Das Warmschießen hat
begonnen
Kantersieg!
SV Wasbek festigt Platz vier und freut sich aufs Pokalendspiel
Der große Höhepunkt steht für den SV Wasbek mit dem Kreispokalfinale gegen den
PSV Neumünster noch aus. Der Formaufbau dafür läuft indes bereits auf
Hochtouren. Mit 8:2 schraubten die Jungs vom Bahndamm am Samstagnachmittag den
FC Burg in der Verbandsliga West ordentlich auseinander.
Anfangs noch etwas schläfrig und durch Paul Butzek auf Querlage Phil Bargmanns
mit 0:1 im Hintertreffen (12.), fanden die Wasbeker allmählich zu ihrem
temporeichen Direktspiel, das – ausgelöst durch Jan-Henrik Grümmers Langholz
und Youri van der Mehdens Standfestigkeit – das freie 1:1 von Rune Kulig
herbeiführte (28.). Nicht das letzte Mal, dass der 19-Jährige als Torschütze in
Erscheinung treten sollte…
Vorher aber schnürte der jeweils fein in Szene gesetzte Hakon Schnoor den
Doppelpack (37. & 44.) zum 3:1-Pausenstand. Vor allem beim selbst
eingeleiteten dritten SVW-Treffer demonstrierte der „19er“ dabei seinen Sinn
für den richtigen Weg und den eiskalten Abschluss.
Gesucht hatten Schnoor und Co diesen dann aber erstmal nicht. Stattdessen
trauten sich die Gäste aus Dithmarschen wieder mehr voran, sodass Can Büyükdere
einmal für einen abtauchenden Jonte Peters zwischen den SVW-Pfosten sorgte
(52.).
Per Standard war das Match aber wieder voll in die eigenen Bahnen gelenkt, als
Grümmer im Sturzflug passend in einen Ceyhan-Freistoß segelte (60.).
Dem über rechts initiierten 5:1 nahm sich 20 Minuten vor dem Ende indes wiederum
Dreierpacker Schnoor flach mit rechts an.
Auch die kleine Ergebniskosmetik, die Melvin Tönsings steiler Ball auf den gestarteten
Bargmann auslöste, ehe der Angespielte für P. Butzeks 5:2 auflegte (71.),
konnte die wasbeker Tor-Parade nicht einbremsen.
Einmal noch bei Bjarne Kreys pariertem Freistoß das Torwart-Können von Peters
bemüht (73.), chipte drüben R. Kulig das via Y. von der Mehdens Hacke erhaltene
Leder zum halben Dutzend ins Netz (78.).
Umjubelt legte der eingewechselte Steve Tougang Nievchev noch das 7:2 nach
(82.), während der Schlusspunkt für R. Kuligs dritten Streich reserviert war (89.).
Kurios: direkt danach pfiff Schiedsrichter Jonas Leon Tetzner (SV
Friedrichsberg-Busdorf) die Begegnung um 90 Sekunden zu früh ab. Böse war dem
jungen Schiri deshalb aber niemand. Die seit Ende März sieglosen, allerdings
längst geretteten, Grünen waren damit
vorzeitig erlöst und der SV Wasbek bleibt vor dem Saisonfinale gegenüber Alemannia
Wilster mit zwei Zählern in der Vorhand um Rang vier.
Tore: 0:1 P. Butzek (12. Bargmann), 1:1 R. Kulig (28. Y. von
der Mehden), 2:1 Schnoor (37. V. von der Mehden), 3:1 Schnoor (44. R. Kulig),
4:1 Grümmer (60. Ceyhan), 5:1 Schnoor (70. R: Kulig), 5:2 P. Butzek (71.
Bargmann), 6:2 R. Kulig (78. Y. von der Mehden), 7:2 Tougang Nievchev (82. L.
Kulig), 8:2 R. Kulig (89. Y. von der Mehden)
gelbe Karten: Grümmer, R. Kulig – P. Butzek, Henning
Schiedsrichter: Jonas Leon Tetzner (SV Friedrichsberg-Busdorf, Note 2,5)
Zuschauer: 67
Samstag, 9. Mai 2026
Spielbericht SV Wasbek - FC Burg
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