Und täglich grüßt das Murmeltier…
Leistungsrückschlag
für Schanzes C-Mädels
Nach den zuletzt sehr guten Leistungen gegen männliche C-Jugendteams sollten
die C-Mädchen des SC Sternschanze nun den nächsten Schritt machen und die in
den letzten Wochen gezeigten Tugenden jetzt auch endlich gewinnbringend im
Mädchenbereich anwenden. Schön gedacht, doch die Realität war in diesem
Testkick gegen die Zweitvertretung des Walddörfer SV letztlich weitgehend eine
andere.
Dabei ging es zumindest ergebnistechnisch gut los, für die Gastgeberinnen, fand
eine klasse Flanke Marla Schlüters von der rechten Seite genau ihre
Zwillingsschwester am zweiten Pfosten, sodass Lone nur noch einzuschieben
braucht (3.).
Ein Blitzstart, der allerdings von einigen Problemen ablenkte. Mangelnde
Konsequenz im Zweikampf, zu wenig Laufeinsatz und Kommunikation nur in homöopathischen
Dosen bei den Schanzerinnen brachten die Gäste ins Spiel. Das beste Beispiel
dafür ist auch gleichzeitig der schnelle Ausgleichstreffer, bei dem nicht nur
Passgeberin Maret Marx zu viel Raum bekam, sondern auch Schlussfrau Chiara
Grassia und Elsa Brockmann die Kommunikation zur Nebensache erklärten. Die
Konsequenz war ein kurioses Eigentor zum 1:1 (10.).
Mit dem ersten eigenen gefährlichen Torabschluss legte der WSV gleich Treffer
Nummer zwei nach, ließ sich Kira Mosemann nicht lumpen, als sie nach einem
Ballgewinn durch Valerie Koopmann ganz allein vor dem Gehäuse ans Spielgerät kam
(16.).
Immerhin sorgten teilweise feine Kombinationen dafür, dass Schanze nicht
komplett grimmig dreinschaute. So führte eine solche zum 2:2-Ausgleich,
Sekunden vor dem Kabinengang, als sich das Bällchen gepflegt über ein paar Stationen
bewegte und sich wieder L. Schlüter am zweiten Pfosten in einen abgerutschten
Michel-Schuss warf.
Dem entgegen standen jedoch immer wieder inkonsequente Defensivszenen, sodass
Meret Aye , die sich für den zweiten Abschnitt als Torhüterin zur Verfügung
stellte, nicht gerade beschäftigungslos blieb. So wie in der 42. Minute, als
sie per Fußabwehr gegen Auswahlspielerin Amelie Goedeke rettete.
Ein Dutzend an Spielminuten später stellte Goedeke ihre Torjägerinnenehre wieder
her, schob sie allein vor dem Kasten diesmal sicher zum 2:4 ein (54.). Zum 2:4,
weil zuvor wieder Mosemann die WSV-Führung, im Anschluss an einen Eckball, den –
so schien es – niemand sonst verarbeiten wollte, wiederhergestellte hatte
(46.).
Doch auch die Spielerinnen des Walddörfer SV können bei gegnerischen Ecken das
Verhalten eines Igels imitieren. Zu begutachten, als Antonio Michel einen
Corner Kick scharf auf den ersten Pfosten zog und M. Schlüter das Leder mit
gewohnter Furchtlosigkeit über die Linie drückte (58.). Nur noch 3:4, doch
gelang es Blau-rot nicht, die letzten 720 Sekunden mit Substanziellem zu füllen.
Stattdessen erarbeitete sich Goedeke noch einmal eine gute Gelegenheit, die sie
dann aber aus 14 Metern durch mangelnde Präzision nicht nutzte.
Die WSVerinnen siegten damit, wie schon im Punktspiel, vergangenen November,
mit vier erzielten Toren (damals 4:1).
Am Rande bleibt derweil noch das Verhalten des Gäste-Trainers zu erwähnen, als
seine Tochter durch einen intensiven Zweikampf von Emily Sternsdorff auf die
Bretter geschickt wurde (70.). Wüste Pöbeleien haben im Fußballsport nun
wirklich nichts verloren. Erst recht, wenn man dem Gegner auf diese Weise „Unsportlichkeit“
unterstellt…
SC Sternschanze 1.C-Mädchen: Grassia – M. Schlüter,
Sternsdorff, Brockmann – Arntzen, Lützen – Langner, Laasch, L. Schlüter –
Böcker, Michel, eingewechselt: Aye, Hatzius-Sarramona, Trainerin:
Lina Charlotte Gaßner
Tore: 1:0 L. Schlüter (3. M. Schlüter), 1:1 Grassia (10., Eigentor,
Marx), 1:2 Mosemann (16. Koopmann), 2:2 L. Schlüter (35.+1 Michel), 2:3
Mosemann (46. Marx), 2:4 Goedeke (54. Marx), 3:4 M. Schlüter (58. Michel)
Schiedsrichter: Paul Morlock (SC Sternschanze, Note 2,5: sicherer Leiter
einer einfach zu leitenden Partie, hätte allerdings Sternsdorff für ihr
taktisches Foul (70.) verwarnen müssen.)
Zuschauer: 40
Samstag, 26. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 1.C-Mädchen - Walddörfer SV 2.C-Mädchen
Freitag, 25. April 2014
Spielbericht VfL 93 Hamburg II - SC Hansa 11 III
Nichts geht mehr
VfL
93 II unterliegt auch gegen Hansa 11 III
Es bleibt dabei: Die zweite Mannschaft des VfL 93 bekommt derzeit einfach
keinen Fuß auf den Boden. Auch gegen den Tabellenvorletzten von der Feldstraße
setzte es am Freitagabend eine völlig verdiente Heimniederlage.
Während man sich unter der Woche in einer Mannschaftssitzung wieder positive
Vorsätze gefasst hatte, schienen die Gesprächsinhalte zwei Tage später wieder
verraucht, erlaubte man sich erneut einen Strauß an Konzentrationsfehlern, die
die Gäste nach einer Viertelstunde erstmals zu bestrafen wussten, als Jens
Salzmann einen Einwurf abfing, Benjamin Langelage auf der linken Siete auf die
Reise schickte und dieser nach dem Versetzen von Timo Böge fein aus spitzem
Winkel das 0:1 besorgte (15.).
Mitte der zweiten Hälfte dann sein zweiter Streich, profitierte Langelage hier
von einem zweiten Ball im Strafraum, konnte Böge einen Salzmann-Versuch zuvor noch
gut auf der Linie klären (62.). Für die Gäste bahnte sich ein sportlicher
Festtag an, was ihnen zusätzliches Selbstvertrauen gab.
So hätte ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Taner Köse auch gut und gerne
den dritten Treffer des SC Hansa markieren können (75.). Auf der anderen Seite dauerte
es bis zur 79. Minute, ehe Florian Kostka den Mut bewies, das Ei aus 20 Metern kraftvoll
und gefährlich auf das gegnerische Tor zu bringen. Das Spielgerät verfehlte das
Gehäuse von Sebastian Herrmann ganz knapp.
Kostka war es auch, der sieben Minuten vor Ultimo den Anschlusstreffer mit
einer guten Flanke auf Clemens Boveland vorbereitete, konnte sich der gelernte
Verteidiger im Strafraum zwar nicht durchsetzen, doch Michael Kohpmann sprang
aus 20 Metern per Rechtsschuss ein – nur noch 1:2!
Erst in der Schlussphase erkannte man jetzt bei den Gastgebern die Intention,
hier doch noch etwas Zählbares zu erreichen – und da kam sie: die letzte Chance
in der Nachspielzeit. Freistoß aus zentraler Position für die Grünen;
Torentfernung 19 Meter, doch direkt nach Finn Masureks Versuch (über den
Kasten) war das hart geführte Match beendet und die Drittvertretung des SC Hansa
11 um drei Punkte reicher.
VfL 93 Hamburg II: Oeser – Boveland, Baumann, T. Böge – Goede (68.
C. Frey), Masurek – Schulte, Kohpmann, Lazer (63. Maurer) – Kostka, Knopp (80.
Eckle), Trainer: Marco Ritter & Michael Böge
SC Hansa 11 III: Herrmann – Isik, Tschenbrecker, Krajisnik – Schulz,
Preßentin – Ruprecht, Köse, Salzmann – Efe (70. A. Frey), Langelage,
Spielertrainer: Erkan Efe
Tore: 0:1 Langelage (15. Salzmann), 0:2 Langelage (62. Salzmann), 1:2
Kohpmann (83. Kostka)
gelbe Karten: Goede – Langelage, Ruprecht, A. Frey
Schiedsrichter: Jürgen Hofmann (SC Hansa 11, ersatzweise)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: da der angesetzte Schiedsrichter, Marc Szymczak
(SC Egenbüttel) nicht erschien, sprang Jürgen Hofmann (Hansa 11) als Unparteiischer
ein.
Sonntag, 20. April 2014
Spielbericht Voßlocher SV - FC Roland Wedel II
Yilmaz bestraft voßlocher
Abschlussschwäche
1:3!
Roland Wedels Reserve mit erwartetem Auswärtssieg
Nicht unbedingt souverän, aber letztlich durchaus verdient konnte sich die
bereits aufgestiegene Reserve des FC Roland Wedel mit 3:1 beim
Tabellenvorletzten aus Voßloch durchsetzen.
Das Fundament dafür war früh errichtet, flatterte ein abgefälschter Adak-Linksschuss
in bester Robben-Manier zum 0:1 in die VSV-Maschen (6.).
Dabei mischte das Team in Schwarz-grün munter mit, kam jedoch zu selten zu
klaren Abschlüssen, wie bei Michael Dörings Schussversuch im Strafraum, den der
gut aufgelegte Sezer Yüksel im Roland-Gehäuse jedoch glänzend per Fuß
entschärfen konnte (40.).
Zu diesem Zeitpunkt musste sie jedoch schon Gegentreffer Nummer zwei hinnehmen,
nachdem Mustafa Yilmaz einen sicher ausgespielten Konter mustergültig aus 17
Metern abzuschließen wusste (27.).
Das Kellerkind glaubte aber weiterhin an einen Punktgewinn gegen den
Spitzenreiter und wurde dafür auch zu Recht belohnt, indem der emsige Döring
aus halblinker Position nun doch endlich mal kurzen Prozess machte – nur noch
1:2 (53.)!
Auch in der Folge ließen der eingewechselte Rene Feddersen und Co nichts
unversucht, doch offenbarte sich mal wieder die große Schwäche der Gastgeber:
die Chancenverwertung. „Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht – das zieht
sich schon durch die gesamte Saison“, haderte Trainer Ralf Petersen bereits zu
Beginn der zweiten Hälfte mit dem Abschlusspech seiner Mannen, das seinen
Höhepunkt in Minute 64 fand, als Döring im Anschluss an einen guten
Stemmann-Freistoß frei vor Yüksel an diesem scheiterte.
Die späte Rache lieferten die Gäste quasi mit dem Schlusspfiff in Form des
1:3-Entscheidungstreffers, den Yasar Ak traumhaft mit einem Bilderbuchpass von
der Mittellinie so butterweich vorbereitete, dass Yilmaz nur noch am Torsteher
vorbei musste und die Kugel problemlos zu seinem zweiten Treffer einschieben konnte (90.). Ein Lob geht hier
auch an den unauffälligen Sönke Schnoor (SSV Rantzau) an der Pfeife, der Yilmaz
korrekterweise nicht im Abseits sah!
Die Zweitvertretung des FC Roland machte damit einen weiteren wichtigen Schritt
in Richtung Staffelmeisterschaft der Kreisklasse 1, während der Voßlocher SV
unten auf der Stelle tritt.
Voßlocher SV: Schlüter – Hoepffner (38. Feddersen), Stemmann,
Soult, Tell – Dobbertin – Lorenz, Hänel, Schümann – Döring, Bogumil, Trainer:
Ralf Petersen
FC Roland Wedel II: Yüksel – Palabiyikca (88. Marciano), Bildrici, Ak –
Alkan, Baygündüz (30. Tok) – Hayran, Dogan (55. Ibendahl), Durkut – Adak,
Yilmaz, Trainerteam: Fuat Sandal & Stephan Kurowski
Tore: 0:1 Adak (6.), 0:2 Yilmaz (27. Adak), 1:2 Döring (53. Lorenz), 1:3
Yilmaz (90. Ak)
Schiedsrichter: Sönke Schnoor (SSV Rantzau, Note 1,5)
Zuschauer: 12
Samstag, 12. April 2014
Spielbericht SC Sternschanze 5.C (1.CM) - SV St. Georg 2.C
SV
St. Georg gewinnt Fußballspectaculum
Größere
Effizienz entscheidet das Match zu Gunsten der Jungs
Was für ein rasantes Match an der Sternschanze! Die C2 des VS St. Georg konnte
sich nach 70 hoch spektakulären Minuten im Schanzenviertel Besitzer von drei
weiteren Punkten in der C-Kreisklasse j50 nennen. Dafür benötigte man trotz des
deutlichen Endresultats jedoch auch einiges an Glück.
So lief die Trömmel-Equipe elf Minuten lang einem 0:1-Rückstand hinterher,
nutzte Topstürmerin Antonia Michel einen groben Abwehrschnitzer zum verdienten
1:0 nach einem Dutzend an Spielminuten. Ein Rückstand, den Finja Arntzen mit
ihrem mutigen Distanzgeschoss fast verdoppelt hätte, wäre da nicht Schlussmann
Jannik Andresen in Erscheinung getreten, indem er das Leder gerade noch an die
Latte lenken konnte (19.).
Auf der anderen Seite hatten die Ost-Hamburger Pech, als Tim Trömmel aus 14
Metern nur den Pfosten traf (20.). Erst ein direkt versenkter Freistoß von
Kapitän Hamed Amiri aus 22 Metern (23.) brachte die Gäste wieder zurück in
diese rassige Partie, die sie keine 120 Sekunden später sogar drehten, netzte
wieder Amiri nach einem genauen Zuspiel Angelo Pinto Fernandes´ sicher ein.
Trotz der ergebnistechnischen Wende blieben die Schanzerinnen ihrem offensiven
Spielstil treu, was ihnen weitere Großchancen einbrachte, wie einen
Lattenschuss durch Marla Schlüter aus halbrechter Position (29.).
Auch in der zweiten 35 Minuten lieferten sich beide Teams einen
hochinteressanten Kampf auf künstlichem Grün, den die Herren in jener Farbe für
sich entschieden, als erneut Amiri von außerhalb des Strafraums Maß nahm und das
Leder zielgenau in die Maschen setzte (49.).
Schanze dagegen steckte weiterhin nicht auf, kam in Person von Elsa Brockmann
gleich zweimal zur „Tausendprozentigen“, doch während sie im Duell mit Andresen
den Kürzeren zog, obwohl Michel neben ihr komplett blank stand (58.), bugsierte
sie einen Michel-Eckball wenig später unbehelligt aus vier Metern nur an die
Latte – Glück für den SV St. Georg!
Ein Glück, das sie derweil in Effektivität umzuwandeln wussten, brachte Amiri
einen Konter, eingeleitet vom eigenen Schlussmann, derartig souverän zu Ende,
dass zwischen seinen Schuss und den Torpfosten keine Briefmarke mehr passte –
1:4(64.)!
Ein weiterer Gegenangriff stellte in der Nachspielzeit schließlich den (zu)
hohen Endstand von 1:5 her (Torschütze Berdnik).
SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen):
Grassia (36. Balassa) – Aye (36. Lux / 59. Aye), Sternsdorff, Balassa (32.
Brockmann) – Arntzen, Lux (16. Lützen – Langner (21. M. Schlüter / 59.
Langner), Brockmann (26. Ludwig), Funke (36. Langner / 54. Grassia) – L.
Schlüter (59. Funke), Trainerin: Lina Charlotte Gaßner
Tore: 1:0 Michel (12. Balassa), 1:1
Amiri (23.), 1:2 Amiri (25. Pinto Fernandes), 1:3 Amiri (49.), 1:4 Amiri (64.
Berdnik), 1:5 Berdnik (70. Pinto Fernandes)
Schiedsrichter: Peter Geschke (VfL
Hammonia, Note 3)
Zuschauer: 60
Sonntag, 6. April 2014
Spielbericht SC Urania Hamburg 1.C - SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen)
Mit diesem 0:4-Rückstand waren die Gäste zunächst auch noch
bestens bedient, vergeigte die Düsenberg-Elf nebenbei so manchen Hochkaräter.
Ein Zustand, der sich rächen sollte, denn kaum kam Blau-rot einmal gefährlich
vor das Urania-Gehäuse, klingelte es, als Winterneuzugang Antonia Michel von
einem großartigen Brockmann-Zuspiel profitierte und das Leder mit Rechts zum
4:1 im Netz zappeln ließ (26.). Die Schanzerinnen waren jetzt am Drücker,
während von den Gastgebern überhaupt nichts mehr kam. Diese konnten sich
glücklich schätzen, dass ein Michel-Freistoß gut von Torsteher Christoph Huster
entschärft werden konnte (31.) und es dem mutigen Schlusslicht letztlich wiederholt
an der nötigen Konsequenz im Abschluss mangelte. Spielbericht SC Sternschanze 2. Frauen - FC St. Pauli 2. Frauen
St. Pauli schließt auf
Rote
Laterne der Frauen-Kreisliga West bald nicht mehr an der Feldstraße?
Wie schon im Hinspiel gab es im Nachbarschaftsduell einen 3:0-Erfolg für das
jeweilige Auswärtsteam zu verzeichnen – dieses Mal mit dem besseren Ende für
die zweiten Frauen des FC St. Pauli.
Und das, obwohl sich die Begegnung insgesamt recht ausgeglichen, sogar mit
leichten Tendenzen in Richtung Schanze bewegte.
Dennoch genügte ein defensiver Problemmoment, um das 0:1 heraufzubeschwören,
folgte auf ein versuchtes rettendes Eingreifen Filiz Günyars im eigenen
Sechzehner der berechtigte Pfiff: Strafstoß für Braun-weiß! Ein Fall für Imke
Schaffitzel, den die hoch aufgeschossene Torfrau in bester Butt-Manier souverän
löste (41.). „Wenn ich vier Jahre jüngere wäre, hätte ich den vielleicht
kriegen können“, haderte Annegret Köntges, die ob eines Personalengpasses von
der Trainerinnenbank ins Tor rotierte.
Von dort aus beobachtete sie auch im zweiten Abschnitt einen ordentlichen Vortrag
ihrer Vorderleute, denen der Ertrag dafür jedoch verweigert blieb. So verfehlte
Erste-Frauen-Leihgabe Julie Shiraishi aus 18 Metern (54.), ehe Yesim Dumans
Versuch noch auf der Linie geklärt werden konnte (65.). „Bis zum Strafraum
spielen wir es eigentlich ganz gut, aber gelegentlich fehlen uns dann die
Übersicht und der Blick für die Räume. Es ist halt immer mal so, dass wir dem
Tor nahe sind, aber scheitern daran, es zu schießen.“.
Wo Köntges die mangelnde Durchschlagskraft ihrer Elf bedauerte, präsentierten die
Gäste ein Musterbeispiel an Effizienz, führte die zweite ernsthafte
Strafraumszene glatt zum zweiten Tor, als Signe Jürgensen einen Freistoß von
der linken Seite gen zweiten Pfosten brachte, wo Franziska Gröll zwar nicht an
den Ball kam, aber alle um sich herum derartig verwirrte, dass das Leder
letztlich unberührt in die Maschen segelte (81.).
Die endgültige Entscheidung bereitete die 33-Jährige dann wenig später per
herrlichem Zusammenspiel mit der sehenswert über die Torfrau lupfenden Jessica
Adam vor. Kaum zu glauben, dass dies erst Saisontor Nummer eins für Adam
bedeutete!
Im Keller der Kreisliga-Weststaffel darf sich die Equipe vom Heiligengeistfeld
dank des erst zweiten Saisondreiers berechtigte Hoffnungen auf die Weitergabe
der roten Laterne machen. Nur noch drei Zähler sind die seit dem Hinspielerfolg
sieglosen Schanzerinnen (nur ein Punkt aus den letzten neun Begegnungen) und
die Damen aus Rugenbergen nun voraus.
Tore: 0:1 Schaffitzel (41., Foulstrafstoß), 0:2 Jürgensen
(81., direkter Freistoß), 0:3 Adam (85. Gröll)
Schiedsrichter: Alexander Hamann (SC Sternschanze, ersatzweise, Note
1,5: fehlerlos in einem fairen Spiel, korrekte Entscheidungen zum Strafstoß (41.)
und dem Freistoß zum 0:1 (81.).)
Zuschauer: 42
Sonntag, 30. März 2014
Spielbericht Eimsbütteler TV - SC Victoria Hamburg 3.C
6:1!
ETV demütigt den Nachbarn
Überragende
zehn Minuten ebnen den Weg zum Derbysieg
Mit einem deutlichen 6:1-Erfolg auf heimischem Terrain schafften die ersten
2000er des Eimsbütteler TV nicht nur klare Verhältnisse im eigenen Stadtteil,
sondern auch in der Tabelle der U14-Landesliga.
Besonders überragend waren hierbei die Minuten 8 bis 18, in denen die Gastgeber
gleich viermal gegen einen überrumpelten Gegner einnetzten. Den Anfang machte
der körperlich hoch überlegene Hilkiah Voigt auf dem grünen Kunstrasen, indem
er einen Konter nach gegnerischem Offensivstandard problemlos zur frühen
Führung veredelte (8.). Keine zwei Minuten später legte Kapitän Fatih Aytekin
Treffer Nummer zwei aus 22 Metern nach, ehe Isa Can Zeybek einen wunderbar
gespielten Angriff auf finaler Einladung Hannes Nicolais mit dem sicheren
Abschluss zum 3:0 zu Ende brachte (12.).
Sechs Minuten ließen sich die Hausherren daraufhin Zeit, bis Zeybek wieder
einen feinen Spielzug mit dem 4:0 krönte (18.). Glück im Unglück für die
desolate Hintermannschaft des SC Victoria, dass wenigstens Voigt einmal knapp
verfehlte (20.) und somit nicht noch höheren Pausenrückstand verursachte.
Gerade, als man sich so langsam zu fangen schien, hatte der abermals nicht
ausreichend markierte Voigt einen Schuss ins linke obere Eck in petto – 5:0
(42.)!
Sicherlich auch aus Frust darüber räumte Schlussmann Levin Quass einmal rüde außerhalb
seiner Parzelle auf und konnte dabei froh sein, beim jungen Schiedsrichter nur
mit der gelben Karte davongekommen zu sein (45.).
Eine kurze Aufhellung des angeschlagenen Vicky-Gemüts bereitete wenig später
der sehenswerte Ehrentreffer durch Semir Demirovic. Aus der zweiten Reihe hatte
sein Geschoss im ETV-Quader eingeschlagen.
Mehr gelang der Nabaoui-Elf in offensiver Hinsicht jedoch nicht. Stattdessen
schaltete Rot-weiß noch einige aussichtsreiche Angriffe, von denen Voigt
letztlich einen zum 6:1-Endstand veredelte (59.).
So untermauert man seine berechtigten Aufstiegsambitionen!
Eimsbütteler TV 2.C: Bohls – Gök, Kouame, Mous, Yavuz (41.
Beverungen) – Aytekin (32. Eggers), Dursun (32. Jonat) – Njinmah (48. Dimakis
Groev), Zeybek, Nicolai (69. Njinmah) – Voigt, Trainer Loic Favé
SC Victoria Hamburg 3.C: Quass – Feldsmann, Stolze, Kovacic, Schmich –
Momm, Puljic (43. Ilic) – Heinz (60. Sinemus), Demirovic, Grebe Pinhao (48.
Ohmenzetter) – Möller, Trainer: Phil Nabaoui
Tore: 1:0 Voigt (8.), 2:0 Aytekin (10. Zeybek), 3:0 Zeybek (12.
Nicolai), 4:0 Zeybek (18. Voigt), 5:0 Voigt (42.), 5:1 Demirovic (52.), 6:1
Voigt (59.)
Schiedsrichter: Dominik Kopmann (Niendorfer TSV, Note 3)
Zuschauer: 35
Spielbericht SC Sternschanze 1.Fr - Hamburger SV 2.Fr
Böst
entscheidet
SCS
quasi durch – HSV weiter unten drin
Dank eines verdienten 2:1-Heimerfolgs gegen die zweiten Frau des Hamburger SV
stehen die ersten Damen des SC Sternschanze unmittelbar vor dem vorzeitigen
Klassenerhalt in der Landesliga.
Bei besten äußeren Bedingungen waren es auch die Gastgeberinnen, die dank der
auffälligen Janine Böst und ihren Torjägerinnenqualitäten früh in Front gingen,
nutze sie ein genaues Zuspiel aus dem Zentrum zum Heber über die
herausstürzende Torhüterin (6.).
Kurz darauf versuchte sie noch einmal ähnliches, wobei ihr aber diesmal das
Lattenkreuz im Wege stand (9.).
Und es blieb das Spiel der frechen Heber, war es natürlich ein solcher, der Spielführerin
Daniela Marth aus 19 Metern zur Schützin des umjubelten Ausgleichstreffers
machte (12.).
Auf der anderen Seite bemühten sich die Schanzerinnen um die sofortige Antwort,
doch zweimal blieb Kapitänin Böst der zweite Torerfolg verwehrt (21. &
34.), während es Melanie Bischoff für die Rothosen mit einem direkten Eckball
auf den Querbalken probierte.
Ebenfalls aufs Gebälk traf Elizabeth Breit per Heber, zu Beginn der zweiten
Halbzeit. Am Spielstand änderte aber auch dieses Geschoss logischerweise
nichts.
Wie gut, dass SCS-Coach Heiko Nagel da eine Janine Böst in seinen Reihen hat,
die man einfach mal mit dem langen Ball auf die Reise schicken kann – und schon
netzte sie aus zwölf Metern sicher ein – 2:1 (54.)!
Eine Kuriosität am Rande: Vorlagengeberin Jördis Wothge hatte direkt vor diesem
Match noch einen Einsatz als Schiedsrichterin. Das Aufwärmprogramm blieb ihr
somit erspart…
Erspart blieben der Innenverteidigerin und ihren Abwehrkolleginnen in der Folge
auch gefährliche Momente des HSV, hielten die Gäste in diesem kurzweiligen Landesligaspiel
nun nicht mehr so recht Schritt, während für Blau-rot jetzt die erfolgreiche
Verwaltung des Vorsprungs auf dem Programm stand. Ein Unterfangen, das ihnen
schlussendlich auch gelang, lautete der Spielstand zum Zeitpunkte des Abpfiffs
durch den guten Unparteiischen, Lütfi Bal (Eintracht Lokstedt), 2:1. Und das,
obwohl mit Andrea Wienhaus nur eine Auswechselspielerin für frische Energie
draußen zur Verfügung stand.
Wie schon im Hinspiel sicherte sich die Nagel-Elf drei Punkte durch einen
2:1-Triumph, was die Abstiegssorgen der HSV-Deerns weiter verschärft. Aber damit
bewegen sich die Damen auch ganz im Bereich der ersten Herren…
SC Sternschanze 1. Frauen:
Kischkat – Hoff (62. Wienhaus), Hose, Wothge, Mielke – Hansen, Roseland,
Gaßner, Kodal – Breit, Böst, Trainer:
Heiko Nagel
Hamburger SV 2. Frauen: Linden –
Rosbander (56. Hetz), Holst, Falter, Heby – Ehlers, Apitz – Driver, Porsch,
Bischoff – Marth, Trainer: Kay Ole Schönemann
Tore: 1:0 Böst (6. Gaßner), 1:1
Marth (12.), 2:1 Böst (54. Wothge)
Schiedsrichter: Lütfi Bal (Eintracht
Lokstedt, Note 1,5)
Zuschauer: 45
Samstag, 29. März 2014
Spielbericht SC Sternschanze 5.C (1.CM) - Walddörfer SV 4.C
Risiko
zahlt sich (fast) aus
C-Mädchen
des SC Sternschanze dicht am ersten Punktgewinn
Nach dem erfolglosen, aber extrem beherzten Auftritten gegen den SV St. Georg
(0:5) und den TV Haseldorf (0:12, obwohl tatsächlich nur elf Gegentore fielen) sah
sich auch die 4.C des Walddörfer SV mit einem moralisch bestens eingestellten
Gegner konfrontiert.
Und nicht nur das, waren es die Gastgeberinnen, die in der Anfangsphase klar
die Musik machten. Allerdings kam man dabei trotz aller Bemühungen nur selten
über das Intro hinaus, fehlte letztlich entweder das entscheidende kluge
Zuspiel oder der schnelle Abschluss, wie ihn Emily Ludwig (4.), Manon Funke
(12.) und Marla Schlüter (25.) bemühten.
Von den schwach auftretenden Gästen war derweil quasi nichts zu sehen, bis ein
langer Ball irgendwie den schnellen Milan Dietrich fand, welcher erst Elsa
Brockmann in seinem Staub zurückließ, Schlussfrau Chiara Grassia einen
Beinschuss verpasste und das schließlich freiliegende Leder aus kürzester
Distanz zum unverdienten 0:1 einschob (17.). Eine erfolgreiche Coda, die den
Schanzerinnen auch in der Folge verwehrt blieb…
Und wie das Fußballerleben so spielt, landete Alexandro Borchers, knapp eine
Viertelstunde nach dem Wiederbeginn, den zweiten WSV-Hit, nachdem sich die
Begegnung nun immerhin in beiden Platzhälften abspielte (49.). Ab Minute 36
mischten jetzt auch die diskreten Gäste mehr offensiv mit, wobei allein
Dietrich drei vielversprechende Konter gegen Blau-rote mit starkem
Offensivgeist unkonzentriert verschenkte.
Ein Zustand, der sich rächen sollte, erlöste Zehnerin Ludwig ihre Farben aus zuletzt 267 schier endlosen Minuten
ohne eigenen Treffer, indem sie bei ihrem Versuch aus 22 Metern auch auf die
Mithilfe des passiven Schlussmannes bauen konnte – ein Kullertor der Marke „Das
Glück der Tüchtigen“ (57.)!
Für die Schlussphase riskierten Gretha Böcker und Co noch einmal alles, während
man hinten um die überragende Blanca Balassa stets im richtigen Moment
aufzuräumen wusste. Am Ende blieb jedoch nach genau 70 Minuten ohne Nachspielzeit
ein 1:2 auf der Endabrechnung. Ein 1:2, über das sich letztlich beide Seiten
freuen konnten. Die Jungs aus Hamburg-Nord, weil sie den ersten sportlichen
Saisonsieg glücklich über die Ziellinie retten konnten und die
Schanzenkickerinnen, da sich die positive Tendenz der letzten Wochen und der
neue Mut zum Risiko auch nun statistisch zeichnen ließ.
Während die Herren vom Saseler Weg erst am übernächsten Mittwoch wieder mit
einer Auswärtsreise zur C1 des SC Urania ins Geschehen eingreifen werden, steht
diese für die Schanzen-Elf bereits am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem
Programm.
SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen):
Grassia (36. Funke) – Balassa (23.
Lux / 36. Balassa), Brockmann, Sternsdorff – Laasch, Lützen (25. Böcker / 44.
Ludwig) – L. Schlüter (61. M. Schlüter), Ludwig (36. Lützen), Funke (21.
Fiedler / 61. Lux) – M. Schlüter (45. Grassia), Michel (61. Böcker), Trainerin:
Lina Charlotte Gaßner
Tore: 0:1 Dietrich (17.), 0:2
Borchers (49.), 1:2 Ludwig (57.)
Schiedsrichter: Peter Geschke (VfL
Hammonia, Note 3: solide Spielleitung mit kleineren aber unbrisanten
Fehlerchen, erkannte gut, dass der Großchance für den abseitsstehenden Dietrich
(57.) eine Kopfballverlängerung des Gegners vorausging und somit kein
strafbares Abseits vorlag.)
Zuschauer: 35
Sonntag, 23. März 2014
Spielbericht Eimsbütteler TV III - VfL 93 Hamburg II
ETV
nutzt die Einladungen
Heimerfolg
gegen orientierungslose Borgwegler
Klar und deutlich mit 4:1 konnte sich die dritte Mannschaft des Eimsbütteler TV
für die 1:5-Hinspieldemütigung rächen und sich damit eine verbesserte
Ausgangsposition im Kampf um die guten Mittelfeldplätze der Kreisklasse 7
verschaffen.
Der Grundstein dafür schien an diesem Sonntagmittag früh gelegt, köpfte Daniel
Aupperle eine Mewes-Ecke, begünstigt von einem Torwartfehler Sven Oesers, zur
frühen Führung nach vier Minuten in die VfL-Maschen.
Doch die passende Antwort der Borgwegler folgte prompt, vollendete Florian Kostka
ein feines Zusammenspiel mit Christopher Maurer zum schnellen Gleichstand
(11.). Ein Resultat, das allerdings nach wiederum nur sieben Zeigerumdrehungen
Bestand haben sollte, nutzte der starke Oliver Manner-Romberg die große
Passivität der Gäste zu einem genauen Zuspiel auf Leandro Schütte, der diese
einfache Aufgabe schließlich löste (18.).
Von der Böge-Ritter-Elf war indes kaum etwas zu sehen, was sich in den zweiten
45 Minuten gnadenlos fortsetzte. Hierbei konnte man noch von Glück reden, dass
eine Kombination zwischen Jacob Mewes und Alexander Dobuch von letzterem nicht
erfolgreich abgeschlossen werden konnte, rettete Oldie Detlef Öhlmann im
letzten Moment vor der Linie (61.).
Ein Akt, der wenig später keinem Spieler in Grün gelang, sodass Schüttes Rechtsschuss,
im Anschluss an einen sehenswerten Angriff, das Areal zwischen den Pfosten
passierte – das 3:1 (66.)!
Wer sich ein Aufbäumen der VfL-Reserve gegen die drohende Niederlage erhoffte,
sah sich enttäuscht, begleitete sie neben einer haarsträubenden Fehlpassquote
auch eine unzureichende Zweikampfmoral, was sich in keiner Szene besser zeigte,
als bei Harry Hehlkes 4:1, bei dem es rundherum keinerlei Gegenspieler zu sehen
gab, was er 22 Metern vor der Kiste nicht ungenutzt lassen wollte – und auch
nicht ließ (75.).
Obendrauf kassierte Kapitän Maurer nach einem angeblichen Handspiel noch eine
durchaus strittige, aber in der Summe der Dinge nicht unverdiente Ampelkarte
(81.), sodass seine Winterhuder die Partie zu zehnt beenden mussten.
Wenigstens, so dürfte man als VfL-Fan gedacht haben, setzte es in Unterzahl
keine weiteren Gegentreffer, agierten die Gastgeber, die im Vorjahr noch die
dritten Herren von UH Adler bildeten, nun etwas zu verspielt in des Gegners
Hälfte.
Dieses 4:1 reichte jedoch, um alle Beteiligten auf Seiten des ETV in
Festtagsstimmung zu versetzen, während man am Südring nach dem starken 3:2
gegen Spitzenteam Eintracht Lokstedt II wieder genau dort steht, wo man sich vor
jenem Spiel befand: In der zweiten Krise der Saison 2013/2014!
Tore: 1:0 Aupperle (4.
Mewes), 1:1 Kostka (11. Maurer), 2:1 Schütte (18. Manner-Romberg), 3:1 Schütte
(66. Mewes), 4:1 Hehlke (75.)
gelbe Karten: Manner-Romberg – C.
Frey, Öhlmann
gelb-rote Karte: Maurer (VfL 93 II,
81., Meckern + Handspiel
Schiedsrichter: Rohit Choudhry
Zuschauer: 27