Hagen harmlos – Kelle macht die
Verbandsliga klar!
Heimkulisse
in Ahrensburg: VfL Kellinghusen gewinnt und geht hoch
Mehr Auswärts- als Heimfans umsäumten am Dienstagabend den Kunstrasen des SSC
Hagen Ahrensburg, wo erwartungsgemäß die Mehrheit der Anwesenden in totale
Verbandsliga-Ekstase verfielt. Jubel, Pyro, Kaltgetränke; der VfL Kellinghusen
hat die Relegation gepackt!
Nach dem überzeugenden 3:0-Hinspielerfolg sicherlich kein Hexenwerk, doch Gegner
Hagen II präsentierte sich auf der besser vertrauten Kunstwiese in allen
Belangen stark verbessert. Marvin Möller unterstrich dies mit einem kleinen
Solo und dem ersten Ausrufezeichen an den Querbalken (5.).
Klar, ein frühes Tor und schon wären es nur noch deren zwei, um zumindest die
Verlängerung zu erzwingen. Gefährlich war der Gast nämlich nicht wirklich. Eine
verstolperte Strafraumchance (11.) und ein Schüsschen durch Philipp Ratjen, in
die Arme des Torwarts (37.), taugten jetzt nun wirklich nicht zu großen
Respektverschaffern. Das Problem der Ahrensburger: sie schlugen selber kein
Kapital aus ihrer dicksten Gelegenheit, die ihnen der VfL mit einem völlig missratenen
Rückpass freundlich serviert hatte. An Tormann Emilio Valiani war Jonas Wilde
bereits vorbeigezogen, doch Ernesto bewies per Monster-Rettungsgrätsche, dass
der Familienzusammenhalt der Valianis auch auf dem Fußballplatz funktioniert
(23.).
Nach einer Stunde schließlich der K.O. des Kreisliga Süd-Vizemeisters, als
Kapitän Florian Barth Finn Timmermann empor schickte und Marten Maßmann den VfLer
im Sechzehner legte. Wohlwissend, dass dies der Schuss zur Verbandsliga sein
könnte, zeigte Thore Jacobs keine Nerven vom Punkt. Da konnte sich Bennet
Goldau auch noch so sehr im richtigen Eck strecken (60.).
Die Frage nach dem ersten von vier Aufsteigern unter den acht Kreisliga-Zweiten,
aufgeteilt auf vier Paarungen, damit vorfristig entschieden. Auch, wenn die
Hausherren bis zum Abpfiff Einstellung und Offensivengagement bewiesen. Nach 99
Toren in der Liga wollte sich der Korken in der Relegation jedoch trotz der
einen anderen Chance im Folgenden einfach nicht lösen.
Knallende Korken dagegen beim Verein für Leibesübungen aus dem Kreis Steinburg.
Die Rückkehr in Schleswig-Holsteins siebthöchste Spielklasse, vier Jahre nach
dem desaströsen Sturz (vier Zähler am Saisonende) in die Kreisliga, forderte
nach geschaffter Promotion doch so manches geköpftes Erfrischungsliquid.
Tore: 0:1 T. Jacobs (60., Strafstoßtor, Maßmann an Timmermann)
gelb-rote Karte: Wulf (SSC Hagen Ahrensburg II, 90.+2, wiederholtes
Foulspiel)
Schiedsrichterin: Joelina Wendtorff
Zuschauer: 250
Dienstag, 26. Mai 2026
Spielbericht SSC Hagen Ahrensburg II - VfL Kellinghusen
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