Samstag, 28. Juni 2014

Spielbericht SV Werder Bremen 1.C-Mädchen - Hamburger SV 1.C-Mädchen

HSV marschiert ins Endspiel
Starke zehn Minuten reichen in Bremen, um alles klar zu machen

Das Finale um den norddeutschen Pokal der C-Mädchen 2014 steigt nicht ohne den HSV, schmiss man den SV Werder Bremen auf dessen Anlage geradezu aus dem Wettbewerb.
Die Rothosen räumten dabei früh jegliche Zweifel an ihrem Weiterkommen aus, belohnten sie sich erstmals nach zehn Minuten für ihre engagierte Vorstellung, als Philine Diekhoff bei einem Ballverlust Werders richtig spekulierte, zwar an Schlussfrau, Janella Rogowski Quesada scheiterte, Sylvana Kempka den Abpraller aber situationsgerecht versenkte.
Es war der Knackpunkt des Spiels, waren die Gastgeberinnen davon sichtlich geschockt, was sich der clevere HSV zählbar zu Nutze machte.
So erhöhte Spielführerin Emma Burdorf-Sick mit einem abgefälschten Distanzschuss auf 0:2, ehe Diekhoff eine unbedrängte Prodanova-Flanke nicht weniger frei in der Mitte zum 0:3 einköpfte (20.). Auch in der Folge erreichte die Knobloch-Equipe immer wieder mit Hilfe von klugen Momenten der überragenden Burdurf-Sick den gegnerischen Sechzehner, während Werder bei diesen meist langen Bällen unsortiert agierte. Einzig die mangelnde Chancenverwertung war den Hamburgerinnen vorzuwerfen, was sich auch im zweiten Abschnitt fortsetzte. Charlotte Engler, an den Innenpfosten (40.) und Philine Diekhoff (zwei mal überhastet über das Tor, 51. & 55.) entgangen dabei die dicksten Fische. Auf der anderen Seite suchte nun auch Grün-weiß mal den Weg nach vorne, außer einem kräftigen Geschoss von Aemilia Klingelhöfer, das den Kasten nur um Nuancen verfehlte (44.) und einem Lattenkracher (52.) kam aber nicht viel Erwähnenswertes bei rum.
Stattdessen bekam man noch Gegentreffer Nummer vier serviert, konnte Quesada Rogowski ihre Finger zwar noch an einen Diekhoff-Schuss bringen, zur Torverhinderung konnte dies aber nichts beitragen. Die C-Mädchen des Hamburger sicherten sich also souverän mit einem 4:0 den Fahrschein für das Endspiel in einer Woche, das man zu Hause gegen den HSC Blau-weiß Tündern bestreiten wird.

SV Werder Bremen 1.C-Mädchen: Rogowski Quesada – Mittmann (57. Grosicka), Voßmeyer (12. Spude), Inan, P. Rake – Siegel, Klingelhöfer – Heinschel, Zabel (66. F. Rake), Lührßen – Peters, Trainerin: Nadin Stubbemann

Hamburger SV 1.C-Mädchen: Schwerdtfeger – Janssen, Scholz (66. Pusch), Pohlmann, Gammelin – Gaddum (53. Wiedemann), Burdorf-Sick – Prodanova (33. Klingemann), Engler – Kempka (69. Hackbarth), Diekhoff, Trainerin: Chatérine Knobloch

Tore: 0:1 Kempka (10. Diekhoff), 0:2 Burdorf-Sick (17.), 0:3 Diekhoff (20. Prodanova), 0:4 Diekhoff (63. Diekhoff)

Schiedsrichterin: Janna Poppen (Brinkumer SV)

Zuschauer: 110

Samstag, 21. Juni 2014

Spielbericht SV Werder Bremen 3.C - SC Borgfeld 2.C

Werders gnädiger Saisonabschluss
Müheloses 5:1 am letzten Spieltag der Stadtliga-Saison

Nach dem 1:8-Debakel bei Komet Arsten hat sich Werder Bremens C3 im letzten Punktspiel der Saison erfolgreich rehabilitiert und die arg ersatzgeschwächte Zweitvertretung des SC Borgfeld mit 5:1 nach Hause geschickt.
Dabei tat sich Grün-weiß trotz gefühlten 80 Prozent Ballbesitz gegen die extrem tief stehenden Gäast doch zunächst recht schwierig damit, dem SCB-Kasten gefährlich zu werden. Zu selten suchte man, wie Jarno Böntgen nach 18 Minuten, den direkten Abschluss (in diesem Fall zielte der Außenverteidiger aus der Distanz drüber). Sogar aus einem berechtigten Strafstoßpfiff des als Spielleiter eingesprungenen Shuto Kotani, eigentlich als Werders Co-Trainer dabei, konnten sie kein Kapital schlagen, scheiterte Corvin Schröder nach Foulspiel an dem wie immer emsigen Moritz Dodenhoff an Finn Wollesen, woraufhin auch Louis Poznanskis Versuch im Nachsetzen ein Rendezvous mit dem Querbalken erlebte (6.).
Auf der anderen Seite hätte Felix Fleischhauer das Geschehen sogar komplett auf den Kopf stellen können, doch das Eingreifen von Jannis Voß verhinderte das 0:1.
Nach 26 Zeigerumdrehungen war der Bann schließlich gebrochen: Ballgewinn von Diyar Saka auf der rechten Seite, ein strammer Diagonalball von Poznanski und ein Torhüter mit „Flutschfinger-Syndrom“ ermöglichten dem richtig spekulierenden Dodenhoff den erfolgreichen Abschluss aus spitzem Winkel – 1:0!
Mit einer Szene, die auch vom oberneuländer Golfplatz hatte stammen können, lochte Poznanski Treffer Nummer zwei ein. Von allen guten Gegenspielern verlassen, konnte er in aller Ruhe aus 25 Metern zielen und ausholen. Das Ergebnis: Ein exakt so beabsichtigtes Geschoss in den oberen Bereich des Tores (32.)!
Auch im zweiten Abschnitt beschränkten sich die weinroten SCB-Kicker auf Schadensbegrenzung, während Werders Chancenverwertung weiterhin recht fahrlässig daherkam. So benötigten sie für das vorentscheidende 3:0 auch erst einen zweiten Abschluss im Strafraum. Thomas Linkov war es schließlich, der im Strafraumgewühl die Übersicht behielt (46.). Für Freunde des gepflegten Ballsports servierten Marc Schröder, Moritz Dodenhoff und Torschütze Maik Nawrocki das schön herausgespielte 4:0 nach (49.), während man defensiv plötzlich einmal die Contenance verlor und den heute schwachen Borgfeldern mit einem krassen Abwehraussetzer den Ehrentreffer durch Christian Kronhardt schenkte (68.). Immerhin stellte der eingewechselte Jason Tomety-Hemazro mit Hilfe einer starken Vorarbeit Böntgens und einer überforderten Hintermannschaft des Gegners den Vier-Tore-Vorsprung wieder her (70.).
Werder Bremens U13 belegt damit am Ende den dritten Platz der Stadtliga-Sommerrunde und kann zuversichtlich auf die kommende Saison in der Verbandsliga zusteuern. – übrigens unter neuer Leitung, übernimmt Norbert Hübner das Traineramt der Werder-2001er, währen Jan-Claas Alexander und sein Gefolge ab der neuen Saison die Geschicke der kommenden C3 (Jahrgang 2002) in die Hand nehmen werden.

SV Werder Bremen 3.C: Voß – Böntgen (36. Smuskewicz), Nawrocki, Weickert, Klüver – M. Schröder, Poznanski – Saka (36. Tomety-Hemazro), Linkov, Dodenhoff (60. Saka) – C. Schröder, Trainer: Jan-Claas Alexander

Tore: 1:0 Dodenhoff (26. Poznanski), 2:0 Poznanski (32. M. Schröder), 3:0 Linkov (46. Dodenhoff), 4:0 Nawrocki (49. Dodenhoff), 4:1 Kronhardt (68.), 5:1 Tomety-Hemazro (70. Böntgen)

Schiedsrichter: Shuto Kotani (SV Werder Bremen, ersatzweise, Note 1,5: meisterte die schwierige Aufgabe, das eigene Team zu pfeifen, mit angenehm liberaler Zweikampfbewertung und gutem Abseitsauge souverän.)

Zuschauer: 22

besondere Vorkommnisse:
- Da der angesetzte Schiedsrichter, Mert Korkmaz, nicht erschien, leitete Werders Co-Trainer
  Shuto Kotani die Partie.
- C. Schröder scheitert mit Foulstrafstoß an Wollesen (6.).


Die Abschlusstabelle der C-Stadtliga Bremen Sommerrunde 2013/2014

Pl

Mannschaft

Sp

S

U

N

Tore

Diff

Pkt

01

ATSV Sebaldsbrück II

11

11

0

0

63:6

57

33

02

TuS Komet Arsten II*

11

  9

1

1

  55:19

36

28

03

SV Werder Bremen III*

11

  8

1

2

  47:31

16

25

04

SV Hemelingen

11

  7

1

3

  28:16

12

22

05

BTS Neustadt

11

  6

2

3

  32:30

2

20

06

SC Borgfeld II

11

  5

0

6

  33:29

4

15

07

SVGO Bremen

11

  3

2

6

  26:40

-14

11

08

SC Vahr-Blockdiek

11

  3

2

6

  28:45

-17

11

09

SG Findorff

11

  3

1

7

  24:33

-9

10

10

Habenhauser FV

11

  2

2

7

  21:45

-24

  8

11

SG Aumund-Vegesack

11

  1

1

9

  17:36

-19

  4

12

TuRa Bremen

11

1

1

9

  11:55

-44

  4

*Komet Arsten II und Werder Bremen III sind nicht aufstiegsberechtigt, da bereits jeweils ein Team des Vereins in der Verbandsliga spielt.

Sonntag, 15. Juni 2014

Spielbericht Niendorfer TSV 1.D - FC St. Pauli 1.D

St. Pauli macht´s sich selber schwierig
Brummerskamp-Kicker entscheiden irres U13-Halbfinale für sich

Packender kann ein Halbfinale der Hamburger Meisterschaft kaum sein! Nach einer sicheren 3:0-Führung zur Pause verspielte der FC St. Pauli das Erreichen des Endspiels, um letztlich aber doch die Oberhand zu behalten.
Die Gäste begannen in Niendorf sofort dominant und belohnten sich frühzeitig, grätschte Mustafa Cankal eine scharfe Janta-Hereingabe aus kürzester Distanz über die Linie (2.). Cankal war es auch, der wenige Minuten später das 2:0 auf dem Fuß hatte, allein vor NTSV-Schlussmann Nico Schultz aber knapp verzog, während Kollege Sidnei Djalo im Duell mit der gesamten Hintermannschaft an einer guten Körperabwehr des Torstehers scheiterte (15.).
Deutlich treffsicherer präsentierte sich Cankal nur Sekunden danach, schloss er einen traumhaft gespielten Angriff über Chris Hagemann und Djalo zum 0:2 aus acht Metern ab (16.), ehe Djalo wiederum quasi im Anschluss das 0:3 beisteuerte (18.). Dabei machten es die Niendorfer dem Gegner derartig einfach, dass man fast den Eindruck bekam, sie wollten gar nicht gewinnen. Mit dem 0:3 zur Pause war man demnach noch bestens bedient.
Dieser Zustand hielt sich auch in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts, bis der eingewechselte Ajkic, eingesetzt von Matti Feuerstein, aus der Tiefe, frei vor der Kiste, zum 1:3-Anschlusstreffer einnetzte (40.).
Es war der Startschuss für einen echten Sturmlauf, der ihnen in Form von Ajkic´ zweitem Streich das 2:3 bescherte, weil ihm niemand beim platzierten Kopfball nach einem Erichsen-Freistoß störte (51.). Die totgesagten Niendorfer plötzlich wieder mittendrin!
Quasi im Gegenzug hätte St. Pauli wiederum die sofortige Antwort mit dem entscheidenden 2:4 geben können, doch der hineingekommene Luca Hoppe zog im Duell mit Schultz den Kürzeren (53.). Stattdessen mussten Hoppe & Co den hochverdienten und lautstark umjubelten Ausgleichstreffer schlucken, setzte sich Jephtah Asare toll auf der linken Seite durch, um den richtig spekulierenden Feuerstein in der Mitte zu bedienen (58.).
Der Favorit, der den Preis für diverse mutige Personalwechsel gezahlt hatte, brockte sich also durch eine indiskutable zweite Halbzeit eine Zusatzschicht, die indes zunächst ereignislos blieb, ein. Somit musste das Neunmeterschießen zur Entscheidungsfindung herhalten.
Nachdem beide Teams nach jeweils vier zweimal trafen, war es Defensivspieler David Leutrum von Ertingen, der das Leder nur an St. Paulis Außenpfosten setzte und somit Alexander Hartmanns Glücksschuss zum 5:6-Endstand möglich machte. Der Profinachwuchs kam also mit mehr als einem blauen Auge davon. Unterm Strich steht jedoch der Einzug ins Finale gegen den ungeliebten Profi-Rivalen des Hamburger Sportvereins.  

Niendorfer TSV 1.D: Schultz – Bitterberg, Lassen, Maack, Leutrum von Ertingen – Lücke, Oelze, Lahrtz – Erichsen, eingewechselt: Asare, Feuerstein, Barisic, Ajkic, Trainer: Jan-Hendrik Schmidt & Christopher Freitag

FC St. Pauli 1.D: Gohr – Janta, Hartmann, Amorin – Kneller, Weber, Hagemann, Djalo – Cankal, eingewechselt: Hoppe, Jaster, Wehde, Schmidt, Trainer: Tobias Oertel

Tore: 0:1 Cankal (2. Janta), 0:2 Cankal (16. Djalo), 0:3 Djalo (18. Weber), 1:3 Ajkic (40. Maack), 2:3 Ajkic (51. Erichsen), 3:3 Feuerstein (58. Asare), Neunmeterschießen: 4:3 Maack, 4:4 Djalo, Gohr hält gegen Barisic, 4:5 Cankal, 5:5 Erichsen, Amorin neben das Tor, Ajkic an die Latte, Schultz hält gegen Janta, Leutrum von Ertingen an den Pfosten, 5:6 Hartmann

Schiedsrichter: Lionel Heilmann (Eintracht Norderstedt)

Zuschauer: 90

Samstag, 14. Juni 2014

Spielbericht TuS Komet Arsten 2.C - SV Werder Bremen 3.C

Arstener Machtdemonstration
Deutliches 8:1 gegen Werder Bremens C3 schafft klare Verhältnisse

Werder Bremens U13 musste im Spitzenspiel der C-Stadtliga eine heftige Schlappe hinnehmen, verprügelte die ein Jahr ältere Zweite Komet Arstens die Alexander-Elf mit 8:1.
Das sportliche Donnerwetter begann dabei bereits nach drei Minuten, nutzte Daniel Grand ein cleveres Zuspiel von Jonathan Bondombe-Simba zur frühen Führung aus bester Stürmerposition.
Wenig später konnte Bilal Maatouk nach einem fein ausgeführten Spielzug über die linke Seite auf 2:0 erhöhen (10.), ehe Grand per Abstauber das 3:0 besorgte, nachdem Maatouk noch an Schlussmann Feliciano König und dessen Rettungsaktion, außerhalb des Strafraums, scheiterte (18.). Im Gegensatz zu den ersten beiden Treffern bestand bei diesem kein begründeter Abseitsverdacht. Das dürfte Grün-weiß allerdings wenig getröstet haben, denn kaum führten sie ihren Wiederanstoß aus, lag das Ei schon wieder im Nest, profitierte Bondombe-Simba abermals von einem dicken Defensivaussetzer der Werderaner (19.).
Offensiv gab es derweil auch nur sehr wenig zu sehen. Dafür langte die erste nennenswerte Strafraumszene gleich zum Ehrentreffer per Freistoß durch Moritz Dodenhoff, den der aufgerückte Marc Schröder durch sein Abfälschen noch zusätzlich begünstigte (23.). Dass dieser Ausflug in die gegnerische Hälfte nicht der Startschuss zu einer fulminanten Aufholjagd werden würde, konnten die Gastgeber allerdings schnell klarstellen. Zu einfach kam Grand, im Anschluss an eine Maatouk-Ecke, zum Kopfball – 5:1 (35.)!
Auch in Abschnitt zwei gestaltete sich das Geschehen äußerst einseitig. Zu ängstlich agierten die Gäste trotz einer deutlichen Predigt ihres Trainers in der Halbzeitpause. So konnte wieder Bondombe-Simba ungehindert seine persönlichen Treffer zwei (41.) und drei (54.) zum nunmehr 7:1 beisteuern. Die körperlich überlegenen Arstener machten an diesem Nachmittag besonders von langen Bällen gebrauch, während sie defensiv bei genau solchen Probleme bekamen – wie bei Dodenhoffs zweitem Freistoß, der wieder M. Schröder fand. Doch dieser scheiterte aus kürzester Distanz an einer überragenden Torwartaktion Schulz´ (63.). Stattdessen gab es das letzte Tor des Tages auf der anderen Seite zu bewundern, schloss Eldridge Kaboth einen schnellen Gegenangriff mustergültig zum 8:1-Endstand ab (68.).
Am Ende hätte es das Team von der Egon-Kähler-Straße sogar zweistellig machen können. Weil man die eine oder andere Chance noch ungenutzt ließ und der eingewechselte Daniel Younis auch noch einen berechtigten Strafstoß am Tor vorbei setzte (65.), blieb es „nur“ beim 8:1.

TuS Komet Arsten 2.C: Schulz – Mazurkiewicz, Bozkurt, Dagal (53.
S. Maatouk), Kaboth – Gülac, Haschem – Bondombe-Simba, Trebin (55. Meneksen), Grand – B. Maatouk (59. Younis), Trainer: Serdal Tümkaya

SV Werder Bremen 3.C: König – Böntgen (53. Klüver), Nawrocki, Weickert, Klüver (50. Poznanski) – M. Schröder, Poznanski (42. Edelberg) – Saka, Linkov (12.
Smuskewicz), Dodenhoff – C. Schröder, Trainer: Jan-Claas Alexander

Tore: 1:0 Grand (3. Bondombe-Simba), 2:0 B. Maatouk (10. Grand), 3:0 Grand (18.
B. Maatouk), 4:0 Bondombe-Simba (19.), 4:1 Dodenhoff (23., direkter Freistoß), 5:1 Grand (35. B. Maatouk), 6:1 Bondombe-Simba (41. Grand), 7:1 Bondombe-Simba (54.), 8:1 Kaboth (68. Grand)

gelbe Karten: keine – Klüver

Schiedsrichter: Niklas Hunold (TuRa Bremen)

Zuschauer: 22

besonderes Vorkommnis: Younis schießt Strafstoß neben das Tor (65., Nawrocki an Kaboth).

Dienstag, 27. Mai 2014

Spielbericht FC Bergedorf 85 2.Frauen - SC Sternschanze 1.Frauen

Den Aufstieg eingetütet!
2:0 gegen starke Schanzerinnen bringt die Entscheidung.
 
Ziel erreicht! Nach nur einem Jahr Abstinenz schafften die zweiten Frauen des  FC Bergedorf 85 die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga.

Am letzten Spieltag der Frauen Landesliga war hierfür ein Heimerfolg gegen die, in 2014 noch ungeschlagenen Mädels des SC Sternschanze nötig.

Ein Unterfangen, das sich gerade in der ersten Hälfte als nicht gerade einfach herausstellte, gehörte die erste halbe Stunde den deutlich aktiveren Gästen aus dem Schanzenviertel, die gleich zweimal durch Charlotte Mielke für größte Torgefahr sorgten, lenkte sie zunächst eine gute Hansen-Ecke knapp ans Ziel vorbei (5.), um wieder nach einem Eckball in Minute zehn den Querbalken auf seine Qualität zu prüfen.

Der Tabellenzweite kam dagegen nicht so schnell aus dem Quark und erst kurz vor der Pause durch einen Distanzschuss von Mena Ahmadi, am Kasten vorbei zu der ersten eigenen Torgelegenheit, was sich nach dem Seitenwechsel allerdings ändern sollte, erhöhte der Aufstiegskandidat nun die Schlagzahl. Eine Tatsache, die sich nach knapp einer Stunde erstmals lohnen sollte, rutschte ein Freistoß von Viola Palleiro Baldomir durch das Abwehrpulk des SC Sternschanze auf den zweiten Pfosten, wo Außenverteidigerin Jasmin Witting aus halblinker Position keine Mühe hatte, das Leder zum erlösenden 1:0 über die Linie zu befördern. Die Bergedorferinnen waren jetzt am Drücker, wollten den Aufstieg nun endlich unter Dach und Fach bringen, doch weil Vera Sulyndina aus 15 Metern nur das Aluminium traf, blieb jeder Gegenstoß der keineswegs unwilligen Schanzenelf ein Moment der Spannung. Umso besser tat „B85“ schließlich das 2:0, wieder durch einen Standard, als eine, von Jasmin Witting geschlagene Ecke von Kapitänin Bianca Röhl mustergültig aus kürzester Distanz eingeköpft wurde. Das Spiel war gewonnen und die Rückkehr in die Frauen Verbandsliga gewiss, während Wiebke Hansen und Co erstmals in diesem Halbjahr dem Gegner zu drei Punkten gratulieren mussten.
 
 
FC Bergedorf 85 2.Frauen: Brinker – Günther, Troscheit, Ruda, Witting – Palleiro Baldomir, Röhl – Barholz, Ahmadi, Sulyndina (80. Zdun) – Schneider (70. Hentschel), Trainer: Marc Gabucan

SC Sternschanze 1.Frauen: Kischkat – Shiraishi, von Düsterlho, Hose, Wothge – Schröder, Gaßner – Hansen, Mielke – Breit (56. Hoff), Salzwedel (78. Gholamalizadeh), Trainer: Heiko Nagel

Tore: 1:0 Witting (58. Palleiro Baldomir), 2:0 Röhl (87. Witting)

Gelbe Karten: Palleiro Baldomir – keine

Schiedsrichter: Filip Janusz Rogala (SV Nettelnburg / Allermöhe, ersatzweise,  Note 2)

Zuschauer: 28

Samstag, 24. Mai 2014

Spielbericht Walddörfer SV 4.C - SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen)

SCS verliert doppelt
Niederlage und böse Verletzung bei den Schanzenkickerinnen

Damit ist auch die letzte Chance für die C-Mädchen des SC Sternschanze auf einen Punktgewinn in der C-Kreisklasse vertan, denn auch bei der 4.C des Walddörfer SV gab es nichts zu holen – obwohl man erneut keineswegs hoffnungslos unterlegen war.
Gerade in den ersten 35 Minuten zeichneten sich die Gäste weitgehend durch ein sicheres Defensivverhalten aus. Und wenn es einmal eng wurde, war die äußerst gut aufgelegte Chiara Grassia stets zur Stelle, wie bei einem hohen Versuch von Alexander Neumann, den sie noch an den Querbalken lenken konnte (16.). Des Weiteren wussten auch Felix Hawranek (5.) und Milan Dietrich (33.) ihre guten Gelegenheiten nicht zu nutzen.
Auf der anderen Seite tauchte plötzlich Marla Schlüter gefährlich vor dem Kasten auf, als sie Blanca Balassa mit einem Zuspiel, zielgenau, wie mit einem Ohrtrichter, bediente, doch im Eifer des Gefechts steuerte sie das Leder gut sichtbar über den Kasten (28.).
Trotz des Chancenplus´ mussten sich die Nord-Hamburger in der Pause deutliche Worte ihres Trainers anhören. Und das tat dem Team gut. Mit deutlich mehr Schwung kamen sie aus der Pause, was sich früh in einer guten Schusschance für Dietrich niederschlug (40.).
Für den ersten erfolgreichen Abschluss der Partie musste 60 Sekunden später schließlich eine saubere Bogenlampe von John Bielenberg aus 24 Metern herhalten, senkte sich das Bällchen genau im richtigen Moment, um die Linie unterhalb der Latte zu passieren.
Der WSV war jetzt am Drücker, doch man verpasste es durch mangelnde Effektivität, den wohltuenden zweiten Treffer nachzulegen. So scheiterte Dietrich beispielsweise allein vor dem Tor an Grassia (50.).
Ein Vorgang, der sich in der Schlussphase noch einmal wiederholen sollte, behielt auch hier die Schlussfrau die Oberhand, während Dietrich auch den folgenden Nachschuss nicht im Tor unterbrachte.
Allerdings war das 2:0 zu diesem Zeitpunkt bereits gefallen, nutzte Alexander Neumann eine Tiefschlafaktion des SCS mit einem gezielten Einwurf zu Tom Rosenfeld, der aus spitzem Winkel tatsächlich schaffte, zum 2:0-Endstand in die lange Ecke zu treffen (59.).
Am Ende war diese achte Halbjahresniederlage für die Schanzerinnen jedoch nur eine Randnotiz, verletzte sich Rechtsverteidigerin Manon Funke durch eine falsche Bewegung in einem Laufduell so sehr im Bereich des Beckens, dass ein Rettungswageneinsatz in Richtung eines weiterhin andauernden Krankenhausaufenthaltes unumgänglich war.
Ein Wiedersehen beider Mannschaften in einem Punktspiel wird es indes nicht geben, betten sich die Mädels des SCS zur kommenden Spielzeit sportlich um, indem man sich dann in der B-Juniorinnen-Verbandsliga versuchen wird.

SC Sternschanze 5.C (1.C-Mädchen): Grassia – Funke (36. Aye / 45. Funke / 51. Aye / 62. Fiedler), Sternsdorff, Balassa, Fiedler (36. Lux / 62. Arntzen) – Arntzen (45. Brockmann) – L. Schlüter (24. Langner), Laasch, Michel, Lützen (24. Brockmann / 36. L. Schlüter / 58. M. Schlüter) – M. Schlüter (36. Lützen), Trainerin: Lina Charlotte Gaßner

Walddörfer SV 4.C: Ziesenitz – A. Neumann, Rittmeister, Ollmann, Rupnow (36. Bielenberg) – Rutzen – Eysel (36. T. Rosenfeld), Bünger, Blumberg (36. F. Neumann) – Hawranek, Dietrich, Trainer: Holger Rosenfeld

Tore: 1:0 Bielenberg (42.), 2:0 T. Rosenfeld (59. A. Neumann)

Schiedsrichter: Andreas Wittorf (Walddörfer SV, ersatzweise, Note 1)

Zuschauer: 20

besonderes Vorkommnis: Da für diese Partie kein Schiedsrichter angesetzt war, leitete WSV-Co-Trainer Andreas Wittorf die Partie.

Sonntag, 18. Mai 2014

Spielbericht Groß-Flottbeker SpVgg 1.Fr - SC Sternschanze 2.Fr

Überraschender Punktgewinn zum Abschluss
Schanze zweite Frauen holen unerwarteten Punkt beim Tabellendritten

Zum Abschluss der eigenen Saison in der Frauen Kreisliga West erreichten die zweiten Frauen des SC Sternschanze auswärts bei der Groß-Flottbeker Spielvereinigung noch einmal überraschend ein glückliches, aber insgesamt verdientes 0:0.
Zwar waren die Gastgeberinnen bereits in der ersten Hälfte gefährlicher (Anna-Lisa Schlumbohm verfehlte per Kopf aus drei Metern nur um Haaresbreite, 38.), doch optisch mischte das Schanzenteam bestens mit.
Erst in den zweiten 45 Minuten wurde deutlich, wer hier der Tabellendritte war, erspielte sich die GFSV unter der Leitung von Trainer Rene Beitz diverse gute Möglichkeiten, wie einen Lattenschuss Helga Lehmanns (49.), einen Schuss von Alizza Mundt, knapp vorbei (54.), und eine spektakuläre Dreifachchance, in der zunächst Masche Weihe auf der Linie und der rechte Pfosten gegen erneut Mundt und Wiebke Kuhr retten mussten, ehe die auffällige Malina Kreuck im abermaligen Nachschuss knapp über das Tor zielte (58.).
Ähnlich erging es derweil auch Nina Rosenbladt, als sie einen zu kurz geklärten Ball aus 18 Metern zum logischen 1:0 nutzen wollte, doch wieder fehlte einer Heimakteurin ein kleines Stück (60.).
Mit viel Geschick, einer sicheren Emse Herman im Tor und einem aktiven Fanblock mit Vuvuzela-Sound bracht die Köntges-Elf den wohl erkämpften Auswärtspunkt schließlich doch über die Ziellinie und belohnte sich so für eine engagierte Defensivleistung – wenngleich man selbst nicht über das Erspielen von Halbchancen hinauskam.
Wahrend Schanze am letzten Spieltag nicht mehr eingreifen muss (Gegner Blau-weiß Ellas zog bereits zurück), erwartet die jungen und quirligen Groß-Flottbekerinnen noch ein letzter Kick in Harksheide.

Groß-Flottbeker SpVgg 1. Frauen: Wohlfahrt – Bauer, Neumann, Büttner, Berdick – Schlumbohm, Lehmann – Kuhr, Mundt, Kreuck – Rosenbladt, eingewechselt: Förster, Knebel, Li, Kahle, Trainer: Rene Beitz

SC Sternschanze 2. Frauen: Herman – Beismann, Coerdt, Weihe, Gholamalizadeh – Stutte, Zaehle – Tiedje, Angelstein, Kahl – Rahlff, eingewechselt: Rieser, Bröskamp, Köntges, Trainerin: Annegret Köntges

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Frank Steinmüller (SV Blau-weiß 96 Schenefeld, Note 2)

Zuschauer: 13