Dienstag, 14. April 2026

Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - TSV Sparrieshoop II

Gencler belässt es beim 4:0
Spitzenteam mit moderatem Erfolg gegen nachher neun Sparrieshooper

Turmhoch überlegen, aber am Ende sicherlich etwas zu niedrig löste Gencler Birligi Elmshorn seine dienstagabendliche Nachholaufgabe gegen die Reserve des TSV Sparrieshoop, schloss die Elf von Trainer Mohsen Jafari mit einem 4:0-Erfolg zum Führungsduo der Kreisklasse 01 auf.
Bevor die Platzherren in der Abenddämmerung des Krückaustadions ihre Früchte ernteten, machten sie es sich mit einer wahrlich verschwenderischen Chancenverwertung erstmal selber schwierig. Vor allem Routinier Gökalp Bas wollte irgendwie einfach kein Tor gelingen. Dabei hatte er doch insbesondere bei seiner Großchance aus der 27. Minute sooo genau gezielt – zu genau, denn der Ball landete am Innenpfosten!
Gencler vorne also ordentlich im Pech und hinten ungeschickt, holte Verteidiger Jilaani Cabdulaahi Gegenspieler Conor Feldt im Sechzehner von den Beinen, was Schiri Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn) berechtigterweise auf den Punkt zeigen ließ. Immerhin vergeigte diesmal auch der TSV, für den Tormann Jannes Sötje den Kürzeren im Duell mit Gegenüber Mümün Ahmet Oglou zog (35.).
Ansonsten aber machte der Aufstiegskandidat weiter fleißig Betrieb, scheiterte durch Ümit Özdemir (38.) und abermals Bas (45.) jedoch zwei weitere Male an Sötje, der zwischen den Pfosten freilich besser aufgehoben ist, als in der Rolle des Torjägers.
Dann aber war es endlich so weit: Ecke von links in die Mitte, kein Sparrieshooper mit Klärungskompetenz und so murmelte Nihat Meric das Ding doch noch zum 1:0-Halbzeitstand über die Linie (45.+1).
Ebenfalls aus nicht allzu großer Distanz durchbrach Bas kurz nach der Pause endlich auch seinen Tor-Fluch, indem er ein Querspiel Nidal Topals mühelos ins leere Tor einschob (49.).
Die Zeichen klar auf Heimsieg, doch nur ein Sekundschlaf und schon könnte alles wieder wackeln, wie eine gute Chance für Yilmaz Ercek zeigte. Der erfahrene Angreifer erwischte die Kugel auf Steckpass Nico Scharfschwerdts aber nicht nach Wunsch (51.).
Stattdessen machten die Herren in schwarz wenig später alles vorzeitig klar, indem ein langer Cabdulaahi-Schlag genau zu Meric durchrutschte und der einstige Landesliga-Kicker vor Sötje keine Nerven zeigte (56.).
Ali Atas aus Idealposition (62.) und erneut Özdemir aus dem Lauf (65.) hatten in der Folge gar das 4:0 auf dem Fuß, bevor das Match bis in die Schlusswehen nur noch vor sich hin plätscherte. Ein wenig aus dem Nichts fiel daher noch Özdemirs nachgeholter 4:0-Schlusspunkt, den ihm der gegnerische Tormann per Fehlabschlag unfreiwillig serviert hatte (83.).
Ein gebrauchter Tag für den ehemaligen Horster, dem zum Schluss wegen diverser Angeschlagenheiten nur noch acht Vorderleute blieben. Die einen konnten – die anderen wollten nicht mehr.

Tore: 1:0 Meric (45.+1), 2:0 Bas (49. Topal), 3:0 Meric (56. Cabdulahaahi), 4:0 Özdemir (85.)

Schiedsrichter: Reiner Röschke (Holsatia im EMTV)

Zuschauer: 30

besonderes Vorkommnis: Sötje (TSV Sparrieshoop II, scheitert mit Strafstoß an Ahmet Oglou, Cabdulaahi an Feldt).





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