Böst
entscheidet
SCS
quasi durch – HSV weiter unten drin
Dank eines verdienten 2:1-Heimerfolgs gegen die zweiten Frau des Hamburger SV
stehen die ersten Damen des SC Sternschanze unmittelbar vor dem vorzeitigen
Klassenerhalt in der Landesliga.
Bei besten äußeren Bedingungen waren es auch die Gastgeberinnen, die dank der
auffälligen Janine Böst und ihren Torjägerinnenqualitäten früh in Front gingen,
nutze sie ein genaues Zuspiel aus dem Zentrum zum Heber über die
herausstürzende Torhüterin (6.).
Kurz darauf versuchte sie noch einmal ähnliches, wobei ihr aber diesmal das
Lattenkreuz im Wege stand (9.).
Und es blieb das Spiel der frechen Heber, war es natürlich ein solcher, der Spielführerin
Daniela Marth aus 19 Metern zur Schützin des umjubelten Ausgleichstreffers
machte (12.).
Auf der anderen Seite bemühten sich die Schanzerinnen um die sofortige Antwort,
doch zweimal blieb Kapitänin Böst der zweite Torerfolg verwehrt (21. &
34.), während es Melanie Bischoff für die Rothosen mit einem direkten Eckball
auf den Querbalken probierte.
Ebenfalls aufs Gebälk traf Elizabeth Breit per Heber, zu Beginn der zweiten
Halbzeit. Am Spielstand änderte aber auch dieses Geschoss logischerweise
nichts.
Wie gut, dass SCS-Coach Heiko Nagel da eine Janine Böst in seinen Reihen hat,
die man einfach mal mit dem langen Ball auf die Reise schicken kann – und schon
netzte sie aus zwölf Metern sicher ein – 2:1 (54.)!
Eine Kuriosität am Rande: Vorlagengeberin Jördis Wothge hatte direkt vor diesem
Match noch einen Einsatz als Schiedsrichterin. Das Aufwärmprogramm blieb ihr
somit erspart…
Erspart blieben der Innenverteidigerin und ihren Abwehrkolleginnen in der Folge
auch gefährliche Momente des HSV, hielten die Gäste in diesem kurzweiligen Landesligaspiel
nun nicht mehr so recht Schritt, während für Blau-rot jetzt die erfolgreiche
Verwaltung des Vorsprungs auf dem Programm stand. Ein Unterfangen, das ihnen
schlussendlich auch gelang, lautete der Spielstand zum Zeitpunkte des Abpfiffs
durch den guten Unparteiischen, Lütfi Bal (Eintracht Lokstedt), 2:1. Und das,
obwohl mit Andrea Wienhaus nur eine Auswechselspielerin für frische Energie
draußen zur Verfügung stand.
Wie schon im Hinspiel sicherte sich die Nagel-Elf drei Punkte durch einen
2:1-Triumph, was die Abstiegssorgen der HSV-Deerns weiter verschärft. Aber damit
bewegen sich die Damen auch ganz im Bereich der ersten Herren…
SC Sternschanze 1. Frauen:
Kischkat – Hoff (62. Wienhaus), Hose, Wothge, Mielke – Hansen, Roseland,
Gaßner, Kodal – Breit, Böst, Trainer:
Heiko Nagel
Hamburger SV 2. Frauen: Linden –
Rosbander (56. Hetz), Holst, Falter, Heby – Ehlers, Apitz – Driver, Porsch,
Bischoff – Marth, Trainer: Kay Ole Schönemann
Tore: 1:0 Böst (6. Gaßner), 1:1
Marth (12.), 2:1 Böst (54. Wothge)
Schiedsrichter: Lütfi Bal (Eintracht
Lokstedt, Note 1,5)
Zuschauer: 45
Sonntag, 30. März 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.Fr - Hamburger SV 2.Fr
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