Sonntag, 20. September 2026

Spielbericht TuS Germania Schnelsen II - SC Victoria Hamburg V

Streamer offline gestellt
Vicky V überrollt: Germania II setzt Serie fort

Da hat sich offenbar jemand gefangen! Der Start in die Kreisliga 04 war der Reserve von Germania Schnelsen noch misslungen, doch stetig klettert TGS nun empor. Zu spüren bekam dies am Sonntagvormittag die Fünfte des SC Victoria, die dem geneigten Socialmedianutzer nur unter SSV Hardstuck bekannt ist.
Vom Anpfiff weg hatten die Streamer in Abwesenheit des reichweitestarken Maximilian Stemmler so ihre Mühe, sich dem druckvollen Beginn Germanias zu erwehren. Einen ersten Warnschuss musste Torwart Jan Zimmermann bereits nach wenigen Sekunden über den Kasten lenken (1.). Der fällige Eckstoß brachte daraufhin nichts ein – anders als jener in Minute 15, als Leon Sommer diesmal die Rolle des Vorbereiters annahm und Richard Sachau den perfekten Hochball fürs Einnicken servierte (15.).
Ein verdienter Vorsprung, der wiederum nach Ecke Sommer – diesmal durch Timo Schaudinn – fast seine Verdopplung erfuhr. Glück für Blau, dass der Kopfstoß leicht zu hoch geriet (16.).
Nicht weiter schlimm, denn der Gegner lud kurz darauf freundlich zum 2:0 ein, luchste Farzan Noorzai Abwehrrecke Yoofi Auge das Leder ab, um sich auch von Zimmermanns Foul nicht wirklich bremsen zu lassen. Sommer lief durch und staubte ins leere Gehäuse ab (20.).
Ganz so rasant sollte es fortan nicht mehr zugehen. Germania zwar klar überlegen und mit dem hoch aktiven Sommer als selbst Abziehender (27.) und bekannt zielsicherer Eckenschütze (61.) hier und da auch strafraumpräsent, doch erst als das Eigengewächs die Kugel mit grenzwertigem Einsatz gegen Mircea Diaconita gewann, war der dritte Treffer per Zuspiel nach Außen eingeleitet. Noorzai hatte auf rechts nämlich die Übersicht behalten, um den sträflich freien Ben Schönrock zum 3:0 ins linke untere Eck zu bedienen (73.).
Erst, nachdem Schönrock das mögliche 4:0 unter Verfolgung daneben setzte (77.), kreierte auch der Aufsteiger endlich einmal Gefährliches, das Modou Ndow auf Zuspiel von Marko Mlinac aus nicht einfachem Winkel zumindest in die Nähe des Tores steuerte (85.).
Ein Grund auf verhunzter Auftritt von Mlinac und Co, deren neunter Platz die logische Folge ihrer sportlichen Inkonstanz ist. Die Schnelsener siegten sich mit ihrem nunmehr vierten Dreier in Serie gar ins obere Tabellenviertel. Beste Vorzeichen für das anstehende Derby gegen die kriselnde Dritte des Niendorfer TSV!

Tore: 1:0 Sachau (15. Sommer), 2:0 Sommer (20. Noorzai), 3:0 Schönrock (73. Noorzai)

gelbe Karten: Noorzai, Hellweg – Mlinac, Ndow, Peitz, Diaconita

Schiedsrichter: Georgios Georgotas (Note 2)

Zuschauer: 50





























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen