Montag, 12. Mai 2014
Spielbericht FC St. Pauli 2.C - HEBC 1.C
Sonntag, 11. Mai 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Niendorfer TSV 1.C-Mädchen
Spielbericht Weiß-Blau 63 II - VfL 93 Hamburg II
VfL-Reserve schließt
siegreich ab
Heißes
Gefecht im Untergeschoss der Kreisklasse 7
Im nahezu bedeutungslosen Kellerduell der Kreisklasse 7 konnte sich die
Zweitvertretung des VfL 93 gegen die von Weiß-Blau 63 durchsetzen.
Mit dem letzten Aufgebot an den Weg beim Jäger gereist, wollten die Borgwegler
in einem kühnen 3-4-3 mit Mittelfeldraute den zuletzt desolaten Eindruck ausradieren,
was allerdings in der ersten Halbzeit nicht wirklich gelang.
Stattdessen waren es die Gastgeber, die kurz vor der Pause um ein Haar in Führung
gingen, verfehlte ein Heber von Virapong Sainonsreee, frei vor dem Tor, eben
dieses nur um Zentimeter.
Kurz nach dem Seitenwechsel machte er es dann umso besser, komplettierte er
einen gut gespielten Angriff über die rechte Seite aus kürzester Distanz zum
insgesamt verdienten 1:0 (47.).
Den Wendepunkt des Spiels führten die Hausherren nach 55 Minuten daraufhin
selber herbei, sah Jungspieler Tim Berens (18) nach einer Notbremse an Michael
Kohpmann den roten Karton. Den entstandenen Freistoß rammte Florian Kostka mit
aller Gewalt und der Hilfe einer unglücklichen Torwartaktion aus 20 Metern ins
Netz (55.), um wiederum kurz darauf den besten Angriff des Spiels sicher zum
1:2 abzuschließen (61.).
Wer jetzt dachte, dass der VfL mit dieser Führung im Rücken sicherer agieren
würde, sah sich allerdings getäuscht, wackelte das Defensivgerüst der Winterhuder
gewaltig. So musste zweimal Sven Oeser (62. & 64.), sowie einmal Finn Masurek
(67.) auf der Linie in allerhöchster Not klären.
Emotional wurde es in diesem intensiven Duell auch noch, stoppte Hussein Hassan
Ibrahim einen gegnerischen Konter derartig rüde, dass ihn Schiedsrichter Michael
Hartmann als zweiten Akteur des Tabellenvorletzten zum Duschen schicken musste
(86.). Obendrauf musste auch der gefoulte Kohpmann mit hinausgehen, da er sich
nach Hartmanns Ansicht zu sehr über die harte Gangart seines Widersachers
beschwerte.
Trotz der Aufregung verliefen die letzten vier Minuten, sowie die fünfminütige
Nachspielzeit, ohne weitere Ereignisse, sodass es am Ende beim knappen
2:1-Erfolg für die Jungs vom VfL 93 blieb. Damit konnte das Team eine komplett
verkorkste Saison immerhin mit einem Positiverlebnis beenden und dem
scheidenden Assistenztrainer Patrick Hedke, der an diesem Tag allein auf der
Kommandobrücke stand, einen halbwegs würdigen Abschied bescheren.
Tore: 1:0 Sainonsree (47.), 1:1 Kostka (55., direkter Freistoß),
1:2 Kostka (61.)
gelbe Karten: Top – Masurek, Lazer
gelb-rote Karte: Kohpmann (VfL 93 II, 86., wiederholtes Meckern)
rote Karten: Berens (Weiß-blau 63 II, 55., Notbremse an Kohpmann),
Hassan Ibrahim (Weiß-Blau 63 II, 86., Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88)
Zuschauer: 6
Samstag, 10. Mai 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SC Alstertal / Langenhorn 1.C
Der Alptraum geht weiter
Sternschanzes
99er unterliegen erneut trotz guter Vorstellung
Irgendwie will der Ergebnisfrust bei der 1.C des SC Sternschanze einfach kein
Ende nehmen, denn auch gegen die C1 des SC Alstertal/Langenhorn musste man sich
erneut in einem Punktspiel geschlagen geben. Und das, obwohl man selbst bis zum
Schluss zu besten Gelegenheiten kam. Das war ihnen aber einfach mal wieder
nicht holt.
Seinen Anfang fand die Glücklosigkeit bereits nach zehn Minuten, als Ole
Kuchenbeckers Freistoß aus dem rechten Halbfeld, von Schlussmann Leon do
Nascimento komplett falsch eingeschätzt, unter dem Querbalken hinter den
Kreidestreifen rutschte.
Dabei war man doch mindestens gleichwertig und mit einer überragenden Kopfballchance
von Anton Morlock nach einem verlängerten Kleberg-Freistoß selbst gefährlich,
doch er verfehlte aus vier Metern (11.). Genauso David Kleberg mit einem erneuten
Freistoß, den SCALA-Torsteher Bjarne Gartz entschärfen konnte (17.).
Auch in Abschnitt zwei waren die Schanzer dem Ausgleich denkbar nahe. Doch
weder ein Distanzschuss von Jonathan Voges (42.), noch ein, durch Yannick Paul
auf der Linie geklärtes Kleberg-Geschoss, im Anschluss an eine ungewöhnliche
Rettungstat von Gartz (50.), brachten ihnen den längst verdienten Ausgleich.
Den Höhepunkt des Verschwendens von besten Torchancen lieferte Luca Holst in
der Schlussviertelstunde, als sein Kopfball aus einem (!) Meter noch von einem
Abwehrspieler abermals auf der Linie geklärt werden konnte.
Weil aber auch die Gäste den entstandenen Raum (SCS-Trainer Benjamin Zickelbein
stellte zum Ende auf ein 3-2-3-2 um) nicht konsequent nutzten und Robin
Burmeister die finale Chance aus acht Metern vergab, blieb es beim glücklichen
1:0-Erfolg für die Vertretung des SC Alstertal/Langenhorn, während man an der
Sternschanze einfach nur das Ende dieser Horrorsaison in der C-Bezirksliga
herbeisehnt.
SC Sternschanze 1.C: Do Nascimento – Komatsu, Morlock,
Kleberg, Reller – Zupanic, Holst, Voges, Schuleit – Bergerhoff, Weidle, eingewechselt:
Nti, Dill, Trainer: Benjamin Zickelbein
SC Alstertal/Langenhorn 1.C: Gartz – Demirci, Ludes, Y. Paul, J. Paul –
Habib, Burmeister, Oldag, Neuhaus – Kuchenbecker, Knoop, eingewechselt:
Ebsen, Wroblewski, Diomande, Heidemann, Trainer: Matthias Halpaap
Tore: 0:1 Kuchenbecker (10., direkter Freistoß)
Schiedsrichter: Sascha Opitz (TSV Stellingen 88, Note 3,5)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: Kleberg scheitert mit Strafstoß an Gartz (17., Y.
Paul an Weidle).
Sonntag, 4. Mai 2014
Spielbericht FC Kurdistan Welat - FSV Harburg-Rönneburg
Welat
am Ziel der Träume
4:0!
– Aufstiegssieg gegen den FSV Harburg-Rönneburg
Die Kreisliga 1 hat nach dem 28. Spieltag einen Meister! Durch einen 4:0-Erfolg
auf heimischem Gelände sicherte sich der FC Kurdistan Welat vorzeitig den
verdienten Platz auf dem Thron dieser südlich orientierten Staffel.
Für beide Teams waren die Vorzeichen klar: Ein Sieg und jegliche Sorgen der
Vergangenheit an. Während Welat mit der Intention des Bezirksligaaufstiegs in
die Partie ging, hoffte man beim FSV auf die noch fehlenden Zähler zum
endgültigen Klassenerhalt. Letzteres sollte allerdings bei der Hoffnung bleiben,
hatten die leidenschaftlichen aber spielerisch limitierten Gäste bis auf eine
vergebene Großchance von Alexander Görlitz nach gutem Zusammenspiel mit Kevin
Leitner und Martinho Sousa Pereira (28.) nichts Gefährliches zu bieten.
Die Musik spielten hier ausschließlich die Gastgeber, denen es jedoch
wiederholt an der nötigen Präzision im Abschluss mangelte. So landeten zwischen
den Spielminuten 27 und 38 gleich drei Freistöße von Erdal Kaya am Querbalken,
wobei dem dritten Lattenkracher eine fantastische Aktion von FSV-Torsteher
Andre Raether vorausging.
Alle schienen sich bereits mit dem torlosen Pausenstand arrangiert zu haben,
doch nach einem unnötigen, wie unstrittigen Foulspiel Marcel Raschkes an Kim
Schultze blieb dem sehr guten Rainer Sierk (Union Tornesch) an der Pfeife keine
andere Möglichkeit, als auf Strafstoß zu entscheiden. Eine Einladung, die Kaya
diesmal mit etwas Glück (Raether berührte die Kugel noch) zum 1:0-Pausenstand
nutzte (45.+2).
Nach dem Schock mit neuem Offensivmut aus der Kabine gekommen, vernachlässigten
die Blau-schwarzen allerdings die Defensivarbeit, was gegen ein Spitzenteam,
wie es der FC Kurdistan Welat ist, natürlich fatale Folgen hat. Flanke Schultze
– Kopfball Mahmut Yildiz und schon war der Fisch an der Angel, die Katze im
Sack, der Drops gelutscht (53.)!
Letzte Zweifler stellte schließlich Kaya mit seinem zweiten Streich stumm
(64.), sodass die letzten 25 Minuten ein Schaulaufen für den designierten
Staffelmeister darstellten.
Den Endstand von 4:0 besorgte schlussendlich wieder Kaya vom Punkt, nachdem
erneut Raschke seinen Körper in unerlaubtem Maße einsetzte (81.). Den
berechtigten Strafstoßpfiff gab es indes auf die Initiative des aufmerksamen
Gerhard Neumann von der Linie – so geht Gespannsarbeit!
Der FSV Harburg-Rönneburg muss damit weiter gegen den Abstieg in die
Kreisklasse anarbeiten, doch fünf Punkte auf die Reserve des Harburger SC und
dazu das bessere Torverhältnis sollten ins Ziel zu retten sein.
Bei Welat offenbarte sich derweil Freude pur über den vorzeitigen Aufstieg,
denn der Rückstand von sieben Punkten ist für die Zweitvertretung des BSV
Buxtehude in zwei Partien nicht mehr aufzuholen. Entsprechend groß war der
Jubel beim Team, das sich nach getaner Arbeit erstmal ein Drei-Gänge-Menü in
einem Restaurant in Wilhelmsburg gönnte. Mit der gezeigten Disziplin in den
Bereichen Taktik und Betragen, sowie dem hohen technischen Niveau braucht
Theodore Ficis Mannschaft die Bezirksliga keineswegs fürchten.
FC Kurdistan Welat: Koc –
Kandil (82. K.A.), Yayan, Tural, Cicek – S. Bingöl, Schultze – Y. Yildiz, M.
Yildiz (62. E. Özalp), Bilenler (50. Aytekin) – Kaya, Trainer: Theodore Fici
FSV Harburg-Rönneburg: Raether –
Winkler, Raschke, Johannssen – Sousa Pereira, Werner – Gojkovic (76. Akyol),
Jeske, Leitner – Bendt, Görlitz, Trainer: Helmut Ravens
Tore: 1:0 Kaya (45.2, Strafstoßtor, Raschke
an Schultze), 2:0 M. Yildiz (53. Schultze), 3:0 Kaya (64. M. Yildiz), 4:0 Kaya
(81., Strafstoßtor, Raschke an Y. Yildiz)
Schiedsrichter: Rainer Sierk (FC
Union Tornesch, Note 1: außerordentlich starke Gespannsleistung)
Zuschauer: 90
Samstag, 3. Mai 2014
Spielbericht HEBC 1.C - WTSV Concordia 2.C
Zwei
unterschiedliche Halbzeiten
Fagins
Halbzeitpredigt leitet wichtigen HEBC-Heimsieg ein
Was für ein nervenaufreibender Nachmittag am Reinmüller! Dank eines knappen
2:1-Erfolgs im Spitzenspiel gegen die C2 des WTSV Concordia haben die ersten
2000er des HEBC gute Karten im Regionalliga-Aufstiegskampf.
Und das, obwohl Abschnitt Nummer eins absolut nicht nach Wunsch verlaufen war,
waren es die Gäste, die zunächst die Musik machten und dabei zu einigen
kleineren Gelegenheiten kamen. Doch weder ein undurchsichtiges Pingpong-Spiel
zwischen dem auffälligen Gideon Döhling und dem nicht ganz sicheren
HEBC-Schlussmann Beck Hannemann (1.), noch weitere Strafraummomente führten zum
verdienten 0:1 gegen einen stark verunsicherten Gegner, sodass Lila-weiß mit
dem torlosen Pausenstand bestens bedient war.
Grund genug für Trainer Marco Fagin, seinen Schützlingen ordentlich den Marsch
zu blasen: „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich endlich wehren und sich
mehr um spielerische Lösungen bemühen sollen“, erklärte der Übungsleiter den Inhalt
seiner flammenden Halbzeitpredigt, die auch schnell fruchtete.
So führte der erste richtig gut gespielte Angriff über Finn Johannes Krüger und
David Philipp gleich zum 1:0 durch einen extrem coolen Abschluss von Emile Cordasev
(40.). Bitter für Concordia, das jetzt seinerseits in Nervosität versank und
offensiv kaum noch stattfand. Zudem hatte man noch mit einem immer mehr
schwächelnden Schiedsrichter zu kämpfen, während die Fagin-Elf immer besser ins
Rollen kam: „Wir haben sehr diszipliniert Fußball gespielt – das hat mir sehr
gut gefallen!“, wusste der Coach sein Team nach dem Spiel zu loben. Tatsächlich
erarbeiteten sie sich nun diverse Chancen, von denen Blerim Qestaj eine direkt
vor dem Kasten noch unglücklich vergeigte (54.), keine 60 Sekunden später
jedoch sicher per Linksschuss aus 21 Metern eine willensstarke Vorarbeit Piet
Jalass´ vergoldete (55.).
HEBC drängte auf die vorzeitige Entscheidung, doch weil Cordasev das Ziel trotz
freier Bahn haarscharf verfehlte und die Gäste quasi im Gegenzug nach einem
Eckball durch Bennet Peter und einem Segelkopfball Randy Gyamenahs auf 1:2
verkürzten (60.), wurden die verbliebenen zehn Minuten noch einmal zur nervlichen
Zerreisprobe für alle Beteiligten.
Auch ein guter Distanzversuch von Philipp, dessen Formkurve sinnbildlich für
die gesamte Mannschaft in diesem Match stand, konnte daran nichts ändern,
klatschte das Leder nur an den Außenpfosten.
Den Siegerapplaus holte sich der HEBC dennoch ab, nachdem der knappe Heimsieg
über die Ziellinie gerettet war. Für Fagin „aufgrund der Leistungssteigerung in
der zweiten Halbzeit ein Verdienter.“. Und das, obwohl man mit Concordia einen „Monstergegner“
mit „sehr guter Körperlichkeit“ vor der Flinte hatte. Einzig die
Chancenverwertung stieß dem 40-Jährigen nicht ganz positiv auf: „Bevor Concordia
das Tor macht, können wir schon 5:0 führen.“.
Im Tableau der der U14-Oberliga ist indes alles möglich – auch in Sachen
Regionalligaaufstieg, was dem zukünftigen Trainer der ersten Herren des
Traditionsvereins natürlich nicht verborgen geblieben ist: „Wir haben die
Chance, also wollen wir sie nutzen. Das erste Ziel war der Klassenerhalt – das haben
wir nun geschafft. Jetzt schauen wir einfach, was noch so geht.“.
Ein Hinweis darauf, ob das Streben nach Höherem am Reinmüller angebracht ist,
wird das Gastspiel am kommenden Wochenende beim schier übermächtigen FC St.
Pauli geben.
HEBC 1.C: Hannemann – Butenschön, Lühr, Mierow, Jalass –
Knüppel, Qestaj – Krüger, Philipp, Albrecht – Cordasev, Trainer: Marco Fagin
Concordia Hamburg 2.C: Grabener – Haucap, Gyamenah, Makolli, Peter –
Minkowitsch, Gezer – Izairi, Akdogan (59. Deniz), Moussavi – Döhling, Trainer: Marius Nitsch & Julian Madsen
Tore: 1:0 Cordasev (40. Philipp), 2:0 Qestaj (55. Jalass), 2:1
Gyamenah (60. Peter)
gelbe Karten: keine – Moussavi, Döhling, Izairi
Zeitstrafen: Moussavi (51., wiederholtes Foulspiel), Döhling (56.,
Unsportlichkeit)
Schiedsrichter: Soheil Abassi (Eintracht Norderstedt)
Zuschauer: 50
Spielbericht SC Victoria Hamburg 3.C - SV Eidelstedt 2.C
Vicky ohne Probleme
Überlegenes
5:0 gegen überforderten SV Eidelstedt
Klar und deutlich mit 5:0 prügelte die C3 des SC Victoria den Widersacher aus
Eidelstedt von der eigenen Anlage.
Dabei war der Nabaoui-Elf sofort anzumerken, dass sie nach dem 2:4 beim
Niendorfer TSV den Bock schnell wieder umstoßen wollte. Ein Unterfangen, das
bereits nach acht Minuten unter einem sehr guten Stern stand, schloss Elija
Sinemus einen guten Angriff über Lukas Schmich und Henrique Grebe Pinhao sicher
zum 1:0 aus überschaubarer Distanz ab.
Doch die Gäste, mit nur einem Auswechselspieler ausgestattet, wollten sich hier
nicht kampflos ergeben. So kamen auch sie in der ersten Hälfte zu der einen
oder anderen Offensivaktion, doch wirkliche Torgefahr strahlte nur eine
abgerutschte Flanke von Emre Uyar, an den Pfosten, aus (22.).
Viel gefährlicher wurde es dagegen auf der anderen Seite, als Schlussmann
Almeida Oliveira erst ein Möller-Geschoss an den Außenpfosten prallen sah (26.)
und ein solches kurz darauf selbst mit dem Fuß entschärfen musste (30.). Nur
einen Wimpernschlag danach war das Glück des Fängers allerdings aufgebraucht,
war für ihn gegen einen tollen Kopfball von Levent Heins, nach kurz
ausgeführter Ecke, kein Kraut gewachsen – 2:0 (31.)!
Kaum aus der Kabine zurückgekommen, machten die Gastgeber in den zweiten 35
Minuten genau dort weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufhörten und mit zunehmender
Spieldauer lieferte ihnen der SVE auch immer mehr Räume dazu, wie beim 3:0, als
Sefer Möller zunächst ungehindert bis zur Grundlinie durchlaufen konnte, um
dann den mitgelaufenen Elijah Sinemus zu bedienen (43.).
Einfaches Spiel also für den SCV, der einzig der Mangel am konsequenten
Ausnutzen des vorhandenen Raumes vorzuwerfen war. Für eine Doppelchance von
Semir Demirovic und erneut Sinemus (47.), sowie die Treffer zum 4:0 und 5:0
durch Schmich (55.) und Heins (58.) reichte es aber dennoch.
Damit bliebt Vicky in Schlagdistanz zum Führungstrio der U14-Landesliga, während
man in Eidelstedt nach zuvor zwei Siegen in Serie den Blick wieder nach unten
richten muss.
SC Victoria Hamburg 3.C: Quass – Heins, Stolze, Kovacic,
Ohmenzetter – Momm, Schmich – Grebe Pinhao, Puljic, Sinemus – Gries,
eingewechselt: Baysan, Möller, Kreisl, Demirovic, Trainer: Phil Nabaoui
SV Eidelstedt 2.C: Oliveira Almeida – Koc, Yasar, Dinc, Holtzmann –
Shala, Abdul – Anojhan, Boukai, Uyar – k.A., eingewechselt: k.A., Trainer: k.A.
Tore: 1:0 Sinemus (8. Grebe Pinhao), 2:0 Heins (31. Kovacic), 3:0
Sinemus (43. Möller), 4:0 Heins (55. Kovacic), 5:0 Schmich (58. Grebe Pinhao)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88, Note 1,5:
unauffälliger Leiter mit stimmiger Zweikampfbewertung.)
Zuschauer: 25
Spielbericht SC Victoria Hamburg 1.C - Eisenbahn Hamburg 1.C
Andric-Rakete bringt Vicky auf die Siegerstraße
Einwechselspieler führt SC Victoria-U15 zu verdientem Kampfsieg
Dank eines hart erkämpften 2:0-Sieges auf eigener Anlage kann die C1 des SC
Victoria im Abstiegskampf der U15-Verbandsliga wieder aufatmen.
Gegen eine auf ganzer Linie enttäuschende Mannschaft des ETSV Hamburg reichte
dabei eine spielerisch wenig ansprechende Leistung zum dreifachen Punktgewinn.
Nach einer Doppelchance für Rene Pettig und Luca Wittiber (Pettig scheiterte im
Duell mit ETSV-Schlussmann Gemballa, woraufhin Wittiber den Nachschuss an den
Posten setzte, 31.) und einem, von Nebojsa Brkic auf der Linie geklärten
Schiller-Versuch (50.) war es der eingewechselte Marijan Andric, der seine
Farben mit einem Distanzkracher aus 26 Metern volley in den siebten Himmel
schoss.
Ein Tor, das sich Blau-gelb verdient hatte, agierte man mit deutlich mehr Herz,
als der pomadige Widersacher vom Mittleren Landweg.
Umso weniger überraschend war es, dass Vicky bis zum Ende versuchte, den
zweiten Treffer nachzulegen, was bei Andric´ Kopfball, nach guter Wittiber-Ecke,
noch hauchdünn misslang (66.), dafür aber per Konter durch Falk Schiller, drei
Minuten vor Ultimo, nachgeholt werden konnte, sodass der überzeugende Kenzo
Junge und seine Kollegen nun mit deutlich besseren Karten im Kampf um den
Ligaverbleib dastehen.
SC Victoria Hamburg 1.C: Becker – Müller, Houphouet, Murphy, Asante – Pannwitt, Junge (51.
Andric) – Wittiber, Nouira (26. Charrad /
44. Nouira / 70. Venturino) – Pettig
(30. Trujillo Restrepo / 60. Schiller), Schiller (56. Pettig / 65. Junge),
Trainer: Shaher Shehadeh
ETSV Hamburg 1.C:
Gemballa – Drobik (43. Wullenweber), Brkic, Faez, Kießlich – Baur, Czech –
Ebrahimi (64. Drobik), Schander, Löffler – Michailoglou (60. Segura Tewes),
Trainer: Christian Dwenger
Tore: 1:0 Andric (53.), 2:0 Schiller
(67.)
gelbe Karten: Andric – keine
Schiedsrichter: Peter Weidmann (GW
Eimsbüttel, Note 2)
Zuschauer: 35