VfL-Reserve schließt
siegreich ab
Heißes
Gefecht im Untergeschoss der Kreisklasse 7
Im nahezu bedeutungslosen Kellerduell der Kreisklasse 7 konnte sich die
Zweitvertretung des VfL 93 gegen die von Weiß-Blau 63 durchsetzen.
Mit dem letzten Aufgebot an den Weg beim Jäger gereist, wollten die Borgwegler
in einem kühnen 3-4-3 mit Mittelfeldraute den zuletzt desolaten Eindruck ausradieren,
was allerdings in der ersten Halbzeit nicht wirklich gelang.
Stattdessen waren es die Gastgeber, die kurz vor der Pause um ein Haar in Führung
gingen, verfehlte ein Heber von Virapong Sainonsreee, frei vor dem Tor, eben
dieses nur um Zentimeter.
Kurz nach dem Seitenwechsel machte er es dann umso besser, komplettierte er
einen gut gespielten Angriff über die rechte Seite aus kürzester Distanz zum
insgesamt verdienten 1:0 (47.).
Den Wendepunkt des Spiels führten die Hausherren nach 55 Minuten daraufhin
selber herbei, sah Jungspieler Tim Berens (18) nach einer Notbremse an Michael
Kohpmann den roten Karton. Den entstandenen Freistoß rammte Florian Kostka mit
aller Gewalt und der Hilfe einer unglücklichen Torwartaktion aus 20 Metern ins
Netz (55.), um wiederum kurz darauf den besten Angriff des Spiels sicher zum
1:2 abzuschließen (61.).
Wer jetzt dachte, dass der VfL mit dieser Führung im Rücken sicherer agieren
würde, sah sich allerdings getäuscht, wackelte das Defensivgerüst der Winterhuder
gewaltig. So musste zweimal Sven Oeser (62. & 64.), sowie einmal Finn Masurek
(67.) auf der Linie in allerhöchster Not klären.
Emotional wurde es in diesem intensiven Duell auch noch, stoppte Hussein Hassan
Ibrahim einen gegnerischen Konter derartig rüde, dass ihn Schiedsrichter Michael
Hartmann als zweiten Akteur des Tabellenvorletzten zum Duschen schicken musste
(86.). Obendrauf musste auch der gefoulte Kohpmann mit hinausgehen, da er sich
nach Hartmanns Ansicht zu sehr über die harte Gangart seines Widersachers
beschwerte.
Trotz der Aufregung verliefen die letzten vier Minuten, sowie die fünfminütige
Nachspielzeit, ohne weitere Ereignisse, sodass es am Ende beim knappen
2:1-Erfolg für die Jungs vom VfL 93 blieb. Damit konnte das Team eine komplett
verkorkste Saison immerhin mit einem Positiverlebnis beenden und dem
scheidenden Assistenztrainer Patrick Hedke, der an diesem Tag allein auf der
Kommandobrücke stand, einen halbwegs würdigen Abschied bescheren.
Tore: 1:0 Sainonsree (47.), 1:1 Kostka (55., direkter Freistoß),
1:2 Kostka (61.)
gelbe Karten: Top – Masurek, Lazer
gelb-rote Karte: Kohpmann (VfL 93 II, 86., wiederholtes Meckern)
rote Karten: Berens (Weiß-blau 63 II, 55., Notbremse an Kohpmann),
Hassan Ibrahim (Weiß-Blau 63 II, 86., Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88)
Zuschauer: 6
Sonntag, 11. Mai 2014
Spielbericht Weiß-Blau 63 II - VfL 93 Hamburg II
Samstag, 10. Mai 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C - SC Alstertal / Langenhorn 1.C
Der Alptraum geht weiter
Sternschanzes
99er unterliegen erneut trotz guter Vorstellung
Irgendwie will der Ergebnisfrust bei der 1.C des SC Sternschanze einfach kein
Ende nehmen, denn auch gegen die C1 des SC Alstertal/Langenhorn musste man sich
erneut in einem Punktspiel geschlagen geben. Und das, obwohl man selbst bis zum
Schluss zu besten Gelegenheiten kam. Das war ihnen aber einfach mal wieder
nicht holt.
Seinen Anfang fand die Glücklosigkeit bereits nach zehn Minuten, als Ole
Kuchenbeckers Freistoß aus dem rechten Halbfeld, von Schlussmann Leon do
Nascimento komplett falsch eingeschätzt, unter dem Querbalken hinter den
Kreidestreifen rutschte.
Dabei war man doch mindestens gleichwertig und mit einer überragenden Kopfballchance
von Anton Morlock nach einem verlängerten Kleberg-Freistoß selbst gefährlich,
doch er verfehlte aus vier Metern (11.). Genauso David Kleberg mit einem erneuten
Freistoß, den SCALA-Torsteher Bjarne Gartz entschärfen konnte (17.).
Auch in Abschnitt zwei waren die Schanzer dem Ausgleich denkbar nahe. Doch
weder ein Distanzschuss von Jonathan Voges (42.), noch ein, durch Yannick Paul
auf der Linie geklärtes Kleberg-Geschoss, im Anschluss an eine ungewöhnliche
Rettungstat von Gartz (50.), brachten ihnen den längst verdienten Ausgleich.
Den Höhepunkt des Verschwendens von besten Torchancen lieferte Luca Holst in
der Schlussviertelstunde, als sein Kopfball aus einem (!) Meter noch von einem
Abwehrspieler abermals auf der Linie geklärt werden konnte.
Weil aber auch die Gäste den entstandenen Raum (SCS-Trainer Benjamin Zickelbein
stellte zum Ende auf ein 3-2-3-2 um) nicht konsequent nutzten und Robin
Burmeister die finale Chance aus acht Metern vergab, blieb es beim glücklichen
1:0-Erfolg für die Vertretung des SC Alstertal/Langenhorn, während man an der
Sternschanze einfach nur das Ende dieser Horrorsaison in der C-Bezirksliga
herbeisehnt.
SC Sternschanze 1.C: Do Nascimento – Komatsu, Morlock,
Kleberg, Reller – Zupanic, Holst, Voges, Schuleit – Bergerhoff, Weidle, eingewechselt:
Nti, Dill, Trainer: Benjamin Zickelbein
SC Alstertal/Langenhorn 1.C: Gartz – Demirci, Ludes, Y. Paul, J. Paul –
Habib, Burmeister, Oldag, Neuhaus – Kuchenbecker, Knoop, eingewechselt:
Ebsen, Wroblewski, Diomande, Heidemann, Trainer: Matthias Halpaap
Tore: 0:1 Kuchenbecker (10., direkter Freistoß)
Schiedsrichter: Sascha Opitz (TSV Stellingen 88, Note 3,5)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: Kleberg scheitert mit Strafstoß an Gartz (17., Y.
Paul an Weidle).
Sonntag, 4. Mai 2014
Spielbericht FC Kurdistan Welat - FSV Harburg-Rönneburg
Welat
am Ziel der Träume
4:0!
– Aufstiegssieg gegen den FSV Harburg-Rönneburg
Die Kreisliga 1 hat nach dem 28. Spieltag einen Meister! Durch einen 4:0-Erfolg
auf heimischem Gelände sicherte sich der FC Kurdistan Welat vorzeitig den
verdienten Platz auf dem Thron dieser südlich orientierten Staffel.
Für beide Teams waren die Vorzeichen klar: Ein Sieg und jegliche Sorgen der
Vergangenheit an. Während Welat mit der Intention des Bezirksligaaufstiegs in
die Partie ging, hoffte man beim FSV auf die noch fehlenden Zähler zum
endgültigen Klassenerhalt. Letzteres sollte allerdings bei der Hoffnung bleiben,
hatten die leidenschaftlichen aber spielerisch limitierten Gäste bis auf eine
vergebene Großchance von Alexander Görlitz nach gutem Zusammenspiel mit Kevin
Leitner und Martinho Sousa Pereira (28.) nichts Gefährliches zu bieten.
Die Musik spielten hier ausschließlich die Gastgeber, denen es jedoch
wiederholt an der nötigen Präzision im Abschluss mangelte. So landeten zwischen
den Spielminuten 27 und 38 gleich drei Freistöße von Erdal Kaya am Querbalken,
wobei dem dritten Lattenkracher eine fantastische Aktion von FSV-Torsteher
Andre Raether vorausging.
Alle schienen sich bereits mit dem torlosen Pausenstand arrangiert zu haben,
doch nach einem unnötigen, wie unstrittigen Foulspiel Marcel Raschkes an Kim
Schultze blieb dem sehr guten Rainer Sierk (Union Tornesch) an der Pfeife keine
andere Möglichkeit, als auf Strafstoß zu entscheiden. Eine Einladung, die Kaya
diesmal mit etwas Glück (Raether berührte die Kugel noch) zum 1:0-Pausenstand
nutzte (45.+2).
Nach dem Schock mit neuem Offensivmut aus der Kabine gekommen, vernachlässigten
die Blau-schwarzen allerdings die Defensivarbeit, was gegen ein Spitzenteam,
wie es der FC Kurdistan Welat ist, natürlich fatale Folgen hat. Flanke Schultze
– Kopfball Mahmut Yildiz und schon war der Fisch an der Angel, die Katze im
Sack, der Drops gelutscht (53.)!
Letzte Zweifler stellte schließlich Kaya mit seinem zweiten Streich stumm
(64.), sodass die letzten 25 Minuten ein Schaulaufen für den designierten
Staffelmeister darstellten.
Den Endstand von 4:0 besorgte schlussendlich wieder Kaya vom Punkt, nachdem
erneut Raschke seinen Körper in unerlaubtem Maße einsetzte (81.). Den
berechtigten Strafstoßpfiff gab es indes auf die Initiative des aufmerksamen
Gerhard Neumann von der Linie – so geht Gespannsarbeit!
Der FSV Harburg-Rönneburg muss damit weiter gegen den Abstieg in die
Kreisklasse anarbeiten, doch fünf Punkte auf die Reserve des Harburger SC und
dazu das bessere Torverhältnis sollten ins Ziel zu retten sein.
Bei Welat offenbarte sich derweil Freude pur über den vorzeitigen Aufstieg,
denn der Rückstand von sieben Punkten ist für die Zweitvertretung des BSV
Buxtehude in zwei Partien nicht mehr aufzuholen. Entsprechend groß war der
Jubel beim Team, das sich nach getaner Arbeit erstmal ein Drei-Gänge-Menü in
einem Restaurant in Wilhelmsburg gönnte. Mit der gezeigten Disziplin in den
Bereichen Taktik und Betragen, sowie dem hohen technischen Niveau braucht
Theodore Ficis Mannschaft die Bezirksliga keineswegs fürchten.
FC Kurdistan Welat: Koc –
Kandil (82. K.A.), Yayan, Tural, Cicek – S. Bingöl, Schultze – Y. Yildiz, M.
Yildiz (62. E. Özalp), Bilenler (50. Aytekin) – Kaya, Trainer: Theodore Fici
FSV Harburg-Rönneburg: Raether –
Winkler, Raschke, Johannssen – Sousa Pereira, Werner – Gojkovic (76. Akyol),
Jeske, Leitner – Bendt, Görlitz, Trainer: Helmut Ravens
Tore: 1:0 Kaya (45.2, Strafstoßtor, Raschke
an Schultze), 2:0 M. Yildiz (53. Schultze), 3:0 Kaya (64. M. Yildiz), 4:0 Kaya
(81., Strafstoßtor, Raschke an Y. Yildiz)
Schiedsrichter: Rainer Sierk (FC
Union Tornesch, Note 1: außerordentlich starke Gespannsleistung)
Zuschauer: 90
Samstag, 3. Mai 2014
Spielbericht HEBC 1.C - WTSV Concordia 2.C
Zwei
unterschiedliche Halbzeiten
Fagins
Halbzeitpredigt leitet wichtigen HEBC-Heimsieg ein
Was für ein nervenaufreibender Nachmittag am Reinmüller! Dank eines knappen
2:1-Erfolgs im Spitzenspiel gegen die C2 des WTSV Concordia haben die ersten
2000er des HEBC gute Karten im Regionalliga-Aufstiegskampf.
Und das, obwohl Abschnitt Nummer eins absolut nicht nach Wunsch verlaufen war,
waren es die Gäste, die zunächst die Musik machten und dabei zu einigen
kleineren Gelegenheiten kamen. Doch weder ein undurchsichtiges Pingpong-Spiel
zwischen dem auffälligen Gideon Döhling und dem nicht ganz sicheren
HEBC-Schlussmann Beck Hannemann (1.), noch weitere Strafraummomente führten zum
verdienten 0:1 gegen einen stark verunsicherten Gegner, sodass Lila-weiß mit
dem torlosen Pausenstand bestens bedient war.
Grund genug für Trainer Marco Fagin, seinen Schützlingen ordentlich den Marsch
zu blasen: „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sich endlich wehren und sich
mehr um spielerische Lösungen bemühen sollen“, erklärte der Übungsleiter den Inhalt
seiner flammenden Halbzeitpredigt, die auch schnell fruchtete.
So führte der erste richtig gut gespielte Angriff über Finn Johannes Krüger und
David Philipp gleich zum 1:0 durch einen extrem coolen Abschluss von Emile Cordasev
(40.). Bitter für Concordia, das jetzt seinerseits in Nervosität versank und
offensiv kaum noch stattfand. Zudem hatte man noch mit einem immer mehr
schwächelnden Schiedsrichter zu kämpfen, während die Fagin-Elf immer besser ins
Rollen kam: „Wir haben sehr diszipliniert Fußball gespielt – das hat mir sehr
gut gefallen!“, wusste der Coach sein Team nach dem Spiel zu loben. Tatsächlich
erarbeiteten sie sich nun diverse Chancen, von denen Blerim Qestaj eine direkt
vor dem Kasten noch unglücklich vergeigte (54.), keine 60 Sekunden später
jedoch sicher per Linksschuss aus 21 Metern eine willensstarke Vorarbeit Piet
Jalass´ vergoldete (55.).
HEBC drängte auf die vorzeitige Entscheidung, doch weil Cordasev das Ziel trotz
freier Bahn haarscharf verfehlte und die Gäste quasi im Gegenzug nach einem
Eckball durch Bennet Peter und einem Segelkopfball Randy Gyamenahs auf 1:2
verkürzten (60.), wurden die verbliebenen zehn Minuten noch einmal zur nervlichen
Zerreisprobe für alle Beteiligten.
Auch ein guter Distanzversuch von Philipp, dessen Formkurve sinnbildlich für
die gesamte Mannschaft in diesem Match stand, konnte daran nichts ändern,
klatschte das Leder nur an den Außenpfosten.
Den Siegerapplaus holte sich der HEBC dennoch ab, nachdem der knappe Heimsieg
über die Ziellinie gerettet war. Für Fagin „aufgrund der Leistungssteigerung in
der zweiten Halbzeit ein Verdienter.“. Und das, obwohl man mit Concordia einen „Monstergegner“
mit „sehr guter Körperlichkeit“ vor der Flinte hatte. Einzig die
Chancenverwertung stieß dem 40-Jährigen nicht ganz positiv auf: „Bevor Concordia
das Tor macht, können wir schon 5:0 führen.“.
Im Tableau der der U14-Oberliga ist indes alles möglich – auch in Sachen
Regionalligaaufstieg, was dem zukünftigen Trainer der ersten Herren des
Traditionsvereins natürlich nicht verborgen geblieben ist: „Wir haben die
Chance, also wollen wir sie nutzen. Das erste Ziel war der Klassenerhalt – das haben
wir nun geschafft. Jetzt schauen wir einfach, was noch so geht.“.
Ein Hinweis darauf, ob das Streben nach Höherem am Reinmüller angebracht ist,
wird das Gastspiel am kommenden Wochenende beim schier übermächtigen FC St.
Pauli geben.
HEBC 1.C: Hannemann – Butenschön, Lühr, Mierow, Jalass –
Knüppel, Qestaj – Krüger, Philipp, Albrecht – Cordasev, Trainer: Marco Fagin
Concordia Hamburg 2.C: Grabener – Haucap, Gyamenah, Makolli, Peter –
Minkowitsch, Gezer – Izairi, Akdogan (59. Deniz), Moussavi – Döhling, Trainer: Marius Nitsch & Julian Madsen
Tore: 1:0 Cordasev (40. Philipp), 2:0 Qestaj (55. Jalass), 2:1
Gyamenah (60. Peter)
gelbe Karten: keine – Moussavi, Döhling, Izairi
Zeitstrafen: Moussavi (51., wiederholtes Foulspiel), Döhling (56.,
Unsportlichkeit)
Schiedsrichter: Soheil Abassi (Eintracht Norderstedt)
Zuschauer: 50
Spielbericht SC Victoria Hamburg 3.C - SV Eidelstedt 2.C
Vicky ohne Probleme
Überlegenes
5:0 gegen überforderten SV Eidelstedt
Klar und deutlich mit 5:0 prügelte die C3 des SC Victoria den Widersacher aus
Eidelstedt von der eigenen Anlage.
Dabei war der Nabaoui-Elf sofort anzumerken, dass sie nach dem 2:4 beim
Niendorfer TSV den Bock schnell wieder umstoßen wollte. Ein Unterfangen, das
bereits nach acht Minuten unter einem sehr guten Stern stand, schloss Elija
Sinemus einen guten Angriff über Lukas Schmich und Henrique Grebe Pinhao sicher
zum 1:0 aus überschaubarer Distanz ab.
Doch die Gäste, mit nur einem Auswechselspieler ausgestattet, wollten sich hier
nicht kampflos ergeben. So kamen auch sie in der ersten Hälfte zu der einen
oder anderen Offensivaktion, doch wirkliche Torgefahr strahlte nur eine
abgerutschte Flanke von Emre Uyar, an den Pfosten, aus (22.).
Viel gefährlicher wurde es dagegen auf der anderen Seite, als Schlussmann
Almeida Oliveira erst ein Möller-Geschoss an den Außenpfosten prallen sah (26.)
und ein solches kurz darauf selbst mit dem Fuß entschärfen musste (30.). Nur
einen Wimpernschlag danach war das Glück des Fängers allerdings aufgebraucht,
war für ihn gegen einen tollen Kopfball von Levent Heins, nach kurz
ausgeführter Ecke, kein Kraut gewachsen – 2:0 (31.)!
Kaum aus der Kabine zurückgekommen, machten die Gastgeber in den zweiten 35
Minuten genau dort weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufhörten und mit zunehmender
Spieldauer lieferte ihnen der SVE auch immer mehr Räume dazu, wie beim 3:0, als
Sefer Möller zunächst ungehindert bis zur Grundlinie durchlaufen konnte, um
dann den mitgelaufenen Elijah Sinemus zu bedienen (43.).
Einfaches Spiel also für den SCV, der einzig der Mangel am konsequenten
Ausnutzen des vorhandenen Raumes vorzuwerfen war. Für eine Doppelchance von
Semir Demirovic und erneut Sinemus (47.), sowie die Treffer zum 4:0 und 5:0
durch Schmich (55.) und Heins (58.) reichte es aber dennoch.
Damit bliebt Vicky in Schlagdistanz zum Führungstrio der U14-Landesliga, während
man in Eidelstedt nach zuvor zwei Siegen in Serie den Blick wieder nach unten
richten muss.
SC Victoria Hamburg 3.C: Quass – Heins, Stolze, Kovacic,
Ohmenzetter – Momm, Schmich – Grebe Pinhao, Puljic, Sinemus – Gries,
eingewechselt: Baysan, Möller, Kreisl, Demirovic, Trainer: Phil Nabaoui
SV Eidelstedt 2.C: Oliveira Almeida – Koc, Yasar, Dinc, Holtzmann –
Shala, Abdul – Anojhan, Boukai, Uyar – k.A., eingewechselt: k.A., Trainer: k.A.
Tore: 1:0 Sinemus (8. Grebe Pinhao), 2:0 Heins (31. Kovacic), 3:0
Sinemus (43. Möller), 4:0 Heins (55. Kovacic), 5:0 Schmich (58. Grebe Pinhao)
Schiedsrichter: Michael Hartmann (TSV Stellingen 88, Note 1,5:
unauffälliger Leiter mit stimmiger Zweikampfbewertung.)
Zuschauer: 25
Spielbericht SC Victoria Hamburg 1.C - Eisenbahn Hamburg 1.C
Andric-Rakete bringt Vicky auf die Siegerstraße
Einwechselspieler führt SC Victoria-U15 zu verdientem Kampfsieg
Dank eines hart erkämpften 2:0-Sieges auf eigener Anlage kann die C1 des SC
Victoria im Abstiegskampf der U15-Verbandsliga wieder aufatmen.
Gegen eine auf ganzer Linie enttäuschende Mannschaft des ETSV Hamburg reichte
dabei eine spielerisch wenig ansprechende Leistung zum dreifachen Punktgewinn.
Nach einer Doppelchance für Rene Pettig und Luca Wittiber (Pettig scheiterte im
Duell mit ETSV-Schlussmann Gemballa, woraufhin Wittiber den Nachschuss an den
Posten setzte, 31.) und einem, von Nebojsa Brkic auf der Linie geklärten
Schiller-Versuch (50.) war es der eingewechselte Marijan Andric, der seine
Farben mit einem Distanzkracher aus 26 Metern volley in den siebten Himmel
schoss.
Ein Tor, das sich Blau-gelb verdient hatte, agierte man mit deutlich mehr Herz,
als der pomadige Widersacher vom Mittleren Landweg.
Umso weniger überraschend war es, dass Vicky bis zum Ende versuchte, den
zweiten Treffer nachzulegen, was bei Andric´ Kopfball, nach guter Wittiber-Ecke,
noch hauchdünn misslang (66.), dafür aber per Konter durch Falk Schiller, drei
Minuten vor Ultimo, nachgeholt werden konnte, sodass der überzeugende Kenzo
Junge und seine Kollegen nun mit deutlich besseren Karten im Kampf um den
Ligaverbleib dastehen.
SC Victoria Hamburg 1.C: Becker – Müller, Houphouet, Murphy, Asante – Pannwitt, Junge (51.
Andric) – Wittiber, Nouira (26. Charrad /
44. Nouira / 70. Venturino) – Pettig
(30. Trujillo Restrepo / 60. Schiller), Schiller (56. Pettig / 65. Junge),
Trainer: Shaher Shehadeh
ETSV Hamburg 1.C:
Gemballa – Drobik (43. Wullenweber), Brkic, Faez, Kießlich – Baur, Czech –
Ebrahimi (64. Drobik), Schander, Löffler – Michailoglou (60. Segura Tewes),
Trainer: Christian Dwenger
Tore: 1:0 Andric (53.), 2:0 Schiller
(67.)
gelbe Karten: Andric – keine
Schiedsrichter: Peter Weidmann (GW
Eimsbüttel, Note 2)
Zuschauer: 35
Montag, 28. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - Eimsbütteler TV 2. Frauen
Verstärkter ETV eine Nummer zu groß
Landesligaverstärkungen
bringen den erwarteten Derbysieg
Erwartungsgemäß konnten die zweiten Frauen des Eimsbütteler TV die
Pflichtaufgabe SC Sternschanze souverän lösen und einen klaren 8:0-Erfolg davontragen.
Mit diversen landesligaerfahrenen Akteurinnen im Gepäck, dauerte es neun
Minuten, um gegen die bemühten, aber individuell zu schwach besetzten
Schanzerinnen in Front zu gehen, hob Clara Fiedler das Ei schön von außerhalb
des Strafraums in die Maschen (9.).
In der Folge entwickelte sich ein höchst einseitiges Spiel, denn während Denise
Behr im ETV-Gehäuse entspannt den sonnigen Vormittag genießen konnte, bekam Emse
Herman auf der anderen Seite so einiges auf die Kiste, wovon sie zum Beispiel
einen guten Schellong-Versuch aus 15 Metern sehr dynamisch zur Ecke klären zu
klären wusste (17.). An den beiden weiteren Gegentoren zur Pause trug sie
keinerlei Schuld, waren die Abschlüsse von Schellong (16.) und Martina
Matthies-Hardge (32.) zu zielgerichtet, was auch auf die beiden Szenen in den
Minuten 49 und 58 zutraf. Nur, dass neben Schellong diesmal auch die zunächst
eifrige, aber glücklose Kora Amankwa einen wunderbar gespielten Angriff zum 0:5
veredelte.
Die erste gelungene Offensivaktion der Gastgeberinnen gab es indes nach 64
Zeigerumdrehungen zu sehen, als Rückkehrerin Amani Mohtaseb und Janine Rieser gemeinsam
konterten, letztere aber im Abschluss gegen Behr den Kürzeren zog. Ein
Doppelschlag von der einsatzfreudigen Matthies-Hardge (68. & 69.) ließ
diesen Augenblick dann allerdings schnell wieder vergessen.
Der Schongang der Gäste führte dann aber doch nochmal zu einer Großchance des
Kellerkindes durch Rieser, doch ihr Rechtsschuss, im Anschluss an ein famoses
Tiedje-Zuspiel, flatterte am Quader vorbei (79.). Stattdessen gab es direkt
danach den achten Gegentreffer, versenkte wieder Matthies-Hardge eine tolle
Schellong-Flanke per Kopf zum Endstand (81.). Ein lehrbuchartiger Hattrick
binnen 13 Minuten!
Von großer Depression war bei SCS-Trainerin Annegret Köntges nicht zu spüren,
betonte sie nach dem Match die positiven Aspekte. „Zufrieden“ war sie mit der
spielerischen Leistung ihrer Kapelle. Auch, wenn man „gegen einen starken
Gegner in der Höhe verdient“ unterlag. Was ihr Sorgen „zunehmend kleiner“
werden lässt, ist die Personaldecke, war dieses das erste Rückrundenduell, in
dem man ohne Leihgaben aus dem Landesligateam oder den Ü30-Frauen zurechtkam.
Da dem Kader für das kommende Jahr auch ein paar neue Kräfte in Aussicht
stehen, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Dann können wir auch konditionell
besser dagegen arbeiten.“.
An der Tatsache, dass man nun seit zehn Spielen sieglos ist, ändert das aber
aktuell nichts. Die nächste Chance wartet jetzt auswärts bei der
Groß-Flottbeker SpVgg, während die juvenilen Rot-weißen (Durchschnittsalter heute
19,3) im Kampf um Platz vier gegen TuRa Harksheide auch noch mal alles in die
Waagschale werfen werden.
SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Einfeldt, Rahlff, Weihe
(82. Köntges), Duman – Coerdt, Günyar – Tiedje, Mohtaseb, Shiraishi – Rieser,
Trainerin: Annegret Köntges
Eimsbütteler TV 2. Frauen: Behr – Schnoor (46. Macek), Matthies-Hardge,
Zakrzewicz, Beusse – Schellong, Sölter (80. Tüfekci) – Tüfekci (70. Günther),
Fiedler (38. Meyer), Schmitz-Moormann – Amankwa, Trainer: Sebastian Tessarczyk
Tore: 0:1 Fiedler (9. Amankwa), 0:2 Schellong (16.), 0:3 Matthies-Hardge
(32. Fiedler), 0:4 Schellong (49. Macek), 0:5 Amankwa (58. Schellong), 0:6
Matthies-Hardge (68. Sölter), 0:7 Matthies-Hardge (69. Amankwa), 0:8
Matthies-Hardge (81. Schellong)
gelbe Karten: Rieser – Matthies-Hardge
Schiedsrichter: Hasan Biyikli (VfL Hammonia, Note 2: ohne Probleme in
einem sehr einfach zu leitenden Spiel.)
Zuschauer: 23
Sonntag, 27. April 2014
Spielbericht SC Union 03 1.Fr - SC Sternschanze 1.Fr
„Ein
Sieg des Willens“
Ersatzgeschwächte
Schanzerinnen stoßen Union 03 an den Rand der Bezirksliga
Heiko Nagel, Trainer der ersten Frauen des SC Sternschanze, dürfte aus dem
Jubeln derzeit gar nicht mehr rauskommen, denn auch in der vierten
Landesligabegegnung in Serie behielt sein Team die Oberhand. Kurioserweise
immer mit exakt einem Treffer Vorsprung.
Bei sommerlichen Temperaturen taten sich beide Formationen über die gesamte Spielzeit
sehr schwierig, sorgte der tiefe und bereits arg beackerte Rasenplatz in
Altona-Nord für zusätzliche Probleme, die erstmalig Wiebke Hansen und Janine
Böst überwinden konnten. Letztere tauchte nach Hansens Zuspiel vor dem
Union-Kasten auf, setzte das Spielgerät allerdings rechts über den Querbalken
(26.), während eine seltsame Distanzbogenlampe Cheyenne Hoses von Schlussfrau
Elena Lubomirski gerade noch zur Ecke gerettet werden konnte (37.).
Den krönenden Abschluss dieser offensiven Drangphase des Schanzenteams lieferte
dann Hansen, indem sie ihren Freistoß aus 20 Metern links oben in den Knick
setzte – das 0:1 (41.)!
Union war jetzt im zweiten Durchgang gefordert! Schließlich musste unbedingt
ein Sieg her, wollte man weiterhin die Chancen auf den Ligaverbleib haben.
Dafür zeigte sich die Redlich-Elf allerdings viel zu unkreativ. „Von uns kam
offensiv ja fast gar nichts. Vielleicht lag es einfach auch an der
Drucksituation in diesem Spiel. Mich persönlich hat dieser Druck des Gewinnenmüssens
doch ziemlich gelähmt“, gestand Unions Phoebe Hinnrichs nach dem Duell mit
ihrem Ex-Verein.
Eine von zwei Torchancen vergab Spielführerin Melanie Moenig in der
Anfangsphase der zweiten Halbzeit, nachdem sich Sarah Lincoln zunächst gut den
Ball gegen Katharina Kodal erkämpfte. Der Abschluss war dann allerdings nicht
zwingend genug.
Von den Gästen kam derweil kaum mehr etwas. Einzig ein frecher Versuch durch
Lina Charlotte Gaßner, an der weit draußen stehenden Torfrau vorbei, sorgte
kurz für gespannte Blicke des nicht gerade üppig vorhandenen Publikums. Doch
symptomatisch für dieses Match, schaffte es der flache Ball nicht einmal ins
Tor-Aus (79.).
Zu diesem Zeitpunkt agierte das Auswärtsteam bereits seit über zehn Minuten in
Unterzahl, musste Topspielerin und Kapitänin Böst nach einem harten Zweikampf
mit Ingrid Benavides mit Verdacht auf Bänderriss die Segel streichen (66.).
Zudem schleppte sich Sturmpartnerin Elisabeth Breit das gesamte Spiel über mit
Oberschenkelproblemen über den grünen Rasen. Da die Auswechselbank jedoch
verwaist war, musste sie daher, wie auch ihre Kolleginnen, durchhalten.
Selbstredend waren es daher die Gastgeberinnen, die die letzte Viertelstunde
klar diktierten, doch was bringt ein Powerplay ohne richtige Torabschlüsse?!
Dein einzig Nennenswerten, einen Freistoß der eingewechselten Lena Kebrock aus
30 Metern, lenkte die sichere Angelika Kischkat zwar etwas unorthodox, aber erfolgreich,
über die Latte (84.).
Somit entschied, wie schon im Heimspiel gegen Komet Blankenese, ein Freistoß
Wiebke Hansens die Partie zu Gunsten von Blau-rot, sodass Trainer Nagel nach
den 90 anstrengenden Minuten von einem „Sieg des Willens“ sprechen konnte: „Ich
muss meinem Team ein großes Kompliment machen, wie sie sich hier diesen Sieg
erkämpft haben! Momentan werden wir auch von einer absoluten Euphoriewelle
getragen.“.
Weit weg von jeglichen Hochgefühlen sind derweil die Damen des SC Union 03, die
durch diese Niederlage und den parallelen Dreier des HSV bei nun sechs Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz für die beiden letzten Spieltage kaum noch Hoffnung auf
den Klassenerhalt haben – es riecht nach Bezirksliga…
SC Union 03 1. Frauen:
Lubomirski – Hinrichs, Postelt, Hoenig, Matthews – Weyel, Brünjes (54. Kebrock)
– Lincoln, Moenig, Benavides (72. Tjandra) – Frahm, Trainer: Markus Redlich
SC Sternschanze 1. Frauen: Kischkat –
Mielke, von Düsterlho, Hose, Kodal – Hansen, Schröder, Gaßner, Roseland –
Breit, Böst, Trainer: Heiko Nagel
Tore: 0:1 Hansen (41., direkter
Freistoß)
gelbe Karten: Benavides – keine
Eckenverhältnis: 4:4
Schiedsrichter: Jörg Wiltschek (FC
St. Pauli, Note 2,5: leicht selbstdarstellerische Züge, aber mit guter Leistung
in einem nicht schwierig zu leitenden Spiel, verzichtete trotz längerer
Verletzungsunterbrechung (66.) auf eine nötige Nachspielzeit.)
Zuschauer: 15
besonderes Vorkommnis: Da bei Janine
Bösts verletzungsbedingtem Ausscheiden keine Auswechselspielerinnen zur Verfügung
standen, beendete der SC Sternschanze die Partie zu zehnt (66.).
Samstag, 26. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Walddörfer SV 2.C-Mädchen
Und täglich grüßt das Murmeltier…
Leistungsrückschlag
für Schanzes C-Mädels
Nach den zuletzt sehr guten Leistungen gegen männliche C-Jugendteams sollten
die C-Mädchen des SC Sternschanze nun den nächsten Schritt machen und die in
den letzten Wochen gezeigten Tugenden jetzt auch endlich gewinnbringend im
Mädchenbereich anwenden. Schön gedacht, doch die Realität war in diesem
Testkick gegen die Zweitvertretung des Walddörfer SV letztlich weitgehend eine
andere.
Dabei ging es zumindest ergebnistechnisch gut los, für die Gastgeberinnen, fand
eine klasse Flanke Marla Schlüters von der rechten Seite genau ihre
Zwillingsschwester am zweiten Pfosten, sodass Lone nur noch einzuschieben
braucht (3.).
Ein Blitzstart, der allerdings von einigen Problemen ablenkte. Mangelnde
Konsequenz im Zweikampf, zu wenig Laufeinsatz und Kommunikation nur in homöopathischen
Dosen bei den Schanzerinnen brachten die Gäste ins Spiel. Das beste Beispiel
dafür ist auch gleichzeitig der schnelle Ausgleichstreffer, bei dem nicht nur
Passgeberin Maret Marx zu viel Raum bekam, sondern auch Schlussfrau Chiara
Grassia und Elsa Brockmann die Kommunikation zur Nebensache erklärten. Die
Konsequenz war ein kurioses Eigentor zum 1:1 (10.).
Mit dem ersten eigenen gefährlichen Torabschluss legte der WSV gleich Treffer
Nummer zwei nach, ließ sich Kira Mosemann nicht lumpen, als sie nach einem
Ballgewinn durch Valerie Koopmann ganz allein vor dem Gehäuse ans Spielgerät kam
(16.).
Immerhin sorgten teilweise feine Kombinationen dafür, dass Schanze nicht
komplett grimmig dreinschaute. So führte eine solche zum 2:2-Ausgleich,
Sekunden vor dem Kabinengang, als sich das Bällchen gepflegt über ein paar Stationen
bewegte und sich wieder L. Schlüter am zweiten Pfosten in einen abgerutschten
Michel-Schuss warf.
Dem entgegen standen jedoch immer wieder inkonsequente Defensivszenen, sodass
Meret Aye , die sich für den zweiten Abschnitt als Torhüterin zur Verfügung
stellte, nicht gerade beschäftigungslos blieb. So wie in der 42. Minute, als
sie per Fußabwehr gegen Auswahlspielerin Amelie Goedeke rettete.
Ein Dutzend an Spielminuten später stellte Goedeke ihre Torjägerinnenehre wieder
her, schob sie allein vor dem Kasten diesmal sicher zum 2:4 ein (54.). Zum 2:4,
weil zuvor wieder Mosemann die WSV-Führung, im Anschluss an einen Eckball, den –
so schien es – niemand sonst verarbeiten wollte, wiederhergestellte hatte
(46.).
Doch auch die Spielerinnen des Walddörfer SV können bei gegnerischen Ecken das
Verhalten eines Igels imitieren. Zu begutachten, als Antonio Michel einen
Corner Kick scharf auf den ersten Pfosten zog und M. Schlüter das Leder mit
gewohnter Furchtlosigkeit über die Linie drückte (58.). Nur noch 3:4, doch
gelang es Blau-rot nicht, die letzten 720 Sekunden mit Substanziellem zu füllen.
Stattdessen erarbeitete sich Goedeke noch einmal eine gute Gelegenheit, die sie
dann aber aus 14 Metern durch mangelnde Präzision nicht nutzte.
Die WSVerinnen siegten damit, wie schon im Punktspiel, vergangenen November,
mit vier erzielten Toren (damals 4:1).
Am Rande bleibt derweil noch das Verhalten des Gäste-Trainers zu erwähnen, als
seine Tochter durch einen intensiven Zweikampf von Emily Sternsdorff auf die
Bretter geschickt wurde (70.). Wüste Pöbeleien haben im Fußballsport nun
wirklich nichts verloren. Erst recht, wenn man dem Gegner auf diese Weise „Unsportlichkeit“
unterstellt…
SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Grassia – M. Schlüter,
Sternsdorff, Brockmann – Arntzen, Lützen – Langner, Laasch, L. Schlüter –
Böcker, Michel, eingewechselt: Aye, Hatzius-Sarramona, Trainerin:
Lina Charlotte Gaßner
Tore: 1:0 L. Schlüter (3. M. Schlüter), 1:1 Grassia (10., Eigentor,
Marx), 1:2 Mosemann (16. Koopmann), 2:2 L. Schlüter (35.+1 Michel), 2:3
Mosemann (46. Marx), 2:4 Goedeke (54. Marx), 3:4 M. Schlüter (58. Michel)
Schiedsrichter: Paul Morlock (SC Sternschanze, Note 2,5: sicherer Leiter
einer einfach zu leitenden Partie, hätte allerdings Sternsdorff für ihr
taktisches Foul (70.) verwarnen müssen.)
Zuschauer: 40
Freitag, 25. April 2014
Spielbericht VfL 93 Hamburg II - SC Hansa 11 III
Nichts geht mehr
VfL
93 II unterliegt auch gegen Hansa 11 III
Es bleibt dabei: Die zweite Mannschaft des VfL 93 bekommt derzeit einfach
keinen Fuß auf den Boden. Auch gegen den Tabellenvorletzten von der Feldstraße
setzte es am Freitagabend eine völlig verdiente Heimniederlage.
Während man sich unter der Woche in einer Mannschaftssitzung wieder positive
Vorsätze gefasst hatte, schienen die Gesprächsinhalte zwei Tage später wieder
verraucht, erlaubte man sich erneut einen Strauß an Konzentrationsfehlern, die
die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals zu bestrafen wussten, als Jens
Salzmann einen Einwurf abfing, Benjamin Langelage auf der linken Siete auf die
Reise schickte und dieser nach dem Versetzen von Timo Böge fein aus spitzem
Winkel das 0:1 besorgte (15.).
Mitte der zweiten Hälfte dann sein zweiter Streich, profitierte Langelage hier
von einem zweiten Ball im Strafraum, konnte Böge einen Salzmann-Versuch zuvor noch
gut auf der Linie klären (62.). Für die Gäste bahnte sich ein sportlicher
Festtag an, was ihnen zusätzliches Selbstvertrauen gab.
So hätte ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Taner Köse auch gut und gerne
den dritten Treffer des SC Hansa markieren können (75.). Auf der anderen Seite dauerte
es bis zur 79. Minute, ehe Florian Kostka den Mut bewies, das Ei aus 20 Metern kraftvoll
und gefährlich auf das gegnerische Tor zu bringen. Das Spielgerät verfehlte das
Gehäuse von Sebastian Herrmann ganz knapp.
Kostka war es auch, der sieben Minuten vor Ultimo den Anschlusstreffer mit
einer guten Flanke auf Clemens Boveland vorbereitete, konnte sich der gelernte
Verteidiger im Strafraum zwar nicht durchsetzen, doch Michael Kohpmann sprang
aus 20 Metern per Rechtsschuss ein – nur noch 1:2!
Erst in der Schlussphase erkannte man jetzt bei den Gastgebern die Intention,
hier doch noch etwas Zählbares zu erreichen – und da kam sie: die letzte Chance
in der Nachspielzeit. Freistoß aus zentraler Position für die Grünen;
Torentfernung 19 Meter, doch direkt nach Finn Masureks Versuch (über den
Kasten) war das hart geführte Match beendet und die Drittvertretung des SC Hansa
11 um drei Punkte reicher.
VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Baumann, T. Böge – Goede (68.
C. Frey), Masurek – Schulte, Kohpmann, Lazer (63. Maurer) – Kostka, Knopp (80.
Eckle), Trainer: Marco Ritter & Michael Böge
SC Hansa 11 III: Herrmann – Isik, Tschenbrecker, Krajisnik – Schulz,
Preßentin – Ruprecht, Köse, Salzmann – Efe (70. A. Frey), Langelage,
Spielertrainer: Erkan Efe
Tore: 0:1 Langelage (15. Salzmann), 0:2 Langelage (62. Salzmann), 1:2
Kohpmann (83. Kostka)
gelbe Karten: Goede – Langelage, Ruprecht, A. Frey
Schiedsrichter: Jürgen Hofmann (SC Hansa 11, ersatzweise)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: da der angesetzte Schiedsrichter, Marc Szymczak
(SC Egenbüttel) nicht erschien, sprang Jürgen Hofmann (Hansa 11) als Unparteiischer
ein.