Gencler belässt es beim 4:0
Spitzenteam
mit moderatem Erfolg gegen nachher neun Sparrieshooper
Turmhoch überlegen, aber am Ende sicherlich etwas zu niedrig löste Gencler
Birligi Elmshorn seine dienstagabendliche Nachholaufgabe gegen die Reserve des
TSV Sparrieshoop, schloss die Elf von Trainer Mohsen Jafari mit einem
4:0-Erfolg zum Führungsduo der Kreisklasse 01 auf.
Bevor die Platzherren in der Abenddämmerung des Krückaustadions ihre Früchte
ernteten, machten sie es sich mit einer wahrlich verschwenderischen
Chancenverwertung erstmal selber schwierig. Vor allem Routinier Gökalp Bas
wollte irgendwie einfach kein Tor gelingen. Dabei hatte er doch insbesondere
bei seiner Großchance aus der 27. Minute sooo genau gezielt – zu genau, denn
der Ball landete am Innenpfosten!
Gencler vorne also ordentlich im Pech und hinten ungeschickt, holte Verteidiger
Jilaani Cabdulaahi Gegenspieler Conor Feldt im Sechzehner von den Beinen, was
Schiri Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn) berechtigterweise auf den Punkt
zeigen ließ. Immerhin vergeigte diesmal auch der TSV, für den Tormann Jannes
Sötje den Kürzeren im Duell mit Gegenüber Mümün Ahmet Oglou zog (35.).
Ansonsten aber machte der Aufstiegskandidat weiter fleißig Betrieb, scheiterte
durch Ümit Özdemir (38.) und abermals Bas (45.) jedoch zwei weitere Male an
Sötje, der zwischen den Pfosten freilich besser aufgehoben ist, als in der
Rolle des Torjägers.
Dann aber war es endlich so weit: Ecke von links in die Mitte, kein
Sparrieshooper mit Klärungskompetenz und so murmelte Nihat Meric das Ding doch
noch zum 1:0-Halbzeitstand über die Linie (45.+1).
Ebenfalls aus nicht allzu großer Distanz durchbrach Bas kurz nach der Pause
endlich auch seinen Tor-Fluch, indem er ein Querspiel Nidal Topals mühelos ins
leere Tor einschob (49.).
Die Zeichen klar auf Heimsieg, doch nur ein Sekundschlaf und schon könnte alles
wieder wackeln, wie eine gute Chance für Yilmaz Ercek zeigte. Der erfahrene
Angreifer erwischte die Kugel auf Steckpass Nico Scharfschwerdts aber nicht
nach Wunsch (51.).
Stattdessen machten die Herren in schwarz wenig später alles vorzeitig klar,
indem ein langer Cabdulaahi-Schlag genau zu Meric durchrutschte und der
einstige Landesliga-Kicker vor Sötje keine Nerven zeigte (56.).
Ali Atas aus Idealposition (62.) und erneut Özdemir aus dem Lauf (65.) hatten
in der Folge gar das 4:0 auf dem Fuß, bevor das Match bis in die Schlusswehen
nur noch vor sich hin plätscherte. Ein wenig aus dem Nichts fiel daher noch
Özdemirs nachgeholter 4:0-Schlusspunkt, den ihm der gegnerische Tormann per Fehlabschlag
unfreiwillig serviert hatte (83.).
Ein gebrauchter Tag für den ehemaligen Horster, dem zum Schluss wegen diverser
Angeschlagenheiten nur noch acht Vorderleute blieben. Die einen konnten – die anderen
wollten nicht mehr.
Tore: 1:0 Meric (45.+1), 2:0 Bas (49. Topal), 3:0 Meric (56.
Cabdulahaahi), 4:0 Özdemir (85.)
Schiedsrichter: Reiner Röschke (Holsatia im EMTV)
Zuschauer: 30
besonderes Vorkommnis: Sötje (TSV Sparrieshoop II, scheitert mit
Strafstoß an Ahmet Oglou, Cabdulaahi an Feldt).
Dienstag, 14. April 2026
Spielbericht Gencler Birligi Elmshorn - TSV Sparrieshoop II
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