Samstag, 9. Mai 2026

Spielbericht SV Wasbek - FC Burg

Das Warmschießen hat begonnen
Kantersieg! SV Wasbek festigt Platz vier und freut sich aufs Pokalendspiel

Der große Höhepunkt steht für den SV Wasbek mit dem Kreispokalfinale gegen den PSV Neumünster noch aus. Der Formaufbau dafür läuft indes bereits auf Hochtouren. Mit 8:2 schraubten die Jungs vom Bahndamm am Samstagnachmittag den FC Burg in der Verbandsliga West ordentlich auseinander.
Anfangs noch etwas schläfrig und durch Paul Butzek auf Querlage Phil Bargmanns mit 0:1 im Hintertreffen (12.), fanden die Wasbeker allmählich zu ihrem temporeichen Direktspiel, das – ausgelöst durch Jan-Henrik Grümmers Langholz und Youri van der Mehdens Standfestigkeit – das freie 1:1 von Rune Kulig herbeiführte (28.). Nicht das letzte Mal, dass der 19-Jährige als Torschütze in Erscheinung treten sollte…
Vorher aber schnürte der jeweils fein in Szene gesetzte Hakon Schnoor den Doppelpack (37. & 44.) zum 3:1-Pausenstand. Vor allem beim selbst eingeleiteten dritten SVW-Treffer demonstrierte der „19er“ dabei seinen Sinn für den richtigen Weg und den eiskalten Abschluss.
Gesucht hatten Schnoor und Co diesen dann aber erstmal nicht. Stattdessen trauten sich die Gäste aus Dithmarschen wieder mehr voran, sodass Can Büyükdere einmal für einen abtauchenden Jonte Peters zwischen den SVW-Pfosten sorgte (52.).
Per Standard war das Match aber wieder voll in die eigenen Bahnen gelenkt, als Grümmer im Sturzflug passend in einen Ceyhan-Freistoß segelte (60.).
Dem über rechts initiierten 5:1 nahm sich 20 Minuten vor dem Ende indes wiederum Dreierpacker Schnoor flach mit rechts an.
Auch die kleine Ergebniskosmetik, die Melvin Tönsings steiler Ball auf den gestarteten Bargmann auslöste, ehe der Angespielte für P. Butzeks 5:2 auflegte (71.), konnte die wasbeker Tor-Parade nicht einbremsen.
Einmal noch bei Bjarne Kreys pariertem Freistoß das Torwart-Können von Peters bemüht (73.), chipte drüben R. Kulig das via Y. von der Mehdens Hacke erhaltene Leder zum halben Dutzend ins Netz (78.).  
Umjubelt legte der eingewechselte Steve Tougang Nievchev noch das 7:2 nach (82.), während der Schlusspunkt für R. Kuligs dritten Streich reserviert war (89.). Kurios: direkt danach pfiff Schiedsrichter Jonas Leon Tetzner (SV Friedrichsberg-Busdorf) die Begegnung um 90 Sekunden zu früh ab. Böse war dem jungen Schiri deshalb aber niemand. Die seit Ende März sieglosen, allerdings längst geretteten,  Grünen waren damit vorzeitig erlöst und der SV Wasbek bleibt vor dem Saisonfinale gegenüber Alemannia Wilster mit zwei Zählern in der Vorhand um Rang vier.

Tore: 0:1 P. Butzek (12. Bargmann), 1:1 R. Kulig (28. Y. von der Mehden), 2:1 Schnoor (37. V. von der Mehden), 3:1 Schnoor (44. R. Kulig), 4:1 Grümmer (60. Ceyhan), 5:1 Schnoor (70. R: Kulig), 5:2 P. Butzek (71. Bargmann), 6:2 R. Kulig (78. Y. von der Mehden), 7:2 Tougang Nievchev (82. L. Kulig), 8:2 R. Kulig (89. Y. von der Mehden)

gelbe Karten: Grümmer, R. Kulig – P. Butzek, Henning

Schiedsrichter: Jonas Leon Tetzner (SV Friedrichsberg-Busdorf, Note 2,5)

Zuschauer: 67





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