Streamer offline gestellt
Vicky
V überrollt: Germania II setzt Serie fort
Da hat sich offenbar jemand gefangen! Der Start in die Kreisliga 04 war der
Reserve von Germania Schnelsen noch misslungen, doch stetig klettert TGS nun empor.
Zu spüren bekam dies am Sonntagvormittag die Fünfte des SC Victoria, die dem
geneigten Socialmedianutzer nur unter SSV Hardstuck bekannt ist.
Vom Anpfiff weg hatten die Streamer in Abwesenheit des reichweitestarken
Maximilian Stemmler so ihre Mühe, sich dem druckvollen Beginn Germanias zu
erwehren. Einen ersten Warnschuss musste Torwart Jan Zimmermann bereits nach
wenigen Sekunden über den Kasten lenken (1.). Der fällige Eckstoß brachte
daraufhin nichts ein – anders als jener in Minute 15, als Leon Sommer diesmal
die Rolle des Vorbereiters annahm und Richard Sachau den perfekten Hochball fürs
Einnicken servierte (15.).
Ein verdienter Vorsprung, der wiederum nach Ecke Sommer – diesmal durch Timo
Schaudinn – fast seine Verdopplung erfuhr. Glück für Blau, dass der Kopfstoß
leicht zu hoch geriet (16.).
Nicht weiter schlimm, denn der Gegner lud kurz darauf freundlich zum 2:0 ein,
luchste Farzan Noorzai Abwehrrecke Yoofi Auge das Leder ab, um sich auch von
Zimmermanns Foul nicht wirklich bremsen zu lassen. Sommer lief durch und
staubte ins leere Gehäuse ab (20.).
Ganz so rasant sollte es fortan nicht mehr zugehen. Germania zwar klar überlegen
und mit dem hoch aktiven Sommer als selbst Abziehender (27.) und bekannt
zielsicherer Eckenschütze (61.) hier und da auch strafraumpräsent, doch erst
als das Eigengewächs die Kugel mit grenzwertigem Einsatz gegen Mircea Diaconita
gewann, war der dritte Treffer per Zuspiel nach Außen eingeleitet. Noorzai
hatte auf rechts nämlich die Übersicht behalten, um den sträflich freien Ben
Schönrock zum 3:0 ins linke untere Eck zu bedienen (73.).
Erst, nachdem Schönrock das mögliche 4:0 unter Verfolgung daneben setzte (77.),
kreierte auch der Aufsteiger endlich einmal Gefährliches, das Modou Ndow auf
Zuspiel von Marko Mlinac aus nicht einfachem Winkel zumindest in die Nähe des
Tores steuerte (85.).
Ein Grund auf verhunzter Auftritt von Mlinac und Co, deren neunter Platz die
logische Folge ihrer sportlichen Inkonstanz ist. Die Schnelsener siegten sich
mit ihrem nunmehr vierten Dreier in Serie gar ins obere Tabellenviertel. Beste
Vorzeichen für das anstehende Derby gegen die kriselnde Dritte des
Niendorfer TSV!
Tore: 1:0 Sachau (15. Sommer), 2:0 Sommer (20. Noorzai), 3:0
Schönrock (73. Noorzai)
gelbe Karten: Noorzai, Hellweg – Mlinac, Ndow, Peitz, Diaconita
Schiedsrichter: Georgios Georgotas (Note 2)
Zuschauer: 50
Sonntag, 20. September 2026
Spielbericht TuS Germania Schnelsen II - SC Victoria Hamburg V
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