Sonntag, 20. Oktober 2013

Spielbericht Düneberger SV 1.C-Mädchen - SC Sternschanze 1.C-Mädchen

Die sechsminütige Packung
Starke Phase nach der Pause sichert DSV den verdienten Dreier

Dank eines 5:1-Heimerfolges über die C-Mädchen des SC Sternschanze kann die Elf des Düneberger SV weiterhin auf den Gewinn der Staffelmeisterschaft der C-Juniorinnen Kreisklasse MC 02 11er hoffen.
Gegen eine personell erneut arg angeschlagene Schanzen-Eleven war es die, zu Beginn sehr auffällige Jana Lenz, die den Torreigen nach fünf Minuten eröffnete, nachdem sie dank einer unaufmerksamen Abwehrleistung des Gegners frei vor dem Tor alle Möglichkeiten bekam, das Ei in die Box zu befördern, wobei sie im ersten Anlauf noch an einer guten Reaktion Elsa Brockmanns scheiterte, ehe sie bei Versuch Nummer zwei keinerlei Zweifel mehr am Torerfolg aus zehn Metern zuließ.
Der DSV in Front, doch zu einer Demonstration düneberger Spitzenansprüche kam es lediglich in den ersten 15 Minuten, in denen man stets auch mal den Distanzversuch wagte, während die Gäste in Personen von Lone Schlüter (19.), Gretha Böcker (22.) und Emily Ludwig (26.) später drei Mal aussichtsreich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchten, jedoch die entscheidende Konsequenz im Angriffsdrittel vermissen ließen. Eine mangelnde Konsequenz, die sich sofort nach der Pause rächen sollte, schalteten die Mädels in Hellblau nach einem Ballverlust im Aufbauspiel der Schanzerinnen schnell genug, um Vanessa Wolter die große Chance zum 2:0 zu ermöglichen, die sie auch mustergültig gegen Blanca Balassa, die das Torhüterinnenamt zur Pause übernahm, einnetzte.
Es war der Auftakt sechs ganz harter Minuten auf Seiten der Süd-Eimsbüttelerinnen, denn kaum legte Wolter ihren Treffer Nummer zwei nach, bestrafte Malin Hviid die, in dieser Phase überforderte Innenverteidigung des zurückliegenden Gegners mit dem 4:0.
Nach kleineren personellen Umstellungen fand das zwischenzeitliche Scheibenschießen dann auch ein Ende, wodurch Blau-rot auch wieder zu der ordentlichen Verfassung der Spielminuten 16 bis 35 kam, was Ludwig nach einem Zuspiel von rechts, eine Viertelstunde vor Schluss richtig zu nutzen wusste, als sie frei vor Vivien Qualmann keine Angst vor der hart herausstürmenden Torsteherin hatte und das Leder zum 4:1 in den Kasten steuerte. Leichte Hoffnung machte sich nun breit, dass das Team mit den körperlich deutlich unterlegenen 2002erinnen Gretha Böcker und Anna Hatzius-Sarramona (die ihr erstes Pflichtspiel auf dem 11er-Feld derweil famos bestritt) doch nicht mit einer bösen Packung nach Hause fahren müsse, ehe die Zuordnung bei einem Heidmann-Freistoß, von der rechten Seite, nicht stimmte und sich Hviid aus sechs Metern nicht zweimal bitten ließ – der 5:1-Endstand!

SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Brockmann – Aye, Balassa (14. Lux / 47. Ludwig), Sternsdorff, Berke (62. Funke) – Arntzen, L. Schlüter – Hatzius-Sarramona, Ludwig (30. Balassa), Funke (52. Lux) – Böcker, Trainer: Björn Meyer

Tore: 1:0 Lenz (5.), 2:0 Hviid (43.), 3:0 Wolter (46.), 4:0 Hviid (49.), 4:1 Ludwig (56.), 5:1 Hviid (61. Heidmann)

Schiedsrichter: Philipp Dominik Wilkens (VfL Grünhof-Tesperhude, Note 2,5)

Zuschauer: 35

Sonntag, 13. Oktober 2013

Spielbericht SC Union 03 III - Groß-Flottbeker SpVgg II

Union hat den längeren Atem
Mühsamer Arbeitssieg gegen platte Groß-Flottbeker

Mit einem hart erkämpften 2:1-Heimsieg konnte sich die Drittvertretung des SC Union 03 im Mittelfeldduell der Kreisklasse 5 gegen die Reserve der Groß-Flottbeker Spielvereinigung durchsetzen und damit den Anschluss an die einstelligen Tabellenplätze halten.
Zu beginn war allerdings kaum zu erkennen, dass hier zwei durchschnittliche Kreisklassenteams gegeneinander antreten, gingen die 22 Akteure in den ersten 20 Minuten ein hoch ambitioniertes Tempo, was sich auch schnell mit einem Zwischenstand von 1:1 (4.) statistisch belegen ließ.
Den Anfang machten die Gäste, nachdem Union-Schlussmann Gael Hiron einen Freistoß von Bastian Mieritz recht unbedrängt direkt vor die Füße des zunächst sehr agilen Niko Willhöft beförderte, was dieser aus 15 Metern bitter zu bestrafen wusste (2.).
Ein ähnliche Prozedere ging dann auch auf der anderen Seite vonstatten, fand Yannick Probst den gestarteten Tobias Witt mit einem ruhenden Ball, sodass dieser vor dem etwas zögerlich agierenden Jorge Chica Rojas sicher einnetze (4.).
Auch in den Folgeminuten suchten beide Mannschaften stets den Weg nach vorne, wobei die orangenen Groß-Flottbeker mit Christian Heesch´ weitem Schlag, oben auf das Tornetz, den größten Kracher verzeichneten.
Stück für Stück nahm das Tempo dann allerdings deutlich ab, worunter der Ereignisgrad sichtlich litt.
Erst kurz vor der Pause knisterte es wieder in den Strafräumen – ohne Folgen für das Halbzeitergebnis, das erst in der 68. Minute wieder ernsthaft gefährdet wurde, tauchte der eingewechselte Robert Strauch nach Zuspiel von Malte Meseck frei vor dem GFSV-Kasten auf und versenkte das Leder mit etwas Hilfe des rechten Innenpfostens zum 2:1.
Es war der eigentliche Startschuss für die Wehnert-Elf, doch eine Schlussoffensive präsentierten nur die deutlich frischer wirkenden Unioner, schob Strauch das Spielgerät vier Minuten vor Ultimo aussichtsreich an der Kiste vorbei, während Witt zum Schluss noch einmal den Querbalken auf Qualität prüfte.
Damit bliebe es beim 2:1-Erfolg für die Mannen von Trainer Juan Manuel Cortes Blanco.

SC Union 03 III: Hiron – Zahn (55. Strauch), Probst, Möller – Groenow, Moiczek – Weichenthal, Meseck, Rüting (65. Braunschweig) – Ulusoy (83. Bozanoglu), Trainer: Juan Manuel Cortes Blanco

Groß-Flottbeker SpVgg II: Chica Rojas – F. Mieritz (46. Hacker), Koslowski, S. Mieritz, Bastian Matthes – Steier, Schwieger – Heesch (46. Pohl), Björn Matthes – Willhöft, Brunn (46. Wehrmann), Trainer: Kevin Wehnert

Tore: 0:1 Willhöft (2. B. Mieritz), 1:1 Witt (4. Probst), 2:1 Strauch (68. Meseck)

Schiedsrichter: James Withut (TuS Finkenwerder)

Zuschauer: 47

Samstag, 12. Oktober 2013

Spielbericht SC Victoria Hamburg IV - VfL 93 Hamburg II

Testspielerfolg trotz Kater
VfL 93 II trotz dem schlechten Terminmanagement

Mit einem 5:2-Testspielerfolg vertrieb sich die Reserve des VfL 93 die Zeit des spielfreien Wochenendes. Bei der vierten Mannschaft des SC Victoria gelang es den Borgweglern trotz langer Mannschaftsfeier am Vorabend, sofort das Kommando am Lokstedter Steindamm zu übernehmen und nach einer halben Stunde mit 1:0 in Front zu gehen. Florian Samek war es, der neben einer guten Wigger-Flanke auch von einem Torwartfehler profitieren konnte.
Kurz darauf sorgte Marcel Heuer aus 17 Metern mit einem Premierentor im Dress des VfL für Treffer Nummer zwei an diesem Tag, ehe der SCV dank einer defensiven Nachlässigkeit auf 1:2 verkürzte (43.).
Die fällige Antwort folgte jedoch kurz nach der Pause, als wieder Ole Wigger für Samek vorlegte und dieser sicher seinen Doppelpack schnürte – 1:3!
Während Spielertrainer Silvan Nikuradse den erneuten Anschlusstreffer für die Gastgeber verpasste, köpfte Torjäger Tobias Knopp eine Heuer-Ecke zum 1:4 ein (55.).
Hier war jetzt Musik drin!
Vom Punkt winkte gar das 1:5, doch Christian Grimm drosch einen berechtigten Strafstoß (Samek war im Vicky-Strafraum per Grätsche zu Fall gebracht worden) über das Gehäuse (61.).
Stattdessen brachte der lang in den Rücken der VfL-Abwehr geschickte Nikuradse seine Farben aus der Leistungsklasse A in Form des 2:4 prompt wieder etwas heran (63.).
Den 2:5-Endstand errichtete schließlich Knopp mit seinem zweiten Torerfolg, nachdem sich der starke Heuer über links durchsetzte und somit an drei Toren beteiligt war.

Tore: 0:1 Samek (31. Wigger), 0:2 Heuer (34.), 1:2 N.N. (43.), 1:3 Samek (52. Wigger), 1:4 Knopp (55. Heuer), 2:4 Nikuradse (63.), 2:5 Knopp (76. Heuer)

beste Spieler: Nikuradse – Heuer, Samek

Schiedsrichter: Goran-Filip Dobric (HEBC, Note 1,5)

Zuschauer: 8

besonderes Vorkommnis: Grimm schießt Strafstoß über das Tor (Foulspiel an Samek, 61.).

Dienstag, 8. Oktober 2013

Spielbericht NCG FC Hamburg - SC Europa II

Szenen wie aus einem schlechten Western
Wenn der Sport im Wiederholungsspiel zur Nebensache wird

Vogelwild! Anders lässt sich dieses außergewöhnliche Wiederholungsmatch zwischen dem Nigerian Community of Germany FC und der Reserve des SC Europa nicht zusammenfassen!
Denn was sich an diesem Dienstagabend an der Vogesenstraße zutrug, spottet wahrlich jeder Beschreibung.
Dabei begann die aufgrund eines Flaschenwurfes eines NCG-Anhängers neu angesetzte Partie völlig normal. Die Gastgeber beherrschten das Geschehen trotz nur zweiminütigen Aufwärmprogramms deutlich, was Sturmspitze Lamba Habib jedoch gleich doppelt nicht belohnen konnte. Erst scheiterte der 20-Jährige aus 18 Metern am Pfosten, um den prompten Nachschuss an die Latte zu setzen (3.).
Auch mit seinem tollen Freistoß aus 22 Metern hatte er Pech, zeigte SCE-Schlussmann Deniz Özdemir hier eine tolle Torwartaktion (10.).
Eine Viertelstunde später folgte dann doch die Belohnung für einen bärenstarken Auftritt, nutzte Benny Azu Dike ein Zuspiel aus der Tiefe des Raumes allein vor der Kiste zum überfälligen Führungstreffer (25.). Zuvor konnten sie sich allerdings glücklich schätzen, dass Fatih Yetis´ abgefälschter Distanzschuss etwas unorthodox von Torsteher Donatus Ofokaire ans Gestänge gelenkt werden konnte.
Um 19:38 Uhr begann dann schließlich der (un-)sportliche Irrsinn mit einer roten Karte für Eyyüb Karci auf Seiten des SC Europa, hatte er nach einem Zusammenstoß mit dem bereits am Boden liegenden Habib nicht gerade die freundlichsten Worte für den Gegenüber parat (30.). Der Sünder sah dies auch sofort ein und räumte das Feld widerstandslos.
Ausgerechnet jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel, wobei es an der nötigen Torgefahr mangelte.
Zurück aus der Pause, nahm das Match sichtbar an Intensität zu, was die Erziehungsmaßnahme von Schiedsrichter Akshay Punjabi (SC Wentorf) gegen Baris Kidik (gelbe Karte für fehlende Schienbeinschoner) im Nachhinein umso sinnvoller erscheinen ließ. So musste Europas Tareq Rohbaqsh kurz nach dem Seitenwechsel verletzt durch Geronimo Döring ersetzt werden.
Ab der 61. Minute dann der komplette Ausnahmezustand: Während einer Verletzungsunterbrechung gerieten die NCG-Akteure Valentin Anaedo und Stive Akhigbe in einen heftigen Disput, in dessen Verlauf Letzterer eine Kopfnuss ausführte und nun auch noch mit Mitspieler Chemberlyn Okoroji aneinander geriet. Anaedo und Okoroji verschwanden lautstark im Kabinengang, um dort weiterhin dem Faustkampf zu frönen.
Nachdem sich die Lage im Anschluss an eine Spielunterbrechung kurz beruhigte, kehrte Anaedo jedoch mit einem spitzen Gegenstand bewaffnet zurück, um nun Akhigbe zu attackieren. Glücklicherweise ließ sich dies verhindern!
Eine erneute Unterbrechung später (die Gäste begehrten bereits den Spielabbruch), ging es schließlich doch (jedoch ohne den des Feldes verwiesenen Anaedo) weiter.
Für die Jungs vom Rahewinkel hatte die Fortsetzung definitiv einen sportlichen Mehrwert, landete ein langer Freistoßheber Farhad Atais aus über 35 Metern genau links oben im Eck – der Ausgleich, den Sefki Yildirim kurz zuvor vor dem leeren Tor noch selbst verhinderte.
Europa war jetzt dran, doch die nächste Hiobsbotschaft folgte sogleich. Ein knapp missglückter Rechtsschuss durch Yetis war nämlich nicht das einzige unglückliche Resultat einer offensiven Standardsituation, blieb Necati Sakar ohne gegnerische Einwirkung verletzt liegen. Was folgte, war eine abermalige Spielpause für einen Krankenwageneinsatz von rund zehn Minuten.
Dass während dieser Unterbrechung plötzlich auch noch ein älterer Herr mit dem Fahrrad seine Runden auf dem Platz drehte, rundete das groteske Gesamtbild in dieser 72. Minute passend ab.
Dennoch blieb die Slotty-Elf auch hier besonnen, wofür sie sich die sportlichen Früchte in Form des 1:2 abholten. Wieder sorgte ein Freistoß des 34-jährigen Atai für höchste Gefahr, köpfte mit Onoh Okoroezi ausgerechnet ein Mann in Grün das Leder zur endgültigen Wende in die eigenen Maschen (90.+4).
Das Duell war gedreht, nur hielt die Freude bei Maik Scheller und Co nicht lange an, erkannte der bemitleidenswerte aber jederzeit sehr durchdacht agierende Akshay Punjabi an der Pfeife wegen eines Handspiels auf Strafstoß für den Tabellensechsen. Zwar wehrte der gute Özdemir gegen Sylva Obijiaku ab, doch da gegen Olawale Audu Ibrahims Nachschuss kein Kraut gewachsen war, mussten sich der Tormann und seine ratlosen Mitstreiter mit einem Zähler zufrieden geben.
Bei den sich auch nach Abpfiff noch einmal wiederholenden Vorkommnissen rückte die Punkteteilung jedoch rasch in den Hintergrund.
Der HFV wird mit der Aufarbeitung dieses Abends jedenfalls noch einiges zu tun haben, hat doch einiges, was sich in Dulsberg zutrug, nichts mit den Grundsätzen unseres geliebten Fußballsports zu tun…

Tore: 1:0 Dike (25.), 1:1 Atai (69.), 1:2 Onoh Okoroezi (90.+4, Eigentor, Atai), 2:2 Ibrahim (90.+6, Strafstoßnachschuss, Obijiaku)

rote Karten: Karci (SC Europa II, 30. Beleidigung eines Gegenspielers), Anaedo (NCG FC, 65. Körperlicher Angriff auf einen Mitspieler)

besondere Vorkommnisse:
. Die NCG-Spieler Valentin Anaedo und Chermberlyn Okoroji verließen den Platz aufgrund einer
körperlichen Auseinandersetzung untereinander freiwillig (61.).
- Die Partie wurde wegen Ausschreitungen im Kabinengang für drei Minuten unterbrochen (62.).
- Die Partie wurde wegen Ausschreitungen im Kabinengang und eines versuchten Platzsturms durch
Anaedo für etwa sieben Minuten unterbrochen (65.).
- Die Partie wurde wegen eines Krankenwageneinsatzes für etwa zehn Minuten unterbrochen (72.). Sylva Ifeanyichukwu Obijiaku (NCG FC) scheiterte mit Handstrafstoß an Özdemir (90.+6).
- Gesamtspielzeit ohne Abzug von Spielunterbrechungen: 107 Minuten.

Schiedsrichter: Akshay Punjabi (SC Wentorf)

Zuschauer: 70

Sonntag, 6. Oktober 2013

Spielbericht 1. FC Hellbrook - VfL 93 Hamburg II

Schiedlich friedlich…
…trennten sich der 1. FC Hellbrook und die Zweitvertretung des VfL 93 torlos

Dass diese Begegnung auf einem Hartplatz, der seinem freilich gerecht wird, derartig arm an Höhepunkten werden sollte, überraschte ein wenig, nachdem Marcel Kalman sofort nach Spielbeginn ein kräftiges Geschoss aus halblinker Position knapp vorbei setzte.
Ansonsten gab es in Abschnitt eins tatsächlich keine weiteren Aufreger, standen die Gäste zu einem nicht unwesendlichen Anteil von Altherren-Leihgabe Wolfgang Jauer (41) hinten sicher, während nach vorne hin außer ein Paar verzogenen Distanzversuchen nicht wirklich etwas ging.
Da wirkte Alexander Lasch´ Pfostenkracher, Sekunden nach der Pause, fast, wie eine Überdosis Koffein für die etwa 30 anwesenden Zuschauer, die auch Michael Kohpmanns missglücktem Versuch aus 18 Metern nach abgewehrter Knopp-Flanke (53.) mit Wohlwollen betrachteten.
Danach regierte wieder die defensive Sicherheit am Edwin-Scharff-Ring, bis sich wieder Alexander Lasch aus halblinker Position versuchte, allerdings an einer spektakulären Rettungsaktion Sven Oesers scheiterte, wodurch der äußerst überzeugende Schiedsrichter Richard Bürger (WTSV Concordia) die Partie beim Spielstand von 0:0 beendete.
Zwei verlorene Punkte für die Gastgeber im Aufstiegskampf der Kreisklasse 7, während die Borgwegler damit zwar auch nicht weiter von der Stelle kommen, aber nun immerhin erstmals zweimal hintereinander unbesiegt blieben.

1. FC Hellbrook: Behrens – Shunko, Lutze, Roufin, Kalman (90. Berlin) – Ehrich, Büyükbeskin – Soltani, Lasch, Wali – Eggers (65. Grzegorzewski), Trainer: Rainer Ernst

VfL 93 II: Oeser – Harraß, D. Frey, C. Frey – Jauer (71. Goede), Maurer (84. Masurek) – Wigger, Kohpmann, Yazdani – Samek (80. Güstel), Knopp, Trainer: Michael Böge & Marco Ritter

Schiedsrichter: Richard Bürger (Wandsbeker TSV Concordia, Note 2)

Zuschauer: 30

Samstag, 5. Oktober 2013

Spielbericht Harburger SC II - FC Neuenfelde

Rabenschwarzer Tag am Rabenstein
0:8 – FC Neuenfelde überrollt desolate HSC-Reserve

Bereits vor dem Spiel orakelte HSC-Trainer Ahmet Kücükler, dass es seine Mannschaft heute „sehr schwer“ haben würde, doch dass die Bösartigkeit des Fußballs so hart auf sein Team hereinbrechen würde, hatte der Übungsleiter wohl trotz sieben verhinderter Stammspieler nicht erwartet.
Mit 0:8 unterlag man auf heimischem Rasen dem FC Neuenfelde, wobei man die erste halbe Stunde zwar ohne große eigene Akzente, aber immerhin gegentorlos überstand. Die Gastgeber standen bis dato defensiv gut, ließen jedoch (zu) viele gegnerische Standards in Tornähe zu, was bei Nejmi Güraltunkesers schön an den Querbalken gezirkelten Freistoß (17.) noch unbestraft blieb, sich nach einer halben Stunde jedoch rächen sollte. Cihad Karakas bedankte sich auf seine Weise für ausreichend viel Platz vor dem Strafraum, nachdem eine Dok-Ecke flach zu ihm ins Zentrum rutschte (30.).
Es war der Genickbruch für Kapitän Mirko Bucar und Kollegen, denn anders ist das desolate, wehrlose Abwehrverhalten bei Güraltunkesers 0:2 (32.) nicht zu erklären.
Der FCN dagegen versprühte mächtig Spielfreude und schaltete dabei einige sehenswerte Angriffe, bei denen zwar hin und wieder der finale Abschluss misslang oder gar ganz fehlte. Doch weil die Harburger in Person von Torhüter Roger Floschütz mit einem unmotivierten Ausflug aus seiner Box aktiv mithalfen (37.) und das wunderschön herausgespielte 0:4 im wahrsten Sinne des Wortes PASSIV unterstützten (39.), konnte sich Güraltunkeser innerhalb von nur neun Minuten Hattrick-Torschütze nennen!
Zu allem Überfluss schickte der als rigoros bekannte Schiedsrichter, Martin Ehrhardt (BW Ellas), wenig später auch noch den HSC-Schlussmann nach einer Notbremse im eigenen Strafraum vorzeitig zum Duschen (42.). Besonders bitter dabei: Bei Anwendung der Vorteilsregel hätte der gefoulte Ishak Kocak dennoch in den leeren Kasten treffen können. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ferhat Karakas indes sicher im Duell mit Björn Stenger, der nun aus dem rechten Mittelfeld auf seine angestammte Torwartposition wechselte.
Dass Stenger auch tatsächlich Torhüter ist, bewies der 20-Jährige kurz nach der Pause, als er gegen Kocak schön per Fußabwehr klärte. Das 0:6 konnte jedoch schnell nachgeholt werden, profitierte Güraltunkeser, der zur harburger Freude direkt danach Feierabend hatte, von einer starken Einzelaktion Kocaks (55.).
Allerdings setzte der für ihn eingewechselte Ibrahim Sahin gleich dort an, wo sein Vorgänger aufgehört hatte, besorgte Sahin per Doppelpack (74. & 81.), jeweils nach gut ausgespielten Kontern, den 0:8-Endstand gegen einen Gegner, der in Abschnitt zwei zwar etwas mutiger, aber nicht wirklich gefährlicher auftrat. Sturmspitze Adis Kijamet vergab seine beste Gelegenheit, vier Minuten vor Ultimo, aussichtsreich gegen Torsteher Ali Akdal.
Somit bleibt der FC Neuenfelde zumindest bis zum nächsten Wochenende auf Rang zwei ganz dick im Geschäft um den Aufstieg, während die Zweitvertretung des HSC mit nur fünf Zählern und einem katastrophalen Torverhältnis ganz tief im Abstiegssumpf der Kreisliga 1 steckt.

Harburger SC II: Florschütz – Laumann (56. Mecklenburg), M. Bucar, Wygralak (46. Bredehöft), Tegeler – Stenger, Cahnbley, Ganitis, Schreiber – Kijamet, Corts, Trainer: Ahmet Kücükler

FC Neuenfelde: Akdal – F. Sahin (46. Tiryaki), Sentürk, Yurtbay, Dok (46. Yalcin) – Aslani, C. Karakas – C. Sahin, Güraltunkeser (56. I. Sahin), Kocak – F. Karakas, Trainer: Mavlüt Caliskan

Tore: 0:1 C. Karakas (30. Dok), 0:2 Güraltunkeser (32.), 0:3 Güraltunkeser (37. F. Karakas), 0:4 Güraltunkeser (39. Yurtbay), 0:5 F. Karakas (42., Strafstoßtor, Florschütz an Kocak), 0:6 Güraltunkeser (55. Kocak), 0:7 I. Sahin (74. C. Sahin), 0:8 I. Sahin (81. C. Sahin)

rote Karte: Florschütz (42., Notbremse an Kocak)

Schiedsrichter: Martin Ehrhardt (VSK Blau-weiß Ellas)

Zuschauer: 30

Montag, 30. September 2013

Spielbericht SC Sternschanze 1. Frauen - Norderstedter FC 1. Frauen

SC Sternschanze zeigt keine Gnade
Norderstedter FC pfeift aus dem letzten Loch und gerät unter die Räder

15:0 – da gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Mit diesem Kantersieg konnten die ersten Frauen des SC Sternschanze ihren vierten Saisonsieg einfahren und sich damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz vorschieb.
Dass die Schanzen-Elf an diesem Sonntagabend gegen die personell arg gebeutelten Norderstedterinnen (sechs Stammspielerinnen fehlten urlaubsbedingt) den höchsten Erfolg der eigenen Landesligahistorie erleben durfte, war allerdings lange Zeit nicht abzusehen. 26 Zeigerumdrehungen hatte es gedauert, ehe die bewegliche Stoßstürmerin Janine Böst den Torreigen auf Einladung von Charlotte Mielke im direkten Duell mit Schlussfrau Jasmin Feldhusen eröffnete, woraufhin die 27-Jährige innerhalb der folgenden acht Minuten an drei weiteren Treffern beteiligt war (30., 32. & 38.). Einzig beim zwischenzeitlichen 4:0 durch Wiebke Hansen (34.) nach schöner Prill-Flanke hatte Böst ihre Füße nicht im Spiel.
Mit dem Wiederbeginn setzten die Gastgeberinnen ihren Sturmlauf gnadenlos fort und hatten nun auch noch einen zahlenmäßigen Vorteil, schied Sandra Sichau vorzeitig verletzungsbedingt aus (58.).
Der Rest war dann quasi nur noch Einbahnstraßenfußball, was hin und wieder auch zu dem einen oder anderen Frustfoul der Gäste führte.
Ansonsten bleibt noch der perfekte Ausstand von SCS-Akteurin Gillian Clayton zu erwähnen, die nach zwei Auslandsjahren im Studium wieder zurück in die USA geht, traf sie nicht nur nach einer mustergültigen Böst-Ecke per Kopf (32.), und einem starken Ballgewinn (46.), sondern auch mit einem Strafstoß, den die etatmäßige Schützin, Lina Charlotte Gaßner, der Abschiedsnehmenden überließ (73.).

SC Sternschanze 1. Frauen: Kischkat – Hoff, von Düsterlho, Wothge, Rzadtki – Gaßner, Mielke – Hansen (65.
Hose), Clayton, Prill (65. Kodal) – Böst, Trainer: Heiko Nagel

Tore: 1:0 Böst (26. Mielke), 2:0 Böst (30. Wothge), 3:0 Clayton (32. Böst), 4:0 Hansen (34. Prill), 5:0 Böst (38. Hansen), 6:0 Clayton (46.), 7:0 Böst (47. Gaßner), 8:0 Gaßner (50.), 9:0 Böst (52. Hansen), 10:0 Böst (54. Hansen), 11:0 Clayton (62. Mielke), 12:0 Gaßner (64., Foulstrafstoß), 13:0 Kodal (68.), 14:0 Clayton (73., Foulstrafstoß), 15:0 Mielke (81.)

Schiedsrichter: Robin Miguel Marques Dreke (GW Eimsbüttel)

Zuschauer: 40

besonderes Vorkommnis: Da bei Sandra Sichaus verletzungsbedingtem Ausscheiden keine Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen, setzte der NFC die Partie zu zehnt fort (58.).

Sonntag, 29. September 2013

Spielbericht VfL Hammonia II - SC Hansa 11 III

Kordts macht den Unterschied
33-jähriger entscheidet hartes Derby im Schanzenpark

Extrem groß war sie, die Freude bei der Dritten Mannschaft des SC Hansa 11, über diesen 3:2-Auswärtssieg gegen den nicht unbedingt stark gemochten Rivalen von der Sternschanze, wo man ein wenig schönes, aber immerhin spannendes und hoch intensives Match für sich entscheiden konnte.
Dabei machten die Gäste bereits im ersten Durchgang den aktiveren Eindruck gegen den Aufstiegskandidaten und verpassten die zeitige Führung durch einen Freistoß Gino Osengers nur knapp (13.).
Ansonsten hatte diese Partie zunächst sehr wenig zu bieten: Einen Günay-Pfostenkracher auf der anderen Seite (18.) und dann plötzlich das 1:0!
Außenverteidiger Philipp Bender war es, der aus 40 Metern einfach mal draufhielt und Hansa-Fänger Christian Kobahn mit einem Aufsetzer unglücklich zurückließ.
Zuvor hatte Hammonias Trainer Erkan Özkan noch lautstark an der Seitenlinie zu mehr Konzentration und einem größeren Willen aufgerufen.
Eine Forderung, die die Mannschaft ansonsten aber kaum beherzigte, waren den Gastgebern auch in der Folge kaum ernsthafte Offensivbemühungen anzusehen.
Ein Zustand, den die Efe-Elf fast schon folgerichtig zu bestrafen wusste, schädelte der hoch gewachsene Cengiz Tuzcu einen, von Torhüter Meikel Ruhnau fallen gelassenen Freistoß von Mikail Öztürk aus kurzer Distanz sicher zum verdienten 1:1 ein.
Und auch beim 1:2 spielte Ruhnau den in grau gekleideten Weihnachtsmann im Herbst, indem er das Ei genau in die Füße des lauernden André Kordts spielte, sodass dieser nur noch einzuschieben brauchte (82.).
Erst danach erkannten Murat Sen und Co, dass die Situation brenzlig war, doch ausgerechnet jetzt scheiterte er mit einem seiner überragenden Freistöße am hier ganz starken Christian Kobahn, der keine 120 Sekunden später wieder in den Fokus des Geschehens rückte, ließ er, wie schon sein Gegenüber, einen Standard im Fünfmeterraum fallen, sodass Tino Kunzika zum 2:2 abstauben konnte, fallen. Große Proteste beim SCH, denn ihr Mann zwischen den Pfosten wurde in dieser Szene doch nicht unwesendlich bedrängt.
Das Happyend sollten schließlich aber doch die Jungs von der Feldstraße bekommen, denn wenige Sekunden nach dem regulären Ende schickte Abwehrrecke Stefan Schulz Gastspieler André Kordts (eigentlich bei der alten Herren der Hanseaten zu Hause) auf die Reise, in deren Verlauf er die Pille fachgerecht vor Meikel Ruhnau in die lange Ecke schob – der Derbysieg für Hansa!

Tore: 1:0 Bender (36.), 1:1 C. Tuzcu (71. M. Öztürk), 1:2 Kordts (82.), 2:2 Kunzika (88.), 2:3 Kordts (90.+1 Schulz)

Schiedsrichter: Samir Buhl (SC Eilbek, Note 4,5)

Zuschauer: 37