber sofort zum 1:0 durch Torjäger Benedikt
Neumann-Schirmbeck, nach dem sich die Gäste zwar weiter gut wehrten, doch nach
dessen zweitem Streich in der 18. Minute schien die Messe bereits gelesen und
Vicky begann eine 70-minütige Fußballdemonstration, in der der WSC trotz
einiger Bemühungen einfach nicht über die Statistenrolle hinweg kam.
Ein vierfacher Neumann-Schirmbeck und ein Taege-Treffer (34.) klärten die Frage
nach dem Sieger bereits zur Pause, nach der der Ligaprimus genau dort
weitermachte, wo er mit dem Halbzeitpfiff aufhörte: Tore machen! Ärgerlich: Bei
Gegentor Nummer sechs verletzte sich WSC-Keeper Lennart Kummerfeldt, was ihn zur
vorzeitigen Aufgabe zwang.
Als Willkommensgeschenk bekam der eingewechselte Florian Kluß auch sofort ein
Ei ins Nest gelegt, nachdem Sandro Mischkowski an den Pfosten flankte und ein
Herr namens Neumann-Schirmbeck den zweiten Ball sicher versenkte (52.).
In der Schlussphase, nachdem Neumann-Schirmbeck sein persönliches halbes
Dutzend komplettierte (75.), kam es zum einzigen Wermutstropfen für die
Gastgeber, erhielt Oberliga-Leihgabe Nassim Saleh vom kleinlichen und
diskussionsfreudigen Jochen Weber (TuS Borstel) die rote Karte, nachdem er
Gegenspieler Ersin Tan als „Spinner“ bezeichnete – eine zu harte Entscheidung!
Sieben Minuten vor Ultimo fand der blau-gelbe Sturmlauf dann den endgültigen
Schlusspunkt, als Neumann-Schirmbeck erst einen unfreiwilligen Doppelpass mit
dem Gegner spielte und dann einfach mit rechts abzog – 8:0!
Den tatsächlichen Schlusspunkt setzten jedoch ausgerechnet die weitgehend
überforderten Gäste, direkt vor dem Ende, mit einem langen Ball von Patrick
Neuenhagen, direkt zum freistehenden Marco Radü, doch dieser setzte das Leder
aus 22 Metern nur an den Pfosten.
Somit endete dieses ungleiche Duell mit einem Kantersieg für den
Tabellenführer, der so auf einem guten Pfad in Richtung Bezirksliga wandert.
Aber Vorsicht! Nächste Woche geht es zur Reserve des SC Sternschanze! Coach
Gody Hoedoafia: „Das wird kein einfaches Spiel. Schanze ist immer heiß gegen
uns; das waren bislang immer sehr schwierige Spiele für meine Mannschaft.“. Das
Team aus dem weiten Osten wäre indes gut beraten, am kommenden Wochenende KS
Polonia auf eigener Anlage zu schlagen, möchte man sich ein wenig Luft im
Abstiegskampf der Kreisliga 5 verschaffen.
Tore: 1:0
Neumann-Schirmbeck (10.), 2:0 Neumann-Schirmbeck (18.), 3:0 Neumann-Schirmbeck
(26.), 4:0 Neumann-Schirmbeck (29.), 5:0 Taege (34.), 6:0 Neumann-Schirmbeck
(52. Mischkowski), 7:0 Neumann-Schirmbeck (75.), 8:0 Neumann-Schirmbeck (83.)
rote Karte: N. Saleh (SC Victoria
II, 80., Beleidigung eines Gegenspielers)
Schiedsrichter: Jochen Weber (TuS
Borstel, Note 5)
Zuschauer: 25
Spielbericht VfL Hammonia - VfL 93 Hamburg II
Revanche
geglückt
VfL
Hammonia krönt eine positive Woche mit einem Heimsieg
Nachdem der VfL Hammonia unter der Woche mit seinem Trainerteam Cevdet
Bayraktar und Erico Cortes für ein weiteres Jahr verlängert hatte und auch
große Teile des aktuellen Kaders ihr Bleiben für die kommende Spielzeit
zusagten, schnappte sich die Mannschaft den sechsten Tabellenplatz in der
Kreisliga 5.
Grundlage hierfür war ein solider 2:1-Heimerfolg gegen den Abstiegskandidaten
VfL 93 II. „Der Sieg geht absolut in Ordnung. Wir hatten mehr Spielanteile und
ein paar schöne Spielzüge gezeigt“, freute sich Schlussmann Hasan Biyikli über
das Erreichte.
Dustin grimm hatte die Hammonen nach einem Angriff über die linke Seite in
Führung gebracht (24.), ehe Hakan Bayraktar nach ansehnlichem Doppelpass mit
David Pielorz, zehn Minuten vor der Pause, auf 2:0 erhöhte.
Zur Eröffnung des zweiten Durchgangs verkürzte Timo Schmidt auf 1:2 (50.) und
die Borgwegler versuchten noch, zu einem Punktgewinn zu kommen, dich am Ende
der hervorragend vom jungen Lukas Raschke (Norderstedter SV) geleiteten Partie
reisten Florian Ehrenberg und Co ohne Punkte nach Hause.
Die Revanche für die wilde 4:5-Hinspielniederlage ist dem Bezirksligaabsteiger
also geglückt.
„Wir wollen uns jetzt weiter bis zum 30. Spieltag gut vorstellen und am Ende
einen guten einstelligen Tabellenplatz erreichen“, so Routinier Biyikli, der
die Torwarthandschuhe im Sommer selbst an den Nagel hängen will.
Bei der VfL-Reserve hat man dagegen ganz andere Sorgen. Im Abstiegsduell gegen
den TSV Eppendorf-Groß-Borstel ist jetzt ein Sieg Pflicht!
Tore: 1:0 D. Grimm (24.),
2:0 H. Bayraktar (29. Pielorz), 2:1 T. Schmidt (50.)
Schiedsrichter: Lukas Raschke
(Norderstedter SV)
Zuschauer: 40
Samstag, 10. März 2012
Spielbericht Hamburger FC - TSV Stellingen 88
Die Leiden des Claus F.
HFC
wird zum Serientäter – Stellingen am Abgrund
Mit dem vierten Sieg in Folge hat sich der Hamburger FC nun endgültig aus der
Gefahrenzone der Kreisliga 2 verabschiedet und den Gegner aus Stellingen noch
tiefer ins Schlamassel gestoßen.
Nach einer ausgeglichenen wie höhepunktarmen ersten Hälfte kam in Durchgang
zwei wesentlich mehr Brennholz in den Kamin. Mit dem Wiederbeginn nutzte Filiks
Tunici die erste Chance sich bietende Chance und stellte die 1:0-Führung her
(46.), welche er 20 Minuten vor Ultimo höchstpersönlich per Freistoß ins
Torwarteck selbst verdoppelte (70.).
Der zurückliegende TSV kämpfte jedoch weiter, musste diesen Kampf jedoch ab der
76. Minute mit zwei Mann weniger bestreiten. Was war passiert?
Einen abgepfiffenen Vorteil kommentierte der aussichtsreich postierte Sven
Kruppa lautstark mit der rhetorischen Frage „Wie kann man so einen Vorteil
abpfeifen?!?“, auf die Schiedsrichterin Nathalie Pansch (Ahrensburger TSV) mit
der roten Karte reagierte. Kapitän Fabian Petersen („Das ist doch lächerlich!“)
schickte sie gleich hinterher. Außerhalb des Innenraums wurden die beiden von
ihrem Co-Trainer in Empfang genommen. Perry Bruhn war bereits 20 Minuten zuvor
– ebenfalls wegen Beleidigung – verwiesen worden…
Ironischerweise führte der nicht gewollte Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer
durch Max Schlüter. Die Parole war nun klar: „Wir geben nicht auf! Wir lassen
die Köpfe nicht hängen!“, brüllte Henrik Güldener entschlossenen seinen acht
verbliebenen Kollegen zu.
Ein zielsicherer Konter des HFC über rechts, abgeschlossen von Maik Dziallas,
der dabei von einer zu kurzen Abwehr Sven Ottes profitierte, machte in der
Schlussminute aber alles klar.
Gäste-Coach Claus Frerix platzte nach der Niederlage der Kragen: „Es geht nicht
darum, dass wir verloren haben, aber es ist nicht das erste Mal, dass wir so
verpfiffen wurden! Sie hat einfach nur scheiße gepfiffen!“, echauffierte sich
der Übungsleiter, der jedoch auch mit seinen eigenen Sorgen zu kämpfen hat:
„Heute haben wieder sechs Leute gespielt, die hier einfach nicht hingehören.
Mit dieser Mannschaft reicht es einfach nicht. Aber was will man machen, wenn
die Magendarmgrippe rumgeht!“. In Sachen Klassenerhalt reicht es aber immerhin
noch zu Durchhaltephrasen: „Wir glauben so lange daran, wie es theoretisch
möglich ist. Wir hoffen, dass die kranken Spieler schnell zurückkommen, aber
durch die roten Karten fehlen uns jetzt wieder zwei Leute.“. Keine guten
Vorzeichen für das Match gegen Benfica.
Aus der anderen Kabine hörte man indes fröhliche Männer Achim Reichels Kultsong
„Kuddeldaddeldu“ schmettern. Mit Recht, denn elf Zähler Vorsprung auf die
Abstiegsplätze dürften jetzt schon fast zum Ligaverbleib langen. Nächste Woche
geht es zum FK Nikola Tesla. „Das wird schon etwas schwieriger. Nicht nur, weil
Tesla stärker ist als Stellingen. Die sind auch immer hart zu bespielen“, weiß
Spielertrainer Tiago Dos Santos, der mit seinen Jungs zurzeit sehr zufrieden
ist: „Das war heute ein gutes Kampfspiel von uns. Man sieht, dass wir nach der
schlechten Hinrunde nun fast immer mit derselben Mannschaft spielen und unser
Innenverteidiger Benjamin Freese, der in der Hinrunde kein einziges Spiel
gemacht hat, und heute einer der Besten war, wieder zurück ist. Es ist doch
sehr schön, wenn man eine eingespielte Viererkette hat!“.
Tore: 1:0 Tunici (46.),
2:0 Tunici (70. direkter Freistoß), 2:1 Schlüter (77.), 3:1 Dziallas (90.)
rote Karten: Kruppa (TSV Stellingen,
76., Schiedsrichterinnenbeleidigung), Petersen (TSV Stellingen, 76.
Schiedsrichterinnenbeleidigung)
Schiedsrichterin: Nathalie Pansch
(Ahrensburger TSV)
Zuschauer: 40
besonderes Vorkommnis: Stellingens
Co-Trainer Perry Bruhn wurde wegen einer Beleidigung des SR-Assistenten aus dem
Innenraum verwiesen (58.).
Spielbericht DSC Hanseat - SV Muslime Hamburg
Ein Hauch von
Kreisklasse
DSC
Hanseat gewinnt Kellerduell gegen den SV Muslime
4:3 lautete der Endstand des Abstiegskrimis der Kreisliga 4 zwischen dem DSC
Hanseat und dem SV Muslime.
Von Beginn an war es eine Begegnung auf tiefstem Kreisliganiveau, die 18
Minuten Anlaufzeit benötigte, ehe Ayi Gossou aus kürzester Distanz am guten
Gäste-Torwart Nabil Chabrak scheiterte und der SVM im Gegenzug durch Hescham
Baroudis Versuch aus halblinker Position in Führung ging (19.). Keine gute
Figur machte dabei DSC-Schlussmann Mathias Kumfert.
Ein echter Startschuss war dieses Tor derweil keines der beiden Teams, die
weiter eher mit, als um den Ball stritten. Leicht besser gelang dies den
Gastgebern, für die Michel Stobbe allerdings das leere Tor nicht traf (27.).
Dabei hatte er Chabrak zuvor noch elegant umkurvt, beim Schuss aber den Pfosten
nicht mit eingeplant. Kurz darauf machte er es dann besser: Erst scheiterte
Kollege Ahmet Kizilkaya aussichtsreich am Keeper, dann machte Stobbe alles
richtig und staubte zum Ausgleich ab.
Jetzt waren die Dulsberger dick im Geschäft und nur fünf Zeigerumdrehungen
später auch in Front. Flügelspieler Nassirou Moussa hatte eine missglückte
Hosic-Flanke mit vollem Einsatz von der Grundlinie geköpft und auf diese Weise
für Kizilkayas 2:1 vorgelegt.
Die Halbzeitpause schienen die Akteure dann um glatte 20 Minuten verlängert zu
haben, plätscherte das Geschehen wieder unansehnlich vor sich hin – bis wieder
Kizilkaya als Ideengeber fungierte, indem er Stobbe auf dessen Weg zum freien
Abschluss schickte. Doch wieder traf der Angreifer nicht! – Oder doch? Ganz
exklusiv hatte der zuständige Schiedsrichterassistent den Pfostenschuss hinter
dem Kreidestreifen gesehen. Sein Gespannsleiter übernahm die Entscheidung und
das 3:1 war geboren.
Die Gäste nahmen es sportlich und antworteten entsprechend in Form des
Anschlusstreffers, den Fatih Agdepe für den vollendenden Aissam Oueslati
auflegte (75.).
Der SVM war wieder dran, doch Hanseat dem 4:2 näher. So nah, dass es acht
Minuten vor Ultimo auch per Freistoß fallen sollte. Und wer soll diese
Weitschussdelikatesse ins lange Eck schon erzielt haben? Natürlich, Kizilkaya!
Das muss es doch vorzeitig gewesen sein, zumal weitere gute Gelegenheiten
folgten. Der eingewechselte Yaw Gyamfi und ein weiterer Kizilkaya-Freistoß
fielen jedoch großartigen Rettungstaten Chabraks zum Opfer.
Tatsächlich wurde es noch einmal spannend, weil man vor lauter Offensivdrang
die eigene Abwehrarbeit vernachlässigte, Cem Göncü frei flanken durfte und
Oueslati seine Genossen auf 4:3 heranbrachte (90.).
Mehr geschah aber nicht mehr, auf dem Hartplatz in der Vogesenstraße, wo die
Hoffnungen auf den Ligaverbleib für Sebastian Hollatz und seinen SV Muslime
weiter schrumpften. „Es ist in dieser Saison immer dasselbe: Wir haben einfach
nicht die Moral, wie im Aufstiegsjahr. Man muss aber auch bedenken, dass viele
erst seit der Vereinsgründung im Jahr 2008 Fußball spielen“, so Hollatz, der
auf der nach dem Spiel noch Zeuge einer skurrilen Szene auf Seiten der
siegreichen Hausherren wurde. Anstatt sich über ihren überlebenswichtigen
Erfolg im Abstiegskampf zu freuen, gerieten Torhüter Kumfert und Offensivmann
Ayi Gossou im Streit wegen gegenseitiger Kritik an dem Erbrachten in eine
körperliche Auseinandersetzung, die doch stark an eine infantile Schulhof-Posse
erinnerte…
Für das Gelingen des Ligaverbleibs benötigt praktisch die ganze Mannschaft eine
klare Leistungssteigerung. Vor allem, wenn als nächstes die starke Reserve von Hamm
United wartet.
Der SV Muslime spielt gegen den FC Maihan, einen weiteren Mitkonkurrenten, um
die theoretische Chance, die Endabrechnung doch noch als über dem Strich
stehend abzuschließen.
Tore: 0:1 Baroudi (19.), 1:1 Stobbe (29. Kizilkaya), 2:1 Kizilkaya
(34. Moussa), 3:1 Stobbe (65. Kizilkaya), 3:2 Oueslati (75. Agdepe), 4:2
Kizilkaya (82. Direkter Freistoß), 4:3 Oueslati (90. Güncü)
beste Spieler: Kizilkaya – Chabrak
Schiedsrichter: Christoph Albrecht (FTSV Komet Blankenese, Note 5)
Zuschauer: 20
Mittwoch, 7. März 2012
Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SV Eidelstedt 1.C
Mit
der Effektivität eines Aufstiegskandidaten
SV Eidelstedt-97er bestrafen Schanzes
Abschlussschwäche böse
Ferien in der Hansestadt und dementsprechend keine Jugendpflichtspiele. Eine
gute Gelegenheit für die U15 des SC Sternschanze zu einem netten Testkick gegen
das befreundete Team des SV Eidelstedt. So versammelten sich die insgesamt 28
eingesetzten Akteure und der gut gelaunte Lütfi Bal an der Pfeife an einem
klaren Mittwochmittag auf dem grünen Kunstrasen.
Der SCS legte dabei gleich einen schwungvollen Beginn auf Parkett und wurde
schnell durch ein Asanovic-Geschoss, das SVE-Fänger Marcel Hengse passend parierte,
gefährlich. Ein Vorbote des wenig später fallenden 1:0, das Asanovic erzielte,
indem er sich blitzschnell von seinen Gegenspielern löste und kontrolliert von
halbrechts vollendete (12.).
Es schien alles für die Danckert-Elf zu laufen, zumal der Torschütze nach gut
20 Minuten die Chance zur Erhöhung hatte, doch wie schon am vergangenen
Wochenende, stellte eine 1:0-Führung keinen Freifahrtschein zum sicheren Sieg
dar. So nutzten die Gäste ihren ersten echten Auftritt im Sechzehner zum etwas
überraschenden Gleichstand durch Arlonso Glao, der das Leder frei vor Ben Mews
hineinbugsierte. Das war zu einfach!
Die Schanzer ließen sich davon aber zunächst nicht groß erschrecken und
spielten weiter einen passablen Ball, was Albert Dietrich zu einer guten
Gelegenheit verhalf, jedoch war wieder Endstation bei Hengse, was auch für
Pavel Hellers Nachschuss galt.
Auf der anderen Seite demonstrierten die Eidelstedter, wie man es besser macht.
Der SCS bekam die Kugel in mehreren Anläufen nicht geklärt und da drosch Paul
Togbo sie kurzerhand aus 20 Metern zum 1:2-Pausenstand in die Maschen (34.).
Im zweiten Abschnitt änderte sich das allgemeine Bild, kam vom zuvor noch
ordentlich performenden SCS nicht mehr viel, während das Team in Gelb
zielstrebig und vor allem über den körperlich weit fortgeschrittenen Glao den
Vorwärtsgang anwarf. Eine gute Idee, die sich nur sieben Minuten nach
Wiederbeginn auszahlen sollte, vollendete der eben genannte SVE-Spielführer
einen Angriff über die links zum 3:1. Außer Halbchancen für Traore, Dietrich
und Asanovic hatten die Gastgeber nichts mehr zu bieten und so kam es nicht
ganz von allein, dass ein schneller Gegenangriff der West-Hamburger zu
Gegentreffer Nummer vier an diesem Tag führte. Torschütze diesmal: Cherno Njie.
Bitter für Mews, der immerhin Njies Versuch eines Doppelpacks erfolgreich
unterband. Dafür durfte Armin Tarizadeh kurz darauf sein 1:5 bejubeln, das ein
mustergültiges Atiego-Zuspiel auf den Weg gebracht hatte (63.).
Mit dieser überzeugenden Effizienz darf es nach dem Geschmack des SV Eidelstedt
gerne in der Aufstiegsrunde zur Landesliga weitergehen. Ein lange auf Augenhöhe
stattfindendes Match haben sie heuer auf diese Art eindrucksvoll für sich
entschieden.
SC Sternschanze 1.C: Mews –
Asanovic, Salinas, Altan, Yavuz – Wisbar, Albers – Ploenes, Dietrich,
Korostelev – Bilgin, eingewechselt:
Holsten, Traore, Heller, Trainer:
Sören Danckert
Tore: 1:0 Asanovic (12.), 1:1 Glao
(21. Njie), 1:2 Togbo (34.), 1:3 Glao (42.), 1:4 Njie (57. Glao), 1:5 Tarizadeh
(63. Atiego)
Schiedsrichter: Lütfi Bal (HEBC)
Zuschauer: 20