Sonntag, 9. November 2014
Spielbericht Altona 93 3. Frauen - Walddörfer SV 3. Frauen
Samstag, 8. November 2014
Spielbericht FTSV Komet Blankenese 2. Frauen - SC Sternschanze 2. Frauen
„Wilde
Bälle“ bringen Komet ins Spiel
Unerwartet
hoher Heimsieg für die Dockenhuden-Elf
Komet Blankeneses zweiten Frauen ist in der Frauen-Kreisliga ein kleines
Kunststück gelungen: Ein Kantersieg gegen die Vertretung des SC Sternschanze,
die immerhin mit der viertbesten Abwehr der Liga anreiste.
Dabei war dies zunächst überhaupt nicht zu vermuten, legten die Gäste durch
Amani Mohtaseb einen wahren Blitzstart hin, netzte sie nach einem langen
Magulski-Freistoß sicher ein (2.).
Wirkliche Sicherheit brachte dies den Schanzerinnen aber nicht. „Wir waren viel
zu nervös, haben sehr viele wilde Bälle gespielt“, analysierte Trainerin
Annegret Köntges nach der Partie. Tatsächlich fehlte es den Gästen komplett am
konstruktiven Spielaufbau, was den Widersacher Stück für Stück mehr
Selbstvertrauen und Spielanteile gab. Rabea Friedrichs Ausgleichstreffer,
nachdem Marie-Louise Schulz gut in die Schnittstelle spielte, ging daher
absolut in Ordnung (23.).
Begünstigt durch einen der vielen „wilden Bälle“, kam das Team in Braun nach
einer halben Stunde sogar zum 2:1, als Malin John schnell schaltete und Lara
Timm mustergültig bediente (31.).
Mit neuem Mut aus der Pause gekommen, wollten Kathinka Coerdt und Co den Bock
wieder zu ihren Gunsten umstoßen, doch der berühmte Schuss ging dabei nach
hinten los, eröffnete Timm den Torreigen mit dem 3:1 auf der anderen Seite
(49.).
Kurz darauf machte Katharina Krüger mit einem indirekten Freistoß
(Neu-Schlussfrau Hannah Benecke nahm einen Ball auf, den Mascha Weihe laut
Schiedsrichtermeinung kontrolliert zurückspielte), links oben die Maschen, vorzeitig
alles klar (52.).
Fast eine halbe Stunde lang hielt Blau-rot daraufhin zumindest hinten dicht,
bis Timm erst im Strafraumgewühl und schließlich per Abstauber nach einer unglücklichen
Torwartaktion des juvenilen Neuzugangs ihre Tagestreffer drei und vier zum
Endstand von 6:1 beisteuerte (78. & 80.).
Am kommenden Wochenende haben die Kometinnen indes die Möglichkeit, sich mit
einem Sieg beim Spitzenreiter aus Groß-Flottbek wieder eine realistische
Aufstiegschance zu erspielen, während der SCS erneut reisen muss: Nach
Harksheide.
SC Sternschanze 2. Frauen:
Benecke – Winzen (46. Riesner), Weihe, Stutte, Einfeldt – Magulski, Coerdt –
Tiedje, von Düsterlho, Rieser (27. Bröskamp / 75. Winzen) – Mohtaseb,
Trainerin: Annegret Köntges
Tore: 0:1 Mohtaseb (2. Magulski),
1:1 Friedrich (23. Schulz), 2:1 Timm (31. John), 3:1 Timm (49.), 4:1 Krüger
(52., indirekter Freistoß), 5:1 Timm (78. Reincke), 6:1 Timm (80. Antelmann)
Schiedsrichter: Torsten Mahnhardt
(FTSV Komet Blankenese, ersatzweise)
Zuschauer: 10
Spielbericht SC Sternschanze 1.B-Mädchen - FTSV Altenwerder 1.B-Mädchen 7er
SCS
trotz Passivität im Viertelfinale
Schlechteste
Saisonleistung und trotzdem gewonnen
Ja, sie können tatsächlich noch gewinnen!
Durch ein knappes 3:2 auf eigener Anlage haben die B-Mädchen des SC
Sternschanze das Viertelfinale des Oddsetpokals der B-Mädchen erreicht. Und
das, obwohl die etwas 30 Zuschauer an der Sternschanze einen Auftritt der
Gastgeberinnen zu sehen bekamen, wie man ihn in seiner geringen Qualität schon
lange nicht mehr gesehen hat.
Das Spiel fand nämlich fast ausschließlich in der Hälfte des SCS statt, woraus
die 7er-Feld-Spezialistinnen aus Altenwerder auf ihrem vertrauten Terrain
allerdings keinen Profit schlagen konnten. So vergeigte die eingewechselte
Alexandra Sandu gleich zweimal allein vor dem Tor, indem sie im ersten Anlauf
an der überragenden Lisa Wiedemann hängen blieb (39.), um das Ziel im zweiten
Versuch um Haaresbreite zu verfehlen (40.).
Fünf Minuten nach der Pause dann das verdiente 0:1, als die passiven
Schanzerinnen wieder einmal nur zuschauten und Kapitänin Vanessa Schuster einen
zweiten Ball (zuvor klärte Wiedemann vor Miriam Busch) sicher versenkte.
Plötzlich aber herrschte Stille… ein verwundertes Staunen… Kaum hatte sich
Marlene Laasch im Zentrum im Stile einer Abrissbirne durchgesetzt, stand es
schon 1:1. Es geht doch! Aber nicht lange, denn ansonsten kamen hier weiter nur
die Gäste zu Torchancen, wie Maya Lange, die jedoch zum wiederholten Male an
Wiedemann scheiterte (54.).
Die gerechtfertigte Belohnung folgte aber dennoch, vollendete Busch einen
simplen Angriff über drei Stationen unbehelligt vor dem Tor zum 1:2 (55.).
Mit jeder überstandenen Minute wurde der Pokaltraum für das Team in Rot
realistischer, doch einer Viertelstunde vor Ultimo mischte Leah Schüller die
Karten nach Zuspiel Laasch wieder neu – der Ausgleich!
Eine ernsthafte Schlussoffensive hatte der Favorit aber dennoch nicht zu
bieten. Stattdessen musste ein langer Abschlag vom eigenen Tor herhalten, um
Emily Ludwig in eine Schussposition zu bringen, die sie in Form des 3.2 zu
nutzen wusste (76.).
Spätestens jetzt war doch der große Anlass für ein sportlich sicheres Auftreten
des SC Sternschanze gegeben. Was aber in den letzten Atemzügen der Partie
folgte, war mehr oder weniger ein Betteln um den späten Ausgleich, den V.
Schuster in der Schlussminute gar auf dem Fuß hatte, doch nachdem sie frei vor
dem Kasten daneben zielte, war die Katze im Sack und das Los „SC Sternschanze
1.B-Mädchen“ im Lostopf für das Viertelfinale. Auch, wenn niemand so wirklich
weiß, warum…
SC Sternschanze 1. B-Mädchen:
Wiedemann – Sternsdorff , Fiedler –
Laasch – Ludwig (21. Funke / 47. Ludwig), M. Ilicic (30. I. Ilicic / 47.
Schüller / 70. M. Ilicic) – Schüller (41. Menke / 67. Funke(, Trainerin: Lina
Charlotte Gaßner
Tore: 0:1 V. Schuster (45. Busch),
1:1 Laasch (48.), 1:2 Busch (55. Lange), 2:2 Schüller (66. Laasch), 3:2 Ludwig
(76. Wiedemann)
Schiedsrichter: Safet Rakita (SV
West-Eimsbüttel, Note 4,5)
Zuschauer: 30
Sonntag, 2. November 2014
Spielbericht Farmsener TV 1.B-Mädchen - SC Sternschanze 1.B-Mädchen
FTV
gewinnt „Grandschlacht“ von Farmsen
Hart
erkämpfter erster Punktspielsieg der Saison
Mit einem Kraftakt erkämpften sich die B-Juniorinnen des Farmsener TV ihren
ersten Saisonsieg in der der B-Mädchen-Kreisklasse.
Es war ein überraschend hartes Unterfangen gegen einen Tabellenletzten, der
personell arg gebeutelt, mit extrem defensiver Ausrichtung, einem 4-1-1-1, in
die Trickkiste griff und es den Gastgeberinnen damit äußerst schwierig machte.
So kreierten die weitgehend ideenlosen Farmsenerinnen mit ihren langen Bällen
kaum eigene Torchancen, während den couragierten Schanzerinnen inden ebenfalls
der letzte Offensivspirit fehlte. So war ein Schüsschen von Marla Schlüter in
die Arme der Torsteherin die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste im
ersten Abschnitt (22.).
Auf der anderen Seite führte derweil an überhastetes Abspiel der sonst gewohnt
starken Lisa Wiedemann in die Füße der Gegnerin zum 1:0 durch Paula Sophie
Stöterau, welchem wenig später fast das 2:0 folgte, doch konnte Dana Sophie
Berkhan noch weit genug nach außen abgedrängt werden, sodass Emma Fiedler die
Zeit für eine Rettungstat auf der Linie bekam (31.).
Nachdem beim SCS Lea Lützen (Schwindel) und Elsa Brockmann (Bluterguss am
großen Zeh) vorzeitig die Segel streichen und mit der eingewechselten Meret Aye
nur eine zusätzliche Spielerin zur Verfügung stand, musste das Team, bei dem es
in der Pause zwischen den Schlüter-Zwillingen auch noch verbal knallte, eine
komplette Halbzeit in Unterzahl bestreiten. Dem Willen tat dies jedoch keinen
Abbruch, schenkte man den Widersacherinnen weiterhin kaum nutzbaren Raum in
einem hoch emotionalen Fight, der mit insgesamt fünf verletzten (u.a.
Torschützin Stöterau) und diversen angeschlagenen und entkräfteten Spielerinnen
endete. Seinen Höhepunkt nahm diese „Schlacht vom Berner Heerweg“ in der 68.
Minute, als sich Marlene Laasch etwas sehr rustikal aus dem Klammergriff von
Gegenspielerin Liska Oncken zu befreien versuchte. „Ab jetzt Vollgas! Ihr
wisst, was das heißt!“, fachte FTV-Coach Dröse das Geschehen weiter an.
Auch die Damen aus Zentral-Hamburg probierten mit einer riskanteren Formation
noch einmal alles – ohne den erhofften Effekt, rettete der FTV den knappen Sieg
über die Ziellinie.
SC Sternschanze 1.B-Mädchen:
Wiedemann – Funke, L. Schlüter, Sternsdorff, Fiedler – M. Schlüter, Laasch,
Arntzen, Brockmann – Lützen (34. Aye) – Schüller, Trainer: Björn Meyer
Tore: 1:0 Stöterau (27.)
Schiedsrichter: Andre Fernandes
Mendes (Meiendorfer SV, Note 4,5: trotz ruhigem Auftreten mit einigen, meist
kleinen, Fehlern bei Einwurf- und Abseitsentscheidungen, hätte Laasch
(versuchte Tätlichkeit) und Oncken (Trikotziehen) des Feldes verweisen
beziehungsweise verwarnen müssen (68.), ebenso wäre für M. Schlüters Einsteigen
an D. Dröse die gelbe Karte angebracht gewesen (70.).
Zuschauer: 35
besonderes Vorkommnis: Da nach den
verletzungsbedingten Ausscheiden von Lea Lützen und Elsa Brockmann keine
weiteren Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen, setzten die B-Mädchen
des SC Sternschanze die Partie zu zehnt fort (39.).
Spielbericht SC Hansa 11 III - VfL 93 Hamburg
Kaum
zu knacken!
Bissiges
Hansa 11 III erkämpft sich unerwarteten Heimpunkt
Der Sonntagsausflug an die Feldstraße endete für den erstarkten VfL 93 mit
einer Enttäuschung, musste man am Ende ein sparsames 1:1 gegen Kellerkind Hansa
11 III hinnehmen. Eine Punkteteilung, die insgesamt absolut in Ordnung ging.
Das Heimteam machte die wenigen Räume auf dem engen Geläuf geschickt zu und
verstrickte den Gegner in eine Vielzahl von Zweikämpfen, während die Borgwegler
wenig Kreativität im Spiel nach vorne offenbarten.
Immer wieder versuchten sie es mit hohen Bällen auf ihren Ausnahmekönner
Schahab Sarlak, der an diesem Tag jedoch glücklos agierte. So hatte er gleich
zweimal das Nachsehen im Duell mit Hansa-Schlussmann Sebastian Herrmann,
scheiterte er in der Anfangsphase an genau diesem (5.), um kurz vor der Pause
in dessen Angesicht knapp drüber zu zielen (45.).
Den winterhuder Super-GAU gab es quasi mit dem Wiederanpfiff, als diesem
Sekunden später das 1:0 durch einen unbehelligten 20-Meter-Schuss von Benjamin
Langelage folgte. „Mir war klar: Der muss jetzt sitzen – mehr Chancen kriege
ich heute nicht!“, berichtete der Torschütze, der bereits im Vorjahr doppelt
gegen Grün-schwarz traf. „Wir wussten, dass es unsere einzige Chance ist,
aggressiv aufzutreten, um den Gegner zu verunsichern. Das ist schließlich das,
was wir können“, erläuterte Langelage neben seiner Bude auch die hanseatische
Herangehensweise.
Dieses aggressive Auftreten, das nicht immer im Rahmen des Legalen blieb und
den reichlich unsouveränen Hakan Yalcin an der Pfeife stets auf Trab hielt,
machte es dem VfL tatsächlich recht schwierig.
Immerhin konnte Tobias Knopp nach gut einer Stunde ausgleichen, indem er im
Strafraumgewühl aus 13 Metern die Nerven behielt (59.). Doch erst in der
Schlussphase schafften es die Gäste, erneut gefährlich vor das gegnerische Tor,
versuchte sich Nils Schulte aus zehn Metern, um dabei am guten Herrmann zu
scheitern, was dem 29-jährigen Fänger samt Kollegen den verdienten zehnten
Saisonpunkt einbrachte. Auch, wenn Sinan Buluts Ausraster gegen VfL-Schlussmann
Timo Böge in der Schlussminute für Unmut, auch auf eigener Seite, sorgte: „Es
tut mir leid, dass ich so dämliche Mitspieler habe!“, bat Hansas Jan Pertiller,
der nach Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand, um Verzeihung.
Said Farhadi, Trainer des VfL 93, hatte dagegen lobende Worte für die Hanseaten
übrig: „Ich hätte nicht gedacht, dass sie so gut im Raum verteidigen. Das hat
uns heute vor große Probleme gestellt“, analysierte der Übungsleiter
abschließend.
SC Hansa 11 III: Herrmann –
Bulut, Isik, Taschenbrecker, Moritz – Efe (61. Haasen), Preßentin (84.
Pertiller) – Pertiller (70. Efe), Mackeprang, Özcan – Langelage,
Spielertrainer: Erkan Efe
VfL 93 Hamburg: T. Böge – Marten,
Wentzel, D. Frey, Wigger (78. Kuhse) – Schulte, Alpheus (70. Krupp) – Kuhse (46.
Khoshgouy), Knopp, Kostka – Sarlak, Trainer: Said Farhadi
Tore: 1:0 Langelage (46.), 1:1 Knopp
(59. Alpheus)
gelbe Karten: Mackeprang, Bulut –
Marten, Knopp
Schiedsrichter: Hakan Yalcin
(Bahrenfelder SV 19, Note 5: mit diversen konfusen Entscheidungen bei der
Bewertung von Zweikämpfen, verpasste es, dem Spiel durch Konsequenz etwas
Schärfe zu nehmen, wie Buluts „Drohlauf“ gegen T. Böge (90.))
Zuschauer: 30
Samstag, 1. November 2014
Spielbericht BSV 19 / HEBC Ü30-Frauen - SC Sternschanze Ü30-Frauen
SCS:
Meisterschaft knapp verpasst
3:0
im Fernduell am Ende zu wenig für den Titel
Acht Tore haben am Ende gefehlt, und der Staffelmeister dieses Halbjahres in
der Ü30-Frauen Sonderklasse hieße SC Sternschanze. Dass es so weit nicht kam,
war vielleicht zwei Faktoren zu „verdanken“, einigte man sich im letzten
Punktspiel mit dem unterbesetzten Gegner darauf, das Match mit sechs gegen
sechs spielen zu lassen und stellte sich ebendieser Gegner, der im Hinspiel
noch eine heftige 1:8-Schlappe zu verkraften hatte, mit viel Kraft und Geschick
gegen die drohende Niederlage, sodass es mit einem Zwischenresultat von 0:0 in
die Halbzeit ging.
Zugegeben, kam es trotzdem zu einem Strauß an besten Torgelegenheiten, doch
wollte das Leder, wie zum Beispiel bei Julia Elkays Alu-Treffern (10. &
26.), einfach nicht über die Linie rollen.
Erst in der 64. Minute, als Laura Prill und Julia Elkay bestens vorarbeiteten,
sodass Wiebke Kahl aus kürzester Distanz nur noch einzuschieben brauchte, war
der Bann gebrochen und eine Steilvorlage für die Mädels des FC St. Pauli im
zeitversetzten Fernduell um die Staffelmeisterschaft geschaffen.
Allerdings fiel diese mit einem Vorsprung von zwei Toren nicht besonders hoch
aus, was an weiteren vergebenen Chancen lag, während immerhin ein abgefälschter
Elkay-Versuch (67.) und ein gut herausgespielter Treffer von Wienke Lange (71.)
noch für Zählbares sorgten.
Da sich St. Pauli gegen das Schlusslicht ETV mit einem satten 11:1 aber nicht
lumpen ließ, bleibt den Schanzerinnen nach einem dennoch erfolgreichen Halbjahr
letztlich „nur“ die Vizehalbjahresmeisterschaft der hamburger Ü30-Frauen.
Bahrenfelder SV 19 / HEBC Ü30-Frauen:
Rump – Luckey, Starke, Mix – Ting, Jacobsen, eingewechselt: Bruchhaus, Trainerin:
Wiebke Hanke (i.V.)
SC Sternschanze Ü30-Frauen: Beyer –
Grunwaldt, Gholamalizadeh, Zimmermann – Elkay, Kahl, eingewechselt: Gröhne, Lange, Prill, Spielertrainerin: Lina Gholoamalizadeh
Tore: 0:1 Kahl (64. Elkay), 0:2
Elkay (67.), 0:3 Lange (71. Kahl)
Schiedsrichter: Patrick Möller
(Bahrenfelder SV 19, ersatzweise)
Zuschauer: 2
Freitag, 31. Oktober 2014
Spielbericht VfL Hammonia III - HSV Barmbek-Uhlenhorst IV
Hammonia
stürzt den Spitzenreiter
Überraschendes
2:2 bestätigt Aufwärtstrend
So langsam kommt die neue dritte Herren des VfL Hammonia immer besser in
Schwung. Zwar langte es auch im siebten Anlauf nicht zum ersten Sieg, doch nach
dem 4:4 beim SV Osdorfer Born und diesem starken 2:2 gegen den Ligaprimus von
der Sporanlage Langenfort kann man durchaus behaupten, dass der VfL in der Liga
angekommen ist.
Mit einem erneut bunten Haufen aus Spielern der drei Herrenmannschaften hielt
man die Zügel in diesem Match früh in den eigenen Händen, schädelte Daniel Jobmann
eine mustergültige Lehsten-Flanke zum 1:0 nach nur 40 Sekunden in die Maschen.
Ein echter Paukenschlag, dem schnell der nächste folgen sollte, knallte ein
Freistoß von Hasan Yüksel aus 22 Metern lautstark an den BU-Pfosten (3.). Da
benötigte der Tabellenführer erstmal ein paar Minuten zu einen Erholung, was
ihnen gut tat. Stück für Stück fand man immer besser in die Begegnung, was nach
einer halben Stunde den Ausgleich durch den hier äußerst dynamischen Patrick
Seemann zur Folge hatte.
Ein zweites Erfolgserlebnis wäre ihnen sicher entgegen gekommen, doch
scheiterte Ramon Topp in der Schlussphase des ersten Durchgangs am guten
Körpereinsatz von Kevin Bejarano im des VfL Hammonia (37.). Ein Versäumnis, das
der 29-Jährige kurz nach der Pause nachholen konnte, lochte er im Anschluss an
eine gute Vorarbeit Timm Eckhoffs zum 1:2 ein (49.).
Wer jetzt aber erwartete, dass die Barmbeker ihre Führung im Stile einer
Spitzenmannschaft nach Hause bringen, sollte sich getäuscht sehen, lauerte
Yüksel bei einem Freistoß des eingewechselten Quang-Khai Ngo genau richtig am
zweiten Pfosten, um aus kurzer Distanz den 2:2-Ausgleichstreffer zu besorgen
(61.).
Es war der Endstand, mühte sich BU in der verbliebenen halben Stunde vergeblich
um weitere Torraumszenen gegen einen leidenschaftlich verteidigenden
Widersacher, was insgesamt auch nicht unverdient war.
Nebenbei verlor das Gästeteam durch dieses Remis die Poleposition in der
Leistungsklasse HB 02 an die Viertvertretung des SC Alstertal/Langenhorn, während
die Hammonen die rote Laterne an die „Fünfte“ des SC Teutonia 10
weiterreichten.
VfL Hammonia III: Bejarano
– Lehsten, Fellenberg, Peters, Louati – E. Karpuz, Yüksel – Borek, Jobmann,
Charvoz – Kalayci, eingewechselt:
Ngo, Gurung, Zencir, Trainer: Julian
Höger
HSV Barmbek-Uhlenhorst IV: Dölling –
Ehlers, Priano, Ullrich, Eckhoff – Menke, Pietsch – Topp, Mein, Sielas –
Seemann, eingewechselt: Lüders, Fleischer,
Woortmann, Bräuniger De Araujo Barros, Trainer:
Patrick Brandt
Tore: 1:0 Jobmann (1. Lehsten), 1:1
Seemann (30. Sielas), 1:2 Topp (49. Eckhoff), 2:2 Yüksel (61. Ngo)
Schiedsrichter: Henrik Marcel Tie (TSG
Bergedorf, Note 2)
Zuschauer: 20
Sonntag, 26. Oktober 2014
Spielbericht SC Sternschanze V - Ahrensburger TSV III
„Alte
Herren“ ringen ATSV nieder
Cleverer
SC Sternschanze schlägt ideenlose Ahrensburger
Ist da etwa wer dabei, aus seiner Anlage eine Festung zu machen? Durch einen
überraschenden, aber umso verdienteren 2:1-Erfolg gegen die Elf des
Ahrensburger TSV konnten sich die fünften Herren des SC Sternschanze etwas Luft
im Tabellenkeller der Leistungsklasse HB 03 verschaffen und dadurch
gleichzeitig den zweiten Heimsieg in Folge einfahren.
Und das mit vollster Berechtigung, machte die betagte Heimmannschaft, deren
Akteure übrigens alle bereits für die alte Herren spielen könnten, sofort Druck
in Richtung des Ahrensburger Gehäuses.
Den ersten gefährlichen Beweis dafür lieferte Florian Bieganski, als er sich im
Anschluss an einen Eckball sicher im Strafraum drehte und abzog, sodass
Jean-Pierre Spring auf der Linie alles in die Waagschale werfen musste, um das
frühe 1:0 nach nur zwei Minuten zu verhindern.
Auch in der folgenden Zeit kamen ausschließlich die Hausherren zu gescheiten
Offensivszenen, doch das Leder wollte irgendwie einfach nicht ins Tor. So
änderten auch ein Lerz-Schuss, knapp über die Kiste (32.), und ein Heber vom
eingewechselten Alexander Waten, zwar am herausstürzenden Jan-Andre Mohr, aber
auch am Tor vorbei (38.), nichts am torlosen Pausenstand, der nach dem Wechsel
schließlich doch durch die angemessene Führung des SCS abgelöst wurde, nutzte
Oliver Heinsen das Durcheinander in der Defensive der Stormarner, indem er die
Kugel per Rechtsschuss aus 23 Metern im Netz zappeln ließ (52.).
Kein Beinbruch für den ATSV, weiß man um die altersbedingten Konditionsdefizite
des Gegners, die diesmal aber kaum zu sehen waren, setzte man die unzähligen
Auswechslungen, die im unterren Herrenbereich ja bekanntlich möglich sind,
stets zu den richtigen Zeitpunkten und brachten die Gäste viel zu selten derart
Konstruktives zustande, wie einen Zerrath-Kopfball, der aus acht Metern über
den Quader flog (59.).
Stattdessen erhöhte das Team in Weiß eine Viertelstunde vor dem Ende auf 2:0,
landete ein langer Ball aus der eigenen Hälfte genau bei Marcus Lerz, sodass
dieser per Kopf auf Heinsen weiterleiten konnte und dieser halblinks vor dem
Ziel einschieben konnte (76.). Mit einer Art Schlussoffensive probierte die
Gohlke-Elf noch einmal, das drohende Unheil abzuwenden, doch außer einem
Freistoß, den Dennis Sailer mit etwas Hilfe des SCS-Schlussmannes aus dem
linken Halbfeld in die rechte obere Ecke setzte (81.), gab es keine weiteren
erwähnenswerten Szenen mehr, was Schanze nur allzu Recht war, bedeutete dies für
sie den zweiten Saisonsieg.
SC Sternschanze V: Weber –
Kipke – Zimmermann, Dorrestein, Dias – Renje, Bieganski, Saad, Häring –
Heinsen, Heise, eingewechselt:
Ebmeyer, Waten, Lerz, Spielertrainer:
Gunnar Ebmeyer
Ahrensburger TSV III: Mohr – Bettge-Reddöhl,
Armbrecht, Kewersum, Reiter – Spring, Heitmann – Deutsch (35. Priebe),
Krasnici, Sailer – Zerrath, Trainer: Thorsten Gohlke
Tore: 1:0 Heinsen (52.), 2:0 Heinsen
(76. Lerz), 2:1 Sailer (81. direkter Freistoß)
gelbe Karten: Heise, Heinsen - Bettge-Reddöhl
Schiedsrichter: Uwe Holthausen (SC
Egenbüttel, Note 3)
Zuschauer: 30