Denn eigentlich schien der Plot dieses Pokal-Viertelfinalduells
gegen den FC St. Pauli bereits erzählt. Trotz engagierter Defensivarbeit, einem
gut aufgelegten Jonathan Bühler zwischen den Pfosten (u.a. eine Fußabwehr gegen
Eric da Silva Moreira, 6.) und gelegentlicher Entlastung, besonders über den
schnellen Lennox Gottschewsky, mussten die Gastgeber genau eine Minute nach der
Pause mit dem 0:2 leben. Lennart Baums schön aus der Distanz gezirkeltes 0:1
(19.) verdoppelte der eingewechselte Niklas Schöning mit viel Ruhe und Gefühl
im linken Fuß von halbrechts.Donnerstag, 2. Mai 2019
Spielbericht SC Alstertal / Langenhorn 1.D - FC St. Pauli 1.D
Denn eigentlich schien der Plot dieses Pokal-Viertelfinalduells
gegen den FC St. Pauli bereits erzählt. Trotz engagierter Defensivarbeit, einem
gut aufgelegten Jonathan Bühler zwischen den Pfosten (u.a. eine Fußabwehr gegen
Eric da Silva Moreira, 6.) und gelegentlicher Entlastung, besonders über den
schnellen Lennox Gottschewsky, mussten die Gastgeber genau eine Minute nach der
Pause mit dem 0:2 leben. Lennart Baums schön aus der Distanz gezirkeltes 0:1
(19.) verdoppelte der eingewechselte Niklas Schöning mit viel Ruhe und Gefühl
im linken Fuß von halbrechts.Dienstag, 30. April 2019
Spielbericht Glashütter SV 1.E - SC Sternschanze 1.E
Armours
Kopf entscheidet den Krimi
Schanze-2008er ringen Glashütter SV in der Sonderschicht
nieder
Am Abend des alljährlichen Tanz in den Mai bekamen die Schaulustigen an der
Poppenbütteler Straße bei herrlichem, fast sommerlichen, Bedingungen vorher einen
heißen Pokal-Tanz der alten E-Jugend der Marke Drama zu sehen. Mit der Spätaprilsonne
um die Wette strahlend: das Septett des SC Sternschanze, das sich in einem Kraftakt
nach Verlängerung durchsetzte.
Das etwas größere Engagement war hier allerdings zunächst den Gastgebern vom
Glashütter SV zu bescheinigen, indem sie mit Präsenz und Mut über weite Teile des
ersten Abschnitts das bessere und chancenreichere Team waren. Ins Tor trafen
sie dabei auch – nur ins Verkehrte, bekam Minh Hiu Pham seinen Schlappen nicht
mehr rechtzeitig aus einer Hereingabe Julius Ahrens´ gezogen (9.).
Ansonsten musste man sich unter anderem einem formstarken Theodor Spöhrer
beugen (Flugeinsatz gegen einen saftigen Distanzschuss, 11.), sodass der zur
zweiten Hälfte ins Feld gewechselte SCS-Fänger nach dem Seitenwechsel die
perfekte Chance zur Verdopplung auf den starken Linken serviert bekam. Der
verfehlende Abschluss ermöglichte den Hausherren aber die Wende innerhalt einer
kurzen Hochdrangphase. Erst staubte Kjell Kruse im Anschluss an eine vergebene
Doppelchance Leandro Duves im Strafraum ab (32.), ehe Trainersohn Mattis
Inkuletz vier Minuten später zum Verwertenden eines durchgerutschten Balles von
außen wurde. – 2:1 für die Weißen, die ursprünglich schon in ihrem favorisiertem
Rot-schwarz auflaufbereit standen (Gegen Blau-rot erschien dies dem Unparteiischen
doch zu ähnlich)!
Jetzt waren die Schanzenkicker gefordert. – Und sie nahmen den Fehdehandschuh
auf! Im Alleingang scheiterte Friedrich Bender am übergreifenden Alexander
Protsenko (37.), ehe es Oscar Hiddemann zweimal nicht besser erging (38. &
41.).
Noch bevor sich aber der Verdruss darüber breit machen konnte, beförderte der Edeltechniker
seine Farben im Doppelpass mit Joaquin Herrera Sarria flach mit dem 2:2 in die
Verlängerung, die Blau-rot fast noch erspart geblieben wäre, als die beiden mit
getauschten Rollen nur vom geschwinden Protsenko aufgehalten wurden (49.).
Wie vom Reißbrett verzückten die Gäste dann mit dem inzwischen verdienten 2:3,
das von der Eröffnung über Spöhrer und Bender, bis hin zu Bruno Armours einköpfen
einer Ahrens-Flanke einen fußballerischen Gaumenschmaus bereitete.
In aller Euphorie verdaddelte man hinten dagegen fast den erspielten Vorsprung,
den nur wenige fehlende Zentimeter von Arvin Aghamohammadi verhinderten (54.).
Bis zur Schlussminute blieb es somit eine enge Kiste, die Armour als Angreifer-Solist
bei einer Ecke Hiddemanns, erneut köpfend, zuschloss.
Ein Kontertor zum 2:5-Endstand legten die Beteiligten, mit Hiddemann als
Vollstrecker, gegen schwer geschlagene Norderstedter auch noch oben drauf.
Auf dem Weg ins Finalturnier an der Jenfelder Allee gilt es für Hiddemann und Co
jetzt das bereits nächste Woche auf der Agenda stehende Achtelfinale zu
gewinnen. Gegen die ambitionierte Kapelle des Eimsbütteler TV keine einfache
Aufgabe…
Tore: 0:1 Pham (9. Eigentor, Ahrens), 1:1 Kruse (32. Duve),
2:1 M. Inkuletz (35.), 2:2 Hiddemann (46. Herrera Sarria), 2:3 Armour (52.
Spöhrer), 2:4 Armour (60. Hiddemann), 2:5 Hiddemann (60.+1 Armour)
Schiedsrichter: Roland Köbe (Eimsbütteler TV)
Zuschauer: 40
Freitag, 26. April 2019
Spielbericht HEBC 1.C - Lemsahler SV 2.C
Charakterlich eine gute Sache, nur gab es sportlich
noch einmal wie im Hinspiel eine 2:12-Klatsche vom in der Vorrunde aus der
Landesligaaufstiegsrunde ausgeschiedenen HEBC.